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niro

5 Jahre ETF - Fondssparplan beginnen

Empfohlene Beiträge

PIBE350
· bearbeitet von PIBE350

Und wie sieht es im benachbarten Göttingen (Süd-Niedersachsen) aus? Ich blicke auf dieser Seite nicht durch. :blushing:

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odensee

Die Vergleichsrechnung war aber selbst bewohnte, kreditfinanzierte Immobilie vs. vermietete, kreditfinanzierte Immobilie. Und diese Rechnung war einfach nur falsch., weil unvollständig.

 

Stimmt, ich hab da irgendwas durcheinander geworfen.

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tyr

Und wie sieht es im benachbarten Göttingen (Süd-Niedersachsen) aus? Ich blicke auf dieser Seite nicht durch. :blushing:

Für Göttingen müsste man erstmal Daten über die zeitliche Entwicklung suchen.

 

Was man immerhin leicht haben kann sind Vergleiche über den aktuellen Stand: Kaufpreis im Verhältnis zu Jahresmieten mittels z. B. http://www.immobilienscout24.de/immobilienbewertung/immobilienpreise.htm

 

Interessant wird dann die Aussicht auf die Wertentwicklung: ist in der Region in den nächsten Jahrzehnten eher ein Netto-Zuzug und damit eine nennenswerte Steigerung der Immobilienpreise zu erwarten oder nicht? In München, Stuttgart, Frankfurt am Main, Berlin und Hamburg würde ich vorsichtig davon ausgehen, ja. Und in Göttingen?

 

Man kann auch in Wegzugs-Regionen investieren. Das ist dann entsprechend spekulativ. Kann man sich die Spekulation bei einem Immobilien-Klumpenrisiko als privater Kleinanleger, das zudem noch auf Kredit gehebelt wird leisten?

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PIBE350
· bearbeitet von PIBE350

Das weiß ich nicht. Ich hatte bar bezahlt und bewohne selbst. Mein Plan: Später an Eltern mit einer/einem studierenden Tochter/Sohn zu verkaufen, weil meine Eltern im Rentenalter nach Berlin ziehen wollen. Ich möchte dann nicht alleine zurück bleiben. :)

 

München, Frankfurt, Hamburg usw. kann ich mir als Normalsterblicher nicht leisten. B-)

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tyr

München, Frankfurt, Hamburg usw. kann ich mir als Normalsterblicher nicht leisten. B-)

Schon, in Form von REITs oder offenen Immobilienfonds z. B.

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niro
· bearbeitet von niro
1432309705[/url]' post='960374']
1432305732[/url]' post='960358']

...

ich weiß das Beispiel ist sehr vereinfacht, aber es zeigt doch worum es geht.

Die ganzen Steuervorteile etc. sind noch gar nicht berücksichtigt.

Sehr stark vereinfacht: Wo wohnst du bei Variante 2 (Vermietung) in den 25 Jahren - unter einer Brücke? Setzt einen an einem Fluss gelegenen Wohnort voraus.

 

Die ganzen Steuervorteile bestehen darin, dass du in Variante 2 den Gewinn versteuern musst, im Gegenzug aber deine Mietausgaben (sofern sich keine geeignete Brücke findet) aus versteuertem Einkommen bezahlen darfst.

 

Einer Brücke sicherlich nicht.... Ich dachte das Niveau hier wäre höher als bei Facebook und Konsorten...

 

Zu dem Beispiel Hauskauf (selbstbewohnt) / Wohnungskauf (Vermietung):

 

Natürlich muss man noch Miete zahlen, welches einen cashflow-Abfluss meiner Nettoeinkünfte darstellt.

Bei einem selbstbewohnten Haus muss ich die Kreditrate aus meinen Nettoeinkünften zahlen. Es entsteht der selbe cashflow-Abfluss...

 

Die Kreditrate der vermieteten Wohnungen finanziert sich aus den Mieteinnahmen. Es stellt also keine Belastung meiner Einkünfte dar.

Mietüberschüsse kann ich sogar meinen Einkünften hinzufügen.

Nach Abzahlung des Kredits erhöht sich der Gewinn enorm.

