ETF-Schnäppchenjagd

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Posted · Edited by Holzmeier

Am 21.4.2018 um 09:52 schrieb ETF-Anleger:

1.) Ich bleibe oft an der Abbildung 1 hängen. Die Kernaussagen der Abbildung sind klar, wohingegen der Zusammenhang noch unklar ist. Wie hast du die Kurve ermittelt? Was ist deine Datenbasis hierfür? 

Der Kurventeil "rechts des Knicks" ist direkt mit Glg. 3 berechet. dK ist hier konstant (hier: -5 % bzw. -8 %), die anderen Groessen sind ohnehin vorgegeben.

Um den Kurventeil "links des Knicks" zu ermitteln wird Glg. 3 nach dK aufgeloest. Dann wird das Transaktionsvolumen T vorgegeben (hier: 650 €) und damit dK ermittelt.

Achtung: Nachdem ich noch einige Bilder hinzugefuegt habe heisst Abb. 1 jetzt Abb. 5!

 

 

Zitat

2.) Du schreibst, dass du die maximale ETF-Anzahl hinzugefügt hast. Ich habe diesen Absatz nicht im Artikel gesehen.

Das steht in den Abschnitten "Einfluss des Gesamtwerts der Anlagen" und "Einfluss der Sparrate". Dieses Thema hatte ich aber fuer das letzte WPF-Treffen noch etwas besser aufbereitet. Wenn ich mal wieder ein bisschen Zeit habe werde ich versuchen, das im Eingangspost noch klarer darzustellen.

 

 

Zitat

In deiner Excel-Datei hingegen sind drei ETFs berücksichtigt. Entpicht dies der maximalen ETF-Anzahl? Falls Ja, wie kommt die drei zustande? Weiterhin stellt sich die Frage, ob es dann insgesamt drei ETFs sind (unwahrscheinlich) oder R%-ETFs 

Die Wahl von 3 ETFs in der Beispieldatei ist willkuerlich. Mir ging es ja hauptsaechlich darum dass andere damit pruefen koennen, ob sie die Algorithmen korrekt implementiert haben und fuer beliebige Konstellationen auf die gleichen Ergebnisse kommen wie ich.

 

 

Zitat

(wie etwa das Depot soll 50% World halten und hierfür liegen aus unterschiedlichen Gründen beispielsweise drei World-ETFs im Depot). 

Nein, das ist nicht gemeint.

 

 

Zitat

3. ) Die Excel-Datei von Sucher fand ich ganz verständlich aufgebaut und ist aus meiner Sicht auch korrekt berechnet. Bei deiner Excel-Datei jedoch gibt es ein paar Unklarheiten. Da du den RK3%-Wert für alle drei ETF-Positionen übernimmst, gehe ich zunächst davon aus, dass diese drei ETFs insgesamt 50% vom Gesamtwert ausmachen sollen. Die Zeile neun (Soll-Anteil dieser Position an RK3) ist die Zeile, die am meisten Verwirrung verursacht. Dies liegt zu einem an der Berechnung des R-Anteils in Spalte E

Ja, das ist womoeglich nicht besonders assoziativ dargestellt. Die Werte F9:H9 sind fuer Testzwecke frei waehlbar.  Das Feld E9 gibt an, wie hoch der Soll-Anteil einer Position insgesamt sein muesste, um in Abb. 5 (alt: Abb. 1) genau im bereits oben erwaehnten Knick der Kurve zu landen. Unterhalb dieses Wertes fuer den regionalen Anteil R laege man in Abb. 5 ( "links vom Knick", und die fuer dann konstantes Transaktionsvolumen T ermittelten erforderlichen Kursabschlaege dK wuerden ziemlich rasch auf sehr niedrige Werte sinken. Am besten ist es daher seine regionale Differenzierung nur so fein zu machen, dass man bei der Limitberechnung zumindest im Kurvenknick oder rechts davon liegt. Dafuer muesste R zumindest so gross gewaehlt werden wie der Wert im Feld E9.

 

 

Zitat

als auch an der Asset-Verteilung, da die Werte nicht auf 100% kommen.

