Depot für junge Menschen

51 posts in this topic

Posted · Edited by iblokkit

Guten Abend,

 

ich weiß, ich bin hier noch nicht so lange (also eigentlich bin ich ja hier komplett neu :D) und da ich erst 17 bin kann ich hier sicherlich auch noch einiges lernen. Deswegen brauche ich eure Meinungen und eure Erfahrungen.

 

Erfahrungen an der Börse habe ich schon seit meiner Kindheit machen können, da mein Vater sich ebenfalls sehr für die Börse interessiert. Bücher und Zeitschriften habe ich auch schon einige gelesen. Also bin ich nicht ganz unwissend :rolleyes:!

 

So nun zu meinen Depots, also mit meinem Aktiendepot bin ich nicht sonderlich gut gefahren, klar gab es einige gute Käufe wie Nordex und Bechtle, aber meistens war es reine Spekulation und demenstprechend habe ich hier insgesamt ein wenig Lehrgeld zahlen müssen. Jedoch habe ich dieses Lehrgeld früh gezahlt und konnte dementsprechend daraus lernen.

 

Mein Fondsdepot, hat sich relativ gut entwickelt und einige Werte haben nun mehr als 100% erwirtschaften können. Jedoch habe ich damals die Verwaltungsgebühren eines Fonds außer Acht gelassen (Bankberatung :D), aber nun ja besser dies früh einsehen als später. Ein weiteres Problem hierbei ist, das ich gar nicht wusste in welche Märkte und Branchen manche Fonds investieren.

Trotzdem habe ich hier langfristig gesehen, Gewinne einfahren können.

 

So und nun zu meiner Fragestellung bzw. zu meiner Zielsetzung.

Ich weiß in manchen Ohren klingt das jetzt echt verrückt, aber ich möchte bis zu meinem 40. Lebensjahr finanziell frei sein.

Die Politik hat heutzutage sowieso schon genügend Schwierigkeiten, die Sozialleistungen des Staates finanzieren zu können, also möchte ich früh abgesichert sein.

 

 

1. Die erste Frage lautet nun, sollte ich mir ein Aktiendepot oder ETF Depot erstellen.

 

Heute habe ich noch gelesen das über 95% der Fondsmanager einen guten Index über die Jahre hinweg nicht schlagen können, also wie soll ich das dann schaffen? Außerdem ist ein ETF Depot weniger zeitintensiv und man kann es automatisieren. Jedoch wird es schwierig damit den Markt zu schlagen.:P Deswegen was haltet ihr von einer Mischung aus beidem? Ein paar gute Dividendenaktien und dazu diversifizierte ETFs? Klingt in meinen Ohren nicht schlecht.

 

 

2. Mal angenommen ich würde mir vorerst ein ETF Depot aufbauen, mit einem Startkapital und einem Sparplan, was haltet ihr von diesem Aufbau?

 

40% MSCI World

30% S&P 500

20% Emerging Markets

10% kurzfristige Staatsanleihen

 

Und ja ich weiß, die Werte aus dem Msci World und S&P 500 überschneiden sich. Der Grund warum ich eigentlich einen S&P 500 habe und weiterhin haben möchte ist folgender: Die amerikanische Wirtschaft erachte ich als eine der Stabilsten weltweit und jahrelang war sie auch eine der Stärksten, wieso also jetzt dagegen tippen? Außerdem falls sich die Weltwirtschaft komplett ändern würde, dann hätte ich noch als Absicherung den MSCI World und kurzfristige Staatsanleihen.

 

 

3. Da ich ja bis zu meinem 40. Lebensjahr finanziell frei sein möchte überlege ich immer noch, wie ich dann die ETFs wählen soll.

Natürlich möchte ich geringe monatliche Gebühren haben. Aber was würdet ihr mir empfehlen? Thesaurierend oder Ausschüttend?

 

 

Auch diese Thematik wurde hier schon häufiger diskutiert, aber nie für einen jüngeren Menschen. Wenn ich mich irren sollte, bitte korrigieren.

Mir wäre es lieber, wenn ich auch ausschüttende ETFs hätte zum Rebalancing. Den restlichen Teil könnte ich dann wieder neu anlegen . Um ein noch höheres passives Einkommen generieren zu können. Auch hier sind mir die neu aufkommenden Kosten bewusst.

Deswegen was haltet ihr wieder von einer Mischung aus Thesaurierenden,- und ausschüttenden ETFs?