 

Zu deinem zweiten Punkt:

 

Es ist schlichtweg falsch, dass die Steuervorteile sich nur auf meinen Gewinn beziehen. Sämtliche Reparaturen etc. pp (ich will es nicht wieder aufzählen) sind absetzbar, bei einer selbstbewohnten Immobilie ist dies nicht der Fall.

 

Über die Vorteile die man als Mieter genießt ganz zu Schweigen...

Bitte haltet euch nicht so an den Werten auf. Na klar es können auch mehr Zinsen sein...aber das spielt keine Rolle. Die Mieteinnahmen sind geschätzt, ebenso die Kaufpreise.Und ja ich favorisiere kleine Wohnungen, da die Rendite oft höher ist.

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PIBE350

München, Frankfurt, Hamburg usw. kann ich mir als Normalsterblicher nicht leisten. B-)

Schon, in Form von REITs oder offenen Immobilienfonds z. B.

 

Bist Du darin investiert? Im WPF sind die nicht gerade angesagt. ;)

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tyr

 

Schon, in Form von REITs oder offenen Immobilienfonds z. B.

 

Bist Du darin investiert? Im WPF sind die nicht gerade angesagt. ;)

Bei großen Depots halte ich die Anlageklasse Immobilien für sinnvoll. Und zumindest REITs (-ETF) sind im WPF aus meiner Sicht angesagt. OIFs weniger, in der Tat.

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odensee
· bearbeitet von odensee

Bist Du darin investiert? Im WPF sind die nicht gerade angesagt. ;)

 

Ich wurde zwar nicht gefragt, aber ich bin investiert in "offenen" Immobilienfonds: AXA Immoselect und SEB Immoinvest. Beide wurden ja vor einigen Jahren geschlossen und befinden sich nun in Auflösung begriffen. Ich kann also schon seit einigen Jahren keine Anteile mehr zurückgeben (wohl aber mit hohem Verlust an der Börse verkaufen). Da ich die Einstandsdaten nicht mehr habe, kann ich nicht genau sagen wie das ganze für mich aussieht.. Der Kurs sinkt und sinkt (da ja massiv Immos verkauft werden von den Fonds) aber es gibt auch recht regelmäßig Auszahlungen. Dazu gibt es auch Threads hier im Haus. Von daher bin ich etwas "gebranntes Kind" bei dem Thema. Ist eigentlich schade, denn in den 90er und Anfang 2000er Jahren waren die Immofonds fast wie Tagesgeld.

 

Durch die gestzlichen Änderungen bezüglich der Rücknahme von Fonds-Anteilen fürchte ich bei jetzt noch offenen Fonds nicht mehr so sehr, dass sie in ähnliche Situation kommen, wie die beiden von mir genannten, die lange sehr gut gelaufen sind und nur aufgrund hoher Anteilsrückgaben während der Finanzkrise hauptsächlich durch institutionelle Anleger (Versicherungen) in die Probleme gekommen sind.

 

Schau dir mal den Chart des hausinvest an:

 

Mein Link und klicke auf "1 Jahr" und "Performancechart". Sieht doch gut aus: sehr stabiler Kursverlauf und knapp 3% im Jahr. Was will man mehr im RK1-Bereich? Dann aber den Preischart: du siehst: der Wert ist in etwa gleich geblieben. Krasser noch wird das für 10 Jahre: schau dir auch dort mal Performance und Preischart an.

 

Die Fondsanteile werden immer weniger wert, die Performance hast du nur durch die Ausschüttungen. Und das wird hier im Forum kritisiert.

 

Ich verstehe das nicht (weil ich davon keinen Plan habe!) und als Laie würde ich sagen: 3% pro Jahr ist doch eine feine Sache. Aber das sehen die Profis hier anders. Vielleicht äussert sich mal jemand dazu, welche Probleme es bei den offenen Immofonds gibt?

 

tyr?

 

edit: da ich die beiden Fonds schon lange vor der Schließung gekauft hatte, damit auch einiges an Wertsteigerung mitgenommen habe, stehe größenordnungsmäßig bei plu/minus null. Aber ärgerlich ist es trotzdem jetzt bis zum Tag X auf den Anteilen sitzen zu bleiben. Da freut man sch über jede Auszahlung.

