Einsteiger - 5.000€ bitte um Absegnung meiner Strategie

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66 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben · bearbeitet von Phin-Ahntsen

Hallo zusammen,

 

nach langem stillen Lesen bin ich nun auch endlich angemeldet in der Welt der Wertpapiere. Ich habe mich in letzter Zeit sehr mit dem Thema ETFs und Finanzen/Aktien beschäftigt, da mein Vermögen derzeit einfach nur auf dem Girokonto rumliegt und ich es gerne anlegen möchte. Ich bitte euch daher um eure Meinung zu meiner Strategie.

 

Folgende Finanzielle Situation:

Berufseinstieg nach Studium mit 27 Jahren und 2.000€ Vermögen auf dem Girokonto.

Jetzt nach 2 Jahren ca. 30.000€ auf Girokonto bei Sparkasse. Bausparvertrag (Bausparsumme-Ziel 10.300 €) mit 2% Zinsen beinhaltet derzeit ca. 5.000€. Jährlich können auf den Bausparvertrag nur ca. 2000€ eingezahlt werden.

Monatlich können ca. 1.000€ gespart werden (aktuell fließen diese aufs Girokonto).

 

1. Erfahrungen mit Geldanlagen

Bisher keine. 

2. Darstellung von bereits vorhandener Fondspositionen (Fondsbezeichnung und ISIN angeben):

keine

3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage:

Ich würd mich gerne etwas intensiver mit der Thematik beschäftigen, bin aber erst noch am Lesen und Lernen.

4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten:

Ich möchte geringes Risiko. Mit Verlusten kann ich umgehen, das Geld welches angelegt wird, wird die nächsten 10 Jahren nicht gebraucht.

 

 

Optionale Angaben:

1.Alter 29

2. Berufliche Situation Ingenieur im Angestelltenverhältnis (Autobauer)

3. Sparer-Pauschbetrag ausgeschöpft? Nein

4. Aktive und/oder passive Fonds gewünscht  Passiv, weil weniger Aufwand und günstiger.

 

 

Über meine Fondsanlage

1. Anlagehorizont

10 bis 15 Jahre 

2. Zweck der Anlage

Altersvorsorge

3. Einmalanlage und/oder Sparplan?

Grundsätzlich beides denkbar. Ich möchte jetzt 5.000€ investieren. Danach kann ich entweder jeden Monat €500 sparen oder ich warte bis ich wieder eine größere Summe von 2-3.000€ zusammen habe und investiere dann.

4. Anlagekapital:

Ich möchte beginnen mit 5.000€. Mein restliches Vermögen dient als Reserve.

 

Derzeit keine Schulden/Kredite. Da ich bei einem Autobauer arbeite kaufe und verkaufe ich jedoch Gebrauchtwagen alle 6 Monate da ich diese mit Mitarbeiter Rabatt kaufen kann und nach 6 Monaten wieder veräußere. Die Finanzierung der Gebrauchten wird auf Kredit passieren.

Versicherungen habe ich abgeschlossen: Haftpflicht, Unfall- und Hausratsversicherung. Berufsunfähigkeitsversicherung hat mich bisher nicht überzeugt. Ich habe einen sitzenden Bürojob. Wenn ich diesen nicht mehr ausführen kann, was kann ich dann noch ausführen? Lohnt sich eine BU hier überhaupt?

 

 

 

 

Ich gehe davon aus, dass es sich mit 5.000€ nicht lohnt in mehr als einen ETF zu investieren. Ich hab mir daher aus dem ETF Depot Aufbauen Thread von Ramstein folgenden ETF ausgesucht:

HSBC MSCI World UCITS ETF DE000A1C9KL8: steuersauber, ausschüttend, phys. optimiert

oder 

iShares STOXX Europe 600 (DE) DE0002635307: steuersauber, quartalsweise ausschüttend, replizierend

 

Da mein Freistellungsauftrag nicht mal ansatzweise genutzt ist, habe ich einen ausschüttenden ETF bevorzugt.