Die %-Anteile in F9:H9 sind Beispiele die beliebig veraendert werden koennen, z.B. auch so, dass insgesamt 100% rauskommen. Falls gewuenscht kann man die Tabelle auch erweitern in dem man die Spalte H kopiert und dann rechts neben der Tabelle einfuegt.

 

 

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[edit 29.4.18]  Zahlreiche Bilder, Tabellen und Erläuterungen aus dem Vortrag beim WPF-Usertreffen in Würzburg ergänzt, insbes. zur Grundidee der Schnäppchenjagd, zur möglichen ETF-Anzahl und zur Nutzung virtueller Anteile.

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Danke, das war hilfreich (insbesondere auch durch die Ergänzungen)!

 

Zwei Fragen verbleiben allerdings noch:

 

In deiner Ergänzung schreibst du: 

 

Am 31.8.2015 um 11:30 schrieb Holzmeier:

Schnäppchenjagd für Fortgeschrittene: Entkopplung von Käufen und Bestand

Die für die Ansparphase beschriebene Methode läßt sich auch im Bestand einsetzen. Ausgangspunkt sei ein R=30%-Anteil eines S&P 500-ETFs. Dieser reale Anteilsbestand kann durch negative virtuelle Anteile auf R=10% gedrückt werden. Gleichzeitig werden virtuell für jeweils R=10% Anteile von US Mid- und US Small Cap-ETFs rechnerisch "gekauft". Damit können die Schnäppchenjagd-Algorithmen für alle drei ETFs ausgewertet und der je nach Börsenphase jeweils günstigste real erworben werden. Dies erscheint hier besonders attraktiv, da es zwischen US LC-, MC- und SC-ETFs zwar temporär relative Kursabweichungen von mehr als 10% geben kann, die Wertentwicklungen gemäß der reversion to the mean auf längere Sicht aber sehr ähnlich verlaufen sollten. Obwohl man bei den realen Anteilen mit einer 30/0/0-Verteilung startet, würde sie auf ganz lange Sicht gegen eine (nicht gewünschte) Gleichverteilung zwischen LC, MC und SC-Anteilen konvergieren. Dem kann aber durch seltenes händisches Rebalancing entgegengewirkt werden. Anteilsklassen werden dann jeweils gekauft, wenn sie im Vergleich zu den anderen Klassen der gleichen Region besonders günstig sind, und nach guter Kursentwicklung wieder gegen Anteile getauscht, die dann gerade besonders günstig sind. Müsste eigentlich ein free lunch werden ...

 

Der Knick der Kurve ist zwar abhängig von G aber die 30%-Position in drei 10%-Positionen "umzuwandeln" dürfte bei den meisten zu dem fixierten T führen oder habe ich was missverstanden?

 

Nachdem ich ein bisschen mit deinen Formeln gespielt habe, da meine Werte teilweise astronomisch waren, ist mir aufgefallen, dass man bestenfalls mit einem komplett ausgeglichen Depot startet, um realistische Werte zu erhalten. Weiterhin sollte die Positionen geeignetes Volumen halten, um rechts vom Knick zu liegen :-). Dennoch ein sehr interessanter Ansatz und vielen Dank für dein geteiltes Wissen!

 

Eine allgemeine Frage die sich mir noch stellt ist das G im Vergleich zu den normalen Sparplänen. Das der Kaufkurs im Schnitt geringer ist hast du bereits belegt aber wie wirkt sich das alles auf G nach 10, 20, 30, 40 Jahren aus? Mit einem monatlichen Sparplan werden beispielsweise monatlich 610€ investiert. Im Jahr wären dies dann 7320€. Mit deinem Ansatz werden jetzt, abhängig vom Kurs die Anteile gekauft, die zwar günstiger sind aber mit einer hohen Wahrscheinlichkeit nicht der Summe von 7320€/Jahr entsprechen. Weiter angenommen, dass die ersten fünf Jahre einem Aufwärtstrend entsprechen und somit die gesetzten Kauflimits nur selten greifen (ca. 3 x 610€ = 1830€ (5490€ "ungenutzt")). Das wären dann 5 x 5490€ = 27450€, die nicht investiert werden würden, da die Kurse ungünstig stehen. Dieses Kapital könnte jedoch, wenn es investiert wäre, wachsen. Daher stellt sich mir die Frage inwiefern die Methode (bezogen auf G) einem normalen Sparplan überlegen ist? Ich werde mir auch noch deine Backtests näher anschauen, sodass ich dort die einzelnen Schritte nachvollziehen kann.

