Goldinvestition ja oder nein?

116 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

Ich hab nach wie vor ca. 20% EUWAX Gold (WKN: EWG0LD) im Depot. Ist bei mir Teil der Strategie (risikogewichtetes Permanent-Portfolio) und dient sowohl der Reduktion der Gesamtvolatilität des Portfolios als auch der Steigerung der Gesamtperformance durch antizyklisches Rebalancing. Eine positive Rendite vom Gold allein erwarte ich nicht.

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Geschrieben

Seit ich meine erste Goldunze im Jugendalter bekommen hatte hat sich der Goldpreis verfünffacht. Deine Einschätzung empfinde ich daher etwas merkwürdig.

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Geschrieben

Ich habe bescheidene 3% meines Depots in Xetra Gold und hatte zumindest kurzfristig damit Glück, da ich es unmittelbar vor dem Brexit Entscheid gekauft habe rolleyes.gif

 

Gold ist für mich Diversifikation (ok 3% ist nicht wirklich was whistling.gif). Vor allem da Rentenpapiere und Sparbuch wenig abwirft, ist Gold ein angenehmes Gegengewicht zu Aktien. Eine andere Funktion als Volatilität im Depot zu senken, hat Gold für mich nicht.

Warren Buffet würde sagen "So ein faules unproduktives etwas kommt nicht in mein Depot". Gold lebt halt nur von der Nachfrage und ist extrem spekulativ.

Sicher, die Goldcharts sehen teilweise toll aus, aber nur wenn man die Krisenjahre mitrechnet. Zwischen denen liegen aber bisweilen Jahrzehnte. Für den Normalinvestor unpraktikabel. Du kannst 30 Jahre Gold halten und am Ende mit einem Wertverlust da stehen. Bei ETFs sind historische Renditen bei einer Haltedauer von 10 Jahren eigentlich immer positiv.

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Geschrieben · bearbeitet von Toni

Gold lebt halt nur von der Nachfrage und ist extrem spekulativ.

[/Quote]

Im Gegenteil. Langfristig gesehen hat Gold null Risiko und ist als Geld zu betrachten, welches nicht an Wert verliert.

 

Lies mal das Buch The New Case for Gold von James Rickards.

 

Hier ein Interview mit ihm: Mein Link

 

Gold is money. It has no risk.

[/Quote]

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Geschrieben

Gold lebt halt nur von der Nachfrage und ist extrem spekulativ.

[/Quote]

Im Gegenteil. Langfristig gesehen hat Gold null Risiko und ist als Geld zu betrachten, welches nicht an Wert verliert.

 

Lies mal das Buch The New Case for Gold von James Rickards.

 

Hier ein Interview mit ihm: Mein Link

 

Gold is money. It has no risk.

[/Quote]

 

Ich glaube wir haben uns teilweise missverstanden happy.gif

 

Ich glaube auch, dass Gold LANGFRISTIG keinen Wert verliert. Die natürlich Begrenztheit des Metalls und die Verwendung als Schmuck und in der Industrie wird sich über Nacht nicht ändern.

 

Gold is money bzw. "Kein Wertverlust" heißt für mich aber auch nur eine Rendite auf Inflationsniveau. Das spricht nicht besonders für Gold. Vor allem dann nicht wenn diese Rendite wirklich nur sicher ist, wenn man Jahrzehnte investiert bleibt.

 

Die Rendite über "Kein Wertverlust" hinaus, die historisch bei Gold bestand, bleibt für mich spekulativ.

Der Anleger kann doch z.B. nicht beeinflussen wie viel Gold China kauft und damit den Goldpreis nach oben treibt oder wann die nächste Krise kommt und wie viel Gold dann gekauft wird. Die meisten Menschen, die Gold kaufen, sehen mehr als "money" im Gold. Sie spekulieren auf eine Wertsteigerung über den Werterhalt hinaus.

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Geschrieben

Die meisten Menschen, die Gold kaufen, sehen mehr als "money" im Gold. Sie spekulieren auf eine Wertsteigerung über den Werterhalt hinaus.

 

... sehe ich nicht so.

 

Ich denke die meisten Goldanleger sind keine Spekulanten, sondern denen ist es gerade so was von egal wie der Preis in einer Papierwährung notiert. Langfristig gesehen ist es nicht das Gold was im Wert schwankt, sondern die Kaufkraft und das Vertrauen in das Geld.

