ETF-Schnäppchenjagd

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Am 29.12.2017 um 22:00 schrieb Holzmeier:

 

Holzmeiers Schnäppchenjagd-Transaktionen 2017

 

Im Folgenden sind die Transaktionen im ETF-Teil des Depots dargestellt. Alle Kauflimits wurden mit der im Eingangspost beschriebenen Schnäppchenjagd-Methode ermittelt.

 

Holzmeiers Aktien-ETF-Depot (ist-Stand, vereinfacht): Sollwerte je 30% US und Eur sowie je 20% EM und RoW (JP, Pac ex JP, CA). Davon bei US, Eur und EM jeweils 1/5 SC, Rest Standard-ETFs.

Das Verhältnis des NAVs der Aktien-ETFs zu dem der Anleihen-ETFs betrug Ende 2017 rund 20 zu 1.

 

 

Die folgenden Abbildungen zeigen Xetra-Tagesschlusskurse und gestrichelt die jeweils mit Hilfe der Schnäppchenjagd ermittelten und dann auch gesetzten Kauflimits der besparten ETFs. Die Kursverläufe der durchgängig ausschüttenden ETFs sind jeweils auf den 31.12.16 normiert, in den Bildern zur Schnäppchenjagd 2016 waren Performanceverläufe dargestellt. Wenn die Kurse die Limits erreichten und jeweils ein Kauf ausgelöst wurde, ist dies mit Punkten in der Farbe der jeweiligen Kurve gekennzeichnet. Die Limits wurden jeweils neu berechnet und gesetzt bei

  •    Gehaltseingang (monatlich)
  •    Ausschüttungen (viertel- bis halbjährlich)
  •    Käufen

 

USA Eur 2017 171229.png  4   482 kB

Abb. 1: Transaktionen und Limits im Jahresverlauf 2017: USA und Eur. Die hellgrün gestrichelte Linie der Limits EMU SC ist von Ende April bis Anfang August unterbrochen. Während dieser Zeit hätte der für einen Kauf nötige Kursabschlag mehr als 20% betragen, sodass die Kauflimits zwar ermittelt, aber nicht gesetzt wurden. US-Käufe fanden i.W. während der sommerlichen $-Schwäche statt. Eur-ETFs wiesen aus Sicht der Schnäppchenjagd ganzjährig keine günstigen Kaufkurse auf.

Wenn ich dieses Bild sehe, muss ich sagen: Schon erstaunlich, dass das nicht gerade berauschende EU-Ergebnis die US-Vorteile nicht aufgefressen hat. 

 

Zeigt sich hier nicht deutlich das Grundproblem der Strategie, in das du vielleicht auch bei den Anleihen hineingelaufen bist? Ich verstehe den Ansatz so. Grundsätzlich bist du der Meinung, dass Aktienkurse über lange Zeiträume steigen. Du möchtest hier aber die mittelfristige Volatilität für Käufe ausnutzen, die sich durch etwaige Rücksetzer innerhalb eines Monats ergibt. Da es keine wirklichen Rücksetzer bei EMU (SC) gab, schießt das Limit im Jahresverlauf in die Höhe. Du würdest nun deutlich teurer kaufen als noch zu Beginn des Jahres.  Bei entsprechender Entwicklung wird sich dieser Trend im nächsten Jahr noch verstärken, während sich die Soll-Gewichtung immer weiter von der Ist-Gewichtung verschiebt.

 

Ist das zu hart? Die US-Kaufkurve sieht auf dem Papier immerhin sehr gut aus.

 

Und noch eine Anmerkung: Ausschüttungen muss man wohl separat betrachten und herausrechnen oder in diesen Monaten keinen/zwei Limits setzen. Diese verfälschen die Kaufsignale immens.

