momomoses

In die PKV gehen? Lohnt es sich noch oder zu großes Risiko.

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132 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben · bearbeitet von momomoses

Ich würde mich sehr freuen, wenn ich ein paar eurer Weisheiten abgreifen könnte.

 

Ich kann mich privat versichern. Ich habe eine Anwartschaft, sodass ich ohne Gesundheitsprüfung aufgenommen werden würde. 

 

PKV wäre bei der Inter. Kosten rund 500 EUR im Monat. Kinder 115 EUR. 

 

Ich bin angestellt und habe eine Tochter, die dann über mich versichert wäre.

 

Eine andere PKV kommt für mich nicht in Frage, da ich keine Gesundheitsfragen beantworten möchte. Ich bin Rechtsanwalt und habe schon einige blöde Fälle erlebt. 

 

Meint Ihr es macht aktuell überhaupt noch Sinn in die PKV zu wechseln? Der Makler meinte die jährliche Kostensteigerung läge bei 5 %. Dh in rund 15 Jahren zahle ich bereits 1000 EUR im Monat und mit 85 6300 EUR :-)

 

 

 

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Geschrieben · bearbeitet von Relich

Sicher, dass die Anwartschaft überhaupt noch genutzt werden kann ohne Gesundheitsprüfung? 

 

Wenn du seit dem 1. November arbeitest und nicht mehr pflichtversichert bist sind das ja schon 3 Monate. Welche Frist hat die Inter?

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Geschrieben

Ich bin Arzt in eigener Praxis. Hätte ich mich gesetzlich versichert, würde ich monatlich über 800 Euro zahlen und wäre dafür AOK versichert.... Jetzt bin ich aktuell in einem leistungsmäßig sehr guten Tarif und bezahle inkl. Krankentagsgeld und Pflegeversicherung 430 Euro. Das ist ok so aktuell denke ich. Die Differenz werde ich einfach in ETFs anlegen und gehe davon aus, dass in 30 Jahren der Deal kein schlechter war... KAnn auch anders kommen, seriös weiß das ohnehin  keiner. 

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Geschrieben

Ja das mit der Anwartschaft habe ich geklärt. Machen die.

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Geschrieben · bearbeitet von andjessi

Als langjährig PKV-Versicherter sehe ich es so: Kein ETF-Sparplan (wahlweise irgendeine andere Wunder-Gelddruckmaschine) wird eine PKV zu einer "finaziell lohnenswerten Sache" machen. Man kann dort langfristig nicht sparen! Wer in der PKV tatsächlich "sparen" möchte und nicht von Anfang an eine Rückkehr in die GKV plant, hat in der PKV nichts verloren. Man kann mit der PKV seine Behandlungsansprüche dauerhaft vertraglich sichern. Wer das möchte, muss sich privat versichern. Dauerhaft "sparen" wird er im Vergleich zur GKV nichts.

 

Die PKV hat ein Unbezahlbarkeitsrisiko, die GKV das Risiko, dass Leistungen aufgrund von (zukünftigen) Einschränkungen nicht ausreichen. Beide Systeme haben Vor- und Nachteile, die man im Laufe seines Lebens unterschiedlich bewerten wird. Wenn man vor allem eine gute Absicherung haben möchte, fährt man als Durchschnittsbürger mit der GKV flankiert von Zusatzversicherungen (ggf. GKV-Erstattungstarif) möglichwerweise den besten Mix.

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Geschrieben

Ich würde auch den zusätzlichen Aufwand mitbedenken, den man mit der privaten Rechnungsstellung hat. Privat versichern sollte sich wohl nur der, bei dem schon auf den ersten Blick deutlich ist, dass es sich für ihn lohnt, z.B. bei Beamten.

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Geschrieben

Als langjährig PKV-Versicherter hat es sich für mich bisher 40 Jahre lang jedes einzelne Jahr gelohnt. Ich zahle immer noch nur die Hälfte des Beitrages, den ich als freiwillig GKV-Versicherter zahlen würde. Für Alleinverdiener mit vielen Kindern sieht das natürlich anders aus.

