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Cornerstone-Growth-Strategie

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Hallo zusammen,

 

ich wollte mal gerne wissen, ob es hier jemanden gibt der aktuell und gerne auch schon länger die Cornerstone-Growth-Strategie nach O´´Shaugnessy nutzt

 

im Original auf den S&P 500:

 

Prüfung einmal jährlich

➢ einem Börsenwert von mehr als 150 Mio $ (jetzt eher 250 Mio)
➢ einem KUV <=1,5
➢ der höchsten Kurssteigerung im Vorjahr und
➢ einer konstanten Gewinnentwicklung in den letzten 5 Jahren

Dazu spielt die relative Stärke noch eine entscheidende Rolle

 

 

Hierzu noch ein paar Fragen:

- werden hier Aktien mit einer relativen Stärke <1 ausgeschlossen oder werden einfach die Aktien genommen, die die oberen Punkte erfüllen und die größte relative Stärke aufweisen (auch wenn die realtive Stärke <1 ist).

- wieviel Werte wurden im Origanal max. gekauft?

- kann die Strategie zu jedem Zeitpunkt gestartet werden oder gibts hier im Original Vorgaben?

 

Würde die Strategie gerne umsetzen.

 

Vielen Dank für eure Hilfe

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keiner? :unsure:

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Die Strategie kommt - so glaube ich - in der 3. Auflage zur Sprache.

In der 4. Auflage wird das Vorgehen nicht mehr behandelt, da sich neue, komplexere Varianten im Backtest als vorteilhafter erwiesen haben.

 

So gern ich das Buch von O'Shaugnessey gelesen und auch verinnerlicht habe, in kleinanlegerfreundlicher Stückelung ist der Ansatz kaum konsequent durchführbar.

1. Es handelt sich platt gesagt um nicht marktübliche Indexing-Strategien, welche mit wenigen Werten zu hohen Schwankungen um das angestrebte Renditeziel produzieren. Das macht die Strategie psychologisch schwierig, wenn alles um dich herum mit Gewinnen prahlt und die (langfristig) und mit vielen Aktien praktizierte Auswahl theoretisch überlegen ist.

2. Man benötigt einen passenden Screener, ich habe genau einen gefunden (valuesignals) - der zwar eine gute Benutzbarkeit und verlässliche Datenbasis aufzeigt, aber auch regelmäßig die Preise anzieht.

3. Der zwanghafte Depotumbau im Jahres- oder gar Monatsrhythmus kostet bei üblichen Transaktionskosten einen Großteil der erwarteten Überperformance.

 

Gute Ergebnisse bringen seine Grundüberlegungen und Backtests als Ausgangsbasis beim Stockpicking, wenn man diese konsequent mit ausführlicher Bilanzanalyse verknüft.

Aber auch hier haben viele Aktien ihren Tiefpunkt noch vor sich, um dann erst nach Ablauf eines Jahres - wenn die selektierten Kriterien meist gar nicht mehr erfüllt sind - durchzustarten.

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