 

 

Wenn ihr Ideen oder Empfehlungen liefern könntet, also konkrete ETFs wäre ich euch dankbar. Aber nicht das ihr denkt, ich hätte mich nicht informiert. Ich habe selber schon einige ETFs für mein Depot gesucht, jedoch möchte ich eure Antworten nicht beeinflussen. Ich hoffe ihr könnt das verstehen.

 

Vielen Dank im Voraus!:thumbsup:

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Posted · Edited by xfklu

Ein paar gute Dividendenaktien und dazu diversifizierte ETFs?

Wenn Du gute Aktien von schlechten unterscheiden kannst, dann nimm ausschließlich Einzelwerte. Ansonsten ETFs.

 

10% kurzfristige Staatsanleihen

Was soll der Quatsch? So wirst du nie reich.

 

Thesaurierend oder Ausschüttend?

Nur Ausschüttend bis der Freibetrag von 801€ ausgeschöpft ist.

 

40% MSCI World

30% S&P 500

20% Emerging Markets

Ein bisschen viel USA, aber okay.

 

Heute habe ich noch gelesen das über 95% der Fondsmanager einen guten Index über die Jahre hinweg nicht schlagen können

Das ist so nicht richtig. Etwa 50% liegen drüber und 50% drunter. Nur wenn man die Kosten für den Manager mit einrechnet (ca. 1-2% p.a.), dann liegen 95% drunter.

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Wenn du dich mit 40 zur Ruhe setzen willst, dann wird Depotzuwachs alleine nicht reichen. Es sei denn, eine kräftige Erbschaft oder ein Lottogewinn oder eine reiche Ehefrau kommt dazu. Du bist 17. Also machst du dieses oder nächstes Jahr Abitur. Dann 4 Jahre Studium, natürlich nichts Brotloses,Soziales, oder Geisteswissenschaftliches. Top-Abschluss ist natürlich eingeplant, zielführende Praktika auch. Dann Unternehmensberatung, wenn möglich berufsbegleitende Promotion. Dann bist du auf dem richtigen Weg.

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Posted · Edited by iblokkit

hmm also die 10% Staatsanleihen wollte ich nur zur Sicherheit nehmen, aber ok war ja nur ein Vorschlag ;)

Dann haue ich die mal raus.

 

Sollte ich vielleicht den MSCI World ebenfalls austauschen und ETFs aus dem pazifischen und europäischen Raum hinzunehmen? (MSCI Pacific, STOXX Europe 600)

 

Wurde hier auch mehrmals vorgeschlagen und naja die Idee finde ich nicht schlecht. Wenn der MSCI World draußen ist, ich meinen S&P 500 noch im meinem depot habe und trotzdem den Markt abdecke bin ich doch glücklich.

 

Wenn du dich mit 40 zur Ruhe setzen willst, dann wird Depotzuwachs alleine nicht reichen. Es sei denn, eine kräftige Erbschaft oder ein Lottogewinn oder eine reiche Ehefrau kommt dazu. Du bist 17. Also machst du dieses oder nächstes Jahr Abitur. Dann 4 Jahre Studium, natürlich nichts Brotloses,Soziales, oder Geisteswissenschaftliches. Top-Abschluss ist natürlich eingeplant, zielführende Praktika auch. Dann Unternehmensberatung, wenn möglich berufsbegleitende Promotion. Dann bist du auf dem richtigen Weg.

 

Ich mache dieses Jahr mein Abitur. Ein Studium stelle ich erst einmal hinten an, zuerst möchte ich eine Ausbildung in der Tasche haben und mich dann auf einen interessanten Bereich spezialisieren.

 

Ja, vielleicht hast du recht. Vielleicht habe ich noch kein hohes Kapital, welches ich investieren kann. Jedoch für mein Alter schon recht ordentlich, finde ich. Der einzige Vorteil den ich habe ist, das ich noch ein wenig Zeit habe und deswegen überlege ich schon in jungen Jahren wie ich am besten mein Geld anlegen kann. Tun ja viele Leute in Deutschland nicht.

 

Also ich finde trotzdem man sollte es probieren und wenn es nicht klappt, dann habe ich was falsch gemacht und kann dann immer noch aus meinen Fehlern lernen.

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Sollte ich vielleicht den MSCI World ebenfalls austauschen und ETFs aus dem pazifischen und europäischen Raum hinzunehmen?

