BU zahlt nicht wegen Falschdiagnose?

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Ich habe nun schon von mehreren Seiten gehört, dass es vorgekommen sein soll, dass Hausärzte falsche Diagnosen oder Abrechnungen erstellt haben, die den jeweiligen Patienten so nicht bekannt gewesen sind. Als es dann zum Unfall kam, hat sich die jeweilige Versicherung plötzlich geweigert zu zahlen, weil der Patient scheinbar Diagnosen verschwiegen haben soll von denen er aber gar nichts wusste.

Ist euch schon einmal etwas ähnliches zu Ohren gekommen?

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Geschrieben

Ja, mehrfach davon in entsprechenden Magazinen/Zeitungen davon gelesen.

 

Die Versicherung sucht natürlich nach jedem Grund, die BU nicht zahlen zu müssen. Eine nicht erwähnte Diagnose ist da natürlich sehr hilfreich, die Zahlungen zu verweigern.

 

Problem für dich als Versicherter wird es sein, nachzuweisen, dass diese Diagnose vor zig Jahren fälschlich von Arzt gestellt / abgerechnet wurde.

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Geschrieben

in welchen Zeitschriften genau? Hast du da Links?

 

Ja, mehrfach davon in entsprechenden Magazinen/Zeitungen davon gelesen.

 

Die Versicherung sucht natürlich nach jedem Grund, die BU nicht zahlen zu müssen. Eine nicht erwähnte Diagnose ist da natürlich sehr hilfreich, die Zahlungen zu verweigern.

 

Problem für dich als Versicherter wird es sein, nachzuweisen, dass diese Diagnose vor zig Jahren fälschlich von Arzt gestellt / abgerechnet wurde.

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Geschrieben · bearbeitet von Matthew Pryor

Stelle doch lieber die Frage, warum eine "nicht erwähnte Diagnose" für den Versicherer per se hilfreich sein sollte. Oder welchen Zeitraum genau "zig Jahre" definieren soll. Was ist dir lieber? Klickgenerierende Horrorüberschriften oder ausgeurteilte Sachverhalte bzw. juristische Definitionen, auf die du dich im Zweifel berufen kannst?

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Es geht ja darum, dass in solchen Fällen "nur" wegen einer falschen Diagnose bestimmte Versicherungen nicht abgeschlossen werden können. Mal angenommen, das würde als Folge einer dieser falschen Diagnosen passieren, die die Krankenkassen bei den Hausärzten angeleiert haben, wäre das schon heftig, oder? Ich meine dieses Upcoding, wo die Krankenkassen aufgrund schwerwiegenderer Diagnosen mehr Kohle abstauben können. Fände ich schon hart.

 

Stelle doch lieber die Frage, warum eine "nicht erwähnte Diagnose" für den Versicherer per se hilfreich sein sollte. Oder welchen Zeitraum genau "zig Jahre" definieren soll. Was ist dir lieber? Klickgenerierende Horrorüberschriften oder ausgeurteilte Sachverhalte bzw. juristische Definitionen, auf die du dich im Zweifel berufen kannst?

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Es geht ja darum, dass in solchen Fällen "nur" wegen einer falschen Diagnose bestimmte Versicherungen nicht abgeschlossen werden können. Mal angenommen, das würde als Folge einer dieser falschen Diagnosen passieren, die die Krankenkassen bei den Hausärzten angeleiert haben, wäre das schon heftig, oder? Ich meine dieses Upcoding, wo die Krankenkassen aufgrund schwerwiegenderer Diagnosen mehr Kohle abstauben können. Fände ich schon hart.

 

Stelle doch lieber die Frage, warum eine "nicht erwähnte Diagnose" für den Versicherer per se hilfreich sein sollte. Oder welchen Zeitraum genau "zig Jahre" definieren soll. Was ist dir lieber? Klickgenerierende Horrorüberschriften oder ausgeurteilte Sachverhalte bzw. juristische Definitionen, auf die du dich im Zweifel berufen kannst?

 

Moin, verstehe die ganz Aufregung nicht- Ist schon seit Jahren gelebte Praxis. Erleben wir immer wieder, dass da fleissig nachgeholfen wird.

Warum auch nicht, wenn das System sowas zulässt - geradezu heraus fordert....

Bei Durchsicht diverser Handlungsempfehlungen von Profis hier im Forum wird man feststellen, dass immer wieder geraten wird, vor Beantragung einer BU Versicherung

1 - den Sticky zu lesen

2 - einen Profi einzuschalten

3 - eine Arztauskunft und Versichertenauskunft einzuholen

 

Befolge Punkt 1-3, dann gibt es mit grosser Sicherheit keine Probleme mit der BU. Mehr gibts dazu eigentlich nicht zu sagen.

