550€ im Monat für die ETF Altersvorsorge --- update, in Vanguards umschichten?

62 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben · bearbeitet von Hermaion

Hallo liebes Forum,

 

ich möchte jetzt keinen neuen Thread eröffnen, habe aber eine Frage und nutze das hier als quasi-update. Die Pflichtangaben haben sich up to date. 

Ich bin jetzt seit Januar 2017 in ETFs investiert. Nach langem hin und her habe ich mich zur folgenden 4-ETF Strategie entschieden:

 

  • 30% HSBC S&P 500 (ausschüttend)
  • 25% iShares STOXX Europa 600 (ausschüttend)
  • 35% UBS Emerging Markets (ausschüttend)
  • 10% Comstage MSCI Pazifik (thesaurierend)

 

Grund für diese Strategie: Ich möchte nach BIP gewichten. Warum? Warum nicht, ich finde es ist eher eine 50:50 Entscheidung zwischen Marktkapitalisierung und BIP und hier im Forum scheinen sich die Geister auch zu scheiden --- dies nur am Rande, ich halte mich daher einfach an den ARERO. Die Auswahl der ETFs war bzgl. folgender Faktoren durchgeführt:

 

  • kostengünstig
  • hohes Volumen
  • ausschüttend

 

Nun, nachdem ich jetzt einige Erfahrung mit den ETFs gesammelt habe, möchte ich den Kostenfaktor weiter reduzieren und bin dadurch auf die Vanguard ETFs aufmerksam geworden, die mit sehr guten Trackingdifferenzen Indizes nachbilden. Weiterhin, und das ist eigentlich die Krux an meiner Sache, möchte ich das Portfolio noch viel einfacher gestalten. Es war jetzt nicht kompliziert die 4-ETF Lösung zu fahren, aber ich möchte noch weniger Zeit mit dem Kauf und Rebalancing vergeuden (habe keinen Sparplan bisher).

 

  • 1-ETF Lösung fällt weg, da nichts brauchbares zur BIP-Gewichtung vorhanden ist, obwohl der FTSE All-World sehr sexy ist. 
  • 2-ETF Lösung: FTSE All World + FTSE EM (65:35 wäre hier angemessen für BIP?) --> das wäre mein Ziel
  • 3-ETF Lösung: 50% FTSE dev World + 12% iShares STOXX 600 + 38% FTSE EM --> das wäre eine optimale Gewichtung. 

 

Meine Frage ist daher: Wie baue ich ein BIP-gewichtetes Portfolio mit den Vanguard FTSE ETFs und bleibe dabei sehr einfach? Mit der 3-ETF Lösung bekomme ich das ja hin, möchte aber eigentlich noch einfacher sein. Wäre hier eine 2-ETF Lösung mit FTSE All World + FTSE EM der richtige Weg auch wenn ich nicht so einfach eine optimale BIP-Gewichtung herstellen kann? 

 

 

 

 

 

Alter Thread:

Hallo liebes Forum,

 

ich bin neu hier, habe mich aber versucht in den letzten Wochen ein wenig einzulesen. Grund für den Besuch ist einerseits das Buch von Kommer und meine bisherige nicht praktizierte Altersvorsorge.

 

Ab nächstem Jahr würde ich daher mit der ETF Altersvorsorge beginnen und plane monatlich 250 € zu investieren. Da ich das dieses Jahr schon machen wollte, habe ich diesen Betrag bereits angespart, aber der Tatsache geschuldet, dass ich noch keine Ahnung von ETFs hatte, werde ich diesen Sparbetrag erst jetzt anlegen. Entschieden habe ich mich für ausschüttende, weil ich meinen Sparerfreibetrag nicht im Jahr ausschöpfen kann und replizierend, weil ich das einfach leichter verstehe als "nicht-replizierende". Somit würde ich im nächsten Jahr jeden Monat 500€ investieren und die Jahre danach 250€. Anlagendauer werden 30 Jahre geplant und da ich die Krisen seit 2001 auf dem Aktienmarkt alle erlebt habe, würde ich von mir behaupten, dass ich mich recht diszipliniert an "Buy&Hold" halten kann. Meine Risikobereitschaft ist demnach auch hoch, wird aber mit Ende des Anlagenhorizontes überdacht werden, außerdem sind die 250€ gerade einfach zu sparen und entsprechen nur einem Teil meines monatlichem Sparbetrages.

