Kinder-Invalidität absichern

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Posted · Edited by curios

Hallo liebe Experten,

ich interessiere mich für die Absicherung einer Invalidität eines im Moment wenige Monate alten (und kerngesunden) Kindes. Konkret könnte ich mir z.B. die Kinder-Invaliditäts-Zusatzversorgung der Versicherungskammer Bayern oder die JuniorPlus der DEVK vorstellen. Wichtig wäre mir, dass neben Unfall auch Krankheit abgesichert ist. Auch Diabetes, chronische Hepatitis u.ä. sollten mit dabei sein, also nicht nur Organisches i.e.S. oder sonstige gravierendere Einschränkungen. Im Falle einer Monatsrente würde ich mind. 1000 € sinnvoll finden, im Falle einer einmaligen Kapitalleistung mind. 300.000. Eine Kombination aus beidem wäre für mich unnötig (ich bräuchte insb. keine 10-20k Sofortleistung o.dgl., das wäre ggf. zu stemmen). Wünschenswert wäre ein Jahresbeitrag < 300 €.

Eine Funktionelle Invaliditätsversicherung scheint mir nach bislang aber erst rudimentärer Betrachtung noch nicht zureichend. Aber womöglich in Frage käme ein Kombiprodukt wie die Janitos MultiRente (ginge dann eben erst ab 1 Lebensjahr), da bin ich aber noch sehr unsicher, weil die "Schweren Erkrankungen" ziemlich eng definiert sind und vermutlich einige Szenarien auch durch den "Verlust von Grundfähigkeiten" nicht für mich zufriedenstellend abgedeckt wären. Aber vermutlich habt ihr hierzu noch weitergehende Erwägungen?

Was wäre euer Rat in so einem Fall?

Schon jetzt vielen vielen Dank!

 

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Posted · Edited by polydeikes

Die hochwertigste Möglichkeit stellt in meinen Augen Barmenia KISS dar, was eine KIV ist, keine FIV. Es gibt Vor- und Nachteile für FIV und KIV, am offensichtlichsten ist der 2-3fach so hohe Preis für eine brauchbare KIV vs. FIV. Ob GDB als Leistungsbasis objektiv wirklich ein Vorteil ggü. einer FIV ist, das würde eine sehr ausführliche, ellenlange Diskussion werden, bei der ich eine stringente "NEIN"-Argumentation verfolgen würde.

 

Die quantitativ hochwertigste FIV ist in meinen Augen die Lavida von K+M. Die von mir präferierte und mpMn zweckmäßigste Variante (ex Problematik mit Kind muss mind. 1 Jahr alt sein) ist die Janitos Multirente (FIV).

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Posted · Edited by curios

Danke schon mal!

Hm, im Vergleich zur a) VKB-KIZ und b) DEVK-JuniorPlus käme die c) Barmenia-KISS wohl nicht bei Psychischem auf (Neurosen o.ä.)? Kostenmäßig läge die KISS auch 60 bzw. 20 € p.a. höher. Was spricht für die KISS in Abwägung zu (a) und (b)? Die K+M Lavida hatte ich nicht auf dem Schirm, sehe ich es auf die Schnelle richtig, dass die erst ab 4. Lebensjahr in Betracht rückte?

Die Janitos wäre preislich in der Tat noch deutlich attraktiver. (Was ich übrigens nicht kapiere: Warum ist der "Best Selection" den wenn auch nur kleinen Aufpreis zum "Balance" überhaupt wert?)

Sehr interessiert wäre ich an, wenn möglich, zumindest ein paar Stichworten bezüglich der Abwägung "Grad der Behinderung" vs. "funktionelle Invalidität", insoweit es jedenfalls die bislang erwähnten Produkte betrifft.

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Posted · Edited by polydeikes

Janitos: Unterschiede bestehen bspw. bei inkludierten Sofortleistungen und dem Leistungszeitraum bei Krebserkrankung (Balance immer nur 12 Monate).

