James`s Depot

133 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben · bearbeitet von Albanest

Entschuldigt meine späte Antwort, aber ich war beruflich sehr eingespannt die Tage!

 

@Albanest: Du musst dich verlesen haben, Disney habe ich bereits im Depot dort wäre es eine Aufstockung meines Bestandes. Stryker, Visa Fresenius sind sehr interessante Unternehmen, die ich nahc und nach ins Depot legen will deine genannten Kaufkurse für die Unternehmen empfinde ich derzeit auch als gute Richtwerte!

 

Tatsächlich, das hatte ich übersehen. Dann würde ich ggf tatsächlich zuerst in die andern drei genannten investieren, bevor du Disney weiter aufstockst. Allerdings ist es ja davon abhängig, welcher der genannten vier zuerst deine Kaufen-Schwelle erreicht.

 

...Blackrock mag durchaus interessant sein, ich sehe da aber mehr Risiken! BLK investiert das Geld der Kunden sprich uns, wenn die Kurse sinken, werden manche Anleger heiße Füße bekommen und verkaufen.

 

Wenn Anleger A seinen ishares ETF aufgrund kalter Füße verkauft, dann muss es per definition ja auch einen Käufer - Anleger B - für diese Papiere geben. Von nun an wird Anleger B dann die Gebühren (TER) weiterhin an den ETF-Betreiber, im Falle von iShares also BLK, bezahlen. Genau diesen Effekt kann man erkennen, wenn man sich die historischen EPS durch die Finanzkrise hinweg ansieht. Im Gegensatz zu den weltweiten Kapitalmärkten sind die Earnings von BLK nämlich nicht ins Bodenlose gefallen - im Gegenteil!

 

Allerdings muss man sich darüber im Klaren sein, dass das Wachstum, was durch die einmalige Gelegenheit, die ETF-Sparte von Barclays zu übernehmen und über Nacht somit mit großem Abstand zum größten Vermögensverwalter zu werden, sich nicht wiederholen lassen wird. Auch die Steuerquote wird sich langsam einpendeln, nachdem sie in der letzten Dekade um circa 10% gesunken ist, und dieser Effekt somit zusätzlich die Earnings gepusht hat.

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Geschrieben

@James: Gute Auswahl, etwas ungünstige Kaufzeitpunkte hier und da...ich würde insgesamt noch etwas breiter aufstellen Richtung 14-15 Werte

und aktuell eher Cashpositionen aufbauen. Auch wenn wir uns kurzfristig deutlich erholen.

 

Viel Erfolg :thumbsup:

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Wenn Anleger A seinen ishares ETF aufgrund kalter Füße verkauft, dann muss es per definition ja auch einen Käufer - Anleger B - für diese Papiere geben. Von nun an wird Anleger B dann die Gebühren (TER) weiterhin an den ETF-Betreiber, im Falle von iShares also BLK, bezahlen. Genau diesen Effekt kann man erkennen, wenn man sich die historischen EPS durch die Finanzkrise hinweg ansieht. Im Gegensatz zu den weltweiten Kapitalmärkten sind die Earnings von BLK nämlich nicht ins Bodenlose gefallen - im Gegenteil!

Allerdings muss man sich darüber im Klaren sein, dass das Wachstum, was durch die einmalige Gelegenheit, die ETF-Sparte von Barclays zu übernehmen und über Nacht somit mit großem Abstand zum größten Vermögensverwalter zu werden, sich nicht wiederholen lassen wird. Auch die Steuerquote wird sich langsam einpendeln, nachdem sie in der letzten Dekade um circa 10% gesunken ist, und dieser Effekt somit zusätzlich die Earnings gepusht hat.

 

Aus der Perspektive das es ja pro Verkäufer einen Käufer der ETF's geben muss hab ich es noch nicht gesehen, aber ist natürlich völlig richtigthumbsup.gif Jedoch frage ich mich dann, wie die Anzahl der potentiellen Nachfrager steigen kann, wenn der Markt sinkt die Anzahl der Händler (Käufer /- Verkäufer) pendeln sich doch auf einem gewissen Niveau ein, ab dann wird es doch kaum noch große Sprünge nach oben geben oder? Die fundamentalen Daten von BLK sehen natürlich richtig gut aus und die von dir angesprochene EPS Entwicklung ebenfalls. Ich werde mir BLK dank deiner Hinweise mal detaillierter ansehen um mich mit der Thematik Vermögensverwalter näher bzw intensiver beschäftigen!

 

 

 

 

@James: Gute Auswahl, etwas ungünstige Kaufzeitpunkte hier und da...ich würde insgesamt noch etwas breiter aufstellen Richtung 14-15 Werte

und aktuell eher Cashpositionen aufbauen. Auch wenn wir uns kurzfristig deutlich erholen.

 

 

@Kaffeetasse: Du sprichst sicherlich von JNJ und Disney (vorrangig!). Da hast du natürlich recht ist unübersehbar ;) Bei Disney habe ich aus Naivität einen Tag vor den Quartalszahlen gekauft, die in meinen Augen mehr als gut waren, jedoch die Analysten nicht zufrieden gestellt haben weswegen es dann anschließend gleich mal 10-15% runter ging. Als dann der Gesamtmarkt noch nach Süden drehte ist Disney bis ca 85€ mit, besser wäre natürlich ein Kauf zu diesem Zeitpunkt aber das wusste ich ja vorher nicht whistling.gif Getreu dem Motto: " An der Börse wird nicht geklingelt wenn der Aufzug nach unten fährt"... Auf lange Sicht, sehe ich aber bei Disney noch sehr viel Potential das den Kurs erneut antreiben wird! Sei es neue Kinderfilme oder das Merchandising oder neue US-Sender die sie übernehmen.

 

Den 2ten Teil mit JNJ habe ich durchaus "überhastet" gekauft, ich hatte mich länger mit JNJ beschäftigt und jeden Tag sind sie gestiegen (Anfang 2015 war das ja bei fast jeden Wert der Fall) irgendwann hatte ich die Nase voll und habe zugeschlagen weil ich das Unternehmen sofort haben wollte bevor ich mich jeden Tag wieder über die höheren Kurse ärgere. Ich weis das man eigentlich bei sowas nicht emotional handeln sollte aber da ist es mir passiert.

Bei BASF hatte ich eigentlich einen Top Zeitpunkt zum Kaufen, den direkte nach meinem Kauf gib es steil bergauf bis zu +50% im Depot, das es aktuell auch aufgrund des Öl-themas runtergeht stört mich langfristig nicht bei Kursen um 55€ verdopple ich meine Position!

Du sprichst ein breiteres Depot an, welche Werte würdest du den aktuell kaufen die gut in mein Depot passen bzw warum genau diese?

