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Altersvorsorge mit 1-ETF Depot (+Tagesgeld)

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Geschrieben

Langweiliges ETF Depot – Klappe die x-te

 

Hallo zusammen,

wie viele andere hier möchte ich die Möglichkeit nutzen, die dieses Forum bietet, und meine Pläne für ein langfristiges ETF-Depot vorstellen. Dabei ist mir bewusst, dass ich von keinem Fremden erwarten kann, Empfehlungen für meine Sparrate und eventuellen Immobilienwunsch zu geben, dennoch lebt es sich mit dem Depot bestimmt ein wenig leichter, wenn man an der ein oder anderen Stelle bestätigt und/oder auf „technische Fehler“ aufmerksam gemacht wurde.

 

Steckbrief:

1.      Erfahrungen mit Geldanlagen

-        Tagesgeld, Bausparvertrag

-        Bisher minimalistischen Bezug zu Aktien, Fonds etc.

2.      Darstellung von bereits vorhandenen Positionen:

-        Bausparvertrag mit Bausparsumme von 9k, zu 1/3 „voll“, mit 3,5% verzinst

-        Tagesgeld aktuell ~36k

-        Girokonto aktuell ~10k

3.      Zeitliche Aufwandsbereitschaft für die Fondsanlage:

-        minimal, zumindest mit aktueller Gemütslage; kann sich mit zunehmendem Alter sicherlich noch ändern

4.      Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten:

-        Einige Gedanken hierzu:

         o   Geplant ist das Ganze als langfristige Anlage (35 Jahre+)

         o   Unbefristete Arbeitsstelle in hoffentlich sicherem Industriesektor

         o   Keine Schulden, Immobilienwunsch zurzeit nicht vorhanden und auch nicht absehbar

         o   Versicherungen:

              -  Berufsunfähigkeit

              - Unfallversicherung (automatisch durch den Arbeitgeber)

              - Haftpflichtversicherung

              - Private Zusatzkrankenversicherung

         o   Wenn wirklich Not am Mann sein sollte, erhalte ich durch Familie Unterstützung

         o   Kinder höchstwahrscheinlich in den nächsten Jahren

 

Da ich dennoch sicherlich nicht zu den risikofreudigsten gehöre, möchte ich mit 50/50 risikobehaftet/risikoarm starten.

 

5.      Weitere Angaben:

-        Alter: 28

-        Berufliche Situation: Ingenieur 2 Jahre Berufserfahrung, ca. 3400€ Netto

-        Sparer-Pauschbetrag ausgeschöpft: Nein

-        Einmalanlage/Sparplan: Zu Beginn 3-4 große Einzahlungen, danach monatliche/vierteljährliche Einzahlung meiner Sparrate (muss nicht per se mit einem sparplanfähigem ETF erfolgen)

 

Meine Gedanken in Fließtext ausgearbeitet:

Da sich nach meinem Berufsstart vor zwei Jahren, Probezeit, langer Krankheitsphase und Zusammenzug mit meiner Partnerin so langsam das System „eingeschwungen“ hat und ich klare Vorstellungen zu Sparrate/Fixkosten etc. habe, möchte ich beginnen mit einem möglichst einfachen ETF Depot etwas für meine Altersvorsorge zu tun. Bis jetzt ist alles „überschüssige“ Geld auf dem Tagesgeldkonto gelandet. Da ich aktuell in etwa 1500€ am Monatsende nach Fixkosten (sowohl den monatlichen, als auch den jährlichen über 12 Monate gemittelt) übrighabe, würde ich mit 600€ auf das Tagesgeld/ETF-Depot starten. Die restlichen 300€ ergeben meine Geldreserven für Urlaube etc. Auch der mögliche Jahresbonus wird on top hierzu gezählt. Bei einer größeren notwendigen Entnahme vom Tagesgeld wird wieder an-/ausgeglichen.

 

Wie will ich meinen risikobehafteten Teil gestalten:

Oben bereits erwähnt: Möglichst einfach --> Hier würde ich zunächst auf einem 1-(Aktien-)ETF-Depot aufbauen wollen. Mit möglichen Erweiterungen setze ich mich bei entsprechender Depot Größe auseinander.