 

VKB: Da würde ich mal den Ausschluss 6.1 genauer lesen, ist nicht abgesichert. Die VKB hat den optischen Vorteil, dass die Invalidität in Folge des Ausnahmebestands nicht bedingungem. (innerhalb der Ausschlüsse) bis 12 Monate nach Ablauf der Versicherung zur Invalidität geführt haben muss. Das soll ein Vorteil sein?! Diese Regelung wird via Punkt 3.2 an anderer Stelle der VKB Bedingungen wieder einkassiert.

 

VKB definiert den Unfall bspw. nicht einmal in den Bedinungen. Heißt AUB, gute Nacht. VKB definiert auch Krankheit nicht, das ist alles und nichts, absolut nicht verifizierbarer Leistungsauslöser. Die einzige Definition für Invalidität ist "Nachweis eines Schwerbehindertenausweises".

 

Zwischen VKB und Barmenia sehe ich persönlich drei Welten hinsichtlich der Leistungsauslöser. Oder anders formuliert, bei so viel nicht verifizierbarem Blabla kann man im Leistungsfall bei der VKB auch gleich würfeln gehen.

 

---

 

Ich sagte bereits, die GdB Diskussion wäre sehr umfangreich und das meinte ich auch so. Anders formuliert: Kein Bock drauf, viel zu mühsig und zeitraubend.

 

 

kiss.pdf

vkb.pdf

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Posted · Edited by curios

Okay. Vielen Dank schon mal. Neurosen etc: Mein Fehler (ich war so blöd, in diesem Punkt einer Ökotest-Tabelle zu glauben, statt direkt nachzuschaun). Nach genauerer Betrachtung der Ausschlüsse würde ich auch die DEVK hintanstellen.

 

Wenn ich nun erstmal nur die Barmenia KISS und die Janitos in die engere Wahl ziehe (Lavida in der Tat erst ab 4. LJ?) - was wären (Preis mal außen vor) entscheidende Punkte für oder gegen die eine oder andere Variante?

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Die Lavida gibt es erst ab dem 4. Lj., richtig.

 

MultiRente ist im Prinzip eine Unfallversicherung. Zahlt bei einer durch Unfall eingetretenen Invalidität nach Gliedertaxe. Diese Unfallversicherung wird um weitere Leistungsauslöser ergänzt: http://www.janitos.de/media/dokumente/multirente/multi_rente_2014/503125_Bedingungen_MR_BS_042014_D.pdf

 

- Organschäden (auch in Folge Krankheit siehe 2.2)

- Grundfähigkeiten (auch in Folge Krankheit siehe 3.2)

- Pflegebedürftigkeit (gem. ADL Katalog, grob vergleichbar mind. zu alter Pflegestufe 2)

- Schwere Erkrankungen (einzeln definierte Ereignisse)

 

Grundsätzlich ist eine Unfallversicherung zwangsläufig billiger, als eine Police, die ob einer Krankheit ein Leistung zahlt (Grundgedanke KIV). Einfach weil Krankheit statistisch viel wahrscheinlicher ist als Unfall.

 

Gleichwohl sind die meisten Leistungsauslöser der meisten KIVs ziemlich wage formuliert, kaum verifizierbar. Zudem ist GdB 50 eine massive Hürde. Die Leistungsauslöser der MultiRente sind ggü. über einer KIV quantitativ eingeschränkt. Dafür aber qualitativ an den meisten Stellen erheblich klarer ausformuliert, als das bei der Masse der KIVs der Fall ist.

 

Barmenia und Basler ragen unter den KIVs mit vergleichbar klaren Definitionen heraus, bieten in Summe mehr quantitativen Absicherungsumfang als jede FIV. Aber Basler ist für mich ein generelles NoGo, gesellschaftsbezogen.

 

Ich persönlich tendiere zu möglichst klaren Leistungsauslösern und in Relation angemessenen Prämien. Lieber weniger klare Auslöser, als viele "vielleicht, mal schauen, wo wir grad Bock drauf haben". Führt am Ende dazu, dass ich persönlich für die Janitos das beste PL-Verhältnis sehe. Wenn man es sich leisten kann und will, macht man mit der Barmenia KISS aber nichts falsch.

