palikari

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42 posts in this topic

Posted · Edited by palikari

Hallo,

 

nachdem ich meinen Immobilienwunsch ad acta gelegt habe, will ich das mir zur Verfügung stehende Eigenkapital anlegen. Auf der Suche nach Informationen zur Geldanlage bin ich auf das Wertpapierforum gestossen und würde hier gerne meine Entwicklung von heute (alles im Tagesgeldkonto) zu einem Depot tracken. Ich freue mich auf interessante Diskussionen und Denkanstöße!

 

Stefan

 


 

Über mich

  • 42 Jahre, fest angestellt, verheiratet, zwei Kinder

Erfahrungen mit Geldanlagen

  • Während der New Economy Phase habe ich - wie viele Andere - mit Aktien und Anleihen gehandelt. Eigentlich hatte ich keine Ahnung vom Thema. Highlights: Kinowelt Aktie und Argentinien Staatsanleihe. Insgesamt habe ich ein wenig Geld verloren.
  • Nachdem die Krise gefühlt vorbei war habe ich bei ebase ein Konto eröffnet und alles in Fonds investiert. Die Fondsauswahl war denkbar einfach: bei Finanztest jeweils einen der Topfonds aus der Übersicht. Das habe ich alles bis Dezember 08 behalten und dann mit Gewinn verkauft.
  • Seither habe ich eigentlich außer diversen Festgelder nichts gemacht. Seit drei Jahren liegt mein Geld auf dem Tagesgeldkonto der Postbank blink.gif, weil ich es griffbereit für einen Hauskauf haben wollte.
  • Fazit: Basis Know How

Anlagesumme

  • Aktueller Stand TG: 260.000€
  • Offene Forderungen: 20.000€ fällig 04/2017
  • Plus min. 5.000€ - max. 10.000€ jährlich geplanter Sparbetrag

Anlagehorizont

  • >20 Jahre (Altersvorsorge)

Immobilie

  • In Deutschland: Miete
  • Abgezahltes Ferienhaus. Geplanter Ruhesitz.

Altersvorsorge

  • Mix: Staatliche Rente, Betriebsrente, Abgezahltes Haus (s.o.)

Plan (Stand 06/2016)

  • Ich habe im Forum eine Weile mitgelesen und will im Kern in ein ETF Depot investieren (Thread "ETF Depot aufbauen").
  • Insgesamt möchte ich meine Geldanlagen aufteilen nach 10% Tages/Festgeld, 5% Gold, 70% Aktien ETF, 5% Anleihen und Rest Cash
  • Die Anlagesumme möchte ich in 5 halbjährlichen Schritten investieren.
  • Bis dahin suche ich noch Anlageformen, die mehr bringen als mein Postbank Konto. Wahrscheinlich schiebe ich einen Teil auf mein DKB Visa Konto, vielleicht suche ich mir auch Festgelder oder Tagesgeld (MoneYou
  • Dies ist der aktuelle Stand meiner Überlegungen. Ich gehe davon aus, dass sich meine Pläne noch stark ändern werden und dass ich irgendwann auf diesen Post mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurückblicke werde :)

Nächste Schritte:

  • Ich muss mir überlegen, wo ich das Geld parke, bis ich es anlege. Wie oben geschrieben denke ich über MoneYou und DKB Visa nach.
  • Prüfen, ob ebase noch der richtige Broker für mich ist
  • Überlegen, in welcher Form ich in Gold investiere (tendiere zZ zu physischem Gold)

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Posted · Edited by Schwachzocker

Hallo palikari,

 

interessante (und komfortable) Ausgangssituation!:thumbsup:

 

10% Tages/Festgeld, 5% Gold, 70% Aktien ETF, 5% Anleihen und Rest Cash
Gibt es einen besonderen Grund für den in homöopathischer Dosis verabreichten Anleihenanteil?

 

Prüfen, ob ebase noch der richtige Broker für mich ist
Ohne Schleichwerbung betreiben zu wollen, hört sich das für mich so an, als wäre die DiBa der geeignete Broker; wegen der Möglichkeit des kostenfreien Erwerbs im Direkthandel.