 

Was haltet ihr von meinem Vorgehen?

Zusätzlich benötige ich noch einen Broker. In meiner Auswahl sind Flatex und DeGiro. Welchen würdet ihr für einen Einsteiger wie mich empfehlen. Flatex mit Sicherheit steuereinfacher, DeGiro günstiger. Da ich sowieso nur einmal investiere, wäre das keine Hürde. 

 

Ich danke euch viemals für eure Zeit,

Grüße,

PA

 

 

 

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Geschrieben · bearbeitet von Schwachzocker

Zitat

Alter: 29, Anlagehorizont 10-15 Jahre, Zweck der Anlage: Altersvorsorge

Passt irgendwie nicht! Ich vermute, Du hast gar keinen Anlagehorizont. Ist aber nicht schlimm.


 

Zitat

 

 HSBC MSCI World UCITS ETF DE000A1C9KL8: steuersauber, ausschüttend, phys. optimiert

oder 

iShares STOXX Europe 600 (DE) DE0002635307: steuersauber, quartalsweise ausschüttend, replizierend

 

Nehme auf jeden Fall den World. Zu geringe Streuung ist bei den unwissenden, langfristig orientierten Kleinanlegern ein häufiger Fehler.

 

Als Broker würde ich auch die DiBa in Betracht ziehen. Käufe im Direkthandel sind dort ab 500,- EUR kostenlos. Sparpläne würden allerdings etwas kosten.

 

Das mit der Hausratsversicherung würde ich nochmal prüfen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das für einen Junggesellen (?) mit kleiner Mietwohnung (?) lohnt. Manchmal muss man eben einfach zahlen, wenn man einen Schaden hat.

 

Sonst ist da m.E. nicht viel dran. Mache es so! Zunächst einfach einmal anfangen mit relativ kleinem Geld. Alles andere kann ja noch kommen. 

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Geschrieben

Meinen Segen hast Du ;)

 

Ansonsten werfe ich als Alternative für eine 1-Fonds-Strategie bzw. für den Anfang noch sowas in die Runde: 

Wäre in Deiner Situation meine erste Wahl. Muss aber deswegen nicht automatisch auch Deine sein.

 

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Geschrieben

vor 2 Stunden schrieb Phin-Ahntsen:

Versicherungen habe ich abgeschlossen: Haftpflicht, Unfall- und Hausratsversicherung. Berufsunfähigkeitsversicherung hat mich bisher nicht überzeugt. Ich habe einen sitzenden Bürojob. Wenn ich diesen nicht mehr ausführen kann, was kann ich dann noch ausführen? Lohnt sich eine BU hier überhaupt?

 

Kann den Gedankengang nicht so recht nachvollziehen. Lohnt sich eigentlich immer wenn man vom Einkommen abhängig ist. Gerade bei einem Bürojob ist eine BU bezahlbar, sonst bekommt man entweder gar keine oder nur sehr teuer.

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Geschrieben

vor 2 Stunden schrieb Phin-Ahntsen:

Da ich bei einem Autobauer arbeite kaufe und verkaufe ich jedoch Gebrauchtwagen alle 6 Monate da ich diese mit Mitarbeiter Rabatt kaufen kann und nach 6 Monaten wieder veräußere. Die Finanzierung der Gebrauchten wird auf Kredit passieren.

Würde ich tunlichst lassen. Wozu der ganze Spaß? Bringt dir nichts außer jeder Menge Risiko. Sowas braucht kein Mensch. Vorallem niemand der gleichzeitig in Wertpapiere investiert und sich somit auch einem weiteren Risiko aussetzt. 

 

vor 2 Stunden schrieb Phin-Ahntsen:

Berufsunfähigkeitsversicherung hat mich bisher nicht überzeugt. Ich habe einen sitzenden Bürojob. Wenn ich diesen nicht mehr ausführen kann, was kann ich dann noch ausführen? Lohnt sich eine BU hier überhaupt?