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Entschuldigt meine späte Antwort, aber ich war beruflich sehr eingespannt die Tage!

 

@Albanest: Du musst dich verlesen haben, Disney habe ich bereits im Depot dort wäre es eine Aufstockung meines Bestandes. Stryker, Visa Fresenius sind sehr interessante Unternehmen, die ich nahc und nach ins Depot legen will deine genannten Kaufkurse für die Unternehmen empfinde ich derzeit auch als gute Richtwerte! Jedoch sind wir davon noch ein bisschen entfernt aufgrund der erneuten Kurszuwächse, ich gehe aber weiterhin von fallenden Kursen aus. Das Thema Öl wird sicher nicht an einen Tag (+8%) den Turnaround beginnen dort werden wir denke ich erneut Kurse unter 30€ sehen. Bei Disney sehe ich die sinkenden Kundenzahlen für ESPN durchaus als Problem an, aber ich traue dem Konzern locker zu die Verluste an anderer Stelle wieder aufzufangen bzw in weitere Gewinne zu drehen und sei es durch erhöhte Preise für ESPN. Das ist wie bei den Rauchern, die Zahlen der Raucher sinken jedoch die Preise pro schachtel steigen auch deshalb machen die Konzerne mehr Gewinne...

Blackrock mag durchaus interessant sein, ich sehe da aber mehr Risiken! BLK investiert das Geld der Kunden sprich uns, wenn die Kurse sinken, werden manche Anleger heiße Füße bekommen und verkaufen. Durch das verkaufen sinken die Umsätze und somit Gewinne für BLK. Kennzahlen technisch sieht BLK sicherlich interessant an, persönlich traue ich mich aber nicht ran.

 

@ Xeralto: Ab wann wäre für dich Visa/ Fresenius kaufenswert? Das ist richtig, ich denke das durch die Abspaltungen Bayer robuster geworden ist als früher und nicht mehr so richtig zyklisch agiert, was wiederum für höhere KGV's spricht!

 

Bei beiden noch 10-15% Abschlag zum aktuellen Kurs.

Ich würde in 2-3 Tranchen kaufen damit du keinen ungünstigen Zeitpunkt erwischst.

 

Visa ist seit dem Rückkauf von Visa Europe noch intressanter

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@James: Immerhin scheinst du was sehr wichtiges gelernt zu haben...lass dich NIE von steigenden Märkten zu unvernünftigen Käufen drängen. :thumbsup:

Das ist ja auch was wert!

 

Zu möglichen Zukäufen:

ich würde wohl aktuell z.B. Disney und Nestle nachkaufen und/oder Visa neu erwerben.

Du hast genug Pharma, genug Konsumgüter, Nahrung sehe ich getrennt davon...

 

Keine Ahnung, auf was du sonst so stehst. ;)

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Wenn Anleger A seinen ishares ETF aufgrund kalter Füße verkauft, dann muss es per definition ja auch einen Käufer - Anleger B - für diese Papiere geben. Von nun an wird Anleger B dann die Gebühren (TER) weiterhin an den ETF-Betreiber, im Falle von iShares also BLK, bezahlen. Genau diesen Effekt kann man erkennen, wenn man sich die historischen EPS durch die Finanzkrise hinweg ansieht. Im Gegensatz zu den weltweiten Kapitalmärkten sind die Earnings von BLK nämlich nicht ins Bodenlose gefallen - im Gegenteil!

 

 

 

Käufer B ist in der Regel kein normaler Anleger sonder ein Market Maker/Designated Sponsor der bei zu großen Eigenbeständen eine Redemption durchführt und dadurch, daß er seine Anteile gegen den entsprechenden Wertpapierkorb tauscht keine Gebühren mehr indirekt an die KAG abführt, die ETF Anteile lösen sich quasi in Luft auf.

 

Der ETF Handel funktioniert völlig anders als sonstiger Wertpapierhandel.

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Käufer B ist in der Regel kein normaler Anleger sonder ein Market Maker/Designated Sponsor der bei zu großen Eigenbeständen eine Redemption durchführt und dadurch, daß er seine Anteile gegen den entsprechenden Wertpapierkorb tauscht keine Gebühren mehr indirekt an die KAG abführt, die ETF Anteile lösen sich quasi in Luft auf.

 

Der ETF Handel funktioniert völlig anders als sonstiger Wertpapierhandel.

 

Klingt interessant! Gibt es irgendwo was zum Nachlesen wie das genau funktioniert?

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... ein Market Maker/Designated Sponsor der bei zu großen Eigenbeständen eine Redemption durchführt und dadurch, daß er seine Anteile gegen den entsprechenden Wertpapierkorb tauscht keine Gebühren mehr indirekt an die KAG abführt, die ETF Anteile lösen sich quasi in Luft auf.

 

Der ETF Handel funktioniert völlig anders als sonstiger Wertpapierhandel.

 

danke für den Hinweis, war mir so noch nicht bewusst. Die KAG wird die Papier aber nicht für lau zurücknehmen, sondern eine Entschädigung erhalten, oder?

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Geschrieben · bearbeitet von schinderhannes

Hallo James,

Dein Depot und auch Deine Strategie erinnert mich doch sehr an mich :)

Auch die Watchlist ist gefüllt mit vielen interessanten Titeln, die auch mir gefallen, u.a. Stryker, 3M, Fresenius usw.

 

Du hast geschrieben, Du verfügst über 2 volle Cashpositionen, bzw. 4 halbe.

Ich denke, Du solltest nichts überstürzen - etwas in der Hinterhand zu haben kann nicht verkehrt sein.

 

Stryker, Fresenius und Church & Dwight wären mir einfach noch zu teuer.

Top-Picks aus dem Healthcare Sektor, die nicht wahnsinnig günstig sind, ich aber in etwa fair bewertet sehe: Bayer,CVS, BDX, JNJ.

Spannend, aber heiße Eisen in wilderen Branchen: IBM, AXP, UNP, MON.

 

An Deiner Stelle würde ich 1 oder maximale 2 Käufe im aktuellen Marktumfeld tätigen, dann hast Du noch etwas Cash in der Hinterhand, wenn mal richtig kracht.

Die Frage ist auch, welches Kapital kannst Du in regelmäßigen Abständen nachschießen ?

Wenn Du aus Deinem Einkommen jeden Monat 1 volle Position kaufen kannst, dann ist das was anderes, als wenn man 6 Monaten "sparen" muss.

