Dachs Langzeitdepot

47 posts in this topic

Posted · Edited by Dachs87

Hallo liebe Community,

nachdem ich gemerkt habe, dass ich noch mit zu vielen Emotionen und zu ungeduldig an mein Depot herangehe, habe ich gehofft hier ein paar Tipps und Anregungen zu finden.

Im Rahmen eines Erbes habe ich 20 Daimler Aktien geerbt. Da ich die Aktien jedoch nicht verkaufen wollte, habe ich mich gezwungenermaßen mit dem Thema Börse auseinandergesetzt und bin nun sehr interessiert.

Zu allererst aber zu meinen Pflichtangaben:

 

Alter: 27, Referendar

 

Erfahrungen mit Geldanlagen: Bausparer, Aktien seit Ende 2015

Zeitliche Aufwandsbereitschaft für Geldanlage: täglich

Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten: mittlere Risikobereitschaft, Aktien sollen einmal gekauft werden und ein Leben lang gehalten werden

 

Sparerfreibetrag ausgeschöpft? Noch nicht, im Laufe des Jahres schon

 

Anlagehorizont: langfristig (> 20 Jahre)

Zweck der Anlage: Altersvorsorge

Einmalanlage und/oder Sparplan?: Einmalanlagen, erhaltene Dividenden/Erträge werden reinvestiert.

 

Aufteilung: aktuell 100% Aktien

 

Altersvorsorge: Einfamilienhaus, Bausparer

 

Immobilie: Haus vorhanden

 

Ich habe für mich folgende Strategie entwickelt:

- 80% Dividendenwerte 20% Wachstumswerte

 

 

- Gekauft werden sollen nur Unternehmen, von welchen ich überzeugt bin, dass das Geschäftsprinzip auch noch in 20 Jahren funktioniert.

- lieber langweilige Unternehmen, die aber stetig jedes Jahr ein wenig wachsen

- Da ich momentan noch keine riesen Summen investiere, möchte ich keine Unternehmen, bei welchen die Abwicklung mit der Quellensteuer aufwändig ist.

- Diversifizierung, alle großen Branchen sollen vertreten sein (Nahrung, Genuss, Chemie, Energie usw.)

- Anlage nur in Aktien, da mir Fonds, ETF's usw zu langweilig sind und ich mich damit nicht identifzieren kann

Momentanes Depot:

Daimler

Kraft Heinz

BAT

Reynolds American

Reckitt Benckiser

RDS

SSE

Depowert: circa 8000 Euro

Nun zu meinen Fragen:

1. Investiert werden sollen dieses Jahr noch 12000-15000 Euro. Würdet Ihr jeden Monat 1000-2000 Euro investieren, um den cost averaging Effect auszunutzen? Natürlich hoffe ich dieses Jahr noch auf einen Crash, da ich Ende letzten Jahres zu recht hohen Kursen eingestiegen bin. Aber macht es Sinn das ganze Kapital bereit zu halten? Vielleicht gibt es ja die nächsten 5 Jahre keine großen Crashes.

2. Wie würdet Ihr bei der Auwahl vorgehen? Was sind eurer Meinung nach die stabilsten Werte unter diesen Aktien?

Momentan hätte ich gerne Waste Management, Fresenius, BASF, P & G, Activision Blizzard, Starbucks, Constellation Brands, Diageo, Archer Daniels Midland, Johnson & Johnson, Pepsico, Bayer, Henkel, Ecolab, Gilead, Monsanto und Fielmann. Nur nach dem KGV zu gehen, macht ja wohl wenig Sinn.

Momentan hätte ich z.b. sehr gerne J&J, aber die Aktie ist mir im 52 Wochen Vergleich viel zu teuer. Nimmt man dann etwas anderes oder wartet man?

3. Eigentlich wollte ich mich von den Daimler Aktien trennen, da mir diese von zu vielen Faktoren abhängig sind. Da die Aktien jedoch vor 2009 für circa 30 Euro gekauft wurden, fällt hier keine Kapitalertragssteuer an. Also lieber doch halten?

