fibo naschi

Build your Dreams (BYD)

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96 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

Vorstellungsbeitrag für BYD von ebdem als Zitat eingefügt. - Chemstudent

 

Am 24.4.2016 um 14:20 schrieb ebdem:

logo_BYD.png

 

Über das Unternehmen

Zitat
BYD Company Limited wurde im Februar 1995 gegründet. Das chinesische Hightech-Unternehmen unterhält im Kerngeschäft die Bereiche IT, Auto und erneuerbare Energien. BYD gehört zu den größten Herstellern von aufladbaren Batterien sowie von Gehäusen für Handys und verfügt über einen der weltweit höchsten Marktanteile an Nickelbatterien, Li-Ionen-Batterien und Ladegeräten für Handys. Die Marke BYD Auto erreichte bereits im fünften Jahr in Folge eine Wachstumsrate von über 100 Prozent. Im Bereich Elektroautos entwickelt und produziert BYD die erforderlichen Technologien. Das Unternehmen hat schon früh grüne Produkte auf den Markt gebracht zum Beispiel Elektrofahrräder, Energiespeicherlösungen und Solarstromstationen.
Quelle

 

Geschäftsbereiche

Zitat
Engages in the research, development, manufacture and sale of rechargeable batteries

 

BYD Co. Ltd. engages in the research, development, manufacture and sale of rechargeable batteries.

 

The company also manufactures and sells automobiles and related products, handset components, LCD and other electronic products.

 

It operates its business through four segments: Rechargeable Battery & Other Products, Mobile Handset Components & Assembly Service, Automobiles & Related Products, and Other.

 

The Rechargeable Battery & Other Products segment manufactures and sells lithium-ion and nickel batteries principally for mobile phones, electric tool, and other portable electronic instruments and new energy products.

 

The Mobile Handset Components & Assembly Service segment engages in the manufacture and sale of mobile handset components such as housing, keypads and provision of assembly services.

 

The Automobiles & Related Products segment engages in the manufacture and sale of automobiles and auto-related moulds and components.

 

The Other segment comprises of non-manufacturing business of the company.

 

The company was founded on February 10, 1995 and is headquartered in Shenzhen, China..

Aktionäre

ipvcw2yp.png

Fundamentaldaten

4investors

 

Chart

ij9f66nn.gif

 

Weitere Hintergründe

Charles Munger - BYD-Aktie: Mit der Kraft der Sonne

Seeking Alpha

Intelligent Investieren

Daimler und BYD – diese Kooperation hat das Zeug zum Tesla-Killer

Buffett's BYD Co. Investment Update

Is BYD The Next Tesla Motors Inc?

 

Eigene Einschätzung

Interessante Aktie und spannendes Geschäftsmodell. Fundamental sehe ich BYD gut aufgestellt. Der Verschuldungsgrad ist aktuell zwar hoch, sollte aber mit dem kommenden Wachstum handhabbar werden. Die Marge ist nicht sehr hoch - dafür ist das Unternehmen wegen der Masse der nachgefragten Batterien interessant. Das erwartete Wachstum bis 2018 ist beeindruckend. Im Gegensatz zum Konkurrent Tesla halte ich die Bewertung für noch passend. Die Kooperation mit Daimler könnte interessant sein - die Aktionärsstruktur finde ich auch gut.

Ich denke hier lohnt sich eine weitere Analyse. Was meint ihr?

 

 

Gibt es tatsächlich noch keinen Thread zu Byd??

 

Byd - bye your dream - ist ein kleiner chinesischer Autobauer/Batterieproduzent, welcher in ein paar Jahren den großen etablierten Automobilherstellern das Fürchten lehren wird.

 

Zitat
Das Kapital: Deutsch-chinesischer Autobau

 

Wie bereits Warren Buffett wollen auch Daimler und VW an der Erfolgsgeschichte des chinesischen Batterie- und Autobauers BYD teilhaben.

