10.000€

45 posts in this topic

Posted · Edited by ETFoxX

1. Erfahrungen mit Geldanlagen

  • Vor 2-3 Jahren habe ich mich mal interessehalber mit 50€ ans Daytrading gewagt. Chartanalysen haben für mich aber auch nach einigen Stunden Theorie wenig Sinn gemacht und die Karriere als Daytrader sollte nicht meine Karriere sein....so cool sich der Job auch anhört. 60€ wieder ausgezahlt und weg. Ansonsten habe ich noch keine Börsenerfahrung.

2. Darstellung von bereits vorhandener Fondspositionen (Fondsbezeichnung und ISIN angeben):

  • UBS-ETF-MSCI WORLD INH. A. (50%) LU0340285161
  • UBS-ETF-MSCI EMERG.MKTS A (30%) LU0480132876
  • ISH.STOX.EUROPE 600 U.ETF (20%) DE0002635307

3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage:

  • Seit ein paar Wochen verbringe ich Stunden damit Theorie zu verschlingen. 2-3 Stunden die Woche sollten auch langfristig möglich sein

4.Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten;

  • An dieser Stelle habe ich meine Probleme. Oft lese ich, dass ich in meinem Alter auch 100% in Aktien stecken könnte. Obwohl ich den Sinn dahinter verstehe, würde ich mich damit unwohl fühlen. Vorallem eine mangelnde Liquidität macht mir sorgen. Auch wenn ich notfalls immer an mein Depot rankomme, ist dies natürlich nicht gewünscht.

Optionale Angaben:

  • 25 Jahre alt,
  • ca 45k Brutto,
  • kaufmännischer Hintergrund

Über meine Fondsanlage

1. Anlagehorizont

  • > 20 Jahre

2. Zweck der Anlage

  • Altersvorsorge

3. Geplant sind zunächst 500€ im Monat einzuzahlen

4. Anlagekapital:

  • ca. 15k

 

Ich beschäftige mich erst wenige Wochen mit ETF's. Daher die Frage ob ihr bei der Auswahl der ETF's wesentliche Fehler seht.

Außerdem versuche ich seit Wochen meine eigene Risikobereitschaft herauszufinden.Im Moment habe ich ca. 70% in RK1 in Form von Tagesgeld und 30% im Depot in Form der o.a. ETF's. Ich bin mir nicht sicher, was ich als Notgroschen zurückhalten muss (3 Monatsgehälter?).

Wie sieht ein Worts-case-Szenario aus? Mir fehlt da derzeit die Vorstellungskraft, warum ich mehr als 5k liquide vorhalten müsste.

Wo kann die Reise langfristig hingehen? Ist eine Verteilung von 80% RK3 und 20% RK1 in einer Krise wirklich mental zu verkraften für mich? Wie finde ich das raus?

 

Viele Fragen, die mich inzwischen so beschäftigen, dass ich mich sogar hier anmelden musste. :-)

Ich bedanke mich schon jetzt für eure Hilfe.

(Das Forum verträgt sich irgendwie bei der Formation nicht mit iOS)

 

 

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Oft lese ich, dass ich in meinem Alter auch 100% in Aktien stecken könnte. Obwohl ich den Sinn dahinter verstehe, würde ich mich damit unwohl fühlen. Vorallem eine mangelnde Liquidität macht mir sorgen. Auch wenn ich notfalls immer an mein Depot rankomme, ist dies natürlich nicht gewünscht.

Wozu brauchst du Liquidität? Sinnvollerweise trennst du deine Altersvorsorge von (a) Konsum und (b) Notfallrücklage. Versicherungen gegen Notfälle hast du? Haftpflicht, BU?

 

Außerdem versuche ich seit Wochen meine eigene Risikobereitschaft herauszufinden.Im Moment habe ich ca. 70% in RK1 in Form von Tagesgeld und 30% im Depot in Form der o.a. ETF's. Ich bin mir nicht sicher, was ich als Notgroschen zurückhalten muss (3 Monatsgehälter?).

Siehe hier: https://www.wertpapier-forum.de/topic/50082-etf-auswahl-fur-weltportfolio/?do=findComment&comment=1050424

 

Wo kann die Reise langfristig hingehen? Ist eine Verteilung von 80% RK3 und 20% RK1 in einer Krise wirklich mental zu verkraften für mich?

