Actionic

Actionic's Aktien-Depot

61 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

 

Nein. Gibt es einen Grund warum du zu Höchstständen des Markts kaufen musst?

 

 

Nein, eigentlich nicht.

Ich hoffe, dass ich das nicht tue. Deswegen kaufe ich ja über 5 Jahre verteilt, in der Hoffnung, dass ich das dadurch vermeide.

Jetzt grade werden die Preise/Markstände hoch beschrieben, speziell US, und es geistert vorbehaltene Stimmung.

Bin durch diese Stimmung schon zu den niedrigen Positionsgrößen von 500€ geneigt.

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Geschrieben

Gefühlt wurden hier auf den ersten beiden Seiten hunderte Werte behandelt. Was heute gut ist, ist morgen wieder Kacke. Dann kommen wieder neue Einwürfe. Ziemlich chaotisch und unübersichtlich. Als würde dir die Zeit weglaufen. Vielleicht wäre es angebracht, mal einen Gang zurückzuschalten. Oder ist dein Name einfach Programm, Actionic!? ;)

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Geschrieben

@ markymark: Guter Rat :thumbsup:.

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Geschrieben

Nein. Gibt es einen Grund warum du zu Höchstständen des Markts kaufen musst?

Dabei geht es doch nur um Psychologie. Wenn man auf einem Höchststand kauft, ärgert man sich nochmal eine Portion extra, wenn der Kurs nachgibt.

Anfang 2014 waren Berkshire B bis auf 80€ gefallen. Damals lag das Alltimehigh bei 90€. Dann steigt die Aktie plötzlich auf 90€ und schraubt sich die Folgemonate jeden Monat etwa 1€ höher. Hätte es da einen Grund gegeben, die Aktie auf ihrem Höchststand zu kaufen? Die Aktie ist seitdem nicht mehr in die Nähe von unter 95€ gekommen.

Man kann natürlich auch warten, aber wie ärgert man sich, wenn die Aktie nie mehr so günstig wie heute wird?

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Geschrieben

Nein. Gibt es einen Grund warum du zu Höchstständen des Markts kaufen musst?

Dabei geht es doch nur um Psychologie. Wenn man auf einem Höchststand kauft, ärgert man sich nochmal eine Portion extra, wenn der Kurs nachgibt.

Anfang 2014 waren Berkshire B bis auf 80€ gefallen. Damals lag das Alltimehigh bei 90€. Dann steigt die Aktie plötzlich auf 90€ und schraubt sich die Folgemonate jeden Monat etwa 1€ höher. Hätte es da einen Grund gegeben, die Aktie auf ihrem Höchststand zu kaufen? Die Aktie ist seitdem nicht mehr in die Nähe von unter 95€ gekommen.

Man kann natürlich auch warten, aber wie ärgert man sich, wenn die Aktie nie mehr so günstig wie heute wird?

 

Man benoetigt feste Regeln fuer Ein- und Ausstiege. Wenn die Aktie jetzt zu teuer ist, dann wird darauf gewartet, dass die Aktie nochmal guenstiger wird, oder man schaut sich eben nach einer anderen um. Ich kaufe keine Aktie einfach nur, weil sie immer weiter steigt und ich Angst habe sie koennte mir noch davonlaufen. Bei Tencent habe ich den Einsteig z.B. verschlafen, jetzt hoffe ich auf eine neue Chance, ansonsten lasse ich es eben bleiben. Ein ATH birgt immer die Gefahr einer Korrektur, da ab dann jeder Investor mit seinen Aktien garantiert im Plus steht, die daraus resultierenden Gewinnmitnahmen haben dann in deinem Beispiel den Preis von 90 auf 80 gedrueckt.

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Dabei geht es doch nur um Psychologie. Wenn man auf einem Höchststand kauft, ärgert man sich nochmal eine Portion extra, wenn der Kurs nachgibt.

Anfang 2014 waren Berkshire B bis auf 80€ gefallen. Damals lag das Alltimehigh bei 90€. Dann steigt die Aktie plötzlich auf 90€ und schraubt sich die Folgemonate jeden Monat etwa 1€ höher. Hätte es da einen Grund gegeben, die Aktie auf ihrem Höchststand zu kaufen? Die Aktie ist seitdem nicht mehr in die Nähe von unter 95€ gekommen.

Man kann natürlich auch warten, aber wie ärgert man sich, wenn die Aktie nie mehr so günstig wie heute wird?

 

Man benoetigt feste Regeln fuer Ein- und Ausstiege. Wenn die Aktie jetzt zu teuer ist, dann wird darauf gewartet, dass die Aktie nochmal guenstiger wird, oder man schaut sich eben nach einer anderen um. Ich kaufe keine Aktie einfach nur, weil sie immer weiter steigt und ich Angst habe sie koennte mir noch davonlaufen. Bei Tencent habe ich den Einsteig z.B. verschlafen, jetzt hoffe ich auf eine neue Chance, ansonsten lasse ich es eben bleiben. Ein ATH birgt immer die Gefahr einer Korrektur, da ab dann jeder Investor mit seinen Aktien garantiert im Plus steht, die daraus resultierenden Gewinnmitnahmen haben dann in deinem Beispiel den Preis von 90 auf 80 gedrueckt.

