Sachversicherung: Kfz-Versicherung mit Voll/Teilkasko - sinnvoll?

47 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

Hallo zusammen,

 

meine Frage dreht sich um die Sinnhaftigkeit einer Teilkasko/Vollkaso Abdeckung für unser Fahrzeug. Es handelt sich hier um einen 1er BMW aus dem Jahr 2012 mit aktuell 132.000 km auf der Anzeige. Jährliche Fahrleistung um die 15.000 bis 20.000 km. Im Jahr 2015 gebraucht gekauft bei 83.000 km für 15.000 EUR (damals schon recht viele km, allerdings mit einer sehr guten Ausstattung - welche andere mit weniger Fahrleistung nicht vorzuweisen hatten - aber das ist ein anderes Thema). Laut bekannten Anbietern hat das Fahrzeug aktuell noch einen "Wert" von um die 7.500 EUR bis 8.000 EUR. Dies ja bekanntlich ohne Bewertung der enthaltenen Features. Ein Händler würde ggf. 9.000 EUR zahlen. Auf dem privaten Zweitmarkt, sprich auf den bekannten Portalen würde ich schätzen, dass das Fahrzeug noch um die 10.500 bis 11.000 EUR bringt (hier ggf. auch unter der Voraussetzung, dass man einen längeren Atem braucht). Das Auto ist grundsolide, war einmal in der Werkstatt und ansonsten der übliche Service, den man so zahlt. Mir erschien es sinnvoll, ein paar Daten vorab zu nennen, sofern maßgeblich bei der Beantwortung meiner Frage.

 

Nun zu meiner Frage.

 

Aktuell ist das Fahrzeug mit der obligatorischen Kfz-Haftpflicht versehen sowie mit Teil (150 EUR SB) und Vollkasko (300 EUR SB), macht dieser große Versicherungsschutz überhaupt noch Sinn bei einem Fahrzeug mit dem Alter und den Preisen? In den letzten beiden Jahren gab es keine Versicherungsfälle. Hoffe das bleibt so, aber das kann man ja nicht planen. Nachts steht das Auto in einer Tiefgarage.

 

Wie gesagt, mir geht es weniger um den Anbieter als vielmehr um die Sinnhaftigkeit einer Teil- und Vollkasko. Würde nicht eins reichen? Wie sieht es mit der Selbstbeteiligung aus? Im Notfall könnte ich auch eine höhere Selbstbeteiligung verkraften, an den Beiträgen würde sich vermutlich nicht wirklich drastisch etwas ändern, oder?

 

Vielen Dank

cht

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Geschrieben

Ich hab mein Auto mit Teilkasko und 150 Euro SB versichert. Hauptmotivation sind Glasschäden, ich hab schon zweimal in sieben Jahren eine neue Frontscheibe gebraucht, das hätte ohne die TK je ~700 Euro gekostet... So nur jeweils die Selbstbeteiligung. Vollkasko habe ich nicht, die paar tausend Euro Anschaffung für ein neues Auto im Falle eines selbstverschuldeten Unfalls wären zwar ärgerlich, aber würden mich "nicht umbringen"...

 

Falls Du schon viele schadenfreie Jahre und dementsprechend einen hohen Schadenfreiheitrabatt hast, könnte es sinnvoll sein die VK zu behalten, da sie dann entsprechend wenig kostet, evtl. sogar günstiger wird als die TK, wo der es diesen Rabatt nicht gibt.

 

 

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Geschrieben

Ich finde, dass ist eine sehr persönliche Entscheidung, die nicht nur vom Restwert des Autos abhängt, sondern auch

- vom Schadenfreiheitsrabatt bzw. dem zusätzlichen Beitrag und

- vor allem von deinen finanziellen Möglichkeiten, wenn du auf eine entsprechende Versicherung verzichtest.

Wenn du einen entsprechenden Ersatz "aus der Portokasse" zahlen kannst bzw. der Verlust nicht weh tut, kannst du das Risiko eingehen und auf die Vollkasko verzichten. Bist du da eher sicherheitsorientiert, sollten die Extrakosten dich nicht abschrecken.

 

SB würde ich immer vereinbaren, da hierdurch der Beitrag meist deutlich gesenkt werden kann. Einfach mal mit den verschiedenen Kombinationen in einem entsprechenden Rechner ausprobieren.

