Wie 55k langfristig investieren?

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67 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben · bearbeitet von theSkipper

1. Erfahrungen mit Geldanlagen:

Meine Interesse an der Börse besteht schon seit einigen Jahren. In den letzten Jahren habe ich alle Sparprodukte (Bausparer) und Lebensversicherungen (Kapitallebensversicherung) auslaufen lassen oder gekündigt. Seit Jänner 2017 habe ich 2 ETFs diese Positionen habe ich seitdem immer wieder vergrößert. 

 

2. Darstellung von bereits vorhandenen Fondspositionen (ISIN angeben)

Notgroschen auf TG Konto 8k € 

Comstage MSCI World ISIN: LU0392494562 - 40k €

Comstage MSCI EM ISIN: LU0635178014 - 16k €

Abbezahlte eigengenutzte renovierte Immobilie (nächste Renovierung in frühestens 8 Jahren) 

 

Sparplan:

1000€ pro Monat in MSCI World

500€ pro Monat in MSCI EM

 

3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage

Derzeit 1 bis 4 Stunden pro Quartal

 

4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten Optionale

Bis jetzt keine Erfahrung mit Verlusten also fällt mir diese Einschätzung sehr schwer. Ich kann mir vorstellen, dass ich mit 60% RK3 und 40% RK1 gut unterwegs bin. Vielleicht auch 70% RK3 und 30% RK1

 

3. Sparer-Pauschbetrag ausgeschöpft?

Nicht relevant da aus Österreich.

 

1. Alter:

25, Freundin, keine Kinder 

 

2. Berufliche Situation:

Angestellt, unbefristet, in einer großen AG, IT-Sektor

 

Über meine Fondsanlage

1. Anlagehorizont:

7 bis 15 Jahre = bis zur finanziellen Freiheit 

 

2. Zweck der Anlage

Unterstützung mit Cashflows für FF. 

 

3. Einmalanlage und/oder Sparplan?

Einmalanlage

 

4. Anlagekapital

55k € Das Geld wird im August frei werden.

 

Großes und vielleicht auch illusorisches Ziel ist finanzielle Freiheit.

Meine Definition von FF lautet: Die Einnahmen aus Kapitalerträgen sollen meine zukünftigen Lebens(grund)kosten decken. 

 

Ich frage mich: Wohin mit dem Geld? Alternative Geldanlageformen? P2P-Kredite? Direktinvestment in Aktien? 

 

Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen?

 

Danke schon vorab für euren Input 

 

Beste Grüße theSkipper

 

 

 

 

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Geschrieben

Ebenfalls Österreich hier!

 

P2P würde ich ganz auslassen, zu hohes Ausfallsrisiko, man vergibt Kredite an Menschen die bei der Bank schon keinen bekommen.

 

Evt., wenn es dir Spaß macht direkt in Einzeltitel, man benötigt aber mehr Zeit dafür, Suchen, Analyse, Überlegen, Abschätzen etc etc 

An deiner Stelle würde ich das ETF Depot ausbauen bzw aufstocken oder ein paar Anleihen dazu nehmen.

 

Genug Rücklagen für Reparaturen der Immobilie sind vorhanden, auch wenn sie renoviert wurde kann etwas kaputt gehen (Erfahrung), bis das Geld von der Versicherung kommt dauert es meist ein bisschen.

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Geschrieben · bearbeitet von xfklu

Am 6.7.2017 um 15:20 schrieb theSkipper:

Ich kann mir vorstellen, dass ich mit 60% RK3 und 40% RK1 gut unterwegs bin.

 

Ich frage mich: Wohin mit dem Geld? Alternative Geldanlageformen? P2P-Kredite? Direktinvestment in Aktien? 

 

Nochmal zum Verständnis: Du hast 56k in RK3 angelegt, und es kommen nochmal 55k Euro dazu, und Du willst das ganze dann 60%/40% aufteilen?

 

Dann brauchst Du ja nur dein vorhandenes RK3 um 10k aufzustocken, und suchst jetzt noch RK1-Anlagen für die restlichen 45k?

 

Deine Vorschläge sind aber alle nicht RK1...

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Geschrieben

Wie wäre es in Dividendenaristrokaten stecken? Kontinuierliche, zuverlässige, ansteigende Dividende, meisst so zwischen 3 und 4 % Dividendenrendite.