Wie soll diese Frage jemand anderes als du beantworten?

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Posted · Edited by ETFoxX

1477862510[/url]' post='1056153']
1477861615[/url]' post='1056147']

Oft lese ich, dass ich in meinem Alter auch 100% in Aktien stecken könnte. Obwohl ich den Sinn dahinter verstehe, würde ich mich damit unwohl fühlen. Vorallem eine mangelnde Liquidität macht mir sorgen. Auch wenn ich notfalls immer an mein Depot rankomme, ist dies natürlich nicht gewünscht.

Wozu brauchst du Liquidität? Sinnvollerweise trennst du deine Altersvorsorge von (a) Konsum und (b) Notfallrücklage. Versicherungen gegen Notfälle hast du? Haftpflicht, BU?

Haftpflicht ja, BU überlege ich ob notwendig. Unter der Notfallrücklage habe ich bisher RK1, also mein Tagesgeld gesehen. Sollte man auch da eine strikte Trennung reinbekommen?

 

1477861615[/url]' post='1056147']

Außerdem versuche ich seit Wochen meine eigene Risikobereitschaft herauszufinden.Im Moment habe ich ca. 70% in RK1 in Form von Tagesgeld und 30% im Depot in Form der o.a. ETF's. Ich bin mir nicht sicher, was ich als Notgroschen zurückhalten muss (3 Monatsgehälter?).

Siehe hier: http://www.wertpapie...ost__p__1050424Danke.

 

1477861615[/url]' post='1056147']

Wo kann die Reise langfristig hingehen? Ist eine Verteilung von 80% RK3 und 20% RK1 in einer Krise wirklich mental zu verkraften für mich?

Wie soll diese Frage jemand anderes als du beantworten?

Da hast du recht. Die Frage ist eher:"wie komme ich dahin, für mich selber eine sinnvolle Entscheidung zu treffen." Geht das nur über Erfahrung?

 

 

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Das Zitieren solltest du nochmal üben. Und die Anmeldung abschließen. Schau mal in deine Mails. Da wird dir auch ein Thread wärmstens empfohlen, den du zu Beginn lesen solltest. :rolleyes:

 

Haftpflicht ja, BU überlege ich ob notwendig. Unter der Notfallrücklage habe ich bisher RK1, also mein Tagesgeld gesehen. Sollte man auch da eine strikte Trennung reinbekommen?

Zur BU: auf welcher Basis triffst du die Entscheidung? Und: mit 25 hast du wahrscheinlich noch wenig Vorerkrankungen aber noch ein sehr langes Arbeitsleben vor dir. Wenn du mit 26 irgendein relevantes gesundheitliches Problem hast, kann es sein, dass du mit 35, wenn du Familie und ein Haus hast, keine Absicherung mehr bekommst, sie dann aber gerne hättest. Du kannst eine BU-Versicherung ja auch mit 45 kündigen, wenn du meinst, die restlichen 22 Jahre kommst du auch ohne weiter.

 

ZU der Trennung: da hab ich auch was geschrieben.... siehe untere Hälfte von: https://www.wertpapier-forum.de/topic/46260-langfrister-etf-sparplan-40j-vl/?do=findComment&comment=987844 Ja, du solltest Rücklage (in sinnvollem Umfang) und RK1 trennen (und sei es nur auf dem Papier oder in Excel). Bei großem Vermögen sieht das dann wieder anders aus. Da brauchst du keine Notfallrücklage. Im Falle des Falles verkaufst du einfach was aus deinem Depot. Aber gerade, wenn du dich noch unsicher fühlst, solltest du beides trennen.

 

Da hast du recht. Die Frage ist eher:"wie komme ich dahin, für mich selber eine sinnvolle Entscheidung zu treffen." Geht das nur über Erfahrung?

Naja, wie sonst? Natürlich kannst du rechnen (kaufmännischer Background): wenn du 80% in Aktien hast und der Aktienmarkt bricht um 40 oder 50% ein, dann verlierst du 40% deines Depotwertes. Ob du damit gut schlafen kannst (auch vor dem Hintergrund, dass du noch jung bist und einen solchen Kräsch nicht nur aussitzen sondern auch zum Nachkaufen nutzen kannst), kannst du dir aber nicht ausrechnen.

