Rentenfond DEKA RentenReal: Halten oder Verkaufen?

  • DEKA
  • RentenReal
  • DE000DK0AYK1

Geschrieben

Hallo,

 

ein Hilferuf meiner Eltern, die bei ihrem Sparkassenberater einen Termin hatten, ließ mich diesen Fond betrachten.

http://www.finanzen.net/fonds/Deka-RentenReal

 

2013 wurden gut 900 Anteile gekauft. Zu welchem Preis, konnten mir die Eltern nicht sagen, da sie null Ahnung haben und sich damit niemals beschäftigt haben.

Ich schätze mal, es wurden damals so um die 42 EUR pro Anteil bezahlt.

 

Aktuell steht der Kurs bei 37 EUR und der Sparkassenberater empfahl, alle Anteile zu verkaufen und neu zu investieren.

Da ich mit Rentenfonds keine Erfahrung habe und ich gar nicht einschätzen kann, wie sich das zukünftig evtl. entwickeln könnte, die Frage hier:

Sollten die Fondanteile verkauft werden oder einfach weiterlaufen lassen, in der Hoffnung, dass in den nächsten 10 Jahren evtl. eine Wertsteigerung wieder auftritt?

Das Geld wird aktuell und zukünftig nicht spontan gebraucht werden.

 

Bzw die generelle Frage: Was muss geld-/ wirtschaftspolitisch passieren, damit Rentenfonds im Wert steigen?

 

Danke!

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Geschrieben · bearbeitet von kafkaesk93

Hallo janW! :)

Es sollten bei diesem Fonds Ausschüttungen angefallen sein, wodurch mindestens kein Verlust zustande gekommen sein sollte.

Ich würde den Fonds auf jeden Fall verkaufen, da die zu erwartende Rendite in keinem Verhältnis zu den Kosten steht.


 

Zu deiner letzten Frage:

Fallen die Realzinsen, steigen die vom Fonds gehaltenen Anleihen und andersherum.

 

 

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Geschrieben · bearbeitet von Nachdenklich

Geh doch mal auf diese Seite:

 

http://www.fondsweb.de/DE000DK0AYK1-Deka-RentenRealind sich Deine Eltern dieser

 

Dann nach unten, wo der Chart abgebildet ist.

Geh mal auf den Zeitraum "5 Jahre" - und dann wechsle zwischen Preischart und Performancechart hin und her.

Offenbar hat es da Auszahlungen gegeben.

Sind sich Deine Eltern dieser Auszahlungen eigentlich bewußt?

 

vor 17 Minuten schrieb janW:

konnten mir die Eltern nicht sagen, da sie null Ahnung haben und sich damit niemals beschäftigt haben.

 

Was muß passieren, damit Rentenfonds im Wert steigen? Die Zinsen müssen weiter fallen.

Hälst Du das für wahrscheinlich?

Das ist aber die generelle Antwort auf eine generelle Frage.

 

Für diesen speziellen Fonds ist das etwas schwieriger. Der Fonds legt in inflationsgeschützte Papiere an .....

 

Hmmmmm?  Ich traue mich nicht, da eine weitere Wertentwicklung vorherzusagen.

 

Nachtrag:

Anlageziel ist die Erwirtschaftung eines regelmäßigen, inflationsgeschützten Ertrages in Euro, das heißt ein dem so genannten realen Zinssatz entsprechender Ertrag in der Fondswährung (Euro). Die Anlagen erfolgen überwiegend in verzinsliche inflationsindexierte Wertpapiere staatlicher oder staatsnaher Emittenten. Ergänzend können auch nicht-inflationsgeschützte Wertpapiere beigemischt werden. Durch die globale Ausrichtung des Fonds sollen die unterschiedlichen Zins- und Inflationserwartungen ausgenutzt werden.

 

Klingt für den Laien vielleicht gut, wenn die Angst vor Inflation weh tut.

Mich irritiert aber dieses Anlageziel. Die wollen also den "so genannten realen Zinssatz" erwirtschaften?

Reale Zinsen staatlicher Emittenten sind aber eher negativ.