4. Was wäre bei den derzeitigen Kursen und meinen Favoriten euer nächster Kauf?

Ich würde mich freuen, wenn vielleicht der ein oder andere Tipp zustande kommt. Hauptsächlich würde mich interessieren, wie ihr die freien Cash Positionen am besten investieren würdet und welche Aktien von euch am stabilsten gesehen werden. Wenn mein Depot Ende des Jahres 5% im Plus wäre, ist mir das lieber als ein volatiles Portfolio, das heute 20% im Plus ist und morgen um 10% im Minus ;)

Grüße

Jan

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Meine persönliche Meinung dazu, die nicht die Standardmeinung hier wiederspiegelt

Zu1. Ich warte auf den Chrash. Wann er kommt, weiß keiner. Die aktuelle Situation könnte ein guter Weg dahin sein. Bis dahin Pulver trocken halten und wenns soweit ist all in gehen. So habe ich 2003 und 2008 gutes Geld verdient.

Zu , 2. Die Auswahl beinhaltet viele Standardwerte, eunige kenne ich nicht. Auswahl sollte passen, beim chrash kann meist kaufen was man will, die meisten erholen sich wieder, verdient ist auf jeden Fall was.

Zu 3Daimler würde ich halten, die aktuellen Nachrichten sind meiner Meinung recht positiv. Daimler holt gerade zu BMW auf und hat Audi schon hinter sich gelassen.

Zu 4. Kaufen würde ich in Moment gar nichts. RDS hast du ja scon, die hats schonganz schön zerhauen.

Viel Erfolg!

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Meine persönliche Meinung dazu, die nicht die Standardmeinung hier wiederspiegelt

Zu1. Ich warte auf den Chrash. Wann er kommt, weiß keiner. Die aktuelle Situation könnte ein guter Weg dahin sein. Bis dahin Pulver trocken halten und wenns soweit ist all in gehen. So habe ich 2003 und 2008 gutes Geld verdient.

Zu , 2. Die Auswahl beinhaltet viele Standardwerte, eunige kenne ich nicht. Auswahl sollte passen, beim chrash kann meist kaufen was man will, die meisten erholen sich wieder, verdient ist auf jeden Fall was.

Zu 3Daimler würde ich halten, die aktuellen Nachrichten sind meiner Meinung recht positiv. Daimler holt gerade zu BMW auf und hat Audi schon hinter sich gelassen.

Zu 4. Kaufen würde ich in Moment gar nichts. RDS hast du ja scon, die hats schonganz schön zerhauen.

Viel Erfolg!

 

Danke für deine Ratschläge! Auch wenn es mir schwer fällt, ist es wohl das Beste sich erstmal in Geduld zu üben!

 

Bei RDS bin ich bei 20 eingestiegen, aber wie man sieht geht es ja noch weiter runter ;)

 

 

 

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Hallo liebe Community,

nachdem ich gemerkt habe, dass ich noch mit zu vielen Emotionen und zu ungeduldig an mein Depot herangehe, habe ich gehofft hier ein paar Tipps und Anregungen zu finden.

Im Rahmen eines Erbes habe ich 20 Daimler Aktien geerbt. Da ich die Aktien jedoch nicht verkaufen wollte, habe ich mich gezwungenermaßen mit dem Thema Börse auseinandergesetzt und bin nun sehr interessiert.

Zu allererst aber zu meinen Pflichtangaben:

 

Alter: 27, Referendar

 

Erfahrungen mit Geldanlagen: Bausparer, Aktien seit Ende 2015

Zeitliche Aufwandsbereitschaft für Geldanlage: täglich

Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten: mittlere Risikobereitschaft, Aktien sollen einmal gekauft werden und ein Leben lang gehalten werden

 

Sparerfreibetrag ausgeschöpft? Noch nicht, im Laufe des Jahres schon

 

Anlagehorizont: langfristig (> 20 Jahre)

Zweck der Anlage: Altersvorsorge

Einmalanlage und/oder Sparplan?: Einmalanlagen, erhaltene Dividenden/Erträge werden reinvestiert.

