Aufbau Depot zur Altersvorsorge/Immobilienkauf

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51 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

1. Erfahrungen mit Geldanlagen

Ich nutze wie bestimmt Jeder hier im Forum ein einfaches Girokonto für meine Lohneingänge, zudem besitze ich ein Tagesgeldkonto (monatliche Zinszahlung von 0,40%) auf dem ich regelmäßig Einzahlungen vornehme, immer zum Monatsanfang und wenn Sonderzahlungen hereinkommen, vom Arbeitgeber beziehe ich Zusätzlich VL-Leistungen ( 480€  jähr.), wirklich angefangen mich mit der Thematik Geldanlage zu beschäftigen habe ich letztes Jahr, da mir die Zinsen auf dem Tagesgeld, VL-Leistungen nicht genügten.

Seit April 2017 lese ich mich nun mit dem Thema Geldanlage, Bücher wie; Intelligent Investieren, Souverän Investieren (Mit diesem Buch konnte ich mich am besten identifizieren), Cool bleiben und Dividenden kassieren, ...habe ich gelesen und die mir "wichtigen Punkte" herausgeschrieben.

 

Seit August bin ich in P2P-Plattformen investiert; Mintos, Twino und ein kleiner Teil in Bondora.

Zudem hatte ich eine einmalige Sparplanausführung in einen Dax ETF getätigt, um den Ablauf von kauf/Verkauf etc. zu verstehen.

 

2. Darstellung von bereits vorhandenen Fondspositionen (ISIN angeben)

Seit dem 15.12.2017 bin ich nun mit der Foren gerichteten Aufteilung von 30% 30% 10% 30% in die folgenden ETF´s investiert:

 

  1. Europa: FR0010261198 (Consorsbank 0% Provision) (Ausschüttend)
  2. USA: LU0496786574 (Consorsbank 0% Provision) (Ausschüttend)
  3. Emerging Markets: FR0010429068 (Consorsbank 0% Provision) Soll nun zum 01.03.18 auf den Vanguard FTSE Emerging Markets UCITS ETF (ISIN IE00B3VVMM84) (Ausschüttend) umgestellt werden.
  4. Pazifik: LU0392495023 (Consorsbank 1,5% Provision) (Thesaurierend) weitere Änderungen siehe weiter unten

 

3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft:

Je nach zeitlicher Möglichkeit bilde ich mich täglich mit lesen verschiedener Artikel bzw. Bücher weiter, zudem verfolge ich Politische, Weltmarktbezogene Nachrichten.

 

4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten:

Da ich noch keine für mich größeren Verluste mit der ETF Anlage machen konnte, kann ich nur auf andere Ereignisse meines Lebens schließen. Zudem glaube ich das ich durch meinen Beruf ein hohes maß an Risikobereitschaft trage, möchte dieses aber nicht zu kosten eines ruhigen Schlafs gefährden, daher setzte ich mein Portfolio nicht mit mehr als 70% im Risikobehafteten Bereich an.

 

Optionale Angaben:

1. Alter 27 Jahre

2. Vollbeschäftigt, Unbefristet im Rettungsdienst; Rettungsassistent

3. Sparer-Pauschbetrag noch nicht ausgeschöpft

 

Über meine Fondsanlage: 

1. Anlagehorizont: Ich plane bis auf eine Größere Ausgabe, zwecks Eigenheim-Kredit, das Depot nur in äußersten Notfällen anzugreifen und es sonst bis zum Renteneintritt von größeren Entnahmen verschont zu lassen.

2. Zweck der Anlage: Altersvorsorge, Eigenheim

3. Die Umsetzung erfolgt in Monatlichen Beträgen, Zusätzliche extra Gelder wie zB.: Weihnachtsgeld, Erbschaft, Steuerrückzahlungen etc., nutze ich teils zum Rebalancing teils als Geldreserve auf dem Tagesgeldkonto.

