Einsteiger-Portfolio mit drei ETFs

186 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

Die 3-ETF-Lösung wird hier als Alternative zum Standard-4-ETF vorgestellt, der wohl nicht auf einen (kleineren) 5-stelligen Bereich gedacht ist, oder?

Das hängt von den Konditionen ab.

Wenn man z.B. 0.25%, aber min. 7.90€ zahlt, dann sollte man immer mindestens 3160€ ordern.

Beim Standard-3er ist der kleinste Posten 20%. D.h. die Depotgröße sollte mind. 15800€ sein

Beim Standard-4er ist der kleinste Posten 10%. D.h. die Depotgröße sollte mind. 31600€ sein

 

Wenn man noch 3% "Frontier Markets" oder ähnliches haben möchte, sollte das Depot entsprechend größer sein

 

Rein von der Kostenseite wäre ein Depot bei der DiBA die beste Wahl, sofern jährlich durch frisches Geld nachgekauft wird. Kostenfreie ETF Käufe ab 500€, d.h. es bleibt von den Kosten egal, ob 1, 2, 3, 4, 10 Positionen im Depot sind (genügend Geld für das Rebalancing vorausgesetzt).

 

Trotzdem würde ich bei Depotgrößen bis 30.000€ im Aktienteil, nur World/Emerging nehmen und einen sicheren Teil. Grund: Faulheit. Besonders, wenn man die Entwicklung unterschiedlicher Depotvarianten bei chemstudent und otto03 ansieht ist die Frage berechtigt, ob der normale Kleinanleger nicht prinzipiell bei der Aufteilung World/Emerging bleibt und bei wachsendem Vermögen nicht einfach andere Anlageklassen wie Rohstoffe, Immobilien (Reits, OIs), private Equity? dazu nimmt.

 

 

 

 

 

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Geschrieben · bearbeitet von troi65

Trotzdem würde ich bei Depotgrößen bis 30.000€ im Aktienteil, nur World/Emerging nehmen und einen sicheren Teil. Grund: Faulheit. Besonders, wenn man die Entwicklung unterschiedlicher Depotvarianten bei chemstudent und otto03 ansieht ist die Frage berechtigt, ob der normale Kleinanleger nicht prinzipiell bei der Aufteilung World/Emerging bleibt und bei wachsendem Vermögen nicht einfach andere Anlageklassen wie Rohstoffe, Immobilien (Reits, OIs), private Equity? dazu nimmt.

 

Eine grs. berechtigte Frage, die m.E. - bezogen auf die Depotgröße - im Forum noch nicht so oft durchgekaut wurde.

Bei anderen Fragen grüßt täglich das Murmeltier umso mehr.^_^

 

1.) Ab/Bis wann ist heutzutage ein Depot klein , mittel oder groß ( Rententeil mit einberechnet ! )

2.) Bis welcher Depotgröße 2- er Lösung bzw. ab wann umschwenken auf 3 er oder 4 er Standardlösungen ( bevor andere Anlageklassen aufgenommen werden s.o. ! )

 

Einer-Lösungen wie den MSCI ACWI bleiben dabei erst mal außen vor.

Ich will die Sache ja nicht verkomplizieren.^_^

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Geschrieben

Bis welcher Depotgröße 2- er Lösung bzw. ab wann umschwenken auf 3 er oder 4 er Standardlösungen ( bevor andere Anlageklassen aufgenommen werden s.o. ! )

Einer-Lösungen wie den MSCI ACWI bleiben dabei erst mal außen vor.

ich glaube, die Frage ist falsch gestellt.

 

Die Einer-Loesung gewichtet nach Marktkapitalisierung und ist somit theoretisch gut begruendet.

3er- und 4er-Loesungen beruecksichtigen bei der regionalen Gewichtung auch das BIP, was ebenfall theoretisch gut begruendet ist.

Die 2er-Loesung mit 70/30 ist keins von beidem, wg. der Gewichtung der USA nach Marktkapitalisierung und der Emerging Markets nach BIP ist es eine theoretisch kaum begruendbare und m.E. grundsaetzlich unsinnige Konstellation. De facto ist sie eine Regionenwette gegen Europa.