Wer hier von wem langfristig profitiert wird sich noch zeigen, für BYDs Aktie sieht es kurzfristig jedoch erstmal mau aus.

 

Umsatz um fast die Hälfte, Autoabsatz um mehr als das Anderthalbfache gesteigert, Nettogewinn beinahe und Aktienkurs mehr als vervierfacht - und das alles im Katastrophenjahr 2009. Kein Wunder, dass sich eine Investorenlegende und zwei deutsche Autobauer um diese Firma reißen. Wegen dieser Legende wird dem Namen der Firma von den US-Nachrichtenagenturen gerne das Präfix "Buffett-backed" vorangestellt, aber wenn die Firma weiter so rasant wächst und Kooperationspartner wie VW und Daimler an Land zieht, wird man sich den Namen BYD bald auch ohne den schmückenden Namen von Warren Buffett, der 28 Prozent am chinesischen Auto- und Batteriebauer hält, merken können und müssen.

 

Dass der derzeit schnellstwachsende chinesische Autobauer mit Daimler und VW kooperieren will, ist nur konsequent, schließlich erwies BYD mit recht detailgetreuen Nachbauten von zwei Daimler- und einem VW-Modell den deutschen Autobauern bereits seine Referenz. Wer weiß, ob die Deutschen angesichts von BYDs Technologievorsprung bei Elektroantrieben den Spieß diesmal umdrehen und sich ein bisserl Know-how bei den Chinesen abschauen, das wär doch mal was Neues. Kurzfristig sollte allerdings BYD von dem Ritterschlag profitieren. Vor dem Hintergrund der Pannen bei Toyota dürften Autokäufer dieser Tage wohl stärker auf Qualität achten, die sie mit chinesischen Autos kaum verbinden. Da hilft eine Partnerschaft mit Daimler, insbesondere, wenn BYD dieses Jahr noch die USA und 2011 Europa mit seinen Elektroautos erobern will. Volumenmäßig wird das kaum eine Rolle spielen, auch in China laufen die Elektroautoverkäufe langsamer als geplant an. Überhaupt der chinesische Automarkt. Letztes Jahr dank Subventionen noch um 46 Prozent gewachsen, schwächelt er dieses Jahr etwas. Die Händler haben vollere Lager und geben deutlich mehr Rabatt als noch Ende 2009. Ein Grund wohl, warum BYDs Aktie seit Oktober fast ein Fünftel verloren hat. Doch der Titel notiert immer noch mit einem KGV von 31 und einem Kurs-Buch-Verhältnis von 6,3 für 2010, bei hohen Analystenerwartungen. Kurzfristig eine riskante Fahrt.

 

Quelle: FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND

 

Buffet hat natürlich buffetlike den optimalen Einstiegszeitpunkt erwischt ...

 

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Für Warren Buffet ist der Traum schon mal wahr geworden ... :D

 

Fibo

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Geschrieben

Diese Aktie ist aber eine doppelte Wette.

 

1. Der Investor nimmt an das es in naher Zukunft keine Erfindung in diesem Bereich geben wird, wo Byd in die Röhre schauen wird.

 

2. Elektroautus wirklich so erfolgreich werden wie nun jeder behauptet.

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Geschrieben · bearbeitet von Stockinvestor

Gibt es tatsächlich noch keinen Thread zu Byd??

 

Byd - bye your dream - ist ein kleiner chinesischer Autobauer/Batterieproduzent, welcher in ein paar Jahren den großen etablierten Automobilherstellern das Fürchten lehren wird.

 

 

 

Ja, o.k. Tschüss, machs gut Traum. War schön von Dir geträumt zu haben. Bye

 

Die Aktie heißt ausgeschrieben aber auch nicht "Buy your Dream", sondern "Build your Dreams".

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Geschrieben

"Bye your dreams" war natürlich ein kleiner Schreibfehler und hoffentlich keine versteckte Aussage für die Zukunft :D

Ich möchte meinen Traum noch etwas weiterleben ....

