millionendieb

Deka-ImmobilienEuropa

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43 posts in this topic

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Hallo zusammen,

 

ich habe mir in den letzten Wochen ein passives Investment aus verschiedenen ETF von Deka (Domizil Deutschland und meist ausschüttend) gebaut,

merke aber, das ich beim Kauf kneife. Zum einen auch weil die Kurse gerade doch auf einem hohen Niveau sind.

Deswegen bin ich auf der Suche nach einem großen und stabilen Rentenfonds mit Ergebnis leicht über Inflation auf den Deka Immobilienfonds

gestoßen. Hier sehe ich eine extrem stabile Entwicklung. Klar es gibt Immobilienblasen, aber bei "Büro- und Geschäftshäuser an erstklassigen

europäischen Standorten" dürfte das Risiko ja gering sein. Zudem schüttet der Fonds regelmäßig aus.

 

http://www.fondsweb....uropa?RANGE=120

 

Was haltet ihr davon, wo ist der Haken? Laufende Kosten von nur 0,77 TER sind ja auch sehr attraktiv.

 

Danke

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Hallo und Willkommen hier im Forum Millionendieb

 

Dann schaue Dir mal die ganzen Beiträge über die offenen geschlossenen Immobilienfonds an,

die DEKA hat es nur geschafft ihre offen zu halten, weil ein starker Vertrieb der Spaßkassen dahinter steckt.

 

Früher war diese Klasse mal gut, aber jetzt ist diese gar nichts mehr, kann nur noch abraten.

 

Ghost_69 :-

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Posted · Edited by pillendreher

Dann schaue Dir mal die ganzen Beiträge über die offenen geschlossenen Immobilienfonds an,

die DEKA hat es nur geschafft ihre offen zu halten, weil ein starker Vertrieb der Spaßkassen dahinter steckt.

Ghost_69 :-

 

Bin dazu absolut anderer Meinung.

 

Ich halte offene Immobilienfonds als Stabilitätsbaustein in meinem Depot. Wichtig ist dabei der Kauf über die Börse, gibt es manchmal sogar unter dem Rücknahmepreis der Fondsgesellschaft, und das ganze sollte als Langfristanlage gedacht sein. Vorher die verschiedenen OIs vergleichen. Und auch in diesem Forum finden sich langsam wieder mehr Befürworter von OIs.

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Aber nur bis zur nächsten Krise. Dann können auch die OIs wieder 20-30% an Wert verlieren und auch aufgelöst werden.

Ich traue diese Dinger nicht mehr, auch wenn es einige Änderungen hab. Da ich aber eh ein Eigenheim habe, reicht mir diese Immobilie völlig.

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Im Grunde habe ich mich bei dem ETF Depot auch als Beimischung immer nur für Renten interessiert und dann hin und wieder mal meine Meinung

über Rohstoffe geändert. Immobilien war nie ein Thema. Aber dann stieß ich wie gesagt auf den Fond, der von der Performance her extrem stabil ist?

Ich sehe da seit 1996 ein stetiges Wachstum fast ohne auch nur einen kleinen Einbruch.

Ist doch richtig dass man sich hier den Performancekurs anschaut, da der Preiskurs durch die Ausschüttungen beeinflusst wird?

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Posted · Edited by CorvusCorax

Immobilien als Sicherheitsbaustein?

Diese Eignung stelle ich schon sehr stark in Frage. In Krisenzeiten korrelieren auch Immobilienpreise und Aktien sehr stark positiv (Great Recession, Great Depression, Depression von 1919/20, Japan-Krise) - nicht selten genug war auch eine Übertreibung am Immobilienmarkt (USA / Irland / Spanien 2007/08, Schweden 1990iger) dafür verantwortlich, dass die Aktienmärkte, genauso wie die Realwirtschaft in die Knie gingen. Immobilen können ein Depot bereichern, ein Substitut für Renten und Cash sind sie aber sicherlich überhaupt nicht.

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Aber dann stieß ich wie gesagt auf den Fond, der von der Performance her extrem stabil ist?

Ich sehe da seit 1996 ein stetiges Wachstum fast ohne auch nur einen kleinen Einbruch.

 

Der Kurs von Prokon-Genußscheinen war lange Zeit auch sehr stabil...

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Posted · Edited by pillendreher

Aber dann stieß ich wie gesagt auf den Fond, der von der Performance her extrem stabil ist?

