Kolle

Festverzinsliche Sparpläne, ein Überblick was es alles gibt

812 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben · bearbeitet von wpf-leser

Hey Kolle,

 

ja, zugegebenermaßen setzt das besondere 'finanzielle Verhältnisse' voraus.

Ich denke da insbesondere an den Fall, dass man eine größere Menge Cash besitzt, die angelegt werden möchte, also mehr nach einem Festgeldersatz als nach einem eigentlichen Sparplan sucht.

 

Das Geld wird man dann natürlich nicht auf einen Schlag los, weil man die dafür nötige Sparrate nicht auf Dauer aufbringen könnte und die Produkte nicht so flexibel sind.

 

Grob skizzierte Lösung:

Man fährt auf lange Sicht den UmweltSpar mit leicht überhöhten Sparraten und zur anfänglichen Sparratenerhöhung (um die Kohle wegzubekommen) den PSD-Sparplan.

Um später die (etwas zu hohen) Sparraten bedienen zu können, löst man den PSD-Sparplan wieder auf, wenn dieser 'unrentabel' wird und das Geld ausgeht.

 

Der PSD-Sparplan wird also dazu genutzt, die anfängliche Schwäche des UmweltSpars mit dem restlichen verfügbaren Geld zu überbrücken, welches dann in der rentableren Phase des UmweltSpar dorthin fließt.

 

Und ein weiterer Fall bist natürlich du, wenn du bei der DKB und der PSD in die 100t€-Region fährst. Dann lautet die 'geschickte Kombination' ganz platt: alles bis zum bitteren Ende halten oder eine bessere Anlage finden.

 

Wie in diesem Post präzisiert sind das alles (denke ich) 'besondere' finanzielle Verhältnisse.

Wenn ich einen zweiten Blick darauf werfe ist es genau das (bzw. vielmehr nur ein Teil dessen), was die DKB z.B. mit ihren Vorauszahlungen erlaubte (also Einmalzahlungen, die und hier (aufgrund der Prämie auf die Einzahlungen) keinen Sinn macht. Zumal man auch hier den 'kleinen, kurzlaufenden' Sparplan dann - wie die Vorauszahlungen - unabhängig vom langfristigen Konstrukt (dem UmweltSpar) kündigen kann.

Klar, es ist keine echte kurz-/mittelfristige (-> mit Blick auf die Rendite) 'Vorauszahlung', die Konditionen stehen auch nirgends miteinander in Verbindung und der dann noch übrige Rest fliegt auch nur irgendwo auf dem TG herum oder was weiß ich, aber es stellt in gewisser Weise schon einen Substitutionsversuch dar.

 

Ist so ein alter DKB-Sparplan doch flexibel... der Wahnsinn...thumbsup.gif

 

 

Vielleicht kann jemand so eine Kombination 'mal gebrauchen - wer weiß.

Vielleicht gibt's auch noch mehr Konstellationen, in denen das irgendwie günstig ist.

 

Grüße,

wpf-leser

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Geschrieben

Hey Schwaben-Sparer!

 

Ich würde 'mal sagen, du bekommst dann am 31.12.2014 zum 1. Mal Zinsen.

Die Zinsauszahlungen richten sich nach den Kalenderjahren und die Prämien auf die Einzahlungen sind dann abhängig vom aktuellen Spar-/Vertragsjahr, welches dann z.B. jährlich am 1.8. (um bei deinem Beispiel zu bleiben) um eins hochgezählt wird und dir die neuen Prämienkonditionen für Einzahlungen ab August gewährt.

 

Grüße,

cb-leser

Aber im Extremfall bei Abschluss z.B. zum 01.01.2015 hieße das doch:

 

Zum 31.12.2015 bekommt man die niedrigen Basiszinsen

zum 31.12.2016 bekommt man die niedrigen Basiszinsen

zum 01.01.2017 vollendet man das zweite Sparjahr

nach 3 Jahren zum 31.12.2017 bekommt man die Prämie von 5% auf die Sparraten vom 01.01.2016-01.12.2016! Das fände ich schon doof.