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Geschrieben

Warren Buffet würde sagen "So ein faules unproduktives etwas kommt nicht in mein Depot". Gold lebt halt nur von der Nachfrage und ist extrem spekulativ.

 

Buffett hatte früher auch mal Gold gekauft. Nur heute ist es bei der Größe von Berkshire unmöglich. Der Kurs würde neue Allzeithochs erklimmen, sobald Buffett eine westentliche Position eröffnen würde. Zu viel Geld für einen viel zu kleinen Markt.

Der SPDR Gold Shares ETF misst 41,3 Mrd. USD. Berkshire H. steht bei einer Börsenbewertung von über 150 Mrd. USD. Vielleicht eröffnet ja einer seiner Nachfolger eine "Spielposition", aus Mangel an Alternativen.

 

Die Frage ist eher ob die Weltwirtschaft und die Notenbanken gerade noch die Kurve bekommen oder ob alles auf eine schleichende Währungsreform hinaus läuft. Sind erst mal dauerhaft negative Zinsen etabliert, ist auch eine kleine Inflation schmerzlich. Ganz zu schweigen vom dem Vertrauensverlust in die Währungen und Banken. Alles was keine negativen Zinsen (Enteignung) verspricht, würde dann als Notnagel dienen. Immobilien, Kunstgegenstände, teure Uhren, Oldtimer, Edelmetalle etc. Einen erhöhten Mittelzufluss in einige dieser Märkte kann man ja schon seit einiger Zeit beobachten.

 

So richtig ist denke ich Mr. Market die Bedeutung von dauerhaft niedrigen Zinsen noch nicht klar. Bei dauerhaft niedrigen oder gar negativen Zinsen haben nicht nur Banken und Versicherungen ein Problem. Faktisch jedes größere Unternehmen müsste dann immer höhere Gewinnrücklagen für Pensionsverpflichtungen bilden. Schließlich verdienen dann die Pensionsfonds nichts mehr mit den "sicheren" Staatsanleihen. In so einem Szenario wären Aktien auch alles andere als Rendite-sicher.

Hoffen wir mal dass es nicht so kommen wird.

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Geschrieben

Im Gegenteil. Langfristig gesehen hat Gold null Risiko und ist als Geld zu betrachten, welches nicht an Wert verliert.

 

Lies mal das Buch The New Case for Gold von James Rickards.

 

Hier ein Interview mit ihm: Mein Link

 

Gold is money. It has no risk.

[/Quote]

 

Ich glaube wir haben uns teilweise missverstanden happy.gif

 

Ich glaube auch, dass Gold LANGFRISTIG keinen Wert verliert. Die natürlich Begrenztheit des Metalls und die Verwendung als Schmuck und in der Industrie wird sich über Nacht nicht ändern.

 

Gold is money bzw. "Kein Wertverlust" heißt für mich aber auch nur eine Rendite auf Inflationsniveau. Das spricht nicht besonders für Gold. Vor allem dann nicht wenn diese Rendite wirklich nur sicher ist, wenn man Jahrzehnte investiert bleibt.

 

Die Rendite über "Kein Wertverlust" hinaus, die historisch bei Gold bestand, bleibt für mich spekulativ.

Der Anleger kann doch z.B. nicht beeinflussen wie viel Gold China kauft und damit den Goldpreis nach oben treibt oder wann die nächste Krise kommt und wie viel Gold dann gekauft wird. Die meisten Menschen, die Gold kaufen, sehen mehr als "money" im Gold. Sie spekulieren auf eine Wertsteigerung über den Werterhalt hinaus.

 

Auch wenn es nicht um Wertsteigerungen gehen sollte. Schau Dir mal hier die Rendite von Gold seit 2001 an . . . in unterschiedlichen Währungen.

 

 

http://goldprice.org/

 

10,7% Rendite im Durchschnitt seit 2001 in EUR. Gesamtperformance 320%

 

Der DAX mal zum Vergleich müsste bei gleicher Rendite heute be ca. 33.000 Punkten stehen!

 

Ist natürlich alles nur eine Momentaufnahme und Gold kann wieder deutlich im Preis fallen. Über die letzten 16 Jahre war es aber der deutlich bessere Inflationsschutz. Ist aber auch eine Versicherung gegen einen möglichen EUR-Knall.