Ich sehe da seit 1996 ein stetiges Wachstum fast ohne auch nur einen kleinen Einbruch.

 

Der Kurs von Prokon-Genußscheinen war lange Zeit auch sehr stabil...

 

Mit Verlaub, der Vergleich ist einfach lächerlich, ist denn heute schon der 1.April?

 

Das Ausfallrisiko von im Verhältnis zu offenen Immobilienfonds gleich verzinsten Mittelstandbonds, Emerging-Länder-Anleihen und diversem Scheinkram im Bondbereich ist wohl deutlich größer!

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Das haben wir 2007/2008 gesehen wie sicher und gut die offene Immobilien Fonds sind. Einige Fonds haben heute noch Probleme ihre immos zu verkaufen und dann kommt noch Leerstand hinzu.

 

 

 

Der Kurs von Prokon-Genußscheinen war lange Zeit auch sehr stabil...

 

Mit Verlaub, der Vergleich ist einfach lächerlich, ist denn heute schon der 1.April?

 

Das Ausfallrisiko von im Verhältnis zu offenen Immobilienfonds gleich verzinsten Mittelstandbonds, Emerging-Länder-Anleihen und diversem Scheinkram im Bondbereich ist wohl deutlich größer!

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Langsam gehen einem die Anlageklassen aus.

Und nur Aktien-ETFs mit Tagesgeldhopping und/oder Sparbriefleiter - ein bißchen wenig diversifiziert, finde ich. Wie soll man denn RK1 - RK3 noch sinnvoll füllen?

OIs ist zumindest das Problem mit der Illiquidität durch die neuen Regeln ein wenig "ausgetrieben" worden. Dazu gibt es bei den besseren um oder knapp über zwei Prozent Rendite pro Jahr (davon meist der größere Teil steuerfrei).

Also warum nicht auch OIs ins Depot? Man muß sich nur der Eigenschaften von OIs bewußt sein:

 

"Intransparente" Wertfeststellung

Lange Haltedauer bei Rückgabewunsch über die KAG (dafür jederzeit über Börse handelbar)

Mittlerweile auch keine prickelnden Renditen mehr

 

 

 

Hallo zusammen,

 

ich habe mir in den letzten Wochen ein passives Investment aus verschiedenen ETF von Deka (Domizil Deutschland und meist ausschüttend) gebaut,

merke aber, das ich beim Kauf kneife. Zum einen auch weil die Kurse gerade doch auf einem hohen Niveau sind.

Deswegen bin ich auf der Suche nach einem großen und stabilen Rentenfonds mit Ergebnis leicht über Inflation auf den Deka Immobilienfonds

gestoßen. Hier sehe ich eine extrem stabile Entwicklung. Klar es gibt Immobilienblasen, aber bei "Büro- und Geschäftshäuser an erstklassigen

europäischen Standorten" dürfte das Risiko ja gering sein. Zudem schüttet der Fonds regelmäßig aus.

 

http://www.fondsweb.de/DE0009809566-Deka-ImmobilienEuropa?RANGE=120

 

Was haltet ihr davon, wo ist der Haken? Laufende Kosten von nur 0,77 TER sind ja auch sehr attraktiv.

 

Danke

 

Illiquidität ist durch die neuen Halteregeln doch ein viel kleineres Problem als 2008f. Und ein großer wie der Hausinvest hat eine Portokasse von rund 1 Mrd. Euro und die Commerzbank hinter sich. Wenn das auch nicht reicht, wird man aber auch mit allen anderen Anlageklassen nicht glücklich. Dann hat es nämlich wirklich geknallt und das wichtigste sind Lebensmittel und Waffen im eigenen Keller (zur Diversifizierung evtl. noch ein wenig Gold und ein Notstromaggregat beimischen!).

 

Das haben wir 2007/2008 gesehen wie sicher und gut die offene Immobilien Fonds sind. Einige Fonds haben heute noch Probleme ihre immos zu verkaufen und dann kommt noch Leerstand hinzu.

 

 

 

Mit Verlaub, der Vergleich ist einfach lächerlich, ist denn heute schon der 1.April?

 

Das Ausfallrisiko von im Verhältnis zu offenen Immobilienfonds gleich verzinsten Mittelstandbonds, Emerging-Länder-Anleihen und diversem Scheinkram im Bondbereich ist wohl deutlich größer!