 

Die 3er-Loesung kann eine Vorstufe zum 4er-Depot sein, der Uebergang kann nahtlos und ohne Verkaeufe erfolgen. Die 3er-Lösung mit 50% World / 20% Europa oder EMU / 30% EM ist regional nahezu gleich gewichtet wie 30/30/30/10, vereinfacht bei kleinen Depots und/oder niedrigen Sparraten das Rebalancing aber erheblich, insbesondere bzgl. der Pacific-Anteile. Wo genau die Grenze zwischen 3 und 4 liegt ist schwer zu sagen. Bei einem Aktiendepot von 100 k€ haette Pacific einen Anteil rund 10 k€, ungefaehr ab dieser Groesse koennte man in einem 4er-Depot vielleicht erstmals Rebalancing sinnvoll umsetzen. Aehnliches gilt fuer die Sparraten: Bei Einzahlungen von z.B. 400 €/Monat entfielen gerade einmal rund 500 €/Jahr auf Pacific. Damit ist keine Steuerungswirkung zu erzielen.

Um mal einen Aufschlag zu machen:

Aktienanteil im Depot < 10 k€ und Einzahlungen < 300 bis 400 €/Monat => MSCI ACWI

Aktienanteil im Depot < 100 k€ und Einzahlungen < 800 € / Monat => 3er-Loesung, ggf. als nahtloser Uebergang unter Einschluss des bereits vorhandenen ACWI.

Darueber ggf. nahtloser Uebergang von 3 zu 4 oder mehr ETFs.

Und World und EM in einer 70/30-Mischung meines Erachtens gar nicht, auch nicht als Zwischenloesung.

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Geschrieben

 

Im Praxistest zeigt sich, dass die Wahl von EMU weniger Abweichungen zum MSCI ACWI GDP produzierte, als Europe.

Man sollte m.M.n. aber die Kirche im Dorf lassen: Die Abweichungen sind nicht so gravierend, als das man total daneben greifen würde. Insb. in einem Depot, das auch noch aus anderen Anlageklassen besteht, wirken sich die Änderungen recht gering aus.

http://www.wertpapie...post__p__916590

 

 

 

Und World und EM in einer 70/30-Mischung meines Erachtens gar nicht, auch nicht als Zwischenloesung.

 

 

OB die Aktienanlage nun nach BIP, MCap oder nur ne wilde Mischung ist, unterm Strich zählt für mich das Ergebnis, und das spricht nicht gegen 70%world/ 30% emerging.

 

 

 

 

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Geschrieben

OB die Aktienanlage nun nach BIP, MCap oder nur ne wilde Mischung ist, unterm Strich zählt für mich das Ergebnis, und das spricht nicht gegen 70%world/ 30% emerging.

in den letzten Jahren schon, aber liegt es daran, dass man einfach nur Glueck gehabt hat, oder weil es zumindest ungefaehr den theoretischen Erwartungen entspricht? In den letzten Jahren ist USA sehr gut gelaufen und Europa nicht so dolle. Aber ob das so bleibt? Nach der Theorie der Angleichung zum langjaehrigen Mittelwert spricht eher nicht so viel dafuer.

Andersrum: Wenn man glaubt die regional unterschiedlichen Entwicklungen gingen so weiter, kann man natuerlich mit 70/30 anfangen (oder dabei bleiben). Aber waere das dann noch (hinreichend) passiv?

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Geschrieben

Warum siehst Du in der 70/30 Lösung eine Wette gegen Europa? Der MSCI Anteil ist doch streng nach Marktkapitalisierung gewichtet.

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Geschrieben · bearbeitet von pillendreher

OB die Aktienanlage nun nach BIP, MCap oder nur ne wilde Mischung ist, unterm Strich zählt für mich das Ergebnis, und das spricht nicht gegen 70%world/ 30% emerging.

 

Andersrum: Wenn man glaubt die regional unterschiedlichen Entwicklungen gingen so weiter, kann man natuerlich mit 70/30 anfangen (oder dabei bleiben). Aber waere das dann noch (hinreichend) passiv?

 

Stimme deiner Aussage für die Passivanlage 100% zu. Nur, dass das hier nicht das Passiv-Forum ist, sondern das Wertpapierforum, d.h. es gibt hier

 

-Anleger, die nur in Einzelaktien und nur in Einzelanleihen investieren, die klassischen Stockpicker

 

- klassische Fondsanleger, die von vielen hier belächelt werden, aber oft schon 30 Jahre anlegen und oft ein beneidenswertes Vermögen angehäuft haben

 

-ETF Anleger, die nach einfachen Heuristiken anlegen und auch Markettiming versuchen (dazu zähle ich) und einfach ein optimales breit gestreutes Depot wollen

 

-strikten passiv Anleger, die sich wirklich nur an dem Markt orientieren

 

Alle haben ihre Daseinsberechtigung und genau das ist das schöne an diesem Forum, dass man einfach andere Thesen hört und dadurch seine Anlageentscheidung kritisch hinterfragt.