4. Anlagekapital: Bruttoeinkommen Jährlich ca. 30.000€; Monatlich: ca. 1.700€ Netto

 

 

Zusammenfassend:

 

ETF Depot zur Altersvorsorge/Immobilie:

 

Europa: FR0010261198 (Consorsbank 0% Provision) (Ausschüttend)

USA: LU0496786574 (Consorsbank 0% Provision) (Ausschüttend)

Emerging Markets: FR0010429068 (Consorsbank 0% Provision) Soll nun zum 01.03.18 auf den Vanguard FTSE Emerging Markets UCITS ETF (ISIN IE00B3VVMM84) (Ausschüttend) umgestellt werden.

Pazifik: LU0392495023 (Consorsbank 1,5% Provision) (Thesaurierend)

 

Tagesgeldkonto: 5 Nettogehälter als "Notgroschen" + Monatliche Einzahlung im Rahmen der Risikobefreiten Anlage

 

P2P-Kredite: Einmalinvestition:

Mintos 500€

Twino 500€

Bondora 150€

 

Monatliche Sparrate:

800€ Gesamt

70%Risikobehaftet

30%Risikofrei

 

 

In Zukunft möchte ich noch "strenger" an die BIP - Gewichtung anlehnen und die Small Caps hinzufügen, dazu habe ich mir die Daten für das Jahr 2017 (Schätzung des IWF) herausgesucht und nach Europa, USA, Emerging Markets und Pazifik berechnet:

(Hoffentlich richtig), wenn jemand mir eine "bessere, genauere Datenquelle zeigen kann, bedanke ich mich sehr)

 

BIP 2017.png

 

Der Anteil der Jeweiligen Asset Allokation wäre demnach:

USA: 25%

Europa: 23% (Da mir 22% zu gering erscheinen)

Emerging Markets: 32%

Pazifik: 10%

Small Caps: 10%

 

Da ich meinen Sparer-Pauschbetrag noch nicht ausgeschöpft habe, setzte ich auf überwiegend Ausschütter.

 

 

Ich verfolge dieses Forum nun seit Anfang Juni 2017, habe mir einige Beiträge und auch einige Musterdepots angeschaut, Supertobs, Rammstein und diversen anderen...

 

 

Ich würde mich sehr über eure konstruktive Kritik an meiner Asset Allokation und den gewählten ETF´s freuen =)

 

 

 

 

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vor 15 Minuten schrieb Makusm:

Der Anteil der Jeweiligen Asset Allokation wäre demnach:

Europa: 23% (Da mir 22% zu gering erscheinen)

 

Dieses eine Prozent wird kaum einen Unterschied machen. Und falls doch, dann weisst du vorab nicht, ob positiv oder negativ.

 

Ich verfolge die Daten sie einiger Zeit (Basis: Aero-Veröffentlichung) und da sieht man schon gewisse Trends und kann/muss dann entscheiden, ob man dem Trend folgt.

 

Bildschirmfoto 2018-02-13 um 17.22.12.png

 

 

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vor 6 Minuten schrieb Ramstein:

Ich verfolge die Daten sie einiger Zeit (Basis: Aero-Veröffentlichung) und da sieht man schon gewisse Trends und kann/muss dann entscheiden, ob man dem Trend folgt.

 Ich hatte auch versucht die Daten von dem Aero zu benutzen, konnte sie allerdings nicht finden? Wo genau kann ich da nachschlagen? 

https://www.arero.de/wissenschaftlich/ ? Dort hatte ich nur Daten vom 07.02.2017 gefunden.

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Geschrieben

Keine Ahnung mehr, wo ich die gefunden hatte.

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Geschrieben

Ich habe nicht wirklich eine Kritik, aber das sieht gerade irgendwie eher nach Hobby als nach Geldanlage aus ...

 

von den 800 Euro monatlich gehen 70% = 560 Euro in die diversen ETF Positionen, wenn Du dann noch die Small Caps mit reinnehmen willst, dann sollen also monatlich 10% in Small Caps reingehen, also 56 Euro?

 

Es gibt im Forum da auch spannende Threads bis zu welcher Anlagesumme eine verschiedene Anzahl von ETFs zu welchem Ergebnisunterschied führt.