 

Bei Abschluss zum 15.12.2014:

 

zum 31.12.2014 bekommt man die niedrigen Basiszinsen (auf eine Sparrate für einen halben Monat)

zum 31.12.2015 bekommt man die niedrigen Basiszinsen

zum 15.12.2016 vollendet man das zweite Sparjahr

nach 2 Jahren und einem halben Monat bekommt man am 31.12.2016 die Prämie von 5% auf die Sparraten vom 15.12.2015-15.11.2016 Da die Zinsen selbst nur mit dem niedrigen Basiszins verzinst werden und wohl auch nicht entnommen werden können, wäre es nur dann schlimm wenn dieser Basiszins wieder steigen würde. Bei Kündigung etwa im oberen Beispiel Anfang 2017 verstehe ich es so, dass dann auch die Prämie ausbezahlt wird.

 

 

 

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Geschrieben

Zur weiteren Ablenkung habe ich hier noch einen Sparplan für die (W)PFälzer und S(p)aarländer unter uns:

 

Der Ansparplan der Sparda-Bank Südwest (Geschäftsgebiet) (Bedingungen als PDF).

 

Maximal 10 Jahre, kein echtes Aussetzen möglich, aber Ratenminderung bis auf 10€ pro Monat; relativ hohe (variable) Basisverzinsung von momentan 0.75% pa, plus Bonus bis maximal 30% auf die jährliche Sparleistung. Überschlagsmäßig betrachtet sollte die Renditekurve (mit heutigem Basiszins) recht flach und über 2% verlaufen. Oder?

 

(Mift, jetzt muss ich mich wieder zurückbuddeln. Ich glaube, ich bin gerade kurz vor Luxemburg auf die Pyrenäen gestoßen...)

 

Grüße, H.

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Geschrieben

Hi wpf-leser,

 

als "unkomplizierter Festgeldersatz" eignet sich in der Praxis nur der DKB-Sparplan. Wirklich der volle Wahnsinn das Produkt !

 

Früher waren es die Bausparer, man konnte bis zu 40 % der Bausparsumme einzahlen und sollte es auch wegen der Abschlussgebühr die die Zinsen im 1. Jahr aufgefressen haben. Dann aussetzen und auf Zuteilung warten für das "zinsgünstige Darlehen" war damals üblich für "Finanzoptimierer" die eine wohnwirtschaftliche Zweckbestimmung hatten oder sich bastelten. Eine kurze Zwischenfinanzierung für das abbezahlte Haus und Ablösung durch den Bausparer reichte als Nachweis. Mehr als 40 % Einzahlung war ungünstig da es das Darlehen minderte. Nach Veränderung der Zinslandschaft war das Bauspardarlehen auf einmal nicht mehr sinnvoll und dann konnte man einfach weitersparen und erhielt noch einen fetten Bonus dazu. Und für mich ganz toll: Man kann den Bausparer problemlos bei jeder Bank beleihen, das geht mit keinem Sparplan. Oft praktiziert wurde ein Vorausdarlehen mit Ansparung und Ablösung durch das Bauspardarlehen. Ich mache es umgekehrt und löse einen Bankredit durch Bausparguthaben ab.:lol: Die große Zeit der Bausparer ist vorbei, jetzt braucht man Ersatzvehikel. Aber auch die werden selten.

 

Der Umweltbanksparvertrag ist für langfristige Sparer hervorragend geeignet. Besser als jede KLV. Für mich selbst in meiner jetzigen Situation ist der PSD-Sparplan besser (wegen Alter und kurzfristigen Verbindlichkeiten die bei Zinssteigerungen abgelöst werden sollten ).

 

Aber schon hochinteressant was findige Hasen alles ausbuddeln in einer Zeit wo man sonst kaum noch Zinsen erhält und aus denen man jederzeit aussteigen kann falls die Zinsen doch wieder steigen sollten. :thumbsup:

 

"Besondere finanzielle Verhältnisse" sind es bei mir, weil da die gesamten Lebensersparnisse drinstecken die ich vor Entwertung und Kaufkraftverlusten sichern will und muss. Meine PV-Einnahmen brechen ab 2024 so nach und nach weg und versiegen bis 2032 vollständig, der größte Brocken ( ca 60 % ) fällt nach 2030 weg. Der Zusatzverdienst durch diverse PV-Dienstleistungen ist durch die Förderkürzung schon weggebrochen und in meinem alten Arbeitsgebiet bin ich auch völlig raus. Das habe ich gemerkt, als ich eine Hardware aufbauen wollte mit FPGAs zur Bitcoinberechnung. Komme ich gegenüber dem Wettbewerb geistig nicht mehr schnell genug mit obwohl ich Jahrzehnte schnelle Rechnerhardware entwickelt habe, zuletzt mit FPGAs. Alleine die Entwicklungsumgebung kostet schon viel Geld und ist innerhalb von 2 Jahren veraltet.