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tyr

Ich verstehe das nicht (weil ich davon keinen Plan habe!) und als Laie würde ich sagen: 3% pro Jahr ist doch eine feine Sache. Aber das sehen die Profis hier anders. Vielleicht äussert sich mal jemand dazu, welche Probleme es bei den offenen Immofonds gibt?

 

tyr?

Hier im Forum wird die Konstruktion offener Immobilienfonds bemängelt, z. B. in Bezug auf die Bewertungen der Immobilienwerte: https://www.wertpapier-forum.de/topic/22455-offene-immobilienfonds-zentraler-thread-bezuglich-der-fondsschliesungen/

 

Ich sehe das nicht so eng. Seit die gesetzliche Neuregelung die OI-Anteilsrücknahme beschränkt gehe ich weniger davon aus, dass sich die Situation aus der Finanzkrise ab 2007 mit den OIs noch mal so in der Form wiederholen wird. Und selbst wenn sehe ich Immobilien eher als Beimischung für ein Depot, z. B. als Anteil von nicht mehr als 10%. Der norwegische Auslands-Staatsfonds hat z. B. als Immo-Zielportfolioanteil 5% gesetzt: http://www.nbim.no/en/investments/

 

Warum bei größeren Depots nicht auch auf einen begrenzten Teil Immobilien diversifizieren?

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chart

Klar sind Kinder nicht bezahlbar, meine Mutter ist auch nicht bezahlbar usw.

Nur wie willst du den Wohlfühlfaktor in Geld messen?

Für mich ist er nicht bezahlbar. Ich habe auch schon in einer Wohnung gelebt, gefallen hat es mir nicht. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich in einem Haus groß geworden bin.

In einem Haus habe ich nun mal ganz andere freiheiten, Rücksicht auf andere muss ich nicht nehmen, da im Haus niemand anderes wohnt.

Klar, jeder sieht es anders, wir sind nicht gleich. Für mich ist ein großes Haus mit vielen Wohnungen immer wie ein Kaninchenstall. Eine Bucht neben der anderen. Das ist mein Empfinden.

 

Wenn man es rein Geldmäßig sieht, sollte man am besten immer bei den Eltern wohnen bleiben und möglichst keine Miete zahlen. Wenn die Eltern dann noch ein Haus haben, ist es ideal.

 

Nicht so voreilig. Meine 38 Kaninchenstall-Nachbarn sind alle schwer in Ordnung. Man hilft sich, wo man kann. :'(

 

Die größten Nachbarschaftsstreitigkeiten entstehen ja wohl unter Hausbesitzern: Zaun, Rasenmäher, Tiere, Kinder,... :-

 

Ein klares Nein kann ich da nur sagen.

Ringsherum ist bei uns Friede Freude Eierkuchen. Vor Kurzem habe ich erst bei meinem Nachbarn Rasen gemäht, weil er 3 Wochen auf Monatge ist. Dafür habe ich durch ihn kostenlos Strom in meine Garage bekommen. Nur weil du im Fernsehen mal irgeendwelche Nachbarschaftsstreitigkeiten gesehen hast, muss das nicht überall sein.

Und wo steht überhaupt das die größten Nachbarschaftsstreitigkeiten unter Hausbesitzern entstehen?

Meine Eltern haben ein Haus, mein Onkel hat ein Haus, Schwester hat ein Haus, Schwiegermutter hat ein Haus, ach ich könnte die Liste noch weiter führen, niemand hat Probleme mit dem Nachbarn.

Es ging ja auch nicht um Nachbarschaftsstreitigkeiten.

Letztendlich wohnt man in einem mehr Parteien Haus nun mal Tür an Tür. Rücksicht muss man da nun mal auf andere nehmen.

In einem Haus hat man nun mal ganz andere freiheiten. Wenn das Haus nicht zu groß ist, halten sich auch die Kosten in grenzen und wenn man einiges selber machen kann, wird es noch günstiger.

