Jlagreen 16. April Am 9.4.2026 um 09:50 von satgar: oookkkaaaayyy....deine Bequemlichkeit kostet dich massiv Rendite und mehrere zehntausende von EUR langfristig. Aber gut, muss man wollen und so entscheiden. Verstehen kann ich das gar nicht. Für mich ist der Riester eigentlich eher sichere Anlage, daher bleibe ich auch erstmal bei der Garantie. In meinem Aktiendepot habe ich >30% p.a. Rendite auf 12 Jahre. Da kann kein Vorsorgeprodukt mithalten. Den Riester habe ich damals beim Wechsel in die PKV abgeschlossen, um deren Kosten im Alter ein wenig zu dämpfen. Als substantielle Altersvorsorge habe ich ihn nie betrachtet. Ich greife die volle Steuerförderung ab und investiere diese ins ETF Depot für Altersvorsorge (Aktiendepots sind für Wohlstand mit hohem Chancen/Risiko Profil, ETF Depot die Fallback Option). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 16. April · bearbeitet 16. April von satgar vor einer Stunde von Jlagreen: Für mich ist der Riester eigentlich eher sichere Anlage, daher bleibe ich auch erstmal bei der Garantie. In meinem Aktiendepot habe ich >30% p.a. Rendite auf 12 Jahre. Da kann kein Vorsorgeprodukt mithalten. Den Riester habe ich damals beim Wechsel in die PKV abgeschlossen, um deren Kosten im Alter ein wenig zu dämpfen. Als substantielle Altersvorsorge habe ich ihn nie betrachtet. Ich greife die volle Steuerförderung ab und investiere diese ins ETF Depot für Altersvorsorge (Aktiendepots sind für Wohlstand mit hohem Chancen/Risiko Profil, ETF Depot die Fallback Option). Ok, sei mir nicht bös. Ich versteh es trotzdem nicht^^ Es gibt keinen Vorteil, in einem schlecht laufenden Vertrag mit nomineller Beitragsgarantie (die unter inflationsgesichtpunkten keinerlei Wert hat), zu bleiben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
SpätzlaOndSoß 16. April vor 2 Stunden von satgar: Ok, sei mir nicht bös. Ich versteh es trotzdem nicht^^ Es gibt keinen Vorteil, in einem schlecht laufenden Vertrag mit nomineller Beitragsgarantie (die unter inflationsgesichtpunkten keinerlei Wert hat), zu bleiben. Nicht jeder gewichtet Argumente gleich. Der eine gibt sich mit dem Zins des Tagesgeld zufrieden, der andere findet sich beim Bankberater gut aufgehoben, der nächste nimmt 100% FTSE all world und der nächste einen gehebelten ETF. Der eine macht Buy and hold, der andere tradet gefühlt nach jeder Tagesschau. Ich sage mir stets: jeder muss für seine Situation das passende Portfolio und die passende Strategie finden und nachts ruhig schlafen können. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
1+1=10 15. Juni Am 27.3.2026 um 17:30 von chirlu: Na ja, ich will einen neuen Vertrag, weil der besser sein wird (freie Anlage ohne Garantie) – natürlich vorbehaltlich geeigneter Produkte, die erst noch auf den Markt kommen müssen. Andererseits würde ich bei einem Übertrag des Geldes aus dem alten Vertrag nur den aktuellen Stand bekommen und nicht den Garantiewert. Also behalte ich den Vertrag, beitragsfrei natürlich. Wenn Sutor mich loswerden möchte, müssen sie ein paar tausend Euro drauflegen. Dann bin ich gern weg. An sich eine nachvollziehbare Argumentation – aber ignorierst du dabei nicht die Opportunitätskosten? Dein Garantiewert bleibt zwar erhalten und du vermeidest es, Verluste durch Rückzahlung von Förderungen zu realisieren. Gleichzeitig ist das Kapital aber gebunden und kann nicht effizienter investiert werden. Gerade durch den Wegfall des Garantiezwangs dürfte die erwartbare Rendite im AV-Depot höher sein, bei gleichzeitig niedrigeren Kosten und größerer Flexibilität in der Kapitalallokation. Wenn jemand kurz vor Rentenbeginn steht, sind die Opportunitätskosten natürlich gering. Aber je länger die verbleibende Laufzeit ist, desto stärker wirkt dieser Effekt und desto sinnvoller erscheint mir ein förderschädliches Auflösen des Riestervertrags trotz kurzfristiger Nachteile. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