 

Viele Grüße

ETF-Anleger 

 

 

 

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vor 2 Stunden schrieb ETF-Anleger:

Der Knick der Kurve ist zwar abhängig von G aber die 30%-Position in drei 10%-Positionen "umzuwandeln" dürfte bei den meisten zu dem fixierten T führen oder habe ich was missverstanden?

Ja, fuer eine Stueckelung der regionalen Verteilung mit R = 10% bedarf es eines groesseren Depots.

 

 

vor 2 Stunden schrieb ETF-Anleger:

Eine allgemeine Frage die sich mir noch stellt ist das G im Vergleich zu den normalen Sparplänen. Das der Kaufkurs im Schnitt geringer ist hast du bereits belegt aber wie wirkt sich das alles auf G nach 10, 20, 30, 40 Jahren aus? Mit einem monatlichen Sparplan werden beispielsweise monatlich 610€ investiert. Im Jahr wären dies dann 7320€. Mit deinem Ansatz werden jetzt, abhängig vom Kurs die Anteile gekauft, die zwar günstiger sind aber mit einer hohen Wahrscheinlichkeit nicht der Summe von 7320€/Jahr entsprechen.

Bei der Schnaeppchenjagd wird die gesamt Sparrate als (erstmal) in RK1 eingezahlt beruecksicht. Dieser Betrag ist hoeher als der Teil, der (bisher) ueber einen Sparplan direkt in RK3 ging.

 

 

vor 2 Stunden schrieb ETF-Anleger:

Weiter angenommen, dass die ersten fünf Jahre einem Aufwärtstrend entsprechen und somit die gesetzten Kauflimits nur selten greifen (ca. 3 x 610€ = 1830€ (5490€ "ungenutzt")). Das wären dann 5 x 5490€ = 27450€, die nicht investiert werden würden, da die Kurse ungünstig stehen. Dieses Kapital könnte jedoch, wenn es investiert wäre, wachsen. Daher stellt sich mir die Frage inwiefern die Methode (bezogen auf G) einem normalen Sparplan überlegen ist? Ich werde mir auch noch deine Backtests näher anschauen, sodass ich dort die einzelnen Schritte nachvollziehen kann.

Es lassen sich in der Tat einige wenige Kursverlaeufe konstruieren, bei denen ein Sparplan der Schnaeppchenjagd bzgl. der reinen Rendite, nicht aber bzgl. des Risikos, ueberlegen waere. Dies gilt insbesondere, wenn der Kurs schwankungsarm ueber einen langen Zeitraum mit der gleichen Steigung zunaehme wie die durch die Einzahlungen steigenden Kauflimits. Dann liefen beide Kurven quasi parallel und es kaeme (theoretisch) nie zu (weiteren) Kaeufen. Allerdings bliebe das Schnaeppchenjagd-Portfolio auch in diesen Phasen in der Soll-Allokation, wohingegen man mit dem dann weit oberhalb der Soll-Allokation befindlichen Sparplan-Portfolio ein deutlich hoeheres Risiko einginge.

 

Das ist aber auch nur einer aus einer Vielzahl moeglicher Kursverlaeufen, und bei nahezu allen anderen ist die Schnaeppchenjagd ueberlegen. Und selbst in diesem konstruierten Fall drehte sich der Spiess um, wenn die Kurse dann wieder kraeftig saenken, was aus den unterschiedlichsten Gruenden (bedauerlicherweise ...) immer wieder vorkommt. Dann wuerde der Sparplan deutlich groessere Verluste einfahren als die Schnaeppchenjagd, und letztere wuerde bei niedrigen Kursen aus dem angesammelten Cash-Vorrat zudem kraeftig investieren. Spaetestens beim anschliessenden Kursanstieg laege die Schnaeppchenjagd dann (wieder) vorne. Genau dies haben auch die mit vier sehr unterschiedlichen Kursverlaeufen ueber 30 Jahre durchgefuehrten Backtests gezeigt.