 

Du kannst doch JETZT die 15.000 einfach komplett in Aktien investieren. Bei deinem Gehalt wird es nicht der Weltuntergang sein, 7500 Euro zu "verlieren". Oder schockt dich das schon? Dann Aktienquote erstmal niedriger halten. Zu hohen Aktienquoten hat Ramstein was in seinem "ETF-Depot aufbauen" geschrieben.

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Da hast du recht. Die Frage ist eher:"wie komme ich dahin, für mich selber eine sinnvolle Entscheidung zu treffen." Geht das nur über Erfahrung?

 

Dazu bedarf es wenige die Erfahrung, sondern mehr das Wissen. Welche Wertschwankung bist du bereit zu tolerieren? Klassisches Beispiel:

 

100.000 € zu 50 % Aktienquote , (50.000 €) der Aktienmarkt bricht um 50% ein. Bleibt ein Gesamtkapital von 75.000 € (25 % Wertschwankung)

 

100.000 € zu 20 % Aktienquote, (20.000 €) der Aktienmarkt bricht um 50 % ein. Bleibt ein Gesamtkapital von 90.000 € (10 % Wertschwankung)

 

Natürlich fallen bei geringerer Aktienquote auch die Gewinne geringer aus, diesen Grad musst du mit dir selbst ausmachen um die Risikobereitschaft zu bestimmen.

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1477898727[/url]' post='1056179']
1477862860[/url]' post='1056156']

Da hast du recht. Die Frage ist eher:"wie komme ich dahin, für mich selber eine sinnvolle Entscheidung zu treffen." Geht das nur über Erfahrung?

 

Dazu bedarf es wenige die Erfahrung, sondern mehr das Wissen. Welche Wertschwankung bist du bereit zu tolerieren? Klassisches Beispiel:

 

100.000 € zu 50 % Aktienquote , (50.000 €) der Aktienmarkt bricht um 50% ein. Bleibt ein Gesamtkapital von 75.000 € (25 % Wertschwankung)

 

100.000 € zu 20 % Aktienquote, (20.000 €) der Aktienmarkt bricht um 50 % ein. Bleibt ein Gesamtkapital von 90.000 € (10 % Wertschwankung)

 

Natürlich fallen bei geringerer Aktienquote auch die Gewinne geringer aus, diesen Grad musst du mit dir selbst ausmachen um die Risikobereitschaft zu bestimmen.

 

Die Mathematik dahinter verstehe ich. Und ich weiß, dass ich eigentlich langfristig 80-90% in RK3 packen sollte, da ein Verlust bei einer Laufzeit von 20 Jahren sehr unwahrscheinlich ist. Dennoch fühlt es sich ungewohnt an. Evtl. muss ich mich einfach über die Jahre dahin entwickeln.

Ich Danke euch jedenfalls für eure Antworten.

Ist mir die ETF-Auswahl bisher gelungen? Zwei ETF's sind immerhin vom selben Anbieter. Sollte ich da ggf. noch einen tauschen?

 

 

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Die Mathematik dahinter verstehe ich. Und ich weiß, dass ich eigentlich langfristig 80-90% in RK3 packen sollte, da ein Verlust bei einer Laufzeit von 20 Jahren sehr unwahrscheinlich ist. Dennoch fühlt es sich ungewohnt an. Evtl. muss ich mich einfach über die Jahre dahin entwickeln.

Das meinte ich... und du kannst doch jetzt schon anfangen. Stecke alles (bis auf die Rücklage) in die ausgewählten ETFs und schau dir ein paar Monate an, wie du mit den Kursschwankungen klar kommst.

 

Zwei ETF's sind immerhin vom selben Anbieter. Sollte ich da ggf. noch einen tauschen?

Warum willst du die tauschen?

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Ich habe irgendwo gelesen, dass man auch die Anbieter streuen sollten. Nähere Infos dazu habe ich leider nicht gefunden. Ansonsten bin ich damit eigentlich zufrieden, steuerfreundlich, ausschüttend und geringe Kosten.

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Ich habe irgendwo gelesen, dass man auch die Anbieter streuen sollten.

Das wird hier im WPF kontrovers diskutiert. Bei deinem jetzigen Anlagevolumen würde ich keinen Aufwand mit noch mehr Anbieterdiversifikation machen.

 

Ansonsten bin ich damit eigentlich zufrieden, steuerfreundlich, ausschüttend und geringe Kosten.

Wenn das so ist (was ich dir glaube...) dann mach das so.