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Geschrieben

Ich habe selbst in der Vergangenheit auch Autos unter 3.000 Euro mit Vollkasko-Versicherung. Warum? Die 200 Euro zusätzlich für TK (allein wegen Steinschlägen in der Windschutzscheibe) und VK waren immer leicht zu wuppen. 3.000, 5.000 oder 10.000 Euro (im Fall der Fälle) zu stemmen tut, wenn man nicht gerade Millionär ist, immer weh.

 

Aber das ist eine Entscheidung die ich zu 90% als subjektives Bauchgefühl gefällt habe ohne großartig nachzurechnen.

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Geschrieben

ich habe weder eine Teil noch eine Vollkasko. Auch kein Schutzbrief und auch nicht in einem Automobilclub.

 

Habe für mich entschieden, dass das gesparte Geld für solche Unglücksfälle alle mal ausreicht um mir ein Abschleppfahrzeug zu leisten oder auch mal die Scheibe zu wechseln. Dies musste ich in den letzten 10 Jahren zweimal. Kosten einmal bei der Audiwerkstatt 600€ und das zweite mal (..Klassiker "zu doof Wischer zu wechseln") 420€ in der Freien. Wenn ich mir hochrechne was ich für die Versicherungen oder Clubs bezahlt hätte stehe ich gefühlt besser da.

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Geschrieben

Ich mache diese Entscheidung immer von der Differenz Teil - zu Vollkasko und dem Restwert des Wagens abhängig. Laut Nachfrage sind das aktuell 8 Euro monatlich, da bleibe ich bei der Vollkasko. Ich finde auch das man hier keine pauschale Aussage treffen kann, aber einen 5 Jahre alten Wagen bei dem Wert würde ich bei der Vollkasko bleiben. Frage einfach nach was die Differenz zur Teilkasko wäre, dann kannst du immer noch entscheiden. 

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Geschrieben

Ich denke, Beitrag drei ist hier entscheiden.

 

Vor welches Problem stellt Dich ein Schrottwagen? Wenn ein Ersatz kein Problem ist, brauchst Du auch keine Vollkasko (wahrscheinlich nicht mal Teilkasko). Wenn Du auf das Auto angewiesen bist, und Dir aktuell keinen Ersatz leisten könntest, wäre die Versicherung wichtig. Nüchtern (und wirtschaftlich) betrachtet sollte eine Versicherung nur existentielle Risiken abdecken.

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Geschrieben

Ich hatte in den letzten ca. 15 Jahren immer eine Teilkasko und habe sie aufgrund von Steinschlag genau einmal gebraucht. Im Nachhinein hat es sich also für mich nicht glwohnt, obwohl viele Jahre dabei waren in denen ich pro Wocher locker 500km gefahren bin. Ich denke den Luxus der Vollkasko sollte man sich gönnen wenn man sehr teure Neufahrzeuge fährt, oder aber wenn die persönlichen Rücklagen für Notfälle nahe dem Fahrzeugwert liegen. Natürlich kommt es auch immer drauf an wie viel die Vollkasko in Relation zur Teilkasko kostet. Wenn man ein "Schnäppchen" machen kann und sich so sicherer fühlt, hat man ja auch einen Mehrwert.

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Geschrieben

Ein Beispiel aus der Praxis, zugegebenermaßen nicht die Regel, aber dennoch:

  • Teilkasko solo mit 150 € SB für 76 €
  • VK mit 300 € SB, TK 150 € für 73 €

Dürfte klar sein, wofür man sich entscheidet. Lag im Endeffekt an der hohen SF-Klasse, daher ist das nicht zu pauschalisieren, hängt natürlich auch vom Anbieter ab und einigen wenigen anderen Faktoren (bspw. Stellplatz des Fahrzeuges). Da kalkuliert jeder VR nun einmal anders.

 

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Geschrieben

Mal abgesehen davon, dass ich die Diskussion dämlich / krankhaft geizig finde ...

 

Restwert Auto / 100 * Zinserwartung = für die Versicherung zur Verfügung stehender Betrag iS von Opportunitätskosten sich nicht zu versichern

 

9.000 / 100 * "3" sind bspw. 270 Euro und das sollte eher nicht schwer fallen, wenn man nicht gerade im Fahranfängerbereich ist ...