 

Da ist ja die Zielsetzung schon wenig ambitioniert.

 

 

 

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Geschrieben · bearbeitet von Wertpapiernoob
Zusatz

Wenn im Europäischenraum der Leitzinssatz weiter angehoben wird dann wird es große Kursverluste bei den Europäischen Langläufern geben.

 

Restlaufzeitstruktur:

 

bis 2 Jahre 8,30%

2 bis 3 Jahre 17,30%

3 bis 4 Jahre 9,90%

4 bis 5 Jahre 13,10%

5 bis 6 Jahre 11,60%

6 bis 8 Jahre 20,40%

8 bis 10 Jahre 12,40%

über 10 Jahre 4,40%

 

Weitere Daten:

Durchschnittliche Restlaufzeit: 5,1 Jahre

Durchschnittliche Rendite: -0,23 %

Durchschnittliche Duration: 5,1 Jahre

Durchschnittliche Kupon: 1,12 %

 

Die Zinsen müssten noch weiter sinken damit es zu Kursgewinnen kommt. Dies ist aber unrealistisch.

 

EDIT: Habe erst jetzt gesehen das in diesen Fonds mehr als 50 % in den USA investiert sind (also in USD - d.h. zusätzliches USD/EUR Währungskursrisiko). Dieser Fond wäre absolut nichts für mich und das werden woll die meisten hier auch so sehen.

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Geschrieben · bearbeitet von DrFaustus

Der Fonds hat seit Anfang 2013 5,67 EUR je Anteil ausgeschüttet. Das sollte man bei der Gewinn und Verlustrechnung beachten, wenn man eine aufstellen möchte.

Vermutlich haben deine Eltern aber mehr bezahlt, denn der Fonds hat 3% Ausgabeaufschlag, auf den die Sparkasse mit ziemlicher Sicherheit nicht verzichtet hat.

 

Der Fonds investiert in inflationsgeschützte Anleihen (was meine Vorschreiber wohl nicht so auf dem Schirm haben...). Bei diesen gibt es viele Faktoren, die den Kursverlauf beeinflussen:

- Inflationserwartung

- Inflation

- Kapitalmarktzinsen

 

Generell kann man sagen, wenn man von steigenden Inflationsraten (-erwartungen) ausgeht sind langfristig Inflationlinker eine gute Wahl. Kurzfristig kann das aber zu Kursverusten führen, weil hier meistens die Kapitalmarktzinsen ebenfalls steigen. Der Fonds ist allerdings keine Gute Wahl. Es gibt ETFs, die bilden das Gleiche ab mit nicht mal einem viertel der jährlichen Kosten (vom Ausgabeaufschlag mal gar nicht zu reden).

 

https://www.ishares.com/de/professionelle-anleger/de/produkte/251746/ishares-global-inflation-linked-government-bond-ucits-etf

 

 

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Geschrieben

vor 41 Minuten schrieb janW:

Aktuell steht der Kurs bei 37 EUR und der Sparkassenberater empfahl, alle Anteile zu verkaufen und neu zu investieren.

 

Hat der Berater denn dafür eine Begründung gegeben?

Hat er empfohlen, worein nun neu investiert werden solle?

Hat er für diese empfohlene neue Anlage eine Begründung gegeben?

Sind die Kosten der neuen Anlage transparent?

 

Sind Deine Eltern eigentlich überhaupt bereit, ihr Geld woanders als bei der Sparkasse anzulegen?

Wissen sie, was sie erreichen wollen?

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Geschrieben

vor 28 Minuten schrieb DrFaustus:

der Fonds hat 3% Ausgabeaufschlag

 

Der Blick auf den Ausgabeaufschlag mag bei der Berechnung der Rendite der letzten Jahre ernüchternd sein.

Beim Blick in die Zukunft spielt er zunächst keine Rolle mehr. Das Geld ist ohnehin weg.

(Nein, das Geld ist nicht weg. Es ist jetzt nur woanders, nämlich bei der Bank. Wenn der Kunde nun verkauft und neu investiert, dann kann die Bank aber vielleicht nochmal einen Ausgabeaufschlag kassieren. Ob das der Hintergrund der Empfehlung sein mag? Wer weiß?)