Ohja !? Wenn du nicht mehr sitzen kannst, kannst du beispielsweise noch stehende Tätigkeiten ausüben. Mach dir keine Sorgen, wenns wirklich dazu kommen sollte, werden die zuständigen Personen was für dich finden. Darauf kannst du dich verlassen. ( ! ) Was du dagegen tun kannst? Eine gute BU abschließen inklusive abstrakte Verweisung ! 

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Geschrieben · bearbeitet von Fondsinvestor

Hallo Phin-Ahntsen,

 

herzlich willkommen im Zoo der verrückten Wertpapiermenschen ...

 

An deiner Stelle würde ich einen Sparplan mit 500 Euro pro Monat auf den MSCI World machen. Und dann mal abwarten und den Chart beobachten.

 

Mit den 5.000 Euro, die du für eine Einmalanlage reserviert hast, würde ich nach Gefühl schrittweise investieren. Vielleicht in zwei oder drei Schritten in den nächsten 6 bis 12 Monaten. Vielleicht wird es auch länger dauern, je nach deinem Bauchgefühl und Temperament. Beobachte den Chart. Wenn dir der Chart gut vorkommt, weil die Kurve gefallen ist und nach oben deutet, kaufe das Papier. Als Hilfe hat sich die 200-Tage-Linie bewährt. ;-)

 

Was das Crash-Risiko angeht: Im September 2007 stand der MSCI World bei etwa 1.650 Punkten, im Februar 2009 waren es dann nur noch 750 Punkte:

https://www.onvista.de/index/MSCI-WORLD-Index-3193857

(Klicke unter dem Chart auf "Max", dann siehst du den ganzen Verlauf von 1969 bis heute.)

 

50 Prozent Verlust in einem halben Jahr sind ziemlich gewaltig und sehr ungewöhnlich, aber es passiert, und die Zukunft kennt keiner.

 

Da du sagst, du könntest pro Monat 1.000 Euro sparen, denke ich: Du wirst 500 Euro in den Aktienfonds stecken und 500 Euro in eine mehr oder weniger sichere Anlage - Girokonto, Tagesgeld, Festgeld, Anleihe oder sowas. Bei einem Aktiencrash wie 2007/2008 würdest du dann nicht 50, sondern nur 25 Prozent verlieren (wenn man annimmt, dass die andere Anlage etwa konstant bleibt). Für mich klingt das verkraftbar, vor allem bei deiner Sparquote.

 

Viel Erfolg,

Stefan

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Geschrieben · bearbeitet von Phin-Ahntsen

Erstmal recht herzlichen Dank für die regen Beiträge. Da ich relativ viel positives lese, denke ich liege ich mit der "Strategie" gar nicht so falsch und werde ein Konto bei Flatex eröffnen und in den MSCI World investieren. Die Frage stellt sich nur ob die 5.000€ auf einmal oder in 2-3 Schritten?

 

vor 3 Stunden schrieb Schwachzocker:

Das mit der Hausratsversicherung würde ich nochmal prüfen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das für einen Junggesellen (?) mit kleiner Mietwohnung (?) lohnt. Manchmal muss man eben einfach zahlen, wenn man einen Schaden hat.

 

Ich lebe mit meiner Freundin in einer 3 Zimmerwohnung und wir haben uns in unserem ersten gemeinsamen Jahr jetzt auch einiges an Möbeln geleistet. Ich denke die HRV ist somit okay.

 

vor 53 Minuten schrieb luess:

Ohja !? Wenn du nicht mehr sitzen kannst, kannst du beispielsweise noch stehende Tätigkeiten ausüben. Mach dir keine Sorgen, wenns wirklich dazu kommen sollte, werden die zuständigen Personen was für dich finden. Darauf kannst du dich verlassen. ( ! ) Was du dagegen tun kannst? Eine gute BU abschließen inklusive abstrakte Verweisung ! 