 

Aufteilung: aktuell 100% Aktien

 

Altersvorsorge: Einfamilienhaus, Bausparer

 

Immobilie: Haus vorhanden

 

Ich habe für mich folgende Strategie entwickelt:

- 80% Dividendenwerte 20% Wachstumswerte

 

 

- Gekauft werden sollen nur Unternehmen, von welchen ich überzeugt bin, dass das Geschäftsprinzip auch noch in 20 Jahren funktioniert.

- lieber langweilige Unternehmen, die aber stetig jedes Jahr ein wenig wachsen

- Da ich momentan noch keine riesen Summen investiere, möchte ich keine Unternehmen, bei welchen die Abwicklung mit der Quellensteuer aufwändig ist.

- Diversifizierung, alle großen Branchen sollen vertreten sein (Nahrung, Genuss, Chemie, Energie usw.)

- Anlage nur in Aktien, da mir Fonds, ETF's usw zu langweilig sind und ich mich damit nicht identifzieren kann

Momentanes Depot:

Daimler

Kraft Heinz

BAT

Reynolds American

Reckitt Benckiser

RDS

SSE

Depowert: circa 8000 Euro

Nun zu meinen Fragen:

1. Investiert werden sollen dieses Jahr noch 12000-15000 Euro. Würdet Ihr jeden Monat 1000-2000 Euro investieren, um den cost averaging Effect auszunutzen? Natürlich hoffe ich dieses Jahr noch auf einen Crash, da ich Ende letzten Jahres zu recht hohen Kursen eingestiegen bin. Aber macht es Sinn das ganze Kapital bereit zu halten? Vielleicht gibt es ja die nächsten 5 Jahre keine großen Crashes.

2. Wie würdet Ihr bei der Auwahl vorgehen? Was sind eurer Meinung nach die stabilsten Werte unter diesen Aktien?

Momentan hätte ich gerne Waste Management, Fresenius, BASF, P & G, Activision Blizzard, Starbucks, Constellation Brands, Diageo, Archer Daniels Midland, Johnson & Johnson, Pepsico, Bayer, Henkel, Ecolab, Gilead, Monsanto und Fielmann. Nur nach dem KGV zu gehen, macht ja wohl wenig Sinn.

Momentan hätte ich z.b. sehr gerne J&J, aber die Aktie ist mir im 52 Wochen Vergleich viel zu teuer. Nimmt man dann etwas anderes oder wartet man?

3. Eigentlich wollte ich mich von den Daimler Aktien trennen, da mir diese von zu vielen Faktoren abhängig sind. Da die Aktien jedoch vor 2009 für circa 30 Euro gekauft wurden, fällt hier keine Kapitalertragssteuer an. Also lieber doch halten?

4. Was wäre bei den derzeitigen Kursen und meinen Favoriten euer nächster Kauf?

Ich würde mich freuen, wenn vielleicht der ein oder andere Tipp zustande kommt. Hauptsächlich würde mich interessieren, wie ihr die freien Cash Positionen am besten investieren würdet und welche Aktien von euch am stabilsten gesehen werden. Wenn mein Depot Ende des Jahres 5% im Plus wäre, ist mir das lieber als ein volatiles Portfolio, das heute 20% im Plus ist und morgen um 10% im Minus ;)

Grüße

Jan

Wenn Du Wert auf ein wenig volatiles Depot legst wäre doch AT&T und HCP Inc. auch etwas für dich .

 

 

 

 

 

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Posted · Edited by hund555

Wenn Du Wert auf ein wenig volatiles Depot legst wäre doch AT&T und HCP Inc. auch etwas für dich .

 

 

AT&T verdient ihr Geld haupsächlich in Amerika. Deswegen muss man die Aktie eher wie US-Anleihe ansehen. Wenn der Euro hoch geht, hat man deswegen als Europäer Verluste in seinem Depot.