 

Nach 2030 hätte ich gerne ein passives Einkommen. Mit Sparplänen alleine geht das nicht weil die nichts ausschütten. Ich werde dann Kombinationen suchen müssen mit anderen Geldanlagen. Wobei ich realistisch genug bin und weiß, dass man mit risikolosen Zinsen kein wirkliches passives Einkommen erzielen kann, es wird auf einen teilweise Kapitalverzehr hinauslaufen der aber um so geringer ist je höher die Realzinsen dann sind.

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Geschrieben

Zur weiteren Ablenkung habe ich hier noch einen Sparplan für die (W)PFälzer und S(p)aarländer unter uns:

 

Der Ansparplan der Sparda-Bank Südwest (Geschäftsgebiet) (Bedingungen als PDF).

 

Maximal 10 Jahre, kein echtes Aussetzen möglich, aber Ratenminderung bis auf 10€ pro Monat; relativ hohe (variable) Basisverzinsung von momentan 0.75% pa, plus Bonus bis maximal 30% auf die jährliche Sparleistung. Überschlagsmäßig betrachtet sollte die Renditekurve (mit heutigem Basiszins) recht flach und über 2% verlaufen. Oder?

 

(Mift, jetzt muss ich mich wieder zurückbuddeln. Ich glaube, ich bin gerade kurz vor Luxemburg auf die Pyrenäen gestoßen...)

 

Grüße, H.

 

Du meinst wohl Andorra :lol:

 

Aber im Ernst: Bei 0,75 % Basiszins scheint mir der Spard-Sparplan auf den ersten Blick im 10-Jahresbereich schon recht attraktiv zu sein. Muss ich heute Abend mal genauer ausleuchten. Danke !!!

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Geschrieben · bearbeitet von wpf-leser

Hallo zusammen!

 

@Schwaben-Sparer:

Zum 31.12.2015 bekommt man die niedrigen Basiszinsenzum 31.12.2016 bekommt man die niedrigen Basiszinsen

zum 01.01.2017 vollendet man das zweite [???] Sparjahr]

Das überdenke bitte noch einmal.wink.gif

Das zweite Ansparjahr sollte logischerweise mit dem 31.12.2016 zuende sein.

 

@Hasi:

Entscheide dich doch bitte endlich 'mal - buddelst du jetzt Tunnel oder nach Sparplanangeboten?happy.gif

 

Der Sparplan der Sparda sieht mMn. eher mau aus.

Er läuft größtenteils etwas besser als der der Umweltbank in den ersten Jahren und der größte Vorteil ist mMn., dass er auch Kleinstsparraten von 10€/Monat zulässt.

Die Sache ist nur die: Man kann das Geld, das man durch das Aussetzen des UmweltSpar am Anfang nicht investieren muss immernoch zu besseren Konditionen als TG / FG anlegen, als dies beim Sparda-Ansparplan der Fall ist. Diesen Umstand z.B. erfassen die Diagramme natürlich nicht, obwohl er (betrachtet man die Gesamtanlage) bestimmt einen gewissen Effekt hat.

Es ist auch hier wie so oft: es kommt auf die gesamtheitliche Betrachtung an - und die ist individuell verschieden. smile.gif

 

Grüße,

wpf-leser

 

P.S.: Wie immer auf Basis des vanity-Spreadsheet exkl. Gewähr.

 

blau: kumulierte Rendite bei konstantem Basiszins = [...]

[...]

rot:: Rendite im jeweiligen Jahr

gelb: Forward-Rendite ab Jahr x bis Laufzeitende (Opportunitäts-Rendite - was verschenke ich bei Kündigung im Jahr x)

 

[offensichtlich gibt's hier eine automatische Beitragszusammenführung... dry.gif]

Hey Kolle!

als "unkomplizierter Festgeldersatz" eignet sich in der Praxis nur der DKB-Sparplan. Wirklich der volle Wahnsinn das Produkt !

Auch nicht mehr, nachdem die Vorauszahlungen anscheinend abgeschafft wurden. Bei den Alten trifft das natürlich schon so zu.

 

Für passive Einkommen braucht's dann natürlich (wie du sagst) entweder (auch) andere Anlagen oder (auch) eine Sparplan-/Sparbrief-/Festgeld-/Whatever-Leiter. Lassen wir uns überraschen, was 'der Markt' dann so vorhält, wenn's soweit ist. :)

 

Grüße,

wpf-leser

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post-26118-0-31191300-1407061303_thumb.png

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Geschrieben

Hallo zusammen!

