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Einschätzung der Bedarfsgerichtigkeit einer bestehenden BU + ggf. Altersvorsorge

  • Bedarfsgerichtigkeit
  • Berufsunfähigkeitsversicherung

Geschrieben

Hallo, mein Name ist Katinka und ich bin neu hier im Forum.

Da ich nun vom Studium ins Angestelltenverhältnis übergehe, möchte ich mich zum Ersten um meine Risikoabsicherung und anschließend um meine Altersvorsorge kümmern.

Da ich hierbei durch bereits bestehende Verträge nicht gänzlich durchblicke, bitte ich euch um Rat.

 

Ich habe Fragen zu zwei Versicherungen, die mein Vater 2005 bei der Nürnberger Versicherungsgruppe (über Tecis Strukturvertrieb) für mich abgeschlossen hat und die ich nun übernehmen könnte.

 

Zunächst ein paar Angaben zu mir: 

- Weiblich, unverheiratet in fester Beziehung, gemeinsame Wohnung, keine Kinder

- Jahrgang 1990 

- Zu versteuerndes Jahreseinkommen: 40.800€ 

- Bürotätigkeit, keine bekannten Vorerkrankungen (würde bei Wechsel natürlich nochmal den Krankheitsverlauf prüfen)

- Nichtraucher, keine gefährlichen Hobbies

- Hausratversicherung und Private Haftpflichtvers. vorhanden

 

Risikoabsicherung

Lebensversicherung mit Schul- bzw. Erwerbsunfähigkeitsversicherung nach Tarif N2201*F + BUZ2004 

 

- 2005 Vertragsabschluss, 2055 Vertragsende 

- Bezüge: 

Versicherungssumme im Todesfall: 5.000€ einmalig 

Beitragsfreiheit (B) und monatliche Rente (R) bei Erwerbsunfähigkeit: 1.000€ monatlich 

- Derzeitige jährliche Beiträge: Brutto 379,61€, netto 294,16€ 

   - Anteil der Lebensversicherung: 6,4% (entspricht aktuell ca. 24€ Brutto/Jahr)

   - Schulunfähigkeits-ZV Rente: 93,4% (entspricht aktuell ca. 354€ Brutto/Jahr)

- Erhöhung mit Dynamik bis 30.000€ jährliche Rente möglich 

Fragen: 

Habt ihr Erfahrungen mit dieser Versicherung? Wie schätzt ihr das Bedingungswerk ein?

Mich beunruhigt ein wenig, dass die Erhöhung nur bis 30.000€ möglich ist, wenn ich das richtig verstanden habe. Damit wäre ich durch die Inflation langfristig evtl. unterversorgt. Wie sind eure Meinungen dazu?

 

Altersvorsorge

- Geplanter Renteneintritt: 2057, ggf. früher

- Nach Abzug aller Kosten bleiben etwa 1000€/M übrig, davon bin ich bereit, bis zu 300€ mtl. in die Altersvorsorge zu investieren.

- Jedoch möchte ich dabei flexibel bleiben, falls sich meine finanzielle Situation verändern sollte.

- Bei langfristigen Anlagen bin ich bereit, ein höheres Risiko einzugehen.

- Bislang keine Rentenprognose wegen Berufseinstieg.

 

Comfort-Fondsgebundene Rentenversicherung (Comfort-FRV) nach Tarif NF2310CR*F Stufe 60 

- 2005 Vertragsabschluss 

- 2045 Ablauf der Beitragszahlung 

- Rentengarantiezeit (ab Beginn der Rentenzahlung): 8 Jahre 

- flexible Abrufphase: 10 Jahre 

- frühester Rentenbeginn (Beginn flexible Abrufphase): 01.12.2045 

- spätester Rentenbeginn (Ablauf flexible Abrufphase): 01.12.2055 

- Beitragssumme: 15.000€ 

- Verwendung der Überschussanteile nach Rentenbeginn: dynamische Überschussrente 

- planmäßige Erhöhung von Beitrag und Versicherungsleistungen: 5% des erreichten Beitrags 

- derzeit: Mindest-Todesfallsumme: 14.352€, monatlicher Beitrag: 53,43€ 

- im Todesfall vor Beginn der Abrufphase: mindestens 9.000€

- bei Rentenbeginn jährliche Rente pro 1000€ Fondsguthaben

  - 2055: 40,11€

  - 2050: 37,86€

  - 2045: 36,06€

- Anlage im Basket 5 „Der Klassiker“ 

 

Ich habe mal die Zahlungen zusammengerechnet.

Gesamteinzahlungen bis 01.10.2016: 5275,79€ 

Aktueller Wert der Fonds aus Standmitteilung: 4984,46€

 

Ein Teil der Einzahlungen ist denke ich auch in die Todesfallsumme geflossen. Mir fällt es schwer, die "Rendite" zu beurteilen.

Ich könnte mir auch vorstellen, alternativ zumindest teilweise in einen ETF-Sparplan zu investieren und mir langfristig dort ein Kapital zu generieren, aus dem ich dann entsparen kann.

 

Fragen: 

Habt ihr Erfahrungen mit dieser Versicherung? Wie ist eure Meinung zu diesen Produkten?