--> Vanguard FTSE All-World UCITS ETF ISIN IE00B3RBWM25, WKN A1JX52 (Ing Diba)

 

Wie will ich meinen risikoarmen Teil gestalten:

Tagesgeld, aktuell Renault Bank

Bausparvertrag (mit dem Maximum besparen)

 

Darüber hinaus noch 2-3 Monatsgehälter auf dem Girokonto

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Geschrieben

Klingt doch gut. Wenn ichs richtig rausgelesen habe, dann willst du 600EUR monatlich anlegen bei freien Mitteln von 1500EUR monatlich. Klingt vernünftig. Fang einfach an. 

Ich meine aber da du einen manuellen "Sparplan" ausführst wirst du in Versuchung geführt werden, mal nicht stur zu kaufen wenn eigentlich wieder Zeit ist. Aber das sind dann Dinge die mußt du an dir selbst herausfinden

 

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Geschrieben

vor 21 Minuten schrieb wpc:

Mit möglichen Erweiterungen setze ich mich bei entsprechender Depot Größe auseinander.

 

Du brauchst keine Erweiterungen für den Aktienanteil. Der "FTSE All-World" ist auch für größere Depots vollkommen ausreichend.

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Geschrieben

vor 6 Minuten schrieb xfklu:

 

Du brauchst keine Erweiterungen für den Aktienanteil. Der "FTSE All-World" ist auch für größere Depots vollkommen ausreichend.

 

Small Caps könnte man noch mit ins Depot nehmen.

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Geschrieben

vor 9 Stunden schrieb JFI:

 

Small Caps könnte man noch mit ins Depot nehmen.

Oha :wacko: !

Ist hier etwa ein zweiter Joseph Conrad unterwegs ?

SC muss man - jedenfalls zu Beginn -   nicht an Bord haben.

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Geschrieben · bearbeitet von MannohneGeld

vor 12 Stunden schrieb wpc:

Langweiliges ETF Depot – Klappe die x-te

 

Hallo zusammen,

wie viele andere hier möchte ich die Möglichkeit nutzen, die dieses Forum bietet, und meine Pläne für ein langfristiges ETF-Depot vorstellen. Dabei ist mir bewusst, dass ich von keinem Fremden erwarten kann, Empfehlungen für meine Sparrate und eventuellen Immobilienwunsch zu geben, dennoch lebt es sich mit dem Depot bestimmt ein wenig leichter, wenn man an der ein oder anderen Stelle bestätigt und/oder auf „technische Fehler“ aufmerksam gemacht wurde.

 

Steckbrief:

1.      Erfahrungen mit Geldanlagen

-        Tagesgeld, Bausparvertrag

-        Bisher minimalistischen Bezug zu Aktien, Fonds etc.

2.      Darstellung von bereits vorhandenen Positionen:

-        Bausparvertrag mit Bausparsumme von 9k, zu 1/3 „voll“, mit 3,5% verzinst

-        Tagesgeld aktuell ~36k

-        Girokonto aktuell ~10k

3.      Zeitliche Aufwandsbereitschaft für die Fondsanlage:

-        minimal, zumindest mit aktueller Gemütslage; kann sich mit zunehmendem Alter sicherlich noch ändern

4.      Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten:

-        Einige Gedanken hierzu:

         o   Geplant ist das Ganze als langfristige Anlage (35 Jahre+)

         o   Unbefristete Arbeitsstelle in hoffentlich sicherem Industriesektor

         o   Keine Schulden, Immobilienwunsch zurzeit nicht vorhanden und auch nicht absehbar

         o   Versicherungen:

              -  Berufsunfähigkeit

              - Unfallversicherung (automatisch durch den Arbeitgeber)

              - Haftpflichtversicherung

              - Private Zusatzkrankenversicherung

         o   Wenn wirklich Not am Mann sein sollte, erhalte ich durch Familie Unterstützung

         o   Kinder höchstwahrscheinlich in den nächsten Jahren

 

Da ich dennoch sicherlich nicht zu den risikofreudigsten gehöre, möchte ich mit 50/50 risikobehaftet/risikoarm starten.