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Geschrieben

Und dann gibt es noch die Nichtdogmatiker, die Aktien und Anleihen und ETFs und Fonds haben.

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Geschrieben

Warum siehst Du in der 70/30 Lösung eine Wette gegen Europa? Der MSCI Anteil ist doch streng nach Marktkapitalisierung gewichtet.

Wenn sich jemand 30% Schwellenländer ins Depot packt, dann doch wahrscheinlich mit der Idee, eher in Richtung BIP zu gehen.

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Geschrieben · bearbeitet von PIBE350

70/30 bedeutet für mich konkret: Die Industrieländer bleiben untereinander nach MK gewichtet, die Schwellenländer ebenfalls. Lediglich das Verhältnis zueinander ist nicht nach MK (aktuell 90/10) gewichtet, sondern halt 70/30. :)

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Geschrieben · bearbeitet von IRRer-Zins

Die 3er-Loesung kann eine Vorstufe zum 4er-Depot sein, der Uebergang kann nahtlos und ohne Verkaeufe erfolgen. Die 3er-Lösung mit 50% World / 20% Europa oder EMU / 30% EM ist regional nahezu gleich gewichtet wie 30/30/30/10, vereinfacht bei kleinen Depots und/oder niedrigen Sparraten das Rebalancing aber erheblich, insbesondere bzgl. der Pacific-Anteile. Wo genau die Grenze zwischen 3 und 4 liegt ist schwer zu sagen. Bei einem Aktiendepot von 100 k€ haette Pacific einen Anteil rund 10 k€, ungefaehr ab dieser Groesse koennte man in einem 4er-Depot vielleicht erstmals Rebalancing sinnvoll umsetzen. Aehnliches gilt fuer die Sparraten: Bei Einzahlungen von z.B. 400 €/Monat entfielen gerade einmal rund 500 €/Jahr auf Pacific. Damit ist keine Steuerungswirkung zu erzielen.

Um mal einen Aufschlag zu machen:

Aktienanteil im Depot < 10 k€ und Einzahlungen < 300 bis 400 €/Monat => MSCI ACWI

Aktienanteil im Depot < 100 k€ und Einzahlungen < 800 € / Monat => 3er-Loesung, ggf. als nahtloser Uebergang unter Einschluss des bereits vorhandenen ACWI.

Darueber ggf. nahtloser Uebergang von 3 zu 4 oder mehr ETFs.

Und World und EM in einer 70/30-Mischung meines Erachtens gar nicht, auch nicht als Zwischenloesung.

 

Hier finde ich ist eine pauschale Aussage nicht möglich. Es kommt auf der Kostenseite auf die Rebalancing- und Besparstrategie an.

Deinen Vorschlag würde ich eher bei Bestandsdepots ohne nennenswerte Zuflüsse nutzen. Wenn aber immer mit frischem Kapital Rebalancing betrieben wird ist eine Mehrfondsstrategie schon bei geringeren Summen sinnvoll.

Zusätzlich spielt dann der Verwaltungsaufwand und die Regionen- oder, ganz selten hier gesehen, Branchenstrategie auch eine Rolle. Einige mögen sich nicht großartig kümmern, da ist ein Aufbau mit wenigen Positionen sinnvoll.

Andere bevorzugen eine Abweichung vom Markt a la BIP; da kann man mit ACWI nicht ankommen, weil eine Übergewichtung bestimmter Teile besser mit einer anderen Kombination erreicht werden können.

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Geschrieben

Warum siehst Du in der 70/30 Lösung eine Wette gegen Europa? Der MSCI Anteil ist doch streng nach Marktkapitalisierung gewichtet.

 

Mal dahin gestellt ob nach Mcap oder BIP oder einer Kombination gewichtet wird, ergibt sich bei einer 70/30 Mischung World/EM nur ein Anteil von 18% Europa. Europa ist nach Mcap und nach BIP aber bei ca 23-25%. Ist also auf jeden Fall untergewichtet.