Aber der Fonds kostet jährlich Gebühren von 0,9 %. Ein Rentenfonds! Wie soll denn da bei der jetzigen Zinssituation noch eine reale Rendite herauskommen?

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Geschrieben

Vielen, vielen Dank für die vielen Antworten in so kurzer Zeit.

 

Da habe ich jetzt für mich und auch gegenüber den Eltern ein paar gute Argumente und werde dazu raten die Anteile zu verkaufen.

Denn richtig, wie von einigen geschrieben: dass die Zinsen noch weiter fallen, ist unwahrscheinlich.

 

Es wurde ein neuer Vorschlag gemacht: in einen 5jährigen Festzins-Fond zu investieren. Der bringt 0,25% Zinsen. Und ist eine sichere Anlage. Quasi das, was die Eltern wollen. Etwas, wie ein Sparbuch. Wo man sich um nichts kümmern muss und etwas, wenn auch wenig, herauskommt.

Damit bin ich aber nicht einverstanden, denn da bringt Tagesgeld gleich viel bzw etwas weniger, aber mit dem Vorteil, an das Geld sofort ranzukommen.

 

Ich habe mir auch mal das Beratungsprotokoll angeschaut. Das mag sachlich/ gesetzlich alles OK sein.

Aber wenn ich sehe, dass da angekreuzt ist, dass u.a. mehr als 3 Jahre Erfahrungen mit Aktien-/ Mischfonds vorhanden sein sollen, ich dann aber die Eltern frage, was denn ein Aktien-/ Mischfonds eigentlich ist, erhalte ich nur Kopfschütteln.

 

Prinzipiell verständlich, denn unbedarft und vertrauenswillig einer Institution wie einer Sparkasse gegenüber unterschreibt man in dem Alter wahrscheinlich alles, was man vorgesetzt bekommt.

 

Wie gesagt, nochmals vielen Dank an alle hier im Thread!

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Geschrieben

vor 38 Minuten schrieb janW:

Es wurde ein neuer Vorschlag gemacht: in einen 5jährigen Festzins-Fond zu investieren. Der bringt 0,25% Zinsen.

 

Das darf doch wohl nicht wahr sein!

Was verdient die Sparkasse dabei? Aufschläge, Gebühren ..... 

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Geschrieben · bearbeitet von Fondsinvestor

Bin der gleichen Meinung wie West263.
Die besten Alternativen sind m.E. akfbank oder bank11. Bin bei beiden Kunde, kriege aber keine Provision ;-)

Die bieten 1,3% für 5 Jahre. Deutsche Banken mit deutsche Einlagensicherung und kein türkischer oder russischer Hintergrund...

 

Ich persönlich würde aber lieber für 3 oder 4 Jahre anlegen, da ich erwarte, dass dann allmählich die Zinsen steigen.

3 Jahre akfbank: 1,15%, 4 Jahre 1,25%. Ich würde die 33.000 hälftig aufteilen.

 

Aber ältere Leute sind bzgl. Banken oft etwas speziell... Vielleicht akzeptieren sie solche kleinen Banken nicht.
 

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Geschrieben · bearbeitet von tyr

vor 1 Stunde schrieb Fondsinvestor:

Aber ältere Leute sind bzgl. Banken oft etwas speziell... Vielleicht akzeptieren sie solche kleinen Banken nicht.

 

Akf Bank: Eigentümer ist wohl die Vorwerk KG. Für beide sehe ich aktuell kein Rating der großen Agenturen S&P, Moody's oder Fitch. Wohl kein Bedarf, sich am Kapitalmarkt zu finanzieren oder zu klein für ein Rating von den großen Agenturen. Laut Homepage der Akf Bank werden wohl nicht nur Staubsauger und Thermomix von Privatleuten finanziert, sondern auch noch einiges mehr. Wie die Risiken verteilt sind weiß man trotzdem nicht.