 

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Am 4/28/2018 um 17:40 schrieb Holzmeier:

Nachdem die DiBa die Verzinsung des das Extra-Kontos bis zur Unkenntlichkeit gesenkt hat habe ich mir die Konditionen verschiedener Broker nochmal angeguckt, nachgerechnet, und bin zu dem Schluss gekommen, dass sich ein Brokerwechsel in vielen Faellen doch lohnen kann.

 

Ich habe Ende März die Aktion der comdirect (wo ich ohnehin noch ein Girokonto hatte) für eine Depoteröffnung genutzt, bei der man einmalig 100 € bekam und anschließend ein Jahr für pauschal 5,40 € kaufen kann. Da habe ich jetzt meine neuen Limit-Orders gesetzt, mir sind im Vergleich zur DiBa aber auch schon zwei Nachteile aufgefallen:

  1. Bei der comdirect kann man das Ablaufdatum für die Orders gar nicht ganz frei wählen, sondern nur grob "Ultimo April" etc. Man ist also auf jeden Fall festgelegt, die neuen Limits zum Monatswechsel zu setzen.
  2. Tradegate-Käufe kosten 1 € mehr als Xetra. Ich nutzer daher jetzt letzteres mit den dann eben kürzeren Handelszeiten.

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Am 31.8.2015 um 11:30 schrieb Holzmeier:

(Holzmeier macht hier folgendes: Wenn die 38 d-Linie oberhalb der 90 d-Linie und diese wiederum oberhalb der 200 d-Linie liegt verwende ich dKfix=-5%. Für jede davon zum Zeitpunkt der Limitsetzung abweichende Reihenfolge der Lage der Linien senke ich dKfix um 1%, minimal also auf dKfix=-8%. Das Transaktionsvolumen T ist aber immer dasjenige, dass sich bei Auswertung der Glgen. 1 und 3 für dKfix=-5% ergibt.)

Kannst Du mir bitte einen Tip geben, auf welcher Seite man sich die 200-, die 90 und die 38-Tage-Linie sehen kann? Beispielsweise für den Vanguard All-World A1JX52 ?

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Hallo,

ich möchte gerade eine Einmalanlage in einen FTSE All World per 'Schnäppchenjagd-Sparplan' investieren.

Heißt das

Am 30.4.2018 um 15:32 schrieb Holzmeier:

Bei der Schnaeppchenjagd wird die gesamt Sparrate als (erstmal) in RK1 eingezahlt beruecksicht. Dieser Betrag ist hoeher als der Teil, der (bisher) ueber einen Sparplan direkt in RK3 ging.

 

Es lassen sich in der Tat einige wenige Kursverlaeufe konstruieren, bei denen ein Sparplan der Schnaeppchenjagd bzgl. der reinen Rendite, nicht aber bzgl. des Risikos, ueberlegen waere. Dies gilt insbesondere, wenn der Kurs schwankungsarm ueber einen langen Zeitraum mit der gleichen Steigung zunaehme wie die durch die Einzahlungen steigenden Kauflimits. Dann liefen beide Kurven quasi parallel und es kaeme (theoretisch) nie zu (weiteren) Kaeufen. Allerdings bliebe das Schnaeppchenjagd-Portfolio auch in diesen Phasen in der Soll-Allokation, wohingegen man mit dem dann weit oberhalb der Soll-Allokation befindlichen Sparplan-Portfolio ein deutlich hoeheres Risiko einginge.

 

Das ist aber auch nur einer aus einer Vielzahl moeglicher Kursverlaeufen, und bei nahezu allen anderen ist die Schnaeppchenjagd ueberlegen. Und selbst in diesem konstruierten Fall drehte sich der Spiess um, wenn die Kurse dann wieder kraeftig saenken, was aus den unterschiedlichsten Gruenden (bedauerlicherweise ...) immer wieder vorkommt. Dann wuerde der Sparplan deutlich groessere Verluste einfahren als die Schnaeppchenjagd, und letztere wuerde bei niedrigen Kursen aus dem angesammelten Cash-Vorrat zudem kraeftig investieren. Spaetestens beim anschliessenden Kursanstieg laege die Schnaeppchenjagd dann (wieder) vorne. Genau dies haben auch die mit vier sehr unterschiedlichen Kursverlaeufen ueber 30 Jahre durchgefuehrten Backtests gezeigt.