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vor 1 Stunde schrieb Ramstein:

Als langjährig PKV-Versicherter hat es sich für mich bisher 40 Jahre lang jedes einzelne Jahr gelohnt. Ich zahle immer noch nur die Hälfte des Beitrages, den ich als freiwillig GKV-Versicherter zahlen würde. Für Alleinverdiener mit vielen Kindern sieht das natürlich anders aus.

Wie bist du denn versichert? Das kann ja keine gute Absicherung sein.

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Geschrieben · bearbeitet von Ramstein

vor 56 Minuten schrieb andjessi:

Wie bist du denn versichert? Das kann ja keine gute Absicherung sein.

 

Das ist eine überaus unqualifizierte Vermutung deinerseits. Während des Arbeitslebens hatte ich einen Super-Luxus-Tarif, da der AG mit gezahlt hat. Dadurch sind wohl auch entsprechende Beitragsanteile in die persönlicher Rücklage fürs Alter geflossen. Jetzt habe ich eine normale private Vollversicherung (2-Bett-Zimmer, Chefarzt, ambulante und zahnärztliche Versorgung). Im letzten Beitragsbescheid wurde ausgewiesen, dass (mal ohne nachzuschauen aus der Erinnerung) der Beitrag von 770 Euro pro Monat durch Entnahme aus den Altersrückstellungen um 450 Euro auf 320 Euro gesenkt wird. Die zahle ich. Durch 900 Euro Selbstbeteiligung im Jahr könnte ich auf 250 Euro pro Monat weiter senken.

 

Also: früh eingetreten, hohe Rückstellungen gebildet (bei der Versicherung) und selbst gespartes Geld gut investiert.

 

PS: Durch Verhandlungsgeschick hatte ich mit dem AG vereinbart, dass er 50% des Maximalbeitrages der GKV zahlt; dadurch hatte ich kaum eigene Beitragszahlungen, insbesondere wenn ich die jährlichen Rückverhütungen wegen "Schadensfreiheit" berücksichtige. Ich war bis heute aber auch glücklicherweise von überaus robuster Gesundheit.

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Geschrieben

Die Nachfrage kann man ja schon stellen, da dein erste Einlassung überaus inhaltsleer wahr (Blumen zurück).

 

Du hattest einfach Glück in einer Zeit in der PKV zu sein, in der die Altersrückstellungen ordentlich verzinst wurden. Heute sieht das anders aus. Es gibt keine nennenswerte Verzinszung der AR und die medizinische Inflation gallopiert (insbesondere am Rechnungszins vorbei). Der Rückblick auf eine erfreulichen PKV-Beitragsverlauf nützt einem Neuling wenig.

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vor 4 Stunden schrieb ImperatoM:

Ich würde auch den zusätzlichen Aufwand mitbedenken, den man mit der privaten Rechnungsstellung hat.

Die Frage ist allerdings, wie man diesen Sachverhalt bewerten möchte.

 

Ich empfinde es als ausgesprochen gut, daß ich für jede ärztliche Leistung und für jedes Medikament zunächst eine Rechnung bekomme und selbst bezahlen muß.

Das erzieht zu sehr viel überlegterem Handeln. Insbesondere in Verbindung mit der Rückerstattung bei Nichtinanspruchnahme der Versicherung.

Meine Grundkritik an der GKV ist gerade, daß sie den einzelnen Bürger in eine Situation bringt, in der er glaubt die Gemeinschaft hätte die Zuständigkeit für seine Gesundheit.

 

vor 56 Minuten schrieb Ramstein:

Durch 900 Euro Selbstbeteiligung im Jahr könnte ich auf 250 Euro pro Monat weiter senken.

In meiner PKV habe ich nichteinmal eine Selbstbeteiligung vereinbart. Ich bekomme allerdings eine erhebliche Beitragsrückerstattung, wenn ich keine Rechnungen einreiche. Im Ergebnis zahle ich 'normale' Rechnungen einfach selber und fertig.

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vor 21 Minuten schrieb Nachdenklich:

Ich empfinde es als ausgesprochen gut, daß ich für jede ärztliche Leistung und für jedes Medikament zunächst eine Rechnung bekomme und selbst bezahlen muß.

Ich empfinde das als ausgesprochen laestig, diesen Verwaltungsaufwand selbst machen zu muessen, insbesondere wenn man auch noch den Ueberblick ueber zwei verschiedene Erstattungs-Institutionen behalten muss.