 

---

 

Die Lavida ist so nen spezielles Ding, wohl die erklärungsbedürftigste der Policen. Weicht zunächst generell hinsichtlich Bewertungsmaßstäben deutlich von den FIVs (bspw. MuliRente, Axa Existenzschutz, Opti5 Rente der Barmenia usw. usf.) ab.

 

Für Erwachsene sehe ich das Produkt gar nicht mal als sonderlich stark an. Für Kinder wird aber spürbar erweitert. Von Krankheitskosten über lebenslange Leistungen ab schweren Krebsstadien (ähm ... naja ...) und andere Kleinigkeiten. Damit mpMn angesiedelt vor einer Janitos MultiRente, aber nun auch wieder nicht so stark, dass es jetzt irgendwie Referenz wäre.

 

Eher eine Frage der persönlichen Präferenzen.

 

 

 

 

 

 

KM-allsafe-lavida-Bedingungswerk_08-2015.pdf

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Hallo zusammen,

 

ich plane für unsere Kids ein ähnliches Vorhaben, daher starte ich keinen neuen Thread, sondern schließe mich hier an, auch wenn mittlerweile

einige Monate nach der letzten Einschätzung von @polydeikes ins Land gegangen sind, und es vielleicht inzwischen bessere Produkte dazu gibt.

 

Es geht um die Absicherung von Unfall / Invalidität / Pflege / schwere Krankheiten für unsere Kinder:

Zwei gesunde, muntere, sehr aktive Söhne. Der ältere wird im November 7 Jahre (ist gerade eingeschult worden), der jüngere ist gerade 1,5 Jahre jung.

 

Im Fokus habe ich die hier bereits aufgeführte Janitos Multi-Rente (für den Jüngeren), sowie die K&M allsafe lavida (für den Älteren), oder

die in einem anderen Thread (es ging um Kinderunfallversicherung) empfohlene Kombination aus sehr guter Unfallversicherung (Haftpflichtkasse Darmstadt?) und sehr guter Pflegetagegeld-Versicherung (Gothaer Medi PG oder Deutsche Familienversicherung?).

 

Es geht vor allem um die Absicherung in der Kindheit, jeweils bis zum Zeitpunkt, dass wir für die Jungs eine gute BU abschließen können.

 

Die Kosten dafür sind für uns erstmal zweitrangig, wichtig sind die Leistungen und die Bedingungen.

Und auch eine gute kundenfreundliche Schadenabwicklung, falls es (hoffentlich nie) zum Ernstfall kommen sollte.

Insbesondere meine Gattin hat ein hohes Sicherheitsbedürfnis und möchte (wie natürlich alle Eltern) platt gesagt: "Das Beste für die Kids".

Da wir für uns persönlich (beide 42J) leider das Thema Absicherung ein bissel "verschlampt" haben, möchten wir bei den Kids nicht den gleichen Fehler machen.

 

Polydeikes hatte u.a. die Janitos Multi-Rente sowie die lavida von K&M empfohlen. Ist diese Empfehlung noch aktuell?

 

Ich konnte z.B. bei der K&M allsafe lavida keine aktuellen Versicherungsbedingungen finden, die z.B. in punkto Pflege auch bereits die Pflegegrade berücksichtigt.

Die Bedingungen bei K&M sind von 8/2015.

Bei der Janitos Multi-Rente sind die Bedingungen von 4/2016.

 

Gibt es da schon aktuellere Bedingungen?

 

Gibt es inzwischen ggf. bessere Produkte?

 

Ich würde mich sehr über ein Feedback freuen.

 

Beste Grüße

Marcel

 

 

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Ergänzung:

Ich hatte mittlerweile bei K&M Informationen zum Tarif allsafe lavida angefordert.

Eine Woche später kam ein Makler von versifair telefonisch auf mich zu, um kurz die Eckdaten (z.B. Rentenhöhe) abzuklopfen, um

mir dann ein erstes Angebot per Mail zukommen zu lassen. Rentenhöhe 2.000€ oder 1.500€.