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vor 2 Minuten schrieb Sucher:

Wenn ich dieses Bild sehe, muss ich sagen: Schon erstaunlich, dass das nicht gerade berauschende EU-Ergebnis die US-Vorteile nicht aufgefressen hat. 

sorry, ich verstehe leider nicht, was du damit meinst

 

 

vor 2 Minuten schrieb Sucher:

 

Zeigt sich hier nicht deutlich das Grundproblem der Strategie, in das du vielleicht auch bei den Anleihen hineingelaufen bist? Ich verstehe den Ansatz so. Grundsätzlich bist du der Meinung, dass Aktienkurse über lange Zeiträume steigen. Du möchtest hier aber die mittelfristige Volatilität für Käufe ausnutzen, die sich durch etwaige Rücksetzer innerhalb eines Monats ergibt. Da es keine wirklichen Rücksetzer bei EMU (SC) gab, schießt das Limit im Jahresverlauf in die Höhe. Du würdest nun deutlich teurer kaufen als noch zu Beginn des Jahres.  Bei entsprechender Entwicklung wird sich dieser Trend im nächsten Jahr noch verstärken, während sich die Soll-Gewichtung immer weiter von der Ist-Gewichtung verschiebt.

wenn der EMU-SC-Kurs weiter steigen sollte, wuerde man ja auch nicht kaufen, sondern erst, wenn er wieder sinkt.

Natuerlich koennte es theoretisch sein, dass sich Kurse und Limits genau parallel bewegen und man am Ende einen Kauf zu relativ hohen Kursen taetigen wuerde. Aber das ist nur ein (relativ unwahrscheinlicher) Fall von vielen. Und nahezu alle anderen, z.B. dass EMU-SC wieder sinkt und man froh ist, gewartet zu haben, waeren vorteilhaft.

EMU-SC liegt aber ohnehin jetzt schon oberhalb der Soll-Allokation. Es senkt daher auch das Risiko, hier momentan von weiteren Kaeufen abzusehen.

Und in dieser Zeit investiert man in andere Aktien-ETFs oder gar andere Anlagenklassen, die im Moment guenstiger zu haben sind.

Insofern kann ich hier erstmal nichts erkennen, was nicht in meinem Sinne waere.

 

Mit den Anleihen laeuft man primaer in ein anderes Problem rein, hier sind die Volatilitaeten einfach nur sehr gering ...

Oder habe ich dich falsch verstanden?

 

 

 

vor 2 Minuten schrieb Sucher:

 

Ist das zu hart? Die US-Kaufkurve sieht auf dem Papier immerhin sehr gut aus.

 

Und noch eine Anmerkung: Ausschüttungen muss man wohl separat betrachten und herausrechnen oder in diesen Monaten keinen/zwei Limits setzen. Diese verfälschen die Kaufsignale immens.

bei Ausschuettungen werden die Limits (sinnvollerweise) ohnehin von der Depotbank geloescht. Danach berechnet man sie neu und gibt sie neu ein, vgl. im obigen Bild z.B. den S&P 500 Mitte Januar.

 

 

 

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vor 30 Minuten schrieb Holzmeier:

 

wenn der EMU-SC-Kurs weiter steigen sollte, wuerde man ja auch nicht kaufen, sondern erst, wenn er wieder sinkt.

Natuerlich koennte es theoretisch sein, dass sich Kurse und Limits genau parallel bewegen und man am Ende einen Kauf zu relativ hohen Kursen taetigen wuerde. Aber das ist nur ein (relativ unwahrscheinlicher) Fall von vielen. Und nahezu alle anderen, z.B. dass EMU-SC wieder sinkt und man froh ist, gewartet zu haben, waeren vorteilhaft.

Meine Befürchtung war, dass zwangsläufig genau dieser Fall eintritt, wenn es mit einer Region stetiger aufwärts geht (= mindestens niedrige Semivolatilität) als mit anderen. Siehe EU vs. US.

 

Aber schlussendlich hast du wohl recht und dieser theoretische Fall ist alles andere als zwangsläufig. Dein Backtest gibt dir ja auch recht.

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vor 52 Minuten schrieb Holzmeier:

dK wird nicht vorgegeben, sondern mit Hilfe der vorgegebenen Groessen dKfix und Tmin berechnet. Ich betone das damit wir die gleiche Nomenklatur verwenden, sonst sind Missverstaendnisse nahezu zwangslaeufig.