Bank11: Finanzpartner von Autohändlern, aber so wie ich es sehe auch nicht in einen großen Haftungsverbund im Hintergrund eingebunden. Wenn die Bank hops geht kann man vielleicht die Autos der Kunden als Sicherheit verwerten? Nunja.

 

Bei beiden Banken hat man kaum eine Chance, die Bonität der Bank einigermaßen schnell und auf Basis von Zahlen und Fakten zu bewerten. Also lieber so wie die älteren Leute machen ...

 

Oder man wettet, dass einen die Beruhigungspille Einlagensicherung schon retten wird. Wer's mag...

 

Für nicht vorzeitig kündbares Festgeld würde ich es mir sehr gut überlegen, ob man so einem Black Box Schuldner, dessen Bonität man so gar nicht auf Basis von Fakten schnell einschätzen kann über 3 oder 4 Jahre Geld leihen will. Tagesgeld: kann man machen. Wenn die Bank wackelt bekommt man es hoffentlich rechtzeitig mit und ist nicht zu spät beim Bank Run. Mehrjähriges nicht vorzeitig kündbares Festgeld? Besser nochmal drüber nachdenken. Für sowas eignen sich Anleihen m. E. besser. Anleihen kann man am Markt wenn es ganz blöd kommt für einen niedrigeren Kurs wieder verkaufen, bei nicht vorzeitig kündbarem Festgeld sitzt man dagegen passiv da und darf als Gläubiger zuschauen, was passiert.

 

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Geschrieben

vor 22 Stunden schrieb janW:

Es wurde ein neuer Vorschlag gemacht: in einen 5jährigen Festzins-Fond zu investieren. Der bringt 0,25% Zinsen. Und ist eine sichere Anlage. Quasi das, was die Eltern wollen. Etwas, wie ein Sparbuch. Wo man sich um nichts kümmern muss und etwas, wenn auch wenig, herauskommt.

Nicht nur auf den Zins gucken sondern vor allem auf die Rendite - was kommt nach Abzug aller Kosten raus?

 

Bei dem Zinssatz scheint mir aber Tagesgeld die bessere Alternative, aber daran verdient der Sparkasperle ja nichts.

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Geschrieben · bearbeitet von Nachdenklich

vor 2 Stunden schrieb Raccoon:

Quasi das, was die Eltern wollen.

 

Die Notenbank strebt 2% Inflation an. Nehmen wir mal an, sie kann den Zielwert genau erreichen. Bei 0,25% Zins ist das ein realer Kaufkraftverlust von 1,75%. Jedes Jahr! und die Mechanik des Zinseszinses funktioniert auch in die Abwärtsrichtung.

 

Ist das wirklich das, was Deine Eltern wollen?

 

Das ist Umverteilung vom Geldsparer zum Schuldner.

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Geschrieben · bearbeitet von tyr

vor 50 Minuten schrieb Nachdenklich:

 

Die Notenbank strebt 2% Inflation an. Nehmen wir mal an, sie kann den Zielwert genau erreichen. Bei 0,25% Zins ist das ein realer Kaufkraftverlust von 1,5%. Jedes Jahr! und die Mechanik des Zinseszinses funktioniert auch in die Abwärtsrichtung.

 

Ist das wirklich das, was Deine Eltern wollen?

 

Das ist Umverteilung vom Geldsparer zum Schuldner.

 

Ja. Und was schlägst du als Lösung vor? Die gegenwärtigen Verhältnisse wie @Günter Paul zu beklagen und keine Lösungsvorschläge vor zu tragen hilft niemandem weiter.

 

Wenn man kein Risiko bei der Geldanlage eingehen will oder kann und keinen Geldanlageaufwand akzeptieren will oder kann ist so ein langweiliges Tagesgeldkonto eben doch eine Möglichkeit, die zu dem Bedarf des Anlegers passen kann.

 

 

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Geschrieben

vor 2 Minuten schrieb tyr:

Und was schlägst du als Lösung vor?

Trotz Deiner anerkennenswerten Bedenken halte ich zumindest mal die Vorschläge von @west263 für überlegenswert.