Neben der Problematik der Einhaltung der jeweiligen Fristen fuer Zahlungen und Einreichungen bemaengeln z.B. bei den generell undurchschaubaren Zahnarztrechnungen beide Institutionen fast immer (unterschiedliche) angebliche Fehler in der Rechnung, und man selbst als der einzige Laie im System kann dann mit naturgemaess geringer Aussicht auf Erfolg versuchen zwischen Arzt, seinem Abrechnungsdienstleister und den Erstattern zu vermitteln, ob denn Ziffer 73 wirklich zusammen mit den Ziffern 119 und 125 abgerechnet werden darf oder nicht ...

 

 

vor 21 Minuten schrieb Nachdenklich:

In meiner PKV habe ich nichteinmal eine Selbstbeteiligung vereinbart. Ich bekomme allerdings eine erhebliche Beitragsrückerstattung, wenn ich keine Rechnungen einreiche. Im Ergebnis zahle ich 'normale' Rechnungen einfach selber und fertig.

Das ist letztendlich nichts anderes als eine Selbstbeteiligung in Hoehe der Rueckverguetung bei "Schadensfreiheit".

 

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7 minutes ago, Holzmeier said:

Das ist letztendlich nichts anderes als eine Selbstbeteiligung in Hoehe der Rueckverguetung bei "Schadensfreiheit".

 

Ich glaube steuerlich macht das noch einen Unterschied, da die Selbstbeteiligung nicht absetzbar ist. 

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vor 56 Minuten schrieb Nachdenklich:

In meiner PKV habe ich nichteinmal eine Selbstbeteiligung vereinbart. Ich bekomme allerdings eine erhebliche Beitragsrückerstattung, wenn ich keine Rechnungen einreiche. Im Ergebnis zahle ich 'normale' Rechnungen einfach selber und fertig.

vor 9 Minuten schrieb Holzmeier:

Das ist letztendlich nichts anderes als eine Selbstbeteiligung in Hoehe der Rueckverguetung bei "Schadensfreiheit".

Gerade eben schrieb Relich:

Ich glaube steuerlich macht das noch einen Unterschied, da die Selbstbeteiligung nicht absetzbar ist. 

 

 

die Rueckverguetung wird von den steuerlich absetzbaren Vorsorgeaufwendungen abgezogen

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Just now, Holzmeier said:

 

 

die Rueckverguetung wird von den steuerlich absetzbaren Vorsorgeaufwendungen abgezogen

Ja, aber die Selbstbeteiligung wird nicht auf die Vorsorgeaufwendungen angerechnet. Daher kann es sinnvoll sein, eine niedrigere Selbstbeteiligung und dafür höhere Beiträge zu wählen. 

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vor 3 Minuten schrieb Relich:

Ja, aber die Selbstbeteiligung wird nicht auf die Vorsorgeaufwendungen angerechnet. Daher kann es sinnvoll sein, eine niedrigere Selbstbeteiligung und dafür höhere Beiträge zu wählen. 

ja, da kann sich ggf. ein Unterschied zur Beitragsrueckverguetung ergeben

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vor 2 Stunden schrieb Holzmeier:

.... bemaengeln z.B. bei den generell undurchschaubaren Zahnarztrechnungen beide Institutionen fast immer (unterschiedliche) angebliche Fehler in der Rechnung, ...

 

Soetwas habe ich bei meiner Versicherung in den letzten 30 Jahren allerdings nicht in signifikantem Ausmaß erlebt. Gelegentlich bekam ich bei dem einen oder anderen Rechnungsposten (meist bei Impfungen oder anderen prophylaktischen Maßnahmen) einen Hinweis, daß die Versicherung vertragsgemäß zwar nicht zur Zahlung verpflichtet sei, aber aus Kulanz dennoch leisten würde.

Das kann nun entweder an meiner Versicherung liegen oder daran, daß wir Ärzte und Zahnärzte hatten, die keine dubiosen Rechnungen gestellt haben.

Viel wichtiger als die Frage, ob es über einzelne Posten einer Zahnarztrechnung Unklarheiten gibt, fand ich die absolut problemlose Abrechnung aller Kosten, die bei der Behandlung einer wirklich schweren Erkrankung meiner Frau angefallen sind. Nur bei der homöopahtischen Begleitbehandlung wurde der eine oder andere Tee nicht übernommen.