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Geschrieben

vor 1 Stunde schrieb polydeikes:

Mal abgesehen davon, dass ich die Diskussion dämlich / krankhaft geizig finde ...

 

Restwert Auto / 100 * Zinserwartung = für die Versicherung zur Verfügung stehender Betrag iS von Opportunitätskosten sich nicht zu versichern

 

9.000 / 100 * "3" sind bspw. 270 Euro und das sollte eher nicht schwer fallen, wenn man nicht gerade im Fahranfängerbereich ist ...

 

Zuerst: Danke für die Formel.

 

Nein, die Diskussion ist nicht dämlich oder krankhaft geizig. Wenn sie es wäre, warum sollte man zum Versicherungsmakler gehen um sich eine günstigigere Versicherung suchen zulassen, wenn man mit seiner jetzigen, teueren zufrieden ist? Wäre doch nur verschwendete Zeit.

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Geschrieben · bearbeitet von Matthew Pryor

Zitat

Wenn sie es wäre, warum sollte man zum Versicherungsmakler gehen um sich eine günstigigere Versicherung suchen zulassen, wenn man mit seiner jetzigen, teueren zufrieden ist? Wäre doch nur verschwendete Zeit.

Nicht, dass das etwas mit der bisherigen Diskussion zu tun hätte.

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Geschrieben · bearbeitet von polydeikes

Hauptsache mal ohne Kontext irgendwas gegen Versicherungsmakler schießen. Mein Gewissen ist rein, ich hab 0 Kfz im Bestand. Und Zielsetzung allein "was sparen" würde ich immer direkt auflegen, bin doch nicht Aldi. "Was billiger machen" ist völlig unabhängig von Kfz zu genau 100 % überhaupt nicht der Job eines Maklers. Bestenfalls ein möglicher Beieffekt, der ab und zu eintreten kann.  Davon bleibt unberührt, dass es genug Vermittler gibt, die sich "geiz ist geil" auf die Fahnen geschrieben haben. Nicht nur in der Branche wird der Beruf regelmäßig verfehlt.

 

Mein Job ist ne adäquate Bedarfsdeckung, nicht Preisgehechel. Auch nen Grund, warum ich kein Kfz mache. Is zwar nett den "bestmöglichen Kfz Tarif" (falls es sowas gibt) zu haben, nur blöd, wenn dir jemand schuldhaft reinkracht, der "gespart hat".

 

---

 

Einfach ganz nüchtern, macht es ...

 

a) Sinn die Opportunitätskosten für vorgehaltene, liquide Mittel einzugehen ...

 

oder ...

 

b) ist der eigene Stundensatz wirklich so viel niedriger als beim MCDonalds am Schalter, damit es sich in der Praxis lohnt, solche Überlegungen stundenlang zu vertiefen?

 

 

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Geschrieben

@polydeikesSo sehr ich in der Vergangenheit Deine Beiträge geschätzt habe, kommt zu 75% heute erstmal nur noch heisse Luft. Das fängt an bei einer Frage und der Bitte um Beantwortung und dann kommt von Dir irgendwas in Richtung "Ja könnte ich, mache ich aber nicht" (siehe Hashimoto). Dann kommt irgendwas was Dir nicht passt und dann fängst Du an ein paar Infos zu liefern. Schonmal drüber nachgedacht, dass Du solche "Laien-Antworten" mit Deinem Antwort-Verhalten provozierst?

Auch dieses, dass Du die Diskussion dämlich / krankhaft geizig findest, dann schreib halt nicht anstatt solche Nullnummer.

 

@Matthew PryorJa, Du hast im Prinzip Recht, allerdings haben es m.M.n. mittlerweile diverse Beiträge von poly auch nicht mehr.

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Geschrieben

Am ‎12‎.‎10‎.‎2017 um 16:59 schrieb polydeikes:

Einfach ganz nüchtern, macht es ...

 

a) Sinn die Opportunitätskosten für vorgehaltene, liquide Mittel einzugehen ...

...

Also bei der "Vollkasko" für das eigene Haus

 

500.000 / 100 * 3 = 15.000

 

dürfte die Brand/Sturm/Wasser dann kosten? :unsure:

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Geschrieben · bearbeitet von davidh

Frage ist, was will man absichern und wie lange fährst du das Auto noch? Richtig "lohnen" tut sich die Vollkasko, wenn du die Karre (heute) eigenhändig zum Totalschaden fährst.