 

Deine Logik ist schlüssig. Die Fragestellung ist aber: Sollte man eine Aktie kaufen, wenn sie grad auf einem ATH steht oder sollte man dann immer erst auf eine Korrektur warten?

Ich schau grad den Chart von Berkshire-Aktien an:

https://de.finance.yahoo.com/echarts?s=BRK-A#symbol=BRK-A;range=

Ich versuche relativ ATHs mit relativ großer Dominanz (wie bei Bergen) zu finden und minimal 20% über den letzten ATH. Das heißt, das letzte ATH ist nicht vor einem Tag, sondern der letzte Berg mit anschließender Talfahrt.

-> Es gibt natürlich immer mal wieder Rücksetzer. Aber wenn man die Zukunft nicht kennt, weiß man nicht, wo man sich befindet.

Beispiel: Oktober 1988. 5000$, was 25% über dem letzten ATH auf 4000$ lag. So günstig wurde die Aktie nie wieder.

Beispiel2: Oktober 1989: 8200$. Hier hätte sich Warten gelohnt. Bald darauf gab es einen Rücksetzer auf 6000. Aber ok, fast 100% innerhalb eines Jahres birgt die Gefahr einer Korrektur eher als 25% in einem Jahr.

 

Was haben wir aktuell? Binnen 4 Jahren etwa 80% zugelegt (2011 bis Anfang 2015), seither dümpelt man auf dem Niveau herum.

-> Das ist was anders als wenn der Kurs vor einem Jahr noch halb so hoch gestanden wäre und man doppelt so hoch wie das letzte ATH stehen würde.

 

PS: Ich hab 6 meiner 20 Aktien auf auf Höhe eines ATH gekauft. Die sind aktuell 45%(EW), 20%(ALGN), 13%(JNJ), 10% (Themorfisher), 5% (TJX) im Plus und nur MCD ist mit etwa 4% im Minus.

-> Meiner Ansicht sind Aktien, die im Kurs verloren haben, ein genauso großes Risiko auf einen Kursrutsch.

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Geschrieben

Bzgl. dem Timing und ATH

Grundsätzlich müsste ein richtiges Timing doch Nebensache sein (?)

Wenn die Auswahl stimmt, also ein gutes Unternehmen gewählt wurde, wird ein heute gekaufter Wert doch in 5-15 Jahren positiv performed haben.

Das richtige Timing könnte dann noch das Sahnehäubchen darstellen.

 

Ein "totales" Fehltiming, bei aber Auswahl einer guten Aktie, würde ich doch vermeiden, wenn ich zum falschen Zeitpunkt nur eine niedrige Position gekauft habe.

Bleibe ich überzeugt, dass die Aktie gut ist, kann ich in den folgenden Jahren ja noch größere Positionsgrößen nachkaufen.

 

Ich stelle es mir aktuell so vor, dass ich bis 2019 unabhängig vom Timing kaufe, und auch verhältnismäßig schnellentschlossen.

Danach habe ich dann 30+ Jahre Zeit, und mutmaßlich auch mehr Fachwissen, und kann das Depot pflegen. (Positionen reduzieren, gezielt/getimed Nachkaufen sowie Zukaufen)

Dann, wenn das Depot auch eine entsprechende Größe hat, dass sich der Aufwand lohnt, werde ich auch deutlich tiefer als jetzt in die Gesschäfts- und Nachrichtenwelt meiner Unternehmen einsteigen.

 

 

PS: Ich hab 6 meiner 20 Aktien auf auf Höhe eines ATH gekauft. Die sind aktuell 45%(EW), 20%(ALGN), 13%(JNJ), 10% (Themorfisher), 5% (TJX) im Plus und nur MCD ist mit etwa 4% im Minus.

-> Meiner Ansicht sind Aktien, die im Kurs verloren haben, ein genauso großes Risiko auf einen Kursrutsch.

 

Franktoast, kann man dein Depot einsehen? Zeitlicher Verlauf würde mich interessieren.

 

(Infos, wie ich Aktien bisher ausgewählt habe und wie ich gedenke das in Zukunft machen werde folgen nachher)

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Geschrieben

Darf man fragen, mit welcher Methode bzw. Methoden du deine Aktien auswählst?

 

 

Meine Aktienauswahl (Bisher und Zukünftig)

Also ich verfolge grundsätzlich nicht eine Investment-Philosophie, bei der ich eine konkrete Methode erlerne und danach vorgehe.

(Ja, ich weiß - das sieht man ;-) )

Ich recherchiere in der Regel relativ viel über die Unternehmen und mache mir Gedanken über Ihre Rolle in der Industrie bzw. Gesellschaft / Weltgeschehen etc.

 

Es war die letzten 3 Jahre immer so, dass ich mir im Alltag Unternehmen notiert habe, die ich interessant fand (Nachrichten, Gespräche, persönlicher Bezug), und dann im Sommer dazu kam, dazu zu recherchieren.

