Covered Calls mit alternativer Deckung

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  • Single Stock Futures
  • CFD

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Mir ist die Idee gekommen, dass Covered Calls anstatt mit Aktien durch Single Stock Futures oder mit CFD's zu decken.

 

1)

Macht das Sinn? Hat damit schon jemand Erfahrung?

 

2)
Ganz konkret, folgende Frage:

Angenommen auf eine Aktie wird ein Call geschrieben und mit einem Single Stock Future mit gleicher Laufzeit wie die Option gedeckt.

 

a)

Wenn jetzt die Option zum Ende der Laufzeit ausgeübt wird, was passiert dann?

Wird alles final miteinander verrechnet oder bekommt man dann eine Leerverkaufsposition aus der Option sowie eine Longstockposition aus dem Future eingebucht (was ja kein Sinn macht)?

 

b)

Angenommen es kommt zur vorzeitigen Ausübung. Bleibt der Future dann stehen und wird dann zusätzliche eine Leerverkaufsposition eröffnet?

(Gefahr des erhöhten Kapitalbedarfes?)

 

3)

Ich hatte auch schon überlegt mit CFD's  eine Deckung herzustellen.

Allerdings sind die Finanzierungskosten ja nicht unerheblich. Da scheinen mir die Futures Variante deutlich günstiger zu sein. Ich frage mich aber woraus die Finanzierungskosten berechnet werden.

Werden diese aus dem kompletten Basiswert berechnet oder abzüglich der Margin oder abzüglich dem Guthaben auf dem Konto?

 

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1)

Mit CFDs macht es eher wenig Sinn, da hier die Kosten der Finanzierung höher sein werden als bei einer Aktienhaltung auf einem Marginkonto bei einem guten Broker. Bei Stock Futures (sofern überhaupt liquide vorhanden) hast du die Finanzierungskosten im Preis ebenfalls impliziert. Das ändert also nicht wirklich etwas außer, dass du meist eine geringere Liquidität hast als in der Aktie selbst

 

2)

a) Kommt darauf an, ob der Stock Future und die Option die selbe Fälligkeit haben (oder der Future vor der Option fällig ist). Wenn ja, dann schon, wenn nein, dann hast du im Zweifel den Future noch offen und gleichzeitig eine Leerverkaufsposition in der Aktie durch den ausgeübten Short Call

 

b)

Ja, so ist es. Erhöhter Kapitalbedarf sollte da aber nicht bestehen, da sich deine zwei Positionen ja ausgleichen

 

3)

Bei CFDs machen es sich die Emittenten meist recht einfach und rechnen die Gebühren auf die komplette Positionsgröße. Da ist es dann auch egal, ob man 10% als Margin hinterlegt hat oder welchen Betrag auch immer.

Meist ist es der Marktzins + ein Aufschlag für den Emittenten. Näheres kannst du dem Preis/Leistungsverzeichnis des CFD Emittenten entnehmen.

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Am ‎16‎.‎08‎.‎2017 um 17:16 schrieb passiv_Investor:

1)

Mit CFDs macht es eher wenig Sinn, da hier die Kosten der Finanzierung höher sein werden als bei einer Aktienhaltung auf einem Marginkonto bei einem guten Broker. Bei Stock Futures (sofern überhaupt liquide vorhanden) hast du die Finanzierungskosten im Preis ebenfalls impliziert. Das ändert also nicht wirklich etwas außer, dass du meist eine geringere Liquidität hast als in der Aktie selbst

 

2)

a) Kommt darauf an, ob der Stock Future und die Option die selbe Fälligkeit haben (oder der Future vor der Option fällig ist). Wenn ja, dann schon, wenn nein, dann hast du im Zweifel den Future noch offen und gleichzeitig eine Leerverkaufsposition in der Aktie durch den ausgeübten Short Call

 

b)

Ja, so ist es. Erhöhter Kapitalbedarf sollte da aber nicht bestehen, da sich deine zwei Positionen ja ausgleichen

 

3)

Bei CFDs machen es sich die Emittenten meist recht einfach und rechnen die Gebühren auf die komplette Positionsgröße. Da ist es dann auch egal, ob man 10% als Margin hinterlegt hat oder welchen Betrag auch immer.

Meist ist es der Marktzins + ein Aufschlag für den Emittenten. Näheres kannst du dem Preis/Leistungsverzeichnis des CFD Emittenten entnehmen.

Für die (wie immer gute) Antwort wird gedankt.
Das mit den CFD'S habe ich nachgelesen, dass bringt nix. Die sind ordentlich zu teuer, mit Zeitwerteinnahme ist da nichts mehr.
Futures dürften auch keinen Sinn machen.

 

Dann blieben wohl nur noch Poor Mans Covered Calls, aber da ist mir das Vega zu groß.

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So oder so sollte sich aus Arbitragegründen alles ausgleichen. Sonst würde ja jeder eines der Instrumente bevorzugen und damit den Preis entsprechend beeinflussen, dass sich alles wieder angleicht.

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