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Geschrieben · bearbeitet von Schildkröte

Im Wesentlichen schließe ich mich Schinderhannes an. FMC könnte man noch als Alternative zu Fresenius nennen, ist aktuell aber auch nicht billig. Dafür sehen die Prognosen wieder freundlicher aus. Seit längerem schwächeln die Elektrokonzerne ABB, Schneider Electric und Emerson Electric. Grund hierfür ist möglicherweise die allgemeine Konjunkturunsicherheit. Vor allem aber korrelieren sie auch mit der Energiebranche, da sie ein wichtiger Zulieferer bzw. Ausrüster für diese sind. Als "Schaufelhersteller" halte ich sie jedoch für nicht so riskant wie Ölmultis und Versorger, welche gerade für mutige Anleger interessant sein könnten. Da sie sowohl herkömmliche Energieformen als auch erneuerbare Energien bedienen, könnte sich hier auf mittlere bis längere Sicht ein näherer Blick vielleicht lohnen. John Deere und Wal*Mart sollte man ebenfalls nicht ganz aus den Augen verlieren, wenngleich die Aussichten hier für die nächste Zeit etwas mau sind. Air Liquide sieht auf den ersten Blick angemessen bewertet aus. Wegen der Übernahme von Airgas wird allerdings eine Kapitalerhöhung erwartet, von der ich erstmal die genauen Konditionen wissen möchte, bevor ich (nach-)kaufen würde. Außerdem sind Versicherer wie Allianz oder AXA derzeit fair bewertet. Versicherer würde ich aber gerne nach einem Großschadenereignis, was es schon länger nicht mehr gab, zu Schleuderpreisen einsacken.

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Käufer B ist in der Regel kein normaler Anleger sonder ein Market Maker/Designated Sponsor der bei zu großen Eigenbeständen eine Redemption durchführt und dadurch, daß er seine Anteile gegen den entsprechenden Wertpapierkorb tauscht keine Gebühren mehr indirekt an die KAG abführt, die ETF Anteile lösen sich quasi in Luft auf.

 

Der ETF Handel funktioniert völlig anders als sonstiger Wertpapierhandel.

 

Klingt interessant! Gibt es irgendwo was zum Nachlesen wie das genau funktioniert?

 

http://www.etf.com/etf-education-center/7540-what-is-the-etf-creationredemption-mechanism.html

http://www.investopedia.com/articles/mutualfund/05/062705.asp

http://www.understandetfs.org/creation_redemption.html

http://seekingalpha.com/article/460421-the-etf-creation-redemption-process-made-simple

 

https://www.ishares.com/de/individual/de/wissenswertes/unsere-produkte/creation-und-redemption-prozess

https://www.extra-funds.de/45-creation-redemption-prozess.html

 

etc etc etc

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Interessant könnten auch sein - aus dem Luxusbereich: Richemont (haben gerade etwas Probleme) und LVMH, eventuell noch Swatch

- aus dem Ingeneurbereich ;): BMW oder Rolls Royce (ist dir wohl zu risikoreich)

- als Holding: Berkshire

- in der IT: Microsoft oder Cognizant.

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Geschrieben · bearbeitet von Albanest

Die Frage ist auch, welches Kapital kannst Du in regelmäßigen Abständen nachschießen ?

Wenn Du aus Deinem Einkommen jeden Monat 1 volle Position kaufen kannst, dann ist das was anderes, als wenn man 6 Monaten "sparen" muss.

 

Schinderhannes, hier sprichst du imho einen für das weitere Vorgehen sehr wichtigen (und richtigen) Punkt an - moneymanagement.

 

Danke @otto

 

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Geschrieben · bearbeitet von James

Vielen Dank für eure Kommentare, ich versuche sie mal abzuarbeiten...

 

@James: Immerhin scheinst du was sehr wichtiges gelernt zu haben...lass dich NIE von steigenden Märkten zu unvernünftigen Käufen drängen. :thumbsup:

Das ist ja auch was wert!

Zu möglichen Zukäufen:

ich würde wohl aktuell z.B. Disney und Nestle nachkaufen und/oder Visa neu erwerben.

 

 

Ja das wird mir so schnell nicht mehr passieren, aber da es sich hierbei um absolute Qualitätsfirmen handelt habe ich damit weniger Bauchschmerzen als bei kleineren "Klitschen"... Bei solchen Unternehmen kann und werde ich die nächsten Jahre weiter zukaufen. Disney nachkaufen steht derzeit ganz oben, aber warum Nestle nachkaufen, siehst du dort aktuell eine Unterbewertung?

 

 

Stryker, Fresenius und Church & Dwight wären mir einfach noch zu teuer.

Top-Picks aus dem Healthcare Sektor, die nicht wahnsinnig günstig sind, ich aber in etwa fair bewertet sehe: Bayer,CVS, BDX, JNJ.

Spannend, aber heiße Eisen in wilderen Branchen: IBM, AXP, UNP, MON.

 

An Deiner Stelle würde ich 1 oder maximale 2 Käufe im aktuellen Marktumfeld tätigen, dann hast Du noch etwas Cash in der Hinterhand, wenn mal richtig kracht.

Die Frage ist auch, welches Kapital kannst Du in regelmäßigen Abständen nachschießen ?

Wenn Du aus Deinem Einkommen jeden Monat 1 volle Position kaufen kannst, dann ist das was anderes, als wenn man 6 Monaten "sparen" muss.

 

 

Hi Schinderhannes,

auch an die dich gleiche Frage, wieso findest du die genannten werte noch zu hoch bzw ab wann wären sie Kaufkandidaten für dich? Bei diesen Unternehmen kommt man doch wirklich seltenst "billig" an Anteile...

Die Top-Picks die du nennst befinden sich zu 75% bereits im Depot, lediglich Bayer fehlt steht aber aufgrund der attraktiven Bewertung sehr weit oben bei mir zum Kauf!

AXP ist mir doch eine Spur zu heiß, aber durchaus spannend nach dem aktuellen Kursverlauf! Wo siehst du AXP derzeit als spannend an und warum? was überzeugt dich von langfristigem Wachstum?

IBM will ich nicht unbedingt, nehme da lieber SAP/Cisco/ MSFT in das Depot, fühle mich da persönlich wohler weil zb. MSFT eigentlich jedes große Unternehmen nutzt (Office ist unumgänglich!). Bei IBM sehe ich die sinkenden Zahlen seit nunmehr 14 Quartalen als Risiko, was ist wenn das weiter so geht (wo geht es das hin?), positiv muss ich aber die Div. Rendite und das aktuelle Rückkaufprogramm nennen.

UNP, hat durchaus passable Kennzahlen vorzuweisen, aber ist das Transportgeschäft in den USA langfristig ertragreich? Ich muss mich bei dem Unternehmen aber noch genauer schlau machen, eine fundierte Aussage aktuell wäre vermessen von mir! Siehst du IBM nicht als kritisch an auch zwecks der vielen schlechten Quartalen?