Da die Abschlusskosten bereits gezahlt wurden, ergibt es Sinn, hier weiter einzuzahlen und eventuell die Beiträge zu erhöhen, wenn möglich?

 

Ich danke euch im Voraus für hilfreiche Antworten! 

Falls mehr Informationen oder Auszüge der Bedingungswerke nötig sind, stelle ich diese gerne bereit.

 

Beste Grüße

Katinka

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Geschrieben

Die Angaben verwirren mich. Ich vermute mal stark, dass es sich bei der BUZ um die nachfolgenden angehängten AVB handelt. Das ist aber keine "Rente bei Erwerbsunfähigkeit".

 

Vermutlich war damals Einstufung als "Schüler" und somit im Versicherungsschein dokumentierte Klauseln?

Nürnberger_BUZ_01_04.pdf

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Geschrieben

Hallo, vielen Dank für die Antwort.

Es handelt sich bei dem Bedingungswerk um folgendes:

"Bedingungen für die Schulunfähigkeits-Zusatzversicherung im Rahmen der Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung (BUZ2004) - GN223116"

Das Dokument ähnelt dem verlinkten weitestgehend, jedoch sind einige Formulierungen auf eine Schulunfähigkeit umgeschrieben.

Zum Abschluss 2005 war ich - wie von dir angemerkt - Schülerin und bis vor Kurzem Studentin. Also war die Voraussetzung zur Zahlung einer Rente die Schulunfähigkeit und nicht die Erwerbsunfähigkeit.

 

Lässt sich diese Versicherung in eine tatsächliche Rente bei Erwerbsunfähigkeit umwandeln und wäre dieses sinnvoll?

Ich werde mich diesbezüglich auch noch mit meinem Makler in Verbindung setzen, möchte jedoch informiert sein, um einschätzen zu können, was ich habe und was ich wirklich benötige.

 

Beste Grüße

Katinka

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Geschrieben

Am 21.5.2017 um 20:38 schrieb Katinka:

Hallo, vielen Dank für die Antwort.

Es handelt sich bei dem Bedingungswerk um folgendes:

"Bedingungen für die Schulunfähigkeits-Zusatzversicherung im Rahmen der Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung (BUZ2004) - GN223116"

Das Dokument ähnelt dem verlinkten weitestgehend, jedoch sind einige Formulierungen auf eine Schulunfähigkeit umgeschrieben.

Zum Abschluss 2005 war ich - wie von dir angemerkt - Schülerin und bis vor Kurzem Studentin. Also war die Voraussetzung zur Zahlung einer Rente die Schulunfähigkeit und nicht die Erwerbsunfähigkeit.

 

Lässt sich diese Versicherung in eine tatsächliche Rente bei Erwerbsunfähigkeit umwandeln und wäre dieses sinnvoll?

Ich werde mich diesbezüglich auch noch mit meinem Makler in Verbindung setzen, möchte jedoch informiert sein, um einschätzen zu können, was ich habe und was ich wirklich benötige.

 

Beste Grüße

Katinka

Hallo Katinka,

 

Eine Erwerbsufähigkeitsversicherung deckt viel weniger Szenarien ab als eine Berufsunfähigkeitsversicherung, weil dein Ausbildungsstand/Sozialer Stand da normalerweise praktisch nicht geschützt ist.

Bist du denn im Moment als nicht-mehr-Studentin von deinem Vertrag gegen Berufsunfähigkeit oder ERwerbsunfähigkeit versichert?

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Am 23.5.2017 um 12:56 schrieb Perma:

Hallo Katinka,

 

Eine Erwerbsufähigkeitsversicherung deckt viel weniger Szenarien ab als eine Berufsunfähigkeitsversicherung, weil dein Ausbildungsstand/Sozialer Stand da normalerweise praktisch nicht geschützt ist.

Bist du denn im Moment als nicht-mehr-Studentin von deinem Vertrag gegen Berufsunfähigkeit oder ERwerbsunfähigkeit versichert?

Moin moin,

ich habe nochmal im Versicherungsschein gelesen.
Im Versicherungsschein steht:

"Wird die versicherte Person während der Versicherungsdauer dieser Zusatzversicherung zu mindestens 50% schulunfähig bzw. erwerbsunfähig, so erbringen wir folgende Leistungen:"

Demzufolge bin ich derzeit gegen eine Erwerbsunfähigkeit und Schulunfähigkeit versichert, Schulunfähigkeit (darin war das Studium inbegriffen) ist nun ja irrelevant.

 

Wegen des Titels "Bedingungen für die Schulunfähigkeits-Zusatzversicherung im Rahmen der Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung (BUZ2004) - GN223116" hatte ich die Hoffnung, dass es sich um eine Berufsunfähigkeitsversicherung handelt. Der von polydeikes gepostete Versicherungsschein spricht hingegen explizit von einer Berufsunfähigkeit. Aber was bedeutet "im Rahmen der Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung"?

 

Da aber die Absicherung ohnehin auf 30.000€/Jahr Rente gedeckelt ist, bin ich mir unsicher, ob ich überhaupt weiterhin die Möglichkeiten der bestehende Versicherung untersuchen sollte oder mich alternativ mit dem Abschluss einer "neuen" BU beschäftigen sollte.

 

Vielen Dank für eure Unterstützung.

 

Beste Grüße

Katinka

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