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Actionic's Aktien-Depot

68 posts in this topic

Posted · Edited by Actionic

Mein aktueller Bestand ist angehangen

(mit halbwegs aktuellen Kurswerten)

 

 

Folgende KAUFüberlegungen habe ich aktuell:

keine - aber eine lange Wiedervorlage-Liste für 2017

Aktueller Kontext des Depots:

Fest-/Tagesgeld: 85k€ (36%)

WPF-Portfolio: 114k€ ( 48%)

 

 

Langfristig Soll (+- 5%):

~35% Bargeld

~15% Anleihen, Immobilien, P2P, ... (noch unklar)

~35% Fonds

~15% Aktiendepot, ...

 

 

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Posted · Edited by Actionic

Hallo Community !

 

Ich lese schon lange aber mit wechselnder Intensität mit.

(Meine Fragen zum ETF-Portfolio habe ich Euch erspart ;-) )

 

Jetzt möchte ich aber doch mal aktiv mitdiskutieren, bzw. gerne auch Hilfe und Anregungen bekommen.

 

Seit 2014 habe ich ein Aktien-Depot.

Mein Ziel hier war und ist es, über einen Zeitraum von 5 Jahren etwa 50 Aktien zu kaufen - also bis 2019.

Bis dahin möchte ich auf ~60k€ Depotwert kommen.

Danach möchte ich es weiterpflegen, aber in der Aktienanzahl nicht mehr wachsen. Also auch verkaufen und je nach Gelegenheit Positionen aufstocken.

Bis dahin wollte ich eigentlich nur kaufen, nicht verkaufen. Das überdenke ich aber aktuell, was einer der Anlässe ist, warum ich mich anmelde.

 

Um ein wenig den Kontext vom Depot herzustellen:

Es läuft zusätzlich zu meinem ETF-Weltportfolio, das aktuell bei ~115k€ steht, und bis 2019 bei etwa 150k€ stehen soll.

Bargeld (Fest-, Tages-) sind zusammen 80k€.

Keine Schulden, wohne in Eigentum.

 

Ich schreibe das, um zu begründen, dass meine Aktienauswahl nicht auf eine maximale weltweite Diversifizierung ausgerichtet sein braucht, bzw. ist.

Es soll eher die Summe aus den Einzelenttscheidungen sein. Wobei es für mich ein kleiner Pluspunkt ist, wenn ich nicht aus der gleiche Branche/Markt die 5. Position kaufe, sondern etwas neues.

Meine Kaufbeträge sind im Bereich 500-1.000€, sodass ich etwa 1% Gebühren bezahle. Höher möchte ich nicht, was mich bei der Auswahl etwas limitiert. Daher sind es aktuell primär deutsche und US-Titel geworden.

Ich habe aber nun ein Flatex-Depot eröffnet und kann jetzt auch anderswo für diese Gebührenrate kaufen.

 

Hier mein aktueller Bestand

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Ich hätte eine kurze Frage, bin etwas verunsichert.

 

Wieso hast du bei der BASF solange gewartet? Im Februar war sie sogar ein Stück unter 60€ zu haben, du hast sie über 70€ gekauft. Wie kam es zu dieser Verzögerung?

 

Kuka super interessante Entwicklung! Möchte keine Empfehlung was du tun solltest abgeben, da sind andere um das zigfache befugter als ich..

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Posted · Edited by Schildkröte

Ja, Kuka ist durch die Übernahmeverhandlungen sehr stark im Kurs gestiegen. Sollte der Deal doch nicht zustande kommen, wird der Kurs sich wieder auf sein bisheriges Niveau zurückentwickeln. Aber gehen wir mal davon aus, dass die Übernahme wahrscheinlich klappen wird. Die Aktie soll wohl nicht von der Börse genommen werden. Eine Squeeze Out - Spekulation bietet sich daher eher nicht an. Könnte der Kurs noch aus anderen Gründen weiter steigen? Es ist bereits jetzt sehr viel Wachstum(sphantasie) vorweg im Kurs eingepreist. Sollte hier mal eine Gewinnwarnung oder allgemein eine Marktkorrektur erfolgen, geht es kurstechnisch erfahrungsgemäß gen Süden. Alles in allem spricht mehr für eine Gewinnrealisierung als für weiteres halten oder gar aufstocken.