 

 

 

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Geschrieben

na, da habe ich ja was losgetreten ...

Ich stimme den meisten Kommentaren zu und will stellvertretend nur noch mal auf IRRer-Zins antworten:

 

Hier finde ich ist eine pauschale Aussage nicht möglich. Es kommt auf der Kostenseite auf die Rebalancing- und Besparstrategie an.

Deinen Vorschlag würde ich eher bei Bestandsdepots ohne nennenswerte Zuflüsse nutzen. Wenn aber immer mit frischem Kapital Rebalancing betrieben wird ist eine Mehrfondsstrategie schon bei geringeren Summen sinnvoll.

Natuerlich sind pauschale Aussagen schwierig, wahrscheinlich sogar unmoeglich, und es gibt natuerlich auch Uebergangsbereiche. Aber Anhaltspunkte kann man womoeglich schon identifizieren, das war der eigentliche Sinn meines Posts.

Ich hatte ja bewusst zwei Kriterien angegeben: Groesse des Depots und Zufluesse. Bei dem ersten scheinen wir uns (grob) einig zu sein.

Die Steuerungswirkung von Einzahlungen hatte ich ja auch diskutiert. Hier wird die mit kleinen Einzahlungen zu erzielende Lenkungswirkung m.E. haeufig ueberschaetzt. Bei Einzahlungen von immerhin 400 €/Monat kommen vielleicht 40 €/Monat bei Pacific an (dazu gibt es aber nur einen einzigen ETF, bei einer Aufteilung in Japan und den Rest ist es noch weniger). Davon waeren 3/4 auch in einem MSCI World enthalten, wir reden also von 10 €/Monat. Welche absolute Mehrrendite kann man sich mittel- bis langfristig davon erhoffen, wenn diese 10 € in Pacific statt in den USA landen?

Und je nach Broker gibt es Mindestinvestitionenssummen zwischen ca. 50 € (DAB) ueber 500 € (DiBa) bis zu ca. 1500 € (Einzelkaeufe). Dies wuerde, wiederum bei 400 €/Monat, z.B. bei Einzelkaeufen alle drei Jahre einen Kauf von Pacific bedeuten, der, wohlgemerkt, wiederum nur 1/4 des Fehlallokationseffekts ausgleicht. Kann man damit wirklich Feinsteuerungen zwischen einer mittleren Anzahl ETFs machen? Ist die zeitlich gemittelte Abweichung von der Zielallokation damit geringer, als wenn man jeweils 3/4 der (fuer Pacific vogesehenen) Summe als regelmaessigere Einzahlungen in einen MSCI World unterbringt?

 

Andere bevorzugen eine Abweichung vom Markt a la BIP; da kann man mit ACWI nicht ankommen, weil eine Übergewichtung bestimmter Teile besser mit einer anderen Kombination erreicht werden können.

Ich bin kein dogmatischer Anhaenger der MK, mein Vorschlag bzgl. des ACWI begruendet sich i.W. nur durch die Vereinfachung. Bei Depotgroessen unter 10 k€ macht Rebalancing sicher ueberhaupt keinen Sinn, und die absoluten Renditeunterscheide zwischen 1er- bis 4er-Loesungen sind in diesem Bereich auch eher vernachlaessigbar. Wenn bei einem Depot von 5 k€ durch eine vom ACWI abweichende Regionalaufteilung 10% der Aktien (in einem Jahr) 5% besser performen, reden wir von einer Mehrrendite von 25 € (brutto). Und im naechsten Jahr gleicht sich das schon wieder aus ...

 

Um nicht missverstanden zu werden: Jeder soll machen, was er will, und es gilt ja manchmal vielleicht auch einen kaum zu monetarisierenden Spieltrieb zu befriedigen. Aber rational sind stark diversifizierte kleine Depots in aller Regel nicht.

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Geschrieben

Ich versuch mal zusammenzufassen :

 

1.) bis 10 k kleines Depot ?

 

2.) zwischen 10 k und 100 k mittleres Depot

 

3.) ab 100 k großes Depot

 

Richtig ?

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Geschrieben · bearbeitet von xfklu

Ich finde, dass man den "Holzmeier-3er" nur noch verbessern kann, indem man etwas China (A) beimischt.

Ein Umbau zum Standard-4er finde ich nicht sinnvoll, egal wie groß das Depot ist.

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Geschrieben

Ich versuch mal zusammenzufassen :

 

1.) bis 10 k kleines Depot ?