 

Wenn im Laufe des Jahres die Byds auf die Stassen kommen, dann rechne ich mit einer starken öffentlichen Wirkung, die den Kursen noch einen Push geben kann.

Auch wenn ich es hasse die Aktien von Buffet zu einem sechsfachen Kurs wie sein Einstiegskurs abzukaufen - ich habe mir ein paar Aktien zugelegt um einfach dabei zu sein ( noch zum Kurs von 5,95 Euro).

 

In spätestens zehn Jahren wird kein Benzinauto mehr verkauft werden. Der Unterhalt wird einfach zu teuer werden, im Vergleich zu den Stromkutschen.

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Geschrieben

Ich habe noch nicht gekauft, weil ich keine KGV-... usw. Daten zu dem Unternehmen finde. Ich brauche Zahlen, aber finde keine. ;(

 

Ein Link wäre nice. ;)

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Geschrieben

Ich habe noch nicht gekauft, weil ich keine KGV-... usw. Daten zu dem Unternehmen finde. Ich brauche Zahlen, aber finde keine. ;(

 

Ein Link wäre nice. ;)

 

Hier gehts zu Byd: http://www.byd.com

KGV 28 laut comdirect

... mehr weiß ich auch nicht :blushing:

 

Nur soviel: die Firma stellt keine Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor her. Das finde ich sehr konzequent und zukunftsweisend, denn ein Fahrzeug welches 150 km weit fahren kann, sollte für jeden normalen Pendler locker reichen. Der Unterhalt ist dann spottbillig ... Mit diesem Konzept überspringt die Firma ein Konzept, welches vor über 110 Jahren von Daimler und Benz entwickelt wurde. Also, die Zeit ist reif!

 

Fibo

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Geschrieben

Bei einem KGV von 28 hat dieses Unternehmen, zumindest in meinen Augen, eine definitive überbewertung um das doppelte, zumindest wenn ich keine anderen Zahlen vorliegen habe.

 

Natürlich springt nun jeder der sich mit Elektroautos und co beschäftigt nun auf diese Aktie, aber wenn das KBV nun auch noch über 3 ist, dann ist diese Aktie, auch wenn diese sehr attraktiv ist, kein Kauf.

 

Man bedenke das wir hier zum einen über China reden (die können einfach mal enteignen), also nicht zu viel darin investieren. Weiter produzieren die doch nur Batterien, das ist jetzt nicht der nonplusultra-Markt. Da werden in Zukunft auch noch von anderen Unternehmen Baterien angeboten.

Ich befürchte sogar mittelfristig das die Geschichte so enden wird wie im Moment die Solarbranche. Alle rennen rein, die Aktien sind deftig aufgebläht und am ende kommen so viele Unternehmen auf den Markt das sich die erwarteten Gewinne nicht durchsetzen lassen. Wer weiß wie Baterien funktionieren, der weiß auch wie leicht es ist die zu produzieren. Natürlich ist mir klar das für E-Autos das schon nen bissi komplizierter ist, aber auch nicht sooooo wesentlich das ich nun in eine solche aufgeblasene Aktie investieren würde, wenn ich nicht weitere Zahlen finde.

 

Auf der Homepage finde ich auch nichts. Die ist zudem sehr amateurhaft erstellt worden, in meinen Augen als Informatiker. B) :lol:

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Geschrieben

In spätestens zehn Jahren wird kein Benzinauto mehr verkauft werden. Der Unterhalt wird einfach zu teuer werden, im Vergleich zu den Stromkutschen.

 

 

Nur soviel: die Firma stellt keine Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor her. Das finde ich sehr konzequent und zukunftsweisend, denn ein Fahrzeug welches 150 km weit fahren kann, sollte für jeden normalen Pendler locker reichen. Der Unterhalt ist dann spottbillig ...