 

 

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Geschrieben · bearbeitet von polydeikes

Es geht ja darum, dass in solchen Fällen "nur" wegen einer falschen Diagnose bestimmte Versicherungen nicht abgeschlossen werden können. Mal angenommen, das würde als Folge einer dieser falschen Diagnosen passieren, die die Krankenkassen bei den Hausärzten angeleiert haben, wäre das schon heftig, oder? Ich meine dieses Upcoding, wo die Krankenkassen aufgrund schwerwiegenderer Diagnosen mehr Kohle abstauben können. Fände ich schon hart.

 

Per Definition nicht möglich. Eine FALSCHE ABRECHNUNGSDIAGNOSE kann per Definition nicht dazu führen, dass keine BU abgeschlossen werden kann. Das liegt in der Natur einer FALSCH ABGERECHNETEN Diagnose. Diese wird bereinigt, entkräftet oder aus den Akten getilgt.

 

Der "Profi" (um den Begriff mal aufzugreifen) hat dazu einige Handlungsoptionen anzubieten, vom normalen Gespräch (Kunde) mit dem Arzt (meist der mit Abstand zielführendste Ansatz) und entsprechenden Arztberichten / - befunden, bis hin zum worst case der Androhung strafrechtlicher Verfolgung wegen unterlassener Hilfeleistung (bei bspw. fatalen Abrechnungsdiagnosen, die aber nie tatsächlich behandelt wurden).

 

Falsche Abrechnungsdiagnosen und keine BU bekommen schließt sich schon per Definition gegenseitig aus.

 

Witz an der Sache: Genau zu dem Thema hat jüngst das ZDF bei mir angefragt. Genau mit dem gleichen Quatsch von wegen auf Grund falscher Abrechnungsdiagnosen keine BU bekommen.

 

Ich habe geduldigst erklärt, dass es sich systemisch ausschließt. Ich habe mich auch bereit erklärt peinlichst dokumentierte 27 Fälle aus 2016 anonymisiert zur Verfügung zu stellen.

 

Aber nein, die Dame wollte partue Kunden haben, die wegen falscher Diagnosen keine BU bekommen hätten. Sie wollte es einfach nicht verstehen.

 

Auch mein Hinweis doch einen Fachmann zu Wort kommen zu lassen, damit der Zuschauer einen Nutzen (das Wissen um Handlungsoptionen) aus der Sendung ziehen kann, wurde kategorisch abgelehnt.

 

Sie wollen halt am liebsten den, der mit 3-Jahren Vollwaise wurde, seit dem 4. Lebensjahr H4 und Hilfe zum Lebensunterhalt gleichzeitig bekommen hat, im 5. Lebensjahr die 3. Scheidung hinter sich hatte, dessen tote Mutter im Rollstuhl sitzt, dessen Oma sich nach Hawaii abgesetzt hat ... UND DER IN FOLGE EINER FALSCHEN ARZTABRECHNUNG KEINE BU BEKOMMEN HAT. Mit Journalisten brauchst net über Inhalte sprechen ..

 

Sensationsgeilheit, 0-Lösungsorientierung ... so sieht es aus.

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Geschrieben

Wie schaut die Sache denn aus, wenn ich weitere Ärzte habe, die eine andere Diagnose stellen.

 

Ich hatte zum Beispiel Schulter Schmerzen. Dann ging ich zum Hausarzt, der mich AU schrieb und eine Überweißung zum Facharzt ausstellte. Diagnose war ein Defekt im Gelenk.

Der Facharzt hatte nach der Untersuchung ein Problem mit einem Muskel rausgefunden und dann entsprechend die AU auf eine andere Diagnose gestellt.

 

Jeder normaldenkende Mensch würde sehen, dass das Gelenk nie einen Schaden hatte. Aber was sagt die Versicherung, wenn die sowas in die Finger bekommen?

Der Hausarzt hat ja gar nicht die Untersuchungsmöglichkeiten und das Wissen wie ein entsprechender Facharzt.

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Geschrieben

Ganz sauber: Die G auf eine V Diagnose ändern / löschen lassen und mit Arztbericht vom Facharzt Umstand (Wann, was, wie lange und wie behandelt, welche weiteren Maßnahmen / Medikamentation usw. usf.? + AU-Zeiten) unter den üblichen Spielregeln zur Rivo stellen.

 

Völlig hinreichend und Praxis - Hausarztbericht: War mit xyz (Anlassbezogen? Einmalig? Folgenlos ausgeheilt oder beschwerdefrei seit?) am xy. zur Behandlung, Überweisung zum Facharzt am xy., Untersuchung / bildgebende Diagnostik ergab "abc" ... (usw. usf., je nach Einzelfall

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