Deka DAXplus Maximum Dividend - Investitionszeitraum für Ausschüttungen

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Hallo,

ich möchte in den Deka DAXplus Maximum Dividend (ISIN: DE000ETFL235) investieren. Dieser ETF schüttet mehrmals im Jahr eine Dividende aus. Meine Frage ist, bis wann man eigentlich investieren muss, um an den Dividenden-Ausschüttungen beteiligt zu werden. Gibt es da eine Faustregel?

Grüße

Tieto  

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Posted · Edited by ZybSter

vor 13 Minuten schrieb Tieto:
Hallo,

ich möchte in den Deka DAXplus Maximum Dividend (ISIN: DE000ETFL235) investieren. Dieser ETF schüttet mehrmals im Jahr eine Dividende aus. Meine Frage ist, bis wann man eigentlich investieren muss, um an den Dividenden-Ausschüttungen beteiligt zu werden. Gibt es da eine Faustregel?

Grüße

Tieto  

Dividenden bekommst Du als Eigner eines Anteilscheins immer zum Ausschüttungsdatum. Egal, wann Du den Anteilsschein gekauft hast oder wie lange Du ihn besitzt.
 

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Posted · Edited by pillendreher

vor 29 Minuten schrieb ZybSter:

Dividenden bekommst Du als Eigner eines Anteilscheins immer zum Ausschüttungsdatum. Egal, wann Du den Anteilsschein gekauft hast oder wie lange Du ihn besitzt.
 

 

Hier handelt es sich um die Ausschüttung eines ETFs, insoweit korrekt, da keine Dividende.

 

Bei Dividenden (also für Aktien) wird es schon ein wenig verzwickter,

https://www.godmode-trader.de/artikel/dividenden-bei-us-aktien-das-muessen-sie-beachten,4680768 

"So ist die rechtliche Situation in den USA

Es gilt hier folgende Daten zu beachten, weil die Settlement-Dauer (Lieferzeit für Aktien) berücksichtigt werden muss (3 Tage).

Record Date (auch: Date of record): Das ist der Stichtag für die Dividendenberechtigung. Wichtig: Entscheidend ist nicht das Kaufdatum, sondern der rechtliche Übergang des Eigentums an der Aktie !

Ex-dividend Date: Dieses Datum liegt genau zwei Geschäftstage vor dem Record Date - die Aktie handelt ab diesem Tag ohne Dividendenberechtigung.

Dividend Date: An diesem Tag wird die Dividende tatsächlich ausgeschüttet."

 

 

 

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bei iShares gibt es auf der Website Informationen zu ETF-Ausschüttungen. Beispiel:Bildschirmfoto 2017-11-04 um 11.21.18.png

 

Deka sagt nur Datum und Betrag, wird also wie Dividende behandelt (Kurs sinkt um Ausschüttung am Ausschüttungstag).

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vor einer Stunde schrieb Ramstein:

Deka sagt nur Datum und Betrag, wird also wie Dividende behandelt (Kurs sinkt um Ausschüttung am Ausschüttungstag).

 

Sprich doch nicht einfach so die Wahrheiten aus, die der Threadersteller gar nicht hören will. :lol:

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vor 4 Stunden schrieb tyr:

 

Sprich doch nicht einfach so die Wahrheiten aus, die der Threadersteller gar nicht hören will. :lol:

 

Warum sollte ich nicht hören wollen, dass der Kurs zum Ausschüttungstag sinkt? Mich nerven einfach solche Kommentare.

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Hab den ETF auch.

Das der Wert eines ETF bei der Dividendenausschüttung um ziemlich genau den Betrag der Dividende sinkt ist normal. Der Wert baut sich dann im laufe eines Jahres wieder auf und wird mit der nächsten Dividende dann wieder ausgeschüttet.

Eigentlich ist es daher besser den ETF nach der Ausschüttung zu kaufen, weil du dann das Geld was ausgeschüttet wird nicht wieder reinvestieren musst. Sparst du evtl. Gebühren.