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Posted · Edited by Beluk

260k € auf einer Bank wäre mir zu unsicher. Stichwort: Einlagensicherung

 

 

Außerdem finde ich 70% Aktien schon ganz schön sportlich, wenn man bedenkt das es auch 50% runtergehen kann. Manch einer kann dann nicht mehr ruhig schlagen. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.

 

 

Die einzigen Anleihen welche ich momentan noch interessant finde sind die EM. Ansonsten lieber TG/FG.

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Insgesamt möchte ich meine Geldanlagen aufteilen nach 10% Tages/Festgeld, 5% Gold, 70% Aktien ETF, 5% Anleihen und Rest Cash

 

Die Postbank hat nur grottige Angebote. Tagesgeld kannst du zu deutlich höheren Zinsen anlegen. Du könntest auch eine Depotwechselaktion in Betracht ziehen und 2,5% für Tagesgeld kassieren.

 

Was ist der Unterschied zwischen "Tagesgeld" und "Cash"? Ist letzteres "Girokonto"? Ob man mit 42 und Familie 70% Aktien braucht, ist Ansichtssache.

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Vielen Dank für Eure Antworten!

10% Tages/Festgeld, 5% Gold, 70% Aktien ETF, 5% Anleihen und Rest Cash
Gibt es einen besonderen Grund für den in homöopathischer Dosis verabreichten Anleihenanteil?

 

Was ich so bisher an Anleihen gefunden habe finde ich sehr uninteressant. Als ich noch Anleihen gehalten habe, haben mir diese 4%-5% eingebracht.

 

Ich denke darüber nach mit den Anleihen eher höheres Risiko einzugehen. Daher die niedrige Position.

 

Sollten die Renditen von Anleihen in den nächsten 20 Jahren steigen, dann kann ich mir auch vorstellen mehr Anleihen zu halten.

 

 

Prüfen, ob ebase noch der richtige Broker für mich ist
Ohne Schleichwerbung betreiben zu wollen, hört sich das für mich so an, als wäre die DiBa der geeignete Broker; wegen der Möglichkeit des kostenfreien Erwerbs im Direkthandel.

 

Danke für den Tip. Ich glaube, ich schaue mir das genauer an, wenn ich eine Vorstellung habe, welche ETFs ich kaufen werde.

 

 

Außerdem finde ich 70% Aktien schon ganz schön sportlich, wenn man bedenkt das es auch 50% runtergehen kann. Manch einer kann dann nicht mehr ruhig schlagen. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.

 

Hm. Was wäre denn Deiner Meinung nach ein angemessenerer Anteil an Aktien-ETFs? Ich suche Anlagen, die 20 Jahre und vielleicht mehr laufen sollen. Theoretisch habe ich noch 24 Jahre bis zum Ruhestand. Was macht da Sinn außer Aktien?

 

 

Die Postbank hat nur grottige Angebote.

 

Ich weiß sad.gif

 

 

 

Du könntest auch eine Depotwechselaktion in Betracht ziehen und 2,5% für Tagesgeld kassieren.

 

Wo kriegt man denn 2,5% auf Tagesgeld?

 

 

Was ist der Unterschied zwischen "Tagesgeld" und "Cash"? Ist letzteres "Girokonto"?

 

Hätte wohl eher Tages/Festgeld schreiben sollen. Ja, letzteres ist Cash/Giro/Kopfkissen.

 

Die grundsätzliche Aufteilung macht mir noch am meisten Kopfschmerzen. Bin mir nicht sicher, was eine ausgewogenere Aufteilung sein könnte. Vor allem, weil man zZ Anleihen mE als stabilisierende, ausgleichende Anlageform so ziemlich vergessen kann.

 

Was wäre Deine Aufteilung in meiner Situation?

 

 

 

Ob man mit 42 und Familie 70% Aktien braucht, ist Ansichtssache.

 

 

Also sind 70% zu hoch gegriffen? Was ist denn eher Konsens? 60%, 50%, 40%? Ich brauche das Geld definitiv nicht, bis ich anfangen möchte, es auszugeben. Und das wird im Ruhestand sein. Der Anlagehorizont ist definitiv 20J+.

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Du könntest auch eine Depotwechselaktion in Betracht ziehen und 2,5% für Tagesgeld kassieren.