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chart
1432309705[/url]' post='960374']

 

Sehr stark vereinfacht: Wo wohnst du bei Variante 2 (Vermietung) in den 25 Jahren - unter einer Brücke? Setzt einen an einem Fluss gelegenen Wohnort voraus.

 

Die ganzen Steuervorteile bestehen darin, dass du in Variante 2 den Gewinn versteuern musst, im Gegenzug aber deine Mietausgaben (sofern sich keine geeignete Brücke findet) aus versteuertem Einkommen bezahlen darfst.

Zu dem Beispiel Hauskauf (selbstbewohnt) / Wohnungskauf (Vermietung):

 

Natürlich muss man noch Miete zahlen, welches einen cashflow-Abfluss meiner Nettoeinkünfte darstellt.

Bei einem selbstbewohnten Haus muss ich die Kreditrate aus meinen Nettoeinkünften zahlen. Es entsteht der selbe cashflow-Abfluss...

 

Die Kreditrate der vermieteten Wohnungen finanziert sich aus den Mieteinnahmen. Es stellt also keine Belastung meiner Einkünfte dar.

Mietüberschüsse kann ich sogar meinen Einkünften hinzufügen.

Nach Abzahlung des Kredits erhöht sich der Gewinn enorm.

Da du auf die bereits gestellte Frage micht geantwortet hast.

Wie finanzierst du Reperaturen an der Wohnung und dem Haus? Wenn du die Miteinahmen komplett für die Finanzierung benötigst?

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niro
· bearbeitet von niro

Zu dem Beispiel Hauskauf (selbstbewohnt) / Wohnungskauf (Vermietung):

 

Natürlich muss man noch Miete zahlen, welches einen cashflow-Abfluss meiner Nettoeinkünfte darstellt.

Bei einem selbstbewohnten Haus muss ich die Kreditrate aus meinen Nettoeinkünften zahlen. Es entsteht der selbe cashflow-Abfluss...

 

Die Kreditrate der vermieteten Wohnungen finanziert sich aus den Mieteinnahmen. Es stellt also keine Belastung meiner Einkünfte dar.

Mietüberschüsse kann ich sogar meinen Einkünften hinzufügen.

Nach Abzahlung des Kredits erhöht sich der Gewinn enorm.

Da du auf die bereits gestellte Frage micht geantwortet hast.

Wie finanzierst du Reperaturen an der Wohnung und dem Haus? Wenn du die Miteinahmen komplett für die Finanzierung benötigst?

 

Die Mieteinnahmen übersteigen bei Vermietung die Kreditrate. Der angesprochene Gewinn. Dieser muss natürlich anteilig zurück gelegt werden.

Dies darf man aber nicht mit den Hausrücklagen verwechseln, welche aus dem "Gewinn" ja schon rausgerechnet sind. Die selbst zu zahlenden Reparaturen betreffen also nur die Wohnung, nicht das Haus.

Zudem sind diese Kosten im Falle der Vermietung absetzbar.

 

Gegenfrage wäre hier natürlich wie finanziert man denn die Reparaturen am Eigenheim?

Richtig, die muss man komplett selbst tragen. Ohne diese absetzen zu können und ohne irgendein Einkommen aus der Immobilie zu beziehen.

Die Miete spart man einfach nicht, da man die Kreditrate (ähnlich hoch wie Miete) zahlen muss.

Ich hingegen zahle diese Kreditrate nicht, sondern meine Mieter. Diese generieren auch noch Überschüsse, die ich anteilig anlegen kann.

 

Ergo habe ich die selbe Belastung wie jeder Hauseigentümer. Ich meine Miete, er seine Kreditrate.

Am Ende stehe ich aber mit den Wohnungen, angehäuften Gewinnen und laufenden Erträgen da.

Der Eigenheim Besitzer besitzt ein Haus, welches eben nicht mehr dem Kaufwert entspricht und kann nun mietfrei leben. Größere Reparaturen nach 20-30 Jahren sind allerdings realistisch.

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chart
· bearbeitet von chart

Handwerkerrechnung kann man nach meinem Wissen auch bei selbstgenutzer Immobilie absetzen.