 

 

Hi,

 

ich bremse ungern Deine Euphorie, aber denke doch einmal nüchtern über das nach, was Du schreibst. Deine erste Prognose wird nicht eintreten, weil die Entwicklung eines Autos mehrere Jahre in Anspruch nimmt, insbesondere, wenn ein vollkommen neues Antriebskonzept zum Einsatz kommen soll. Es müßten heutzutage alle Autos, die in 10 Jahren verkauft werden sollen in der Entwicklung sein, was nicht der Fall ist. Außerdem gibt es ja noch andere Randbedingungen: es muß eine Art Tankstellennetz geben und die Kraftwerke, die den Strom liefern sollen, müssen auch noch gebaut werden. Nebenbei muß die Lebensdauer der Akkus deutlich nach oben getrieben werden - bei sinkenden Preisen natürlich. Denn was nutzt Dir ein günstigerer Betrieb, wenn die Anschaffung zu teuer ist.

 

Außerdem ist im Fall einer flächendeckenden Einführung von E-Autos mit einem steigenden Strompreis zu rechnen. Zum einen liegt das an der erhöhten nachfrage, zum anderen fallen die Öko- und die Mineralölsteuern weg. Da die Regierung wohl kaum die sinkenden Steuereinnahmen hinnehmen wird, würde höchstwahrscheinlich Strom besteuert werden, weshalb unter dem Strich nicht mit einer nennenswerten Entlastung zu rechnen ist.

 

Gruß

Sladdi

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Geschrieben

[

Hi,

 

ich bremse ungern Deine Euphorie, aber denke doch einmal nüchtern über das nach, was Du schreibst. Deine erste Prognose wird nicht eintreten, weil die Entwicklung eines Autos mehrere Jahre in Anspruch nimmt, insbesondere, wenn ein vollkommen neues Antriebskonzept zum Einsatz kommen soll. Es müßten heutzutage alle Autos, die in 10 Jahren verkauft werden sollen in der Entwicklung sein, was nicht der Fall ist. Außerdem gibt es ja noch andere Randbedingungen: es muß eine Art Tankstellennetz geben und die Kraftwerke, die den Strom liefern sollen, müssen auch noch gebaut werden. Nebenbei muß die Lebensdauer der Akkus deutlich nach oben getrieben werden - bei sinkenden Preisen natürlich. Denn was nutzt Dir ein günstigerer Betrieb, wenn die Anschaffung zu teuer ist.

 

Außerdem ist im Fall einer flächendeckenden Einführung von E-Autos mit einem steigenden Strompreis zu rechnen. Zum einen liegt das an der erhöhten nachfrage, zum anderen fallen die Öko- und die Mineralölsteuern weg. Da die Regierung wohl kaum die sinkenden Steuereinnahmen hinnehmen wird, würde höchstwahrscheinlich Strom besteuert werden, weshalb unter dem Strich nicht mit einer nennenswerten Entlastung zu rechnen ist.

 

Gruß

Sladdi

 

Da muß ich aber einige Argumente doch entkräften:

 

Tankstellennetz braucht man nicht. Eine Steckdose hat wohl jeder.

 

Man kann den ganzen KFZ-Verkehr ohne neue Kraftwerke elektrifizieren. Intelligente Stromzähler machen es möglich, daß nur dann geladen wird, wenn sowieso genügend Kapazitäten da sind, z.B. nachts.

 

Entwicklungen von Neuzfahrzeugen müßten eigentlich viel schneller gehen, da die meisten elektrischen Komponenten vom Zulieferer kommen (z.B. Byd) und eigenlich nur noch Fahrwerk und Karosserie entwickelt werden müssen.

 

Wie schnell die Umstellung kommen wird, hängt natürlich auch von den Ölpreisen und den staatlichen Fördermaßnahmen ab. Logisch, daß auch die Stromer irgendwann KFZ-Steuer zahlen müssen. Aber die Benziner werden so lange ausgequetscht werden, bis sie freiwillig umsteigen ...

 

Fibo

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Geschrieben

Gesetzt das sich der Trend durchsetzt, dann heisst das noch lange nicht (und im Elektroautobereich erst recht nicht), dass man damit auch Geld verdienen kann. Schau' dir doch mal die ganzen Autobauern an. Einer der größten Trends und Erfindung der Menschheit, aber Geld war damit selten zu verdienen.