Im Rahmen der Recherche wurde nach und nach ausgesiebt, bis hinterher meine Kaufentscheidung getroffen wurde.

Ich habe mich bis letztes Jahr dabei nicht ums Timing gekümmert. Dieses Jahr schon eher.

 

Hier mal beispielhaft, wie es bisher war:

 

Kaufrunde 2014

(gekauft: Kuka, Daimler, Oerlikon, Bayer, Borussia Dortmund, Ford, 3M, Google, GEA, SAP)

Daimler, Kuka, 3M, Google und SAP hatte ich als tolle, meiner Meinung nach besondere Unternehmen schon lange im Blick. Sind ja auch keine Geheimtipps gewesen ;-)

Ford, Oerlikon und GEA kamen im Rahmen meiner Recherche hinzu. Ich wollte nicht nur Riesen kaufen und einen ausländischen Autobauer. (wenig waren für mich günstig kaufbar)

Borussia Dortmund war hier nur Passion.

Werte, die ich hier aussortiert habe waren unter anderem: Infineon, Apple (beide später gekauft), Keyence, Fanuc, Fielmann, Olympus.

Mangelndes Fachwissen habe ich hier mit den Ratings der Websites kompensiert. Einzig die Historie von Umsatz, Gewinn und Kursverlauf habe ich mir noch angeschaut.

 

Kaufrunde 2015

(gekauft: Amazon, Infineon, DMG, KWS, Stroeer, KION, Netflix, Pfizer, Ebay, Dialog, Microsoft, Hella, Prudential)

Amazon, Infineon, Stroeer, KION, Netflix, Ebay, Dialog und Microsoft hatte ich wegen einer mMn aussichtsreichen Position am Weltgeschehen aufgenommen.

DMG, KWS, Hella kamen bei der Recherche hinzu.

Pfizer und Prudential: ich habe mir die Top 10 Positionen im MSCI World angeschaut und von denen diese 2 genommen, weil sie am günstigsten bewertet waren (laut Online Tools).

Bei dieser Auswahlrunde habe ich diese 13 aus 53 betrachteten Unternehmen ausgwählt.

 

Kaufrunde 2016

... Bekommt Ihr aktuell mit.

Ich habe 89 Unternehmen notiert. Dementsprechend wird da teilweise umgehend aussortiert.

Diesmal interessiert mich auch das Timing (siehe. Apple, BMW, Allianz).

Eine höhere Vielfalt in meinem Portfolio (vorher in der Regel alles Einzelentscheidungen).

Basic Fundamentaldaten, also die Bewertung, wie: KGV, KBV, Eigenkapitalrendite, Dividendenrendite.

Je nach Art des Buisness sind Dividenden erwünscht :-)

Gelegentlich habe ich mir auch Anteil Gewinn/Umsatz (als Maß für Margen bswl. bei den Supermarkt-Ketten oder Logistik-Unternehmen) und Anteil von Dividende/Gewinn (je nach Buisness und Entwicklungsstatus mehr oder weniger erwünscht) angeschaut.

Das war es in der Regel, wobei ich in den einzelnen Recherchen schon teilweise recht tief im Detail nachschaue. Bsplw. Stellenausschreibungen des Unternehmens.

 

 

Ich werde im Übersichtspost #1 noch etwas mehr zu meinen Kriterien und zukünftigen "Investmentstil" zusammenfassen :-)

 

Gefühlt wurden hier auf den ersten beiden Seiten hunderte Werte behandelt. Was heute gut ist, ist morgen wieder Kacke. Dann kommen wieder neue Einwürfe. Ziemlich chaotisch und unübersichtlich. Als würde dir die Zeit weglaufen. Vielleicht wäre es angebracht, mal einen Gang zurückzuschalten. Oder ist dein Name einfach Programm, Actionic!? ;)

Ich verstehe den Einwand größtenteils. Bzgl. der "gefühlt 100 Werte" entschuldigt mich hoffentlich die Erläuterung, dass ich die Positionen über ein Jahr zusammengesammelt habe. Dazu kommen noch ein paar auf die ich hier aufmerkam gemacht werde, oder durch die ich auf die Recherche komme.

Mir läuft die Zeit nicht weg, aber ich möchte schon ein paar Käufe auf den Weg bringen, wenn ich eine Position gut finde - es geht halt auch nur um kleine Positionen.

Danach werde ich es gemächlicher und stetiger angehen. Besonders bei Werten, die für mein Verhältnis etwas riskanter sind (wie Proto Labs oder Publity).

 

Nicht verstehe ich: "heute gut morgen Kacke". "Gut" heißt bei mir Kaufentscheidung, das mache ich dann auch. Alles andere ist für mich in Untersuchung (da gibt es dann vllt. pro und contra).

Hast du hier ein Beispiel?

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Geschrieben · bearbeitet von Horst Schlämmer

Nur mal so:

Bei Odergrößen von um die 500 Euro kommen für Kauf und Verkauf ca. 4% Transaktionskosten zusammen. Du schriebst mal was von 10 Euro pro Transaktion. Vielleicht mal die Depotbank wechseln? Das geht auch etwas billiger (ca die Hälfte, z.B. bei flatex). Wenn Du Deine Odergrößen auf ca. 2.500 bringst, bleiben die Transaktionskosten absolut ungefähr gleich. Das wären dann aber anteilig nur 0,8% .