 

Wo kriegt man denn 2,5% auf Tagesgeld?

 

Targobank, Consorsbank, Stichwort "Depotwechsel" für die Googlesuche.

 

Was ist der Unterschied zwischen "Tagesgeld" und "Cash"? Ist letzteres "Girokonto"?

Hätte wohl eher Tages/Festgeld schreiben sollen. Ja, letzteres ist Cash/Giro/Kopfkissen.

 

Du willst ernsthaft 10% (=26.000 Euro) auf dem Girokonto lassen? Naja, jeder wie er mag...

 

Was wäre Deine Aufteilung in meiner Situation?

Weiß ich nicht, und spielt auch keine Rolle. Mein Sicherheitsbedürfnis ist ein anderes als deines.

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Posted · Edited by Beluk

Außerdem finde ich 70% Aktien schon ganz schön sportlich, wenn man bedenkt das es auch 50% runtergehen kann. Manch einer kann dann nicht mehr ruhig schlagen. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.

 

Hm. Was wäre denn Deiner Meinung nach ein angemessenerer Anteil an Aktien-ETFs? Ich suche Anlagen, die 20 Jahre und vielleicht mehr laufen sollen. Theoretisch habe ich noch 24 Jahre bis zum Ruhestand. Was macht da Sinn außer Aktien?

 

 

Die Meinung anderer ist hier nicht so wichitg. Du musst deine Risikotragfähigkeit für dich selbst entscheiden. Jeder Mensch ist hier unterschiedlich. Es gibt nur viele die sich nicht wirklich selbst über ihre Risikotragfähigkeit bewusst sind und dementsprechend gibt es auch viele die dann nicht durchhalten. Ich würde auf jeden Fall etwas Cash zurückhalten um Falle eines Crash Kapital zur Verfügung zu haben um dann nochmal nachlegen zu können.

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Also sind 70% zu hoch gegriffen?

 

70% von 260.000 sind 182.000. Wir haben in diesem Jahrtausend schon zweimal erlebt, dass die Aktienkurse von ihrem jeweiligen Höchststand ca. 50% gefallen sind. Du bist verheiratet. Frag deine Frau mal, was sie darüber denkt, wenn euer Vermögen um 91.000 sinkt (zumindest vorübergehend, möglicherweise aber für lange Zeit). Wenn ihr dann die Kinnlade runterfällt, weißt du, dass 70% zu hoch gegriffen sind.;)

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Frag deine Frau mal, was sie darüber denkt, wenn euer Vermögen um 91.000 sinkt (zumindest vorübergehend, möglicherweise aber für lange Zeit). Wenn ihr dann die Kinnlade runterfällt, weißt du, dass 70% zu hoch gegriffen sind.;)

Guter Ratschlag :thumbsup:. Mit 70 % Aktien st der TO reichlich sportlich unterwegs.

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Also sind 70% zu hoch gegriffen? Was ist denn eher Konsens? 60%, 50%, 40%? ...

Darüber kann es eigentlich keinen Konsens geben. Es hängt zu sehr von den persönlichen Umständen und der seelischen Befindlichkeiten ab.

 

Eine abbezahlte Immobilie ist vorhanden.

Das Einkommen scheint gut zu sein.

Die Ersparnisse sind vergleichsweise hoch.

Es sind ausreichend Notreserven vorhanden.

Der Anlagehorizont ist ausreichend.

Das Geld wird nicht benötigt.

 

Mir scheint das solide genug, um ein höheres Risiko zu gehen. Wie sollen die Voraussetzungen denn noch sein, um ein höheres Risiko zu gehen?

Über die eigene Risikotragfähigkeit muss man jemanden, der die Dotcomblase mitgemacht hat, wohl nichts erzählen.

 

 

 

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Danke für Eure Antworten!

 

Ich bin mir auch nicht zu 100% sicher, wie ich meine Anlagen aufteilen möchte. 70% in ETF schien mir einfach am sinnvollsten.

 

Angenommen, ich würde den ETF Teil auf 50% senken und Gold auf 10% steigern, dann hätte ich immer noch 40% zu verteilen. Ich sehe aber einfach keine sinnvollen Alternativen für einen Anlagehorizont von 20 Jahren.