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Posted · Edited by hund555

Depowert: circa 8000 Euro

Nun zu meinen Fragen:

1. Investiert werden sollen dieses Jahr noch 12000-15000 Euro. Würdet Ihr jeden Monat 1000-2000 Euro investieren, um den cost averaging Effect auszunutzen? Natürlich hoffe ich dieses Jahr noch auf einen Crash, da ich Ende letzten Jahres zu recht hohen Kursen eingestiegen bin. Aber macht es Sinn das ganze Kapital bereit zu halten? Vielleicht gibt es ja die nächsten 5 Jahre keine großen Crashes.

Man weiß es nie, auch von 3 Jahren waren die Kurse hoch, ich bin eingestiegen - bei vielen Werten bin ich jetzt 30-50% im Plus, dazu Dividenden.

Wenn du langfristig anlegen willst, würde ich 50% was du in Aktien anlegen willst, anlegen und mit anderen Teil abwarten und wenn Cash sich vermehrt nachkaufen. (Bei fallenden Kurse sowieso)

Ich würde lieber 3000-4000 Euro pro Position bevorzugen, da spart man Gebühren und Depot bleibt übersichtlicher. Wenn du die Werte je 20 Jahre behalten willst, ist es doch egal - Gebühren werden aber halbiert.

(Fallst du Nebenwerte kaufen willst, kannst ja 1/2 Position kaufen, falls ganze Position zu viel ist)

2. Wie würdet Ihr bei der Auwahl vorgehen? Was sind eurer Meinung nach die stabilsten Werte unter diesen Aktien?

Momentan hätte ich gerne Waste Management, Fresenius, BASF, P & G, Activision Blizzard, Starbucks, Constellation Brands, Diageo, Archer Daniels Midland, Johnson & Johnson, Pepsico, Bayer, Henkel, Ecolab, Gilead, Monsanto und Fielmann. Nur nach dem KGV zu gehen, macht ja wohl wenig Sinn.

Momentan hätte ich z.b. sehr gerne J&J, aber die Aktie ist mir im 52 Wochen Vergleich viel zu teuer. Nimmt man dann etwas anderes oder wartet man?

J&J ist nicht teuer, 52 Wochen Vergleich würde ich hier nicht machen, wenn Aktie aktuell günstig ist, es es nicht wichtig wie teuer die Aktie früher war. Besser ist Vergleich in KGV der letzten (10) Jahre mit aktuellem KGV.

 

 

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AT&T verdient ihr Geld haupsächlich in Amerika. Deswegen muss man die Aktie eher wie US-Anleihe ansehen. Wenn der Euro hoch geht, hat man deswegen als Europäer Verluste in seinem Depot.

Das mit dem Währungsrisiko hast du sauber erkannt ... der Rest ist :(

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AT&T verdient ihr Geld haupsächlich in Amerika. Deswegen muss man die Aktie eher wie US-Anleihe ansehen. Wenn der Euro hoch geht, hat man deswegen als Europäer Verluste in seinem Depot.

Das mit dem Währungsrisiko hast du sauber erkannt ... der Rest ist :(

 

Dann gib deine Meinung ab, und wir lernen hoffentlich alle was dazu. :)

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Momentan hätte ich z.b. sehr gerne J&J, aber die Aktie ist mir im 52 Wochen Vergleich viel zu teuer.

 

Hilf mir bitte mal die Aussage zu verstehen.

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@schinderhannes

 

Wenn der Kurs sinkt, die Gewinnerwartungen aber gleich bleiben, sinkt ja auch das KGV.

Im August -Oktober 2015 gab es die Aktie für 82 Euro. Jetzt für 90 zu kaufen, ist mir einfach aus rein monetärer Sicht zu teuer. Ich hoffe, dass es wieder mal einen Ausreißer nach unten gibt, wenn sonst alles gleich bleibt.

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Update:

Was haltet Ihr eigentlich davon ein Langzeitdepot, dessen Hauptaugenmerk auf möglichst wenig Risiko liegt, um 1-2 Rohstoffunternehmen in geringerer Gewichtung zu erweitern?