Durch dein irrationales Kaufverhalten "kürzt" du deine Rendite um ca. 3%. Das heißt, bei 3% Performance des Aktienkurses machst du immer noch Verlust.

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Geschrieben · bearbeitet von Actionic

Nur mal so:

Bei Odergrößen von um die 500 Euro kommen für Kauf und Verkauf ca. 4% Transaktionskosten zusammen. Du schriebst mal was von 10 Euro pro Transaktion. Vielleicht mal die Depotbank wechseln? Das geht auch etwas billiger (ca die Hälfte, z.B. bei flatex). Wenn Du Deine Odergrößen auf ca. 2.500 bringst, bleiben die Transaktionskosten absolut ungefähr gleich. Das wären dann aber anteilig nur 0,8% .

Durch dein irrationales Kaufverhalten "kürzt" du deine Rendite um ca. 3%. Das heißt, bei 3% Performance des Aktienkurses machst du immer noch Verlust.

 

500€ Positionen sind ja nicht meine Standard-Positionsgröße, und auch nicht Wunsch-Größe.

Es ist meine Alternative zu gar nicht kaufen.

 

Mit den 10€ Transaktionskosten meinte ich für Kauf UND Verkauf.

Wie in #2 geschrieben habe ich nun ein Flatex-Depot.

Ich hatte 5€ Transaktionskosten im Kopf. Das ist aber falsch, es sind 12€ (6 €/Trade).

 

Um die ganze Misere mal positiv zu formulieren:

- 3% sind auch einige Dividendenrenditen pro Jahr -> ergo hat sich das nach einem Jahr kompensiert.

- Meine durchschnittliche Positionsgröße sind 800€ (-> 12€ machen hier 1,5% aus)

- Meine durchschnittlichen Transaktionskosten bisher sind 3,90€ (wgn. diverser Free-Trades) also im Schnitt 0,5% Kosten pro Transaktion

 

 

Um mal wieder auf die Aktienauswahl und -zusammenstellung zu lenken mal die Frage:

Welche Aktie würdest Du mir denn für eine 2.500€ Position empfehlen? (zum aktuellen Zeitpunkt)

Mein Projekt ist ja, in 5 Jahren ~50 Positionen zu kaufen :-)

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Geschrieben · bearbeitet von Actionic

Hier mal meine Aktionen der Woche:

 

Kauf Walmart ~600€

Die teils nachvollziehbaren Contra-Gründe konnten mich nicht ganz davon abbringen.

Aufgrund der Größe sehe ich WM in einer Position, besser als die Konkurrenz auf solche Problematiken adäquat reagieren zu können. (wie zb. durch den Zukauf diese Woche).

 

Kauf Xylem ~1000€

Diverse Artikel und Mangel an nennenswerter (kaufbaren) Konkurrenz sowie "Zukunftsträchtigkeit" des Geschäfts "Wasserhandling" haben mich von der Fa. überzeugt.

Kennzahltechnisch schien mir die Bewertung teuer zu sein, aber immerhin das Unternehmen gesund.

 

Kaufentscheidung Berkshire (zunächst mal für 1500-3000€).

 

Aus den Überlegungen zumindest vorläufig verworfen habe ich:

Union Pacific

UPS

Sixt

 

Update der Übersicht inkl. Ausformulierung meiner Kaufkriterien fürs Depot folgt.

Nächste Schritte:

- Entscheidung zu den verbleibenden "Großen" aus der Überlegungsliste

- Zusammenstellen von 5-7 High Potential Werten (aus der Liste, aus Tipps

- Deutsche Wohnen (halte ich rückblickend für besser als Vonovia, ): bei welchem Kurs ist ein Kauf vertretbar ?

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Geschrieben

Aktionen seit letzter Woche:

 

Kuka Verkauf

...von 14 Anteilen - leider spät drum gekümmert.

Ich bin gespannt was noch rund um die Übernahme passiert.

Die verbleibenden plane ich langfristig zu halten - vielleicht wird Kuka Alleinausstatter aller Automobilwerke in China ;-)

 

Zumindest vorläufig VERWORFEN (teilweise auf der Watchlist):

Proto Labs

Alleghany

Fuchs Petrolub

Wacker Chemie

GlaxoSmithKline

WASHTEC

Amplifon

ALBA

VEOLIA ENVIRONNEMENT

Waste Management

Stericycle

Suez Environment

 

 

Kauf Leroy Seafood ~800€

Nach langem Überlegen, mit auch einigen Punkten dagegen, habe ich mich für einen Kauf entschieden.

Gegenargumente waren die Position in der Industrie (eher Spielball als Player) und möglicher Quellensteueraufwand für eine kleine Position.

Entwicklung und Ausblick, sowie einige Kenndaten im Vergleich mit den anderen Lachsunternehmen waren dann ausschlaggebend.