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Posted · Edited by pillendreher

Danke für Eure Antworten!

 

Ich bin mir auch nicht zu 100% sicher, wie ich meine Anlagen aufteilen möchte. 70% in ETF schien mir einfach am sinnvollsten.

 

Angenommen, ich würde den ETF Teil auf 50% senken und Gold auf 10% steigern, dann hätte ich immer noch 40% zu verteilen. Ich sehe aber einfach keine sinnvollen Alternativen für einen Anlagehorizont von 20 Jahren.

 

Welchen Zweck soll denn der Goldanteil in deinem Depot haben? Nicht jeder sieht in Gold eine sinnvolle Anlage.

 

http://www.finanzen.net/nachricht/rohstoffe/34-Faules-Edelmetall-34-Warren-Buffett-Darum-hasst-der-Starinvestor-Gold-4610929

 

 

Zum Aktienanteil im Depot mit 70%, bist du übrigens gar nicht so weit entfernt von den 90%, die Buffet seinen Erben empfiehlt. Langfristig halte ich 70% Aktienanteil, für nicht benötigtes langfristig geparktes Vermögen, für keine schlechte Wahl.

 

http://www.welt.de/w...inen-Erben.html

 

 

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Über die eigene Risikotragfähigkeit muss man jemanden, der die Dotcomblase mitgemacht hat, wohl nichts erzählen.

Man muss gar nichts hier im Forum, wenn aber jemand fragt, will er auch eine Antwort. :P

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Welchen Zweck soll denn der Goldanteil in deinem Depot haben? Nicht jeder sieht in Gold eine sinnvolle Anlage.

 

Ich sehe Gold weder als Investition noch als Spekulation. Ich bin mir zu 999,99 sicher, dass Gold auch noch in 20 Jahren einen Wert besitzen wird. Hoffentlich in etwas soviel, wie ich jetzt bereit bin zu zahlen. Außerdem mag ich einige Eigenschaften, die physisches Gold hat: es ist "analog", nicht nur in irgendwelchen Zahlen auf Papier oder Bildschirm vorhanden und man kann mir nicht verweigern es auszuzahlen (wie Griechen, die aktuell nicht mal ihr eigenes Geld abheben dürfen). Es ist einfach sehr schwer zu regulieren.

 

Vielleicht habe ich in meiner Kindheit aber auch einfach nur zu oft Goldfinger gesehen wink.gif

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Welchen Zweck soll denn der Goldanteil in deinem Depot haben? Nicht jeder sieht in Gold eine sinnvolle Anlage.

 

Ich sehe Gold weder als Investition noch als Spekulation. Ich bin mir zu 999,99 sicher, dass Gold auch noch in 20 Jahren einen Wert besitzen wird. Hoffentlich in etwas soviel, wie ich jetzt bereit bin zu zahlen. Außerdem mag ich einige Eigenschaften, die physisches Gold hat: es ist "analog", nicht nur in irgendwelchen Zahlen auf Papier oder Bildschirm vorhanden und man kann mir nicht verweigern es auszuzahlen (wie Griechen, die aktuell nicht mal ihr eigenes Geld abheben dürfen). Es ist einfach sehr schwer zu regulieren.

 

Vielleicht habe ich in meiner Kindheit aber auch einfach nur zu oft Goldfinger gesehen wink.gif

 

Hoffe für dich, dass es dann nicht zu einem Goldverbot und Zwangsumtausch kommt, was historisch betrachtet nicht so absurd ist.

 

http://www.finanzen.net/nachricht/rohstoffe/34-Faules-Edelmetall-34-Warren-Buffett-Darum-hasst-der-Starinvestor-Gold-4610929

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Goldverbot

 

Aber da es ja eh keine rentierlichen Zinsen mehr gibt, könnte ich mit max. 10% Gold im Bankschließfach leben.

 

 

 

 

 

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Welchen Zweck soll denn der Goldanteil in deinem Depot haben? Nicht jeder sieht in Gold eine sinnvolle Anlage.