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Geschrieben · bearbeitet von theSkipper

Danke für eure Antworten! Meine Frage war etwas ungenau.

 

Ich habe ab August 55k auf einem Tagesgeldkonto liegen. Davon könnte ich wie schon angesprochen 10k in RK3. Ja, für die restlichen 45k suche ich jetzt ein passendes RK1. Was könnte ich da nehmen? Mit Anleihen kenne ich mich gar nicht aus. Ich könnte mich aber bis August einlesen. 

 

Meine Fragen:

Wohin mit 45k RK1?

Macht es Sinn einen Teil von den 45k in RK2 zu investieren? 

Macht es Sinn die 10k aus RK3 in Small Caps zu geben und diese Position langfristig auf 15% auszubauen?

Gold/Rohstoffe sinnvoll?

 

Danke für deine Unterstützung!

 

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Geschrieben · bearbeitet von lunareactor

vor 15 Stunden schrieb theSkipper:

Wohin mit 45k RK1?

Ich würde an deiner Stelle eine Festgeldleiter über 5 Jahre aufbauen und dann jedes Jahr eine weitere Stufe hinzufügen. https://www.kritische-anleger.de/festgeld-vergleich/ und http://www.modern-banking.de/startseite.php helfen dir bei der Auswahl der richtigen Anbieter. Ich würde ausländische Banken über Zinspilot & Co ausklammern und mich an halbwegs seriöse Institute mit deutscher, französischer oder niederländischer Einlagensicherung halten. Das Rating der Banken kann zusätzliche Hinweise zu ihrer Stabilität geben.

 

Zitat

Macht es Sinn einen Teil von den 45k in RK2 zu investieren? 

Was hättest du dir denn als RK2 vorgestellt?

 

Zitat

Macht es Sinn die 10k aus RK3 in Small Caps zu geben und diese Position langfristig auf 15% auszubauen?

Wenn du an ein Premium für Small Caps glaubst, spricht da nichts dagegen. Allerdings habe ich im Hinterkopf, dass die aktuell verfügbaren World Small Caps ETFs noch bis 2018 steuerhässlich sind, kann mich aber auch täuschen.

Wenn ja, würde ich jetzt erstmal regulär investieren und ggf. ab 2018 einen Teil der Sparpläne auf SC umstellen bis der gewünschte Depotanteil erreicht ist. Weitere 6 Monate ohne SC-Exposure macht bei 15 Jahren Anlagehorizont vermutlich nicht viel aus.

 

Zitat

Gold/Rohstoffe sinnvoll?

Da scheiden sich die Geister. Es muss einem bewusst sein, dass Rohstoffe keine laufenden Erträge abwerfen und somit hauptsächlich Angebot/Nachfrage den Preis treibt.

Zusätzlich kommt bei Rohstoff-ETFs noch die Rollproblematik als Renditekiller hinzu (siehe Thread unten). Gold/Edelmetalle klammere ich da mal aus, da es dafür effizientere Abbildungsmöglichkeiten gibt (XETRA-Gold, EUWAX-Gold, Barren, etc.).

 

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Geschrieben

Am 7.7.2017 um 14:58 schrieb lunareactor:

Ich würde an deiner Stelle eine Festgeldleiter über 5 Jahre aufbauen und dann jedes Jahr eine weitere Stufe hinzufügen. https://www.kritische-anleger.de/festgeld-vergleich/ und http://www.modern-banking.de/startseite.php helfen dir bei der Auswahl der richtigen Anbieter. Ich würde ausländische Banken über Zinspilot & Co ausklammern und mich an halbwegs seriöse Institute mit deutscher, französischer oder niederländischer Einlagensicherung halten. Das Rating der Banken kann zusätzliche Hinweise zu ihrer Stabilität geben.

 

Danke ich werde das so nachbauen.

 

Am 7.7.2017 um 14:58 schrieb lunareactor:

Was hättest du dir denn als RK2 vorgestellt?

 

2 Unternehmensanleihen je 5k. EM-Staatsanleihen interessieren mich nicht wirklich. Was wäre sonst möglich.

 

Am 7.7.2017 um 14:58 schrieb lunareactor:

Wenn du an ein Premium für Small Caps glaubst, spricht da nichts dagegen. Allerdings habe ich im Hinterkopf, dass die aktuell verfügbaren World Small Caps ETFs noch bis 2018 steuerhässlich sind, kann mich aber auch täuschen.