 

Kauf Publity ~500€

Vieles dazu laß sich sehr reizvoll. Auf die Position werde ich ein Auge halten.

 

Kauf Royal Dutch Shell ~1200€

Wollte einen der Öl-Werte - auch angeregt durch die entsprechende Antwort hier im Thread.

Könnte hinsichtlich Timing aktuell ganz gut sein.

Von den verglichenen blieben zum Schluss Shell und Total. Das Quellensteuerthema hat mir die Entscheidung dann leicht gemacht.

 

 

Nächste Schritte:

- Mitte September schaue ich mir nochmal Deutsche Wohnen und die Papier/Verpackungsfirmen an.

- Von diesen Werten möchte ich noch ca. 3 Werte aussuchen: Software AG, Adesso, Wirecard AG, i:FAO, SMT Scharf, STADA Arzneimittel AG

Der Kreis könnte sich noch minimal erweitern :-)

- Übersicht bzw. Post #1 noch updaten (Mindset und Depotübersicht)

 

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Geschrieben

Von den genannten habe ich noch Wirecard, Adesso und Deutsche Wohnen gekauft, den Rest verworfen.

Damit ist meine Kaufrunde 2016 abgeschlossen.

 

Update der Übersicht in #1.

 

Ich habe für die bestehenden Positionen mal die Performance seit Kauf zusammengetragen.

In Summe steht das Depot bei +15% (Wertsteigerung inkl. Brutto-Dividenden, inkl. Gebühren).

 

Wegen der Kritik an den Positionsgrößen habe ich mal geschaut:

Der Anteil der Kaufgebühren am Kaufpreis beträgt ~0,7%.

(Darin sind 60€ Lehrgeld enthalten, das mir die Targo Bank als Strafe für höhere Tagesgeldzinsen abgeknüpft hat. Sonst wären es 0,5%.)

 

 

 

Nächste Schritte

- Position DMG Mori: Verkauf überdenken. (Hier gibt es ein Übernahmeangebot bzw. Beherrschungsvertrag)

- Buch zur Unternehmens- und Kennzahlenanalyse lesen ;-)

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Geschrieben

Wie in #2 geschrieben habe ich nun ein Flatex-Depot.

 

Wie handhabst du das mit 2 Depots?

 

Zum Thema Flatex und günstigere Gebühren:

Auf den ersten Blick fand ich die günstig, auf den zweiten Blick sehr teuer:

https://konto.biw-bank.de/formularcenter_bank/public/1300100.pdf

 

Pro Auslandsdividende über 15 € fallen 5 € Provisionen an (unter 15 € sind es 1,5 €) Bei US-Aktien mit 4 Dividendenzahlungen geht das richtig ins Geld.

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Geschrieben

Hier noch etwas zu meiner Motivation, in Einzelaktien zu investieren:

 

Eigentlich lief meine Asset Allocation auf eine "ausgewogene" Mischung aus Fest-/Tagesgeld und Aktien im Form vom WPF-Portfolio hinaus. Zb. 50/50.

So etwas wird vergleichbaren Fällen im Fonds-Bereich dieses Forums häufig geraten.

WPF-Portfolio = Wertpapier-Forum-Portfolio bestehend aus einer ETF-Kombination, die einen Großteil des weltweiten Markts repräsentiert ;-)

 

Es gibt gewisse Vorteile bzw. Potentiale beim Investieren in Aktien gegenüber Fonds.

Im Grunde lohnt es sich bei meinem finanziellen Rahmen aber wohl kaum, den Zeitaufwand für Bildung, Auswahl und Kümmern aufzubringen - für eine langfristig wohl nur geringe Mehrrendite gegenüber dem ETF-Mix. (Wenn überhaupt... Und vielleicht auch nur mehr oder weniger Verlust.)

 

ABER...

Ich habe nach gesellschaftlicher Norm noch etwa 35 Ansparjahre vor mir :rolleyes:

In etwa 10 Jahren könnte ich (wir) bei aktueller Sparrate und etwas Rendite bereits auf ein Vermögen von rund 1 Mio € kommen.

Für die verbleibenden 25 Jahre würde sich auch eine geringe Mehrrendite signifikant auswirken.

 

Ich nehme beispielhaft langfristig an:Festgeld 2% Rendite, Aktien 6%.

Damit würde sich ein Vermögen x bei 50/50-Mischung in 25 Jahren um Faktor ~2,5 vermehren. (Steuer unberücksichtigt)

 

Weiterhin angenommen, es lässt sich durch Stockpicking (und -holding und -fostering) eine Rendite von 8% erzielen, und durch einen Mix aus Anleihen und anderen Alternativen eine Rendite von 4% erzielen. (und das erhöhte Risiko schlägt nicht zu)

Dieses würde ich jeweils beimischen: 35% Bargeld, 15% Anleihen-Mix, 35% Fonds-Mix, 15% Aktien-Depot.

Hiermit käme ich nach 25 Jahren auf den Faktor 3.

 

Alles sehr theoretisch, aber gegenüber oftmals ausgerufenen Renditen für diese Anlageklassen noch konservativ gerechnet.

Für den Mehraufwand hätte ich dann eine halbe Million mehr Ertrag.