MON, kommt mir aufgrund des Verhaltens gegenüber kleinen Unternehmen sowie dem Landwirt nicht ins Depot! Freunde von mir besitzen einen Landhof und haben wegen Änderungen seitens Monsanto im Saatgut bereich extreme Umsatzeinbußen bzw sind bereits in der Verlustzone! Daher habe ich leider eine persönliche Abneigung gegenüber diesem Unternehmen, die Zahlen sehen jedoch super aus!

 

Das ist die Preisfrage, ich kann die nicht wirklich beantworten, da ich ein schwankendes Einkommen beziehe und dadurch mal mehr mal weniger hinzu zuschießen kann. Es kann schon vorkommen, das ich 3-4 Monate benötige um wieder eine volle Position zu haben!

 

 

Im Wesentlichen schließe ich mich Schinderhannes an. FMC könnte man noch als Alternative zu Fresenius nennen, ist aktuell aber auch nicht billig. Seit längerem schwächeln die Elektrokonzerne ABB, Schneider Electric und Emerson Electric. John Deere und Wal*Mart sollte man ebenfalls nicht ganz aus den Augen verlieren, wenngleich die Aussichten hier für die nächste Zeit etwas mau sind. Air Liquide sieht auf den ersten Blick angemessen bewertet aus. Wegen der Übernahme von Airgas wird allerdings eine Kapitalerhöhung erwartet, von der ich erstmal die genauen Konditionen wissen möchte, bevor ich (nach-)kaufen würde. Außerdem sind Versicherer wie Allianz oder AXA derzeit fair bewertet. Versicherer würde ich aber gerne nach einem Großschadenereignis, was es schon länger nicht mehr gab, zu Schleuderpreisen einsacken.

 

 

Hi schildkröte,

bevor ich FMC ins Depot lege kommt mir aufgrund der größeren Breite des Portfolios Fresenius (Mutter) ins Depot. Würdest du FMC der Mutter Fresenius vorziehen, falls Ja warum? Von den 3 genannten Unternehmen sagt mir nur EMR etwas, die anderen beiden kenne ich nicht muss sie mir also erst einmal anschauen! Über Emerson Electric wurde längere zeit in Onassis Blog geschrieben bei doch deutlich anderen Kursen, da wurde gekauft wie blöd, ich habe mich nicht beirren lassen und habe mir das treiben angesehen. EMR hat ein breites Portfolio und könnte auch aufgrund des Aristokraten Status den Weg in mein Depot schaffe, aktuell ziehe ich aber konservativere Werte vor, auf die Watchlist kommt EMR jedenfalls. Was überzeugt dich bei ABB und Schneider Electric langfristig? Wal-Mart als größten Arbeitgeber der Welt finde ich durchaus interessant, aber der Fakt das sie es nicht geschafft haben in Dtl. Fuß zu fassen macht mir bedenken, wenn Aldi/Lidl Richtung USA ziehen... Bei Air Liquide warte ich ebenfalls nur auf die Bekanntgabe der Konditionen, da ich das Unternehmen derzeit für sehr fair bewertet halte und bei Kursen ~95€ Kann man wenig falsch machen! Die Zahlen sehen jedenfalls fantastisch aus, davon kann man eigentlich nur träumen! Bei den Versicherern habe ich bereits die MüRe im Depot, ein Tausch mit der Allianz kommt für mich aktuell nicht in Frage und 2 Unternehmen der Branche sind mir zu risikoreich.

 

 

Interessant könnten auch sein - aus dem Luxusbereich: Richemont (haben gerade etwas Probleme) und LVMH, eventuell noch Swatch

- aus dem Ingeneurbereich ;): BMW oder Rolls Royce (ist dir wohl zu risikoreich)

- als Holding: Berkshire

- in der IT: Microsoft oder Cognizant.

 

 

Richemont ist super aber wieder ein Schweizer Konzern, ich will die erstmal umgehen, bis mein Depot größer ist und der Verlust der Quellensteuer %tual nicht mehr so durchschlägt! LVMH oder Dior, das ist immer wieder die gleiche Frage ich kann sie für mich nicht 100% beantworten und würde daher den mir bekannteren Wert LVMH nehmen, Zahlen sehen top aus auch daher kommt es auf die Watchlist! Einziger "Haken" bei den Zahlen von LVMH ist für mich der Gewinn 2014 i.H.v 11,20€ und 7,35€ im Jahr 2015 weist du, warum es da so einen Einbruch gab? Wie stehst du zu dem Thema Dior vs LVMH (?) und welches Unternehmen ziehst du vor? Automobilwerte kommen mir nicht ins Depot, sind mir deutlich zu zyklisch! Berkshire ist durchaus interessant, aber was passiert wenn Buffet nicht mehr unter uns weilt ? Ich kann mir schon vorstellen das es dann erstmal 20-30% runter geht, dann könnte ich mir einen Einstieg sehr gut vorstellen. Was denkst du über die Zukunft (nach dem Tod von Buffet)von Berkshire? MSFT ist wie oben erwähnt sicher ein Wert für mein Depot, da bin ich leider damals bei 29€ um paar Cent zu geizig gewesen, seit dem schaue ich dem Kurs hinterher...

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Geschrieben · bearbeitet von schinderhannes

Hi Schinderhannes,

auch an die dich gleiche Frage, wieso findest du die genannten werte noch zu hoch bzw ab wann wären sie Kaufkandidaten für dich? Bei diesen Unternehmen kommt man doch wirklich seltenst "billig" an Anteile...

 

Billig ist relativ.

Aber die genannten 3 Beispiele gab es mehrere Jahre lang zu einem billigeren Preis gemessen am KGV.

Ich orientiere mich da gerne an langjährigen Durchschnitten, wobei man da oftmals Sonderfaktoren rausrechnen muss (bei Stryker z.B. der Fall).

Fresenius:

http://de.4-traders.com/zbcache/reuters/Draw_Chart.php?p=2,1,360,280,&RepNo=A6BB3&L3

CDH:

http://de.4-traders.com/zbcache/reuters/Draw_Chart.php?p=2,1,360,280,&RepNo=1875N&L3

 

Klar, das sind 1a-Qualitätsunternehmen. Ich würde da auch gerne zuschlagen, aber man muss meines Erachtens entweder eine mehrjährige Seitwärtsphase aushalten oder (sofern die Märkte im Allgemeinen mal deutlich nachgeben) auch ordentliche Verluste wegstecken.

Da können die Unternehmen so toll sein wie sie wollen, eine ggf. vorhandene Überbewertung muss erstmal abgebaut werden.