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Hier gibt es einen Risikosimulator, ich weiß nicht, ob du den schon kennst. Vielleicht liefert der ja nochmal einige Informationen.

http://www.behavioral-finance.de/blank

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Posted · Edited by ETFoxX

1478032022[/url]' post='1056485']

Hier gibt es einen Risikosimulator, ich weiß nicht, ob du den schon kennst. Vielleicht liefert der ja nochmal einige Informationen.

http://www.behavioral-finance.de/blank

 

Da kann man schön was mit rumspielen. Danke für den Link.

In den letzten 2 Tagen sind die Kurse um 2% gefallen. Ist das ein gute Zeitpunkt um zu sparen.Bzw. die Frage etwas allgemeiner formuliert: macht es Sinn eher an Tagen zu kaufen, an welchen der Kurs runtergeht, wenn man sowieso täglich reinschaut? dann würde ich nicht an festen Tagen im Monat sparen, sondern kursabhängig.

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In den letzten 2 Tagen sind die Kurse um 2% gefallen. Ist das ein gute Zeitpunkt um zu sparen.Bzw. die Frage etwas allgemeiner formuliert: macht es Sinn eher an Tagen zu kaufen, an welchen der Kurs runtergeht, wenn man sowieso täglich reinschaut? dann würde ich nicht an festen Tagen im Monat sparen, sondern kursabhängig.

Und wenn sie morgen um weitere 5% fallen?

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1478104600[/url]' post='1056602']
1478103982[/url]' post='1056600']

In den letzten 2 Tagen sind die Kurse um 2% gefallen. Ist das ein gute Zeitpunkt um zu sparen.Bzw. die Frage etwas allgemeiner formuliert: macht es Sinn eher an Tagen zu kaufen, an welchen der Kurs runtergeht, wenn man sowieso täglich reinschaut? dann würde ich nicht an festen Tagen im Monat sparen, sondern kursabhängig.

Und wenn sie morgen um weitere 5% fallen?

 

Das ist ja ok, aber wenn ich mal langfristig eine Steigung erwarte dann macht es doch Sinn bei kurzfristigen Schwankungen in die andere Richtung zuzuschlagen, oder?Wo ist mein Denkfehler?

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Das ist ja ok, aber wenn ich mal langfristig eine Steigung erwarte dann macht es doch Sinn bei kurzfristigen Schwankungen in die andere Richtung zuzuschlagen, oder?Wo ist mein Denkfehler?

 

Daß Du denkst "Jetzt hab ich Dich!". Aktienkurse sind nicht vorhersehbar. Market-Timing und ähnliche Spekulationsversuche kann man gerne mit "Sonderzahlungen" für's Depot machen, wenn etwas Geld "übrig" ist (mache ich auch ...), man kann es aber auch bleiben lassen (... und treffe doch nie den Tiefststand). Such Dir einen fixen monatlichen, quartalsweisen oder jährlichen Termin aus, an dem Du kaufst, und zieh den Stiefel stur ein paar Jahre durch. Das ist die effektivste und sinnvollste Methode für private Kleinsparer.

Und guck nicht täglich nach den Kursen; das verwirrt nur. ;-)

 

 

Gruß,

PG

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Du hast 2 Möglichkeiten

 

1. richte einen Sparplan ein, dann kaufst Du unabhängig vom Tagesnachrichten regelmäßig, stressfrei, mal günstig, mal teurer.

2. wenn Du der Meinung bist, jetzt ist ein guter Kurs zu kaufen, dann kaufe. Niemand hier wird dir sagen, jetzt kaufen. Solche Entscheidungen musst Du selber treffen.

 

Schau noch mal bitte in deinen ersten Beitrag.

"Über meine Fondsanlage

1. Anlagehorizont

 

> 20 Jahre"

 

Was jucken dich da heutige -2%?

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Posted · Edited by ETFoxX

1478105743[/url]' post='1056606']
1478104724[/url]' post='1056603']

Das ist ja ok, aber wenn ich mal langfristig eine Steigung erwarte dann macht es doch Sinn bei kurzfristigen Schwankungen in die andere Richtung zuzuschlagen, oder?Wo ist mein Denkfehler?