 

Finanzwesir über die selbstgenutzte Immobilie: http://www.finanzwesir.com/blog/mythos-selbstgenutzte-immobilie-wohneigentum

 

 

Aber nur bis zur nächsten Krise. Dann können auch die OIs wieder 20-30% an Wert verlieren und auch aufgelöst werden.

Ich traue diese Dinger nicht mehr, auch wenn es einige Änderungen hab. Da ich aber eh ein Eigenheim habe, reicht mir diese Immobilie völlig.

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Dein Link passt Null zu mir, dort wird mit Zahlen gerechnet die sind für mich einfach nur utopisch. Für mich ein sinnloser Link, sorry.

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Die Idee von OIF ist super, die Umsetzung empfinde ich als sehr zweifelhaft. Aber warum schreiben Grafiken sagen mehr als 1000 Worte... :rolleyes:

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Gruß kafkaesk93

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Ich finde die Grafik von kafkaesk93 sagt alles. Gutachterpreise sind nicht Marktpreise. Und wenn eine Anlage nur funktioniert, wenn der Vertrieb funktioniert, dann geht das schon in Richtung Schneeballsystem.

 

Zum Thema TER von 0,77% und deren Aussagekraft:

 

Die TER beinhaltet nicht alles, dazu kommen noch:

 

Objektkauf/verkaufsvergütung von 1% oderObjektentwicklungsprovision von 2% (erklärt, warum lieber neue Bürogebäude hochgezogen werden, anstatt den alten illiquiden ImmoFonds ihre Schnäppchen abzukaufen) sowie Kosten für Gutachter, Prüfer, Unterlagen(druck), Anwälte, Depotbanken, ZV-Banken und viele mehr. Wichtige Info aus dem Prospekt, Seite 35: Der erwartete Wert der Kosten liegt zwischen 2,2 und 2,5% des Fondsvermögen.

 

Meine Empfehlung für die Abdeckung der niedrigen Risikoklassen: Aktives Management von Offenen Immobilienfonds in Abwicklung, auf Sicht von 5 bis 7 Jahren, dann ist das Thema durch und man muss sich etwas neues suchen.

 

 

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Ich finde die Grafik von kafkaesk93 sagt alles.

Dir ist schon aufgefallen, dass in der Graphik verschiedene Skalen für die Immobilienfonds und den Euribor gelten, oder? Ich nenne so was eine Scheissgraphik.

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Die Anlageform OI hat 2008f nicht funktioniert, weil OIs zwangsläufig relativ illiquide sind und Gebäude eben nicht schnell genug zu Bargeld verarbeiten können. Dies Problem sollte durch die neuen Regeln behoben sein.

Was ist so gut an Marktpreisen? Bei einem Crash werden Aktien dann nicht selten so weit "herunter geprügelt", dass der Aktienwert geringer ist als der Wert der Portokasse. Diese Art der Preisfeststellung ist zwar vielleicht transparent, aber auch nicht gerade objektiv.

 

 

Ich finde die Grafik von kafkaesk93 sagt alles. Gutachterpreise sind nicht Marktpreise. Und wenn eine Anlage nur funktioniert, wenn der Vertrieb funktioniert, dann geht das schon in Richtung Schneeballsystem.

 

Zum Thema TER von 0,77% und deren Aussagekraft:

 

Die TER beinhaltet nicht alles, dazu kommen noch:

 

Objektkauf/verkaufsvergütung von 1% oderObjektentwicklungsprovision von 2% (erklärt, warum lieber neue Bürogebäude hochgezogen werden, anstatt den alten illiquiden ImmoFonds ihre Schnäppchen abzukaufen) sowie Kosten für Gutachter, Prüfer, Unterlagen(druck), Anwälte, Depotbanken, ZV-Banken und viele mehr. Wichtige Info aus dem Prospekt, Seite 35: Der erwartete Wert der Kosten liegt zwischen 2,2 und 2,5% des Fondsvermögen.

 

Meine Empfehlung für die Abdeckung der niedrigen Risikoklassen: Aktives Management von Offenen Immobilienfonds in Abwicklung, auf Sicht von 5 bis 7 Jahren, dann ist das Thema durch und man muss sich etwas neues suchen.

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Posted · Edited by kafkaesk93

Ich finde die Grafik von kafkaesk93 sagt alles.

Dir ist schon aufgefallen, dass in der Graphik verschiedene Skalen für die Immobilienfonds und den Euribor gelten, oder? Ich nenne so was eine Scheissgraphik.