Ich versuche in Szenarien zu denken und die Wahrscheinlichkeit einzuschätzen.

In einem Krisenszenario (will ich für die kommende Zeit nicht ausschließen) könnte ich mir auch einen Drawdown von sagen wir 20% unter die durchschnittliche Bewertung vorstellen.

Diese Fallhöhe wäre enorm ! Und wir reden hier von Wachstumsmaschinen. Wehe, wenn die mal eine Durststrecke durchmachen und nicht "liefern".

Wer sagt, dass eine Church & Dwight, die kein Wachstum mehr schafft, nicht ein KGV von nur noch 12 wert ist ?

Ich hoffe Du kannst meine Denkweise ungefähr nachvollziehen ?

 

Zu American Express:

Eine kleine Katastrophe ist der Wegfall der Partner Costco und JB.

Was die Aktie auch richtig vertrimmt hat ist der Ausblick auf 2016/2017.

Wir reden hier aber nicht von massiven EPS-Einbrüchen, sondern von Stagnation.

Amex kostet derzeit ein KGVe 2016/2017 von unter 10.

Solche Werte gabs zwar 2008/2009 schonmal, aber das war die Kacke auch bekanntlich ordentlichst am Dampfen.

Das Kreditportfolio war m.W. damals auch wesentlich schlechter als jetzt.

Es werden massiv Aktien zurückgekauft, derzeit gut 5% pro Jahr.

 

Amex mit VISA und MasterCard zu vergleichen ist nur bedingt möglich.

Amex ist Kreditgeber und die beiden anderen sind Abwickler - das hat Vor- und Nachteile.

Visa z.B. wird mit einem KGV weit jenseits von 20 bewertet, da ziehen noch viele Jahre ins Land bis der "Preis" von Amex erreicht wird.

 

Meines Erachtens hängt alles an einer Frage: Kann Amex nach 2016/2017 wieder EPS-Wachstum aufnehmen oder sind die strukturellen Probleme so groß, dass das Geschäftsmodell veraltet ist?

Ist sehe keinen Grund, warum man das Geschäftsmodell anzweifeln sollte.

Wenn etwas AMEX zu Wanken bringen könnte, dann vielleicht der Megatrend Mobile Payment. Aber hier gehen Apple und Co. ja auch nicht den Weg alleine, sondern in Kooperation mit den großen Kreditkartenanbietern.

Ich sehe AMEX eher positiv und unterbewertet, aber natürlich ist auch hier erhöhtes Risiko vorhanden.

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Geschrieben · bearbeitet von ebdem

Richemont ist super aber wieder ein Schweizer Konzern, ich will die erstmal umgehen, bis mein Depot größer ist und der Verlust der Quellensteuer %tual nicht mehr so durchschlägt! LVMH oder Dior, das ist immer wieder die gleiche Frage ich kann sie für mich nicht 100% beantworten und würde daher den mir bekannteren Wert LVMH nehmen, Zahlen sehen top aus auch daher kommt es auf die Watchlist! Einziger "Haken" bei den Zahlen von LVMH ist für mich der Gewinn 2014 i.H.v 11,20€ und 7,35€ im Jahr 2015 weist du, warum es da so einen Einbruch gab? Wie stehst du zu dem Thema Dior vs LVMH (?) und welches Unternehmen ziehst du vor? Automobilwerte kommen mir nicht ins Depot, sind mir deutlich zu zyklisch! Berkshire ist durchaus interessant, aber was passiert wenn Buffet nicht mehr unter uns weilt ? Ich kann mir schon vorstellen das es dann erstmal 20-30% runter geht, dann könnte ich mir einen Einstieg sehr gut vorstellen. Was denkst du über die Zukunft (nach dem Tod von Buffet)von Berkshire? MSFT ist wie oben erwähnt sicher ein Wert für mein Depot, da bin ich leider damals bei 29€ um paar Cent zu geizig gewesen, seit dem schaue ich dem Kurs hinterher...

 

Ich würde auch eher zu LVMH tendieren bzw. habe das schon entscheiden. Du kannst die Argumente dafür im Thread finden.

Der Gewinn 2014 hängt damit zusammen:

 

Die Jahresbilanz wies einen Reingewinn von 5,65 Mrd. Euro aus. Er machte einen Sprung von 64%, nachdem das Unternehmen einen Überschuss von 2,7 Mrd. Euro nach Steuern aus der Veräußerung einer Beteiligung in Höhe von 23% an Hermès verbuchen konnte. Ohne diesen außerordentlichen Überschuss wäre der Konzerngewinn um 14% zurückgegangen.
Quelle

 

Wenn Buffett nicht mehr unter uns weilt, dann gibt es Berkshire immer noch und seine Nachfolger leiten es. Die werden das sicherlich im Sinne Buffets machen.

Mit 20-30% Einbruch rechne ich nicht. Eher 10%. Aber wurde auch schon mal im Thread diskutiert.

 

Schade. Gerade lohnt sich der Einstieg noch nicht. Aber wenn es wieder runter gehen sollte, vielleicht. -10% würden reichen, wenn du MSFT sehr willst.

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Geschrieben · bearbeitet von Schildkröte

Im Wesentlichen schließe ich mich Schinderhannes an. FMC könnte man noch als Alternative zu Fresenius nennen, ist aktuell aber auch nicht billig. Dafür sehen die Prognosen wieder freundlicher aus. Seit längerem schwächeln die Elektrokonzerne ABB, Schneider Electric und Emerson Electric. Grund hierfür ist möglicherweise die allgemeine Konjunkturunsicherheit. Vor allem aber korrelieren sie auch mit der Energiebranche, da sie ein wichtiger Zulieferer bzw. Ausrüster für diese sind. Als "Schaufelhersteller" halte ich sie jedoch für nicht so riskant wie Ölmultis und Versorger, welche gerade für mutige Anleger interessant sein könnten. Da sie sowohl herkömmliche Energieformen als auch erneuerbare Energien bedienen, könnte sich hier auf mittlere bis längere Sicht ein näherer Blick vielleicht lohnen. John Deere und Wal*Mart sollte man ebenfalls nicht ganz aus den Augen verlieren, wenngleich die Aussichten hier für die nächste Zeit etwas mau sind. Air Liquide sieht auf den ersten Blick angemessen bewertet aus. Wegen der Übernahme von Airgas wird allerdings eine Kapitalerhöhung erwartet, von der ich erstmal die genauen Konditionen wissen möchte, bevor ich (nach-)kaufen würde. Außerdem sind Versicherer wie Allianz oder AXA derzeit fair bewertet. Versicherer würde ich aber gerne nach einem Großschadenereignis, was es schon länger nicht mehr gab, zu Schleuderpreisen einsacken.