 

@Schwaben-Sparer:

Zum 31.12.2015 bekommt man die niedrigen Basiszinsenzum 31.12.2016 bekommt man die niedrigen Basiszinsen

zum 01.01.2017 vollendet man das zweite [???] Sparjahr]

Das überdenke bitte noch einmal.wink.gif

Das zweite Ansparjahr sollte logischerweise mit dem 31.12.2016 zuende sein.happy.gifdry.gif:)

Weiß ich nicht, ob das Sparjahr zum 31. oder 1. endet. Je nach dem wäre der 1.1.oder der 15.12. optimal.

Worauf ich aber hinaus will: Diese Konstruktion benachteiligt Sparer je früher sie im Jahr abschließen, sei es meinetwegen zum 15.1.

Will man Raten aussetzen oder kündigen, sollte man sich auch genauer erkundigen.

 

 

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Geschrieben

Hey Schwaben-Sparer,

 

das müsste man genauer durchrechnen, ich glaube aber nicht so recht an einen großen Effekt, wenn er nicht sogar negativ ist.

Diejenigen, die spät im Jahr abschließen, bekommen zwar früher Prämien ausgezahlt, allerdings nur auf die wenigeren Raten, die bis Jahresende im entsprechenden Sparjahr anfallen. Für die Restraten müssen sie ein ganzes weiteres Jahr warten, wohingegen die 'Frühabschließer' alle auf einen Schlag erhalten.

 

Grüße,

wpf-leser

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Geschrieben · bearbeitet von Kolle

Hallo Schwabe,

 

vielleicht wird es deutlicher bei meinem Dokument, das ich im Online-Banking abgeschlossen habe. Da steht was von Monaten drin.

 

Die Frage nach dem optimalen Abschlusszeitpunkt ist auch eher theoretischer Natur, da das Angebot jederzeit beendet werden kann. Optimaler Zeitpunkt daher jetzt, gleich, sofort !

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Geschrieben · bearbeitet von wpf-leser

Hey Kolle,

 

das ist mittlerweile auch Schwaben-Sparer klar, denke ich.

Das Dokument stellt die besprochene Unabhängigkeit von Kalender- und Ansparjahr nochmals anschaulich dar, indem von 'Monaten' gesprochen wird.

Ihm geht's jetzt nur noch um's Kassieren der Prämie zum Jahresende.

 

Ich bin auch der Meinung, dass man einen Sparplan entweder sofort (um ihn sich zu sichern) abschließen sollte oder eben dann, wenn man ihn wirklich benötigt.

 

Grüße,

wpf-leser

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Geschrieben · bearbeitet von Kolle

Hi wpf-sparer,

 

dann geht es doch nur noch um die Verzinsung der Prämien mit dem Basiszinssatz. Bei 0,25 % p.a. geht das im Rauschen unter.

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Geschrieben

Mal sehen, ob die mich als Schwaben überhaupt annehmen. Aber ich hätte es einfach nicht gerne Zinsen oder Prämien für ein Sparjahr mit zeitlicher Versetzung von bis zu einem Jahr gutgeschrieben zu bekommen. Außerdem interessiert mich im Fall von Kündigung oder Ratenaussetzung wie und wann die Prämien genau gutgeschrieben werden.

 

Die Angabe des Bonus gestaffelt nach Monaten bedeutet m.E. aber:

 

Abschluss zum 1.8.2014

Basizinsgutschrift zum 31.12.2014

Basiszinsgutschrift zum 31.12.2015+Prämiengutschrift 5% auf 5 Sparraten ab dem 13. Sparmonat

 

Das wäre dann OK.

 

Bei Kündigung muss man aber auf jeden Fall darauf achten, dass das Ansparjahr vollendet ist:

 

Wird durch die Beendigung der Ratensparvereinbarung ein Ansparjahr nicht vollendet, so entfällt

für dieses Jahr die Prämie.

 

Was würde man dann bekommen wenn man 2016 vor Vollendung des 2. Sparjahrs als vor dem 01.08.2016 den Sparplan beendet? Würden die zum 31.12.2015 gutgeschriebenen Prämien wieder abgezogen?

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Geschrieben

Hallo zusammen!