Es ging mir bei meinem Posting nicht um OIF vs. Euribor. Ich wollte auf den Rendite unterschied zwischen den Europäischen Immobil-Märkten und der Rendite die OIF-Anleger wirklich erhalten hervorheben.

 

Um es auf den Punkt zu bringen die besten OIFs haben den breiten Markt deutlich Underperformt!

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Man sollte einfach mal eine Evalierung der Risiken betreiben und danach entscheiden, ob dies die hier im Forum angegebenen etwa 2% (zur Zeit) rechtfertigt. Das wird jedoch schwierig angesichts der völlig intransparenten und wahrscheinlich auch schöngefärbten Wertgutachten, welche dem Fondsvermögen viel Geld kosten und -morgen- durch sogenannte "aktualisierte" Gutachten überholt werden.

 

Ich persönlich unternehme den Versuch der Risikountersuchung erst gar nicht weil:

 

1 er nicht aussagekräftig abgeschlossen werden kann

2 die Rendite einfach zu wenig ist

3 die internen Kosten sehr hoch sind

4 jetzt vielleicht 20-30% Geldmarkt/Kurzläufer unter der Überschrift "Immobilien" gekauft werden müssen

5 zusätzlich zum Marktrisiko noch ein lokales Risiko hinzukommt

 

Möglicherweise kommt man im Einkauf über die Börse noch günstig 'ran (Transaktionskosten nicht vergessen !) - möchte man jedoch über die Börse wieder schnell 'raus, dann verhält sich das Papier in Krisenzeiten wie eine Aktie.

 

Ich gehe nicht davon aus, dass sich die zwei Prozent auf Dauer halten lassen.

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Das wird jedoch schwierig angesichts der völlig intransparenten und wahrscheinlich auch schöngefärbten Wertgutachten, welche dem Fondsvermögen viel Geld kosten und -morgen- durch sogenannte "aktualisierte" Gutachten überholt werden.

"Viel Geld kosten": Kannst du das irgendwie belegen? Im Jahresbericht stehen 1,7 Mio Euro Sachverständigenkosten. Ist das für dich viel bei eine Fondsvermögen von 12 Milliarden? Angesichts der Verwaltungskosten von 85 Mio, der Depotbankvergütung von 6 Mio?

 

Oder geht es dir nur um die Plattitüde, dass aktive Fonds generell hohe Verwaltungskosten haben?

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Das wird jedoch schwierig angesichts der völlig intransparenten und wahrscheinlich auch schöngefärbten Wertgutachten, welche dem Fondsvermögen viel Geld kosten und -morgen- durch sogenannte "aktualisierte" Gutachten überholt werden.

"Viel Geld kosten": Kannst du das irgendwie belegen? Im Jahresbericht stehen 1,7 Mio Euro Sachverständigenkosten. Ist das für dich viel bei eine Fondsvermögen von 12 Milliarden? Angesichts der Verwaltungskosten von 85 Mio, der Depotbankvergütung von 6 Mio?

 

Oder geht es dir nur um die Plattitüde, dass aktive Fonds generell hohe Verwaltungskosten haben?

 

Ich würde das nicht in Relation zu einem Fondsvermögen, eher in Relation etwa der Anzahl der verwalteten Objekte sehen.

 

Dann berücksichtige ich, dass diese Gutachten im Endeffekt nichts wert sind und lediglich aufgrund der, sagen wir "speziellen" Konstruktion eines OI im Gegensatz zu anderen Anlageklassen halt nunmal notwendig sind.

 

Ich könnte jetzt noch weitere Beispiele bringen, welche meinen Gedankengang erläutern, der mich dazu bewegt hat in diesem Zusammenhang von "viel Geld kosten" zu schreiben, aber ich lasse das eben mal.

 

Trotzdem gehe ich davon aus, dass Du den Jahresbericht gewissenhaft gelesen hast und auch die KAG alle Angaben kaufmännisch sauber und eindeutig gemacht haben. Ich hatte aus eigenen Erfahrungen von früher her andere, höhere Zahlen im Hinterkopf.

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Ich habe seit einiger Zeit auch Immobilienfonds in der Beobachtung.