 

Ja, ich hatte dKfix = -5% und Tmin = 510€ gesetzt und dann nach deiner oben beschriebenen Vorgehensweise dK berechnet. Wenn aber aktuell alles perfekt rebalanced ist (war durch meinen Einmalkauf unmittelbar davor ja so) und ohnehin T > Tmin ist, ist doch dK = dKfix zu erwarten, oder? Falls nein, berechne ich noch irgendetwas falsch. 

 

vor 52 Minuten schrieb Holzmeier:

wie hoch ist denn deine fuer RK3 vorgesehene monatliche Sparrate im Verhaeltnis zum aktuellen RK3-Depotvolumen?

 

Also eine vorgesehene Sparrate habe ich eigentlich nicht, RK1 ist einfach die Summe von Giro- und Tagesgeldkonten und RK3 das ETF-Depot. Das Gesamtvermögen G ist dann einfach RK1 + RK3 (Anleihen, Immobilien etc. besitze ich nicht). Dann habe ich eine Tabelle, die mir auf Basis der aktuellen Kurse sagt, wieviel ich durch ETF-Käufe vom Tagesgeld ins Depot verschieben müsste, damit wieder RK1 = 0,25 * G und RK3 = 0,75 * G gilt.

 

Da RK1 nicht nur durch Gehaltseingänge, sondern eigentlich durch jeden Einkauf unmittelbar beeinflusst wird, kann die "Sparrate" beim monatlichen Rebalancing von RK1 und RK3 stark schwanken: In sparsamen Monaten (und davon gibt es aktuell viele) kann es schon passieren, dass der ETF-Nachkauf etwas über 1,5% des Depotwert beträgt. In Monaten mit höheren Ausgaben kann die Sparrate dann auch schon einmal 0 betragen (<0 ignoriere ich einfach, ETF-Verkäufe mache ich nicht).

 

In dieses System versuche ich nun noch die Schnäppchenjagd zu integrieren. 

 

vor 52 Minuten schrieb Holzmeier:

eine sehr hohe Sparrate kann dazu fuehren, dass die gestrichtelte Limitkurve (z.B. Abb. 4 im Eingangspost) zu Monatsanfang stark nach oben geht und (zu) oft oberhalb des akutellen Kurses landet.

 

Das ist wohl mein aktuelles Problem.

 

vor 52 Minuten schrieb Holzmeier:

In einem solchen Fall koennte man dKfix vergroessern von z.B. -5% auf z.B. -10%, um nach einem Kauf nicht am naechsten Monatsanfang gleich wieder zu kaufen. Da in diesem Fall seltener gekauft wird muesste dann bei gleicher gewuenschter Sparrate das Tmin im gleichen Verhaeltnis erhoeht werden, im genannten Beispiel also von 510 auf 1020 €.

 

Ich werde es dann wohl einmal mit dKfix = -8% oder -10% versuchen, da rutscht dK dann auch nach sparsamen Monaten nicht direkt über 0. Tmin hat bei mir aktuell übrigens gar keine Auswirkung: Da ich ja nur noch einen einzigen ETF bespare (der aktuell virtuell und nach einer zukünftigen Umschichtung dann auch real die gesamte RK3 alleine ausmacht), ist das berechnete T schon bei dKfix = -2,5% über Tmin, bei dKfix = -8% dann schon das Dreifach von Tmin.

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vor 11 Minuten schrieb Sucher:

Meine Befürchtung war, dass zwangsläufig genau dieser Fall eintritt, wenn es mit einer Region stetiger aufwärts geht (= mindestens niedrige Semivolatilität) als mit anderen. Siehe EU vs. US.

 

Die Kursentwicklungen werden ja auch noch von Waehrungsschwankungen ueberlagert. Im Moment ist, aus Waehrungssicht, US womoeglich relativ guenstig. Wenn der $ im naechsten Jahr z.B. deutlich steigen sollte, wuerde mit der Schnaeppchenjagd halt wieder EU gekauft.

Im Rahmen von Sparplaenen wuerde man solchen wechselseitigen Schwankungen keine Beachtung schenken und unabhaengig vom aktuellen Preis einfach immer alles erwerben.