, dass zurzeit (und solange die Kurse weiter steigen) die Sparrate nicht investiert wird, sondern im Cash verbleibt und erst investiert wird, wenn der Kurs irgendwann deutlich (also unter den jetzigen Kurs) gesunken ist?

 

Danke.

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Posted · Edited by Holzmeier

Grundsaetzlich ja.

In der Aufbauphase ist aber auch eine reale und nicht vernachlaessigbar niedrige Sparrate wichtig, die (z.B. monatlich) den RK1-Betrag weiter erhoeht. Ansonsten bestuende die Gefahr, dass man ueber einen laengeren Zeitraum tendenziell steigenden Kursen hinterherguckt und von deren Volatilitaeten nicht profitieren kann.

 

Alternative: Nur einen Teil des Einmalanlagebetrags jetzt schon verwenden, und monatlich mehr und mehr zum RK1-Teil des SJ-Portfolios hinzurechnen.

Bsp.: Man hat 100 k€ Tagesgeld, wovon 50 k€ in RK3 investiert werden sollen. Ohne zusaetzliche monatliche Sparrate wuerde man jetzt z.B. ein Schnaeppchenjagd-Portfolio aufbauen mit 30 k€ RK1 und 30 k€ (virtuellem) RK3. Auf dieser Basis wuerden jetzt monatlich die Kauflimits ermittelt, wobei das reale Transaktionvolumen (nicht das zur Limitermittlung verwandte) in der Aufbauphase dann z.B. doppelt so hoch gewaehlt wuerde.

Aus der 40 k€ RK1-Reserve koennte man jetzt zusaetzlich z.B. monatlich 1 k€ zum RK1-Anteil des Schnaeppchenjagd-Portfolio dazubuchen, sodass sich die Limits in jedem Fall den Kursen naehern.

 

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Am 3/1/2018 um 22:37 schrieb Holzmeier:

 

Kurzfassung: I'm not amused, aber durch den Wegfall der kostenfreien ETF-Kaeufe bei der Diba bricht fuer die Schnaeppchenjaeger auch nicht alles zusammen.

 

Aaaaand we're back: https://www.ing-diba.de/wertpapiere/etf/gebuehrenfrei-kaufen/ (erstmal bis Ende diesen Jahres)

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Aaaaand we're back: https://www.ing-diba.de/wertpapiere/etf/gebuehrenfrei-kaufen/ (erstmal bis Ende diesen Jahres)
Das ist leider nur bedingt richtig. Vorher waren alle bei Tradegate handelbaren ETF kostenfrei, jetzt sind es nur noch 200 ETFs. Von meinen bisherigen 3 ETFs ist nur noch einer dabei. Mehr dazu im ING-DiBa Thread.

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@Holzmeier: Darf ich fragen ob, und wenn ja wie du deine Spar ETFs in Zuge der Gebührenänderung angepasst hast? Ich bin mit der Auswahl kostenfreier ETFs nicht sehr zufrieden und überlege übergangsweise nur den Vanguard All World zu besparen ggf. + EM weil ich BIP Ansatz vs. Kapitalisierung bevorzuge.

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Ich konnte mit den von der DiBa angebotenen gebuehrenfreien ETFs nicht viel anfangen und kaufe inzwischen ueber Onvista. Dort habe ich wieder freie Auswahl ...

 

(Besser als All World + EM waere Dev World + EM. Dabei darauf achten, dass beide ETFs entweder die MSCI- oder die FTSE-Indizes abbilden.)

 

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Ich konnte mit den von der DiBa angebotenen gebuehrenfreien ETFs nicht viel anfangen und kaufe inzwischen ueber Onvista. Dort habe ich wieder freie Auswahl ...
 
(Besser als All World + EM waere Dev World + EM. Dabei darauf achten, dass beide ETFs entweder die MSCI- oder die FTSE-Indizes abbilden.)
 
Auf der anderen Seite liegt dann dort sehr viel Geld unverzinst rum. Wenn ich dieses Geld auf ein TG- oder FG- Konto lege, kann ich von den Zinsen wieder Kaufgebühren bezahlen.