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Geschrieben · bearbeitet von Stephan09

Was ich so auf die schnelle gefunden habe: 489 Mio. t Steinkohleeinheiten in D, darin enthalten ist die Stromerzeugung von knapp 75 Mio. t SKE (2003). Also ganze 15%. Die Haelfte des Mineraloelverbrauchs geht auf das Konto vom Autoverkehr, so dass man die Stromerzeugung mal locker verdoppeln dürfte, um den Verkehr auf Elektrizitaet umzustellen, und da ist noch nicht mal der Energieverlust bei der Umwandlung berücksichtigt.

Wobei ich nichts gegen Hybridfahrzeuge habe, aber man sollte sich nicht zuviel davon versprechen.

 

By the way: "build your dreams", was ist das bitte für ein Name. Ähnlich wie Bhutan docks, eine erfolgreiche IPO kurz vor der Asienkrise.

Aber hej, die Expo in Shanghai ist erst im Sommer oder Herbst, ein bisschen Fahnenstangenhandeln geht noch.

Nichts für ungut, nur deine und meine Zeithorizonte unterscheiden sich.

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Geschrieben

Tankstellennetz braucht man nicht. Eine Steckdose hat wohl jeder.

 

Hi,

 

eine lustige Vorstellung, wenn die Familie aus Hamburg in den Skiurlaub fährt und kurz hinter Frankfurt bei wildfremden Leuten anklopft: "Haste ma 'ne Steckdose?"

 

Man kann den ganzen KFZ-Verkehr ohne neue Kraftwerke elektrifizieren. Intelligente Stromzähler machen es möglich, daß nur dann geladen wird, wenn sowieso genügend Kapazitäten da sind, z.B. nachts.

 

Man könnte natürlich die Autos nachts aufladen. Dann müßte man aber Mittellast- und Spitzenlastkraftwerke, die nachts ruhen, für die Stromerzeugung nutzen. Der Strom würde damit entsprechend teurer werden.

 

Entwicklungen von Neuzfahrzeugen müßten eigentlich viel schneller gehen, da die meisten elektrischen Komponenten vom Zulieferer kommen (z.B. Byd) und eigenlich nur noch Fahrwerk und Karosserie entwickelt werden müssen.

 

Du unterschätzt, wie die meisten Laien, den Entwicklungsaufwand ganz massiv. Auch heute kommen die meisten Bauteile im Auto schon von Zulieferern, so daß der hohe Systemintegrationsaufwand eigentlich bekannt sein sollte. Außerdem würde ein neuartiges Antriebskonzeot neue Probleme mit sich bringen (andere Massenverteilung im Auto, ggf. Akkuladestrategie, Steuerung der Motoren usw).

 

 

Gruß

Sladdi

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Geschrieben

 

Du unterschätzt, wie die meisten Laien, den Entwicklungsaufwand ganz massiv. Auch heute kommen die meisten Bauteile im Auto schon von Zulieferern, so daß der hohe Systemintegrationsaufwand eigentlich bekannt sein sollte. Außerdem würde ein neuartiges Antriebskonzeot neue Probleme mit sich bringen (andere Massenverteilung im Auto, ggf. Akkuladestrategie, Steuerung der Motoren usw).

 

 

Gruß

Sladdi

 

Ein E- Auto ist wesentlicher einfacher im Aufbau , als die Benzinkutschen.

Keine Kupplung, kein Getriebe, kein Kühler, kein Kat, kein Benzinmotor usw.

Was man braucht, sind 4 Radnabenmotoren

post-16530-1269636489,31_thumb.jpg

 

Die höhere Masse des Systems Reifen /Felge aufgrund des Radnabenmotors ist laut Continental gelöst.

Die restliche Massenverteilung ( Akku) ist vorteilhafter als beim Benzinmotor, da der Akku zur Schwerpunktsverlagerung dient.