 

Mir persönlich wäre das zu aufwändig und ich ob da 23% oder 22% für Europa stehen führt zu 5 Euro Unterschied bei Deiner monatlichen Anlage ... wie oft und wie kostenintensiv soll rebalanced werden?

 

Wann soll das Wohneigentum erworben werden? Bedenke, dass die ETFs dann nicht alle im Plus stehen müssen und somit eventuell nicht kurzfristig als Eigenkapital zur Verfügung stehen, was den Kredit teurer bzw. vielleicht unmachbar werden lassen können.

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vor 28 Minuten schrieb raptor14:

Ich habe nicht wirklich eine Kritik, aber das sieht gerade irgendwie eher nach Hobby als nach Geldanlage aus ...

Als reines Hobby sehe ich das Ganze ganz und gar nicht, ich habe und werde mich weiter intensiv mit dem Thema beschäftigen und habe meine Ein und Ausgaben kalkuliert um zu sehen wie viel ich monatlich sparen/anlegen kann, zudem habe ich als ersten schritt einen Notgroschen angespart, Schulden habe ich keine. Nur eine feste Anlagestrategie hatte ich bis Dato noch nicht und diese musste ich mir erstmal selber erarbeiten, da ich nicht einfach "irgendwas" copy und paste wollte.

vor 29 Minuten schrieb raptor14:

von den 800 Euro monatlich gehen 70% = 560 Euro in die diversen ETF Positionen, wenn Du dann noch die Small Caps mit reinnehmen willst, dann sollen also monatlich 10% in Small Caps reingehen, also 56 Euro?

Genau das ist mein Plan, denn ich denke das auch die kleinen monatlichen Beträge mit der Zeit zu einer größeren Summe anwachsen...( In einem Jahr sind es dann ja schon 672€)

 

vor 31 Minuten schrieb raptor14:

Es gibt im Forum da auch spannende Threads bis zu welcher Anlagesumme eine verschiedene Anzahl von ETFs zu welchem Ergebnisunterschied führt.

Hast du da vielleicht die Links zu den Beiträgen? Kann gut sein das ich die überlesen habe.

 

vor 31 Minuten schrieb raptor14:

Mir persönlich wäre das zu aufwändig und ich ob da 23% oder 22% für Europa stehen führt zu 5 Euro Unterschied bei Deiner monatlichen Anlage ... wie oft und wie kostenintensiv soll rebalanced werden?

Die 1% gebe ich zu, das macht wirklich keinen unterschied und ob dieser nun positiv oder negativ ist, kann ich nicht voraussehen...

Rebalanced soll einmal zu beginn des Jahres nach den neuen BIP Daten erfolgen und/oder wenn eine Position sich deutlich zu den anderen verschiebt (bsp. +-5%)

vor 33 Minuten schrieb raptor14:

Wann soll das Wohneigentum erworben werden?

Einen genauen Zeitraum dafür habe ich noch nicht, da das ja auch eine Frage des Angebots ist.

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Geschrieben · bearbeitet von Bullshit

Wie war das noch? Kein FTSE und MSCI mischen, weil man dann kein Korea mehr im Depot hat? Ich würde bei dem MSCI EM ETF bleiben.

 

Gibt es einen Grund, warum du (abgsehen vom Pacific, da gibts ja nicht viel Auswahl ;) ) nur Lyxor ETF hast? Letztendlich macht es nicht den riesen Unterschied, welchen Anbieter man nimmt.

 

Ich habe auch die 30/30/10/30 Variante genommen. Ich habe meine ETF mehr oder weniger nach der Tracking Difference ausgesucht. Die Liste von Holzmeier kennst du sicherlich?

 

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Geschrieben

Mir persönlich wären 70% Aktien bei einem geplanten Immobilienkauf (so dieser nicht fix erst in über 10 Jahren geplant ist) deutlich zu hoch, darüber würde ich mir viel mehr Gedanken machen als über die Aufteilung der 70% bis auf den letzten Prozentpunkt.