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Bei OnVista kostet im Festpreis-Depot eine Order 5€ (ohne Börsengebühren).

Bei angenommenen 3000€ im OnVista FreeBuy Depot und somit 2 FreeBuys/Monat (ohne Börsengebühren, die kosten separat) spart man so 120€ an Orderkosten, was 4% von den 3000€ darstellt. Bei 2000€ und 1 FreeBuy/Monat spart man 60€, was 3% der 2000€ darstellt. Auf welchem FG/TG bekommt man derzeit entsprechende Zinsen, dass es sich eher lohnt, das Geld dort zu hinterlegen?

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vor 16 Stunden schrieb roller123:
vor 16 Stunden schrieb Holzmeier:
Ich konnte mit den von der DiBa angebotenen gebuehrenfreien ETFs nicht viel anfangen und kaufe inzwischen ueber Onvista. Dort habe ich wieder freie Auswahl ...

Auf der anderen Seite liegt dann dort sehr viel Geld unverzinst rum. Wenn ich dieses Geld auf ein TG- oder FG- Konto lege, kann ich von den Zinsen wieder Kaufgebühren bezahlen.

 

Bei der Schnaeppchenjagd muss ohnehin immer Geld auf dem Verrechnungskonto bereitgehalten werden. Diese Konten sind meist unverzinst, bei Flatex gibt es sogar Negativzinsen.
Bei der Diba ist das Tagesgeldkonto gleichzeitig Verrechnungskonto, was eigentlich ein Vorteil sein koennte. Allerdings wird dieses seit kurzem nur noch symbolisch mit 0,01 %/a verzinst.

 

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Ich bin mir gerade unsicher, welche Strategie ich in Verbindung mit der Schnäppchenjagd weiterverfolgen soll. 

Aktuell halte ich 3 ETFs: 

50 % FTSE developed World 

35 % FTSE Emerging Markets 

15 % FTSE developed Europe ex UK 

Damit erreiche ich die gewünschte BIP-Verteilung. 

 

Der Gesamtwert beträgt 40 T€. Mein RK3 beträgt davon 50 %. 

Die monatliche Sparrate sind 500 €. 

 

Jährlich würden also (bei keiner Veränderung der Kurse) investiert: 

1.500 € World 

1.050 € EM 

450 € Europe ex UK 

 

Bei dk min = -5 % soll das Transaktionsvolumen betragen: 

250 € World 

175 € EM 

75 € Europe ex UK 

 

Aktuell bin ich bei der DiBa, dort sind Käufe nur ab 500 € kostenfrei und es gibt da auch nur den FTSE Dev. World zu kaufen. 

 

Ich sehe jetzt 2 Möglichkeiten: 

1. Die vorhanden Anteile rechnerisch zusammenfassen, als All-World betrachten und nur noch den FTSE All-World zu 500 € kostenfrei bei DiBa kaufen. 

Nachteil: die BIP-Verteilung verschiebt sich in Richtung MK mit nur noch 10 % EM. Die unterschiedliche Entwicklung der Regionen kann nicht für Schnäppchen genutzt werden. 

 

2. Das Free-Buy Depot von ONVISTA näher betrachten. Dort müsste ich 5.000 € pro Monat parken, um 4 FreeBuys (keine Orderprovision) im Monat zu erhalten.  

Ein Mindestkaufpreis gibt es wohl nicht? Aber es kommen pauschalisierte Handelsplatzgebühren dazu. Wie hoch sind diese?  

Die 5.000 € zinsfrei dahin zu legen "kostet" jährlich 50 € entgangenen Zinsen. 

 

Meinungen dazu?

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Zu 2:

Onvista Free-Buy Cash:
0,80 € im OTC-Handel (Baader Bank, Commerzbank, Lang & Schwarz)

1,50 € an allen deutschen Börsenplätzen inkl. Tradegate Exchange und Quotrix

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vor 8 Stunden schrieb roller123:

 

Die 5.000 € zinsfrei dahin zu legen "kostet" jährlich 50 € entgangenen Zinsen. 

 

Meinungen dazu?