 

Aber ich glaube eine große Ausschüttung hat der ETF ohnehin nur einmal im Jahr im Juli. Die anderen Beiden Ausschüttungen sind wesentlich kleiner.

 

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Ich wäre vorsichtig mit dem Fonds. Dividendentitel sind bereits sehr hoch bewertet. Zudem schütten häufig solche Utnernehmen hohe Dividenden aus, die eben keine sinnvollen Investitionen mehr sehen, die sie stattdessen mit dem Geld tätigen könnten.

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vor 11 Minuten schrieb Tieto:

 

Warum sollte ich nicht hören wollen, dass der Kurs zum Ausschüttungstag sinkt? Mich nerven einfach solche Kommentare.

 

Wenn dich das nervt warum fragst du dann jetzt doch nach Erklärung?

 

Die ganze Dividendenstrategie ist ein Denkfehler, mentale Buchführung. Da entsteht kein Geld neu, das Geld ist vorher schon im Kurswert des Fonds und der Aktien enthalten und du zahlst nur dein eigenes Geld an dich aus, was du vorher schon hattest.

 

Es ergibt auch keinen Sinn, Aktien nach Dividendenzahlungen aus der Vergangenheit auszuwählen.

 

Zudem ist der DAX für deutsche Anleger Home Bias und nur large caps, kein marktbreiter Index.

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vor 9 Minuten schrieb Sascha.:

 

Eigentlich ist es daher besser den ETF nach der Ausschüttung zu kaufen, weil du dann das Geld was ausgeschüttet wird nicht wieder reinvestieren musst. Sparst du evtl. Gebühren.

Dann ist es "eigentlich" noch besser, überhaupt keine Dividenden bzw. Ausschüttungen zu erhalten, weil man dann gar nicht reinvestieren muss. Dann spart man sich "eventuell" noch mehr Gebühren.

Aber vermutlich irre ich mich. So einfach kann es eigentlich nicht sein.

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Aus meiner Sicht eigenen sich Dividenden, wenn man einen passiven Einkommensstrom haben möchte (Rente?), die Ausschüttungen zum Rebalancing seines Portfolios (setzt natürlich eine gegebene Asset-Allokation voraus und mehrere Titel) nutzen möchte oder aber seinen Sparerpauschbetrag füllen möchte. Wenn man rebalancen möchte/muss, kommt man um Transaktionskosten selten herum (außer natürlich, wie bei der DIBA Aktion und Beträgen >500€)

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vor 13 Minuten schrieb ZybSter:

Aus meiner Sicht eigenen sich Dividenden, wenn man einen passiven Einkommensstrom haben möchte (Rente?)...

Wobei ich nie verstanden habe, was an einem passiven Einkommensstrom so toll ist.

 

vor 14 Minuten schrieb ZybSter:

....oder aber seinen Sparerpauschbetrag füllen möchte....
 

Kann man das mit Thesaurierungen nicht?

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Posted · Edited by Tieto

vor 37 Minuten schrieb tyr:

 

Wenn dich das nervt warum fragst du dann jetzt doch nach Erklärung?

 

Die ganze Dividendenstrategie ist ein Denkfehler, mentale Buchführung. Da entsteht kein Geld neu, das Geld ist vorher schon im Kurswert des Fonds und der Aktien enthalten und du zahlst nur dein eigenes Geld an dich aus, was du vorher schon hattest.

 

Es ergibt auch keinen Sinn, Aktien nach Dividendenzahlungen aus der Vergangenheit auszuwählen.

 

Zudem ist der DAX für deutsche Anleger Home Bias und nur large caps, kein marktbreiter Index.

Ich möchte einfach ein zusätzliches Einkommen im Jahr empfangen. Was passt dir daran nicht? Und ich will diesen Fond einfach rechtzeitig kaufen, um die Ausschüttung auch zu erhalten. 

Ausserdem investiert der Fond nicht in Aktien, welche in der Vergangenheit hohe Dividendenzahlungen geleistet haben. Bitte vorher richtig informieren!

vor 6 Minuten schrieb Schwachzocker:

 

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vor 3 Minuten schrieb Tieto:

Und ich will diesen Fond einfach rechtzeitig kaufen, um die Ausschüttung auch zu erhalten. 