 

Wahnsinn - wer hätte gedacht, dass die Bedingungen zu so einfachen Sparplänen so komplex sein können!

 

Das kommt mMn. darauf an, auf welches 'Jahr' sie sich beziehen.

Ich würde aber auf Kalenderjahr tippen, denn die Prämien des vergangenen Jahres sind ja bereits gezahlt & versteuert.

 

Grüße,

wpf-leser/-sparer laugh.gif

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Geschrieben

Was würde man dann bekommen wenn man 2016 vor Vollendung des 2. Sparjahrs als vor dem 01.08.2016 den Sparplan beendet? Würden die zum 31.12.2015 gutgeschriebenen Prämien wieder abgezogen?

 

Kann ich mir nicht vorstellen. Was bereits gutgeschrieben wurde bleibt. Ich würde erst kündigen nachdem die Gutschrift auf dem Konto angezeigt wird.

 

In zwei Jahren kann ich mehr sagen, für den Abschluss selbst ( ob oder nicht ) reichten mir die vorläufigen Infos.

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Geschrieben · bearbeitet von Schwaben-Sparer

Hallo zusammen!

 

Wahnsinn - wer hätte gedacht, dass die Bedingungen zu so einfachen Sparplänen so komplex sein können!

 

Das kommt mMn. darauf an, auf welches 'Jahr' sie sich beziehen.

Ich würde aber auf Kalenderjahr tippen, denn die Prämien des vergangenen Jahres sind ja bereits gezahlt & versteuert.

 

Grüße,

wpf-leser/-sparer laugh.gif

Oder man bekommt die Prämien halt doch erst nach Vollendung des Sparjahres zum Ende des Kalenderjahres oder eben bei Kündigung gutgeschrieben.

 

 

Wie dem auch sei, wenn ich angenommen werde, schließe ich auch noch ein paar Sparpläne ab. Am besten gleich mit anfänglicher Ratenaussetzung mit der Erwartung, dass nach dem 2. Jahr die Prämien auch irgendwann gutgeschrieben werden.

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Geschrieben · bearbeitet von Kolle

Einen halbwegs attraktiven bundesweit verfügbaren Sparplan habe ich noch gefunden bei der Degussabank:

 

post-22756-0-42919400-1407105371_thumb.jpg

 

Ist auf den ersten Blick bei langen Laufzeiten mt dem Angebot der Umweltbank vergleichbar, aber die Haken ist die hohe variable Verzinsung von zur Zeit 1 % die jederzeit wegbrechen kann und vermutlich auch wird.

 

Für Kurzzeitsparer ist das Angebot aber attraktiv, hier liegt der variable Zins bei 0,05 %, kann somit kaum noch sinken. Bei 6 Jahren Laufzeit liegt die Rendite über dem alten DKB-Sparplan, nur knapp unter dem PSD-Sparplan und es fehlt die Phantasie eine langanhaltende Niedrigzinsphase sicher zu überbrücken. Ich fand keine weiteren Infos auf der Webseite https://banking.degu...page/index.html

 

Der Bonus wird offensichtlich auf die gemittelte Sparplansumme bezahlt ( die halbe Endsumme ).

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Geschrieben

Hallo,

 

nachdem ich bisher im Forum nur passiv mitgelesen hatte, habe ich mich jetzt angemeldet.

 

Zunächst einmal ein paar Infos zum Sparplan vom Berater in der Filiale:

 

Die Zinsen und der Bonus werden wie im Vertrag beschrieben immer am Ende des Kalenderjahres dem Sparkonto gutgeschrieben.

Bei Kündigung erfolgt die Gutschrift zum Kündigungsdatum. Außerdem werden die Zinsen intern auch schon auf den Bonus berechnet ab Sparjahresbeginn, wenn der Vertragabschluss nicht am Jahresanfang liegt.

Jedoch erfolgt die "Auszahlung", wahrscheinlich aus Verwaltungsgründen, erst zum Ende des Kalenderjahres.

 

Eine Info war jedoch anders als hier beschrieben:

 

Mir wurden als Underlying für den Basiszins 3y Bundesanleihen genannt. Die Daten stammen vom BVG und werden monatlich überprüft.

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Geschrieben

Hallo,

 

nachdem ich bisher im Forum nur passiv mitgelesen hatte, habe ich mich jetzt angemeldet.