Ja bzgl. der BU hatte ich bisher folgenden Gedankengang: volle Auszahlung erst ab 50% Einschränkung glaube ich. Wann ist man bei einer sitzenden Bürotätigkeit 50% eingeschränkt in den Augen der Versicherung? Ich werde mich mit dem Thema nochmal explizit befassen.

 

Würde ich tunlichst lassen. Wozu der ganze Spaß? Bringt dir nichts außer jeder Menge Risiko. Sowas braucht kein Mensch. Vorallem niemand der gleichzeitig in Wertpapiere investiert und sich somit auch einem weiteren Risiko aussetzt. 

Nun der Sinn ist der, dass ich dann möglichst "kostenfrei" ein Fahrzeug bewege. Der Mitarbeiterrabatt ist so hoch, dass er Gebrauchskosten (Sprit, Versicherung) und Wertverlust in den 6 Monaten nahezu kompensiert. Die Alternative wäre Leasing mit einer festen monatlichen Gebühr, was deutlich teurer ist.

 

 

 

vor 44 Minuten schrieb Fondsinvestor:

Hallo Phin-Ahntsen,

 

herzlich willkommen im Zoo der verrückten Wertpapiermenschen ...

 

An deiner Stelle würde ich einen Sparplan mit 500 Euro pro Monat auf den MSCI World machen. Und dann mal abwarten und den Chart beobachten.

 

Mit den 5.000 Euro, die du für eine Einmalanlage reserviert hast, würde ich nach Gefühl schrittweise investieren. Vielleicht in zwei oder drei Schritten in den nächsten 6 bis 12 Monaten. Vielleicht wird es auch länger dauern, je nach deinem Bauchgefühl und Temperament. Beobachte den Chart. Wenn dir der Chart gut vorkommt, weil die Kurve gefallen ist und nach oben deutet, kaufe das Papier. Als Hilfe hat sich die 200-Tage-Linie bewährt. ;-)

 

Was das Crash-Risiko angeht: Im September 2007 stand der MSCI World bei etwa 1.650 Punkten, im Februar 2009 waren es dann nur noch 750 Punkte:

https://www.onvista.de/index/MSCI-WORLD-Index-3193857

(Klicke unter dem Chart auf "Max", dann siehst du den ganzen Verlauf von 1969 bis heute.)

 

50 Prozent Verlust in einem halben Jahr sind ziemlich gewaltig und sehr ungewöhnlich, aber es passiert, und die Zukunft kennt keiner.

 

Da du sagst, du könntest pro Monat 1.000 Euro sparen, denke ich: Du wirst 500 Euro in den Aktienfonds stecken und 500 Euro in eine mehr oder weniger sichere Anlage - Girokonto, Tagesgeld, Festgeld, Anleihe oder sowas. Bei einem Aktiencrash wie 2007/2008 würdest du dann nicht 50, sondern nur 25 Prozent verlieren (wenn man annimmt, dass die andere Anlage etwa konstant bleibt). Für mich klingt das verkraftbar, vor allem bei deiner Sparquote.

 

Viel Erfolg,

Stefan

Hallo Stefan,

danke dir für die aufmunternden Worte. Gefällt mir bisher ganz gut hier :)

Ich denke ein Sparplan von 500€ auf den MSCI World ist genau dass was ich suche. Ich glaube bei FlatEx wäre dieser Sparplan auch kostenfrei, ist das korrekt?

 

Das mit den 25% Verlust bei einer Aufteilung der Sparrate von 50/50 auf Tagesgeld / ETF fahre ich denke ich am besten. Danke dir für den Hinweis.

 

 

 

Eine Frage noch:

Aktuell liegt mein Vermögen auf dem Girokonto. Auf den Tagesgeldkonten gibt es nicht sonderlich mehr Zinsen. Lohnt sich denn das hin und hergeschiebe des Geldes? Tagesgeldzinsen sind ja meist auch nur auf 6 Monate festgelegt.

Hat es einen Grund warum ich in diesem Forum das Word Girokonto so gut wie nie lese? Girokonto Zinsen 0,05%, Tagesgeld nach Ablauf des "Neukundenbonus" ca. 0,1%? 

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Geschrieben

vor 8 Minuten schrieb Phin-Ahntsen:

Hat es einen Grund warum ich in diesem Forum das Word Girokonto so gut wie nie lese?

 

https://www.wertpapier-forum.de/search/?&q=Girokonto --> 3.042 Ergebnisse gefunden

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Geschrieben · bearbeitet von luess

vor 22 Minuten schrieb Phin-Ahntsen:

Wann ist man bei einer sitzenden Bürotätigkeit 50% eingeschränkt in den Augen der Versicherung? Ich werde mich mit dem Thema nochmal explizit befassen.

Ich kenne mich da nicht so aus, dass ich dir das beantworten kann. Ich bin aber sicher, dass du diese Informationen bei einer potentiellen Versicherungsgesellschaft erhalten wirst. Sicherlich gibt es auch Unterschiede der jeweiligen Gesellschaften. Denke hier an die abstrakte Verweisung, die sollte eine gute BU haben. 

 

Denke auch an den Kosten / Risiko Faktor. Meiner Meinung nach spricht er in deinem Fall ganz klar dafür, eine BU abzuschließen! 

 

vor 22 Minuten schrieb Phin-Ahntsen:

Nun der Sinn ist der, dass ich dann möglichst "kostenfrei" ein Fahrzeug bewege. Der Mitarbeiterrabatt ist so hoch, dass er Gebrauchskosten (Sprit, Versicherung) und Wertverlust in den 6 Monaten nahezu kompensiert. Die Alternative wäre Leasing mit einer festen monatlichen Gebühr, was deutlich teurer ist.

Ich finde beides nicht gut. Das ist nur meine Meinung, die muss natürlich nicht deiner gleich sein.

 

Die Lösung mit dem ausschüttenden MSCI World von HSBC finde ich auch gut! Go for it! 

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Geschrieben · bearbeitet von Phin-Ahntsen

Ich habe gerade nochmal im Detail nachgeschaut und gesehen, dass der HSBC MSCI world ETF seit 6 Monaten eine negative Tendenz aufweist. 

 

Ist es da trotzdem sinnvoll zu investieren? Was sind die Gründe für diese anhaltende Negativphase? 

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Geschrieben · bearbeitet von Sparkommissar

Auch wenn es unhöflich ist mit einer Gegenfrage zu antworten, was sagt die bisherige Wertentwicklung über die zukünftige Wertentwicklung eines Fonds aus?

 

Und, möchtest Du angesichts Deiner Fragen, Deine folgende Aussage revidieren?

Zitat

Mit Verlusten kann ich umgehen, das Geld welches angelegt wird, wird die nächsten 10 Jahren nicht gebraucht.

 

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Geschrieben · bearbeitet von Phin-Ahntsen

vor 21 Minuten schrieb Sparkommissar:

Auch wenn es unhöflich ist mit einer Gegenfrage zu antworten, was sagt die bisherige Wertentwicklung über die zukünftige Wertentwicklung eines Fonds aus?

 

Und, möchtest Du angesichts Deiner Fragen, Deine folgende Aussage revidieren?

 

Nein, ich halte schon meinen Mund :-)

flatex Depot ist soeben eröffnet und Ende der Woche beginnt dann der Sparplan :-)

 

ich danke euch euch vielmals für eure Unterstützung. 

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Geschrieben

Brav. :thumbsup:

 

Viel Erfolg beim Einstieg in die Börsenwelt.