Hi schildkröte,

bevor ich FMC ins Depot lege kommt mir aufgrund der größeren Breite des Portfolios Fresenius (Mutter) ins Depot. Würdest du FMC der Mutter Fresenius vorziehen, falls Ja warum? Von den 3 genannten Unternehmen sagt mir nur EMR etwas, die anderen beiden kenne ich nicht muss sie mir also erst einmal anschauen! Über Emerson Electric wurde längere zeit in Onassis Blog geschrieben bei doch deutlich anderen Kursen, da wurde gekauft wie blöd, ich habe mich nicht beirren lassen und habe mir das treiben angesehen. EMR hat ein breites Portfolio und könnte auch aufgrund des Aristokraten Status den Weg in mein Depot schaffe, aktuell ziehe ich aber konservativere Werte vor, auf die Watchlist kommt EMR jedenfalls. Was überzeugt dich bei ABB und Schneider Electric langfristig? Wal-Mart als größten Arbeitgeber der Welt finde ich durchaus interessant, aber der Fakt das sie es nicht geschafft haben in Dtl. Fuß zu fassen macht mir bedenken, wenn Aldi/Lidl Richtung USA ziehen... Bei Air Liquide warte ich ebenfalls nur auf die Bekanntgabe der Konditionen, da ich das Unternehmen derzeit für sehr fair bewertet halte und bei Kursen ~95€ Kann man wenig falsch machen! Die Zahlen sehen jedenfalls fantastisch aus, davon kann man eigentlich nur träumen! Bei den Versicherern habe ich bereits die MüRe im Depot, ein Tausch mit der Allianz kommt für mich aktuell nicht in Frage und 2 Unternehmen der Branche sind mir zu risikoreich.

Fresenius weist ein historisches Durchschnitts-KGV von 17 auf, FMC eines von 18. Wachstumstechnisch lief die Mutter in der jüngeren Vergangenheit besser als die Tochter, bei den Prognosen für die nächsten Jahre sieht es andersrum aus. Jeder so wie er es mag. Im Zweifelsfall macht man mit der diversifizierteren Mutter sicher nicht viel verkehrt. Ich habe mich 2013 für FMC entschieden. Wobei ich damals einem Denkfehler aufgesessen bin: Beim Recherchieren bin ich darauf gestoßen, dass FMC rund 70% der Ergebnisse von Fresenius ausmacht. Dann kann ich mir auch gleich die Tochter kaufen. Hier gilt es aufzupassen, da FMC VOLL KONSOLIDIERT wird in der Bilanz von Fresenius. Ich bin kein Bilanzexperte. Meines Erachtens sollte man Gewinne nur anteilig berücksichtigen. Da FMC seitdem gut gelaufen ist (wozu Abgeltungssteuer zahlen?), nicht zu teuer ist und der Wachstumstrend intakt ist, behalte ich FMC.

 

Was in Blogs und Foren so geschrieben, gepushed und verschrien wird - wichtig ist, dass man sich selbst ein Urteil bildet und nicht der Masse blind folgt. Ich habe Schneider Electric im Depot. Wie zum Teil ABB fokussiert sich der französische Elektrokonzern auf Energiemanagement und Automation. Da ich an die Energiewende glaube, habe ich bei dem Schaufelhersteller mittel- bis langfristig Phantasie. Genauso sollte das Unternehmen von Investitionen in die Infrastruktur bzw. SmartCities profitieren. Schau´n mer mal.

 

Also Wal*Mart sollte man nicht unbedingt an der Anzahl der Mitarbeiter beurteilen. Vielmehr machen dem Unternehmen u. a. gestiegene Löhne in den USA zu schaffen. So ein Fehltritt wie damals in Deutschland kann jedem Unternehmen mal passieren. Wichtig ist, daraus zu lernen.

 

Du findest bei Air Liquide 95€ VOR der wahrscheinlichen Kapitalerhöhung "fair"? Das historische Durchschnitts-KGV liegt bei 18. 2014 lag der Gewinn bei knapp unter 5€ je Aktie. Macht bei einem aktuellen Kurs von 95€ ein rückwärtiges KGV von 19. Das ist nicht zu teuer. Aber wie stark wird die Aktienverwässerung nach der Kapitalerhöhung sein? Klar, es kommen dann auch noch die Gewinne von Airgas hinzu. Im Thread zu Air Liquide habe ich jedoch explizit darauf hingewiesen, dass die Übernahme finanziell eine große Herausforderung ist. Da würde ich ohne Kenntnisse der Übernahmekonditionen nicht ohne einen größeren Bewertungsabschlag im Vorfeld kaufen.

 

Du kennst den Unterschied zwischen einem Erst- und einem Rückversicherer? Wenn ja, solltest Du Deine Aussage nochmal überdenken. Ggf. könntest Du auch noch über andere Finanztitel wie Banken (Kredit- und/oder Investmentbanken), Vermögensverwalter oder Zahlungsdienstleister nachdenken.

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Geschrieben

 

 

Wer sagt, dass eine Church & Dwight, die kein Wachstum mehr schafft, nicht ein KGV von nur noch 12 wert ist ?

Ich hoffe Du kannst meine Denkweise ungefähr nachvollziehen ?

 

Zu American Express (...)

 

Natürlich möchte ich nicht unbedingt Unternehmen kaufen, die sehr überbewertet sind, aber das war z.B. Fresenius zu einem Kurs von 40€ auch schon kurz nach dem Split und jetzt stehen wir 50% höher, da kann ich einen 20% Drawdown locker verkraften. Daher überlege ich auch hin und wieder mit einer halben Position einzusteigen damit ich "auf dem Zug" bin.

Bzgl CHD ist das richtig was du sagst, ich weis nicht ob CHD ein gerechtfertigtes KGV von 20 oder eher 12 hat, das wird uns der markt schon zeigen. Die Vergangenheit zeigt aber stetiges 2-stelliges Wachstum und das bei einer sehr kleinen Marktkapitalisierung, ich sehe da auch noch sehr viel Wachstum, wenn das Unternehmen größer ist kann kann ich mir durchaus eine Übernahme durch einen der ganz großen Vorstellen.

Ja deine Denkweise mit den Szenarien habe ich in deinem Musterdepot schon gelesen und fand das sehr interessant.