 

Zunächst einmal ein paar Infos zum Sparplan vom Berater in der Filiale:

 

Hallo IRRer-Zins,

 

willkommen im Forum und herzlichen Dank für die Infos.:thumbsup:

 

Viel Spaß weiterhin wünscht dir

Kolle

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Geschrieben · bearbeitet von IRRer-Zins

Ein Punkt der schon angesprochen wurde ist den Sparplan nicht als Sparplan, sondern als Festgeld zu verstehen.

 

Er ist konkurrenzlos gut gegenüber 2-Jahresfestgeld.

 

Folgende Annahmen:

 

Basiszins bleibt bei 0,25% p.a.

Tagesgeld bietet 1% p.a., Auszahlungsintervall 3 Monate ab Anlagebeginn (Vereinfacht und nicht genau an Kalenderjahr angepasst)

6-Monate Festgeld 1,4% p.a.

12-Monate Festgeld 1,5% p.a.

18-Monate Festgeld 1,7% p.a.

 

Nach Eröffnung des Sparplanes setze ich nach der ersten Rate, welche bezahlt werden muss, da sonst kein Vertrag zustande kommt, für 6 Monate die Zahlung aus.

 

Ein Drittel des Anlagebetrages lege ich 18 Monate an, ein Drittel 12 und das letzte Drittel minus die erste Rate 6 Monate.

 

Mit den erwirtschafteten Zinsen aus dem Festgeld und den anschließenden Entnahmen der freien Festgelder vom Tagesgeldkonto komme ich auf eine Rendite von 2,55% p.a.

 

http://www.zinsen-be...amid=iybxfppkxi (Sparrate 100€)

 

Die Arbeit lohnt sich denke ich erst ab größeren Summen (> 25T€). Vor allem für Ehepaare interessant da diese bis 7500€ besparen können, also 135T € Festgeldanlage.

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Geschrieben · bearbeitet von IRRer-Zins

Ein weiterer Vorteil der beschriebenen Festgeldanlage ist die zukünftige Betrachtung von Festgeld.

 

Dazu muss die Gesamtsumme in mehreren Sparplänen angelegt werden, die nacheinander gekündigt werden können.

Dies ist wichtig, falls man keinen Cashflow zum Besparen in der Zukunft hat.

 

Dazu folgende Annahme: Der Basiszins wird sich voraussichtlich nach dem Leitzins richten, wurde auch so vom Vertrieb vereinfacht erklärt, auf die Frage nach negativem Einlagezins.

 

Man erkauft sich mit dem oben beschriebenen Festgeld die Möglichtkeit auf Einjahresfestgeld in 2 Jahren.

 

Dieses wird folgendermaßen Aussehen:

 

Angelegte Summe: 1,55 Jahressparraten (geringer Basiszins wird vernachlässigt) + 1 Jahressparrate

Nach einen Jahr werden 2,6 Sparraten ausgezahlt.

 

Das ergibt 1,96% p.a. + Gewinne durch Entnahmeplan von Tagesgeld + Basiszins.

 

Eine einjährige Festgeldverzinsung von Leitzins + ca. 200bp erscheint mir durchaus lukrativ.

 

In den Jahren danach kommt man sogar auf teilweise +270 bp, wenn man sich das ganze immer als einjährige Festgeldalternative vorstellt.

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Geschrieben · bearbeitet von Kolle

Gute Darstellung ! Habe jetzt aber nicht nachgerechnet.

 

Was ich nicht verstehe, ist der folgende Satz:

 

Die Arbeit lohnt sich denke ich erst ab größeren Summen (> 25T€). Vor allem für Ehepaare interessant da diese bis 7500€ besparen können, also 135T € Festgeldanlage.

 

Wieso können Ehepaare bis 7500 € besparen und wie ist die Relation zu den 135 T€ Festgeld zu verstehen ?

 

Ich glaube den zweiten Teil verstanden zu haben. Wenn man 135 T€ anlegen will und nach deiner Schilderung vorgeht.

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Geschrieben · bearbeitet von IRRer-Zins

Gute Darstellung ! Habe jetzt aber nicht nachgerechnet.

 

Was ich nicht verstehe, ist der folgende Satz:

 

Die Arbeit lohnt sich denke ich erst ab größeren Summen (> 25T€). Vor allem für Ehepaare interessant da diese bis 7500€ besparen können, also 135T € Festgeldanlage.

 

Wieso können Ehepaare bis 7500 € besparen und wie ist die Relation zu den 135 T€ Festgeld zu verstehen ?