 

Ich sehe Gold weder als Investition noch als Spekulation. Ich bin mir zu 999,99 sicher, dass Gold auch noch in 20 Jahren einen Wert besitzen wird. Hoffentlich in etwas soviel, wie ich jetzt bereit bin zu zahlen. Außerdem mag ich einige Eigenschaften, die physisches Gold hat: es ist "analog", nicht nur in irgendwelchen Zahlen auf Papier oder Bildschirm vorhanden und man kann mir nicht verweigern es auszuzahlen (wie Griechen, die aktuell nicht mal ihr eigenes Geld abheben dürfen). Es ist einfach sehr schwer zu regulieren.

 

Vielleicht habe ich in meiner Kindheit aber auch einfach nur zu oft Goldfinger gesehen wink.gif

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Goldverbot ;)

 

Daher solltest du schauen, dass du Geld immer gegen Bargeld erwirbst (unter der Grenze, bei der man nach deinem Ausweis fragen wird). Dann musst du das ganze auch privat lagern - ein Bankschließfach wird dir nur bedingt weiter helfen. Du brauchst also einen anständigen Tresor. Den holst du dann auch selbst im Baumarkt (in bar!) und transportierst ihn mit einem Mietwagen. Einbauen wirst du den Kasten auch selbst, es gilt keine Spuren zu hinterlassen ;)

 

Scherz beiseite: Wenn alles drunter und drüber geht, dann hilft weder Gold (siehe Verbot) noch eine Immobilie (Lastenausgleichsgesetz). In diese falsche Sicherheit sollte man sich nicht flüchten.

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Hatte schon erwartet, dass jetzt der Verweis auf's Goldverbot kommt :D Bei 5% Anteil sollte aber auch klar sein, dass meine Paranoia nicht so schwer ausgebaut ist.

 

Aber zurück zur eigentlichen Frage, wenn Ihr mir ratet, den ETF-Anteil zu senken, gleichzeitig aber eine Anlage in Anleihen keinen Sinn macht, Euch der Cash-Anteil in meinem Depot aber auch zu hoch ist, was bleibt denn dann noch? Alles in TG/FG?

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Ich finde die Aktienquote für den Einstieg nicht zu hoch, würde ich auch so machen und dann später, wenn die Rentenmärkte wieder etwas "normaler" laufen, den Rentenanteil erhöhen.

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Posted · Edited by magicw

Aber zurück zur eigentlichen Frage, wenn Ihr mir ratet, den ETF-Anteil zu senken, gleichzeitig aber eine Anlage in Anleihen keinen Sinn macht, Euch der Cash-Anteil in meinem Depot aber auch zu hoch ist, was bleibt denn dann noch? Alles in TG/FG?

 

Hm, ich bin älter als du und habe eine höhere Aktienquote - schon fast á la Buffet (90% RK3/10% RK1). Was ist denn nun richtig und was falsch?

 

Du hast für dich doch schon eine Aufteilung festgelegt gehabt 70/10/5/5/Cash jetzt hast du Für und Wider gehört, Zweifelst du nun an deiner ursprünglichen Festlegung? Wenn ja, dann ändere sie. Ob die Aufteilung nun gut oder schlecht ist, kannst nur du selbst für dich festlegen. Du wirst immer unterschiedliche Meinungen zu solchen Aufteilungen bekommen - je nach individueller Risikoneigung - bzw. hast es ja schon erhalten.

 

Ich persönlich bin bei Schwachzocker und sehe deine Aufteilung unter deinen geschilderten Randbedingungen für nicht verkehrt - wenn du wirklich das Ziel Altersversorgung anstrebst und nicht doch auf das Kapital zurückgreifen mußt. Und du fragst dich ja schon selbst, wie du denn dann das ganze Geld sinnvoll anlegen sollst, wenn derzeit Anleihen wegfallen.

 

Aktien bzw -fonds über 20 Jahre zu halten sollte i.d.R. immer mit positiver Rendite abzuschließen sein. Zumindest war es in der Vergangenheit so und ich gehe davon auch in den nächsten 20 Jahren aus, da ich auch weiterhin selbst ausschließlich in Ausschütter(aktien)fonds investiere.