Wie oft treten Reperaturen in welcher Höhe denn auf? Welche größeren Reparaturen sollen das nach 20-30 Jahren sein? Ein Dach sollte länger halten.

Wenn man ein Haus nach 15 Jahren abbezahlt hat, spart man die Miete. Klar man sollte für Reparaturen immer sparen, aber die Sparrate muss nicht so hoch sein, als wenn man Miete für die gleiche größe des Hauses bezahlt.

Mein Haus ist jetzt 10 Jahre alt, wenn ich es heute Verkaufen würde, bekäme ich einiges mehr als ich bezahlt habe. Da bei uns die Preise deutlich nach oben gegangen sind. Die Nachfrage ist seit Jahren höher als das Angebot.

Was ist wenn du einen Mietnomaden in deine Wohnung bekommst? Ein Risiko was man nicht ausschließen kann. Aus deinen Gewinn kann dann auch schnell hoher Verlust werden.

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Obliquity
· bearbeitet von Obliquity
Am Ende stehe ich aber mit den Wohnungen, angehäuften Gewinnen und laufenden Erträgen da.

Der Eigenheim Besitzer besitzt ein Haus, welches eben nicht mehr dem Kaufwert entspricht und kann nun mietfrei leben. Größere Reparaturen nach 20-30 Jahren sind allerdings realistisch.

 

Wenn ich das alles so lese, habe ich das Gefühl, dass Du alles nur vom Best-Case-Szenario her betrachtest. Mit Vermietungen hast Du noch keine Erfahrung, wenn ich das richtig erfasst habe? Ich auch nicht -- aber ich kenne jemanden, der ein Haus vermietet. Das tut er seit nun 15 Jahren, und in dieser Zeit hat er schon zwei Fälle gehabt, in denen die Mieter über Monate ihre Zahlungen schuldig geblieben sind und er sie rausklagen musste, was ihm sehr schwer fiel, weil er ein sozial eingestellter Mensch ist. In einem Fall ist zu diesem Kummer, dem Geldausfall und den Rechtsstreitigkeiten noch ein Schaden am Haus dazugekommen, verursacht durch Hunde, die sich an Orten Erleichterung verschafft hatten, die dafür nicht gedacht waren...

 

Ich meine nur: Solche Szenarien, auch wenn man sie sich nicht wünscht, sollte man mit auf dem Schirm haben und Ressourcen für die Bewältigung bereitstellen.

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niro
1432329031[/url]' post='960469']
1432327897[/url]' post='960464']Am Ende stehe ich aber mit den Wohnungen, angehäuften Gewinnen und laufenden Erträgen da.

Der Eigenheim Besitzer besitzt ein Haus, welches eben nicht mehr dem Kaufwert entspricht und kann nun mietfrei leben. Größere Reparaturen nach 20-30 Jahren sind allerdings realistisch.

 

Wenn ich das alles so lese, habe ich das Gefühl, dass Du alles nur vom Best-Case-Szenario her betrachtest. Mit Vermietungen hast Du noch keine Erfahrung, wenn ich das richtig erfasst habe? Ich auch nicht -- aber ich kenne jemanden, der ein Haus vermietet. Das tut er seit nun 15 Jahren, und in dieser Zeit hat er schon zwei Fälle gehabt, in denen die Mieter über Monate ihre Zahlungen schuldig geblieben sind und er sie rausklagen musste, was ihm sehr schwer fiel, weil er ein sozial eingestellter Mensch ist. In einem Fall ist zu diesem Kummer, dem Geldausfall und den Rechtsstreitigkeiten noch ein Schaden am Haus dazugekommen, verursacht durch Hunde, die sich an Orten Erleichterung verschafft hatten, die dafür nicht gedacht waren...

 

Ich meine nur: Solche Szenarien, auch wenn man sie sich nicht wünscht, sollte man mit auf dem Schirm haben und Ressourcen für die Bewältigung bereitstellen.

 

Meine Vermieterfahrung ist gleich null. Meine Eltern vermieten seid über 10 Jahren. Mein Wissen besteht aber zum Großteil aus Büchern.Praktische Erfahrung muss ich erst noch sammeln.Ich will hier ja niemanden an den Pranger stellen, der in einem Eigenheim wohnt. Ich bin nur der Auffassung, dass es sich dabei um einen Luxus Artikel handelt. Dessen sollte man sich Bewusst sein.