 

Entweder eine 2 ETF-Strategie (70/30):

 

  • MSCI World: UBS - MSCI World UCITS ETF A (LU0340285161) TER 0,30% (replizierend - ausschüttend)
  • MSCI EM:UBS - MSCI Emerging Markets UCITS ETF A (LU0480132876) TER 0,45% (replizierend - ausschüttend)

Oder eine 3 ETF-Strategie (50/30/20), wo folgender ETF hinzukommen würde:

  • iShares STOXX Europe 600 UCITS ETF (DE) (DE0002635307) TER 0,20% (replizierend - ausschüttend)

Machen diese Strategien Sinn für eine Altersvorsorge?

Pflichtangaben:

1. Erfahrungen mit Geldanlagen

Aktive Fonds zwischen 1999-2013, Aktien zwischen 2002-2013

2. Darstellung von bereits vorhandener Fondspositionen (Fondsbezeichnung und ISIN angeben):

Nichts vorhanden. Ing-DiBa Kunde

3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage:

Pro Woche 30 Minuten

4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten:

Würde mich eher risikobereit charakterisieren und über Buy&Hold Prinzip wären mir Verluste quasi egal

1.Alter

35

2. Berufliche Situation

Angestellter ohne Festvertrag (wird sich sicherlich auch bis ich 50 bin nicht ändern)

3. Sparer-Pauschbetrag ausgeschöpft?

Nein

4. Aktive und/oder passive Fonds gewünscht

Passive Fonds

 

Über meine Fondsanlage

1. Anlagehorizont

30 Jahre

2. Zweck der Anlage

Altervorsorge

 

3. Einmalanlage und/oder Sparplan?

550 monatlich

4. Anlagekapital:

Bisher sind rund 12.000€ bei den ETFs vorhanden und 3000€ bei der sicheren Anlage. 550 monatlich bleiben weiterhin als Investitionsbetrag.

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Hallo Hermaion,

 

deine ETF - Auswahl passt, wobei ich bei einer Sparrate von 250€ die 2-ETF Variante bevorzugen würde. Du schreibst, dass du Angestellter ohne Festvertrag bist? Wie ist das zu verstehen? Wie hoch ist das Risiko eines Jobverlusts? Hast du das Risiko entsprechend berücksichtigt?

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Nur 'ne Kleinigkeit: WENN du bei der ING-Diba bist und WENN die auch weiterhin ihre "kostenlos Kaufen-Aktion" haben, solltest du über zweimonatliches / quartalsweises Ansparen durch Einzelkäufe nachdenken (halt so, dass pro ETF mindestens 500 Euro zusammenkommen)

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Geschrieben

Deine komplette Altersvorsorge auf ETFs aufzubauen halte ich für fahrlässig!

 

Einen Teil würde ich definitiv in ein Riesterprodukt stecken( solide Grundlage, Zulagen kassieren, Steuervorteile nutzen)

 

Und ein zweites Standbein vielleicht in eine bAV oder Rentenversicherung...

 

Damit wärst du fürs Alter abgesichert und kannst zusätzlich in ETFs ansparen um Chancen diverser Märkte zu nutzen

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Hallo Hermaion,

 

deine ETF - Auswahl passt, wobei ich bei einer Sparrate von 250€ die 2-ETF Variante bevorzugen würde. Du schreibst, dass du Angestellter ohne Festvertrag bist? Wie ist das zu verstehen? Wie hoch ist das Risiko eines Jobverlusts? Hast du das Risiko entsprechend berücksichtigt?

 

 

Ich bin Akademiker und in meiner Berufssparte gibt es quasi kaum jemanden, der an einer Universität in meinem Alter eine Festanstellung hat. Diese wird erst mit einem Lehrstuhl erreicht (im Schnitt mit 50). Risiko eines Jobverlusts ist natürlich hoch und zur Zeit bin ich in Verhandlungen nach Schweden, Chile oder in die Schweiz zu gehen. Wie ich das Risiko da berücksichtige, weiß ich jetzt nicht genau, habe aber 5 Nettogehälter auf dem Tagesgeld dafür eingeplant und 2 Nettogehälter für spontane Anschaffungen.