 

Hast du immer noch nicht begriffen, dass dieser Ansatz absoluter Blödsinn ist?

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vor 7 Minuten schrieb Schwachzocker:

Wobei ich nie verstanden habe, was an einem passiven Einkommensstrom so toll ist.

 

 

Ist doch schön, wenn man im Monat einen Schein mehr in der Tasche hat.

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Zukünftig schon (Vorabpauschale)? Bisher war Thesauriererung steueraufschiebend?

Das mit dem passiven Einkommensstrom spart Dir Verkaufsgebühren und vermindert nicht die Menge Deiner Einlagen (nur die Höhe). D.h. sollten die Dividenden stabil sein oder sogar steigen, hast Du jedes Jahr ist je nach Anzahl der Ausschüttungen ein planbares Einkommen? Wenn Du Aktien verkaufst, hast Du Verkaufskosten und erhältst zukünftig bei gleichbleibender Dividendenhöhe weniger Dividenden?

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vor 2 Minuten schrieb Ramstein:

 

Hast du immer noch nicht begriffen, dass dieser Ansatz absoluter Blödsinn ist?

Nein, das scheine ich nicht begriffen zu haben. Entweder ich kaufe rechtzeitig und nehme die Ausschüttung mit oder ich kaufe direkt nach der Ausschüttung, wenn der Kurs gesunken ist. Verstehe nicht, was an diesem Gedankengang verkehrt sein soll und man soch Gedanken um den richtigen Kaufzeitpunkt macht.

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Posted · Edited by tyr

Du hast kein anderes passives Einkommen als mit sinnvoll anlegenden Aktienfonds, du zahlst mit ausschüttenden Aktienfonds dein Geld an dich selbst aus.

 

Du brauchst auch nicht Angst haben, etwas zu verpassen. Du hast doch dein Geld schon? Dann gib einen Teil davon aus, wenn du etwas davon ausgeben willst.

 

Dividenden gehören zur Aktie dazu, das ist keine magische Geldquelle. Wenn du die Aktie besitzt gehört dir der Anteil an dem Geld im Unternehmen vorher schon und dieser Wert ist im Kurs bereits eingepreist. Durch die Dividendenzahlung wird dieses Geld an dich als Aktionär ausgezahlt und fehlt im Unternehmen, der Aktienkurs fällt entsprechend um den Wert der Dividendenzahlung.

 

Da ist nichts mit passivem Einkommen. Es ist vorher schon dein Geld, du steckst es nur von einer Tasche in eine andere.

 

Wenn du etwas von deinem Geld verzehren willst: tu das doch einfach? Warum so kompliziert machen und eine Dividendenstrategie eingehen?

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Posted · Edited by Schwachzocker

vor 52 Minuten schrieb ZybSter:

Zukünftig schon (Vorabpauschale)? Bisher war Thesauriererung steueraufschiebend?

Nein, das war nur bei synthetischen Produkten der Fall. Bei physisch replizierenden thesaurierenden Fonds mussten die Erträge natürlich auch bisher schon versteuert werden.

 

vor 52 Minuten schrieb ZybSter:

...
Das mit dem passiven Einkommensstrom spart Dir Verkaufsgebühren und vermindert nicht die Menge Deiner Einlagen (nur die Höhe).

 

  1. Ich verstehe nicht, wieso die Handelskosten bei der Wiederanlage von Dividenden problemlos akzeptiert werden, die Handelskosten bei Verkauf von Anteilen jedoch nicht. Entweder hat man das eine oder das andere. Und ja, ich weiß ...die Aktion bei der DiBa...
  2. Solange ich nur soviel verkaufe wie ich sonst an Dividende erhalten hätte, mindert sich da gar nichts.

 

vor 53 Minuten schrieb Tieto:

Ist doch schön, wenn man im Monat einen Schein mehr in der Tasche hat.