Bei 5 Stunden pro Woche, 25 Jahre lang, wäre das ein Stundenlohn von 80€. Damit kann ich leben ;)

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Geschrieben · bearbeitet von Actionic

Wie in #2 geschrieben habe ich nun ein Flatex-Depot.

 

Wie handhabst du das mit 2 Depots?

 

Zum Thema Flatex und günstigere Gebühren:

Auf den ersten Blick fand ich die günstig, auf den zweiten Blick sehr teuer:

https://konto.biw-ba...lic/1300100.pdf

 

Pro Auslandsdividende über 15 € fallen 5 € Provisionen an (unter 15 € sind es 1,5 €) Bei US-Aktien mit 4 Dividendenzahlungen geht das richtig ins Geld.

 

Ich mache die Transaktion da wo es günstiger ist.

 

Bzgl. Auslandsdividende: ich habe im "Wissensbereich" davon gelesen, und umgehend einen Depotübertrag in mein anderes Depot bei der DAB Bank gemacht.

Dieser ist in Bearbeitung, aktuell werden die Papiere in beiden Depots angezeigt.

Leider war ich für ein paar Dividenden schon zu spät. Ich zahle 3-5 Euro Lehrgeld. B-)

Andererseits wurden auch 2 Käufe gebührenlos ausgeführt, bei denen ich eigentlich mit 5,90€ Gebühr gerechnet habe.

 

Findest du noch etwas anderes als die Dividenden bei Flatex teuer?

Bei hohen Volumina vielleicht die Exchange-Rate-Margen...

 

Ich hatte auch noch ein Depot bei Targo (für Tagesgeldzinsen dorthin übertragen) und bei Comdirect wegen ETF-Sparplan.

Targo hat mir für 3 Kapitaltransaktionen 60€ berechnet. Zwei davon waren von Oerlikon - für mich unerklärter Weise 2mal in drei Tagen eine Kapitalherabsetzung, die auf einigen Websites als Dividende angezeigt wird :blushing:

Diese beiden Depots habe ich im gleichen Zug jetzt zur DAB übertragen, um nicht so viele Depots zu haben.

 

Jetzt nur noch DAB und Flatex.

DAB wird dann demnächst Consors, was mich auch nicht unbedingt mit Glück erfüllt, aber mich fragen die ja nicht ;-)

 

Meintest du das mit handhaben?

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Geschrieben · bearbeitet von bounce

...

 

Genau, das meine ich mit Handhaben. Ich habe mich nicht in die Konditionen vertieft, finde aber, dass da ziemlich viele Gebühren aufgeführt werden.

 

Klingt nachvollziehbar was du schreibst, wäre mir zu kompliziert. Ich zahle ca. 10 € pro Transaktion, was ich vergleichsweise viel finde (die traditionellen Börsenplätze wollen dazu noch Gebühren von ca. 2 €), habe aber keinen Stress (zumal ich meine Aktien nicht nur ein paar Wochen oder Monate halte). Bei meiner Depotbank habe ich zugleich ein Tagesgeldkonto. Das wirft zwar kaum noch Zinsen ab, aber mit der zwischen geparkten Summe, die darauf warten, günstig Aktien zu kaufen, kommt doch einiges zusammen (0,35% Zinsen sind es aktuell). Wie sieht das bei Flatex aus? Zusätzlich finde ich den Aufwand mit Freistellungsaufträgen und Verlustverrechnungen ungünstig. von Verlusten, die man am liebsten nicht haben möchte).

 

Was mich bei meiner Bank stört, ist, dass ich kaum Auslandsbörsen zur Wahl habe. Flatex und DAB sind da besser. Allerdings sind die Kosten hoch für Auslandskäufe (in Summe meist aber trotzdem günstiger, als kleinere Werte über Frankfurt zu kaufen).

 

Um wirklich zu sparen, muss man schon relativ vertieft sich die Konditionen anschauen und dann mit dem eigenen Anlageverhalten durchrechnen, ob günstige Angebote dann auch immer noch günstig sind.

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Geschrieben

Also bei Flatex ist ein normales Verrechnungskonto ohne Zinsen.

 

Wenn bei dir ein relevanter Betrag liegt, sodass 0,3% etwas ausmachen, dann würde sich doch auch ein separates Tagesgeldkonto mit 0,6% lohnen (?)

Habe im Moment ein "Flex Tagesgeld" bei der Bank 11 (aktuell 1,11% aber demnächst 0,6%) und noch normales Tagesgeld bei der PSA Bank, glaube zu 0,5%.

 

Ich bin aber nach dem Aufwand mit den zwischenzeitlich 4 Depots und auch dem Reinfall bei der Targobank nicht motiviert, für etwas Ersparnis mehr Durcheinander zu machen.

Bei größeren Summen macht es dann aber schon was aus, ob man 6 oder 60 Euro für den Trade zahlt...

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Geschrieben

Ich bin kein Kurzfrist Trader, also alles was keine Dividende ausschüttet, wird über Flatex gekauft. Alles andere, mit Dividende, wurde über die DAB gekauft, jetzt nur noch über die comdirect.