Mietnomaden sind natürlich eine Katastrophe. Deshalb werde ich die Mietgewinne auch estmal sparen. Zudem werde ich eher kleine Wohnungen an Studenten vermieten, wo die Eltern für die Miete aufkommen.Fakt ist, dass man nach der Kredittilgung ein ansehnliches passives Einkommen hat.Mit einer sich selbsttragenden Investition, die auch Gewinn abwerfen kann. Während der Hausbesitzer bis zur Kredittilgung Ausgaben in Höhe meiner Miete.Danach wohnt er mietfrei. Ich muss Miete zahlen, habe dann aber pure Einnahmen. Diese sollten wohl für die Miete und etwas mehr reichen.Zudem interessieren mich Reparaturen an meiner Wohnung null, da ich ja zur Miete wohne.Reparaturen an vermieteten Wohnungen sind absetzbar und können durch die anteilig zurückgelegten Mietgewinne finanziert werden.

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tyr

Ich muss Miete zahlen, habe dann aber pure Einnahmen. Diese sollten wohl für die Miete und etwas mehr reichen.

Das halte ich für einen Trugschluss. Was die Mieter bezahlen sind die Kosten des Wohnens. Gegebenenfalls bleibt neben den Kosten noch ein kleiner Teil Gewinn bei dir hängen, der große Batzen geht aber durch dich wieder durch. Zudem ist der Gewinn des Vermieters nicht sicher, sondern unternehmerisches Risiko.

 

Die Kosten des Wohnens werden in jedem Fall auf die eine oder andere Art bezahlt. Ob nun beim Kauf oder Verkauf oder monatlich ist eigentlich egal.

 

Du kannst dir nicht die Kosten deines Wohnbedarfs ohne hohe vorhandene eingesetzte Eigenkapitalsumme von anderen bezahlen lassen mit ein paar finanziellen Taschenspielertricks. Wenn das funktionieren würde, dann würde es jeder versuchen.

 

Hast du folgende Nachricht Ende 2014 gelesen? Demnach verdienen von deutschen Vermietern nach Inflation 80% an ihrem Geschäft kein Geld oder verlieren sogar nominal Geld: http://www.faz.net/-hs7-7u13t Du willst nun das Risiko sogar auf Kredit hebeln. Ich wäre mir an deiner Stelle nicht sicher, ob du gleich ohne Erfahrung zu den 20% gehören wirst.

 

Noch mehr zum Lesen: http://www.faz.net/-gvg-77c4y Und auch was zum rechnen: https://www.test.de/Immobilien-Lohnt-der-Kauf-einer-vermieteten-Wohnung-1179772-0/

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tyr
· bearbeitet von tyr

Doppelpost <_<

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niro
1432335913[/url]' post='960487']
1432332223[/url]' post='960483']

Ich muss Miete zahlen, habe dann aber pure Einnahmen. Diese sollten wohl für die Miete und etwas mehr reichen.

Das halte ich für einen Trugschluss. Was die Mieter bezahlen sind die Kosten des Wohnens. Gegebenenfalls bleibt neben den Kosten noch ein kleiner Teil Gewinn bei dir hängen, der große Batzen geht aber durch dich wieder durch. Zudem ist der Gewinn des Vermieters nicht sicher, sondern unternehmerisches Risiko.

 

Die Kosten des Wohnens werden in jedem Fall auf die eine oder andere Art bezahlt. Ob nun beim Kauf oder Verkauf oder monatlich ist eigentlich egal.

 

Du kannst dir nicht die Kosten deines Wohnbedarfs ohne hohe vorhandene eingesetzte Eigenkapitalsumme von anderen bezahlen lassen mit ein paar finanziellen Taschenspielertricks. Wenn das funktionieren würde, dann würde es jeder versuchen.