 

Das Angebot mit 2.000€ Rente (allsafe lavida mit "BEST-Baustein III") hänge ich hier mal ran, sofern jemand daran interessiert sein sollte.

Ebenso einige Infos zur allsafe lavida Versicherung aus einem "Sonderdruck" des Maklermagazins Risiko&Vorsorge.

 

Die Kosten für die 2.000€ Variante belaufen sich in den ersten 12 Jahren gleichbleibend auf 40,86€ (bei mtl. Zahlungsweise),

bei der 1.500€-Variante sind es mtl. 31,08€. 

Alle weiteren Infos kann man den Dateien entnehmen.

 

Jetzt bräuchte ich nur noch die Gesundheitsfragen... Dann gehts erstmal wieder ran an die Krankenunterlagen...

Selbst bei den Kids haben sich da schon Diagnosen angehäuft , es ist zum ko....

 

 

allsafe_Lavida_2000.pdf

KM-allsafe-lavida-Sonderdruck-Risiko-und-Vorsorge_10-2015.pdf

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Du hattest ja in einem anderen Thema angedeutet, dass die Kosten erst einmal nebensächlich sein sollen. Löblich, dann sollte aber eben auch so hoch wie möglich abgesichert werden. Auf den Preis hat das im Prinzip keine Auswirkungen (jeweils ca. 10 € pro 500 € Rente). Ich würde mir dennoch die Frage stellen, ob der Best-Baustein III seinen Sinn und Zweck erfüllt. 

Möchte das jetzt nicht weiter ausführen, weil es doch ein sehr sensibles Thema ist. Und der Mehrbeitrag mit 7% irgendwo auch überschaubar. Wichtiger: habt ihr euch bereits mit den Bedingungen auseinandergesetzt? Wobei ich sagen muss, dass es aus meiner Sicht im bereich der FIV auf Basis der Unfallversicherung nichts vergleichbar Gutes gibt, da seid ihr durchaus auf dem richtigen Weg.

Nur für den kleinen Kleinen muss noch eine andere Lösung gefunden werden. Gibt es hier Ansätze?

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Danke. Also eher 2.500€-3.000€... mhhhh. Wären dann schon 60€ monatlich... Aber machbar. 

Mit den Bedingungen habe ich mich auseinandergesetzt und habe jetzt keine "no gos" gefunden.

Ich empfinde die Bedingungen recht kundenfreundlich, auch sehr einfach geschrieben.

Aber für die Fallstricke fehlt mir das know how.

 

Für den Kleinen gab es hier die Empfehlung der Janitos Multi-Rente für Kinder. Damit habe ich mich noch nicht en detail auseinandergesetzt.

 

Ich bereite jetzt am Wochenende die Gesundheitshistorie auf. 

 

Gesundheitsfragen konnte ich im Netz nicht entdecken bzgl. der allsafe lavida.

 

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Zitat

Danke. Also eher 2.500€-3.000€... mhhhh. Wären dann schon 60€ monatlich... Aber machbar.

Moment. Ich bin davon ausgegangen, dass es sich bei den 2000 € um die Obergrenze für ein Kind handelt. Den Kühlschrank solltet ihr nach Möglichkeit immer noch füllen können ..

Spaß beiseite. 2000 € monatliche Rente sind schon eine ordentliche Hausnummer. Zumal die Möglichkeit besteht, die rente über eine Aktivdynamik, die zwischen einem und 5 % optional wählbar ist, zu steigern. Das geht bis immerhin 3000 €. Sehr positiv hierbei: Offenbar kann der Dynamik unbegrenzt widersprochen werden, es erfolgen dennoch neue Angebote. Bis eben die 3 k erreicht sind oder aber die Dynamik aktiv vom Versicherungsnehmer gekündigt wird. Sehr ordentliche Regelung im Sinne des Kunden.