Solche Buchungen sind bei mir sehr übersichtlich und halten sich dadurch im Gebühren Rahmen.

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Geschrieben · bearbeitet von Actionic

Hier noch etwas zu meiner Motivation, in Einzelaktien zu investieren:

 

Eigentlich lief meine Asset Allocation auf eine "ausgewogene" Mischung aus Fest-/Tagesgeld und Aktien im Form vom WPF-Portfolio hinaus. Zb. 50/50.

So etwas wird vergleichbaren Fällen im Fonds-Bereich dieses Forums häufig geraten.

WPF-Portfolio = Wertpapier-Forum-Portfolio bestehend aus einer ETF-Kombination, die einen Großteil des weltweiten Markts repräsentiert ;-)

 

Es gibt gewisse Vorteile bzw. Potentiale beim Investieren in Aktien gegenüber Fonds.

Im Grunde lohnt es sich bei meinem finanziellen Rahmen aber wohl kaum, den Zeitaufwand für Bildung, Auswahl und Kümmern aufzubringen - für eine langfristig wohl nur geringe Mehrrendite gegenüber dem ETF-Mix. (Wenn überhaupt... Und vielleicht auch nur mehr oder weniger Verlust.)

 

ABER...

Ich habe nach gesellschaftlicher Norm noch etwa 35 Ansparjahre vor mir :rolleyes:

In etwa 10 Jahren könnte ich (wir) bei aktueller Sparrate und etwas Rendite bereits auf ein Vermögen von rund 1 Mio € kommen.

Für die verbleibenden 25 Jahre würde sich auch eine geringe Mehrrendite signifikant auswirken.

 

Ich nehme beispielhaft langfristig an:Festgeld 2% Rendite, Aktien 6%.

Damit würde sich ein Vermögen x bei 50/50-Mischung in 25 Jahren um Faktor ~2,5 vermehren. (Steuer unberücksichtigt)

 

Weiterhin angenommen, es lässt sich durch Stockpicking (und -holding und -fostering) eine Rendite von 8% erzielen, und durch einen Mix aus Anleihen und anderen Alternativen eine Rendite von 4% erzielen. (und das erhöhte Risiko schlägt nicht zu)

Dieses würde ich jeweils beimischen: 35% Bargeld, 15% Anleihen-Mix, 35% Fonds-Mix, 15% Aktien-Depot.

Hiermit käme ich nach 25 Jahren auf den Faktor 3.

 

Alles sehr theoretisch, aber gegenüber oftmals ausgerufenen Renditen für diese Anlageklassen noch konservativ gerechnet.

Für den Mehraufwand hätte ich dann eine halbe Million mehr Ertrag.

Bei 5 Stunden pro Woche, 25 Jahre lang, wäre das ein Stundenlohn von 80€. Damit kann ich leben ;)

 

Ergänzend zu meiner Motivation für Einzelaktien noch etwas zu den Beweggründen, warum ich so angefangen habe (Viele, verhältnismäßig kleine Positionen zu kaufen).

 

In meiner Zielvorstellung halte ich vielleicht 20-25 Positionen im Aktien-Depot, Gesamtwert 150k€+.

Ich will ja schließlich die "Rosinen picken" und nicht die Performance auf Marktdurchschnitt verwischen.

In zb. 10 Jahren wäre dann die durchschnittliche Positionsgröße 6-7 k€. Tendenz steigend.

 

Aktuell habe ich nicht soviel Fachwissen, dass ich mir zutraue soviel in eine Position zu investieren.

Ich könnte nun 5 Jahre Wissen aufbauen, und erst dann anfangen zu kaufen.

 

Durch die breite Streuung auf ~50 Positionen rechne ich mir aber auch ohne schon tiefgründiges Wissen eine "Gewinnchance" aus.

Schließlich ist die Downside jeder Position auf maximal 100% begrenzt, in der Praxis wohl eher bei 50%.

Die Upside dagegen ist >100% und kann in Einzelfällen auch mal bei 200-1000% in 10 Jahren liegen.

Wenn ich nach etwa 5 Jahren anfange, die Rosinen vom Weizen zu trennen ;) , denke ich damit besser zu fahren, als die Rosinen bis dahin noch teurer werden zu lassen.

 

 

Allerdings komme ich ins Grübeln, ob 5 Jahre genug sind, timing-technisch zu glätten.

Ich hatte mich ursprünglich mal aufgrund einer typischen Konjunkturzyklusdauer von 7 Jahren auf die 5 Jahre Ankaufphase festgelegt (die vergangenen 5 waren ja bereits Bullenjahre).

Durch diverse Betrachtungen, die ich die letzte Zeit gelesen habe, scheinen aber auch 10+ Jahre normal zu sein.

Daher überlege ich die Ankaufphase in die Länge zu ziehen, bzw. abzuändern.

Aus gleichem Grund bespare ich auch den ETF-Mix aktuell moderater.

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Geschrieben

Also bei Flatex ist ein normales Verrechnungskonto ohne Zinsen.