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Geschrieben

vor einer Stunde schrieb Phin-Ahntsen:

Ich habe gerade [...] gesehen, dass der HSBC MSCI world ETF seit 6 Monaten eine negative Tendenz aufweist. 

 

Ist es da trotzdem sinnvoll zu investieren? Was sind die Gründe für diese anhaltende Negativphase? 

Bin kein Super-Checker, aber ich denke, das ist ein Währungseffekt.

 

Du hast recht, in Euro steht das Ding jetzt bei ca. 16,2€, vor 6 Monaten war es bei etwa 17,2€, also ein Verlust von etwa 6%:
http://www.finanzen.net/etf/hsbc_msci_world_ucits_etf/STU

 

Wenn du die Entwicklung in US-$ anguckst, ist der MSCI World in den letzten 6 Monaten gestiegen, von 18,2$ im Februar auf 19,2$, also +5%:
http://www.finanzen.net/etf/hsbc_msci_world_ucits_etf/NAV

 

Hoffentlich hab ich mit der Auswahl der Charts nicht selber einen Fehler gemacht, der erste ist von der Börse Stutrtgart und in €, der zweite der NAV in USD...?

 

Die Währungsseite ist jedenfalls mit im Spiel. Wenn du in den MSCI World investierst, kaufst du fast 60% US-Aktien. Wenn sich der Wert der Aktien (in Dollar) nicht verändert, der Dollar aber weiter fällt, hast du einen Verlust.

Ich persönlich denke jedoch, dass der Euro mit derzeit knapp 1,18 Dollar schon recht hoch steht und eher fallen wird.

 

LG,
Stefan

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Geschrieben

vor 5 Stunden schrieb Phin-Ahntsen:

[...] bitte um Absegnung meiner Strategie [...]

Benedicat artem tuam omnipotens Deus, Pater et Filius et Spiritus Sanctus.

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Geschrieben · bearbeitet von otto03

dummy.PNG

 

Quelle: MSCI, Daten vom 21.08.2017 

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Geschrieben · bearbeitet von Phin-Ahntsen

vor 6 Stunden schrieb otto03:

dummy.PNG  0   9 kB

 

Quelle: MSCI, Daten vom 21.08.2017 

Jetzt macht ihr mich doch wieder verrückt. 

Soll ich lieber in einen MSCI World ETF in € oder USD investieren. 

 

Oder doch lieber einen anderen ETF?

 

verwirrt mich gerade alles ein wenig. 

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Geschrieben

vor 4 Minuten schrieb Phin-Ahntsen:

Soll ich lieber in einen MSCI World ETF in € oder USD investieren.

Das ist völlig egal.

 

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Geschrieben

vor 11 Minuten schrieb Phin-Ahntsen:

Jetzt macht ihr mich doch wieder verrückt. 

Soll ich lieber in einen MSCI World ETF in € oder USD investieren. 

 

Oder doch lieber einen anderen ETF?

 

verwirrt mich gerade alles ein wenig. 

Die Währung des ETF selbst ist völlig egal.

Wenn Deine Heimatwährung € ist, bekommst Du immer die Wertentwicklung in € (außer Du wählst eine währungsgesicherte Variante ("hedged") - i.d.R. aber für lange Anlagezeiträume nicht empfehlenswert).

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Geschrieben · bearbeitet von DNA

völlig egal, du hast am Ende die selbe Depotgröße. Du zahlst und rechnest in Euro. Ob du nun einen ETF in Dollar kaufst oder deine Euro in Dollar tauschst und dann den ETF in Dollar kaufst. Bezahlt hast du das gleiche (minus Konvertierungsgebühr)

 

edit: da waren andere schneller :D

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Geschrieben

vor 23 Stunden schrieb Phin-Ahntsen:

 

Folgende Finanzielle Situation:

Berufseinstieg nach Studium mit 27 Jahren und 2.000€ Vermögen auf dem Girokonto.