Vergleiche doch mal die Charts von "MSCI World", "S&P500", "Stoxx Europe 600" und "MSCI Pacific". Die sehen alle fast identisch aus, und darum ist auch die Zusammenstellung ziemlich egal. Nimm einfach, was Dir gefällt, aber achte darauf, dass insgesamt die ganze Welt irgendwie abgedeckt ist.

 

... Abitur ... Studium ... Ausbildung ...

Das ist 10mal wichtiger! Du brauchst ein einfaches Depot, was Dich nicht allzu sehr von Deiner Berufsausbildung ablenkt.

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Posted · Edited by Up_and_Down

Thesaurierend oder Ausschüttend?

Nur Ausschüttend bis der Freibetrag von 801€ ausgeschöpft ist.

 

Dann gäbe es aber noch, abgesehen vom Sparer-Pauschbetrag, einen Freibetrag für das Einkommen in Höhe von 8354€.

 

Ich schiele für das zurückliegende Jahr 2015 gerade genau darauf und will meine eigenen Dividendenerträge/Aktiengewinne entsprechend deklarieren. Als Schüler/Student bleibt man ja locker unter dieser Summe. Über eine Günstigerprüfung beim Finanzamt sollte es möglich sein alle Ausschüttungen/Gewinne als normales Einkommen zu behandeln, was demnach unter dem Strich komplett steuerfrei wäre, bzw. zu einer vollständigen Rückzahlung führt.

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Vielleicht habe ich noch kein hohes Kapital, welches ich investieren kann. Jedoch für mein Alter schon recht ordentlich, finde ich. Der einzige Vorteil den ich habe ist, das ich noch ein wenig Zeit habe und deswegen überlege ich schon in jungen Jahren wie ich am besten mein Geld anlegen kann. Tun ja viele Leute in Deutschland nicht.

 

:thumbsup:

 

 

Also ich finde trotzdem man sollte es probieren und wenn es nicht klappt, dann habe ich was falsch gemacht und kann dann immer noch aus meinen Fehlern lernen.

 

Aber hast du dir überschlagsweise mal ausgerechnet, welchen Depotwert / laufende Kapitalerträge du brauchst, um mit 40 finanziell unabhängig zu sein? Und welche monatlichen Sparraten vorher dafür notwendig wären?

 

Ambitionierte Ziele sind gut, unrealistische frustrieren schnell.

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Nur Ausschüttend bis der Freibetrag von 801€ ausgeschöpft ist.

 

Dann gäbe es aber noch, abgesehen vom Sparer-Pauschbetrag, einen Freibetrag für das Einkommen in Höhe von 8354€.

 

Ich schiele für das zurückliegende Jahr 2015 gerade genau darauf und will meine eigenen Dividendenerträge/Aktiengewinne entsprechend deklarieren. Als Schüler/Student bleibt man ja locker unter dieser Summe. Über eine Günstigerprüfung beim Finanzamt sollte es möglich sein alle Ausschüttungen/Gewinne als normales Einkommen zu behandeln, was demnach unter dem Strich komplett steuerfrei wäre, bzw. zu einer vollständigen Rückzahlung führt.

 

In diesem Fall würde ich eine NV-Bescheinigung vom Finanzamt beantragen. Dann hat sich das ganze mit der Steuer sowieso erledigt. Da in diesem Fall kein nennenswerte Einkommen vorliegt dürfte das kein Problem sein.

Musst halt alle 3 jahre neu beantragen bzw. wenn sich etwas gravierend ändert zurückgeben.

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Von welchem Startkapital wird denn eigentlich gesprochen ?

 

Erstes Startkapital sollte - wie bereits angesprochen - der Einstieg in das Humankapital sein.

Für das zweite Startkapital in € könnte - je nach dessen Größe - der MSCI World zu Beginn ausreichen.

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Ich mache dieses Jahr mein Abitur. Ein Studium stelle ich erst einmal hinten an, zuerst möchte ich eine Ausbildung in der Tasche haben und mich dann auf einen interessanten Bereich spezialisieren.

 

Wenn du mit 40 "finanziell frei" sein willst ist Einkommensmaximierung bis dahin mit höchstmöglicher Sparquote das Ziel. Ein MINT-Studium verspricht dir ein höheres Einkommen als eine Ausbildung - was dir Spaß macht ist dann nicht relevant, effizient musst du sein.