chirlu 15. Juni In meinem persönlichen Fall glaube ich, den Vertrag weiterlaufen zu lassen, ist so besser. Außerdem tue ich so Sutor weh, das ist mir auch etwas wert. Aber in jedem Fall ist der Betrag in diesem Riestervertrag gering, so dass mir im Zweifelsfall nicht sehr viel entgeht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Einstiegskurs 27. Juni Am 11.1.2026 um 00:02 von chirlu: Man kann auch ohne Raisin-Konto leben. Ich habe dem Umzug nie zugestimmt, deshalb wurde der alte Fairr-Account irgendwann stillgelegt, und ich habe nur mit Sutor direkt zu tun. Same, frage mich ob sich das irgendwann mal als Nachteil heraus stellt. Aber gut, -50%, noch 4k€ von 8k€ drin, Tendenz fallend. Habe mal über Opportunitätskosten nachgedacht, aber irgendwie geht mir das ganze nur noch auf den Senkel. Ich lasse es weiter laufen und gucke mal was aus der Garantie wird. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
jensebluemchen 8. August Am 15.6.2026 um 14:24 von chirlu: Außerdem tue ich so Sutor weh, das ist mir auch etwas wert. So dachte ich bisher auch. Das AVD hat mich ins Grübeln gebracht… 20K Garantie stehen bei mir 10K Depotstand gegenüber. Verrentet wird 2044. Wenn ich 30 % auszahlen lasse, werde ich den Rest vermutlich als Kleinbetragsrente auch direkt ausbezahlt bekommen; vorausgesetzt, die Gesetzeslage hält bis dahin. Nachträglich Spielregeln ändern kann Berlin ja gut (siehe Betriebsrenten und Ulla Schmidt). Wenn von 20K 42 % weggehen, habe ich wenig gewonnen. Es sei denn ich nutze das für ein Sabatical oder sowas, wenn mein Arbeitgeber dann mitspielt und mein Steuersatz in dem Jahr sinkt. Aber wer weiß das schon?!? Verdammte Axt! Es widerstrebt mir total, den ……… was zu schenken. Aber aus den 10K könnten 30K in freier Anlage werden. Was denkt ihr so?! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
supertobs 8. August Aus 10k werden wohl bestenfalls die 20 k Garantiesumme ohne weitere Einzahlungen. Das sind unter 4% Rendite: https://www.zinsen-berechnen.de/zinsrechner.php?paramid=zha1cco8jt Ich würde einen klaren Cut machen und mit dem Betrag ins AVD wechseln. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
jensebluemchen 8. August In der freien Anlage im AVD gehe ich von 6 oder 7 % Rendite aus. Nicht von 4. https://www.zinsen-berechnen.de/zinsrechner.php?paramid=vjpuxotu4a Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
supertobs 9. August · bearbeitet 9. August von supertobs Kann natürlich auch anders (niedriger) kommen. Auf jeden Fall wirst Du mit Riester wegen Garantieleistungen und höheren Kosten immer unter einem vergleichbaren ‚freien‘ Invest per AVD liegen. Ich finde bei AVD vor allem auch die Freiheit selber zu entscheiden wie angelegt werden soll toll und die transparenten Auszahl/Rentenmöglichkeiten. Ich würde wechseln. 20 einzahlen und jetzt bei 10 stehen ist schon frustrierend genug. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 9. August vor 8 Stunden von jensebluemchen: Kleinbetragsrente Die gibts nur bei der Betrachtung des Gesamtguthabens! Die vorherige Auszahlung von 30% liefert dazu keinen Mehrwert oder Beitrag, um das zu ermöglichen! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Jlagreen 17. August mal ein Update bei mir, weil ich die letzten Wochen über einen Wechsel ins AV-Depot nachdenke: Vermutlich gehöre ich zu den Wenigen, die mit dem fairriester/Raisin im Plus sind. Allerdings habe ich auch Laufzeit bis 85 Jahren drin, daher ist bei mir auch wieder mehr Fonds und weniger Anleihen. Mit Zinsrechner komme ich auf ~3% p.a.. Nicht gut verglichen mit reinem ETF Investment, aber ich denke mal OK für einen Riestervertrag. Vermutlich werde ich aber ins AV-Depot wechseln, wenn ich mir wieder die Delle in 2020 anschaue und den Zwangsverkauf. Das zumindest würde beim AV-Deport nicht mehr passieren, weil ich über Kauf/Verkauf selbst entscheide. Den Zwangsverkauf hatte ich irgendwie bei den Überlegungen zuletzt ausgeblendet, aber wenn man den Chart sieht, bleibt das Risiko, dass die Bank da nach eigenen Regeln und nicht nach meinen spielt. Trotzdem bin ich wohl mit einem blauen Auge davon gekommen und vor allem wenn ich dann ins AV-Depot wechsle kann ich die Verrentung wieder auf 65 vorziehen. Aber das kläre ich dann, wenn es soweit ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bigwigster 30. August Falls man größere Summen ins AvD schieben möchte würde das ja mit einem Fairr Riester gehen, oder? Sonderzahlung 2026 und 2027 ins AvD wechseln. Die ~13k€ maximal Grenze des AvD kann damit umgangen werden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 30. August vor 10 Minuten von Bigwigster: Falls man größere Summen ins AvD schieben möchte würde das ja mit einem Fairr Riester gehen, oder? Sonderzahlung 2026 und 2027 ins AvD wechseln. Die ~13k€ maximal Grenze des AvD kann damit umgangen werden. Wie meinst du das? Redest du von neuem, frischen Geld für das AVD? Oder sprichst du von einem Kapitalübertrag eines Riester 1.0 ins AVD? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bigwigster 30. August · bearbeitet 30. August von Bigwigster Ich spreche für 2027 von einem Kapitalübertrag eines Riester 1.0 ins AVD. Davor (2026) würde eine Sonderzahlung in eben diesen Riestervertrag die Einzahlungslimits des AvD umgehen nach meinem Verständnis. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 30. August · bearbeitet 30. August von satgar vor 3 Minuten von Bigwigster: Ich spreche für 2027 von einem Kapitalübertrag eines Riester 1.0 ins AVD. Davor (2026) würde eine Sonderzahlung in eben diesen Riestervertrag die Einzahlungslimits des AvD umgehen nach meinem Verständnis. Ich kann dir immer noch nicht folgen. Du kannst in 2026 in deine Riesterrente gefördert als Single maximal 2100€ minus Grundzulage einzahlen, also 1925€. Das machst du in den jetzigen riestervertrag. Es gelten die normalen riesterregeln 1.0. Und nächstes Jahr machst du einen Kapitalübertrag. Der kann beliebig hoch sein. 10k…50k, völlig egal. Wenn du nächstes Jahr Förderung willst, musst du nächstes Jahr die Riester 2.0 Regeln einhalten. Ich verstehe daher deinen Zusammenhang nicht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bigwigster 30. August · bearbeitet 30. August von Bigwigster Z.b. jemand möchte 100k€ Cash 2027 ins AvD übertragen zusätzlich zu seinem Riester 1.0 Vertragsguthaben. Dies geht offiziell nicht da es ein Einzahlungslimit gibt beim AvD. Es wäre aber mit einer Zahlung in den Riestervertrag im Jahr 2026 möglich, denn bei fairr gab es meines Wissens das Recht zur Sonderzahlung ohne ein genanntes Limit im Vertrag. Einzige Einschränkung: "Eine Zusatzzahlung bedarf der Zustimmung der Bank, sofern der Zeitraum bis zum Beginn der Auszahlungsphase weniger als 12 volle Kalenderjahre beträgt." Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 30. August vor 7 Minuten von Bigwigster: Z.b. jemand möchte 100k€ Cash 2027 ins AvD übertragen zusätzlich zu seinem Riester 1.0 Vertragsguthaben. Dies geht offiziell nicht da es ein Einzahlungslimit gibt beim AvD. Es wäre aber mit einer Zahlung in den Riestervertrag im Jahr 2026 möglich, denn bei fairr gab es meines Wissens das Recht zur Sonderzahlung ohne ein genanntes Limit im Vertrag. Ahhhhh, verstehe! Dann trennt der alte Anbieter das aber intern auf, und legt praktisch intern einen ungeförderten Bereich an für alles, was über die 2100€ Gesamtbetrag in Riester fließt. Er muss dies ja, weil dieser Teil auch später anders besteuert wird, als die geförderten Teile. Jetzt möchtest du danach in 2027 das Guthaben übertragen. Da stellen sich mir, was übrigens jetzt schon eine Frage wäre, folgende Fragen: - wenn ich schon heute Beträge überzahlt hatte, hatte der Anbieter die intern abgetrennt - wenn ich schon heute von Riester 1.0 Anbieter A zu Riesteranbieter 1.0 B gewechselt bin: wie wurden diese vorher überzahlten Guthaben übertragen? - und wie handhabt das der neue Anbieter mit diesem Geld, insbesondere dann, wenn es jetzt in 2027 zu einem AVD wird? Das trifft übrigens gar nicht mal so wenig Menschen. Denn viele haben es damals nicht mitgekriegt, als die Grundzulage auf 175€ anstieg und sich dadurch der eigene Höchstanteil je Jahr verringerte bzw. hätte verringern müssen. Viele haben einfach so weiter eingezahlt, wie bisher (162,17€ mtl. statt neu 160,42€ mtl.). Diese Leute haben alle schon bisher überzahlt und haben intern beim Anbieter das abgetrennt bekommen. Ob dein Plan so gut aufgeht, und ob er etwas bringt, da melde ich zumindest mal leise Zweifel an. Weiß es aber nicht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bigwigster 30. August vor 1 Minute von satgar: Ob dein Plan so gut aufgeht, und ob er etwas bringt, da melde ich zumindest mal leise Zweifel an. Weiß es aber nicht. Ich bin verhalten optimistisch, aber natürlich bleiben Zweifel. Zwischen gefördert und ungefördert muss aber unterschieden werden da eine Teilkündigung des ungeförderten Guthaben vertraglich explizit erwähnt und definiert wird. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
SpätzlaOndSoß 30. August vor einer Stunde von Bigwigster: Ich bin verhalten optimistisch, aber natürlich bleiben Zweifel. Zwischen gefördert und ungefördert muss aber unterschieden werden da eine Teilkündigung des ungeförderten Guthaben vertraglich explizit erwähnt und definiert wird. Ich denke auch, dass hier unterschieden werden muss, da bei Auszahlung der geförderte Teil voll der nachgelagerten Besteuerung unterliegt, der angeforderte Teil wurde aus dem Lohnnetto bezahlt und sollte somit bereits versteuert sein (und kann auch nicht mehr bei der Steuererklärung abgesetzt werden). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bigwigster Samstag um 15:37 Falls wer mit dem Gedanken spielt, die Sutor Bank hat mir bestätigt: keine Obergrenze für Einzahlungen Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Richie_Rich Sonntag um 11:58 20 hours ago, Bigwigster said: Falls wer mit dem Gedanken spielt, die Sutor Bank hat mir bestätigt: keine Obergrenze für Einzahlungen Ich hab noch nicht verstanden, was konkret durch dieses Manöver rausspringt? Was sollen die extra 100K im AVD erreichen? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bigwigster Sonntag um 12:16 Dann hat man 100k extra in einem steuerfreien Depot mit Halbeinkünfteverfahren. Keine Vorabpauschale und Umschichtung in einen günstigeren ETF ohne steuerliche Reibungsverluste sind möglich. Finde ich schon eine feine Sache. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
chirlu Sonntag um 15:20 vor 3 Stunden von Bigwigster: Dann hat man 100k extra in einem steuerfreien Depot mit Halbeinkünfteverfahren. Keine Vorabpauschale und Umschichtung in einen günstigeren ETF ohne steuerliche Reibungsverluste sind möglich. Aber teuer (0,5% oder 0,6% p.a. an Gebühren). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bigwigster Sonntag um 23:00 vor 7 Stunden von chirlu: Aber teuer (0,5% oder 0,6% p.a. an Gebühren). AvD wird doch kostenlos möglich sein, bestätigt bei Scalable Capital und ich würde wetten das Trade Republic auch mit zieht. Mal schauen wer noch. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag