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Wieso steigen Indizes auf lange Sicht?

  • Index
  • langfristig

Geschrieben

Hallo,

ich habe über die Suchfunktion kein passendes Thema gefunden und deshalb ein neues erstellt. Falls ich etwas übersehen habe, reicht mir auch der passende Link :)

Ich plane ab 2018 einen ETF-Sparplan zu starten. Ohne bisherige Erfahrungen mit Verlusten an der Börse gesammelt zu haben, ist mir klar, dass die Kursstände nicht stetig steigen, sondern auch "in den Keller" gehen können. Das Verfolgen einer derzeit fest vorgenommen "buy and hold"-Strategie, würde mir sehr viel leichter fallen, wenn ich wüsste, warum davon ausgegangen wird, dass die Aktien bzw. Indizes perspektivisch und auf lange Sicht steigen werden. Im Forum bin ich diesbezüglich immer auf einen Zeitraum von 15 Jahren gestolpert. Jedoch wird doch auch immer darauf hingewiesen, dass man von vergangenen Chartverläufen nicht auf die Zukunft schließen kann. Wäre es demnach nicht auch denkbar, dass sich Indizes über 20-30 Jahre seitwärts oder moderat abwärts bewegen und sich die jährliche Rendite über einen solchen langen Zeitraum kaum von den derzeitigen Tagesgeld-Zinsen unterscheidet?

Schon mal vielen Dank im Voraus 

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Geschrieben · bearbeitet von Ramstein

Nicht nur denkbar. Siehe Nikkei Index.

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Geschrieben

@F-Lion: Langfristig gibt es einen Zusammenhang zwischen Unternehmensgewinnen und der Entwicklung der Aktienmärkte, siehe z.B.

 

 

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Geschrieben

Die Frage ist in was der Index auf lange Sicht steigen soll. Auf lange Sicht kann je nach Situation das Steigen in irgendeiner zufällig ausgewählten Währung auch mal gar nichts bedeuten.

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Geschrieben · bearbeitet von foolbar

vor 13 Stunden schrieb F-Lion:

Hallo,

ich habe über die Suchfunktion kein passendes Thema gefunden und deshalb ein neues erstellt. Falls ich etwas übersehen habe, reicht mir auch der passende Link :)

Ich plane ab 2018 einen ETF-Sparplan zu starten. Ohne bisherige Erfahrungen mit Verlusten an der Börse gesammelt zu haben, ist mir klar, dass die Kursstände nicht stetig steigen, sondern auch "in den Keller" gehen können. Das Verfolgen einer derzeit fest vorgenommen "buy and hold"-Strategie, würde mir sehr viel leichter fallen, wenn ich wüsste, warum davon ausgegangen wird, dass die Aktien bzw. Indizes perspektivisch und auf lange Sicht steigen werden. Im Forum bin ich diesbezüglich immer auf einen Zeitraum von 15 Jahren gestolpert. Jedoch wird doch auch immer darauf hingewiesen, dass man von vergangenen Chartverläufen nicht auf die Zukunft schließen kann. Wäre es demnach nicht auch denkbar, dass sich Indizes über 20-30 Jahre seitwärts oder moderat abwärts bewegen und sich die jährliche Rendite über einen solchen langen Zeitraum kaum von den derzeitigen Tagesgeld-Zinsen unterscheidet?

Schon mal vielen Dank im Voraus 

Die Politik der Notenbanken wird dies verhindern (siehe auch: Cantillon Effekt, https://de.wikipedia.org/wiki/Cantillon-Effekt). Bestimmte Vermögenswerte werden mehr inflationären, andere weniger.

Zur Zeit sind Vermögenswerte wie Immobilien in guten Lagen, Aktien, Kunst und Oldtimer auf neuen Hochs, Energiepreise sind - sofern sie nicht durch staatliche Massnahmen künstlich verteuert werden zur Zeit recht niedrig. 

 

http://www.misesde.org/?p=16604

 

 

 

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Geschrieben

"Index-Steigerung" ist schon eine Übersimplifizierung.

Es gibt Kursindizes und Performanceindizes. Bei Letzteren werden die ausgeschütteten Erträge eingerechnet, d. h. selbst wenn die Aktienkurse gleich bleiben, steigt der Index. Daher kann man bei hinreichend langem Zeitrahmen von einer Steigerung ausgehen. Beispiel: Dax-Performance Index. (Arabeske: Darum nehmen windige Fondsverwalter den DAX-Kurs Index als Benchmark, denn der ist leichter zu schlagen.)

Wenn man noch die Inflation einrechnet, sieht das Bild wieder etwas anders aus.

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Geschrieben · bearbeitet von kafkaesk93

@F-Lion

 

Hallo!  :)

 

Aktienmarktrenditen werden primär durch 3 Einflussfaktoren generiert:

 

Aktienmarktrendite = Earning Yield + Earnings Growth + Bewertungsänderungen

 

Das bedeutet es gibt zwei Szenarien in denen man langfristig Geld verlieren kann:

 

a) Überbewertung wird abgebaut = fallende Multiples, siehe 2000 bis heute für Europa oder USA. Japan 1989 bis heute.

 

b) Langfristig fallende Unternehmensgewinne bzw. dauerhafte Verluste

 

Indizes stiegen weil:

 

Unternehmensgewinne + Gewinnwachstum +/- Bewertungsänderung

 

 

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Geschrieben

Vielen Dank für eure Antworten! 

Mögen sie mich in "Dürreperioden" animieren standhaft zu bleiben und einen langen Atem zu beweisen :thumbsup:

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