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Posted · Edited by Actionic

(in die Übersicht obern verschoben)

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Das geht ja schnell hier :-)

Noch nicht ganz eröffnet, schon die ersten Antworten. Vielen Dank dafür.

 

Zu BASF:

Ich kümmere mich bisher eher schubweise um die Finanz-Themen. Ursprünglich mal etwas mehr bei der ETF Auswahl. Dann 2 Jahre gar nicht.

Im Sommer 2014 dann der Entschluss das Aktien-Depot zu bauen, und seitdem nur im Sommer dazu gekommen. (einzige Ausnahme war Schaefller im Winter 2014)

Dh. ich habe einen besseren Zeitpunkt verpasst.

 

Zu KUKA:

Ich denke ich werde es so machen, auch wenn es meinem Urprungsplan widerspricht.

(Höheflüge von Netflix, Bayer, Daimler hatte ich bewusst nicht genutzt. Aber ehrlich gesagt auch nicht damit gerechnet, dass der Kursgewinn komplett zurückgeht - ohne Rückschläge des gesamten Markts.

 

Dann muss ich mir jetzt eine Folgeüberlegung machen:

Ich zahle Kapitalertragssteuer auf den Gewinn bei Kuka. Ggf. macht es Sinn eine der Verlustpositionen zu verkaufen um Gewinn/Verlust zu kompensieren.

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Posted · Edited by Horst Schlämmer

Hallo Actionic,

mir gefällt das Depot sehr gut. Meiner Meinung nach brauchst du da eigentlich keinen ETF.

Die meisten Werte würde ich auch kaufen. Außer vielleicht Borussia Dortmund, Deutsche Post oder Ford. Wahrscheinlich bist du Dortmundfan und fährst einen Ford. Anders kann ich es mir nicht erklären. Bei Microsoft und Apple fehlt mir derzeit die Phantasie. Ich würde da lieber mehr auf Alphabet setzen.

Automobilzulieferer würde ich gegen Hersteller tauschen. Die sitzen in der Branche immer am längeren Hebel und haben die besseren Margen. Ich würde auch nicht so kleine Positionen kaufen. Da sind die Transaktionskosten verhältnismäßig zu groß.

Kuka ist momentan bei 115 gedeckelt. Es sieht nicht nach einer Übernahmeschlacht aus. Ich würde Gewinne mitnehmen. Wenn es geht steuerfrei, durch Realisierung von Verlusten bei Werten, die du loswerden mächtest.

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Posted · Edited by Actionic

Hmm, die Auswahl, welche ich dann "loswerden möchte" fällt schwer.

Oerlikon, Ford und Dialog wären verlustmäßig Kandidaten. Ich möchte sie mir aber eigentlich noch etwas länger anschauen.

 

Blöd gesagt,könnte ich sie auch verkaufen und neu kaufen (Transaktionskosten 10€, müsste ich aber mit mehreren Positionen machen).

Beim Verkauf von 13 Stück wäre der Gewinn 830,-. Dann zahle ich 209€ Steuern.

 

Ich muss mir nochmal durch den Kopf gehen lassen ob das Sinn macht. Im "mittelfristigen Endeffekt" hätte ich ja erstmal weniger effektiven Gewinn, aber trotzdem die gleichen Positionen im Depot.

Nur weniger Steuern bezahlt...

 

Noch ein Auszug meiner Gedanken für die genannten Kaufentscheidungen:

 

Deutsche Post (gerade erst gekauft)

Schien mir preiswert für die Dividende, bzw. im Vergleich mit Kandidaten wie FedEx und UPS.

Und irgendwer muss die Pakete vom Online-Shopping ja zum Käufer bringen ;-)

Bedrohung durch Amazon.. Ich durchblicke ich nicht ganz warum das für Amazon sinnvoll sein sollte und wenn passiert das auch nicht von heute auf morgen.

Quasi-Monopolstellung bei Briefen - auch wenn die immer weniger werden.

 

Ford (gehörte zu meinen ersten Käufen, das war etwas aus dem Bauch heraus)

Mein Blick war hier eher auf dem amerikanischen Markt, wo ich die sehr stark wahrgenommen habe.

In Europa sind sie immerhin wieder in Gewinnzone gekommen, wobei das nach Brexit vermutlich obsolet ist. Ich glaube hier verkaufen sie den Großteil in Europa.