 

2.) zwischen 10 k und 100 k mittleres Depot

 

3.) ab 100 k großes Depot

 

Richtig ?

 

Ich denke, dass ist eine ganz gute PiMalDaumenregel für den Aktienteil.

Im Einzelfall gegebenenfalls anpassen.

Keine großartige Neuerkenntnis, gilt aber trotz neuer Produkte am Markt immer noch.

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Geschrieben · bearbeitet von pillendreher

Ich versuch mal zusammenzufassen :

 

1.) bis 10 k kleines Depot ?

 

2.) zwischen 10 k und 100 k mittleres Depot

 

3.) ab 100 k großes Depot

 

Richtig ?

 

10-100k: ein weites Feld dry.gif

 

Sollte man bei der ETF Auswahl, nicht nur den Aktienanteil berücksichtigen?

 

Eine Einzelposition sollte mMn mindestens 5000€, eher 10.000€ betragen

 

Beispiel: großes (wirklich?) Depot mit 100k und 30% Aktien --->30k, für mich 1, oder doch wieder die 2ETF World/Emerging, wegen Kosten und Aufwand bezogen zu dem erwarteten Mehrwert.

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Geschrieben · bearbeitet von troi65

Beispiel: großes (wirklich?) Depot mit 100k und 30% Aktien --->30k, für mich 1, oder doch wieder die 2ETF World/Emerging, wegen Kosten und Aufwand bezogen zu dem erwarteten Mehrwert.

Bei 30 k kann man locker die 3er- und m.E. auch die 4er Lösung praktizieren.

 

Die Schwelle von 30 k war damals für mich der Punkt , den MSCI Pacific aufzunehmen.

Mindestorder von 5 k ist für mich nicht nachvollziehbar; und seit der DiBa-Aktion schon gar nicht.^_^

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Geschrieben

Beispiel: großes (wirklich?) Depot mit 100k und 30% Aktien --->30k, für mich 1, oder doch wieder die 2ETF World/Emerging, wegen Kosten und Aufwand bezogen zu dem erwarteten Mehrwert.

Das sehe ich ganz ähnlich. Bei Anlage eines Einmalbetrags macht die Untergrenze von 5000 Euro für die kleinste Position Sinn, weil ein Rebalancing (mit deutlich kleineren Korrekturpositionen) sonst zu viele Kosten verursacht. Das wäre dann ein Wert des Aktienanteils im Depot von 50.000 Euro.

 

Die Rechnung beim Sparplan sieht anders aus. Bei steigendem Depotwert in der Zukunft kann man in Abhängigkeit von den Orderkosten deutlich kleinere Positionswerte akzeptieren.

In den ersten Jahren ist die Sparrate gemessen am Depotvolumen noch sehr hoch und man kann das Rebalancing grundsätzlich mit frischem Geld durchführen. Sobald sich diese Relation merklich verschiebt müssen die oben geforderten Mindestpositionsgrößen erreicht sein, damit ein Rebalancing auch durch Verkauf/Kauf wirtschaftlich bleibt.

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Geschrieben · bearbeitet von Nicky

I. 3-ETF: EUR(EMU) SMALL CAPS beimischen? Falls ja: in welchem Verhältnis?

 

Beispiel: ACWI / FM / EUR(EMU):

Die Aufteilung 56 / 24 / 20 % wäre für eine 3-ETF-Lösung nach der Excel-Tabelle aus dem Ausgangspost ein möglicher Mix. Falls man "EUR(EMU) Small Caps" da beimischen möchte, sollte man die 20% EUR(EMU) Standardwerte durch 20% SC's ersetzen od. die 20% eher aufteilen, etwa 50/50 (Standard/SC) oder wie am sinnvollsten?

 

II. Welche thesaurierenden/steureinfachen Swap-ETFs sollte man aus den folgenden für eine 3-ETF-Lösung auswählen? (TD-Angaben aus der Steuerstatus und Trackingdifferenzen von Aktien-ETFs)

Wie wählt man eigentlich ein ETF auf den gleichen Index bei mehreren, die in Betracht kommen wie z.B. unten bei EM? Nimmt man evtl. den niedrigsten negativen TD-Wert?