Kratzer oder Unfallschäden, ich habe an meinem Auto nichts davon repariert oder nur zweckmäßig instandsetzen lassen.

Die hätte ich über den Daumen gepeilt (Besitzdauer 6 Jahre) 5-6 mal über die Vollkasko abwickeln lassen "können", jedes Mal Selbstbehalt gezahlt und wäre hochgestuft worden. Je mehr Kilometer man aufs Auto ballert, umso üblicher sind Kratzer und Unfallschäden bzw. fallen ab einer gewissen Kilometerleistung nicht mehr so ins Gewicht.

 

Wenn du die Karre also bis zum Ende fahren willst und dir Beschädigungen egal sind... VK weg oder hoher Selbstbehalt.

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Geschrieben

vor 27 Minuten schrieb davidh:

Frage ist, was will man absichern und wie lange fährst du das Auto noch? Richtig "lohnen" tut sich die Vollkasko, wenn du die Karre (heute) eigenhändig zum Totalschaden fährst.

Kratzer oder Unfallschäden, ich habe an meinem Auto nichts davon repariert oder nur zweckmäßig instandsetzen lassen.

Es braucht kein Totalschaden zu sein. Ich bin vor über 15 Jahren in einer Kurve ins Schleudern gekommen und deswegen in den Graben gerauscht.

Gebrauchtwagen mit Wert 12.000 DM. Reparaturkosten von 6.000DM durch Vertragswerkstatt. Wagen war nicht mehr fahrfähig aber weit weg von wirtschaftlichem oder technischem Totalschaden . Keine Ahnung was "zweckmäßig instandsetzen" gekostet hätte aber so oder so hat sich die VK gelohnt.

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Geschrieben

vor 2 Stunden schrieb vanity:

Also bei der "Vollkasko" für das eigene Haus

 

500.000 / 100 * 3 = 15.000

 

dürfte die Brand/Sturm/Wasser dann kosten? :unsure:

 

Mir ist zwar klar, dass dieser Einwand nicht ernst gemeint war, aber bitte ...

 

Das passt aus vielerlei Gründen nicht. Zunächst mal sichert die Wohngebäude nicht den selbst verursachten Schaden ab. Zwar sind Wohngebäudeschäden Eigenschäden, aber eben keine selbst verursachten. Wenn überhaupt, dann ist der Vergleich formal bestenfalls ggü. einer Teilkasko möglich und selbst das ist weit hergeholt.

 

Die Denkweise ist, mal losgelöst von den Emotionen, trotzdem die Gleiche. Wenn ich 500k aus der Portokasse zahlen kann (oder eben 9k), bleibt es bei "entweder aus eigener Tasche oder versichern".

 

Nun hat das Haus nicht automatisch einen fallenden Wert (durch Alter und Nutzung) im Gegensatz zum Auto. Somit ergibt auch diese jährliche Betrachtung / Betrachtung im Intervall nicht den gleichen Sinn. Beim Auto - exklusive Oldtimer - ist der Wertverlust durch Alter und Nutzung hingegen unausweichlich.

 

Man nennt das ja auch so treffend "Äpfel mit Birnen vergleichen". Aber vermutlich ist diese Formulierung schon zu hart für das neue Höflichkeitsprogramm des Forums.

 

Tatsächlich wird man mit einer WGV nicht so einfach auf diese Relationen kommen, WGB Schäden sind seltener und WGB "Totalschäden" ziemlich selten. Insofern doch erfreulich, dass der WGB Beitrag für 500k Haus normalerweise irgendwo zwischen 300 (neu) und 1.500 Euro p.a. liegen dürfte. Also erst recht ein "NoBrainer" in Relation zur aus eigenen Mitteln vorzuhaltenden Liquidität.

 

Andererseits, rein praktisch gesehen, sind ohnehin über 80 % der WGVs in D nichts anderes als solch eine Wette. Überwiegend erheblich unterversichert auf Basis bspw. falscher 1914er Werte, massive Deckungslücken grad für ältere Häuser im Bereich der Leitungen bspw., usw. usf. ... Insofern ja, mehrheitlich wird im realen deutschen Bestand genau diese Wette eingegangen, indem man bspw. 50 oder 100 Euro p.a. auf eine sinnvolle / korrekt ermittelte Absicherung einspart. Macht die Wette nicht weniger absurd, aber wie heißt es so schön ... "isso" ...