Bei Ford war mir aussdem hängen geblieben, dass sie im Rahmen der Wirtschaftskrise auf staatliche Hilfen verzichtet haben und klargekommen sind.

Müsste ich vielleicht wirklich mal überdenken. Schreibe dann im Thread dazu :-)

 

Borussia Dortmund:

Ja, Fan :-)

Aber trotzdem nicht nur deswegen gekauft. Pros sind für mich:

Großes Steigerungspotential der Einnahmen - wenn man mal die Gelder anschaut, die in England bzw. zu gewissen Klubs dort fließen.

Entwicklungen unter dem aktuellen Manager sehe ich mit kleinen Ausnahmen super. Es wird nachhaltig gedacht.

Aber ich will es nicht verteidigen. Ist wohl nicht das erste, was sich der allgemeine Aktionär so anschaut :-)

 

 

Edit:

Und noch zur Positonsgröße:

Ihr seht ja, dass mein Fachwissen noch sehr begrenzt ist. Deswegen fehlt es mir in gewissem Maße an "Selbstvertrauen" für größere Beträge.

Ich hoffe dann eher darauf, dass ich in einigen Jahren mal Rücksetzer ausnutzen werde - die es wohl mal geben wird.

Und gegen die Effekte, die ein Nachkauf bei zb. 20% Abschlag ausmacht, sind die Transaktionskosten wiederum Peanuts..

 

Tausch der Zulieferer werde ich aufgreifen.

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Deutsche Post (gerade erst gekauft)

Schien mir preiswert für die Dividende, bzw. im Vergleich mit Kandidaten wie FedEx und UPS.

Und irgendwer muss die Pakete vom Online-Shopping ja zum Käufer bringen ;-)

Bedrohung durch Amazon.. Ich durchblicke ich nicht ganz warum das für Amazon sinnvoll sein sollte und wenn passiert das auch nicht von heute auf morgen.

Quasi-Monopolstellung bei Briefen - auch wenn die immer weniger werden.

 

 

 

Mit Monopolen ist das so eine Sache. Was gibt es noch für eine Phantasie, wenn man schon ein Monopol hat? Im Rahmen der Globalisierung werden sich viele Monopole auflösen. Die Post hat schon viel geschafft, aber der Markt ist so umkämpft, dass sie sich meiner Meinung nach nicht zum Global Player eignen. In den USA sind sie ja schon gescheitert . Wettbewerb wird von ganz anderer Seite kommen, an die man heute vielleicht noch nicht denkt. Du hast Amazon schon genannt. Ich könnte mir auch vorstellen, dass Unternehmen wie Flixbus da mit einsteigen. Genauso, wie sich der Personentransport durch Unternehmen wie z.B. auch Uber derzeit umkrempelt wird es auch mit dem Gütertransport passieren. Warum sollte man Dienste wie Uber oder Blablacar nicht da mit einbeziehen können, oder Fahrradkuriere in der Großstadt`? Wir sind doch heutzutage alle vernetzt, und es fahren überall ungenutzte Transportkapizitöten durch die Landschaft. Die muss man nur irgendwie zusammenbringen. Ob die Post auf solche Herausforderungen flexibel reagieren wird, kann man vielleicht bezweifeln. Postbus wurde ja gerade verkauft. Da ist man auch schon wieder an Flixbus gescheitert.

 

 

 

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Schönes Depot. Nicht immer das gleiche :thumbsup:. Für mich persönlich wäre das zu viele Positionen, vor allem wenn man da noch etwas Überblick behalten will und das auf Basis von sinnvollen Bewertungen. Von daher würde ich an deiner Stelle etwas reduzieren/fokussieren.

 

Zu den Einzeltiteln

Kuka: Die Analyse finde ich gut. Mehr im Blog.

Berkshire: Ist ein guter Kauf, weil die Aktie fast nur nach oben gehen kann. Berkshire kauft ab einem Buchwert von 1,2 Aktien zurück. Mehr dazu sicher im Thread.

Weitere attraktive Titel für dich könnten Nanogate oder publity sein. Hierzu gibt es auch Threads im Forum.