 

Selbst wenn, würde ich dringend vom jährlichen Anpassen an die aktuellen BIP-Werte abraten denn die von Dir verwendeten sind a) ohnehin falsch (bei Russland z.B. um den Faktor 10), b) große Volkswirtschaften (Kanada) fallen unter den Tisch und c) das nominelle BIP in USD wird jährlich zwangsläufig massiv schwanken je nach dem wie sich der Dollar-Kurs entwickelt. Willst Du dafür wirklich jährlich umschichten?

 

All diese technischen Details sind aber aus meiner Sicht ohnehin egal, denn wenn man von der Marktkapitalisierung abweicht (eben z.B, nach BIP) trifft man sowieso eine bewusste Entscheidung für die es keine exakte Lösung gibt, da reichen viel gröbere Überschlagsrechnungen die man nicht jährlich anpassen muss. Ob das jetzt 70/30 oder 80/20 oder ausgeklügelter ist kann man (und wurde hier schon oft) diskutieren, aber eine Exaktheit zu suchen wo es sie nicht gibt (BIP ist ja nur eine mögliche Gewichtung um vom starken Gewicht der USA weg zu kommen) ist wohl wirklich maximal Spielerei. Als reine Spielerei meinerseits habe ich mal einen sehr großen Datensatz auf Firmenebene auf argumentierbare Verteilungen (nach Kapitalisierung, nach Umsatz, nach Gewinn, Patenten etc) angesehen und im Endeffekt kann man da für jede Verteilung zwischen Kapitalisierung und BIP (bzw. noch etwas weniger USA wenn man auch Sachen wie die Mitarbeiteranzahl als plausibel dazu nimmt) eine Legitimation finden. Für mich mitgenommen habe ich da nur (und auch aus zig anderen Diskussionen), entweder man bleibt bei der Kapitalisierung oder man findet für sich selber die richtige Umgewichtung (und bleibt bei der), aber den wirklichen Unterschied macht die passende (denn da gibt es definitiv nicht die richtig) Asset-Allocation und diesem Schritt wird meist viel zu wenig Energie gewidmet. Denn Spielerein mit Gewichtungen, TER und TD-Vergleichen und Cent sparen bei den Gebühren macht den meisten (mir eh auch) offensichtlich mehr Spaß wie die realistische Einsicht was für den Lebensabschnitt gerade die richtige Grobverteilung ist.

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vor 11 Stunden schrieb Bullshit:

Kein FTSE und MSCI mischen, weil man dann kein Korea mehr im Depot hat?

Das muss ich erstmal überprüfen! War mir so nicht bekannt! Danke für den hinweis, woher nimmst du deine Quelle?

vor 11 Stunden schrieb Bullshit:

Gibt es einen Grund, warum du (abgsehen vom Pacific, da gibts ja nicht viel Auswahl ;) ) nur Lyxor ETF hast?

Ich kenne den Thread von Holzmeier...ich muss aber eingestehen das ich von der schieren masse der Daten einfach überfordert war und es auch einfach anfangs nicht verstand...ich habe mir gestern lange zeit genommen und dieses abermals gelesen und denke ich nun auch verstanden...

Warum ich nur Lyxor habe ist folgender Grund: Da ich mich der berechnung der TD wirklich Probleme hatte, habe anscheinend einfach viel zu kompliziert gedacht, habe ich die ETF´s gewählt, die bei meinem Broker kostenlos zur verfügung stehen...

Nun da ich die TD etwas besser verstehe werde ich mir nochmal erneut Gedanken über meine ETF auswahl machen und bin auch offen für Vorschläge...bevorzuge aber Ausschüttende nach wie vor =) @Bullshit hast du oder wer anders besserer Alternativen?

vor 9 Stunden schrieb CobbDouglas:

(so dieser nicht fix erst in über 10 Jahren geplant ist)

Tatsächlich plane ich mit ca 8-10 Jahren...