 

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vor 2 Minuten schrieb skrause:

Ja, ich hatte dKfix = -5% und Tmin = 510€ gesetzt und dann nach deiner oben beschriebenen Vorgehensweise dK berechnet. Wenn aber aktuell alles perfekt rebalanced ist (war durch meinen Einmalkauf unmittelbar davor ja so) und ohnehin T > Tmin ist, ist doch dK = dKfix zu erwarten, oder? Falls nein, berechne ich noch irgendetwas falsch. 

dann alles OK und wir reden ueber das Gleiche

 

 

vor 2 Minuten schrieb skrause:

Ich werde es dann wohl einmal mit dKfix = -8% oder -10% versuchen, da rutscht dK dann auch nach sparsamen Monaten nicht direkt über 0.

ja, so wuerde ich es dann wohl auch machen.

Ist ja aber insgesamt auch logisch: Wenn die monatlichen Investitionen in RK3 deutlich ueber Tmin liegen, man aber jedesmal nur fuer Tmin kauft, muesste man das halt mehrmals im Monat tun. Und da waere der Monatsanfang halt immer dabei ... Die Zahl der Transaktionen wird jetzt voraussichtlich deutlich zurueck gehen.

 

 

vor 2 Minuten schrieb skrause:

Tmin hat bei mir aktuell übrigens gar keine Auswirkung: Da ich ja nur noch einen einzigen ETF bespare (der aktuell virtuell und nach einer zukünftigen Umschichtung dann auch real die gesamte RK3 alleine ausmacht), ist das berechnete T schon bei dKfix = -2,5% über Tmin, bei dKfix = -8% dann schon das Dreifach von Tmin.

In diesen Fallen wuerde das reale Transaktionsvolumen ohnehin proportional zu dKfix berechnet. Die Nachjustierung von Tmin gilt nur fuer den Fall, dass man sich mit dem Investitionsvolumen T typischerweise nahe an oder unterhalb von Tmin bewegt.
 

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Im ersten Monat des Jahres konnte ich dieses Schema wegen einer kleinen Umschichtung Mitte Januar noch nicht durchgehend streng umsetzen, bei der seit zwei Wochen offenen Order wurde das Limit von den Kursrückgängen der letzten Tage nur knapp verpasst. Ich habe die reguläre Order nun bis einschließlich den ersten Freitag des Monats laufen lassen, sodass ich am anschließenden Wochenende (also heute) Zeit für eine Neuberechnung habe. Wenn der Markt so wie diese Woche weiter läuft, sollte es ja nicht mehr lange bis zu einem Kauf dauern...

 

Am 03/01/2018 um 12:40 schrieb Holzmeier:

eine sehr hohe Sparrate kann dazu fuehren, dass die gestrichtelte Limitkurve (z.B. Abb. 4 im Eingangspost) zu Monatsanfang stark nach oben geht und (zu) oft oberhalb des akutellen Kurses landet.

In einem solchen Fall koennte man dKfix vergroessern von z.B. -5% auf z.B. -10%, um nach einem Kauf nicht am naechsten Monatsanfang gleich wieder zu kaufen. [...] In den Backtests gab es in dem von mir untersuchen Bereich des Parameterraums nahezu keine Unterschiede der langfristigen Performance fuer dKfix zwischen -4 und -8%.

 

 

Ich teste gerade eine leichte Dynamisierung von dKfix: Bei perfekt ausgeglichener Asset Allocation wird ein dKfix von -4% angesetzt, aber wenn RK1 beispielsweise wegen Gehaltseingang überwiegt, wird dKfix automatisch etwas nach unten korrigiert, bis minimal -10%. Das hat jetzt zum Monatsanfang nach Gehaltseingang mit einem dKfix von -9,5% zu einem dK von -0,8% geführt. Ist also nicht ganz ein Sofortkauf, aber auch nicht weit weg davon...

 

Vielleicht gehe ich dazu über, die monatliche Limitanpassung gar nicht nach dem ersten Freitag im Monat zu machen, sondern nach dem dritten. Dann ist das nicht so unmittelbar nach Gehaltseingang, sondern etwas später, nachdem es auch schon wieder ein paar Abbuchungen aus RK1 gab.