Du investierst z.B. 10.000 Euro in diesen Dividendenfonds, dann hast Du 10k in Aktien. Am nächsten Tag bekommst Du 5% Ausschüttung, mithin 500 Euro auf Dein Verrechnungskonto. Nun hast Du 9500 Euro in Aktien und 500 Euro auf dem Verrechnungskonto.

Das kann man schön finden, muss man aber nicht.

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Hab ich da jetzt einen Denkfehler drin?
Dividende = Ausschüttung pro Anteilsschein.

Wenn ich Anteile verkaufe bekomme ich zukünftig weniger Dividende (bei gleichbleibender Höhe).

Der Kurs ist doch für eine Dividende gar nicht ausschlaggebend. X Cent oder Euro pro Anteilsschein.

Wenn man bspw. das Ziel hat in der Rente 200€ zusätzlich (brutto) an Zusatzeinkommen zu erhalten, dann kauft man sich Anteile, die das garantieren. Deren Kurs ist nicht relevant, nur die Menge der Anteile.

Der Kurs wirkt sich auf die Dividendenrendite aus.
Je höher der Kurs desto geringer ist die Rendite der ausgeschütteten Dividende. Aber wenn es mir um einen halbwegs planbaren fixen absoluten Ausschüttungsbetrag geht, komm ich doch ohne Verkauf aus.

Das ist alles sehr hypothetisch. Natürlich schwanken (steigen/fallen) Dividenden.

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Posted · Edited by pillendreher

vor 30 Minuten schrieb ZybSter:

Hab ich da jetzt einen Denkfehler drin?
.....

 

Wer bestreitet das?

aber

- Dividenden-ETF/Fonds/Aktie ohne Verkauf von Anteilen bedeutet, du musst mit dem auskommen, was da halt ausgeschüttet wird.                      -> :wacko:  (Simplify)

- Thesaurierer ETF/Fonds/Aktie mir Wiederanlage der Ausschüttung bedeutet, du entscheidest nach deinem Bedarf, wie viel du entnimmst.            -> ^_^ 

Was ist besser? Oder: Hab ich da jetzt einen Denkfehler drin?

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vor 4 Stunden schrieb ZybSter:

Hab ich da jetzt einen Denkfehler drin?
Dividende = Ausschüttung pro Anteilsschein.

Wenn ich Anteile verkaufe bekomme ich zukünftig weniger Dividende (bei gleichbleibender Höhe).
 

Ja, du hast einen Denkfehler. Bei thesaurierenden Fonds werden von den Dividenden, die es ja von den Unternehmen immer gibt, neue Aktien gekauft. Wenn du dir die Dividenden ausschütten lässt (dh. einen ausschüttenden Fonds hast), bekommst du zukünftig weniger Dividende, weil ja keine weiteren Anteile gekauft werden. Wenn du genau so viel vom thesaurierenden Fonds verkaufst, wie du Dividende bekommen hättest, stehst du also genau so da wie bei ausschüttenden Fonds. 

 

LG 

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Beim DDplus kannst Du allerdings frei entscheiden, auf welchem Kursniveau Du Deine Erträge reinvestieren möchtest und auf welchem nicht. Dieses Papier lohnt sich nur, wenn Du Deinen Einkaufskurs gut im Griff hast. Dann allerdings ist es gutes Fundament einer konservativen Dividenden Strategie

 

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Posted · Edited by Rosebud

Am 4.11.2017 um 17:38 von Tieto:

Nein, das scheine ich nicht begriffen zu haben. Entweder ich kaufe rechtzeitig und nehme die Ausschüttung mit oder ich kaufe direkt nach der Ausschüttung, wenn der Kurs gesunken ist. Verstehe nicht, was an diesem Gedankengang verkehrt sein soll und man soch Gedanken um den richtigen Kaufzeitpunkt macht.

Du musst zu erst wissen hier im Forum gibt es einen kleinen Glaubenskrieg zwischen Dividendenstrategie und Total Return Ansatz. Von daher wird es immer wieder Fürsprecher und Gegenredner geben. Grundproblem ist die einen verstehen nicht, dass für viele Menschen einfach Psychologie wichtiger sein kann als Fakten. 