 

Wäre ein Job der dir Spaß macht nicht sinnvoller? Die maximale Rendite erwirtschaftest du gerade in deinem Alter mit einer guten Bildung (evtl. statt Ausbildung + Studium dann Studium + Promotion, zeitlich ganz grob vergleichbar aber "mehr" Ergebnis). Rechne doch mal aus was der lebenslange Lohnunterschied Industriekaufmann vs. MBA bedeutet und wieviel Kapital du bräuchtest um das auszugleichen.

Und am Ende bleibt das eine Milchmädchenrechnung...Spaß am Leben ist das Ziel und den kann man sich mit Geld nicht wirklich kaufen, durch die Dinge die man tut kommt man der Sache schon deutlich näher. Arbeit kann durchaus ein Teil davon sein.

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Posted · Edited by iblokkit

Ja ihr habt Recht. Ich muss eine hohe Sparquote viele Jahre über halten können und dabei möglichst viel Gehalt bekommen.

 

Vielleicht schaffe ich es ja erst mit 45. Wer weiß das schon?

 

Also was haltet ihr nun von der Aufteilung?

 

30% S&P 500 (Comstage A0X9R1)

 

30% MSCI Emerging Markets TRN (Comstage ETF127)

 

30% Stoxx Europe 600 (iShares 263530)

 

10% MSCI Pacific TRN (Comstage ETF114)

 

Findet ihr dies breit genug gestreut? Ist dies langfristig so geeignet? Oder sollte ich etwas an der Verteilung ändern, also die Prozentwerte anders anpassen?

 

Und falls ihr mir andere ETFs empfehlen könnt, dann bin ich dafür immer offen. :)

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Posted · Edited by odensee

Ja ihr habt Recht. Ich muss eine hohe Sparquote viele Jahre über halten können und dabei möglichst viel Gehalt bekommen.

 

Was meinst du, brauchst du mit 45 Jahren im Monat (für's erste mal ohne Inflation)? 2000 Euro? Wieviel müsstest du dann zurücklegen, um dir dieses "Gehalt" selbst zu zahlen?

 

Du kannst mit http://www.zinsen-be...ntnahmeplan.php ja mal rechnen und dabei mal eine Verzinsung von 3% annnehmen... Wenn du ohne Kapitalverzehr rechnest, brauchst du 813.000 Euro. Wenn du davon ausgehst, maximal 100 Jahre alt zu werden, brauchst du immerhin noch 653.028,29 Euro.

 

Jetzt kannst du mit http://www.zinsen-be...sparrechner.php mal ausrechnen, wieviel du jeden Monat zurücklegen musst, um mit 45 dein Ziel zu erreichen. Achtung: Das ganze ist noch ohne Berücksichtigung der Inflation. Und ob 3% in 28 Jahren noch eine sinnvolle Annahme sind, steht auch in den Sternen.

 

Findet ihr dies breit genug gestreut?

 

Ich bin kein Aktienexperte, aber das ist ja sozusagen "Forenstandard", sieht gut aus.

 

Ist dies langfristig so geeignet?

 

Wer soll dir diese Frage beantworten? Was ist, wenn ishares nächstes Jahr den ETF einstellt? Was ist, wenn China wieder alle Erwartungen (Demographieproblem...) jetzt doch boomt?

 

Oder sollte ich etwas an der Verteilung ändern, also die Prozentwerte anders anpassen?

 

Ja auf jeden Fall ändern (in wenigen Jahren)! Jetzt, als Schüler, kannst du ja noch problemlos "all-in" in Aktien gehen. Ist ja eher "Spielgeld". Aber wenn es ernst wird, brauchst du einen risikoarmen-Anteil im Depot. Der fehlt noch komplett. Auch wenn es für dich unvorstellbar ist :rolleyes: Aktienkurse steigen nicht nur (wie das seit ca. deinem 10. Lebensjahr der Fall ist...)

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Ja danke, ich habe es mehrmals nachgerechnet.

 

Und auch die Verluste sind mir vollkommen bewusst, wie ja oben schon beschrieben, Lehrgeld durfte ich schon bezahlen.