Jetzt nach 2 Jahren ca. 30.000€ auf Girokonto bei Sparkasse. Bausparvertrag (Bausparsumme-Ziel 10.300 €) mit 2% Zinsen beinhaltet derzeit ca. 5.000€. Jährlich können auf den Bausparvertrag nur ca. 2000€ eingezahlt werden.

Monatlich können ca. 1.000€ gespart werden (aktuell fließen diese aufs Girokonto).

 

 

Was sollte ich denn mit meinem Bausparvertrag machen? Ich überlege ihn aufzulösen und ebenfalls in den ETF zu investieren. Das Geld ist ja im Bausparvertrag auch gebunden und ich komme nicht ohne weiteres heran. Meine Bank schreibt mir jedes Jahr, dass sie gerne möchte dass ich den Bausparvertrag auflöse (wegen den 2% Zinsen), ich denke also das eine Überweisung auf mein Konto auch ohne Bauvorhaben stattfinden kann.

 

Wie ist eure Meinung dazu?

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Geschrieben

Wenn die Bausparkasse gerne hätte, dass du den Vertrag auflöst, dann darfst du getrost davon ausgehen, dass es sinnvoll ist ihn zu behalten.

 

Schlage ihn einfach im Geiste dem RK1-Anteil deiner Asset Allocation zu und freue dich über die nette Verzinsung. Die Frage sollte eher lauten, ob es sinnvoll ist, ihn weiter zu besparen. Wenn du es machst, hast du zwar noch mehr RK1-Kapital mit guter Rendite angelegt, allerdings ist er dann auch früher am Ende (voll angespart) und wird dir gekündigt werden. Im umgekehrten Fall hast du zwar weniger Kapital dort liegen, aber für längere Zeit. Was sinnvoller ist, hängt von der künftigen Zinsentwicklung ab, die wir aber nur glauben zu kennen.

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Geschrieben · bearbeitet von Fondsinvestor

vor einer Stunde schrieb vanity:

Wenn die Bausparkasse gerne hätte, dass du den Vertrag auflöst, dann darfst du getrost davon ausgehen, dass es sinnvoll ist ihn zu behalten.

Grins, sehr schön formuliert, und m.E. auch völlig richtig: 2% Zinsen sind ne Menge derzeit.
 

Auch auf die Gefahr hin, dich zu verwirren, noch ein paar Bemerkungen zur Währungsfrage -- vor allem, um es mir selbst nochmal klar zu machen ;-)

 

Die Kollegen haben völlig recht, es ist schietegal, in welcher Währung der Wert des Fonds angegeben wird. Er enthält ja immer dieselben Aktien. Aber Währungseffekte spielen schon eine Rolle.

1.) Man kann ziemlich schiefliegen, wenn man sich die Wertentwicklung eines Fonds anguckt und nicht auf die Währung achtet. Das zeigt die Tabelle von Otto3: Die Wertentwicklung des MSCI World seit Jahresanfang (YTD) ist in Dollar deutlich besser als in Euro. Für uns als Euro-Anleger ist die Wertentwicklung in Euro entscheidend. Also besser immer einen Chart oder eine Tabelle in Euro angucken (egal in welcher Währung der Fonds notiert).

 

2.) Für uns als Euro-Anleger ist derzeit eine Anlage in US-Aktien (von denen der MSCI World wie gesagt eine Menge enthält) günstig, weil der Euro gegen den Dollar stark ist. Der Erwerb von US-Aktien unterscheidet sich in der Hinsicht nicht viel von dem Erwerb von Nietenhosen (vulgo Jeans) im US-Urlaub...

 

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Geschrieben

Etwas OT aber bei welchem Autobauer bist du den ?  Ich kenne es vom Weiß/Blauen und da lohnt sich das normale Mitarbeiterleasing nach meiner Rechnung aktuell mehr als das mit mit Rabatt komplett kaufen und dann selbst weiterverkaufen. 

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Geschrieben

Viel Erfolg

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