Konkret BHP und Freeport.

Findet Ihr das zu spekulativ?

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Spekulativ sind die sicherlich aktuell sehr interessant, aber für langfristiges Buy&Hold zur Altersvorsorge ziemlich ungeeignet. Viel zu volatil und dividendenmäßig unzuverlässig.

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@schinderhannes

 

Wenn der Kurs sinkt, die Gewinnerwartungen aber gleich bleiben, sinkt ja auch das KGV.

Im August -Oktober 2015 gab es die Aktie für 82 Euro. Jetzt für 90 zu kaufen, ist mir einfach aus rein monetärer Sicht zu teuer. Ich hoffe, dass es wieder mal einen Ausreißer nach unten gibt, wenn sonst alles gleich bleibt.

 

Ok, das sind für mich aber keine 52 Wochen, denn davon war ja die Rede.

Falls JNJ im aktuellen Umfeld nochmal in die Nähe der Tiefs aus 2015 kommen sollte, dann ist ein Einstieg sicher nicht das Verkehrteste.

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Update: Entgegen meiner anfänglichen Vorsätze habe ich mir BHP heute morgen zu einem Kurs von 8,29 Euro gekauft. Meiner Ansicht nach ist ein Ölkonzern und ein Bergbauunternehmen vom Risikolevel vertretbar und vom Kurs her attraktiv momentan.

 

Zudem möchte ich mir bald noch BASF ins Depot legen. Würdet Ihr da die Quartalszahlen im Februar abwarten oder lieber jetzt zuschlagen?

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Posted · Edited by harry1337

Statt Qualität zu kaufen setzt du in diesem Umfeld auf lahme Enten wie BHP und RDS. Zudem willst du dir jetzt auch noch BASF ins Depot legen, die seit 2011 nämlich gar nicht mehr wachsen und immer noch 120% ihres durchschnittlichen KGVs kosten. Dir ist bekannt, dass BASF sich ebenfalls stark auf Öl konzentriert hat?

 

Gilead: Du möchtest doch in Unternehmen investiert von denen du glaubst ,dass diese in 20 Jahren noch existieren. Denkst du das Gilead, die ihren Gewinn durch eine einzige Pille vervierfacht haben, dies beliebig oft wiederholen können? Ich wäre bei so einem One-Hit Wonder sehr vorsichtig.

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Ja, das ist mir schon klar. (Wintershall usw.)

Meiner Meinung nach sind 4 Jahre in der Weltwirtschaft auch keine Zeit. Ich glaube einfach, dass der Ölpreis und die Metallpreise in 10 Jahren wieder woanders stehen als jetzt. Da ich noch keine 70 bin, kann ich das auch aussitzen.

Zudem finde ich 5% Rohstoffaktien im Portfoliot vertretbar.

 

Was sagen die anderen dazu? :D

 

Bzw. was würdest Du kaufen? Was sind für Dich momentan die "schnellen Enten"? :D

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Posted · Edited by harry1337

Finde die Transaktionen von pillendreher heute sehr vernünftig, zudem finde ich Bayer (92%), IBM (81%), Praxair (84%), Oracle (88%), Becton Dickinson (101%) oder JNJ (106%) interessant.

 

In Klammern steht das KGV-Verhältnis.

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Cisco, IBM, Bayer und Praxair finde ich gut, sind auch vom KGV momentan wirklich günstig.

 

Aber glaubt ihr nicht, dass gerade bei den amerikanischen Technikwerten noch nach unten geht?

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Depowert: circa 8000 Euro

Nun zu meinen Fragen:

1. Investiert werden sollen dieses Jahr noch 12000-15000 Euro. Würdet Ihr jeden Monat 1000-2000 Euro investieren, um den cost averaging Effect auszunutzen? Natürlich hoffe ich dieses Jahr noch auf einen Crash, da ich Ende letzten Jahres zu recht hohen Kursen eingestiegen bin. Aber macht es Sinn das ganze Kapital bereit zu halten? Vielleicht gibt es ja die nächsten 5 Jahre keine großen Crashes.