 

vor 13 Stunden schrieb raptor14:

spannende Threads bis zu welcher Anlagesumme eine verschiedene Anzahl von ETFs zu welchem Ergebnisunterschied führt

@Bullshit und @rammsteiner konnte über die Sufu nix finden, habt ihr ne Hilfestellung wo ich das nachlesen kann?

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Geschrieben

@CobbDouglas (die von Dir verwendeten sind a) ohnehin falsch (bei Russland z.B. um den Faktor 10)

Wie kommst du darauf? 

IWF

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Geschrieben

1.469.341 und nicht 146.341 :)

 

Immerhin ca. 5% von EM durch die eine 9 verloren gegangen. Was aus meiner Sicht auch egal ist, da sind andere Unschärfen noch viel größer.

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Geschrieben

vor 10 Minuten schrieb CobbDouglas:

1.469.341 und nicht 146.341 :)

 

Immerhin ca. 5% von EM durch die eine 9 verloren gegangen. Was aus meiner Sicht auch egal ist, da sind andere Unschärfen noch viel größer.

Ach herje...danke fürs aufmerksam machen :)

 

Aber wenn ich nicht die Daten von der IWF nehmen soll, welche denn sonst?

Vorschläge?

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Geschrieben

Gar keine ohne die Unterschiede zu verstehen bzw. zu wissen was Du genau machst. Deine Ergebnisse werden im Detail jeweils andere sein je nachdem ob Du das nominelle BIP oder nach PPS nimmst, aber die grundsätzliche unschärfe des BIPs bei der Gewichtung ist davon unabhängig. Du willst Firmen aus den EM und Europa höher gewichten wie nach Marktkapitalisierung (aus meiner Sicht berechtigt) und nimmst dafür das BIP als Maßstab (kann man darüber diskutieren). Aber selbst wenn man sich ans BIP anlehnt wird das keine genaue Wissenschaft an Hand der man jährlich nachjustieren muss.

 

Ein kleines Beispiel, Österreich ist ein Land mit sehr geringer Gewichtung nach Kapitalisierung (ca. 0,1%). Würde man das BIP nehmen (ca. 0,5% Welt-Anteil) so müsste man Österreich 5-fach Übergewichten. Auf Grund der geringen Kapitalisierung der Firmen aus Österreich sind in den weltweiten Indizes nur eine Handvoll Unternehmen vertreten. Bei einem davon (wenn ich es richtig im Kopf habe Nummer 5 in Österreich) weiß ich das der Exportanteil 98% ist. Würde man nach BIP gewichten, würde man dieses Unternehmen eben 5-fach Übergewichten (weil es aus Österreich ist), obwohl es nur 2% Umsatz in Österreich macht. In abgeschwächter Form gilt das auch für deutsche Unternehmen, in umgekehrte Form dafür für Schweizer. Im Endeffekt gewichtet man schlicht Länder runter die überdurchschnittlich viele MNC haben (CH) und Länder rauf denen diese fehlen (AT) oder oft nicht börsennotiert sind (DE). Als grobe Tendenz um nicht zu USA-lastig zu werden durchaus eine sinnvolle Überlegung, aber keine exakte Wissenschaft.

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Geschrieben

So,

ich bin verunsichert :D Wie es anscheined mehreren Anfänger geht...

 

Soll ich nun auf der BIP Varriante mit 4 ETF´s bleiben:

  1. USA: 25% LU0496786574 (Consorsbank 0% Provision) (Ausschüttend)
  2. Europa: 22% FR0010261198 (Consorsbank 0% Provision) (Ausschüttend)
  3. Emerging Markets: 33% FR0010429068 (Consorsbank 0% Provision) oder Vanguard FTSE Emerging Markets UCITS ETF (ISIN IE00B3VVMM84) (Ausschüttend) mit dem verzicht auf Korea
  4. Pazifik: 10% LU0392495023 (Consorsbank 1,5% Provision) (Thesaurierend)
  5. Small Caps: 10% IE00BCBJG560 (Comdirekt 1,5% Provision) (Thesaurierend)

Rebalancing immer zum Jahresanfang auf die jeweilige BIP Gewichtung der einzellnen Regionen.