Zusätzlich lässt sich eine Passivdynamik integrieren, steigert die Rentenleistung im Leistungsfall. Hier ist man deutlich eingeschränkter, lediglich ein fester Satz von 1,5% ist wählbar. Immerhin, aber das kostet dann auch mal eben gute 30% Aufschlag. Immerhin wäre für einen gewissen  Inflationsausgleich gesorgt.

 

Grundsätzliche Tendenz: Für den Älteren machen, zur Ausgestaltung (Höhe, Laufzeit, Dynamik) müsst ihr euch eigene Gedanken machen. KÖnnt ja hier auch jederzeit rückfragen.

 

Zitat

Gesundheitsfragen konnte ich im Netz nicht entdecken bzgl. der allsafe lavida.

-Zigarettenkonsum innerhalb der letzten 24 Monate

-Zeitlich offene Frage HIV/Pflegestufe

-Frage nach Bestehen dauerhafter Beeinträchtigungen

-Abfrage 10 Jahre: Ärztliche Untersuchung, Beratung oder Behandlung wegen Tumor-, psychologischen oder neurologischen Erkrankungen

-Abfrage 5 Jahre: Wurde in den letzten 5 Jahren wegen der gleichen Erkrankung mindestens in einem Jahr dreimal ärztlich beraten, untersucht oder behandelt bzw. wurde operiert oder fand ein stationärer Aufenthalt statt

 

Ich denke, das sollte leistbar sein. 

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Die Themen Pflegebedürftigkeit etc. sind etwas erklärungsbedürftiger, dafür fehlt mir grad die Zeit. Sollen sich die Mods drum kümmern, die können das auch viel höflicher, oder so.

 

Antragsfragen hast du im Anhang, Annahmerichtlinien finden sich hier: https://www.k-m.info/dokumente/allsafe lavida/KM-allsafe-lavida-Annahmerichtlinien_08-2015_1-01.pdf

 

Mal abgesehen davon: Wenn der Vermittler schon nicht willens ist bei der Gesundheitsprüfung zu unterstützen / seinen Job zu machen (Was genau tut der dann überhaupt?), K+M hat nen Courtageschieberegler zwischen 25 und 0 % ... :-*

 

kum.jpg

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Vielen Dank! 

Der Vermittler kann nichts dafür. 

ICH habe ihn abwürgen mussen, da mein jüngster geschrien hat. 

Zu weiteren Beratungen kam es bislang noch nicht. 

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Axo, dann alles gut, kam anders rüber. Hatte aber auch nur den Text überflogen.

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Guten Tag Zusammen,

 

da hier bereits über die Barmenia KISS diskutiert wurde, möchte ich diesen Thread gerne nutzen. Wir möchten für unsere zweijährige Tochter kurzfristig online die genannte Versicherung abschliessen. Wir haben uns auf eine monatliche Rente von € 1.100,00 verständigt. Zur Auswahl stehen jetzt noch eine angebotene Summendynamik von 5% sowie eine Leistungsdynamik von 1,5%. Die Leistungsdynamik kostet ca. 175,00 p.a.; ich halte das für angemessen und sinnvoll [oder liege ich mit meiner Einschätzung völlig daneben?] Eine Summendynamik von 5% finde ich allerdings zu hoch, jedoch besteht hier die Möglichkeit jährlich zu widersprechen.  Ist es ratsam die Summendynamik zunächst zu wählen und ggf. in den Folgejahren bei Bedarf zu widersprechen, oder sollte man direkt von Anfang an darauf verzichten? 

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Hallo,

 

Summendynamik mitnehmen, Stichwort Inflationsausgleich. Da würde ich nicht groß überlegen. Müsste ja auch nur alle 3 Jahre mitgenommen werden, oder eben öfter wenn gewünscht. Diese Option solltet ihr euch offen halten. "Kündigen" ließe sich die Dynamik ja immer noch, wenn man das nicht mehr möchte.