Wenn ja, würde ich jetzt erstmal regulär investieren und ggf. ab 2018 einen Teil der Sparpläne auf SC umstellen bis der gewünschte Depotanteil erreicht ist. Weitere 6 Monate ohne SC-Exposure macht bei 15 Jahren Anlagehorizont vermutlich nicht viel aus.

 

Steuerhässlich oder steuereinfach ist für mich als Österreicher nicht relevant. Betrifft die neue Fondsbesteuerung Österreicher die in Deutschland ein Depot haben? 

 

 

Am 7.7.2017 um 14:58 schrieb lunareactor:

Da scheiden sich die Geister. Es muss einem bewusst sein, dass Rohstoffe keine laufenden Erträge abwerfen und somit hauptsächlich Angebot/Nachfrage den Preis treibt.

Zusätzlich kommt bei Rohstoff-ETFs noch die Rollproblematik als Renditekiller hinzu (siehe Thread unten). Gold/Edelmetalle klammere ich da mal aus, da es dafür effizientere Abbildungsmöglichkeiten gibt (XETRA-Gold, EUWAX-Gold, Barren, etc.).

 

Gold werde ich vorerst nicht nehmen.

 

Danke vielmals!

 

 

 

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Geschrieben · bearbeitet von BlackHog

vor 1 Stunde schrieb theSkipper:

Danke ich werde das so nachbauen.

 

Das geht aber schnell ;). Da das der größere Teil Deines Investments ist würde ich da durchaus nochmal überlegen. Mit der Festgeldleiter hast Du am langen Ende aktuell gerade mal 1,4% wenn Du eine vernünftige Einlagensicherung willst. Ich würde - gerade in der aktuellen Zinssituation - keine fünfjährige Leiter aufbauen, das wäre mir zu lang. Bei Deiner Investitionssumme lohnt sich m.E. auch ein Blick auf ausgewählte Einzelanleihen für einen Teil des Geldes.

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Geschrieben

vor 1 Stunde schrieb theSkipper:

2 Unternehmensanleihen je 5k.

Was für EUR-Unternehmensanleihen könnten das sein?

(Nachrangiger Schweinkram paßt wohl nicht in die Risikoklasse.)

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Geschrieben

vor 12 Minuten schrieb BlackHog:

Bei Deiner Investitionssumme lohnt sich m.E. auch ein Blick auf ausgewählte Einzelanleihen für einen Teil des Geldes.

 

Ja 1,4% sind nicht gerade toll das stimmt. Ich habe jedoch keine Ahnung von Anleihen. An welche Einzelanleihen würdest du denken? Welche sonstigen Möglichkeiten gibt es für RK1. Ich habe auch noch ca. ein Monat Zeit mich zu entscheiden. 

 

 

vor 14 Minuten schrieb bondholder:

Was für EUR-Unternehmensanleihen könnten das sein?

(Nachrangiger Schweinkram paßt wohl nicht in die Risikoklasse.)

 

Habe keine im Blick derzeit. Habe mich nur ein bisschen mit dem Anleihen-Selector der comdirect herumgespielt.

 

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Geschrieben · bearbeitet von odensee

vor 2 Stunden schrieb BlackHog:

Mit der Festgeldleiter hast Du am langen Ende aktuell gerade mal 1,4% wenn Du eine vernünftige Einlagensicherung willst. Ich würde - gerade in der aktuellen Zinssituation - keine fünfjährige Leiter aufbauen, das wäre mir zu lang.

Letztes Jahr hätte ich noch für eine 5-Jahresleiter plädiert (und habe selber sogar 10-Jahres-FG angelegt.... :w00t: ) bei der aktuellen Zinssituation ist es schwierig, einen Rat zu geben. "Gefühlt" würde ich heute auf eine 3-Jahresleiter setzen. Andererseits nennt man sowas wohl Market-Timing ;).

 

@theSkipper schau dir mal die Diskussion ab hier: https://www.wertpapier-forum.de/topic/46978-sicherer-anteil-des-depots/?do=findComment&comment=1006522

 

 

Zitat

Bei Deiner Investitionssumme lohnt sich m.E. auch ein Blick auf ausgewählte Einzelanleihen für einen Teil des Geldes.