 

Zu AXP: Ja das stimmt, das KGV von AXP mit aktuell 10 wirklich nicht hoch und im Vergleich der letzten Jahre attraktiv! Im Jahr 2008/2009 konnte mal alles "günstig" kaufen, leider war ich damals noch nicht an der Börse aktiv sonst hätte ich gerne einige Werte eingesammelt. Aktienrückkäufe sind bei den aktuellen "günstigen" Kursen sehr gut, besser als bei hohen Kursen. Nur wie schnell kann AXP das EPS steigern damit der Kurs mal wieder in die andere Richtung geht? Im "Apfel-Birnen- Vergleich" ziehe ich die Abwickler (Visa/Mastercard) dem Kreditgebern (AXP) vor, wahrscheinlich auch aus dem Hintergrund des Mobil Payment und dem irgendwann kommenden Bargeldverbot. Dort werden die beiden Abwickler einiges an Potential schöpfen, inwieweit das AXP kann, weis ich aktuell nicht.

 

 

zu LVMH ..Du kannst die Argumente dafür im Thread finden.

 

Wenn Buffett nicht mehr unter uns weilt, dann gibt es Berkshire immer noch und seine Nachfolger leiten es. Die werden das sicherlich im Sinne Buffets machen.

Mit 20-30% Einbruch rechne ich nicht. Eher 10%. Aber wurde auch schon mal im Thread diskutiert.

 

Schade. Gerade lohnt sich der Einstieg noch nicht. Aber wenn es wieder runter gehen sollte, vielleicht. -10% würden reichen, wenn du MSFT sehr willst.

 

Die Threads zu Berkshire und LVMH habe ich mir nun durchgelesen, interessante Ansichten zu allem, ich lasse das noch etwas auf mich wirken und mache mir intensive Gedanken!

Lassen wir uns überraschen wie weit Berkshire nachgibt, ich kann mir wirklich auch aufgrund der Bekanntheit vorstellen das einige Anleger nach seinem Tod "hektisch" werden könnten obwohl das absolut nicht sein müsste bei dem Portfolio.

MSFT steht nun knapp 80% über meinem damaligen Limit, wieso sollte ich dann jetzt selbst bei einem 10% Rückgang zuschlagen? Bei Kursen um 35-40€ werde ich kaufen ich hoffe, dann wir die in 2016 sehen rolleyes.gif

 

 

Du findest bei Air Liquide 95€ VOR der wahrscheinlichen Kapitalerhöhung "fair"? Das historische Durchschnitts-KGV liegt bei 18. 2014 lag der Gewinn bei knapp unter 5€ je Aktie. Macht bei einem aktuellen Kurs von 95€ ein rückwärtiges KGV von 19. Das ist nicht zu teuer. Aber wie stark wird die Aktienverwässerung nach der Kapitalerhöhung sein? Klar, es kommen dann auch noch die Gewinne von Airgas hinzu. Im Thread zu Air Liquide habe ich jedoch explizit darauf hingewiesen, dass die Übernahme finanziell eine große Herausforderung ist. Da würde ich ohne Kenntnisse der Übernahmekonditionen nicht ohne einen größeren Bewertungsabschlag im Vorfeld kaufen.

 

Du kennst den Unterschied zwischen einem Erst- und einem Rückversicherer? Wenn ja, solltest Du Deine Aussage nochmal überdenken. Ggf. könntest Du auch noch über andere Finanztitel wie Banken (Kredit- und/oder Investmentbanken), Vermögensverwalter oder Zahlungsdienstleister nachdenken.

 

 

 

Ja das finde ich fair, Air Liquide ist nun knapp 20% von Hoch zurück gekommen, das ist für einen solchen Wert schon sportlich! Natürlich muss man aber wie du anmerkst die Kapitalerhöhung und die Konditionen abwarten... je nachdem wie die sind kann es nochmal einige % runter gehen!

 

Der Unterschied zwischen Erstversicherern (Allianz) und Rückversicherern (MüRe) ist mir bewusst, aber trotzdem ordne ich beide Unternehmen einer Überbranche zu. Andere Banken wie du es ansprichst möchte ich eigentlich nicht ins Depot legen, da ich dort höhere Risiken sehe als in anderen Branchen (2008/9 lässt grüßen!). Einzig das Unternehmen Aflac könnte es noch ins Depot schaffen, tolles "Nieschenprodukt" haben die Jungs da.

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@ James:

 

In meiner Signatur findest Du den Link "Versicherungen". Dieser führt zum entsprechenden Branchenthread. Dort habe ich zwei Analysen zu mehreren Versicherern bereitgestellt. Vielleicht hilft Dir das, um einen möglichst wachstumsstarken Versicherer zu finden.

 

Zu Aktienrückkäufen bzw. AMEX: Bei stagnierenden Ergebnissen lassen sich die EPS auch durch Aktienrückkäufe steigern. Je günstiger eine Aktie vom KGV her ist, desto mehr Aktien lassen sich zurückkaufen und umso mehr steigen die EPS. Für 2017 werden EPS von 5,60$ vom Management prognostiziert. Hierbei ist der Verlust von Costco schon berücksichtigt. Die Gretchenfrage lautet also, ob nicht vielleicht noch anderweitig negative Nachrichten unerwartet auftauchen könnten.

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Geschrieben · bearbeitet von ebdem

Im "Apfel-Birnen- Vergleich" ziehe ich die Abwickler (Visa/Mastercard) dem Kreditgebern (AXP) vor, wahrscheinlich auch aus dem Hintergrund des Mobil Payment und dem irgendwann kommenden Bargeldverbot.

 

Die Threads zu Berkshire und LVMH habe ich mir nun durchgelesen, interessante Ansichten zu allem, ich lasse das noch etwas auf mich wirken und mache mir intensive Gedanken!

Lassen wir uns überraschen wie weit Berkshire nachgibt, ich kann mir wirklich auch aufgrund der Bekanntheit vorstellen das einige Anleger nach seinem Tod "hektisch" werden könnten obwohl das absolut nicht sein müsste bei dem Portfolio.

MSFT steht nun knapp 80% über meinem damaligen Limit, wieso sollte ich dann jetzt selbst bei einem 10% Rückgang zuschlagen? Bei Kursen um 35-40€ werde ich kaufen ich hoffe, dann wir die in 2016 sehen rolleyes.gif

 

Ich hab mal einiges aus deinen Antworten zusammenkopiert:

Bargeldverbot: Hier spekulierst du auf etwas, das so nicht kommen muss/wird. Von daher: Mach dir da eher nicht so viele Gedanken.

 

Berkshire: Schau dir das aktuelle KGV. Gerade kann man gut einsteigen und sicher einsteigen. Viel viel tiefer wird das auch nicht gehen. Buffett kann auch noch 20 Jahre unter uns rumspringen.

 

MSFT: Kurse von 35-40 € halte ich für unrealistisch. Vor allem weil MSFT 7-8 $ Cash pro Aktie hält. Cashbereinigt ist der Kurs bei 47 $. Das ergibt ein cashbereinigtes KGV von ca. 18-19. Wirklich teuer ist das nicht, gerade weil Microsoft eine Wachstumsstory hat.