 

 

 

 

 

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Geschrieben

Im Gegenteil. Langfristig gesehen hat Gold null Risiko und ist als Geld zu betrachten, welches nicht an Wert verliert.

Die Aussage finde ich doch etwas gewagt. Wenn man langfristig über mehrere Generationen denkt, vielleicht. Bei einem Anlagezeitraum von vielleicht 20-30 Jahren kann das zum falschen Einstiegszeitpunkt deutlich in die Hose gehen (siehe bspw. folgenden Chart). Es gibt auch noch Charts, die bis ins Mittelalter zurückreichen, die zeigen, dass der Wert da über mehrere Jahrhunderte gefallen ist. So alt werden manche Familien gar nicht.

 

Gold unterscheidet sich, was die Volatilität angeht, nicht großartig von Aktienindizes, braucht aber im Schnitt wesentich länger, um Übertreibungen wieder abzubauen. Die langfristige Renditeerwartung ist sogar geringer als bei Aktien. Da erscheint mir "null Risiko" doch etwas zu optimistisch.

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Geschrieben

10,7% Rendite im Durchschnitt seit 2001 in EUR. Gesamtperformance 320%

 

Glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast.

Der Zeitraum ist für so eine Aussage natürlich gezielt gewählt. Schaue Dir mal einen neutralen Zeitraum an. Dann ist die Aussage ganz anders.

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Geschrieben

Ich denke die meisten Goldanleger sind keine Spekulanten, sondern denen ist es gerade so was von egal wie der Preis in einer Papierwährung notiert. Langfristig gesehen ist es nicht das Gold was im Wert schwankt, sondern die Kaufkraft und das Vertrauen in das Geld.

 

Vor einem Jahr hätte ich Dir Recht gegeben. Unter den prozyklischen Anlegern vermute ich aber viele Spekulanten.

 

Das Thema Gold als Währung hatten wir schon Anfang 2015.

post-27092-0-47593100-1469087375_thumb.png

Interessant ist der historische Vergleich:

Vor 1913, als Gold noch offizielle Währung war, schwankte das Dow/Gold Ratio innerhalb von 20 Jahren um maximal den Faktor 4.

In der Bretton Woods Aera 1944-1971 als der Dollar im Prinzip in Gold umtauschbar war aber Gold künstlich billig gehalten wurde (z.B. durch das Goldverbot) waren die Schwankungen bereits bei Faktor 10.

Danach bei Faktor 50.

 

Ob das nun am schwankenden Wert von Gold oder an dem durch Fiat Geld instabileren Wirtschaftssystem liegt, lasse ich offen.

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Geschrieben

 

Vor einem Jahr hätte ich Dir Recht gegeben. Unter den prozyklischen Anlegern vermute ich aber viele Spekulanten.

 

 

vielleicht missverständlich ausgedrückt. Ich rede von den Menschen die physisches Gold besitzen und nicht von Pixelgold. Völlig unsinnig mit physischem Besitz zu spekulieren. Niemand weiß wie viele Menschen über Generationen Gold angesammelt haben, nach meiner Überzeugung einige mehr als Leute mit Goldscheinchen.

 

Unter Xetragold sehe ich kein Goldbesitz und daher auch kein Goldanleger.

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Geschrieben

Seit ich meine erste Goldunze im Jugendalter bekommen hatte hat sich der Goldpreis verfünffacht. Deine Einschätzung empfinde ich daher etwas merkwürdig.

 

Wann war das? Und trotz aller Sympathie für Gold: Entwicklung von MCD-Aktien im gleichen Zeitraum samt Dividendenreinvestition? Oder Johnson & Johnson,

oder PepsiCo oder Nestle?

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Geschrieben

Gold is money. It has no risk.

 

Das ist für viele sehr schwer zu verstehen, wie man auch hier in den Kommentaren immer wieder merkt. Geld und Geldanlagen sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

Ergo auch Gold und Aktien...