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Posted · Edited by Actionic

(in Übersicht oben verschoben)

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Mit Monopolen ist das so eine Sache. Was gibt es noch für eine Phantasie, wenn man schon ein Monopol hat? Im Rahmen der Globalisierung werden sich viele Monopole auflösen. Die Post hat schon viel geschafft, aber der Markt ist so umkämpft, dass sie sich meiner Meinung nach nicht zum Global Player eignen. In den USA sind sie ja schon gescheitert . Wettbewerb wird von ganz anderer Seite kommen, an die man heute vielleicht noch nicht denkt. Du hast Amazon schon genannt. Ich könnte mir auch vorstellen, dass Unternehmen wie Flixbus da mit einsteigen. Genauso, wie sich der Personentransport durch Unternehmen wie z.B. auch Uber derzeit umkrempelt wird es auch mit dem Gütertransport passieren. Warum sollte man Dienste wie Uber oder Blablacar nicht da mit einbeziehen können, oder Fahrradkuriere in der Großstadt`? Wir sind doch heutzutage alle vernetzt, und es fahren überall ungenutzte Transportkapizitöten durch die Landschaft. Die muss man nur irgendwie zusammenbringen. Ob die Post auf solche Herausforderungen flexibel reagieren wird, kann man vielleicht bezweifeln. Postbus wurde ja gerade verkauft. Da ist man auch schon wieder an Flixbus gescheitert.

 

 

Ich hatte ähnliche Überlegungen.

Was man da vielleicht noch ergänzen kann: Bis diese Änderungen relevant eingeschlagen sind, gehen bei unserer trägen Gesellschaft sicher noch einige Jahre ins Land.

Bis jeder ein Smartphone hatte, nachdem das Produkt ausgereift war, hat auch 10 Jahre+ gedauert.

Ich habe in den letzten 2 Wochen 12 Pakete bekommen (ich kaufe im Sommer nicht nur Aktien ;-) ).

Davon kamen 11 mit DHL, 1 mit GLS. (das ist jetzt nicht ganz repräsentativ).

 

Ich habe die Hoffnung, sobald ich das erste Paket über alternative Dienste erhalte, noch genug Zeit zu haben, die Deutsche Post loszuwerden.

Angenommen ich halte die Aktie nur 5 Jahre, habe ich bis dahin alleine 25% des Wertes als Dividende bekommen.

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Schönes Depot und danke fürs Teilen :thumbsup:

Um manche Käufe kann man dich nur beneiden. KUKA für 44€, Alphabet für 428€, Amazon für 383€, 3M für 108€.

Bei Ebay scheinst du einen falschen Kaufpreis dokumentiert zu haben. Die Aktie stand nie 57,94€.

 

Was mir auffällt ist eine relativ starke Fokussierung auf den (deutschen) Maschinenbau. Schaeffler und Continal sind meiner Ansicht nach eher redundant.

- Was mir auf den ersten Blick komplett fehlt sind Hersteller von Alltagsgegenständen. Ein Unilever, Procter&Gamble etc. würden dir nicht schaden. Hab davon aber auch nur einen (Unilever)

- Ein Rohstoff-Gigant würde das ganze Depot womöglich auch noch abrunden.

- bei Gesundheit sehe ich nur Bayer und 3M ein bißchen Medizintechnik.

. Ist in die Richtung ein Kauf geplant?

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Hallo Chips,

 

Die Preise bei Ebay und Paypal muss ich noch händisch korrigieren. Das kommt so aus der Depotübersicht.

Der Preis bei Ebay, 57€, dürfte aber stimmen. Das war vor dem Aktiensplit Ebay in Ebay+Paypal.

Aus dem Kauf über ca. 750 von Ebay ist also ca 780 Ebay+Paypal geworden.

Die 36 für Paypal wurden nicht bezahlt sondern sind der Aktiensplit.

 

Zu den Kursen:

wie man es macht, macht man es falsch :-)

ich freue mich einerseits über die Käufe, ärgere mich aber auch schwarz, nicht einfach größere Positionen gekauft zu haben.

Das Geld war ja da...

Immerhin bin ich bei Google/Alphabet über meinen Schatten gesprungen und habe für 2k€ gekauft. Ansonsten immer nur für 500-1000€.

Aber es hätten auch 5k sein können/sollen. Jetzt macht es halt auch keinen Spaß da zuzukaufen :-/

 

Schaeffler und Conti redundant verstehe ich nicht. Sind zwar beides Automobilzuliefere, aber doch völlig unterschiedliche Produkte.