 

 

 

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Geschrieben · bearbeitet von polydeikes

vor 4 Stunden schrieb Holgerli:

@polydeikesSo sehr ich in der Vergangenheit Deine Beiträge geschätzt habe, kommt zu 75% heute erstmal nur noch heisse Luft. Das fängt an bei einer Frage und der Bitte um Beantwortung und dann kommt von Dir irgendwas in Richtung "Ja könnte ich, mache ich aber nicht" (siehe Hashimoto). Dann kommt irgendwas was Dir nicht passt und dann fängst Du an ein paar Infos zu liefern. Schonmal drüber nachgedacht, dass Du solche "Laien-Antworten" mit Deinem Antwort-Verhalten provozierst?

Auch dieses, dass Du die Diskussion dämlich / krankhaft geizig findest, dann schreib halt nicht anstatt solche Nullnummer.

 

Ich passe mich nur dem Niveau des Forums an. Die Frage lautete auf "... angabepflichtig oder nicht ...?", die Antwort "Ja, angabepflichtig" war eindeutig, inhaltlich abschließend und korrekt. Vielleicht passt sie dir nicht, ist deswegen aber noch lange nicht 75 % heiße Luft.

 

Wenn dann ein altbekannter Querulant (es gab schon zig Diskussionen, in denen er bewiesen hat, wie lernresistent er ist ... und Wikipedia als Basis für einen Ratschlag an ein junges Mädel eine VVA zu begehen ... ehrlich, wirklich, ernsthaft???)  meint, er wüsste es besser, ist das noch lange keine Grundlage um nur für diesen zusätzliche Lebenszeit zu verschwenden. Mal überlegt, dass die permanente pauschale "Vermittlerklatsche", das nahezu feindliche Verhalten uns gegenüber und das permanente Degradieren seitens Moderation zu Antwortmaschinen nicht unbedingt unser Interesse an Austausch anregt / unser Interesse steigert Lebenszeit zu verschwenden?

 

Und selbst wenn man mal eine diskutierbare Antwort schreibt: Es findet sich mind. Einer, der dann gleich drauf schießen muss, als gelte es einen Krieg zu gewinnen. So wie @vanity hier auch wieder. Das ist keine vernünftige Diskussionsbasis. Kleiner Hinweis mit dem ganzen Zaun: Ich will nichts von mir wissen ...

 

Es soll immer mal nur schnell "eine kurze Antwort" sein. Und ich hab dafür höflich "halt nur mal kurz" Zeit zu haben. Ständig per PN, im Forum et. pp. ... Eine kurze Antwort (abschließende, 100prozentig korrekte) war da. "Ja, angabefplichtig."

 

Und natürlich entschuldige ich mich höflichst (iS der neuen Forenpolitik) dafür, andere mit heißer Luft und Nullnummern belästigt zu haben. Ist ja vollkommen okay, mir sowas an den Kopf zu knallen. Hätte ich das geschrieben, wäre der Beitrag schon lange wieder gelöscht (auch wenn ich das in 99 % der Fälle schwarz auf weiß begründen könnte).

 

Zum Glück gibt es eine implementierte Funktion, um meine 75 % heiße Luft und Nullnummern (Was ist dann der Großteil der restlichen Beiträge im Forum in Relation dazu? :blink: ) nicht ertragen zu müssen:

 

https://www.wertpapier-forum.de/ignore/

 

Ich kann diese Funktion nachfolgend nur dringend weiterempfehlen, war stets zu meiner vollsten Zufriedenheit und wird auch hier wieder Anwendung finden.

 

 

 

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Geschrieben · bearbeitet von Holgerli

vor 12 Stunden schrieb polydeikes:

Mal überlegt, dass die permanente pauschale "Vermittlerklatsche", das nahezu feindliche Verhalten uns gegenüber und das permanente Degradieren seitens Moderation zu Antwortmaschinen nicht unbedingt unser Interesse an Austausch anregt / unser Interesse steigert Lebenszeit zu verschwenden?