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vor 45 Minuten schrieb skrause:

Vielleicht gehe ich dazu über, die monatliche Limitanpassung gar nicht nach dem ersten Freitag im Monat zu machen, sondern nach dem dritten. Dann ist das nicht so unmittelbar nach Gehaltseingang, sondern etwas später, nachdem es auch schon wieder ein paar Abbuchungen aus RK1 gab.

nimmst du dein Girokonto als RK1, oder welche Art von Abbuchungen meinst du?

Ich ueberweise gleich nach Eingang den voraussichtlich nicht in dem Monat benoetigten Gehaltsteil auf ein Tagesgeldkonto. So aendert sich RK1 im Lauf eines Monats nicht mehr, es sei denn durch Kaeufe.

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vor 5 Minuten schrieb Holzmeier:

nimmst du dein Girokonto als RK1, oder welche Art von Abbuchungen meinst du?

 

Korrekt, wie hier erwähnt ist RK1 bei mir einfach die Summe meiner Giro- und Tagesgeldkonten, nur Bargeld zählt nicht dazu. Eine Überweisung vom Giro- auf Tagesgeldkonto verändert bei mir daher RK1 nicht, dafür aber ein mit der Karte bezahlter Supermarkteinkauf oder die monatliche Abbuchung des Stromanbieters.

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Vielleicht probierst du es mal mit der Ueberweisung auf dien TG-Konto und RK1 ohne Girokonto. So koenntest du den Sprung von dK beim Gehaltseingang verkleinern, da dann das im Laufe des Monats ohnehin ausgegebene Geld vorher nicht noch fuer eine (ungewollte) Erhoehung deiner Kauflimits sorgt.

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Am 2/3/2018 um 20:31 schrieb skrause:

Wenn der Markt so wie diese Woche weiter läuft, sollte es ja nicht mehr lange bis zu einem Kauf dauern...

 

Ist dann auch heute passiert und in der Intraday-Ansicht hatte ich ein ziemliches Glück mit meinem Limit. ^_^

 

vanguard.png

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Hatte FTSE All-World am 7.1 für 71,4€ gekauft...kein guter Zeitpunkt :(

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Im Nachhinein habe ich mich heute Nachmittag wohl auch zu früh gefreut. Aber ganz ehrlich freue ich mich auf eine kleine Korrektur und einen etwas volatileren Markt, da sollte diese Schnäppchenjagd auch besser funktionieren als wenn es immer nur langsam und ohne große Schwankungen nach oben geht.

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Das wird auch wieder nach oben gehen... früher oder später. Ich habe den Vanguard bei knapp 72 EUR gekauft und momentan macht die Depot-Auswertung nach dem Einloggen keinen Spaß :D

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Posted · Edited by Holzmeier

vor 14 Stunden schrieb howhardgerrard87:

Hatte FTSE All-World am 7.1 für 71,4€ gekauft...kein guter Zeitpunkt :(

 

vor 29 Minuten schrieb Grubenolm:

Das wird auch wieder nach oben gehen... früher oder später. Ich habe den Vanguard bei knapp 72 EUR gekauft und momentan macht die Depot-Auswertung nach dem Einloggen keinen Spaß :D

mit der Schnaeppchenjagd waere das nicht passiert ...

 

Gestern abend muss richtig was losgewesen sein. Tradegate hat bei mir innerhalb von 30 Minuten vier Kaeufe ausgeloest (UK, JP, Pax ex JP, CA). Und heute morgen geht's noch vor der Xetra-Oeffnung gleich weiter: US und US SC.

Von den sechs Kaufen waren vier sogar jeweils rund 0,3% unter den gesetzen Limits.

 

 

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Posted · Edited by skrause

vor 47 Minuten schrieb Holzmeier:

Von den sechs Kaufen waren vier sogar jeweils rund 0,3% unter den gesetzen Limits.

 

Vermutlich sind die Spreads der Grund dafür: Bei so einem Flash-Crash gehen ja gerade bei ETFs die Spreads durch die Decke, dann fällt der Verkaufskurs zwar rapide ab, der Kaufkurs aber kaum. Sobald sich die Lage dann etwas beruhigt hat, setzt der Market-Maker neue Bid-/Ask-Kurse mit geringerem Spread, wo der Kaufkurs dann sofort deutlich unter deinem Limit ist.