Stichwort Präzisionsteile vs. hohe Vielfalt an Teilen.

Bei beiden sehe ich zumindest auf europäischer Ebene eine Technologieführerschaft.

Bei Schaeffler in der Herstellung der Teile, bei Conti auch bpslw. bei Displays.

Will sagen, ein paar Teile gibts, die holt jeder Autobauer entweder dort oder ausserhalb von Europa. Zumindest meine Einschätzung, was ich so gelesen habe.

Ist halt alles so eine Art "Inselwissen".

 

Rohstoff-Gigant: Könntest du etwas empfehlen?

Ist absolut ein Bereich der mich interessiert, wüsste aber nix ausser vllt. solche ETFs:LU0419741177, DE000A0H0728

 

Gesundheit hab ich nur das oben geschriebene im Sinn. Amplifon oder GlaxoSmithKline.

Aber sowas hattest du sicher nicht im Sinn.

Pfizer hab ich.

Fresenius mal drüber nachgedacht aber schien mir zu teuer. Wobei ich nicht auf Fresenius Med geschaut habe.

 

 

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Ich habe den Ebay Preis nun korrigiert und auf die 2 Positionen aufgeteilt.

In aktuellen Charts erkenne ich nicht, wie der Preis mit dem damaligen Kaufpreis zusammenpasst. Müssten eher 3 Euro je Aktie weniger sein.

Noch merkwürdiger: Die DAB hat das Einbuchen der Paypal Aktien wie eine Ausschüttung behandelt, und mir 123€ Kapitalertragssteuer berechnet (?) !!

Da muss ich mal dort oder beim StB. nachfragen.

 

Habe auch noch Allianz und BMW ergänzt, die in der Zwischenzeit dazugekommen sind.

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Immerhin bin ich bei Google/Alphabet über meinen Schatten gesprungen und habe für 2k€ gekauft. Ansonsten immer nur für 500-1000€.

Aber es hätten auch 5k sein können/sollen. Jetzt macht es halt auch keinen Spaß da zuzukaufen :-/

Naja, wie man sich eben wohl fühlt. Ich fände Positionen unter 1000€ zu wenig, wobei ich mit weniger auch schon nachgekauft hab.

 

Schaeffler und Conti redundant verstehe ich nicht. Sind zwar beides Automobilzuliefere, aber doch völlig unterschiedliche Produkte.

Stichwort Präzisionsteile vs. hohe Vielfalt an Teilen.

Bei beiden sehe ich zumindest auf europäischer Ebene eine Technologieführerschaft.

Bei Schaeffler in der Herstellung der Teile, bei Conti auch bpslw. bei Displays.

Will sagen, ein paar Teile gibts, die holt jeder Autobauer entweder dort oder ausserhalb von Europa. Zumindest meine Einschätzung, was ich so gelesen habe.

Ist halt alles so eine Art "Inselwissen".

Naja, ich meinte, weil Continental zur Hälfte Schaeffler gehört. Talanz und HannRück im Depot macht ja auch relativ wenig Sinn. Man will ja auch nicht zu viele Positionen haben.

 

Bei Maschinenbau im weitesten Sinne hast du 12 Unternehmen. Jedes Dritte in deinem Depot. Was mich an denen immer stört ist die niedrige Marge. Vom eingesetzten Kapital bleibt als Gewinn in der Regel nur unter 5% hängen (3M ist da krasser Außenseiter). Aus Markteffizienzgründen finde ich, dass die Gesamtkapitalrendite eines der wichtigsten Kriterien sein soll. Der Gewinn ist der Wert der Outputs minus den Wert des Inputs (Wert der Zuliefererteile, Arbeitsstunden etc.). Andererseits sind die Dividenden hoch. Auch die Markteintrittsbarrieren sind bei kapitalintensiven Branchen relativ hoch. Ich selber hab in dem Bereich nur BMW (die haben noch die Markenbonus), Leoni (Return-Wette) und Fuchs Petrolup (die haben allerdings auch hohe Margen). 3M und Krones würde ich mir noch dazu wünschen.

 

Rohstoff-Gigant: Könntest du etwas empfehlen?