 

5.      Weitere Angaben:

-        Alter: 28

-        Berufliche Situation: Ingenieur 2 Jahre Berufserfahrung, ca. 3400€ Netto

-        Sparer-Pauschbetrag ausgeschöpft: Nein

-        Einmalanlage/Sparplan: Zu Beginn 3-4 große Einzahlungen, danach monatliche/vierteljährliche Einzahlung meiner Sparrate (muss nicht per se mit einem sparplanfähigem ETF erfolgen)

 

Meine Gedanken in Fließtext ausgearbeitet:

Da sich nach meinem Berufsstart vor zwei Jahren, Probezeit, langer Krankheitsphase und Zusammenzug mit meiner Partnerin so langsam das System „eingeschwungen“ hat und ich klare Vorstellungen zu Sparrate/Fixkosten etc. habe, möchte ich beginnen mit einem möglichst einfachen ETF Depot etwas für meine Altersvorsorge zu tun. Bis jetzt ist alles „überschüssige“ Geld auf dem Tagesgeldkonto gelandet. Da ich aktuell in etwa 1500€ am Monatsende nach Fixkosten (sowohl den monatlichen, als auch den jährlichen über 12 Monate gemittelt) übrighabe, würde ich mit 600€ auf das Tagesgeld/ETF-Depot starten. Die restlichen 300€ ergeben meine Geldreserven für Urlaube etc. Auch der mögliche Jahresbonus wird on top hierzu gezählt. Bei einer größeren notwendigen Entnahme vom Tagesgeld wird wieder an-/ausgeglichen.

 

Wie will ich meinen risikobehafteten Teil gestalten:

Oben bereits erwähnt: Möglichst einfach --> Hier würde ich zunächst auf einem 1-(Aktien-)ETF-Depot aufbauen wollen. Mit möglichen Erweiterungen setze ich mich bei entsprechender Depot Größe auseinander.

--> Vanguard FTSE All-World UCITS ETF ISIN IE00B3RBWM25, WKN A1JX52 (Ing Diba)

 

Wie will ich meinen risikoarmen Teil gestalten:

Tagesgeld, aktuell Renault Bank

Bausparvertrag (mit dem Maximum besparen)

 

Darüber hinaus noch 2-3 Monatsgehälter auf dem Girokonto

hi,

klingt vernünftig,

der ETF den du gewählt hast ist gut und ausserdem kann man, wenn man denn will beim broker comdirect für  einen sparplan für den ETF auflegen um einen gewissen Automatismus hierfür zu haben, damit man sich quasi um "nichts" mehr kümmern muss und es im prinzip von selbst läuft, stichwort passive vermögensbildung

alternativ gäbe es noch den SPDR MSCI ACWI IMI UCITS ETF ISIN IE00B3YLTY66, WKN A1JJTD; ein thesaurier mit large, mid und small caps mit 8500 aktientitel.

mit diesem etf behaupte ich mal, hat man die "eierlegende wollmilchsau", jedoch von der fondsgröße etwas klein aktuell was nicht zwangsläufig ein ausschlusskriterium sein muss..

ich habe mir auch schon gedanken gemacht, ob  nicht ein aktien-ETF eigentlich vollkommen ausreicht, wenn man bedenkt das der etf den jeweiligen leitindex nachahmt und dementsprechend,  bzgl. der marktkapitalisierung auch von selbst reguliert, ohne das man noch einen z.b. ermerging market etf hinzu nehmen muss.

wenn zb. chinesische aktientitel eine höher marktkapitalisierung erreichen als andere länder, müsste demnach auch die zusammensetzung der etfs sich dem "anpassen", was bedeuten würde das man eigentlich mit einem etf wie z.b. vanguard ftse all world eigentlich alles relevante abdeckt,

deswegen haben die usa z.b beim mscwi world 51% des aktieninhaltes, liegt einfach an der großen martkapitalsierung des aktienmarktes in den usa....d.h.ein msci acwi reicht vollkommen oder eben der vanguard ftse all world, eine weitere streuung musst nicht zwangsläufig das risiko reduzieren