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Geschrieben

vor 5 Minuten schrieb tyr:

Ja. Und was schlägst du als Lösung vor? Die gegenwärtigen Verhältnisse wie @Günter Paul zu beklagen und keine Lösungsvorschläge vor zu tragen hilft niemandem weiter.

 

Wenn man kein Risiko bei der Geldanlage eingehen will oder kann und keinen Geldanlageaufwand akzeptieren will oder kann ist so ein langweiliges Tagesgeldkonto eben doch eine Möglichkeit, die zu dem Bedarf des Anlegers passen kann.

die hier herumgeisternden 0,25% beziehen sich auf 5-Jahres-Festgeld. Wenn ich mich recht erinnere, liegt dein zeitliches Limit für FG bei 3 Jahren. Und wenn man schon 5 Jahre festlegen will: bei der recht soliden TARGO-Bank bekommt man da 1,1%. Und je nachdem, wo die Eltern wohnen, gibt es die TARGO-Bank auch als Filiale. Ich würde aber in der jetzigen Situation auch dieses Angebot nicht annehmen.

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Geschrieben

vor 10 Minuten schrieb tyr:

Wenn man kein Risiko bei der Geldanlage eingehen will oder kann und keinen Geldanlageaufwand akzeptieren will oder kann

 

Der eigentlich Lösungsvorschlag meinerseits, wäre über die Prämisse "kein Risiko und kein Aufwand" nachzudenken.

Das Leben ist an und für sich riskant (schließlich endet es meistens tödlich), da halte ich die Haltung kein Risiko eingehen zu wollen für fragwürdig.

Es gibt Situationen, in denen man kein Risiko eingehen kann, das ist dann etwas anderes.

Aber wer keinen Aufwand betreiben will und kein Risiko eingehen will, der könnte ja auch mal über seine Situation nachdenken.

Aber das muß natürlich jeder für sich selbst entscheiden.

Ich rate nur demjenigen, der Geld auf 5 Jahre zu 0,25% festlegt, nachzurechnen, welche Kaufkraft er bei einer angenommenen Inflationsrate von 2% nach den 5 Jahren noch hat.

Wer dann immer noch so anlegen möchte - bitte, nur zu.

 

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Geschrieben

vor einer Stunde schrieb Nachdenklich:

Ich rate nur demjenigen, der Geld auf 5 Jahre zu 0,25% festlegt, nachzurechnen, welche Kaufkraft er bei einer angenommenen Inflationsrate von 2% nach den 5 Jahren noch hat.

Wer dann immer noch so anlegen möchte - bitte, nur zu.

jetzt mache das mal nicht zu kompliziert, mit Inflation und Kaufkraft.

Ich denke mal, seine Eltern sind Ü60 und haben noch nie ein wirkliches Interesse gehabt. Auf Anraten ihres Bankverkäufers wurde ihnen der Rentenfonds "angedreht", welcher jetzt hinterfragt wird.

 

Mit einem ~ 1,xx% zigem Festgeld und einer halbwegs sichereren Einlagensicherung, können sie die nächsten Jahre ruhig verbringen.

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Geschrieben · bearbeitet von Fondsinvestor
2. Link eingefügt

vor 23 Stunden schrieb tyr:

Für beide sehe ich aktuell kein Rating der großen Agenturen S&P, Moody's oder Fitch.

Hallo tyr, da hast du recht, da hab ich wohl einen Fehler gemacht. :o Bis jetzt ist Gott sei Dank alles gut gegangen, hoffentlich geht es auch so weiter. :blink:
In Zukunft guck ich da vorher besser nach.

 

Für alle, die das auch tun wollen: Finanztip hat eine Übersicht über das Rating wichtiger Banken

Bei Tagesgeldvergleich.net gibt es noch eine umfangreichere Tabelle zu den Ratings

 

Ich tröste mich ein bisschen mit dem Gedanken, dass es der deutschen Regierung leichter fallen wird, eine Kleinstbank zu retten als eine große ...

 

Zum Problem von JanW: Für 5 Jahre ginge, wie Odensee bemerkt, die Targobank (1,1 %). Oder auch von Essen Bank (1,15%), die beiden haben ein erträgliches Rating.

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