 

Wenn mir keiner von dieser Aufteilung abraten sollte, dann werde ich es genauso aufbauen. Dankeschön c:

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Jedem das Seine, aber ich würde Investitionen ins Leben nicht vergessen. WS hilft es, wenn man bis 40-45 auf jeden Spaß verzichtet hat? Reise mal mit 50 mit dem Rucksack durch ein tropisches Land. Ich hab bis 25 jeden Cent für Reisen für Reisen, Kamera, Partys etc ausgegeben. Das sind Erinnerungen die mir niemand mehr nehmen kann. Ich würde mit 45 nicht zurück denken wollen, dass ich all das verpasst hätte.

 

Eine andere Sache ist: mit 45, hast du gut 25 Jahre gearbeitet. Viele Menschen kommen ohne Job da eh nur noch schlecht klar. Und wie schob gesagt: bei 5% Rendite oberhalb von der inflation und nach steuern, müsstest du pro monat etwa 800-900€ auf die Seite legen.

 

Ich weiß aber auch nicht, wie es mit Schenkungen aussieht.

 

Viele Grüße aus dem Marina Bay Sands, Singapur

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Wenn mir keiner von dieser Aufteilung abraten sollte, dann werde ich es genauso aufbauen. Dankeschön c:

Was willst du denn monatlich zur Seite legen? Daran würde ich die Menge der Fonds hängen. Ich meine dass eine 1- oder 2-ETF Strategie in deinem Alter langt.

Meinen Kindern bespar ich aktuell einen MSCI ACWI Fonds, der deckt quasi die ganze Welt ab. Warum willst du dir das nicht ähnlich einfach machen?

Da schon mal reingelesen? --> https://www.wertpapier-forum.de/topic/43810-etf-depot-aufbauen/

 

 

 

 

 

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Posted · Edited by iblokkit

Wenn mir keiner von dieser Aufteilung abraten sollte, dann werde ich es genauso aufbauen. Dankeschön c:

Was willst du denn monatlich zur Seite legen? Daran würde ich die Menge der Fonds hängen. Ich meine dass eine 1- oder 2-ETF Strategie in deinem Alter langt.

Meinen Kindern bespar ich aktuell einen MSCI ACWI Fonds, der deckt quasi die ganze Welt ab. Warum willst du dir das nicht ähnlich einfach machen?

Da schon mal reingelesen? --> https://www.wertpapier-forum.de/topic/43810-etf-depot-aufbauen/

 

 

In den Sparplan will ich monatlich 500€ einzahlen, +/- 100€.

 

Finde ich gut was du für deine Kinder machst, das ist sehr viel sinnvoller als jeden Monat 50€ auf ein Sparbuch für sie zu legen.

 

 

Ja ich hatte mich schon durch das Forum geklickt und bin auch so auf den ETF Standardaufbau in diesem Forum gekommen. Dieser konnte mich überzeugen.

 

 

Ich werden gleich noch einmal die ETFs durch das X-Ray Tool jagen und schauen was rauskommt.

 

Wenn jemand ein ähnliches Depot schon länger mit ungefähr dieser Streuung betreibt, kann er mir einmal bitte die Wertentwicklung präsentieren?

Ich habe schon im Forum danach gesucht, aber meistens sind die Beispiele mit noch mehr ETFs verbunden oder sie sind nur über einen kurzen Zeitraum gezeigt worden.

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Wenn jemand ein ähnliches Depot schon länger mit ungefähr dieser Streuung betreibt, kann er mir einmal bitte die Wertentwicklung präsentieren?

 

Schau dir doch die Wertentwicklung der einzelnen ETFs an, bei Fondsweb kannst du bis zu 5 ETFs übereinander legen. Aber was bringt dir die Wertentwicklung der Vergangenheit? Und: schau dir bitte nicht nur die letzten 5 Jahre an. Sondern die letzten 20.

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Keine Sorge ich gucke mir nicht nur die Wertentwicklung an, ich will nur schauen wie sich welche ETFs zu Krisenzeiten verhalten haben. Das mit Fondsweb wusste ich nicht, danke dafür c:

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500€ als Schüler? Wie denn das? Das wichtigste ist da das Humankapital nicht das Depotkapital!! Mit kaum einer Ausbildung wirst du die 500€ mtl weiterhin halten können, bei einem Studium schon garnicht. Ich vermute, das es nichts werden wird mit deinem Vorhaben. Oder bekommst du dann von deinen Eltern das Geld in den Ar**** gesteckt wie jetzt zu 99% auch?