 

Und da du ja parallel noch rund 10TEUR im Jahr regelmäßig anlegen möchtest, würde ich jetzt eher mit höherer Aktienquote einsteigen und die regelmäßige Sparrate zur RK1-Anlage nutzen. Da kannst du mit kurz-/mittel- und langfristigen Anlagen dann Festgeldleitern, Anleihen etc. verplanen.

Wobei "jetzt einsteigen" wie von dir schon erwähnt in Tranchen verteilt über die nächsten Jahre geschehen sollte.

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Du hast für dich doch schon eine Aufteilung festgelegt gehabt 70/10/5/5/Cash jetzt hast du Für und Wider gehört, Zweifelst du nun an deiner ursprünglichen Festlegung? Wenn ja, dann ändere sie. Ob die Aufteilung nun gut oder schlecht ist, kannst nur du selbst für dich festlegen. Du wirst immer unterschiedliche Meinungen zu solchen Aufteilungen bekommen - je nach individueller Risikoneigung - bzw. hast es ja schon erhalten.

 

Danke für Deine Antwort. Ich zweifle nicht an meiner Festlegung. Aber ich bin grundsätzlich offen für Kritik. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass ich mich schon sehr lange nicht mehr mit dem Thema befasst habe und es jetzt auch um größere Summen geht.

 

Ich denke aber, dass ich meine Aufteilung ein wenig anpassen werde: 70% ETF, 5% Gold und 25% FG/TG. Sollten "solide" Anleihen wieder in annehmbare Zinsbereiche kommen, dann werde ich zugunsten von Anleihen umshiften (durch jährlichen Zukauf).

 

Aktuell suche ich nach vernünftigen FG-Angeboten, um mein Geld bis zur geplanten Anlage zu parken. ch überlege 100.000€ bei MoneYou für 0,8% zu parken und 50.000€ auf meinen DKB Visa Konto. Bleiben noch 90.000€ (20.000€ halte ich weiter in Cash). Was ist von den Angeboten von Weltsparen zu halten? Z.B. 1,6% für 1Jahr bei einer neu gegründeten Bank in Portugal? I

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... Was ist von den Angeboten von Weltsparen zu halten? Z.B. 1,6% für 1Jahr bei einer neu gegründeten Bank in Portugal? I

 

Das ist dann die portugiesische Einlagensicherung. Eine Einlagensicherung ist nur so gut wie derjenige, der sie versprochen hat. Daher wohl auch der Zinssatz.

 

Kann man machen. Man läuft dann aber schnell Gefahr, dass der sog. "sichere Teil" des Depots plötzlich nicht mehr soooo sicher ist.

 

 

 

 

 

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Ich pers. habe Festgeld in Frankreich / Holland / Deutschland

und egal wieviele Prozente es in Zypern, Portugal, Bulgarien oder sonstwo momentan gibt, da wandert kein Geld von mir hin. Die paar Zehntel Prozent ist mir das Risiko nicht wert.

 

und wegen deiner proz. Aufteilung.

Du kannst dir einen Plan machen und wenn Du z.B. die Hälfte investiert hast und der Markt im laufe von 1/2 Jahr so langsam 15% nachgeben hat, ich denke, da spielt dann die nächste Investition schon im Hinterkopf mit. Was ich damit sagen will, das was Du heute festlegst, kann sich im laufe deiner Investition schon noch ändern, erst recht, wenn es dir den Schlaf raubt.

Es ist gut möglich, das Du in einem Jahr vielleicht nur noch 50% Aktienquote für ausreichend hältst.

 

Von daher, ein Ziel haben, gut, erstmal anfangen, noch besser und dann ergibt es sich ganz automatisch, erst recht, bei der Summe, die Du investieren möchtest.

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260k € auf einer Bank wäre mir zu unsicher. Stichwort: Einlagensicherung

 

Glaubst Du, die Postbank dürfte jemals insolvent gehn?

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Glaubst Du, die Postbank dürfte jemals insolvent gehn?

Da sind schon größere in der Insolvenz verschwunden... :rolleyes:

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Glaubst Du, die Postbank dürfte jemals insolvent gehn?

Da sind schon größere in der Insolvenz verschwunden... :rolleyes:

 

Das ist keine Antwort!

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