 

Hast du folgende Nachricht Ende 2014 gelesen? Demnach verdienen von deutschen Vermietern nach Inflation 80% an ihrem Geschäft kein Geld oder verlieren sogar nominal Geld: http://www.faz.net/-hs7-7u13t Du willst nun das Risiko sogar auf Kredit hebeln. Ich wäre mir an deiner Stelle nicht sicher, ob du gleich ohne Erfahrung zu den 20% gehören wirst.

 

Noch mehr zum Lesen: http://www.faz.net/-gvg-77c4y Und auch was zum rechnen: https://www.test.de/...nung-1179772-0/

 

Ich glaube wir reden aneinander vorbei.Meine Miete muss ich bis zur Kredittilgung (in diesem Bsp. ca. 20 Jahre) selbst berappen.Die Mietüberschüsse (Das was am Ende des Jahres als Gewinn übrig bleibt nach Tilgung der jährlichen Kreditrate) werden angespart.Nach 20 Jahren tragen dann die Mieterträge meine Mietkosten, da nichts mehr abbezahlt werden muss. Darüber hinaus bleibt noch ein jährlicher Gewinn übrig.

Bei dem Haus würde ich 20 Jahre kredittilgung zahlen und hätte danach die eingesparte Miete ohne weitere Gewinne.

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tyr
· bearbeitet von tyr

Deine Miete (Wohnkosten) musst du immer selbst berappen. Die Wohnkosten kannst man nicht einsparen. Auch wenn man in einer abbezahlten Immobilie wohnst fallen die Wohnkosten an und werden bezahlt. Es ist ein Finanzierungsdetail, ob man Teile der Wohnkosten am Stück bezahlt durch Kauf und Verkauf oder häppchenweise als Miete.

 

Was ist mit:

- Hausgeld bzw. Instandhaltungs- und Renovierungskosten

- Kreditzinsen

- dem in die Finanzierung eingebrachten Eigenkapital

- den Kaufnebenkosten von ca. 10% des Kaufpreises

- Wertverlust des Hauses

- Aufwand für die Verwaltung

 

Die Miete eines Mieters ist kein Reinertrag, den du ausgeben kannst, sondern davon gehen viele Kosten ab. Als Vermieter bleiben dir wenn du alles richtig machst einstellige jährliche Renditen. Das ist die Gewinnspanne dieses Geschäftes. Vielleicht auch gar nichts, vielleicht auch ein Verlust.

 

Was ist, wenn du an diesem Geschäftsvorhaben wie über 50% aller Vermieter nach Kosten nichts verdienst?

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odensee

Danke für die Antwort.

 

Hier im Forum wird die Konstruktion offener Immobilienfonds bemängelt, z. B. in Bezug auf die Bewertungen der Immobilienwerte: http://www.wertpapie...dsschliesungen/

Ich "kenne" diesen Monsterthread, bin über den, beim googlen nach "SEB Immoinvest" überhaupt erst Anfang des Jahres in dieses Forum gekommen. :) Hab ihn aber nicht gelesen, das ist mir zuviel.

 

Ich sehe das nicht so eng. Seit die gesetzliche Neuregelung die OI-Anteilsrücknahme beschränkt gehe ich weniger davon aus, dass sich die Situation aus der Finanzkrise ab 2007 mit den OIs noch mal so in der Form wiederholen wird.

 

Als "Betroffener" denke ich auch, die Rücknahme-Regelungen waren notwendig und sinnvoll. Und liebäugele trotz dem Frust mittlerweile wieder mit OIs.

 

Zur Zeit liegt mein Depotanteil bei 2% (AXA und SEB), wird aber (halb)jährlich weniger durch die Verkäufe. In meiner Situation, nur noch wenige Jahre bis zur Rente, bin ich bei Aktien sehr zurückhaltend, und eine 10% Beimischung eines OI würde meinem Depot gut stehen.

 

@Niro: sorry, dass ich deinen Thread hier "missbrauche", aber vielleicht nützt es dir auch was?

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odensee

Handwerkerrechnung kann man nach meinem Wissen auch bei selbstgenutzer Immobilie absetzen.

 

20% der Arbeitskosten können direkt vonder Einkommenssteuer abgezogen werden. Materialkosten hingegen nicht.

