Wer hat Erfahrungen mit Faktor Zertifikaten?

Geschrieben

Hallo zusammen,

 

ich möchte eine kleine Frage in die Runde werfen:

 

- Wer hat vor Juli 2015 bei seinem Broker (vorzugsweise bei Commerzbank oder Comdirect) Faktor Zertifikate gehandelt?

- In welche Risikoklasse war derjenige zu dem Zeitpunkt eingestuft?

 

Auch wenn jemand nur wen kennt, der wen kennt, auf den das zutrifft. Ich bin für jeden Tipp dankbar :-)

 

Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe!

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Wäre interessant zu wissen, wofür du diese Informationen brauchst.

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Geschrieben

Zu eben diesem Zeitpunkt haben beide Banken diverse Wikifolios und Faktorzertifkate aus geschäftspolitischen Gründen in der Risikoklasse hochgestuft. Leider habe ich mündlich und schriftlich von meiner Bank wiederholt widersprüchliche Auskünfte darüber bekommen, von welcher in welche Risikoklasse diese Umstufung stattfand.

 

Ich versuche daher, diesen Widerspruch anhand von Erfahrungen anderer Nutzer aufzulösen.

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Geschrieben

Und wozu genau ist das relevant?

Wenn man selbst die Freischaltung für den Handel mit Produkten der höchsten Risikoklasse hat, dann kann man doch handeln was man möchte.

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Geschrieben

Das ist genau der Punkt, ich hatte diese Freischaltung nie und habe sie auch nie beantragt.

 

Man hat seitens der Bank wohl einen systematischen Fehler begangen und ihn im Juli 2015 korrigiert. Nun versucht man mich mit widersprüchlichen und irreführenden Antworten abzuspeisen.

 

Mir würden die oben angefragten Informationen daher helfen um zu verstehen, ob  die Aussagen der Bank mir gegenüber tatsächlich falsch sind.

 

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Geschrieben

Vermute ich also richtig, dass du diese Produkte gehandelt hast und damit Verluste eingefahren hast, für die du jetzt versuchst die Bank verantwortlich zu machen, weil du sie laut deiner Risikoeinstufung gar nicht hättest handeln dürfen?

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Geschrieben

Es ist so tatsächlich so, dass ich diese Produkte gehandelt habe und von einem Tag auf den anderen plötzlich nicht mehr handeln konnte, weil man plötzlich (im Gegensatz zur vorher) eine gesonderte Risikoaufklärung für die höchste Risikoklasse von mir einforderte.

 

Hätte ich keine Verluste gemacht, hätte mich das wahrscheinlich nicht so sehr interessiert, das stimmt.

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Geschrieben · bearbeitet von passiv_Investor

Nicht mehr handeln zu können, nachdem man gekauft hat, ist natürlich nicht sehr schön. Aber in der Regel sollte so eine neue Risikofreigabe auch sehr schnell durch sein.

Ich würde daher eher versuchen auf den Aspekt des "nicht handeln Könnens" abzuzielen und hier eine einvernehmliche Lösung mit der Bank/dem Broker zu finden.

Meistens lassen die sich nämlich auf einen Vergleich ein. So hast du dann zumindest einen Teil deiner Verluste kompensiert und sparst dir auch einen vermutlich teuren und unsicheren Rechtsstreit.

Das Schwierige werden eher die Beweise sein. Denn nachzuweisen, dass man eine Verkaufsabsicht hatte, ist nicht ganz so simpel. Aber wie gesagt, ich würde da auf eine einvernehmliche Lösung hinarbeiten und mal ganz unverbindlich nach einem Kompensationsangebot fragen, da du nicht in der Lage warst dein Wertpapier zu veräußern, aufgrund deren internen Risikoänderungen, die du nicht zu verschulden hast. Schließlich hätte man dich ja rechtzeitig informieren können, dass sich die Risikoeinstufung geändert hat und du noch etwas abzeichnen musst, um es wieder handeln zu können.

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Erst einmal vielen Dank für deine objektive Antwort.

 

Dass ich vorhandene Papiere nicht verkaufen konnte, ist jedoch ein Missverständnis. Ich konnte keine Papiere mehr kaufen. Insgesamt hatte ich zuvor 6 Woche lang diese Faktorzertifikate gehandelt. Ursprünglich wollte ich KO-Zertifikate handeln, habe dann aber vor der Freischaltung der höchsten Risikoklasse zurückgeschreckt und nach einer Alternative gesucht, so kam ich auf die Faktorzertifikate.