Ich würde mir aber den Einschluss einer Leistungsdynamik gut überlegen und als Alternative von Beginn an eine deutlich höhere Grundrente vereinbaren. Für den annähernd gleichen Beitrag ließen sich hier schon 1700, 1800 € Monatsrente versichern. Und jetzt einfach mal überlegen, wann diese Rente erreicht wäre, wenn ihr den von euch angedachten Weg wählt. Das sind über 30 Jahre, bis durch die Leistungsdynamik die gleiche Rentenhöhe erreicht wäre. Für mich steht das in keiner vernünftigen Relation mehr.

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Hallo zusammen,

 

ich beschäftige mich aktuell auch mit dem Thema „KIV“. Der Markt ist ja generell sehr dünn geworden, aber die Barmenia KISS spricht mich zur Zeit auch am meisten an (allerdings ohne Leistungsdynamik; dann lieber wie bereits empfohlen eine höhere Rente).

Ich bin bei meiner Recherche aber auch noch auf die Kindererwerbsunfähigkeitsversicherung der CosmosDirekt gestoßen. Den Namen halte ich für etwas irreführend, aber die Leistungen scheinen mit denen der Barmenia vergleichbar zu sein bei leicht geringeren Beiträgen. 

 

Geleistet wird bei:

- bei Erwerbsunfähigkeit

- Schulunfähigkeit

- Ivaliditätsgrad von min 50% aufgrund von Krankheit oder Unfall

- Pflegebedürftigkeit 

 

Als Nachteil sehe ich hier allerdings, dass die Versicherung im Gegensatz zur Barmenia erst nach dem ersten Lebensjahr abgeschlossen werden kann. Dafür ist eine Leistungsdynamik durch Überschussbeteiligung inklusive.

 

Kennt sich jemand genauer mit dieser Versicherung aus (insbesondere im direkten Vergleich mit der KISS)?

 

Viele Grüße!

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Lass dich doch ausführlich von Cosmosdirekt dazu beraten.

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An AM-FS,

ich habe mal ein Frage! Wissen sie zu welchen Versicherer Cosmos gehört? Nein? Dann sage ich es ihnen zur Generali Vericherung die Versicherung die letztes Jahr 4 Mio. Renten Versicherungen verkauft hat!

Wissen Sie was dazu noch gehört? Die DVAG Vertriebstruppe die darf jetzt ja nur noch Generali vertreiben! 

 

Ihre gesparten Beiträge sind die Provisionen für den nicht mehr vorhanden Vermittler! Diese Beiträge sollten sie lieber zur Seite legen um in Falle eines Rechtsstreit ihren Anwalt zu bezahlen! Denn ohne ein Urteil wird die Versicherung eh nicht zahlen! Sie kann ja irgends nachfragen. Es gibt ja keinen vor Ort, der mal nach schauen kann, ob der Versicherungsfall auch eingetreten oder wie dieser eingetreten ist!   

 

Was sie auch scheinbar auch nicht wissen ist Das Kinder von Geburt bis zum 1 Lebensjahr nicht versicherbar sind! (Plötzlicher Kindertod) Die Summe über eine Versicherung ist hier auf 7.000 €, bei Tod begrenzt, Wie schon Polydeikes schrieb, bei K&M werden die Kinder im ersten Jahr bei einen Elternteil beitragsfrei bis 75.000 € mitversichert, nur Unfall!    Alternativ, eine eigen Unfallversicherung, bis 550.000 € möglich!

 

Desweiteren habe ich die ernsthafte Frage:" Eine "Kindererwerbsunfähigkeitsversicherung" abschließen? So, so Sie wollen ihr Kind in jungen Jahren, ab den 2.LebensJahr zur Arbeit in ein Steinbruch schicken?

 

Ein Kind kann nur in den jungen Jahren, nicht Kindergarten oder Schulunfähig sein! Denn die Erwerbsfähtigkeit, folgerichtig auch eine mögliche Erwerbsunfähigkeit, fängt per Gesetz erst mit den 16 Lebensjahr an! Mit Aufnahme einer Ausbildung!

 

Wie können Sie Produkte auswählen bei denen schon der Produktname, eben nicht zum Profil der zu versicherten Person passt? Oder wollen sie eine Versicherung mit einer 16 jährigen Wartezeit abschließen?