 

Ob man die Arbeitskosten über mehrere Jahre verteilen kann, wenn sie sehr hoch ausfallen und die 20% > als die Einkommenssteuer sind, weiß ich nicht.

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dagobertduck2204

Was ich zu dem Thema sagen kann: Meine Eltern wohnen in einem Haus, das ist mittlerweile so um die 25 Jahre alt. In den letzten Jahren fallen laufend Reparaturen und Instandhaltungen an, die ziemlich ins Geld gehen und meine Eltern ächzen unter dieser zusätzlichen finanziellen Belastung. Dach erneuert, neue Küche, Feuchtigkeit im Boden usw. um nur einiges zu nennen, was da im Laufe der Jahre an Kosten auf einen zukommen können. Und das war sicher noch nicht alles. Das sollte man nicht unterschätzen. Es gibt auch so einen Pi mal Daumen Prozentsatz wieviel vom Kaufpreis des Hauses man durchschnittlich einplanen muss für Instandhaltungen und Reparaturen. Ich weiß diesen Prozentsatz gerade nicht auswendig, aber was ich so gelesen habe, ist der nicht zu gering. Vielleicht weiß da ja jemand Bescheid, der sich mit Immobilien besser auskennt.

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niro
1432350273[/url]' post='960495']

 

Was ist mit:

- Hausgeld bzw. Instandhaltungs- und Renovierungskosten

- Kreditzinsen

- dem in die Finanzierung eingebrachten Eigenkapital

- den Kaufnebenkosten von ca. 10% des Kaufpreises

- Wertverlust des Hauses

- Aufwand für die Verwaltung

 

Die Miete eines Mieters ist kein Reinertrag, den du ausgeben kannst, sondern davon gehen viele Kosten ab. Als Vermieter bleiben dir wenn du alles richtig machst einstellige jährliche Renditen.

 

Also zunächst mal gebe ich dir recht, ein Risiko ist natürlich vorhanden.Die 250€ Miete in meinem Bsp. stellen den Reinertrag pro Monat dar. Man kann gerne darüber diskutieren, ob das zu hoch angesetzt ist.Ich habe das nur schnell überschlagen, da es ja nur um das Prinzip geht.Könnten wir uns also auf die Werte einigen, würdest du mir dann zustimmen?Es geht ja nur darum, dass man sich für den Kreditwert des Hauses auch Wohnungen kaufen kann.Sobald die Wohnungen mehr Gewinn pro Jahr abwerfen als für Kredittilgung und Hausrücklagen + Rücklagen für Instandhaltungskosten anfallen,mache ich ein Geschäft. Die Jahre während der Kredittilgung eher mau, danach ein sehr gutes!Dacour?Während der Zeit der Tilgung muss ich meine Miete zahlen und der Hausbesitzer den Kredit.Gleiche kosten.Danach habe ich immer noch meine Miete und passive Erträge, die vorausichtlich meine Kaltmiete übersteigen.Der Hausbesitzer spart seine Miete ein.Meine Gewinnspanne im Vergleich zum Hausbesitzer liegt bei:Meine Mietgewinne - geschätzter Hausmiete

Ich behaupte einfach mal, dass dies bei 6 vermieteten Wohnungen zu meinen Gunsten ausfallen wird.Rahmenbedingungen sind allerdings ein günstiger Immobilienkauf, der auch heute noch möglich ist. Man muss nur lange suchen und sich auch auf Zwangsversteigerungen rumtreiben.Es ist möglich, ich habe es bereits bewiesen.

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Strahlemann84

Ich habe es vorher schonmal geschrieben, vielleicht ist es da aber untergegangen:

 

An den Thread-Ersteller kann ich nur appellieren sich erstmal von einer Bank einen realistischen Finanzierungsplan erstellen zu lassen. Von solchen Abenteuern auszugehen dass man bei 300.000 € Kreditsumme nur 10.000 € Zinsen zahlt (bei 1.000 € monatl. Raten), ist doch schon absolut realitätsfern. Ich finde du rechnest dir das hier alles nur schön, ohne einen realistischen Blick auf die Dinge zu haben.

 

Ich kann dich aktuell nur davor warnen, diese Investition einzugehen.

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