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Geschrieben · bearbeitet von BondWurzel

Hype bei Minenaktien scheint etwas vorbei zu sein...

https://www.comdirect.de/inf/etfs/detail/uebersicht.html?SEARCH_REDIRECT=true&WKN=A12CCM&afterTimeout=true&ID_NOTATION=133689067

 

Falsche Einschätzung des Marktes

Ganz oben auf der Fehlerliste des Stuttgarter Finanzprofis rangiert die Unkenntnis des Marktes: "Die einen kaufen Gold, um sich gegen Inflation zu wappnen - die anderen, um sich gegen Krisen zu schützen", so seine Erfahrung.

 

Dabei zeigen Untersuchungen, dass beides eher schlecht als recht funktioniert. Zum einen liegt der Kaufkraft-bereinigte Goldpreis noch immer rund 35 Prozent unter seinem historischen Hoch aus dem Jahr 1980. Zum anderen steigt der Goldpreis nicht in jeder Krise, wie sich im Oktober 2008 zeigte: Am Höhepunkt der Finanzkrise verloren sowohl die US-Aktienmärkte als auch Gold in Dollar jeweils 17 Prozent an Wert - in nur einem Monat!

http://www.t-online.de/wirtschaft/boerse/rohstoffe/id_78441260/goldpreis-im-aufwaertstrend-diese-fallstricke-sollten-anleger-beim-gold-kauf-umgehen.html

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Geschrieben

Hype bei Minenaktien scheint etwas vorbei zu sein...

...

http://www.t-online....uf-umgehen.html

Du bist aber sehr pessimistisch nach einer so kleinen Korrektur bereits das Ende des Minenhypes zu sehen. Aber prinzipiell sollte man bei jedem Hype vorsichtig sein.

 

Der Artikel ist schwach.

Das Dollar Währungsrisiko ist durch den EUR/USD Gewinn kompensiert. Für einen Anleger ist nur der Goldpreis in lokaler Währung interessant. Analog ist für Minen nur die Währung interessant, in der die Kosten entstehen. Das hat man sehr schön an den kanadischen und australischen Minen gesehen.

Gold-ETFs und Zertifikate sind nur für Spekulanten interessant. Für langfristige Anleger, die Gold als Währung sehen, gibt es deutlich billigere und sicherere Möglichkeiten.

Bei solchen Artikeln muß man sich immer Fragen, was will mir der "Experte" damit verkaufen.

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Hype bei Minenaktien scheint etwas vorbei zu sein...

https://www.comdirect.de/inf/etfs/detail/uebersicht.html?SEARCH_REDIRECT=true&WKN=A12CCM&afterTimeout=true&ID_NOTATION=133689067

 

Falsche Einschätzung des Marktes

Ganz oben auf der Fehlerliste des Stuttgarter Finanzprofis rangiert die Unkenntnis des Marktes: "Die einen kaufen Gold, um sich gegen Inflation zu wappnen - die anderen, um sich gegen Krisen zu schützen", so seine Erfahrung.

 

Dabei zeigen Untersuchungen, dass beides eher schlecht als recht funktioniert. Zum einen liegt der Kaufkraft-bereinigte Goldpreis noch immer rund 35 Prozent unter seinem historischen Hoch aus dem Jahr 1980. Zum anderen steigt der Goldpreis nicht in jeder Krise, wie sich im Oktober 2008 zeigte: Am Höhepunkt der Finanzkrise verloren sowohl die US-Aktienmärkte als auch Gold in Dollar jeweils 17 Prozent an Wert - in nur einem Monat!

http://www.t-online.de/wirtschaft/boerse/rohstoffe/id_78441260/goldpreis-im-aufwaertstrend-diese-fallstricke-sollten-anleger-beim-gold-kauf-umgehen.html

 

Gähn. Eine Mini-Korrektur und schon ärgern sich die ersten was sie verpasst haben.

 

Die zitierten Fallstricke im Artikel, gelten auch für Aktien, Anleihen & Co. Die üblichen Weisheiten von "Experten"...

 

Unkenntnis des Marktes, unseriöse Anbieter, zu kleine Stückelungen, Währungsrisiko, Klumpenrisiko, Derivate statt physischer Besitz und die Kosten.

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Geschrieben

Ich halte es immer noch für sinnvoll, weiterhin in Gold zu investieren. Früher oder später wird der Goldkurs sich wieder gut erholen und wieder durch die Decke gehen. Das ist zumindest meine Meinung.

 

VG

Mareike

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Geschrieben

Je nachdem eignen sich dafür Münzen und Barren (also physisch) oder Xetra-Gold oder Gold ETFs oder GoldminenETFs.