 

ODER

 

Eine 2-3 ETF Depot Lösung nehmen?

 

Um die 30-30-10-30 Mischung zu erhalten:

  1. Nordamerika über einen MSCI World oder ACWI
  2. Europa
  3. EM

oder eine 2 ETF Lösung?

  1. Vanguard FTSE Developed World UCITS ETF IE00B3VVMM84  (bzw. Vanguard FTSE All-World UCITS ETF)

  2. Vanguard FTSE Emerging Markets UCITS ETF IE00B3VVMM84

 

 

Immer wieder wird hier im Forum geschrieben das man bei "kleineren" Anlagen nicht zu weit streuen soll bzw zu viele ETF´s sich ins Boot holen soll...aber was ist denn als "kleine" Anlage definiert?

 

Umso mehr ich mit dem Thema beschäftige, umso verunsicherter werde ich...geht anscheinend auch mehreren so...

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Geschrieben

Meine Meinung (mittlerweile): weniger ist mehr. Nimm 2 ETFs (oder sogar nur einen!) und gut ist. Mit vielen verzettelst du dich.

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Geschrieben

vor 30 Minuten schrieb Makusm:

...

Immer wieder wird hier im Forum geschrieben das man bei "kleineren" Anlagen nicht zu weit streuen soll...

Mit "nicht weit streuen" hat das nichts zu tun. Der FTSE All-World streut verdammt weit, vermutlich weiter als ein 4er-Weltdepot, wenn man es an der Anzahl der enthaltenen Einzeltitel festmacht. Wenn es nur um die Steuung geht, reicht 1 ETF. Es ist die Gewichtung im Index, die vielen Anlegern Probleme bereitet.

 

Zitat

...bzw zu viele ETF´s sich ins Boot holen soll...aber was ist denn als "kleine" Anlage definiert?

Mehrere ETFs für den Aktienanteil machen m.E. vor allem dann Sinn, wenn auch regelmäßig auf die Ausgangsgewichtung zurückgesetzt wird. Damit will man in erster Linie verhindern, ungebremst in eine regionale Blasenbildung hineinzulaufen. Das kann man mit einen ETF nicht.

Wenn man nun also ein 4er- oder gar 5er ETF-Depot auflegt, dann sollten die einzelnen Positionen auch groß genug sein, um die regelmäßige Rekalibrierung auch tatsächlich kostengünstig vornehmen zu können. Oder es ist absehbar, dass die einzelnen Positionen in Zukunft noch groß genug werden.

Wann genau eine Position groß genug ist, hängt von den individuellen Handelskosten ab.

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Geschrieben · bearbeitet von Makusm

Macht es denn nun Sinn bei meiner anlege Summe von ca 550€ in mehrere etfs zu steuern oder lieber auf nur 2-3 zu gehen?

 

Ich möchte halt gerne zeitnah bzw auf effektiven Wege zum ausschöpfen meines Sparer pauschbetrag kommen.

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Geschrieben

vor 9 Minuten schrieb Makusm:

Macht es denn nun Sinn bei meiner anlege Summe von ca 550€ in mehrere etfs zu steuern oder lieber auf nur 2-3 zu gehen?

Das must Du selbst beurteilen und dabei rechnen und kalkulieren.

Du kannst Dir alle 10 Monate für 550,-Euro Smallcap kaufen. Das macht in 8,3 Jahren eine Position in Höhe von 5500 Euro.

 

Du machst Dir zuviele Gedanken um völlig unwesentliche Dinge. Wesentlich wäre die Frage, wovon Du eine Immobilie bezahlen möchtest.

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vor 29 Minuten schrieb Schwachzocker:

Du machst Dir zuviele Gedanken um völlig unwesentliche Dinge. Wesentlich wäre die Frage, wovon Du eine Immobilie bezahlen möchtest.