 

Und selbst wenn man mal eine diskutierbare Antwort schreibt: Es findet sich mind. Einer, der dann gleich drauf schießen muss, als gelte es einen Krieg zu gewinnen. So wie @vanity hier auch wieder. Das ist keine vernünftige Diskussionsbasis. Kleiner Hinweis mit dem ganzen Zaun: Ich will nichts von mir wissen ...

Siehst Du, dass ist genau der Punkt: Wenn ich hier schon die Wörter "Krieg" und "Lebenszeit zu verschwenden" lese, dann (glaube ich) weiss ich wo das bzw. Dein Problem liegt.

Wenn Du @vanity schon als Deinen Feind ansiehst (wobei ich hier Deine Antwort sehr fundiert und gut fand) und bei meinem - zugegeben etwas überspitzen - aber seit langen ersten kritischen Post gegenüber Dir so aus der Haut fährst, dann solltest Du wirklich überlegen öfters von Ignore Gebrauch zu machen. Ist glaube ich besser für Deine Gesundheit und Deinen Seelenfrieden.

 

 

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Geschrieben · bearbeitet von polydeikes

Zunächst mal ist es ja nicht so, dass MP und ich uns nicht für dich zu genau diesem Thema bereits am 03. Juni 2014 ausführlich per PN Zeit genommen hätten. Das war offensichtlich nutzlos.

 

Zudem verdrehst du die Tatsachen. Nicht ich führe einen symbolischen "Feldzug", andere meinen sich das selbst als virtuellen Lebensinhalt setzen zu müssen. Und zwar bei jeder noch so minimalsten interpretierbaren Kleinigkeit, auch wenn deren Posts oder Beweggründe zu 99 % aus Bullshit sowie technischem oder inhaltlichen Unverständnis bestehen (was sich jetzt nicht auf Vanity bezieht, er kann mich wohl einfach nur nicht leiden, was völlig legitim ist). Hab überhaupt nichts gegen Hater, schließlich bestätigen diese schlichtweg, dass man eine ganze Menge richtig gemacht und inhaltlich wunde Punkte getroffen hat.

 

Hier ist das allerdings aus dem Gleichgewicht geraten. Wir haben uns jede Herabsetzung rein zu ziehen, jede falsche Behauptung, gefühlt 1x pro Woche eine PN Runde mit Admins wegen irgendeiner vermeintlichen Werbemeldung laufen etc. pp. ... und wenn ich mich bspw. mal wehre, sei es humorvoll oder in meinen direkten Art, werden die Posts sofort gelöscht. Die Posts mit Unterstellungen und falschen Behauptungen von einem 34 Beiträge Typen müssen dann aber unbedingt stehen bleiben, höchst erhaltenswert.

 

Es ist nicht so, dass ich der Moderation nicht oft genug Klarstellungen durch Einsicht in PNs etc. angeboten hätte. Es ist nicht so, dass ich nicht über viele, viele Jahre versucht hätte, dieses Forum mit voran zu bringen. Und es ist auch nicht so, dass ich dir nicht ganz sachlich hier und bereits am 03. Juni 2014 per PN meine Sichtweise dargelegt hätte. Wenn das Ergebnis davon wiederum dann so ein Post wie #20 ist ... , lassen wir das besser.

 

Im Übrigen darf ich darauf hinweisen, dass ich seit dem 15. März 2007 exakt 1x aus der Haut gefahren bin in diesem Forum. Das war der damalige Riesterbanksparplanthread. Surprise, ich sollte wenige Jahre später Recht behalten. Ansonsten sage ich schlichtweg, was ich denke (und kann das im Gegensatz zu manch anderen praktisch immer auch untermauern) und so lebe ich auch mein reales Leben. Für falsches Eitschiedeitschi, das Bestätigen von Stammtischweisheiten und Vorurteilen fehlt mir Lust und Laune, für die Rollen gibt es ja bereits User, die sie leben.

 

 

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Geschrieben · bearbeitet von Holgerli

Zuerst einmal: Unsere PM-Runde vor 3,5 Jahren hatte einen etwas anderen Hintergrund. Aber dass Du diese kommentierst zeigt mir, dass Du nicht verstanden hast worum es mir ging. Ich will definitiv nicht ausschließen, dass ich mich undeutlich ausgedrückt habe. Nochmal: Ich sage nichts gegen Makler, sondern habe einfach mal genauso provokant in Deine Richtung geantwortet, so wie ich Deine Antwort provokant und unhöflich in Bezug auf "Diskussion dämlich / krankhaft geizig finde" fand. Das war einfach ein Kommentar den hättest Du Dir m.M.n. sparen können bzw. neutraler formulieren können.