 

Xetra-Gold gibts bei der IngDiba leider nicht.

 

 

 

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Geschrieben

Ich investiere nicht viel und nicht für lange Zeit. So fühle ich mich sicherer.

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Geschrieben · bearbeitet von GoGi

Ich würde gerne mal so ein Renditedreieck Weltweiter Aktienmarkt (MSCI ACWI IMI) in Gold sehen, möglichst weit zurückgehend (in der Zeit, wo es den Index noch nicht gab, durch einen anderen näherungsweise ersetzen).

 

Leider findet man per Googe nur ein Renditedreieck DAX in Gold und nur ab 1953, das ist mir beides zu wenig. Aber man sieht schon wie erwartet, über lange Zeiträume schlägt der DAX das Gold. Man sieht aber hier schon, dass hier längere Zeiträume von 55-60 Jahren nötig waren (statt beim DAX vs Euro/DM nur 20-25) um vergleichsweise Schwankungsarm zu werden.

 

Einem 100% Aktien Ewigkeitsportfolio würde ich also kein Gold beimischen, aber sobald auch Währungen (Anleihen) vorhanden sind, könnte es sinnvoll sein einen Teil davon als Gold zu halten. Aber nicht die Währungen, die man wegen fest geplanter Ausgaben hält (der nicht-Ewigkeits-Teil), sondern die, welche die Volatilität (und erwartete Rendite :() des (Ewigkeits-)Portfolios reduzieren sollen.

 

Wer von Volatilitätsreduzierung nichts hält, sollte im Ewigkeitsportfolio immer 100% Aktien halten (und kein Gold). :vintage:

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Geschrieben

Gold wird erst seit 1971 frei gehandelt. Was sollen da Rendite-Betrachtungen vor dieser Zeit bringen? Vergleichst du auch einen alten 100 Reichsmark-Schein mit der Performance des Dax?

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Geschrieben

Für 1933-1971 gibt es vielleicht internationale Preise?

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Geschrieben

Für 1933-1971 gibt es vielleicht internationale Preise?

 

z. B. Schweden, Spanien, Kenia und Korea haben nicht beim Bretton-Woods-System mit gemacht. Aber das ist doch alles nicht mehr mit dem heutigen internationalen (Papier-)Goldmarkt vergleichbar.

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Geschrieben

Ich würde gerne mal so ein Renditedreieck Weltweiter Aktienmarkt (MSCI ACWI IMI) in Gold sehen, möglichst weit zurückgehend (in der Zeit, wo es den Index noch nicht gab, durch einen anderen näherungsweise ersetzen).

 

Leider findet man per Googe nur ein Renditedreieck DAX in Gold und nur ab 1953, das ist mir beides zu wenig. Aber man sieht schon wie erwartet, über lange Zeiträume schlägt der DAX das Gold. Man sieht aber hier schon, dass hier längere Zeiträume von 55-60 Jahren nötig waren (statt beim DAX vs Euro/DM nur 20-25) um vergleichsweise Schwankungsarm zu werden.

 

Einem 100% Aktien Ewigkeitsportfolio würde ich also kein Gold beimischen, aber sobald auch Währungen (Anleihen) vorhanden sind, könnte es sinnvoll sein einen Teil davon als Gold zu halten. Aber nicht die Währungen, die man wegen fest geplanter Ausgaben hält (der nicht-Ewigkeits-Teil), sondern die, welche die Volatilität (und erwartete Rendite :() des (Ewigkeits-)Portfolios reduzieren sollen.

 

Wer von Volatilitätsreduzierung nichts hält, sollte im Ewigkeitsportfolio immer 100% Aktien halten (und kein Gold). :vintage:

Kannst Du mir diesen Satz (unterstrichen) einmal erläutern.

Du willst einen Teil der Währungen (Anleihen) - also vermutlich Fremdwährungsanleihen? - in Gold halten, aber nicht den Ewigkeitsteil - was das auch sein soll?

Anleihen werden i.d.R. immer mal fällig, oder willst Du 50, 75 oder 100 jährige kaufen?

Aber nicht die Währungen(?) - welche sollen das sein? - die man wegen fest geplanter Ausgaben - was soll das sein - hält?

Ich verstehe Dich leider nicht.

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