Da ich aber einfach mit der Altersvorsorge anfangen sollte, würde ich das hier totz des Risikos gerne starten. Unterbrechen kann ich immer, wenn es aber hierbei weitere Tipps gibt, dann gerne!

 

Nur 'ne Kleinigkeit: WENN du bei der ING-Diba bist und WENN die auch weiterhin ihre "kostenlos Kaufen-Aktion" haben, solltest du über zweimonatliches / quartalsweises Ansparen durch Einzelkäufe nachdenken (halt so, dass pro ETF mindestens 500 Euro zusammenkommen)

 

Vielen Dank! Genau daran habe ich gedacht und werde das so handhaben.

 

 

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Geschrieben

Deine komplette Altersvorsorge auf ETFs aufzubauen halte ich für fahrlässig!

 

Einen Teil würde ich definitiv in ein Riesterprodukt stecken( solide Grundlage, Zulagen kassieren, Steuervorteile nutzen)

 

Und ein zweites Standbein vielleicht in eine bAV oder Rentenversicherung...

 

Damit wärst du fürs Alter abgesichert und kannst zusätzlich in ETFs ansparen um Chancen diverser Märkte zu nutzen

 

Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich mich bisher nicht intensiv mit der Altersvorsorge beschäftigt habe und es mir eher schwer fällt die Zusammenhänge zu verstehen.

 

Was ich bisher nicht erwähnt habe:

Da ich im öffentlichen Dienst arbeite, zahle ich (sowie mein Arbeitgeber für mich) in die VBL ein, um eine weitere Altersabsicherung zu gewährleisten, aber an Riester oder Rürup habe ich mich in der Tat noch nicht gedacht, nein.

 

 

 

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Geschrieben · bearbeitet von IOG

Deine komplette Altersvorsorge auf ETFs aufzubauen halte ich für fahrlässig!

 

Einen Teil würde ich definitiv in ein Riesterprodukt stecken( solide Grundlage, Zulagen kassieren, Steuervorteile nutzen)

 

Und ein zweites Standbein vielleicht in eine bAV oder Rentenversicherung...

 

Damit wärst du fürs Alter abgesichert und kannst zusätzlich in ETFs ansparen um Chancen diverser Märkte zu nutzen

 

Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich mich bisher nicht intensiv mit der Altersvorsorge beschäftigt habe und es mir eher schwer fällt die Zusammenhänge zu verstehen.

 

Was ich bisher nicht erwähnt habe:

Da ich im öffentlichen Dienst arbeite, zahle ich (sowie mein Arbeitgeber für mich) in die VBL ein, um eine weitere Altersabsicherung zu gewährleisten, aber an Riester oder Rürup habe ich mich in der Tat noch nicht gedacht, nein.

 

Gut, dass du dich damit beschäftigst :)

 

Mir persönlich ist eine gewisse Kalkulationsgrundlage im Alter wichtiger, als eine mögliche Überrendite durch riskantere Anlagen.

 

Mehrere Bausteine für die Altersvorsorge finde ich persönlich wichtig! Dies kann natürlich auch über ETFs erfolgen. Aber meines Erachtens nicht ausschließlich und auch nicht als erste Wahl.

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Geschrieben

 

Mir persönlich ist eine gewisse Kalkulationsgrundlage im Alter wichtiger, als eine mögliche Überrendite durch riskantere Anlagen.

 

Mehrere Bausteine für die Altersvorsorge finde ich persönlich wichtig! Dies kann natürlich auch über ETFs erfolgen. Aber meines Erachtens nicht ausschließlich und auch nicht als erste Wahl.

 

Also, wie gesagt, ich habe eine zusätzliche Betriebsrente und werde mich auch mit Riester/Rürup beschäftigen. Die Sache ist halt nur die, dass ich dieses Jahr für eine bestimmte Zeit (2-5) Jahre ins Ausland gehen werde. Mein Plan ist bisher, dass ich nach Deutschland zurück komme, aber man weiß ja nie... Deswegen habe ich mich allerdings auch nicht um Dinge wie "eine gewisse Kalkulationsgrundlage im Alter" beschäftigen können, da dies von Land zu Land unterschiedlich gehandhabt werden kann. Mir ist auch sehr bewusst, dass die Investition in ETFs eine riskante Anlage ist, allerdings handelt es sich bei dem Sparbetrag, den ich investieren will, um knappe 30% meiner monatlichen Sparrate (somit vermindert sich das Risiko auch) und diese Variante ist eigentlich die günstigste internationale Altersvorsorge, die ich tätigen kann. --> Berichtigt mich bitte, wenn ich hier komplett falsch liege!