 

Der "kümmerliche" Rest ( Frequenzumrichter) wiegt kaum was.

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Geschrieben

Nur soviel: die Firma stellt keine Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor her.

Vielleicht stellen sie keine Fahrzeuge nur mit Verbrennungsmotor her, aber Hybrid-Autos haben schon noch einen Verbrennungsmotor. Und fast alle BYD sind Hybride, keine reinen E-Autos.

 

Tankstellennetz braucht man nicht. Eine Steckdose hat wohl jeder.

Und wie lade ich nach, wenn ich eine laengere Tour unternehme, wenn nicht an der (Strom-)Tankstelle?

 

Man kann den ganzen KFZ-Verkehr ohne neue Kraftwerke elektrifizieren. Intelligente Stromzähler machen es möglich, daß nur dann geladen wird, wenn sowieso genügend Kapazitäten da sind, z.B. nachts.

Und tagsueber steht man still, wenn die Batterie auf einmal leer ist. :-

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Geschrieben

Nur soviel: die Firma stellt keine Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor her.

Vielleicht stellen sie keine Fahrzeuge nur mit Verbrennungsmotor her, aber Hybrid-Autos haben schon noch einen Verbrennungsmotor. Und fast alle BYD sind Hybride, keine reinen E-Autos.

 

Tankstellennetz braucht man nicht. Eine Steckdose hat wohl jeder.

Und wie lade ich nach, wenn ich eine laengere Tour unternehme, wenn nicht an der (Strom-)Tankstelle?

 

Man kann den ganzen KFZ-Verkehr ohne neue Kraftwerke elektrifizieren. Intelligente Stromzähler machen es möglich, daß nur dann geladen wird, wenn sowieso genügend Kapazitäten da sind, z.B. nachts.

Und tagsueber steht man still, wenn die Batterie auf einmal leer ist. :-

 

zu Punkt 1: stimmt, es gibt auch Hybride, aber das ist eine reine Übergangstechnik. Die Motoren hierfür werden sicherlich nicht selbst produziert (vermute ich mal)

 

zu Punkt 2: solche Stromtankstellen sind auf langen Strecken sinnvoll. Dann kann man nach 2-3 Stunden Fahrt mal ein halbe Stunde Pause machen. Das ist vermutlich noch nicht ganz die Realität aber müsste doch absehbar machbar sein. Und es sollte nichts leichter sein, als eine Stromtankstelle einzurichten - einfach ein Kabel legen, Zähler dran und ein Kartenterminal für die Abrechnung.

 

zu Punkt 3: das Schöne ist, daß Fahrzeuge, welche am Tage nicht gebraucht werden, ihren Strom kurzfristig einspeisen können, um andere Fahrzeuge, die benötigt werden, aufzuladen. So kann der Rentner, dessen Auto sowieso nur ein Mal pro Woche bewegt wird, mit seiner ans Netz angeschlossenen Stromkarre nebenbei noch die Rente aufbessern. Die gesamte Fahrzeugflotte eines Landes wäre damit ein gigantischer Stromspeicher.

 

Fibo

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Geschrieben · bearbeitet von Raccoon

zu Punkt 2: solche Stromtankstellen sind auf langen Strecken sinnvoll. Dann kann man nach 2-3 Stunden Fahrt mal ein halbe Stunde Pause machen. Das ist vermutlich noch nicht ganz die Realität aber müsste doch absehbar machbar sein. Und es sollte nichts leichter sein, als eine Stromtankstelle einzurichten - einfach ein Kabel legen, Zähler dran und ein Kartenterminal für die Abrechnung.

Das ginge - aber vorher sagtest du, dass so ein Tankstellennetz nicht noetig waere. ;)

 

zu Punkt 3: das Schöne ist, daß Fahrzeuge, welche am Tage nicht gebraucht werden, ihren Strom kurzfristig einspeisen können, um andere Fahrzeuge, die benötigt werden, aufzuladen. So kann der Rentner, dessen Auto sowieso nur ein Mal pro Woche bewegt wird, mit seiner ans Netz angeschlossenen Stromkarre nebenbei noch die Rente aufbessern. Die gesamte Fahrzeugflotte eines Landes wäre damit ein gigantischer Stromspeicher.