Ist absolut ein Bereich der mich interessiert, wüsste aber nix ausser vllt. solche ETFs:LU0419741177, DE000A0H0728

Ich würde einfach 1-2 Ölriesen kaufen (Shell, Chevron und/oder Exxon Mobile) und/oder ein BHP oder Rio Tinto oder so. Muss aber auch nicht sein.

 

Gesundheit hab ich nur das oben geschriebene im Sinn. Amplifon oder GlaxoSmithKline.

Aber sowas hattest du sicher nicht im Sinn.

Pfizer hab ich.

Fresenius mal drüber nachgedacht aber schien mir zu teuer. Wobei ich nicht auf Fresenius Med geschaut habe.

Hm was reizt dich jetzt an Amplifon? Ich selber hab Edwards Lifescience und Align Technology und will die kurz vergleichen.

- auf Basis des EPS von 2015 haben alle 3 ein KGV zwischen 40 und 50

- der Marktwert liegt bei 2Mrd., 22Mrd, 6Mrd. (Amplifon, EW, ALGN) -> je kleiner, desto höher das Risiko

- über Amplifon finde ich auf die Schnelle keine Wachstumsaussichten. Bei ALGN und EW finde ich alles. Informationsbeschaffung ist mir wichtig.

http://www.nasdaq.com/symbol/algn/earnings-forecast

http://markets.ft.com/data/equities/tearsheet/forecasts?s=ALGN:NSQ

https://en.wikipedia.org/wiki/Clear_aligners#Align_Technology

- das EK-Kapital liegt bei 38%, 62% bzw. 73%. (Amplifon , EW, ALGN)

- der Gewinn hat sich von 10 bis 15 pro Aktie um 35%, 125%, 90% gesteigert.

- der Umsatz hat sich 10 bis 15 um 50%, 70%, 120% gesteigert

- Gesamtkapitalrendite unter 4%, über 10%, über 10%.

- Amplifon bezahlt Dividende aus einem quellensteuerunfreundlichen Land, EW und ALGN bezahlen aus naheliegenden Gründen keine Dividende.

 

Wie dem auch sei. An der Börse wird die Zukunft gehandelt und da ich keine Info von Amplifon habe(bzw. ist es mir zu mühsam, das rauszusuchen), warte ich mal auf deine Antwort. Die Wachstumsaussichten von EW und ALGN sind jedenfalls ziemlich gut.

Einen Blick Wert könnten auch Folgende sein:

- Zoetis (Gesundheit Tiere)

- Thermo Fisher Scientific (Gewinn auch verdoppelt, Umsatz 60% hoch, EK-Quote über 50%, aber nur 5% Gesamtkapitalrendite)

- Biogen (Gewinn extrem gesteigert, aber eben von Patenten abhängig. Ist in den letzten Tagen leider ziemlich teuer geworden)

- Fresenius (seit 2010 Umsatz und Gewinn verdoppelt, aber wenig Eigenkapital und Rendite)

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Hallo Chips,

ich gehe mal durch. Habe mir dein Depot schon gebookmarked.

Komme den ganzen nötigen Recherchen nur kaum hinterher.

 

Zur Positionsgröße und Anzahl

500€ ist meine unterste Grenze.

Es sollte eigentlich mehr sein, um 2019 mit dem Zielbetrag investiert zu sein.

Da ich meinen Lern- und Recherchevorhaben nicht hinterherkomme habe ich die dieses Jahr sehr häufig gewählt.

Das ist quasi der Kompromiss aus "sicher, dass es für mich ein Kauf ist" und "ich müsste eigentlich noch diese und jene Fakten vergleichen".

 

Schaeffler vs. Conti

Jetzt wo du es schreibst erinnere ich mich. Hatte da nicht mehr dran gedacht :-/ eignl nicht besonders sinnvoll...

 

Talanx, Hannover Rück

... hatte ich mir jetzt kürzlich auch angeschaut. Hätte ich zusätzlich zur Allianz noch gekauft.

Am Ende hätte ich ich fast Hannover Rück gekauft. Erschien mir aber etwas teuer und dieser Artikel hat mich dann noch davon abgebracht:

https://www.fool.de/2016/02/08/3-mdax-aktien-von-denen-ich-die-finger-lasse-zalando-hannover-ruck-und-gea-group/

 

Rohstoff Branche habe ich notiert, kommt nach den anderen Überlegungen an die Reihe.