 

Die Spreads haben heute Morgen auch verhindert, dass bei mir sofort wieder gekauft wurde. Der Bid-Preis lag zwar schon teilweise wieder unter meinem erst gestern Nachmittag gesetzten Limit, aber auf Tradegate gab es heute Morgen Spreads von teilweise über 5%, sodass die Kaufkurse natürlich noch deutlich über meinem Limit lagen. Diese Situation hatte @vanity ja gut vorhergesagt.

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Posted · Edited by Kapuzenpullimann

Was meint ihr, jetzt nachkaufen oder noch etwas warten? Kurse sind schon lecker gerade. Wird es vll. einen Rebound geben? Oder Seitwärtsbewegung wegen der nach wie vor in den Köpfen befindlichen Angst vor Inflation bei steigenden Löhnen (USA)? Oder geht's gar weiter abwärts?

 

Aaah, Glaskugeln her! :-)

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Es geht bis Ende März noch circa weiter 10 Prozentpunkte herunter :)

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vor 2 Stunden schrieb Holzmeier:

 

mit der Schnaeppchenjagd waere das nicht passiert ...

 

Gestern abend muss richtig was losgewesen sein. Tradegate hat bei mir innerhalb von 30 Minuten vier Kaeufe ausgeloest (UK, JP, Pax ex JP, CA). Und heute morgen geht's noch vor der Xetra-Oeffnung gleich weiter: US und US SC.

Von den sechs Kaufen waren vier sogar jeweils rund 0,3% unter den gesetzen Limits.

 

 

allerdings, ca. 4 Wochen an der Börse und schon den ersten "Crash" erlebt :) Naja lieber jetzt anstatt später wenn ich es doch bräuchte. Aber mein Bauchgefühl sagt mir, dass es lange dauern wird, bis wir wieder an diese Bestmarken kratzen werden.

 

Also ab jetzt die Schnäppchenjagd beobachten! :)

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vor 35 Minuten schrieb brandungsfels:

Es geht bis Ende März noch circa weiter 10 Prozentpunkte herunter :)

Endlich mal was Handfestes! Danke! :-)

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Es geht hier im Thread übrigens nicht ums Schnäppchen-Glaskugeln bzw. ums gemeinsame Raten, wann es wieder Einstiegskurse gibt, sonderm um die Umsetzung von Holzmeiers Algorithmus, der im Eingangspost beschrieben ist.

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Am 31.8.2015 um 11:30 schrieb Holzmeier:

Depotpositionen einer Anlageklasse (also z.B. RK 3) von mindestens 20 k€, bereits vorhanden oder ggf. auch nur als mittelfristiger Anlagewunsch

Bedeutet dies, dass jede Position mind. 20 k€ groß sein soll, oder das die Summe in RK3 mind. 20 k€ sein soll?

 

Ich vermute ersteres, aber dann sollte der Satz folgendermaßen ergänzt werden:

Depotpositionen einer Anlageklasse (also z.B. RK 3) von mindestens jeweils 20 k€, bereits vorhanden oder ggf. auch nur als mittelfristiger Anlagewunsch

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Das waren jetzt 4 Tage zwischen zwei Käufen, kann in diesem Marktumfeld ja doch ziemlich schnell gehen. Wurde bei mir heute übrigens nachbörslich auf Tradegate auch 4 Cent unter dem Limit ausgeführt und hat genau den niedrigsten Umsatz des Tages getroffen.

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Jetzt beschäftige ich mich doch nochmal damit :)

 

 

Zunächst einmal eine Verständnisfrage zur Formel, die verstehe ich nicht ganz (mir ist unklar, was D ist).

 

Am 31.8.2015 um 11:30 schrieb Holzmeier:

Gehe ich richtig in der Annahme, dass

- G*R ein hypothetischer "Soll-Gesamtwert" der Position ist.