Anleihen mit vergleichbarer oder höherer Sicherheit als Festgeld solider Banken haben eine niedrigere, ggf. sogar negative Rendite. Höhere Renditen erreicht man nur mit höherem Risiko. Was wäre deine Empfehlung für "ausgewählte Einzelanleihen"? Magst du ein Beispiel nennen?

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Geschrieben · bearbeitet von bondholder

vor 3 Stunden schrieb theSkipper:

 

Ja 1,4% sind nicht gerade toll das stimmt. Ich habe jedoch keine Ahnung von Anleihen. An welche Einzelanleihen würdest du denken? Welche sonstigen Möglichkeiten gibt es für RK1.

Ob du bereit bist, für RK1-Anleihen in EUR negative Renditen in Kauf zu nehmen, mußt du selber wissen...

 

Für mehr als 1,4% Rendite p.a. müßtest du bei Anleihen der Republik Österreich schon die 2044er (!) kaufen:

3,15% Österreich, Republik EUR-Anleihe bis 20.06.2044 (ISIN: AT0000A0VRQ6)

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Geschrieben · bearbeitet von bondholder

vor 2 Stunden schrieb BlackHog:

Bei Deiner Investitionssumme lohnt sich m.E. auch ein Blick auf ausgewählte Einzelanleihen für einen Teil des Geldes.

Ich käme nicht im Traum auf die Idee, Kleinanlegern ohne Ahnung sowas wie die Prokon-Tilgungsanleihe oder den neuen IKB-Nachrang zu empfehlen. Was für ausgewählte Einzelanleihen sollen das also bitte sein?

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Geschrieben

vor 5 Stunden schrieb bondholder:

Ich käme nicht im Traum auf die Idee, Kleinanlegern ohne Ahnung sowas wie die Prokon-Tilgungsanleihe oder den neuen IKB-Nachrang zu empfehlen. Was für ausgewählte Einzelanleihen sollen das also bitte sein?

 

Der TE hat doch selber durchscheinen lassen, dass er mit einem Teil der Summe ein höheres Risiko fahren will/könnte und auch Willens wäre, sich in das Thema einzuarbeiten. Dann gibt es im Anleihen-Unterforum erstmal jede Menge Lesestoff. Ich werde hier ganz bewusst keine konkreten WKNs nennen, war jetzt aber gedanklich nicht bei Prokon, sondern bei den gängigen großen Industriehybriden mit YtC um 2,5-3%. Ja, Schweinskram, definitiv nicht RK1, aber - nochmal - für einen kleinen Teil der Summe eine Alternative, die ich gerne früher für mich "entdeckt" hätte. 

 

Mein (wichtigerer) Punkt war, sich nicht jetzt für fünf Jahre zu binden, da fände ich ein gutes Tagesgeld und erstmal Pulver trocken halten noch sinnvoller. Festgeldleiter ja, aber für mich aktuell nicht länger als drei Jahre.

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Geschrieben · bearbeitet von tyr

Am 6.7.2017 um 23:11 schrieb theSkipper:

 

Meine Fragen:

Wohin mit 45k RK1?

 

Klassische Empfehlung: http://www.modern-banking.at (man beachte das .at!) verwenden und dort Tagesgeld und Festgeld bei Banken hoher Bonität und solider Einlagensicherung heraus suchen.

 

Hohe Bonität ist zum Beispiel ein long term Rating (ja, long term, wichtig bei Festgeld) mit mindestens irgendwas mit "A" von S&P und Moody's, siehe https://de.m.wikipedia.org/wiki/Rating#Ratingskalen . Ab upper medium grade: "Sichere Anlage, sofern keine unvorhergesehenen Ereignisse die Gesamtwirtschaft oder die Branche beeinträchtigen"

 

Von solider Einlagensicherung kann man z. B. von AAA gerateten Ländern ausgehen, z. B. Deutschland oder Niederlande. Wenn dir AA Länder reichen geht auch Frankreich und Österreich. Wichtiger als das ist aber m. E. die Bonität der Bank, siehe oben.