Wo gibt es denn 1%Zinsen im Moment?

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Posted · Edited by Holzmeier

Am 7.6.2018 um 11:33 schrieb roller123:

Ich bin mir gerade unsicher, welche Strategie ich in Verbindung mit der Schnäppchenjagd weiterverfolgen soll. 

Aktuell halte ich 3 ETFs: 

50 % FTSE developed World 

35 % FTSE Emerging Markets 

15 % FTSE developed Europe ex UK 

Damit erreiche ich die gewünschte BIP-Verteilung. 

 

Der Gesamtwert beträgt 40 T€. Mein RK3 beträgt davon 50 %. 

Die monatliche Sparrate sind 500 €. 

 

Jährlich würden also (bei keiner Veränderung der Kurse) investiert: 

1.500 € World 

1.050 € EM 

450 € Europe ex UK 

 

Bei dk min = -5 % soll das Transaktionsvolumen betragen: 

250 € World 

175 € EM 

75 € Europe ex UK 

 

Aktuell bin ich bei der DiBa, dort sind Käufe nur ab 500 € kostenfrei und es gibt da auch nur den FTSE Dev. World zu kaufen. 

 

Ich sehe jetzt 2 Möglichkeiten: 

1. Die vorhanden Anteile rechnerisch zusammenfassen, als All-World betrachten und nur noch den FTSE All-World zu 500 € kostenfrei bei DiBa kaufen. 

Nachteil: die BIP-Verteilung verschiebt sich in Richtung MK mit nur noch 10 % EM. Die unterschiedliche Entwicklung der Regionen kann nicht für Schnäppchen genutzt werden. 

Das waere sicher die aufwandsaermste Loesung, den wesentlichen Nachteil sehe ich genauso wie du. Allerdings ist dein Europe ex UK-Anteil eigentlich zu klein fuer die Schnaeppchenjagd. Bei im Schnitt weniger als einem Kauf pro Jahr ist es fraglich, ob man  Volatilitaeten wirklich gut nutzen kann.

 

 

 

Zitat

2. Das Free-Buy Depot von ONVISTA näher betrachten. Dort müsste ich 5.000 € pro Monat parken, um 4 FreeBuys (keine Orderprovision) im Monat zu erhalten.  

Ein Mindestkaufpreis gibt es wohl nicht? Aber es kommen pauschalisierte Handelsplatzgebühren dazu. Wie hoch sind diese?  

Die 5.000 € zinsfrei dahin zu legen "kostet" jährlich 50 € entgangenen Zinsen. 

Es muessen ja nicht 5.000 € sein. Ab 2.000 € Durchschnittsguthaben bekommst man einen Freebuy im Monat. Diesen Betrag musstest du bei der DiBa auch vorhalten fuer drei Limits >= 500 €. Ab 3.000 € bekaemst du schon 2 Freebuys/Monat, das wird bei dir sicher fast immer reichen. Einen Mindestkaufpreis gibt es m.W. nicht.

Im Schnitt kaemst du (bei 500 €/Kauf) auf rund 11 Kaeufe im Jahr, also weniger als einen pro Monat. Wenn es mal zu mehr als einem Kauf im gleichen Monat kaeme, wuerden diese (6+0,8) € + 0,23% kosten, bei 500 € also knapp 8 € [im ersten halben Jahr nur (4+0,8) €]. Dafuer haettest du freie Auswahl bei den ETFs. Diese Entscheidung kannst letztendlich nur du faellen.

Ganz "free" ist der Freebuy uebrigens nicht, er kostet immer mindestens 0,8 € Gebuehren, was ich aber letztendlich vernachlaessigbar finde.
 

Wenn man sich erstmal mit der etwas gewoehnungsbeduerftigen Software vertraut gemacht hat, ist Onvista meinem Eindruck nach aber OK.

Wesentliche (bisher detektierte) Nachteile: Jede Ein- und Ausgabemaske braucht einige Sekunden um sich zu aktualisieren, das ist man so eigentlich nicht mehr gewohnt.

Und wenn man einen Auftrag storniert, ist das Auftragsvolumen noch gebunden bis die Boerse wieder oeffnet und die Stornierung bestaetigt. Wenn man nicht genug Geld auf dem Verrechnungskonto hat, sollte man bei Eingaben ausserhalb der Boersenzeiten also moeglichst keine Fehler machen. 