 

Versicherungen: Du kannst auch mal hier schauen: http://www.valueblog.de/archive/4736

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@schildkröte: Vielen Dank für den Hinweis zu deiner Signatur bzw. dem Branchenvergleich der Versicherer, ich werde mir den mal zu Gemüte führen. Welche Versicherer bevorzugst du den aktuell und vorallem weshalb? Hast du aufgrund eines größeren Depots evtl. mehrere Versicherer wie Erst/- Rückversicherer ...?

 

Wie das mit dem Rückkauf und dem daraus resultierenden steigenden EPS-Zahlen ist, ist mir bekannt. Aber ist es wirklich nachhaltig, wenn man sein EPS fast ausschließlich durch Rückkäufe steigert (IBM)? Ób AXP derzeit sein EPS nur aufgrund der Rückkaufe steigert müsste ich nachschauen, ein gesundes Mittelmaß zwischen organischem Wachstum und Rückkauf von Aktien mag ich, wenn dann die Intensität des Rückkaufs zu günstigem KGV noch höher ist sogar noch mehr.

 

 

 

 

@ebdem: Ja, das aktuelle KGV von Berkshire ist durchaus verlockend, aber ich warte, den ich sehe da trotz des niedrigen KGV's im Vergleich zu den letzten Jahren noch weiteres Potential nach Süden. Außerdem stehe ich auf Dividenden und regelmäßigen Cash flow, selbstverständlich würde ich das "Ausnahmen" machen wie z.b. Berkshire, Alphabet... aber zu viele nicht Zahler brauche ich nicht unbedingt.

 

Das MSFT mit dem Thema Cloud und ihrem MS Office noch die nächsten Jahrzehnte ordentlich Geld verdienen ist mir schon klar ich denke nicht das die Unternehmen weg gehen wollen/können von Office (Excel,Word, PP...). Ob das "teuer" ist muss jeder für sich wissen, aber 50% über meinem damaligen Wunschkurs (Order war schon im Kasten) bin ich nicht unbedingt begeistert das ich sofort zuschlagen muss, ich sehe da aktuell Cisco als alternative im IT Bereich vorne. Evtl werde ich mir erst Cisco ins Depot legen und MSFT spate rzu besseren Kursen, wenn die nicht kommen sollten beiße ich mir eben nochmals in Hintern ;)

 

Danke zu dem Link!

 

 

 

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Einen Rückversicherer habe ich nicht im Depot. Zum einen aufgrund der Wachstumsschwäche, zum anderen wegen der anhaltend niedrigen Zinsen, was sich bei den Kapitalanlageergebnissen negativ bemerkbar macht. Bei wieder steigenden Zinsen wären Swiss Re, Munich Re oder Hannover Rück eine Option. RGA und SCOR sollte man auch nicht vernachlässigen. Als Erstversicherer habe ich die AXA im Depot.

 

Wenn Du das Prinzip von Aktienrückkäufen verstanden hast, verstehe ich Deine Frage nicht. AMEX kauft jedes Jahr 5% seiner Aktien zurück. Rechne das mal mit dem Zinseszinseffekt hoch. Dazu noch die Dividende und (hoffentlich) bald auch wieder organisch steigende Gewinne. That's all.

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Bei Berkshire würde ich nicht auf sinkendes KGV warten. Die sind jetzt sehr preiswert und dann sollte man zuschlagen, wenn sie zu einem passen. Die Chance, dass es hoch geht ist deutlich höher als dass es runter geht.

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Ja das sehe ich auch als Problem an, wenn die Zinsen steigen wird der Kurs der Versicherer erstmal nachgeben, dort werde ich dann meine Positionen deutlich aufstocken, um meinen Dividenden-Cash-Flow zu erhöhen. Welchen Grund gab es für dich als Erstversicherer AXA zu nehmen und nicht Allianz. Die Quellensteuer sehe ich da nämlich ebenfalls als Thema an, in Dtl fällt sie ja erst ab dem Freibetrag an, in Frankreich sofort...

 

Dazu noch die Dividende und (hoffentlich) bald auch wieder organisch steigende Gewinne. That's all.

 

Genau das ist der Punkt, hoffentlich steigende Gewinne, was ist wenn das langfristig nicht mehr oder nicht mehr dem Maße stattfindet? Der Zinseszinseffekt und Steigerung etc inkl des niedrigen KGVs macht AXP derzeit wirklich zu einem interessanten Unternehmen (Kursverfall die letzten wochen tun ihr übriges) aber noch traue ich dem Braten nicht 100%

 

 

 

 

Und anschließend geht es mir bei Berkshire genauso wie bei Disney das es direct nach dem Kauf erstmal 20% runter geht?! Klar, KGV ist nicht hoch aber ist das eine Garantie auf steigende Kurse? Es gibt derzeit viele Unternehmen mit einem sehr kleinen und/oder deutlich unter dem Schnitt liegenden KGV (IBM/Cisco/Bank of Nova scotia/ RDS/ Blackrock ...) Würdest du deshalb sofort alle die Unternehmen einsammeln?

 

 

 

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Ob wir bereits in einem Bärenmarkt sind oder nur eine stärkere Korrektur sehen, das kann niemand seriös beantworten. Auf jeden Fall ist es nicht verwunderlich, dass bei fallenden Kursen Unternehmen unter ihrer historischen Durchschnittsbewertung notieren. Für Einstiege oder Aufstockungen sind das immer noch gute Zeitpunkte gewesen. Gleichwohl darf man sich nicht über möglicherweise noch weiter fallende Kurse bzw. zurückgehende Ergebnisse beschweren. Schließlich deutet einiges auf einen Konjunktureinbruch hin. Also entweder Eier haben oder weiter zögerlich sein.

 

Die Allianz ist nicht schlecht. Da ich französische Vorfahren habe, habe ich halt einige französische Unternehmen im Depot. Wenn Du Dir meine Analysen anschaust, wirst Du feststellen, dass die AXA in der jüngeren Vergangenheit nie rote Zahlen geschrieben hat. Des Weiteren prognostizieren die Analysten für die nächsten Jahre überdurchschnittliches Wachstum. Ich will Dich aber nicht von anderen Versicherern abhalten. Allerdings hätte ich gerne eine Begründung von Dir, warum die Aktienkurse von Versicherern bei steigenden Zinsen fallen werden. Ich habe Dir doch erläutert, dass steigende Zinsen gut für Ihre Kapitalanlage sind. Bis Anleihen die Dividendenrenditen von Versicherungsaktien toppen, ist es wohl noch etwas hin.

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