Finanziell frei sein ist sowieso ein unnützes Ziel, das wirst du mit 500€ mtl niemals schaffen. Ich denke dir sind die Möglichkeiten bei Aktien klar, jedoch die Folgen überhaupt nicht klar. Dein Depotwert mit 45 ist bei einem Hoch bei 500k bei einem Tief bei 200k, dir ist das klar?

Du wirst niemals "frei" werden mit 500€ mtl, eher 2000€ mtl...

Jaja Kolja Barghorn redet wieder viel mit seinem "erfolgreichen" Unternehmen... Der redet viel, die Leute glauben alles und er verdient Geld damit...

Immobilie, Job, Frau und Kinder entscheiden über dein Leben, all das wird deine Träume stürzen, zumindest bis min unter 55...

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okay Leute, nachdem ich nun meine Abiturklausuren geschrieben habe und ich mich nochmal hier im Forum eingelesen habe, konntet ihr mich überzeugen!

Es war echt blöd und unüberlegt von mir.

 

So um meine Frage nun zu verändern, zu welcher Depotaufteilung ratet Ihr mir denn?

 

 

 

Am besten wäre, wenn das Depot, steuereinfach und ausschüttend wäre, aber wieviele ETFs sollte ich ins Boot holen? Bei welchen Sparraten könnt Ihr 2 und bei welchen 3 oder 4 empfehlen? Oder lohnt sich eigentlich eine noch breitere Diversifikation? Achja, die Dividende würde ich dann zum Rebalancing verwenden.

 

 

Ich finden den Ansatz mit 30/30/30/10 ja eigentlich nicht schlecht, wegen der guten Diversifikation aber meint ihr ein 70/30 tut es fürs Erste nicht auch?

 

 

Ich würde meinen Vorschlag dann wie folgt abwandeln:

 

30% HSBC S&P 500

30% IShares Europe Stoxx 600

Bei den anderen Positionen bin ich mir noch unsicher

 

jedoch sollten diese, wenn mich ein 30/30/30/10 Ansatz weiterhin überzeugen kann ungefähr so aussehen:

30% Emerging Markets

10% MSCI Japan? MSCI Pacific?

 

 

Ich danke euch, für Tipps, Vorschläge und für eure Geduld

 

Freundliche Grüße

Iblokkit

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Ich finde den Ansatz mit 30/30/30/10 ja eigentlich nicht schlecht, wegen der guten Diversifikation aber meint ihr ein 70/30 tut es fürs Erste nicht auch?

Was ist denn der Vorteil von 30/30/30/10 gegenüber 70/30 ?

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Nun zum einen diversifiziere ich noch besser und zum anderen möchte ich ja auch ein insgesamt größeres Depot über die Zeit aufbauen.

 

Außerdem ergibt sich meines erachtens nach den Vorteil, das ich wirtschaftlich starke Gebiete stärker abbilde und wirtschaftlich schwache weniger...

Ich kann quasi später noch die Gewichtungen, neu anpassen.

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Nun zum einen diversifiziere ich noch besser und zum anderen möchte ich ja auch ein insgesamt größeres Depot über die Zeit aufbauen.

 

Außerdem ergibt sich meines erachtens nach den Vorteil, das ich wirtschaftlich starke Gebiete stärker abbilde und wirtschaftlich schwache weniger...

Ich kann quasi später noch die Gewichtungen, neu anpassen.

 

Und warum genau willst du deiner Ansicht nach wirtschaftlich schwache Gebiete überhaupt abbilden?

 

Was genau versprichst du dir von den ausschüttenden HSBC SP500 und IShares Euro Stoxx 600 außer den Ordergebühren beim Reinvestieren und steuerlichen Nachteilen?

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Weil diese ja auch wachsen?! Ich verstehe deine Frage nicht. Ein Weltdepot soll doch die Weltwirtschaft "nachbilden". Wenn aber nicht alle Regionen vertreten sind habe ich ja auch kein Weltdepot.

 

 

Ein passives Einkommen? Ich finde es motivierender wenn man regelmäßig Erträge ausgeschüttet bekommt und sieht wie diese im Laufe der Zeit steigen.

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Posted · Edited by xfklu

Nun zum einen diversifiziere ich noch besser...

Verstehe ich nicht. Mit 70/30 hast Du mehr Länder und mehr Aktien abgedeckt, als mit dem Standard-30/30/30/10-Depot

 

Ich finde es motivierender wenn man regelmäßig Erträge ausgeschüttet bekommt...

Geht mir auch so. Am besten vierteljährlich oder sogar monatlich.

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