Man weiß es nie, auch von 3 Jahren waren die Kurse hoch, ich bin eingestiegen - bei vielen Werten bin ich jetzt 30-50% im Plus, dazu Dividenden.

Wenn du langfristig anlegen willst, würde ich 50% was du in Aktien anlegen willst, anlegen und mit anderen Teil abwarten und wenn Cash sich vermehrt nachkaufen. (Bei fallenden Kurse sowieso)

Ich würde lieber 3000-4000 Euro pro Position bevorzugen, da spart man Gebühren und Depot bleibt übersichtlicher. Wenn du die Werte je 20 Jahre behalten willst, ist es doch egal - Gebühren werden aber halbiert.

(Fallst du Nebenwerte kaufen willst, kannst ja 1/2 Position kaufen, falls ganze Position zu viel ist)

2. Wie würdet Ihr bei der Auwahl vorgehen? Was sind eurer Meinung nach die stabilsten Werte unter diesen Aktien?

Momentan hätte ich gerne Waste Management, Fresenius, BASF, P & G, Activision Blizzard, Starbucks, Constellation Brands, Diageo, Archer Daniels Midland, Johnson & Johnson, Pepsico, Bayer, Henkel, Ecolab, Gilead, Monsanto und Fielmann. Nur nach dem KGV zu gehen, macht ja wohl wenig Sinn.

Momentan hätte ich z.b. sehr gerne J&J, aber die Aktie ist mir im 52 Wochen Vergleich viel zu teuer. Nimmt man dann etwas anderes oder wartet man?

J&J ist nicht teuer, 52 Wochen Vergleich würde ich hier nicht machen, wenn Aktie aktuell günstig ist, es es nicht wichtig wie teuer die Aktie früher war. Besser ist Vergleich in KGV der letzten (10) Jahre mit aktuellem KGV.

Eine sehr schöne Seite zur orientierung

 

 

 

 

 

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Ich habe mir jetzt einmal die "Schwarmtabelle" zu Gemüte geführt und finde Cisco, Blackrock, Bayer und IBM vom KGV her sehr interessant.

Welche haltet ihr denn für am krisensichersten? Ich muss ehrlich gesagt gestehen, dass ich mich mit Technik nicht so auskenne.

Meine Überlegungen zu den Aktien:

 

IBM: steht wohl vor einem längerfristigen Wandel (Cloudgeschäft), könnte also noch dauern, bis sich die Daten wieder verbessern, positiver Nebeneffekt: nette Dividende. Fraglich, ob der Wandel klappt.

Cisco: größter Netzwerkbetreiber, die Fundamentaldaten sehen richtig gut aus.

Blackrock: + größter Vermögensverwalter, da es immer mehr Reiche gibt, kann ich mir weiteres Wachstum gut vorstellen

- könnte bei Finanzkrisen arg anfällig sein als Finanztitel und fraglich wie gut vorhersehbar die Gewinne in der Branche sind ?!

Bayer: + verringert Diversifizierung, als Pharmatitel nicht so krisenanfällig

 

Würde mich mal interessieren, zu was Ihr tendiert.

 

Ich traue mich nicht so wirklich an Cisco und IBM ran, da ich das Geschäftsmodell nicht zu 100% verstehe bzw. mich die Branche auch nicht so interessiert.

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Ich habe mir jetzt einmal die "Schwarmtabelle" zu Gemüte geführt und finde Cisco, Blackrock, Bayer und IBM vom KGV her sehr interessant.

Welche haltet ihr denn für am krisensichersten?

 

Ich traue mich nicht so wirklich an Cisco und IBM ran, da ich das Geschäftsmodell nicht zu 100% verstehe bzw. mich die Branche auch nicht so interessiert.

 

Was heißt denn für Dich "krisensicher"? Das der Kurs in einer Korrektur/im Crash relativ stabil bleibt (dann lass die Werte mal im Chart seit 2007 gegen Nestle und Coca Cola laufen) oder dass das Geschäft und die Gewinne auch in der Krise stabil bleiben?

