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Versichert bei DVAG - Großer Fehler, den ich begangen habe?

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30 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

Am 19.1.2018 um 17:25 schrieb BlackCatzchen:

Kommt das nicht auf den Beruf an? Wenn ich mit "leichter" Behinderung schon meinen Beruf größtenteils nicht mehr ausüben kann (z.b. Handwerker o.ä.) macht es natürlich keinen Sinn. Wenn ich aber nur bei 50 oder mehr Prozent wirklich nichts mehr arbeiten kann, weil ich normalerweise z.b. am PC arbeite, sollte ich dann nicht niedrige Grundsumme + hohe Progression wählen, um Kosten zu sparen?

 

Grüße

 

BlackCatzchen

Es geht bei der UV primär nicht darum, einen Status im Sinne eines Berufes abzusichern, dazu ist die BU geeignet. Zusammenspiel aus Grundsumme / Progression / Gliedertaxe, das ist das Herz einer UV, die vernünftige Ausgestaltung. Ich möchte im Zweifel vergleichsweise hohe Kosten versichert haben, in der Regel einmalige Kosten. Die können auch bereits bei vergleichsweise geringen Invaliditätsgraden auftreten. Gut, nun kann ich bspw. einen ETF-Sparplan mit geringen Kosten bei einem bonitätsstarken Anbieter einrichten. Und mich so auf alternativem Wege selbst versichern. Klappt nur in der Praxis zumeist nicht. Und um wieder sachlich zu werden: Unfallversicherung kann nur das oben beschriebene vernünftig, es ist und bleibt eine Ausschnittsdeckung. Für alles andere, für längere Ausfallzeiten, für schwere Krankheiten, usw. usf., gibt es bedeutend sinnvollere Möglichkeiten.

 

Am 19.1.2018 um 18:44 schrieb TheNewOne:

Bezugnehmend zum obigen Beispiel der AM Unfallversicherung: Im Netzt wird genau zum Gegenteil geraten, also hohe Grundsumme, Progression ca. 225% (vgl. AM 1000%) und keine Unfallrente (zumindest sofern BU vorhanden) - guckt man nach solchen Angeboten, landet man beim selben Preis wie bei der AM, doch hat anscheinend wesentlich mehr Leistung. 

Das wurde auch nicht bestritten. 

 

vor 4 Stunden schrieb Framal:

Hallo,

nochmal kurz zur Qualität der Unfallversicherung. Wichtig ist das "Gesamtpaket". Progressionstabelle gut und schön, aber bitte auch schauen, WIE eine Versicherung einen Schaden einwertet. Nimm den Augenschaden lt. Anhang. Die eine Versicherung bewertet ein fehlendes Auge mit 80% (Entschädigung 321.600 €) , die andre mit 50% (Entschädigung 40.000 € + ggf. 400 € Monatsrente). Was da dann am Ende für Summenuntersiede heraus kommen, ist schon beträchtlich. 

Ja, und wenn man schon zum Tanz bittet, stellt man bitte schön auch 2 gleichberechtigte Partner auf und suggeriert nicht mit einem hinkenden Vergleich, dass  besser sei als B. Das geht auch mit fairen Mitteln vergleichsweise leicht.

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Geschrieben · bearbeitet von OceanCloud

Am 19.1.2018 um 17:25 schrieb BlackCatzchen:

Kommt das nicht auf den Beruf an? Wenn ich mit "leichter" Behinderung schon meinen Beruf größtenteils nicht mehr ausüben kann (z.b. Handwerker o.ä.) macht es natürlich keinen Sinn. Wenn ich aber nur bei 50 oder mehr Prozent wirklich nichts mehr arbeiten kann, weil ich normalerweise z.b. am PC arbeite, sollte ich dann nicht niedrige Grundsumme + hohe Progression wählen, um Kosten zu sparen?

 

Grüße

Cz

BlackCatzchen

Mit 50 Prozent wird man sich vor dem Arbeiten am PC nicht drücken können. Bei meinem Arbeitgeber arbeiten Leute, die haben 100%, ich selbst habe 70%.

 

Man kann am PC arbeiten auch bei Blindheit, Querschnittslähmung oder auch wenn man keine Arme hat. 

 

Und die Mitarbeiter haben sogar noch Freude an der Arbeit, ungeheuerlich.

 

OceanCloud

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Geschrieben

vor 11 Stunden schrieb OceanCloud:

Mit 50 Prozent wird man sich vor dem Arbeiten am PC nicht drücken können. Bei meinem Arbeitgeber arbeiten Leute, die haben 100%, ich selbst habe 70%.

 

Man kann am PC arbeiten auch bei Blindheit, Querschnittslähmung oder auch wenn man keine Arme hat. 

 

Und die Mitarbeiter haben sogar noch Freude an der Arbeit, ungeheuerlich.

 

OceanCloud

Deshalb schließt man für eien solchen Fall auch eine BU und keine UNF ab. Die BU sichert nämlich den Status hinsichtlich Beruf ab; das Absicherungsziel einer UNF (invalidität) ist etwas gänzlich anderes.

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Geschrieben

Nur um das klarzustellen:

Ich finde die Unfallversicherung der AM unter aller Sau, habe selbst die von der InterRisk, da liegen selbst bei der ach so tollen 1000er Progression Welten dazwischen.

Mit ging es nur um die Wahl "niedrige(re) Grundsumme - hohe Progression" und ob diese generell sinnvoller sein KANN.

 

Liebe Grüße

 

BlackCatzchen

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Geschrieben

"Die" von der Interrisk kann man auch ruhig mal haben. Oder auch nicht. Kommt halt darauf an, für welche der zig Varianten man sich entscheidet. Und je nach Lage der Dinge würde ich die "unter aller Sau" der Interrisk vorziehen.

Problem an dieser Stelle ist vielmehr, wenn ständig munter Begrifflichkeiten durcheinandergewürfelt werden, weil ja auch mal irgendwie etwas zum Thema geschrieben werden möchte. Ich traue dem TO schon die Grundrechenarten zu. Der wird, wenn Interesse an einer Auseinandersetzung mit dem Thema besteht, schnell darauf kommen, dass die Entscheidung pro AM nicht eben die beste war.

Was nichts an der Sinnfreiheit ändert, an dieser Stelle auf den Beruf abzustellen. Der interessiert den Unfallversicherer in erster Linie im Rahmen der Prämienfeststellung. Ansonsten erfolgt eine Leistung, wenn ein versichertes Ereignis eintritt. Unabhängig davon, ob der Beruf noch zur Gänze, teilweise oder gar nicht mehr ausgeübt werden kann.

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