 

Wenn bei dir ein relevanter Betrag liegt, sodass 0,3% etwas ausmachen, dann würde sich doch auch ein separates Tagesgeldkonto mit 0,6% lohnen (?)

Habe im Moment ein "Flex Tagesgeld" bei der Bank 11 (aktuell 1,11% aber demnächst 0,6%) und noch normales Tagesgeld bei der PSA Bank, glaube zu 0,5%.

 

Ich bin aber nach dem Aufwand mit den zwischenzeitlich 4 Depots und auch dem Reinfall bei der Targobank nicht motiviert, für etwas Ersparnis mehr Durcheinander zu machen.

Bei größeren Summen macht es dann aber schon was aus, ob man 6 oder 60 Euro für den Trade zahlt...

 

Der Zinsertrag ist noch überschaubar (<200€). Bei den vielleicht 5 - 20 Transaktionen fallen die höheren Kuaf/Verkauf-Gebühren dadurch nicht ins Gewicht (bzw. ggü. Flatex schneide ich besser ab auf Grund der fehlenden Verzinsung).

 

Flatex hat scheinbar eine feste Transaktionsgebühr. Das ist bei meiner Bank nicht der Fall. Da hat Flatex bei höheren Summe die Nase weit vorne. 0,25%, mind. 9,90 € heißt es bei meiner Bank. Die Positionsgröße muss aber erstmal ca. 4000 € betragen, um über die 9,90 € zu kommen (auf Grund der Anzahl der Positionen bin ich noch davon entfernt). Andererseits...Wenn ich wie du 50 Positionen halten will (zur Zeit sind es bei mir ca. 35) und das irgendwann mal große Positionen sind, die ich ordere, dann fallen die 0,25% kaum ins Gewicht :) Ein gewisser Luxus ist das dann.

 

Ich stimme dir zu, ein anderes Tagesgeldkonto wäre lohnenswert. Wobei dann wieder die Arbeit besteht, wegen 100-200 € mehr, zudem könnte ich dann nicht mehr spontan Großeinkäufe durchführen, wenn die Börsen 30 % innerhalb eines Tages fallen (...man darf ja mal träumen). Ein Ausweg wäre, die Hälfte auf ein anderes Konto zu überweisen, da ein paar höhere Zinsen zu bekommen, und einen Teil auf dem alten Depotbank-Konto zu belassen, um schnell zu handeln, falls sich wirklich mal etwas Grandioses anbietet.

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Geschrieben

Ich bin kein Kurzfrist Trader, also alles was keine Dividende ausschüttet, wird über Flatex gekauft. Alles andere, mit Dividende, wurde über die DAB gekauft, jetzt nur noch über die comdirect.

Solche Buchungen sind bei mir sehr übersichtlich und halten sich dadurch im Gebühren Rahmen.

 

Aus welchem Grund der Wechsel von DAB zu Comdirect?

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Bei OnVista ist man mit 6,50 € pro Trade + eventuelle Börsenspesen dabei. Alle Dividenden sind kostenfrei. Für Buy&Hold ist das durchaus gut geeignet.

 

Für das reine Traden könnte noch degiro oder IB attraktiv sein. Die Steuer wird hier aber nicht automatisch abgeführt und einiges anderes (Verwahrung der Aktien) muss man auch mögen.

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Ich bin kein Kurzfrist Trader, also alles was keine Dividende ausschüttet, wird über Flatex gekauft. Alles andere, mit Dividende, wurde über die DAB gekauft, jetzt nur noch über die comdirect.

Solche Buchungen sind bei mir sehr übersichtlich und halten sich dadurch im Gebühren Rahmen.

 

Aus welchem Grund der Wechsel von DAB zu Comdirect?

ganz simpel, mein DAB Depot habe ich aufgelöst. Alle ETF sind zur ING (neu eröffnet) transferiert, alle Aktien zum Hauptkonto comdirect.

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Hier

habe ich etwas zu meiner Überlegung bzgl. DMG Mori gepostet bzw. gefragt.

 

Normalerweise hätte ich mir die Aktie vor 2019 gar nicht mehr angeschaut - zumindest nicht mit Verkaufsabsicht.

Das Übernahmeangebot rückt sie aber in den Fokus.

 

Für Verkauf kann sprechen:

- aktuelle Bewertung scheint gut und durch das Angebot unterstützt (wenn ich mir die Bewertung vergleichbarer Industrieausstatter anschaue)

- der Lehre nach fällt die Aktie wohl unter Zykliker da müsste es die nächsten 3 Jahre ja auch mal abgehen.

- bei meiner kleinen Position lohnt sich ein Mehraufwand, der hier evtl anfällt, nicht (wie funktioniert zb. die jährliche Auszahlung zukünftig)

 

Für Halten spricht:

- Wiedereinstieg wird es nicht geben (Aktie auch nach Übernahme handelbar?)

- Möglicher Mehrwert wie im Zusammenhang mit dem Elliott Fonds beschrieben

- Regelmäßiges Einkommen, wobei ich die Bedingungen noch nicht verstanden habe

 

Immerhin scheine ich es mir die nächsten Wochen in Ruhe überlegen zu können :-)

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