Grundsätzlich würde ich empfehlen, nichts zu kaufen, was Du nicht verstehst oder Dich nicht rantraust. Das werden dann die ersten Werte sein, die Du im Crash mit dickem Minus entnervt raushaust.

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Danke für deine Rückmeldung!

 

Damit meine ich Werte, die sich erfahrungsgemäß wieder einigermaßen schnell erholen. Ich würde ungern so etwas wie mit "Nokia" erleben. Ich glaube der Chart von damals hat sich immer noch nicht erholt laugh.gif

Und bei Cisco und IBM frage ich mich halt, ob das auch passieren könnte. Ich frage mich wie entbehrlich diese Firmen sind. Bei P & G kann ich mir sowas z.b. nicht vorstellen.

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Bis auf IBM habe ich die restlichen drei Titel in meinem Depot.

 

Zur Frage der Entbehrlichkeit: Blackrock ist mit seinen ETFs Weltmarktführer. Durch die anbleibende Niedrigzinsphase werden immer mehr Sparer in ETFs investieren (meine Meinung). Hier besteht also noch viel Potenzial für Wachstum. Natürlich besteht das Risiko, dass Kapital abgezogen wird und sich dadurch die Provisionen verringern. Dies sollte aber durch die Produktdiversifizierung ausgeglichen werden. Blackrock ist nämlich mehr als nur iShares.

 

Bayer hat sich durch seine Abspaltungen in den letzten Jahren robuster aufgestellt. Schau dir die Produkte an und schaue, ob du diese im Alltag für entbehrlich hältst. Natürlich solltest du ein wenig Recherche betreiben, denn nicht alle Produkte sind für den Endverbraucher sichtbar. Ich denke, dass Bayer (welches bereits seit 1863) so schnell nicht entbehrlich wird.

 

Cisco hat sich in den letzten Jahren auch zu einem soliden Titel entwickelt. Seit ein paar Jahren wird sogar eine Dividende gezahlt, die auch gesteigert werden konnte. Durch seine Allgegenwärtigkeit in der Netzwerkausrüstung von Unternehmen und der guten Positionierung zum Mode-Thema "Internet of Things", sollte auch hier die Entbehrlichkeit gering sein. Außerdem Cloud-Computing schön und gut. Aber irgendwer muss trotzdem die Hardware für die Rechenzentren liefern. Egal, ob die Server jetzt bei Amazon oder in einem Unternehmen stehen.

 

Ich muss sagen, dass meine Objektivität beeinflusst sein kann. Trotzdem bin ich immer optimistisch für die Zukunft! :thumbsup:

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Danke für deine Meinung!

 

Das mit den ETF's wusste ich nicht bei Blackrock, noch ein Pluspunkt.

 

Ja, bei Bayer muss ich sofort an Bepanthen denken oder Aspirin! Das sind für mich auf alle Fälle Dinge des täglichen Bedarfs.

 

Denke ich werde heute dann bei einem von beiden einsteigen

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Update:

Kauf heute:

- Bayer zu 99,19 Euro (Erstposition)

- Starbucks zu 50,49 Euro (Erstposition)

 

Im Laufe der nächsten Tage möchte ich BHP abstoßen und eventuell eine weitere Position aufbauen, falls die Kurse gut sind. Ich habe festgestellt, dass ich lieber bei Konsumwerten/Gesundheit bleibe möchte. Damit schlafe ich nachts einfach besser :) Aber die Erfahrung muss man wohl erst machen... Und weiterhin 65% Cash zurückhalten.

 

Überlegenswert finde ich Johnson & Johnson, Procter & Gamble, Henkel, Pepsico, Diageo und Reckitt Benckiser; eventuell noch Beiersdorf.

Leider ist momentan keiner dieser Werte unter ihrem durchschnittlichen KGV zu haben und somit zu teuer.

 

Welche Aktie wäre euer Pick?

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