 

Daß Du denkst "Jetzt hab ich Dich!". Aktienkurse sind nicht vorhersehbar. Market-Timing und ähnliche Spekulationsversuche kann man gerne mit "Sonderzahlungen" für's Depot machen, wenn etwas Geld "übrig" ist (mache ich auch ...), man kann es aber auch bleiben lassen (... und treffe doch nie den Tiefststand). Such Dir einen fixen monatlichen, quartalsweisen oder jährlichen Termin aus, an dem Du kaufst, und zieh den Stiefel stur ein paar Jahre durch. Das ist die effektivste und sinnvollste Methode für private Kleinsparer.

Und guck nicht täglich nach den Kursen; das verwirrt nur. ;-)

 

 

Gruß,

PG

Soweit sogut. Ich versteh nur nicht, warum es die effektivste und sinnvollste Methode sein soll, den Kurs völlig außer Acht zu lassen. Mal angenommen der Kurs steigt langfristig um 4%. Wenn ich jetzt öfter mal an Tagen kaufe, wo er eben nicht steigt, sondern fällt, dann sollte dadurch doch langfristig meine Rendite steigen.

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Soweit sogut. Ich versteh nur nicht, warum es die effektivste und sinnvollste Methode sein soll, den Kurs völlig außer Acht zu lassen. Mal angenommen der Kurs steigt langfristig um 4%. Wenn ich jetzt öfter mal an Tagen kaufe, wo er eben nicht steigt, sondern fällt, dann sollte dadurch doch langfristig meine Rendite steigen.

 

Und wenn er einen Monat steigt und steigt und steigt und du dann logischerweise nicht kaufst und dann mal einen Tag fällt, kaufst du zu einem Kurs, der höher liegt als vor einem Monat.

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Soweit sogst. Ich versteh nur nicht, warum es die effektivste und sinnvollste Methode sein soll, den Kurs völlig außer Acht zu lassen. Mal angenommen der Kurs steigt langfristig um 4%. Wenn ich jetzt öfter mal an Tagen kaufe, wo er eben nicht steigt, sonder fällt, dann sollte dadurch doch langfristig meine Rendite steigen.

 

In der Theorie ja auch richtig. Und woran identifizierst Du den Tag, den Du zum Kauf nutzen möchtest? Und hast Du schon mal ausgerechnet, welchen Einfluß diese eine Tranche auf Dein Gesamtergebnis in 20 Jahren hat?

 

 

Gruß,

PG

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So langsam verstehe ich. Also idealerweise kauft man einfach nach Gehaltseingang um das Geld schnellstmöglich zu investieren und lässt den Kurs völlig außer Acht?

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Posted · Edited by iblokkit

Die Kurse fallen nun 20 Tage hintereinander, lohnt es sich unter Berücksichtigung von Ordergebühren jeden Tag zu kaufen? Kauf doch lieber erst am letzten Tag, wenn die Kurse am billigsten sind.

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Woran liegen eigentlich die aktuellen Ausbrüche nach unten?

Wahlen Amerika?Chinesischer Automarkt?

 

 

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Woran liegen eigentlich die aktuellen Ausbrüche nach unten?

Wahlen Amerika?Chinesischer Automarkt?

 

 

Wohl kaum, vermute eher sehr große Verkäufe einiger WPF Mitglieder (mich eingeschlossen), um extrem teure Weihnachtsgeschenke kaufen zu können. So was zieht halt dann den Markt nach unten, besonders wenn die Käuferseite fehlt.

 

 

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pillendreher sagt es schon in seinem Beitrag, Angebot und Nachfrage regelt den Aktienkurs, die Gegenwart ist dem Aktienkurs egal.

 

Beispiel: 100 Aktien sollen zu einem Kurs von jeweils 50€ verkauft werden.

 

Die Anleger möchten aber 200 Aktien zu diesem Preis kaufen. Die Lösung: Der Preis muss steigen.

 

Angenommen der Kurs steigt um 3€ auf 53€: Jetzt werden nur noch 150 Aktien statt 200 Aktien gekauft, da nicht alle Käufer diesen erhöhten Preis zahlen wollen.

 

Die Verkäufer bekommen jetzt aber mehr Geld für ihre Aktien, weshalb sie jetzt 150 Aktien statt 100 Aktien verkaufen wollen.

 

Angebot und Nachfrage befinden sich jetzt im Gleichgewicht. Der Aktienkurs beträgt also 53€.

 

 

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Und wie hast du dich entschieden?

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