- D die Soll-Position ist? (Also D = G*R*RK3)

 

Beispiel:

Vermögen 100 TEUR

Depotvolumen 60 TEUR

Tagesgeld 40 TEUR

 

Depot ist 70/30 (World/EM) aufgeteilt. Also absolut 42 TEUR in World und 18 TEUR in EM.

T sei die 500 EUR (DiBa)

 

Dann wären die Inputs für die Formel bei der Betrachtung von Welt:

G = 100'

G*R = 100'*70% = 70'

D = G*R*RK3 = 100'*70%*60% = 42'

T = 500

RK3/(1-RK3) = 60%/40% = 1,5

 

Somit:

dK% = { [ (70.000-42.000-500) * 1,5 - 500] / 42.000 } -1 = - 2,98%

 

Aber das kann eigentlich nicht sein, denn wo spielt dann die Ist-Position von "World" eine Rolle? Ich bin verwirrt.

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Am 20.2.2018 um 23:31 schrieb Sucher:

Jetzt beschäftige ich mich doch nochmal damit :)

du wirst es nicht bereuen ...

 

 

Am 20.2.2018 um 23:31 schrieb Sucher:

Zunächst einmal eine Verständnisfrage zur Formel, die verstehe ich nicht ganz (mir ist unklar, was D ist).

 

Gehe ich richtig in der Annahme, dass

- G*R ein hypothetischer "Soll-Gesamtwert" der Position ist.

ja. G*R bildet in meiner Nomenklatur eine Position und besteht aus einem RK3- und einem RK1-Anteil, also im Bsp. unten gilt fuer deinem MSCI World G*R = (60+40) k€*70%

 

 

Am 20.2.2018 um 23:31 schrieb Sucher:

- D die Soll-Position ist? (Also D = G*R*RK3)

nein. D ist der aktuelle Ist-Depotwert der Position (der RK3-Anteil der Position), fuer deinen MSCI World hier 60 k€.

Bei deinen Annahmen entspricht das auch genau dem Soll-Depotwert. Die im Eingangspost angegebenen Formeln gelten aber sowohl fuer diesen seltenen Spezialfall als auch fuer den allgemeinen Fall  D <> G*R*RK3.

 

 

 

Am 20.2.2018 um 23:31 schrieb Sucher:

Beispiel:

Vermögen 100 TEUR

Depotvolumen 60 TEUR

Tagesgeld 40 TEUR

 

Depot ist 70/30 (World/EM) aufgeteilt. Also absolut 42 TEUR in World und 18 TEUR in EM.

T sei die 500 EUR (DiBa)

 

Dann wären die Inputs für die Formel bei der Betrachtung von Welt:

G = 100'

G*R = 100'*70% = 70'

D = G*R*RK3 = 100'*70%*60% = 42'

T = 500

RK3/(1-RK3) = 60%/40% = 1,5

 

Somit:

dK% = { [ (70.000-42.000-500) * 1,5 - 500] / 42.000 } -1 = - 2,98%

 

Aber das kann eigentlich nicht sein, denn wo spielt dann die Ist-Position von "World" eine Rolle? Ich bin verwirrt.

Alles richtig. Wie schon erwaehnt betrachtet das Beispiel hier allerdings den Spezialfall, dass der Ist-Depotwert D = 42 k€ genau dem Soll-Depotwert entspricht.

 

Womoeglich moechte man aber im Normalfall ein dK kleiner als -3% erhalten. Dazu muesstest du die im Eingangspost unter Abb. 1 beschriebenen Schritte durchfuehren.

Das Volumen deines World-ETFs ist so gross, dass du dich bei der Vorgabe dKfix = -5% mit G*R*RK3 = 42 k€ > 20 k€ in Abb. 1 im rechten Teil der Kurven befindest. Dort wird dK fixiert, und T ueber den Mindestwert von 500 € hinaus erhoeht.

Mit deinem EM-ETF bewegst du dich hingegegen mit G*R*RK3 = 18 k€ < 20 k€ im linken Abschnitt der Kurven. Hier wird T = 500 € fixiert, dafuer kommt dann im Gleichgewicht (also Ist- = Soll-Depotwert, D=G*R*RK3) ein dK etwas unterhalb von -5% raus.

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