 

Amplifon, Edwards Lifescience und Align Technology

Bisher hatte ich mir Amplifon nur notiert.

Wenn ich das so lese, denke ich da erstmal nicht drüber nach.

Italien hatte ich eher als Bereicherung an Diversifizierung empfunden, aber du hast Recht, das steuerliche nervt eher.

Nach den Kennwerten scheint mir besonders EL interessant. Werde mir beides bei Gelegenheit anschauen.

 

Die anderen Werte ebenfalls.

Fresenius war mir wie gesagt zu teuer.

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Noch zu ProcterGamble und Unilever und Co:

Ich sehe mein Aktiendepot zwar grundsätzlich losgelöst von meinem ETF-Depot, aber wie geschrieben, gibt es für "sinnvolle Ergänzung" einen Pluspunkt.

Die genannten sind aufgrund ihres hohen Anteils in den Indizes quasi schon in meiner typischen Positionsgröße vorhanden.

Ich würde zb. PG dann kaufen, wenn es einen nennenswerten Rücksetzer macht, ansonsten erscheint es mir zu teuer..

 

 

Hier noch meine Aktivitäten vom Wochende.

Bzw eher Beschlüsse-, gekauft hab ich noch nichts.

Werde das wohl morgen eingeben.

 

 

Berkshire

... werde ich dann jetzt wohl doch kaufen (und mich ärgern, dass ich es nicht vor zwei Jahren gemacht habe)

Rein branchentechnisch ist es auf jeden Fall eine gute Ergänzung :-)

Ich denke an Positionsgröße 1500-2000€

 

WalMart

WErde ich kaufen. Wohl aber nur 500€.

Besser als Tagesgeld ;-)

Xylem

Werde ich kaufen. Position ~1000€

Die Summer der Informationen macht sie mir sehr attraktiv.

Kennzahlmäßig soweit ich das beurteilen kann kein Schnäppchen aber auch nichts alarmierendes.

Ich kann ja nicht immer günstig kaufen ;-)

... KSB ist vorerst verworfen

 

 

Immobilien Deutschland (Deutsche Wohnen und auch LEG Immobilien)

Mein Vonovia Kauf hat mein Interesse hier noch nicht gestillt.

Habe mir deswegen diese beiden angeschaut.

Vom Inhalt her, also "was ich kriege" ist mir Deutsche Wohnen attraktiver (auch als Vonovia).

Wenn ich mir die Differenz von Aktienwert zu Nettoinventarwert anschaue, scheint mir Deutsche Wohnen sogar besserer Value als LEG zu sein.

Trotzdem, bzw. auch wegen dem Vonovia Kauf , werde ich erstmal 4-6 Wochen abwarten, ob sich er Kurs nicht doch ein bissl abkühlt. Sonst auf die Watchlist...

 

 

Die Kandidaten aus der Papierindustrie (Smurfit Kappa und Mayr-Melnhof Karton)

setzte ich auch mal auf Wiedervorlage in 4-6 Wochen.

Beide könnten wegen gesenkter Erwartungen bzw. negativem Chart Momentum noch etwas sinken.

Finde beide nach wie vor interessant - wie vielleicht auch die Peer Group Kollegen Mondi und International Paper

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Von Walmart würde ich die Finger lassen. Bei Berkshire kannst du noch auf Rücksetzer warten.

Im Immobilienbereoch könnte publity ganz interessant sein.

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Du beschäftigst Dich mit vielen Unternehmen. Das ist zunächst erstmal lobenswert. Allerdings habe ich wie bei vielen Anfängern auch bei Dir ein wenig den Eindruck, dass Du am liebsten alles haben möchtest. Diese Euphorie ist zu Beginn verständlich, legt sich jedoch mit der Zeit glücklicherweise. Ich sehe meine Depotpositionen inzwischen eher nüchtern und habe auch kein Problem damit, ggf. Kasse zu machen. Mayr-Melnhof kann man auch der Verpackungsindustrie zuordnen. Hier könntest Du Dir mal Gerresheimer (Spezialist für pharmazeutische Verpackungen) anschauen.

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Posted · Edited by Actionic

Von Walmart würde ich die Finger lassen. Bei Berkshire kannst du noch auf Rücksetzer warten.