Das loest das Problem nicht - wenn der Renter (oder jeder andere, der einspeist) auf einmal sein Auto braucht, steht er ohne Strom da. Der Wagen wird nicht wissen, wann man entladen oder wann man fahren will und daher die Batterie voll sein muss, also muesste man einen Schalter haben, den der Fahrer betaetigt - waere aber dumm, wenn man den tagsueber auf dem Parkplatz vor dem Buero auf "Entladen" stellt und dann abends nicht nach Hause kommt, weil andere den Strom abgesaugt haben.

Selbst wenn der Wagen nur rum steht, nachts laedt und ueber Tag entlaedt waere das Verschwendung, weil dabei mehr Verluste entstehen, als wenn man direkt den Strom vom Netz zieht, wenn er gebraucht wird.

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Geschrieben

Also abgesehen von speziellen Anwendungen (z.B. Fahrzeugflotten mit einem begrenzten Einsatzradius) oder reine Einkaufs- oder Pendlerautos kann ich mir Elektroautos allein auf Batteriebasis beim besten Willen nicht als wirklichem Ersatz für Verbrennungsmotoren vorstellen. Ich fahr jeden Tag an der RWE "Stromtankstellensäule" vor dem Messeturm in Frankfurt vorbei und frage mich was wäre, wenn ich dort tanken müsste. Und selbst wenn es überall Stromtankstellen gäbe. Wenn man flexibel sein will, dann ist es einfach unpraktikabel zwischendurch mal eine halbe Stunde oder länger anhalten zu müssen und auf eine freie Steckdose zu hoffen. Vielleicht gibt es ja noch technische Verbesserungen oder "Wechselakkus", aber Hybridsysteme oder Wasserstoff als Energieträger scheint mir doch wesentlich mehr Praktikabilität als reine Batterielösungen zu versprechen.

 

Aber ich frage mich, ob Stromautos wirklich so ökologisch wertvoll sind. Auch die Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren bieten noch einiges an schneller nutzbaren Entwicklungsspielraum, wenn man hier wirklich auf Verbrauchsreduzierung hinarbeiten würde.

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Geschrieben

Ist doch ganz einfach. Stromladen während der Fahrt und gut ist. Wo ist das Problem ? In der Zukunft gibt es sicher nicht nur Stromtankstellen, sondern durch berührungslose Stromübertragung was heute schon möglich ist ein Aufladen der Akkus während dem Betrieb auf der Autobahn z.b mit einer extra "Ladespur" und nein man muss nicht alle Straßen aufwendig überarbeiten, das ganze funktioniert recht einfach mit einer Fräse wie sie heute schon die Sensoren verlegen die man an fest installierten Blitzern vorfindet.

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Mir gefällt der Ansatz des Wechselakkus wiederrum.

Auf die Tankstelle fahren und das Akkupack wird von einer Maschine unter dem Fahrzeug gewechselt. Dürfte genauso lange dauern wie Tanken - keine Probleme mit Wartezeiten, relativ fixer Umbau der Tankstellen, keine Umstellung für den Fahrer selber.

 

Das würde dann sehr für einen Akkuhersteller sprechen :thumbsup:

 

Grüße

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Geschrieben

Ist doch ganz einfach. Stromladen während der Fahrt und gut ist. Wo ist das Problem ? In der Zukunft gibt es sicher nicht nur Stromtankstellen, sondern durch berührungslose Stromübertragung was heute schon möglich ist ein Aufladen der Akkus während dem Betrieb auf der Autobahn z.b mit einer extra "Ladespur" und nein man muss nicht alle Straßen aufwendig überarbeiten, das ganze funktioniert recht einfach mit einer Fräse wie sie heute schon die Sensoren verlegen die man an fest installierten Blitzern vorfindet.