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Geschrieben

Mein Ziel ist es von den Erträgen / Gewinnen von RK3 leben zu können. Daher soll RK1 Sicherheit ins Depot zu bringen und dieses Geld soll es mir ermöglichen trotz eines Bärenmarktes nicht mehr arbeiten zu müssen (fu** you money). Derzeit belaufen sich meine Ausgaben auf maximal 1000€ im Monat. Basierend auf meinen aktuellen Ausgaben würde ich mich mit einer 5-Jahres-FG-Leiter mit je 12k € sehr sehr sicher fühlen. (60k€ Puffer) 

 

Derzeit tendiere ich zu einer 3-Jahres-FG-Leiter zu je 12k. Den Rest, also 9k würde ich auf einem Tagesgeldkonto lagern. In ein paar Jahren könnte ich auf eine 5-Jahres-FG-Leiter umsteigen und je nachdem wie sich mein Depot bis dahin entwickelt und wie hoch meine Ausgaben sind könnte ich mich als finanziell frei bezeichnen. 

 

Wie findet ihr meine Überlegungen betreffend 3/5-Jahres-FG-Leiter und den Plan der FF?

 

 

 

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Geschrieben

vor 56 Minuten schrieb theSkipper:

Wie findet ihr meine Überlegungen betreffend 3/5-Jahres-FG-Leiter und den Plan der FF?

Kann man so machen ^_^. Zur FF habe ich letztens diesen interessanten Artikel gelesen : https://zendepot.de/finanzielle-freiheit/

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Geschrieben · bearbeitet von pillendreher

vor einer Stunde schrieb theSkipper:

Mein Ziel ist es von den Erträgen / Gewinnen von RK3 leben zu können. Daher soll RK1 Sicherheit ins Depot zu bringen und dieses Geld soll es mir ermöglichen trotz eines Bärenmarktes nicht mehr arbeiten zu müssen (fu** you money). Derzeit belaufen sich meine Ausgaben auf maximal 1000€ im Monat. Basierend auf meinen aktuellen Ausgaben würde ich mich mit einer 5-Jahres-FG-Leiter mit je 12k € sehr sehr sicher fühlen. (60k€ Puffer) 

 

Derzeit tendiere ich zu einer 3-Jahres-FG-Leiter zu je 12k. Den Rest, also 9k würde ich auf einem Tagesgeldkonto lagern. In ein paar Jahren könnte ich auf eine 5-Jahres-FG-Leiter umsteigen und je nachdem wie sich mein Depot bis dahin entwickelt und wie hoch meine Ausgaben sind könnte ich mich als finanziell frei bezeichnen. 

 

Wie findet ihr meine Überlegungen betreffend 3/5-Jahres-FG-Leiter und den Plan der FF?

 

 

 

 

Festgeldleiter: kann man so machen

Finanzielle Freiheit in 7-15 Jahren oder Kapitalerhalt nach Inflation durch Entnahme von RK3 Erträgen: träum weiter

Bei 1000€ monatlich (wie soll das gehen? Krankenversicherung, Steuern, Fixkosten Wohnung, Leben, Auto, Urlaub) oder 12000€ pro Jahr und einer Entnahmerate von 3% p.a. (mehr wird's nicht) brauchst du ein RK3 Vermögen von 400.000€

Bei einer Sparleistung von 18.000€ pro Jahr in ETFs, wie viele Jahre brauchst du für die 400k?

Und dann mach aus den 1000€ p.m. fürs Leben 2000€, dann hast du die finanzielle Freiheit bei erreichen des gesetzlichen Rentenalters erreicht, +-5 Jahre.

 

 

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vor 32 Minuten schrieb pillendreher:

Finanzielle Freiheit in 7-15 Jahren oder Kapitalerhalt nach Inflation durch Entnahme von RK3 Erträgen: träum weiter

Bei 1000€ monatlich (wie soll das gehen? Krankenversicherung, Steuern, Fixkosten Wohnung, Leben, Auto, Urlaub) oder 12000€ pro Jahr und einer Entnahmerate von 3% p.a. (mehr wird's nicht) brauchst du ein RK3 Vermögen von 400.000€

Bei einer Sparleistung von 18.000€ pro Jahr in ETFs, wie viele Jahre brauchst du für die 400k?

Und dann mach aus den 1000€ p.m. fürs Leben 2000€, dann hast du die finanzielle Freiheit bei erreichen des gesetzlichen Rentenalters erreicht, +-5 Jahre.