Ich kann jedenfalls aus meiner Erfahrung die häufig gehörten Klagen über die PKV nicht nachvollziehen. Beiträge steigen, ja, aber in vertretbarem Ausmaß. Die Medizin bietet ja auch mehr Möglichkeiten. Wenn ich mir heute ein Auto kaufe, das mir mehr technische Möglichkeiten anbietet als mein Wagen 1975, dann ist der jetzige auch teurer.

 

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Am 3.2.2018 um 13:09 schrieb andjessi:

Du hattest einfach Glück in einer Zeit in der PKV zu sein, in der die Altersrückstellungen ordentlich verzinst wurden. Heute sieht das anders aus. Es gibt keine nennenswerte Verzinszung der AR und die medizinische Inflation gallopiert (insbesondere am Rechnungszins vorbei). Der Rückblick auf eine erfreulichen PKV-Beitragsverlauf nützt einem Neuling wenig.

 

Allerdings gilt die medizinische Inflation natürlich auch für die GKV. Es ist also nicht so, als würde man sich in der PKV hier einem weiteren oder höheren Risiko aussetzen.

Es bleibt natürlich nach wie vor die Frage: ggf. nicht mehr zu bezahlende Beiträge in der PKV vs. von der Politik einseitig festgelegte, ggf. kritische Leistungssenkungen in der GKV. Einen Tod muss man sterben, da helfen auch Zusatzversicherungen nicht.

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vor 2 Stunden schrieb Okabe:

 

Allerdings gilt die medizinische Inflation natürlich auch für die GKV. Es ist also nicht so, als würde man sich in der PKV hier einem weiteren oder höheren Risiko aussetzen.

Wie das? Betrachten wir einen leistungsstarken Vertrag mit einer PKV, der, überspitzt formuliert, "jeden Mist bezahlt". Die "medizinische Inflation" kann sich, muss nicht, entsprechend bemerkbar machen. Man kann das durchaus steuern, aber prinzipiell hat der Versicherte einen vertraglichen Anschluss auf den neuesten Stand der medizinischen Dinge, ob sinnvoll oder nicht. Der Versicherer ist der Payer.

Die GKV kann reglementieren, hat sie gemacht, wird sie auch weiterhin, und das ist auch richtig so. Man muss nicht jeden Quatsch mitmachen, um dem "Spezialisten" in Bogenhausen auch noch den 4. Sportflitzer zu subventionieren. Das ändert wenig an der Grundsatzdebatte über die Vor- und Nachteile beider Systeme, aber die o.g. Aussage ist so für sich stehend Humbug.

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Am 3.2.2018 um 13:09 schrieb andjessi:

Die Nachfrage kann man ja schon stellen, da dein erste Einlassung überaus inhaltsleer wahr (Blumen zurück).

 

Du hattest einfach Glück in einer Zeit in der PKV zu sein, in der die Altersrückstellungen ordentlich verzinst wurden. Heute sieht das anders aus. Es gibt keine nennenswerte Verzinszung der AR und die medizinische Inflation gallopiert (insbesondere am Rechnungszins vorbei). Der Rückblick auf eine erfreulichen PKV-Beitragsverlauf nützt einem Neuling wenig.

Ist m.E. etwas zu kurz gesprungen....

 

Der Versicherer kalkuliert: Was kostet mich die Alterskohorte Ramstein (Beispiel) heute? - im wesentlichen erstmal abhängig von der Leistungsnachfrage. Daraus folgt unter Annahme diverser Parameter die Hochrechnung:
- was kostet mich die Alterskohorte Ramstein in 10, in 15, in 20 , in 30 Jahren - technisch gesehen, wird kalkuliert bis 95 (ohne jetzt nachzusehen) - d.h. hier spielen dann Zins+Zinsezins auf die AR  eine immer größere Rolle in der Kalkulation.
Wenn jetzt heute  der Versicherer mit nahezu Null-Zinsertrag seinen aktuellen Beitrag berechnet, dann stellen wir uns doch bitte auch mal die Frage, was passiert, wenn die Zinsen (irgendwann) wieder steigen?
Insofern sollte man keineswegs irgendwelchen "guten PKV Jahren" hinterher trauern.
Die Strategie von Ramstein ist absolut ok und auch heute, in der Niedrigzinsphase praktikabel. (AG Zuschus mitnehmen, ordentlichen Tarif wählen, später ggfls. downgraden)