Zu deinem Fonds (den ich selbst auch habe). Nehmen wir an du kaufst einen Anteil zu 100 € zum Tag x, an diesem Tag hat der Fonds Barmittel von 20 € und in Aktien in Höhe von 80 € investiert. Annahme die 20€ stammen nur aus Dividenden der Aktien die der Fonds hat. Was passiert zum Ausschüttungstag, wenn sich der Aktienpreis nicht verändert? Der Fonds schüttet dir im besten Fall 20€ aus und du hast einen Fondsanteil in Höhe von 80€. Kurzum du hast 100€ Cashabfluss bei dir um 20€ zu bekommen. Generell hast du damit also weder gewonnen noch verloren. Da die grundlegenden Aktien aber schwanken und damit auch der Anteilpreis siehst du das nicht klar. Jetzt kannst du sagen, aber in einem Jahr hab ich 100€ investiert 20€ bekommen und im kommenden Jahr bekomme ich wieder 20€, also mache ich 20€ Gewinn! Ja das würdest du aber auch, wenn der Fonds das Geld nicht ausgeschüttet hätte. Also gibt es da keinen Unterschied. Es ist einfach nur die Psychologie, dass du das Geld als Cashbestand hast.

 

Ein anderes Problem der Dividendenstrategie ist die Auswahl der zugrundeliegenden Titel. Der DEKA wählt glaube ich aus dem HDAX die Unternehmen mit der erwarteten höchsten Dividendenrendite. Problem dahinter ist einfach dieses Fallen Angel-Prinzip. Die Dividendenrendite wird gemessen an Ausschüttung im Verhältnis zum Kurs. Sinkt der Kurs und die Ausschüttung bleibt gleich, dann steigt deine Div-Rendite, dein Total Return dürfte sogar sinken. Dem Anlageprinzip ist es also egal warum die Div-Rendite hoch ist. Ein weiteres Problem offenbart sich, wenn du dir den Geschäftsbericht durchliest. Da kannst du sehen wie deine Ausschüttung sich zusammensetzt. Im dümmsten Fall, nämlich im Bärenmarkt (nicht nur auf Bärenmarkt beschränkt) geschieht folgendes. Der Fonds kauft eine Aktie aufgrund dessen, das deren Kurs zurückgekommen ist, aber die Ausschüttung noch hoch ist, die Aktie hat nen Wert von 10€, es kommt eine Ausschüttung von 3€ macht in Summe für den Fonds keine Einbuße und für dich auch nicht. Jetzt passiert aber folgendes die Aktie erholt sich nicht wieder und knickt weiter ein (5€), die Dividende wird gekürzt und somit fällt die Aktie das nächste mal aus dem Fonds/Index bei 5€ Aktienpreis. Wie sieht deine Rechnung dann aus? 10€-3€ Ausschüttung macht nen Wert von 7€ der Aktie nach Ausschüttung, verkauft wird die für 5€, also verlierst du 2€, weil der Fonds natürlich diesen Verlust an dich weitergibt. Somit ist deine Ausschüttung Makulatur. Und in 2018 waren die Verluste glaube ich gar nicht so niedrig aus den Verkäufen (bin mir aber nicht mehr so sicher). Generell muss ich zu dem Fonds, aber auch sagen, er ist einer der höchsten, wenn nicht sogar der Fonds mit der höchsten Ausschüttungsrendite den ich kenne, zur Ausschüttung im Juli letzten Jahres waren es bei mir 6,12%. 

 

Übrigens ein Effekt, der mathematisch nicht zu unterschätzen ist und dem sich Anleger, die die Div-strategie verfolgen entziehen ist der Zinseszins. Bleiben deine Ausschüttungen im Fonds oder gar direkt im Unternehmen kann dieser/dieses damit investieren und hoffentlich einen Mehrwert schaffen. Im Endeffekt tun Thesaurierer genau das in Reinform, was wir eigentlich hier alle wollen, nämlich unser Geld für uns arbeiten zu lassen. Am Ende zählt immer die Gesamtperformance im Vergleich und da ist diese Dividendenstrategie wohl nicht der Sieger. 

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