 

Ich glaube den zweiten Teil verstanden zu haben. Wenn man 135 T€ anlegen will und nach deiner Schilderung vorgeht.

 

Bei dem ersten Satz rechne ich mir einen Stundenlohn aus für den Aufwand der Konteneröffnung, Kündigungen, Umbuchungen usw.. Man genießt einen Zinsvorteil von ca. 0,65% p.a. gegenüber anderen 2 Jahresfestgeldern, da muss sich jeder selbst überlegen was für ihn der angemessene Stundenlohn ist. Außerdem muss man ja den Cashflow überwachen.

 

Ehepaare können dreimal Sparpläne bis 2500€ (Ehepaar, Person1, Person2) abschließen, während Einzelpersonen dies nur einmal können. Die 7500€ habe ich dann mit der Ratenzahl 18 multipliziert und komme somit auf maximal 135 T€, welche alternativ als 2 Jahresfestgeld angelegt würden.

Außerdem hat man auch die doppelte Einlagensicherung und könnte das Produkt noch stärker nutzen.

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Geschrieben · bearbeitet von Kolle

Bei dem ersten Satz rechne ich mir einen Stundenlohn aus für den Aufwand der Konteneröffnung, Kündigungen, Umbuchungen usw.. Man genießt einen Zinsvorteil von ca. 0,65% p.a. gegenüber anderen 2 Jahresfestgeldern, da muss sich jeder selbst überlegen was für ihn der angemessene Stundenlohn ist. Außerdem muss man ja den Cashflow überwachen.

 

Mein Opportunitätsstundenlohn ( im Sinne von "was könnte ich in der Zeit alternativ verdienen" ) ist sehr niedrig. Trotzdem scheue auch ich Aufwand wegen Peanuts und eröffne deshalb auch keine regelmäßigen Tagesgeldkonten für Neukunden mehr. Ich vergleiche auch nicht mit 2jährigem Festgeld, da ich im Moment keine lohnenswerten Summen freihabe. Mir geht es vielmehr darum, auch in zwei oder mehr Jahren noch eine garantierte Mindestrendite zu erzielen, sollten die Zinsen noch lange unten bleiben und das ist bei diesem Sparplan der Fall.

 

Ehepaare können dreimal Sparpläne bis 2500€ (Ehepaar, Person1, Person2) abschließen, während Einzelpersonen dies nur einmal können. Die 7500€ habe ich dann mit der Ratenzahl 18 multipliziert und komme somit auf maximal 135 T€, welche alternativ als 2 Jahresfestgeld angelegt würden.

Außerdem hat man auch die doppelte Einlagensicherung und könnte das Produkt noch stärker nutzen.

 

Wusste ich nicht, dass man als Ehepaar Sparpläne auf 3 verschiedene Namenskombinationen abschließen kann. Am Telefon sagte man mir, dass man beliebig viele Sparpläne abschließen kann, der einzelne Sparplan darf nicht über 2500 € im Monat sein. Im Onlinebanking gab es keinen Höchstbetrag !! Ich habe zwei auf mich, zwei auf meine Frau und zwei auf meine Tochter abgeschlossen, jeder Sparplan mit 250 €. Tochter mit separatem Konto.

 

Im Moment bespare ich

 

- 5 DKB-Sparpläne, zusammen 1250 €

- 4 PSD-Sparpläne, zusammen 1000 €

- 2 Bausparverträge mit zusammen 720 €

 

Ich bin immer noch am Überlegen, weitere PSD-Sparpläne abzuschließen - nicht nur wegen dem dann höheren Stundenlohn. Problem bei mir ist "nur" der monatlich verfügbare Cash, da bin ich noch am basteln. In 3 Jahren habe ich Cash genug, aber keine Sparpläne. Ich habe verschiedene Freiheitsgrade die ich gegeneinander abwäge: Kredite strecken, DKB-Sparplan aussetzen oder Bausparer aussetzen.

 

- Kredite strecken geht nur mit ( unfairer ) Vorfälligkeitsentschädigung und Neuabschluss mit aktuellen Zinsen. Ich würde aber länger die steuerliche Abzugsfähigkeit genießen. Ohne Neustrukurierung laufen die Altkredite bis Sept. 2016 und Dez. 2018 bei voller Sondertilgung.

 

- DKB-Sparpläne sind sofort ohne Konsequenzen aussetzbar, aber teilweise schon eingeplant mit den 4 PSD-Sparplänen.