>>>>

wenn der aktienmarkt fällt, dann fallen auch die ganzen mid und large caps, fontier markets, emerging markets etc pp, der grundsatz mehr sicherheit =weniger rendite sollte man sich auch vor den augen führen, ausserdem wären da noch die tradekosten/sparpan e.tc etc

wenn es auf der welt eine krise gibt sind auch emerging markets, fontier markets, large, mid caps, small caps alle direkt oder indirekt betroffen

 

was ich damit sagen will: ein vanguard all world ftse ucit etf oder msci acwi reicht vollkommen aus auch für eine halbe million depotwert (meine meinung)

sicher gibt es einige optimierer in diesem forum, aber ob man mit 3-4 etfs im gegensatz zu einem etfdepot besser fährt halte ich persönlich für sehr fragwürdig

 

gerne würde ich persönlich  an dieser stelle auch die meinungen der mitforisten hören wollen, vielen Dank....

cheers

 

 

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Geschrieben

vor 45 Minuten schrieb MannohneGeld:

alternativ gäbe es noch den SPDR MSCI ACWI IMI UCITS ETF ISIN IE00B3YLTY66, WKN A1JJTD; ein thesaurier mit large, mid und small caps mit 8500 aktientitel.

Nur der Index enthält 8500 Titel der ETF nur ca. 900 und das ist auch der Grund, warum ich den nicht empfehlen würde. Hinzu kommt die stark schwankende und in 2017 auch noch schlechte TD.

 

Zum TO: Gut ausgearbeitet, sehr guten ETF gewählt. Jetzt gilt es keine Zeit mehr zu verlieren und endlich anzufangen.

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Geschrieben · bearbeitet von MannohneGeld

vor 8 Minuten schrieb Peter23:

Nur der Index enthält 8500 Titel der ETF nur ca. 900 und das ist auch der Grund, warum ich den nicht empfehlen würde.

bist du dir sicher??? hier mal ein link der besagt das 8609 aktientitel enthält wie kommst du auf 900? ......oO

 

https://de.spdrs.com/library-content/public/SPYI GY_factsheet_de.pdf

stand 31.01.2018

 

edit : seltsamerweise steht oben Anzahl an titel: 8609 und unten Anzahl der titel :1126, da frage ich mich echt was jetzt stimmt :o

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Geschrieben

vor 9 Minuten schrieb MannohneGeld:

bist du dir sicher??? hier mal ein link der besagt das 8609 aktientitel enthält wie kommst du auf 900? ......oO

 

https://de.spdrs.com/library-content/public/SPYI GY_factsheet_de.pdf

stand 31.01.2018

 

edit : seltsamerweise steht oben Anzahl an titel: 8609 und unten Anzahl der titel :1126, da frage ich mich echt was jetzt stimmt :o

Kennst du den Unterschied zwischen Indexdaten und Fondsdaten?

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Geschrieben

vor 5 Minuten schrieb MannohneGeld:

hier mal ein link der besagt das 8609 aktientitel enthält wie kommst du auf 900? ......oO

 

https://de.spdrs.com/library-content/public/SPYI GY_factsheet_de.pdf

stand 31.01.2018

Die Zahl beschreibt den Index. Die Fondsbeschreibung kommt erst darunter.

In der Liste der Positionen des Fonds (hier herunterzuladen: https://de.spdrs.com/de/professional/etf/SPDR-MSCI-ACWI-IMI-UCITS-ETF-SPYI-GY) stehen ca. 1100 Positionen drin.

 

Ob das ein Problem ist, ist schon in anderen Threads ausgiebig kontrovers diskutiert worden.

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Geschrieben · bearbeitet von MannohneGeld

vor 2 Minuten schrieb Ramstein:

Kennst du den Unterschied zwischen Indexdaten und Fondsdaten?

nein und ja, doch :-*

fondaten sind die angaben die wirklich aktuell den fonds beschreiben, der index ist das vorbild

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Geschrieben · bearbeitet von Peter23

vor einer Stunde schrieb MannohneGeld:

bist du dir sicher??? hier mal ein link der besagt das 8609 aktientitel enthält wie kommst du auf 900?

Bin mir sicher. Wobei meine Zahlen nur ca. bzw als Größenordnung zu verstehen waren.

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Geschrieben

Danke für eure Meinungen

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