Generell kurz nochmal zur Eingangsfrage: lohnt PKV ?
Kommt immer drauf an, wem man die Frage stellt...wird der Familienvater, der plötzlich nach Heirat drei Kinder mitversichern darf, ganz anders bewerten als der 47 jährige, der sich einer offenen OP an einem Bauchaortenaneurysma unterziehen muss. Hier kann es durchaus von entscheidender Bedeutung sein, sich von dem Arzt operieren zu lassen, der den anderen Ärzten beibringt, wie sowas geht...

Der rein finanzielle Ansatz (lohnt sich PKV ?) hilft hier m.E. nicht weiter.
Nur mal als Beispiel: 1970 lag der max. Beitrag in der GKB bei 89,30 € - der KVDR versicherte Rentner hat bis 1983 gar keinen Beitrag gezahlt. Nur um das ganze Prozentzahlen Gewurstel mal ein wenig zu relativieren.
 

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Es wird aber auch niemand ernsthaft bezweifeln wollen (so zumindest meine vielleicht etwas naive Hoffnung), dass sich eine hohe, konstant über dem AUZ liegende Verzinsung des Beitrages für den Versicherten selbst bezogen auf die Entwicklung des Beitrages deutlich positiver auswirkt als ein quasi-Nullzins. Eher von Bedeutung dürfte allenfalls sein, ob das ("gute" oder "Schlechte" Verzinsung) jetzt in the long oder in the short jump der Fall ist.

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Geschrieben · bearbeitet von Ramstein

Vielleicht noch nicht in diesem Faden, aber im Forum hatten wir es doch schon oft genug. Der Zinssatz ist weitgehend irrelevant, auf den Realzins (Zins - Inflationsrate) kommt es an. Und das ist die momentane Lage nicht soooo einzigartig:

 

infografik-verzinsung.jpg

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Geschrieben · bearbeitet von Matthew Pryor

Ja. Und? Kontext? War doch wohl eher die Entwicklung des Beitrages. Da interessiert der "reale Zins"....0. Wäre mir neu, wenn der bei der Kalkulation bislang eine übergeordnete Rolle gespielt hätte.

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Geschrieben

Am 2.2.2018 um 20:03 schrieb Relich:

Sicher, dass die Anwartschaft überhaupt noch genutzt werden kann ohne Gesundheitsprüfung? 

 

Wenn du seit dem 1. November arbeitest und nicht mehr pflichtversichert bist sind das ja schon 3 Monate. Welche Frist hat die Inter?

 

Habe eine kurze Frage dazu, da ich nach Abschluss meines Studiums wahrscheinlich auch eine Anwartschaft abschließen werde (zufällig auch bei der Inter ;)):

 

Was genau meinst du mit Frist? ich dachte immer die Anwartschaft gilt so lange, wie man möchte? Wenn ich deinen Beitrag richtig verstehe ist das nicht so? Also im Klartext: Wie lange gilt denn so eine Anwartschaft bzw. wann verliert sie ihre Gültigkeit?

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Geschrieben

vor 25 Minuten schrieb gordon_gekko:

 

Habe eine kurze Frage dazu, da ich nach Abschluss meines Studiums wahrscheinlich auch eine Anwartschaft abschließen werde (zufällig auch bei der Inter ;)):

 

Was genau meinst du mit Frist? ich dachte immer die Anwartschaft gilt so lange, wie man möchte? Wenn ich deinen Beitrag richtig verstehe ist das nicht so? Also im Klartext: Wie lange gilt denn so eine Anwartschaft bzw. wann verliert sie ihre Gültigkeit?

Ne Anwartschaft gilt meines Wissens bis man wieder über der bbg verdient und sich wieder in der pkv versuchern könnte.

 

Je nach Gesellschaft hat man dann unterschiedlich Zeit dafür - x Monate. Ansonsten könnte man ja freiwillig gkv bleiben und bei krankheit pkv ...

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