 

Bezüglich des Feldzuges: Ich habe nie gedacht, dass Du einen Feldzug führst. Ich glaube nur, dass Du  zurzeit bzw. mittlerweile extrem dünnhäutig und gereizt bist. Und sorry wenn ich Dir das so sage: Von dem Gereiztheit-Niveau von heute warst Du 2014 meilenweit entfernt.

 

Dass Du/Ihr wöchentlich mit den Mods/Admins kommuniziert, da denke, dass das die wenigsten wissen. Ich unterstelle mal, dass viele der Stamm-User hier im Forum ihren Themenschwertpunkt und damit verbunden auch eine Meinungsrichtung haben.

Aber im Endeffekt ist dies nur ein Forum und die Forenteilnehmer sind erwachsen und  für ihre Entscheidungen selber verantwortlich. Und wenn die dann auf eine Deppen-Meinung reinfallen, dann ist das halt so. Ich für meinen Teil habe für mich klar gemacht, dass ich mich nicht mehr "auf 180" diskutieren lassen.

 

Ich glaube mein Standpunkt sollte klar sein, daher soll es hier auch gut sein. Ich werde zukünftig über Spitzen von Dir (oder was ich als Spitzen empfinde) hinweglesen.  Als letzter Gedanke (und den habe ich mir auch selber beantwortet): Überleg' Dir mal ob es nicht gerade diese dünnhäutige Reaktion ist, die besagte Leute provozieren wollen. 

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Geschrieben

Um noch einmal auf das Thema VK/TK einzugehen. Ich möchte noch anmerken: Es ist zu bedenken, dass bei einer Kündigung der Vollkasko die SF-Klasse nicht beliebig lange erhalten bleibt. Bereits nach einem Jahr kann es, je nach Versicherer, dazu kommen, dass die SF-Klasse wieder abgestuft wird. 

Wenn ich dann nach "einigen" Jahren ein neues Auto kaufe und wieder vollkaskoversichern möchte, kann es zu einer wenig erfreulichen Beitragsüberraschung kommen. Bevor man nun diese Entscheidung trifft, sollte man sich vorab informieren, wie der Versicherer bei solch einem Szenario verfährt.

 

 

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Geschrieben

Wie viel kostet deine Vollkasko?

Wie wichtig ist dir ein äußerlich intaktes Fahrzeug (Kratzer im Lack, Parkschäden)?

Wie hoch ist die wahrscheinlichkeit eines selbstverschuldeten Unfalls (beim einparken, Auffahrunfall bei Stopp&Go)?

 

Wenn du aufm Land wohnst und nie einem anderen Auto zu nahe kommst, nie in enge Parklücken musst und ein guter Autofahrer bist den ein paar Schrammen im Auto nicht stören, dann verzichte auf die Vollkasko.

 

Wenn du jeden Tag nach ner Stunde im dichten Verkehr, völlig übermüdet und mit Restalkohol in ein enges Parkhaus fährst und dir deine Felgen das Heiligste sind, solltest du über die Vollkasko nachdenken.

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Geschrieben

vor 13 Minuten schrieb Max129:

Wie viel kostet deine Vollkasko?

Wie wichtig ist dir ein äußerlich intaktes Fahrzeug (Kratzer im Lack, Parkschäden)?

Wie hoch ist die wahrscheinlichkeit eines selbstverschuldeten Unfalls (beim einparken, Auffahrunfall bei Stopp&Go)?

 

Wenn du aufm Land wohnst und nie einem anderen Auto zu nahe kommst, nie in enge Parklücken musst und ein guter Autofahrer bist den ein paar Schrammen im Auto nicht stören, dann verzichte auf die Vollkasko.

 

Wenn du jeden Tag nach ner Stunde im dichten Verkehr, völlig übermüdet und mit Restalkohol in ein enges Parkhaus fährst und dir deine Felgen das Heiligste sind, solltest du über die Vollkasko nachdenken.

So einfach, so weise! Schlichtweg brillant.

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