 

Die Dekafonds sind gut durch die Krise gekommen, was vermutlich mit der Kundenstruktur zusammenhängt, wurde hier im Forum auch anderswo breiter diskutiert. Ich würde von den Dekafonds eher zum Global tendieren. Der Europa hat einen Schwerpunkt auf Deutschland, glaube da gabs mal eine Zusammenlegung mit einem auf Deutschland bezogenen OI von Deka.

 

Der Markt der OIs ist ja recht überschaubar. Ich vermisse hier ein wenig die Wohnimmobilien. Da scheint sich wohl nur ein Fonds drauf spezialisiert zu haben, leider dann aber regional auch nur auf Deutschland begrenzt (Wohnselect). Bei einem global anlegenden Fonds mit einer ausgewogenen Mischung aus Gewerbe- und Wohnimmobilien könnte ich vielleicht schwach werden und mir eine Investition überlegen. Aber momentan müsste man hier mischen und bei einem geringen Portfolioanteil wären 2 Fonds meiner Meinung nach schon wieder einer zu viel. Also mal weiter beobachten... :)

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Die Anlageform OI hat 2008f nicht funktioniert, weil OIs zwangsläufig relativ illiquide sind und Gebäude eben nicht schnell genug zu Bargeld verarbeiten können. Dies Problem sollte durch die neuen Regeln behoben sein.

Was ist so gut an Marktpreisen? Bei einem Crash werden Aktien dann nicht selten so weit "herunter geprügelt", dass der Aktienwert geringer ist als der Wert der Portokasse. Diese Art der Preisfeststellung ist zwar vielleicht transparent, aber auch nicht gerade objektiv.

 

 

 

Das Problem der plötzlichen Illiquidität ist ggf. aus der Welt.

Dadurch ist aber das Problem der Preisfeststellung offenbar geworden: Wenn eine Immobilie innerhalb von 5 Jahren nicht zu dem Bargeld verarbeitet werden kann, zu der der Gutachter sie bewertet hat, sondern anstatt 5 mal 1-2% Inflation dazuzuaddieren, 20 bis 30% abgewertet werden, dann passt was nicht. Wie man es anders machen kann, wüsste ich jedoch auch nicht.

Mein Lob für die Grafik galt weniger dem Graphen mit dem Euribor, mehr der Tabelle mit der Erfolgsdarstellung der Fonds, sortiert nach Gutachterpreisen / erzielbaren Marktpreisen. Ein Käufer eines OIF sollte das Thema kennen und dann seine Kaufentscheidung treffen.

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Die Anlageform OI hat 2008f nicht funktioniert, weil OIs zwangsläufig relativ illiquide sind und Gebäude eben nicht schnell genug zu Bargeld verarbeiten können. Dies Problem sollte durch die neuen Regeln behoben sein.

Was ist so gut an Marktpreisen? Bei einem Crash werden Aktien dann nicht selten so weit "herunter geprügelt", dass der Aktienwert geringer ist als der Wert der Portokasse. Diese Art der Preisfeststellung ist zwar vielleicht transparent, aber auch nicht gerade objektiv.

 

Das Problem der plötzlichen Illiquidität ist ggf. aus der Welt.

Dadurch ist aber das Problem der Preisfeststellung offenbar geworden: Wenn eine Immobilie innerhalb von 5 Jahren nicht zu dem Bargeld verarbeitet werden kann, zu der der Gutachter sie bewertet hat, sondern anstatt 5 mal 1-2% Inflation dazuzuaddieren, 20 bis 30% abgewertet werden, dann passt was nicht. Wie man es anders machen kann, wüsste ich jedoch auch nicht.

 

Es geht nicht anders, das ganze Konstrukt erfordert eine NAV-Feststellung, ansonsten wäre es kein Fonds mehr.

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Posted · Edited by Berd001

Und wenn der ETF/die Aktie usw., denn/die man für viel Geld über die Börse gekauft hat ein halbes Jahr später nur noch die Hälfte wert ist, dann bekommt man eben nur noch die Hälfte von dem, was man dafür bezahlt hat. Auch wenn möglicherweise reichlich "Börsenexperten", Analysten und Gutachter beim Kaufdatum noch der Meinung waren, er wäre das Geld, was man gezahlt hat wert.

 

 

Die Anlageform OI hat 2008f nicht funktioniert, weil OIs zwangsläufig relativ illiquide sind und Gebäude eben nicht schnell genug zu Bargeld verarbeiten können. Dies Problem sollte durch die neuen Regeln behoben sein.