WORLD:

- Source, IE00B60SX394 -- TD: 0,44

- Comstage, LU0392494562 -- TD: 0,16

ACWI:

- Lyxor, FR0011079466 -- TD: 0,07

 

EM:

- Comstage, LU0635178014 -- TD: 0,47

- db x, LU0292107645 -- TD: 0,90

- Lyxor, FR0010429068 -- TD: 0,98

- Source, DE000A1JM6G3 -- TD: 1,05

 

EUR(EMU):

MSCI EUR:

- comstage, LU0392494646 -- TD: -0,04

- source, IE00B60SWY32 -- TD: 0,19

- MSCI EMU: comstage, LU0392494729 -- TD: -0,22

STOXX 600:

- comstage, FR0010791004 -- TD: -0,06

- source, IE00B60SWW18 -- TD: 0,12

 

- SMALL CAPs EUR:

- MSCI comstage, LU0392496344 -- TD: 0,26

- STOXX CS: small caps bei stoxx anscheinend keine "richtigen" SC's dabei)

.

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Geschrieben

Welche thesaurierenden/steureinfachen Swap-ETFs sollte man aus den folgenden für die 3-ETF-Lösung auswählen? (TD-Angaben aus der Steuerstatus und Trackingdifferenzen von Aktien-ETFs)

Wie wählt man eigentlich ein ETF auf den gleichen Index bei mehreren, die in Betracht kommen wie z.B. unten bei EM? Nimmt man evtl. den höchsten positiven TD-Wert?

 

Darstellung Steuerstatus und Tracking-Differenzen:

  • Jedem ETF ist für jedes Jahr seines Bestehens ein farbiges Feld zugewiesen. Der Farbcode (Tab. 2) zeigt den Steuerstatus.
  • Die Felder enthalten darüber hinaus die TD, also die Differenz zwischen den prozentualen Wertentwicklungen von Net Total Return Index und Netto-Inventarwert des ETFs am Jahresende. Bei einer negativen TD wies der ETF eine bessere Wertentwicklung auf als der zugrundeliegende Index. Die Spalte “TD“ enthält die durchschnittliche TD der maximal letzten fünf Jahre.

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Geschrieben · bearbeitet von Nicky

Danke, Holzmeier! Es ist etwas verwirrend mit dem TD: bei dir ist ein negativer Wert für den ETF dessen bessere Performance.

 

Bei Morningstar bzw. ETFsecurities findet man es auch umgekehrt formuliert: http://media.morning...bruary_2013.pdf

Die Tracking Differenz ist normalerweise negativ, d. h. dass das ETP hinter seinem Referenzindex zurückbleibt. Allerdings kann die Tracking Differenz bei physisch besicherten ETPs aufgrund eines Sampling-Ansatzes bei der Replikation und Erlösen aus der Wertpapierleihe positiv sein, was bedeutet, dass das ETP besser abschneidet als sein Index

Geht's darum, wie man den Wert definiert, also was wovon abgezogen wird?

.

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Geschrieben · bearbeitet von Holzmeier

Sparfux hatte das auch moniert, siehe ggf. hier ab #11. Ich hatte mich an DAWM orientiert, aber offenbar ist die Standarddefinition genau anders rum. Wenn ich jetzt aber alle Zahlen noch mal anfasse, baue ich da ziemlich sicher irgendwelche Fehler rein, von daher wuerde ich es eher so lassen wollen. Ehrlich gesagt finde ich die von mir verwendete Definition auch logischer: TER und TD so niedrig wie moeglich, und nicht TER moeglichst klein und TD moeglichst gross ..

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Geschrieben · bearbeitet von Nicky

Aha,ok, man muss es nur wissen, dass beides, je nach Betrachtung, auch richtig sein kann. Zur Klärung könntest du evtl. nen deutlichen Hinweis in Fettschrift anbrignen bei deiner Definition der TD dort unter "Darstellung". Außerdem hast du die TD gerade dann in "rot", wenn es "gut" bedeutet, wobei rot bei Zahlen wohl üblicherweise "schlecht" heißt. ;) Kannst vielleicht beim nächsten Update berücksichtigen, wenn nicht zu aufwendig.

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Geschrieben

Ehrlich gesagt finde ich die von mir verwendete Definition auch logischer: TER und TD so niedrig wie moeglich, und nicht TER moeglichst klein und TD moeglichst gross ..

 

Ich würde eine möglichst niedrige TER und eine möglichst positive TD bevorzugen ... ;)

Schade, dass man bezüglich der TD immer erst im nachhinein Bescheid weiß.

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