 

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Posted · Edited by roller123

Am 9.6.2018 um 13:22 schrieb Holzmeier:

Das waere sicher die aufwandsaermste Loesung, den wesentlichen Nachteil sehe ich genauso wie du. Allerdings ist dein Europe ex UK-Anteil eigentlich zu klein fuer die Schnaeppchenjagd. Bei im Schnitt weniger als einem Kauf pro Jahr ist es fraglich, ob man  Volatilitaeten wirklich gut nutzen kann.

Danke für die Antworten. Ich bin mir nicht sicher, ob Holzmeier mich recht verstanden hat. Wenn ja, dann bitte ich um Entschuldigung.

 

Variante 1: bei DiBa bleiben, bedeutet auch ein Umstellen auf den FTSE All-World, da ich dort nur noch ab 500 € kaufen würde. Bei 250 €/mtl in RK3 (Gesamtsparrate 500 €) wären das also ca. 5 Käufe im Jahr. Aber eben nur den Total World. Die anderen sind nicht kostenfrei zu bekommen.

 

Variante 2: Da es bei Onvista kein Mindestkauflimit von 500 € gibt, hätte ich die berechneten T_min angesetzt und alle 3 ETF weiter bespart, die da wären:

Am 9.6.2018 um 13:22 schrieb Holzmeier:

Bei dk min = -5 % soll das Transaktionsvolumen betragen: 

250 € World 

175 € EM 

75 € Europe ex UK 

Das bedeutet also 6 Käufe je ETF und Jahr, also insgesamt 18 Käufe. Oder sollte ich lieber das T_min höher ansetzen?

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Emerging Markets ist seit monaten in der seitwärts Bewegung. Wenn der Handelskonfligt geklärt ist, sollte Asien ordentlich steigen oder?

Somit wäre jetzt guter Zeitpunkt zu kaufen?

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vor 2 Minuten schrieb howhardgerrard87:

Emerging Markets ist seit monaten in der seitwärts Bewegung. Wenn der Handelskonfligt geklärt ist, sollte Asien ordentlich steigen oder?

Somit wäre jetzt guter Zeitpunkt zu kaufen?

 

Was meinst du mit seitwärts?

 

Und welcher "Handelskrieg" sollte wann geklärt werden?

 

Und warum sollte "Asien" steigen?

Und was hat "Asien" mit "Emerging Markets" zu tun?

 

 

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Ich würde die ETF-Schnäppchenjagd auch gerne einmal mit dem Onvista FreeBuy-Depot ausprobieren. Nutzt ihr für die Schnäppchenjagd bei Onvista den Direkthandel und wenn ja, was nimmt man da am besten für einen Handelsplatz? Commerzbank, Baader Bank, Lang & Schwarz oder ist der Handelsplatz egal und spielt für die Schnäppchenjagd keine Rolle?

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vor 1 Stunde schrieb howhardgerrard87:

Emerging Markets ist seit monaten in der seitwärts Bewegung. Wenn der Handelskonfligt geklärt ist, sollte Asien ordentlich steigen oder?

Somit wäre jetzt guter Zeitpunkt zu kaufen?

 

vor einer Stunde schrieb eidgenoss61:

Was meinst du mit seitwärts?

Und welcher "Handelskrieg" sollte wann geklärt werden?

Und warum sollte "Asien" steigen?

Und was hat "Asien" mit "Emerging Markets" zu tun?

 

 

... und was hat das alles mit der Schnaeppchenjagd zu tun ...?

 

 

 

 

 

vor 16 Minuten schrieb payday:

Ich würde die ETF-Schnäppchenjagd auch gerne einmal mit dem Onvista FreeBuy-Depot ausprobieren. Nutzt ihr für die Schnäppchenjagd bei Onvista den Direkthandel und wenn ja, was nimmt man da am besten für einen Handelsplatz? Commerzbank, Baader Bank, Lang & Schwarz oder ist der Handelsplatz egal und spielt für die Schnäppchenjagd keine Rolle?

 

siehe ggf. hier

 

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