 

Nun habe ich allerdings auch noch eine andere Frage:

Wenn ich jetzt meine Überlegungen in die Tat umsetze und die ausschüttenden ETFs kaufe und in der Annahme, dass sich diese Variante in Zukunft rein steuerrechtlich nicht mehr lohnen wird (andere Besteuerung im Ausland oder die Änderungen im Jahr 2018 hier in Deutschland), macht es dann Sinn die ETFs zu verkaufen und auf andere umzusteigen oder gilt hierbei dann auch immer Buy&Hold und man kauft einfach bei der nächsten Sparrate neue, angepasste (z.B. steurelich günstige) ETFs?

Hierzu habe ich bisher keine klare Antwort finden können.

 

 

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Geschrieben · bearbeitet von troi65

Nun habe ich allerdings auch noch eine andere Frage:

Wenn ich jetzt meine Überlegungen in die Tat umsetze und die ausschüttenden ETFs kaufe und in der Annahme, dass sich diese Variante in Zukunft rein steuerrechtlich nicht mehr lohnen wird (andere Besteuerung im Ausland oder die Änderungen im Jahr 2018 hier in Deutschland), macht es dann Sinn die ETFs zu verkaufen und auf andere umzusteigen oder gilt hierbei dann auch immer Buy&Hold und man kauft einfach bei der nächsten Sparrate neue, angepasste (z.B. steurelich günstige) ETFs?

Hierzu habe ich bisher keine klare Antwort finden können.

 

Tja , wenn man das wüsste.....

 

Musste halt mal den Reformthread im Steuerforum mit verfolgen. M.E. ist das noch längst nicht ausgemacht , dass ausschüttende ETFs ab 2018 wesentlich ( ! ) schlechter dastehen werden als sämtliche Thesaurierer . Solange man seinen Freibetrag noch nicht ausgeschöpft hat , sowieso nicht. Für den, der 2017 das noch nicht geschafft hat mit dem Ausschöpfen , für den sprechen m.E. weiter Ausschütter beim Aufsetzen des Depots .

 

Ansonsten würde ich erst mal die Zig Threads dazu abwarten , die hier ab Herbst im Forum eintrudeln werden :P. Warum man sich jetzt schon tiefschürfende Gedanken darum machen muss, erschließt sich mir noch nicht.

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Geschrieben

Also, wie gesagt, ich habe eine zusätzliche Betriebsrente und werde mich auch mit Riester/Rürup beschäftigen. Die Sache ist halt nur die, dass ich dieses Jahr für eine bestimmte Zeit (2-5) Jahre ins Ausland gehen werde.

Dann vergiss Riester, bis du wieder zurück bist. Und bevor du dich mit Rürup weiterbeschäftigst, lies den Rürup-Sticky von polydeikes (findest du im Musterdepot von polydeikes, falls noch nicht bekannt).

 

Wenn ich jetzt meine Überlegungen in die Tat umsetze und die ausschüttenden ETFs kaufe und in der Annahme, dass sich diese Variante in Zukunft rein steuerrechtlich nicht mehr lohnen wird (andere Besteuerung im Ausland oder die Änderungen im Jahr 2018 hier in Deutschland), macht es dann Sinn die ETFs zu verkaufen und auf andere umzusteigen oder gilt hierbei dann auch immer Buy&Hold und man kauft einfach bei der nächsten Sparrate neue, angepasste (z.B. steurelich günstige) ETFs?

Hierzu habe ich bisher keine klare Antwort finden können.

Zu der Auslandsthematik kann ich nicht sagen.

 

Ausschütter / Thesaurierer: nach meinem Verständnis lohnen sich Ausschütter auch weiterhin (also ab 2018), solange der Freibetrag noch nicht ausgenutzt ist, da die Ausschüttungen höher sein werden als die Vorabbesteuerung. Du hast ja auch keinen echten Nachteil durch einen Ausschütter (ok, die Wiederanlage, aber das kannst du ja auch pragmatisch handhaben). Wenn allerdings der Freibetrag ausgenutzt ist, würde ich aus praktischen Überlegungen auf einen Thesaurierer umsteigen (also neue Sparraten dann in andere ETFs).