 

Von einem Tag auf den anderen hat die Bank diese aber plötzlich in die höchste Risikoklasse (angeblich freiwillig) umgestuft. Das hat mich etwas stutzig gemacht, also habe ich nachgefragt und über die letzten Monate (wie man sieht seit 2015) verschiedenste Antworten erhalten zur Änderung der Risikoklasse. Mal waren die Papiere erst in E, dann in F, dann hieß es, sie waren schon immer in F.

Erst hieß es, es wäre OK, dass ich die Papiere aufgrund meiner Angaben (Erfahrungen und Kenntnisse) handeln konnte, dann hat man vor kurzem "entdeckt", dass man mir aufgrund der Unangemessenheit angeblich eine Warnung angezeigt hat (was nicht stimmt).

 

Eine gütliche Einigung hat man von Beginn an strikt abgelehnt. Wie man aber erkennt werden hier absolut widersprüchliche Aussagen von sich gegeben. Unabhängig vom Sachverhalt, wer an etwas Schuld hat oder nicht, finde ich es nicht in Ordnung dem Kunden gegenüber bewusst falsche und irreführende Aussagen zu machen, um einen möglichen Fehler der Bank im Nachhinein womöglich zu verschleiern.

 

Wenn also jemand etwas zu diesem Kontext beitragen kann, würde mir das zur Aufklärung der Wahrheit sehr weiterhelfen.

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Geschrieben

Was soll's? Falls du sie weiter hättest handeln wollen, hättest du eben die Risikoklasse freischalten müssen. Es ist kein Schaden entstanden. 

Du betreibst  in meinen Augen nur Prinzipienreiterei.

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Geschrieben

Mir geht es nicht darum, dass ich die Wertpapiere nach dieser "Sperre" weiter handeln wollte, sondern um die Zeit davor. Natürlich hätte ich die Beantragung nachträglich stellen können, aber genau das wollte ich ja nicht.

 

Ich habe bewusst nicht die höchste Risikoklasse beantragt, dann lässt man mich ein paar Wochen mit scheinbar risikoakzeptablen Papieren handeln und dann sagt die Bank "die Papiere gehören jetzt freiwillig zur höchsten Risikoklasse". Ich zweifle (berechtigter Weise) an dieser Freiwilligkeit der Umstufung. Neben dieser Umstufung hat man noch diverse andere Maßnahmen am selben Tag unternommen: alte Formulare zur Änderung der Depothandelsgrenze wurden entfernt, Formulierungen auf anderen Formularen ersetzt. Man hat hier gründlich (angeblich freiwillig) aufgeräumt.

 

Hier sind seitens der Bank Dinge passiert, die einfach nicht in Ordnung sind. Ich habe die Bank um Aufklärung gebeten und widersprüchliche Antworten erhalten. Das ist keine Prinzipienreiterei.

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Geschrieben

Aus meiner Sicht schon. :P

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Geschrieben

Nun im Grunde bin ich ein Freund von Eigenverwantwortung. Und man sollte wissen was man kauft, bevor man etwas kauft.

Aber ich halte es schlicht für einen Witz, dass gehebelte Produkte nicht in der höchsten Risikoklasse eingestuft wurden. Was denn dann bitteschön?

Also ich kann dich verstehen und würde da auch dran bleiben. Trotzdem muss ich zu deinen Verlusten sagen: Selbst schuld!

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Geschrieben

Mir ist war durchaus bewusst, dass ich hier kein Beileid ernten würde. Jeder macht Fehler, ich genau so wie die Bank.

Hätte ich damals gewusst, welches Risiko gehebelte Faktorzertifikate haben, hätte ich sie nicht gehandelt. Aus genau diesem Grund habe ich keine KO-Zertifikate gehandelt. Diese waren höher eingestuft und das dort beschrieben Risiko war mich zu groß. Im Nachhinein ist man immer schlauer. Ich hätte mich vorher besser informieren können genau wie die Bank mich hätte richtig auf das Risiko hinweisen müssen.

 

Sei es wie es ist. Das mindeste, was man jedoch von seiner Bank erwarten kann, ist nicht "angelogen" zu werden und genau dies wird in meinen Augen hier gemacht, da man sich aus einer eventuellen Verantwortung flüchten möchte.

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Geschrieben

Was erwartest du dir wenn du diesen Knoten loest?

Ist es nicht egal? Ist ja schon lange her, rauskommen wird so wieso nichts und klagen wirst du sie nicht koennen...

Zur Not einfach Bank wechseln, flatex zB einfaches Formular hoch oder runter kann man innerhalb weniger Stunden, Aufklaerung unterschreibt man fertig.

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