 

- Die Bausparer bringen 3,6 % Forwardrendite beim Weitersparen ( die 3,71 % in meiner Rechnung sind wohl fehlerhaft ? ), sind dann aber nach 12 Jahren fertig und ich kann sie auch nur noch 6 Jahre besparen ( 80 %-Grenze der Debekabedingungen ). Beim Aussetzen bringen sie 3,52 %, laufen dann aber noch 21 Jahre und die Endsumme ist höher ( Bonus ). Ist hier zu kompliziert zu erklären. Kurz: Der Bausparer fällt ausgerechnet in einem Zeitfenster weg wo ich wieder genügend Cash zum Sparen habe. Andererseits sind hohe Rendite in kurzer Zeit vorteilhaft ( Zinsstrukturkurve ). Kompromiss: 3 oder 4 Jahre aussetzen und dann weitersparen.

 

Mein Cash flow nimmt 2025 um ca 15 % ab, ab 2030 um weitere 20 %, ab 2031 um 55 % und versiegt 2033 ganz. Ab 2031 brauche ich Einkommen aus Kapital.

 

Zahlen sind teilweise gerundet. Ich schreibe das eigentlich wegen mir selbst hin um mir nochmal alle Alternativen klar zu machen, aber auch als Anschauungsobjekt wie kompliziert optimale Rendite sein kann.

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Geschrieben · bearbeitet von Schwaben-Sparer

Einen halbwegs attraktiven bundesweit verfügbaren Sparplan habe ich noch gefunden bei der Degussabank:

 

post-22756-0-42919400-1407105371_thumb.jpg

 

Ist auf den ersten Blick bei langen Laufzeiten mt dem Angebot der Umweltbank vergleichbar, aber die Haken ist die hohe variable Verzinsung von zur Zeit 1 % die jederzeit wegbrechen kann und vermutlich auch wird.

 

Für Kurzzeitsparer ist das Angebot aber attraktiv, hier liegt der variable Zins bei 0,05 %, kann somit kaum noch sinken. Bei 6 Jahren Laufzeit liegt die Rendite über dem alten DKB-Sparplan, nur knapp unter dem PSD-Sparplan und es fehlt die Phantasie eine langanhaltende Niedrigzinsphase sicher zu überbrücken. Ich fand keine weiteren Infos auf der Webseite https://banking.degu...page/index.html

 

Der Bonus wird offensichtlich auf die gemittelte Sparplansumme bezahlt ( die halbe Endsumme ).

Ist der Degussa-Sparplan kündbar?

 

In Bayern kann man auch mit Bonus sparen: https://www.muenchne...nus-sparen.html

 

Weiß nicht, ob die jeden nehmen oder nur Bayern sparen lassen.

 

Ich bin mit DKB-Sparplan und der Cosmos flexiblen Vorsorge (noch nach älteren Konditionen) schon gut aufgestellt. Wenn mich die Badenser-PSD aufnimmt, brauch ich nichts Weiteres mehr.

 

btw: Die Cosmos flexible Vorsorge ist auch immer interessant: Neukunden können einen 25 EUR Amazon-Gutschein abstauben, Bestandskunden können wenige Monate vor dem Jahrestag der Versicherung zwischenzeitlich den Sparplan auf bis zu 2.500 EUR/Monat erhöhen,danach wieder senken. Im alten Versicherungsjahr einbezahlte Beiträge, werden dann nach dem Jahrestag der Versicherung mit dem Zins der zweiten Stufe verzinst.

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Geschrieben · bearbeitet von Kolle

In Bayern kann man auch mit Bonus sparen: https://www.muenchne...nus-sparen.html

 

Weiß nicht, ob die jeden nehmen oder nur Bayern sparen lassen.

 

Auf die Schnelle finde ich die Konditionen nicht.

 

Ist der Degussa-Sparplan kündbar?

Habe ich nichts darüber gefunden.

 

Der kurze ist der bessere, mir aber zu kurz falls die Zinsen tief bleiben.

 

btw: Die Cosmos flexible Vorsorge ist auch immer interessant: Neukunden können einen 25 EUR Amazon-Gutschein abstauben,

 

Ist das dein Ernst als Entscheidungskriterium ?

 

Aber für alle Schwaben in Ulm, um Ulm und um Ulm herum habe ich was gefunden:

 

 

Sparkasse Ulm will Kunden im Streit um Scala-Verträge entgegenkommen

http://www.finanzen....nkommen-3775023

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