 

Kinder können nur Unfall, Todesfall in nennswerten Wertegrößen abgeschlossen werden, dann später eine richtige Schüler Unfähigkeitsversicherung, ab den 6 oder 7. Lebensjahr, bis 500 € monatlich!

 

Wenn sie ws für ihr Kind was anlegen wollen, dann jetzt wegen der langen Laufzeit! Biene Maya, 18 Jahre 100 € momatlich, Laufzeit bis 67, Rentenganrantiezeit min. 20 Jahre bis max. laufzeit. Also bis min. 2106 n Chr.

Da können Sie oder das Kind später, bis zu 7 mal ohne G Fragen eine SBU zusätzlich abschließen!

 

Die Frage ist hier aber: Die Versicherungskosten vers. Zinsabschlagsteuer

 

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Mein Ziel war es nicht hier aus irgendeinem Grund die CosmosDirekt zu loben. Mir ging es vielmehr darum herauszufinden, ob das Produkt eine Alternative (wenn auch vielleicht eine Schlechtere) zu den anderen KIVs darstellt. Aber ich habe verstanden, dass an einer solchen Diskussion anscheinend kein Interesse besteht. Nichstdestotrotz gehe ich gerne auf einige an mich gerichtete Fragen ein:

 

vor 7 Stunden schrieb bruno1968:

ich habe mal ein Frage! Wissen sie zu welchen Versicherer Cosmos gehört? Nein? Dann sage ich es ihnen zur Generali Vericherung die Versicherung die letztes Jahr 4 Mio. Renten Versicherungen verkauft hat!

Ja ist bekannt und wie gesagt, ich wollte hier kein Lobeslied auf den Anbieter anstimmen.

 

vor 7 Stunden schrieb bruno1968:

Was sie auch scheinbar auch nicht wissen ist Das Kinder von Geburt bis zum 1 Lebensjahr nicht versicherbar sind!

Doch und genau das habe ich als einen für mich wesentlichen Nachteil in meinem Beitrag erwähnt. Einfach lesen..

Mir geht es aber auch nicht so sehr um die Todesfallabsicherung, sondern viel mehr um die Absicherung vor Invalidität. Nichtsdestotrotz ist eine frühere Absicherung natürlich deutlich vorteilhafter.

 

vor 7 Stunden schrieb bruno1968:

Ein Kind kann nur in den jungen Jahren, nicht Kindergarten oder Schulunfähig sein! Denn die Erwerbsfähtigkeit, folgerichtig auch eine mögliche Erwerbsunfähigkeit, fängt per Gesetz erst mit den 16 Lebensjahr an! Mit Aufnahme einer Ausbildung!

Für mich ist der Name der Versicherung irreführend, wie oben erwähnt. Und warum? Weil neben der Schul- und Erwerbsunfähigkeit ja eben angeblich auch bei krankheitsbedingter Invalidität von min 50% gezahlt wird. Genau diesen Trigger hat doch auch die Barmenia ("ab einer Behinderung (GdB) von 50"). Bei Cosmos heißt es "bei Invalidität durch Krankheit oder Unfall, wenn nach der vertraglich vereinbarten Gliedertaxe ein Invaliditätsgrad von mindestens 50 % dauerhaft vorliegt."

 

Um es noch einmal deutlich zu machen: nach meiner bisherigen Suche spricht mich die Barmenia auch deutlich mehr an. Ich war nur daran interessiert, beide Versicherungen mal zu vergleichen. So wahnsinnig viele Anbieter gibt es ja leider nicht. Falls ihr mittlerweile noch weitere empfehlenswerte Anbieter/Tarife kennt, würde ich mich, auch im Sinne der Allgemeinheit, über eure Info freuen.

 

Eine Diskussion à la "So, so Sie wollen ihr Kind in jungen Jahren, ab den 2.LebensJahr zur Arbeit in ein Steinbruch schicken" brauche ich allerdings wirklich nicht.

 

Beste Grüße

 

 

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