 

 

 

Das geht, wenn man sich vorstellt, dass das Leben, wie man es jetzt hat immer genau so weitergehen wird. Preise bleiben stabil, nichts ändert sich, man lernt nichts dazu, nichts Neues kennen, die Ansprüche bleiben genau so wie bisher. Man bleibt ewig 25 Jahre alt und man selbst und die Partnerin entwickelt sich nicht weiter.

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Geschrieben

Seid Ihr so demotivierend, weil Ihr selbst keine anständige Sparquote durchhaltet, oder wieso macht ihr den TO so nieder? Der Mann hat gerade angefangen zu arbeiten, hat eine ordentliche Sparquote und als ITler gute Chancen auf gute Lohnerhöhungen. Beste Vorraussetzungen um sein Ziel zu erreichen, wenn auch nicht in dem sportlichen Rahmen, den der sich vorstellt.
Nicht jeder muss eine starke Lebensstilinflation mitmachen so wie Ihr Sie sie implizit annehmt. Kommt mal klar und lasst auch andere Lebensmodelle zu. 

 

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vor 16 Minuten schrieb fibonacci:

Seid Ihr so demotivierend, weil Ihr selbst keine anständige Sparquote durchhaltet, oder wieso macht ihr den TO so nieder? Der Mann hat gerade angefangen zu arbeiten, hat eine ordentliche Sparquote und als ITler gute Chancen auf gute Lohnerhöhungen. Beste Vorraussetzungen um sein Ziel zu erreichen, wenn auch nicht in dem sportlichen Rahmen, den der sich vorstellt.
Nicht jeder muss eine starke Lebensstilinflation mitmachen so wie Ihr Sie sie implizit annehmt. Kommt mal klar und lasst auch andere Lebensmodelle zu. 

 

 

Hat nix mit niedermachen zu tun, ehrliche Frage erfordert ehrliche Antwort, und nicht:

"Wer an seine Träume glaubt, eisern daran festhält und die Realität ausblendet kann alles schaffen."

 

Böse und demotivierend wäre das Vorhaben des TE mit  folgendem Sketch zu kommentieren, und am Ende zu sagen, aber ich glaube an dich ;)

 

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vor 19 Minuten schrieb fibonacci:

Seid Ihr so demotivierend, weil Ihr selbst keine anständige Sparquote durchhaltet, oder wieso macht ihr den TO so nieder? Der Mann hat gerade angefangen zu arbeiten, hat eine ordentliche Sparquote und als ITler gute Chancen auf gute Lohnerhöhungen. Beste Vorraussetzungen um sein Ziel zu erreichen, wenn auch nicht in dem sportlichen Rahmen, den der sich vorstellt.
Nicht jeder muss eine starke Lebensstilinflation mitmachen so wie Ihr Sie sie implizit annehmt. Kommt mal klar und lasst auch andere Lebensmodelle zu. 

 

:thumbsup:

Was heißt hier überhaupt man selbst und die Partnerin entwickelt sich nicht weiter ? Wenn das mit mehr Konsum zusammenhängt wäre das aber traurig. Meine Ex gab einmal 240,-Euro beim Frisör aus :w00t:.  Da verging mir gründlich die gute Laune.

Ich muss auch nicht die ganze Welt bereist haben. Das hat schon etwas von Inflation an sich. Man wird nur immer satter und staunen hat man lange verlernt.

 

Gruß

Joseph

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vor 19 Minuten schrieb Joseph Conrad:

:thumbsup:

Was heißt hier überhaupt man selbst und die Partnerin entwickelt sich nicht weiter ? Wenn das mit mehr Konsum zusammenhängt wäre das aber traurig. Meine Ex gab einmal 240,-Euro beim Frisör aus :w00t:.  Da verging mir gründlich die gute Laune.

Ich muss auch nicht die ganze Welt bereist haben. Das hat schon etwas von Inflation an sich. Man wird nur immer satter und staunen hat man lange verlernt.

 

Gruß

Joseph

 

Und dazu ein paar denkwürdige Zitate von User Joseph C.

 

"Ich habe  zwei kleine Lebensversicherungen die ich seit meinem achtzehnten Lebensjahr bespare. Die laufen also  schon 33 Jahre. Alle anderen Depots habe ich in meinem Leben verkaufen müssen und dann  wieder neue gestartet. Warum ich die zwei LV nie angetastet habe ? Nur deshalb weil sie so mickrig waren. Warum ich an die anderen Anlagen rangehen musste ? Weil mir immer mal wieder etwas dazwischen kam. Das Leben

50% aller LV werden nicht bis zum Ende durchgehalten. Riesterrenten ebenso. Warum sollte es ausgerechnet bei den tollen ETF Depots anders verlaufen ?"