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Geschrieben · bearbeitet von troi65

Wenn allerdings der Freibetrag ausgenutzt ist, würde ich aus praktischen Überlegungen auf einen Thesaurierer umsteigen (also neue Sparraten dann in andere ETFs).

Diese Überlegungen würden mich interessieren !

 

Dies unter dem Gesichtspunkt , dass bei Thesauriern m.W. die Messe noch nicht gelesen ist (will heißen , noch nicht alle Unklarheiten beseitigt sind ). So eindeutig wie Du hat sich bisher noch kein Forianer zu Thesaurierern ab 2018 bekannt.

 

Ich bin baff erstaunt.:w00t:

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Geschrieben

Diese Überlegungen würden mich interessieren !

 

Dies unter dem Gesichtspunkt , dass bei Thesauriern m.W. die Messe noch nicht gelesen ist (will heißen , noch nicht alle Unklarheiten beseitigt sind ). So eindeutig wie Du hat sich bisher noch kein Forianer zu Thesaurierern ab 2018 bekannt.

Soweit ich es verstanden habe, gibt es offene Fragen hauptsächlich noch bei den Swappern (Thema: Teilfreistellung), aber dass Thesaurierer ungünstiger besteuert werden sollen als Ausschütter habe ich bisher nicht so verstanden. Es kann aber durchaus sein, dass ich es falsch verstanden habe. Nur: Am Ende (also zum Zeitpunkt der Auszahlung) sollte es doch eigentlich egal sein. (Thema "Steuerstundung" mal aussen vor, genau die soll ja unterbunden werden). Und wenn es am Ende egal ist, dann bleibt der Vorteil der Thesaurierer, sich nicht kümmern zu müssen. Ich bin gespannt, wann da mal Klarheit herrscht bezüglich der Neuregelung.... auch in meinem Kopf. rolleyes.gif

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Geschrieben · bearbeitet von troi65

.....aber dass Thesaurierer ungünstiger besteuert werden sollen als Ausschütter habe ich bisher nicht so verstanden. Es kann aber durchaus sein, dass ich es falsch verstanden habe. Nur: Am Ende (also zum Zeitpunkt der Auszahlung) sollte es doch eigentlich egal sein. (Thema "Steuerstundung" mal aussen vor, genau die soll ja unterbunden werden). Und wenn es am Ende egal ist, dann bleibt der Vorteil der Thesaurierer, sich nicht kümmern zu müssen.

Ich gehe auch nicht davon aus , dass Thesaurierer schlechter dastehen werden als Ausschütter , möglicherweise sogar im Gegenteil.

 

Die gängigen ETF-Empfehlungen hier im Forum sind ( abgesehen von bestimmten Ausschüttern von HSBC, UBS und iShares ) nun mal ( weg)swappende Thesaurierer ; und da ist eben noch Unklarheit vorhanden. Von da her hast Du Dich schon etwas aus dem Fensterrahmen gelehnt.;)

 

 

BTW : Wenn der Thesaurierer nur den Vorteil des sich "Nicht kümmern müssens" hätte , dann wäre das für mich kein echter Vorteil. Eine automatische Wiederanlage von Ausschüttungen kann einem auch eine gescheite Depotbank ( wie z.B. die Diba ) abnehmen.

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Geschrieben

Der ausschüttende UBS MSCI World ETF, den du nutzt, erzeugt laut Bundesanzeiger ausschüttungsgleiche Erträge und ist somit steuerhässlich. Ist dir das bewusst?

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Geschrieben

Der ausschüttende UBS MSCI World ETF, den du nutzt, erzeugt laut Bundesanzeiger ausschüttungsgleiche Erträge und ist somit steuerhässlich. Ist dir das bewusst?

 

Da rechne man lieber noch mal nach, ob das mit der Steuerhäßlichkeit so hinkommt ...

 

 

Gruß,

PG

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Geschrieben

Der ausschüttende UBS MSCI World ETF, den du nutzt, erzeugt laut Bundesanzeiger ausschüttungsgleiche Erträge und ist somit steuerhässlich. Ist dir das bewusst?