Was ist so gut an Marktpreisen? Bei einem Crash werden Aktien dann nicht selten so weit "herunter geprügelt", dass der Aktienwert geringer ist als der Wert der Portokasse. Diese Art der Preisfeststellung ist zwar vielleicht transparent, aber auch nicht gerade objektiv.

 

 

 

Das Problem der plötzlichen Illiquidität ist ggf. aus der Welt.

Dadurch ist aber das Problem der Preisfeststellung offenbar geworden: Wenn eine Immobilie innerhalb von 5 Jahren nicht zu dem Bargeld verarbeitet werden kann, zu der der Gutachter sie bewertet hat, sondern anstatt 5 mal 1-2% Inflation dazuzuaddieren, 20 bis 30% abgewertet werden, dann passt was nicht. Wie man es anders machen kann, wüsste ich jedoch auch nicht.

Mein Lob für die Grafik galt weniger dem Graphen mit dem Euribor, mehr der Tabelle mit der Erfolgsdarstellung der Fonds, sortiert nach Gutachterpreisen / erzielbaren Marktpreisen. Ein Käufer eines OIF sollte das Thema kennen und dann seine Kaufentscheidung treffen.

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Gemäß bundesanzeiger.de (Suchbegriff: DE0007483612) werden sich die Anlagebedingungen des Fonds zum 01.07.2015 ändern.

Kann mir jemand helfen die Änderungen zu deuten?

Dem ersten Eindruck nach würde ich sagen es wird sogar günstiger, da die Maximalvergütung sinkt. Aber wahrscheinlich verstehe ich das falsch :/

 

 

----------------------------------------------------------------------

Daneben wird die in § 11 Absatz 1 (a) der Besonderen Anlagebedingungen festgelegte Verwaltungsvergütung geändert. Der Rahmen für die maximale Verwaltungsvergütung wird von derzeit 1,50 % p. a. auf 1,05 % p. a. gesenkt. Die Verwaltungsvergütung ist zukünftig begrenzt auf 20 % des Anlageerfolges (vor Fondskosten), beträgt aber mindestens 0,65 % p.a. und maximal 1,05 % p. a. des Fondsvermögens. Hintergrund ist die Entscheidung, die Verwaltungsvergütung zukünftig stärker in Abhängigkeit von der Wertentwicklung zu ermitteln. Die Kostenbelastung passt sich so einer schwächeren Wertentwicklung an und steigt erst bei steigender Wertentwicklung. § 11 Absatz 1 (a) der Besonderen Anlagebedingungen erhält folgenden Wortlaut (Änderungen sind durch Unterstreichung kenntlich gemacht):

 

§ 11 Kosten

 

1

 

Vergütungen, die an die Gesellschaft zu zahlen sind:

 

(a) Die Gesellschaft erhält für die Verwaltung des Sondervermögens eine Vergütung, die erfolgsabhängig bestimmt wird und je Anteil auf 20% des Wertes begrenzt ist, um den der Anteilwert am Ende des Geschäftsjahres den Anteilwert am Anfang des Geschäftsjahres übersteigt. Die dem Sondervermögen nach § 11 Abs. 1 a) und 2 belasteten Vergütungen bleiben bei dem Vergleich der Anteilwerte unberücksichtigt; im Übrigen erfolgt die Ermittlung des Anteilwertes nach der BVI-Methode1. Unabhängig davon beträgt die Mindestvergütung in jedem Fall 0,65 % p.a., die Höchstvergütung 1,05 % p.a. des Durchschnittswertes des Sondervermögens, der aus den Monatsendwerten errechnet wird. Die Gesellschaft ist berechtigt, auf ihre Vergütung monatlich anteilige Vorschüsse zu erheben.

 

1 BVI-Methode bedeutet, dass die Anteilwerte zum Beginn und zum Ende des Berechnungszeitraums verglichen werden, wobei die zwischenzeitlich erfolgten Ausschüttungen in die Berechnung aufgenommen und so behandelt werden, als wären sie wieder zum Anteilwert angelegt worden.

 

Die Änderungen treten zum 01.07.2015 in Kraft.

 

Ein Rückgabe- oder Umtauschrecht gemäß § 163 Absatz 3 KAGB besteht nicht.

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Aktuell werden nur 0,7 % Verwaltungsgebühren erhoben.

Die mögliche Ersparniss hält sich daher in Grenzen und falls der Fonds in Zukunft mehr Erfolg hat, gibt es halt höhere Gebühren

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