 

"Ich habe es stets anders herum gehandhabt. Direkt der Sprung ins kalte Wasser und rein in die Aktien. Mit zagen und zaudern hätte er mit Mitte Dreißig eine Aktienquote wie der Großteil der deutschen Bevölkerung. Nämlich gegen Null. Man muss nicht alles minutiös ermitteln und durchplanen. Es kommt sowieso immer anders als man gedacht hat.

Ein Notgroschen und ein Einkommen ist ja vorhanden."

 

Und von mir:

Wer muss schon Reisen, wenn er seinen Reis zu Hause essen kann.

Aber um diese Einstellung zu gewinnen, muss man erstmal reisen und seine eigenen Fehler machen, manche nennen es Leben, oder Joseph?

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vor 44 Minuten schrieb fibonacci:

Seid Ihr so demotivierend, weil Ihr selbst keine anständige Sparquote durchhaltet, oder wieso macht ihr den TO so nieder?

 

Weil dieser Plan von "finanzieller Freiheit" und "leben von RK3-Erträgen" aus den Haushaltsüberschüssen eines Normalverdieners üblicherweise nicht sinnvoll ist.

 

Das geht schon damit los, dass während man das versucht und die vielen Jahrzehnte eine sehr hohe Sparquote des überschaubaren Normalverdiener-Einkommens aufrecht erhält das Leben an einem vorüberzieht. Vielleicht hat man Pech und man gehört zu den 18% der deutschen Männer eines Jahrgangs, die gar nicht das Rentenalter erreichen (ob die Zahlen in .AT etwas niedriger oder höher sind: egal). Und dann? Keine finanzielle Freiheit gehabt, immer gespart und nur für andere gearbeitet. Toll...

 

Die Rechnung hat pillendreher vorgetragen, die muss ich nicht wiederholen.

 

Wenn jemand nach Meinungen zu seinem Plan fragt: hat es etwas mit demotivieren zu tun, wenn man diese Meinungen vorträgt?

 

Ich bin eher Freund vom klassischen Muster privater Finanzplanung: existenzielle Risiken sinnvoll versichern, sämtliche Schulden tilgen, für mittelfristige Konsumziele das Geld zusammen sparen (nächstes Auto, Urlaube o. ä.), zum Bedarf passende Liquiditätsreserve aufbauen und dann einen festen Anteil vom Nettoeinkommen investieren. Der eine schafft nur 10% zu sparen, andere wollen 20% sparen. Den Rest kann und sollte man durchaus verkonsumieren, man lebt nur einmal. Das hier ist auch eine Community von Menschen, die sich mit dem Konsum teilweise nicht so leicht tun...

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Geschrieben

Zitat

Das geht schon damit los, dass während man das versucht und die vielen Jahrzehnte eine sehr hohe Sparquote des überschaubaren Normalverdiener-Einkommens aufrecht erhält das Leben an einem vorüberzieht. Vielleicht hat man Pech und man gehört zu den 18% der deutschen Männer eines Jahrgangs, die gar nicht das Rentenalter erreichen (ob die Zahlen in .AT etwas niedriger oder höher sind: egal). Und dann? Keine finanzielle Freiheit gehabt, immer gespart und nur für andere gearbeitet. Toll...

Und was genau hat eine hohe Sparquote jetzt genau mit Lebensqualität zu tun? Meine Sparquote ist auch weit über 50%, aber ich wäre auch mit nur 10% Sparrate kein Mensch der jetzt jedes Jahr einen teuren Urlaub machen muss, sich mit irgendwelchen Konsumgütern überschüttet und jeden Abend ein neues Abenteuer für den nächsten Tag überlegt. Solange ich mich nicht dabei erwische peinlich Buch zu führen wieviel Biere ich abends mit Freunden getrunken habe und mir hochrechne ob diese 10€ nicht besser in eine Aktie gewandert wären ist doch alles gut. Ein hohe Sparquote muss nicht Geiz sein sondern ein bescheidener Lebensstil der vielen oftmals auch einfach ausreicht.

 

 

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