Nein, ist er nicht, da es auch eine Ausschüttung in ausreichender Höhe gab. Siehe "Holzmeier"-Thread.

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Geschrieben

Nein, ist er nicht, da es auch eine Ausschüttung in ausreichender Höhe gab. Siehe "Holzmeier"-Thread.

 

Ich habe nochmal nachgeschaut und finde einfach nichts zu den ausschüttungsgleichen Erträgen, bei dem Bundesanzeiger. Was mache ich falsch?

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Geschrieben

Hier

 

post-29160-0-30012800-1483647624_thumb.png

 

ist Ausschüttung und ausschüttungsgleicher Ertrag; ersteres in mehr als ausreichender Höhe. Wie sieht Deine Fundstelle aus?

 

 

Gruß,

PG

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Geschrieben

Hier

 

ist Ausschüttung und ausschüttungsgleicher Ertrag; ersteres in mehr als ausreichender Höhe. Wie sieht Deine Fundstelle aus?

 

 

Welche Seite bzw Quelle hast du dafür genutzt?

 

Gruß

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Geschrieben

Bundesanzeiger -> Kapitalmarkt -> Besteuerungsgrundlagen -> "Bescheinigung gemäß § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 Investmentsteuergesetz (InvStG) über die Prüfung der steuerrechtlichen Angaben" vom 15.02.2016; nach ISIN eingegrenzt.

 

 

Gruß,

PG

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Geschrieben

Genau diese Daten bekomme ich auch, beim Bundesanzeiger. Ich dachte bislang immer daß ein ETF automatisch steuerhässlich ist, sobald er ausschüttungsgleiche Erträge erzielt?! Hier habe ich wohl noch Nachholbedarf :/

 

Kannst du mir in einfachen Worten erläutern, woran ich die steuereinfachheit erkenne, auch wenn ausschüttungsgleiche Erträge erzielt werden?

 

Gruß

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Geschrieben

Die Barausschüttung muß hoch genug sein, um die Steuerlast auf Ausschüttung + Thesaurierung bedienen zu können; rechnerisch muß die Ausschüttung so ca. 40% der Gesamtsumme ausmachen. Einzelheiten und Ableitung sind im Holzmeier-Thread ausführlich beschrieben.

 

 

Gruß,

PG

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Geschrieben · bearbeitet von MarcelRamon

Danke! :) Da ergibt sich für mein ein völlig neues Bild. Ich suche selber seit Tagen nach passenden, ausschüttenden ETFs für mein Welt-Portfolio. Ich möchte ebenfalls den Steuerfreibetrag ausnutzen.

 

MSCI World und MSCI Emerging Markets waren bisher für mich safe. Stoxx 600 Europe eigentlich auch. Dann habe ich noch über einen ETF auf den MSCI Japan nachgedacht - oder eben anstatt Japan vielleicht den MSCI Pacific. Dazu dann noch ein MSCI Small Cap USA dazu und fertig.

 

Meine Sparrate beträgt zwischen 800 und 1300 Euro im Monat. Ich habe lange überlegt und war mir nicht sicher in puncto thesaurierer vs. ausschütter bzw habe keine wirklichen Ausschütter gefunden; eben weil ich wohl die Daten im Bundesanzeiger immer falsch gelesen habe.

 

Wäre dieser ETF zum Beispiel steuereinfach? (nur nochmal zum genauen Verständnis):

 

iShares S&P 500 UCITS ETF (Dist) ISIN IE0031442068, WKN 622391

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Geschrieben

 

 

Wäre dieser ETF zum Beispiel steuereinfach? (nur nochmal zum genauen Verständnis):

 

iShares S&P 500 UCITS ETF (Dist) ISIN IE0031442068, WKN 622391

 

Wie wäre es, wenn du den Holzmeier-Faden, der bereits gefühlte 25x hier verlinkt wurde, selbst liest?

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Wäre dieser ETF zum Beispiel steuereinfach? (nur nochmal zum genauen Verständnis):

 

iShares S&P 500 UCITS ETF (Dist) ISIN IE0031442068, WKN 622391

 

Wie wäre es, wenn du den Holzmeier-Faden, der bereits gefühlte 25x hier verlinkt wurde, selbst liest?

 

Habe ich und ich habe die Rechnung nicht genau verstanden - deswegen frage ich.

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