 

Auf der Carrerabahn funktioniert das schließlich auch so ähnlich. ;)

 

autorennbahnscxdigital027.jpg

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Geschrieben

Ist doch ganz einfach. Stromladen während der Fahrt und gut ist. Wo ist das Problem ? In der Zukunft gibt es sicher nicht nur Stromtankstellen, sondern durch berührungslose Stromübertragung was heute schon möglich ist ein Aufladen der Akkus während dem Betrieb auf der Autobahn z.b mit einer extra "Ladespur" und nein man muss nicht alle Straßen aufwendig überarbeiten, das ganze funktioniert recht einfach mit einer Fräse wie sie heute schon die Sensoren verlegen die man an fest installierten Blitzern vorfindet.

Beruehrungslose Stromuebertragung = Induktion = sehr velustbehaftet.

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Ist doch ganz einfach. Stromladen während der Fahrt und gut ist. Wo ist das Problem ? In der Zukunft gibt es sicher nicht nur Stromtankstellen, sondern durch berührungslose Stromübertragung was heute schon möglich ist ein Aufladen der Akkus während dem Betrieb auf der Autobahn z.b mit einer extra "Ladespur" und nein man muss nicht alle Straßen aufwendig überarbeiten, das ganze funktioniert recht einfach mit einer Fräse wie sie heute schon die Sensoren verlegen die man an fest installierten Blitzern vorfindet.

Beruehrungslose Stromuebertragung = Induktion = sehr velustbehaftet.

 

Berührungslose Stromübertragung kann man total vergessen. Das Risiko für den Menschen ist viel zu hoch. Man denke nur an Träger von Herzschrittmacher, aber auch elektronische Geräte werden das nicht aushalten. Also die eigene private Steckdose wird die Norm werden. Für Fernreisen wird es den Wechselakku an der "Tanke" geben bzw. Schnellladung.

 

Fibo

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Berührungslose Stromübertragung kann man total vergessen. Das Risiko für den Menschen ist viel zu hoch. Man denke nur an Träger von Herzschrittmacher, aber auch elektronische Geräte werden das nicht aushalten. Also die eigene private Steckdose wird die Norm werden. Für Fernreisen wird es den Wechselakku an der "Tanke" geben bzw. Schnellladung.

 

Fibo

Ich denke es wird 2 Arten von Ladung geben.

 

Eine langsame mit 220 V für Zuhause.

Eine schnelle mit 400 V für Unterwegs.

Wechselakkus, werden sich nicht durchsetzen, da dafür eine Normierung notwendig wäre.

 

Die sehe ich aber nicht, da die Chinesen / Japaner / Europäer / Ami´s jeder für sich Ihre eigene Suppe kochen.

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Geschrieben

Hallo,

 

ich finde das Thema Wechselbatterie nicht schlecht. Bin selbst momentan etwas involviert.

Man stellt sich folgendes vor:

1: Vor Antritt einer längeren Fahrt trägt man das Ziel ins Navi ein. Die Route wird berechnet unter Berücksichtigung der Reichweite.

2. Das Navi reserviert bereits bei Abfahrt eine neue Batterie an einer "Tankstelle".

3. Nach Batterietausch wird die nächste reserviert.

 

Finde das Konzept cool. Es kann dadurch auch gewährleistet werden, dass die Batterien immer optimal geladen werden. Defekte Batterien können frühzeitig

dem Kreislauf entnommen werden und eventuell auch repariert werden.

 

Das ganze ist noch ein Konzept, wir sind aber schon recht weit. Die Wechselstation kommt in 3 Container und kann flexibel erweitert werden oder auch versetzt werden. Mehr

als ein "Loch" im Boden ist im Prinzip nicht notwendig.

 

Das ganze Thema wird absolut heiss aus meiner Sicht. Momentan sind die Standards noch nicht definiert aber das wird sich bestimmt geben.

 

Google mal nach "Bettplace"

 

Gruss Kang

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