Im Immobilienbereoch könnte publity ganz interessant sein.

 

Kannst du das mit Walmart begründen?

 

Gibt es einen Grund, warum du bei Berkshire Rücksetzer erwartest?

 

Bzgl. Publity: Die wollte ich mir nach deinem Vorschlag in #10 ohnehin anschauen.

Hatte ich mir zusammen mit Eyemaxx Real Estate notiert.

Diese beiden schienen mir ähnlich zu sein (auf den ersten Blick).

Kann man bei derartigen Unternehmen (geringe MA-Zahl, Branche) die Kennzahlen ähnlich interpretieren, wie bei "normalen" produzierenden Unternehmen?

Bspl. habe ich von Besonderheiten in der Versicherungs-Branche gelesen, und bsplw. bei Immobilienfirmen wie Deutsche Wohnen davon, dass weniger das KGV/KBV als der NAV in Relation zum Preis aussagekräftig dafür ist, ob die Unternehmen "günstig" sind.

 

Mehr dazu lese ich hoffentlich bei Gelegenheit in Schildkröte's Leitfaden unter 6.2 ;-)

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a) ...den Eindruck, dass Du am liebsten alles haben möchtest.

 

b) ..... Mayr-Melnhof kann man auch der Verpackungsindustrie zuordnen. Hier könntest Du Dir mal Gerresheimer (Spezialist für pharmazeutische Verpackungen) anschauen.

 

 

a) Ja ist so. Bei der vorgestellten Auswahl habe ich meinen Sammeltrieb schon unterdrückt ;-)

Wobei ich mir aktuell vergenommen habe ruhig etwas flüchtiger zu kaufen.

So blöd es sich anhört, das Geld ist im Prinzip aktuell über.

Deswegen nehme ich aktuell, anders als ursprünglich vorgehabt, gerne irgendwelche "Standard-Werte" mit rein (wenn sie meine Branchenvielfalt etwas vergrößern).

Dabei habe ich trotz hohen Gebühren (kleine Positionsgrößen) dann gerade wegen der Vielfalt ein gutes Gefühl - besser als in Tagesgeld zu stecken.

 

Soll heißen, ich die diesjährigen Käufe von Apple, BASF, Vonovia, Conti, Allianz, Deutsche Post, BMW plus zb. noch kommend Union Pacific und WalMart sehe ich eher als Sub-Depot, bei dem ich gegenüber einer Festgeldanlage aktuell ein sehr gutes Gefühl habe.

 

Der einzige diesjährige Kauf, der meinem Wunsch im Depot etwas "besonderes" zu haben entspricht, ist Xylem + das was vllt noch kommt.

 

 

 

b) ist notiert, werde ich machen.

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Kannst du das mit Walmart begründen?

Das KGV ist höher als der Durchschnitt. Die Margen sind auf Sinkflug. Das Geschäftsmodell wird von allen Seiten angegraben. Das muss nicht sein.

 

Gibt es einen Grund, warum du bei Berkshire Rücksetzer erwartest?

 

Nein. Gibt es einen Grund warum du zu Höchstständen des Markts kaufen musst?

 

Bzgl. Publity: Die wollte ich mir nach deinem Vorschlag in #10 ohnehin anschauen.

Hatte ich mir zusammen mit Eyemaxx Real Estate notiert.

Diese beiden schienen mir ähnlich zu sein (auf den ersten Blick).

Kann man bei derartigen Unternehmen (geringe MA-Zahl, Branche) die Kennzahlen ähnlich interpretieren, wie bei "normalen" produzierenden Unternehmen?

Bspl. habe ich von Besonderheiten in der Versicherungs-Branche gelesen, und bsplw. bei Immobilienfirmen wie Deutsche Wohnen davon, dass weniger das KGV/KBV als der NAV in Relation zum Preis aussagekräftig dafür ist, ob die Unternehmen "günstig" sind.

 

Publity würde ich über das KGV bzw. Gewinnwachstum bewerten. Es ist ein zyklisches Geschäftsmodell, das sehr stark von der Entwicklung des Gewerbeimmobilinemarkts in D abhängt. Aktuell seh ich diesen positiv, aber das kann sich auch irgendwann drehen.

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Darf man fragen, mit welcher Methode bzw. Methoden du deine Aktien auswählst?

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