Also mein Plan war es:

  • Sparer-Pauschbetrag ausschöpfen
  • Depot anzusparen um dort dann irgendwann einmal eine Summe X zu entnehmen um einen relativ Kostengünstigen Kredit bei der Bank zu bekommen, um davon dann eine Immobilie zu erwerben

Nur bin ich gerade mit der Flut von Informationen etwas überfordert...Zudem verliere ich mich in Details...

 

Ist es denn Grundsätzlich ein "guter" Ansatz den ich da verfolge?

  1. Depot auf Basis der BIP Gewichte?
  2. 5 ETF´s EU,USA,EM,Pazifik und SC als Asset Allokation? Oder ist meine monatliche Sparrate von 550€ zu gering für 5 ETF´s?
  3. Rebalancing durch anpassung der monatlichen Sparraten, bzw frischer Cash-Flow?

 

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vor 45 Minuten schrieb Schwachzocker:

 Wesentlich wäre die Frage, wovon Du eine Immobilie bezahlen möchtest.

 

Genau die Frage stelle ich mir auch.

 

Du kannst in 8 Jahren 77k insgesamt sparen. Das ist vermutlich viel weniger wie Du für eine Immobilie brauchst, auch nach 10 oder 12 Jahren sieht es nicht viel besser aus. D.h. Du wirst Dich verschulden, selbst bei 0% Aktien. Bei mehr Aktien (die Du nicht verkaufst) investierst Du jedes % Aktienanteil das Du behaltest auf Schulden. Dir bleibt also nur entweder fix alles beim Immobilienkauf zu verkaufen (dann ist der Anlagehorizont kurz) oder bewusst auf Schulden zu investieren. Das würde ich heute nicht wollen, aber schon gar nicht wenn man keine Ahnung hat wie dann die Zinssituation aussieht. Ein potentiell extrem hoher Einsatz (konkret Deine Lebensplanung) für recht geringe mögliche Renditen. So lange Dir nicht 100% klar ist welch hochriskantes Spiel Du vor hast würde ich mir Null Gedanken über die Gewichtung machen.

 

Ein bisschen überspitzt gesagt willst Du russisches Roulette spielen und machst Dir dabei nur Sorgen ob der Lauf der Waffe steril ist.

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Geschrieben

Transaktionsgebühren sind natürlich auch ein wichtiges Kriterium bei der ETF-Auswahl.

 

Ich bin bei der Ing Diba und kaufe ab 500€ kostenlos (ich habe hauptsächlich db x-tracker wegen der guten TD genommen, ausschließlich thesaurier), daher war das für mich nie relevant. Wie es bei Consors läuft, weiß ich ehrlich gesagt nicht, aber nun verstehe dein Wahl der ETF.

 

Hier ein Artikel in Bezug auf FTSE und Korea: https://seekingalpha.com/article/1527422-vanguards-emerging-markets-etf-goes-without-south-korea

 

Ich finde deinen Plan gut. Lass dich nicht zu sehr beeinflussen, ob nun 2,3 oder 5 ETF. Wenn du für dich entschieden hast, dass 5 für dich richtig sind, dann bleib dabei (solange dir keiner einen triftigen Grund nennt es nicht zu tun). Letztendlich haben auch die anderen Kombinationen Nachteile. Mir persönlich ist der USA-Anteil im einem World ETF zu hoch. Das war der wesentlich Grund, warum ich mich für 4 entschieden habe.

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vor 39 Minuten schrieb Makusm:

Macht es denn nun Sinn bei meiner anlege Summe von ca 550€ in mehrere etfs zu steuern oder lieber auf nur 2-3 zu gehen?

 

Du bist doch jetzt schon in 4 ETFs investiert, wenn ich das richtig gelesen habe, und du hast ja auch den Grund geliefert, warum du deine Strategie so ausrichten möchtest;nahe BIP Gewichtung. Kann man so machen, muss man nicht. Den Nutzen und/oder Sinn musst du schon selbst erkennen das so zu tun und die Vorteile o. Nachteile die daraus entstehen können auch. An der Stelle schon otto03 Benchmark Listen eingesehen? Wenn es darum geht das letzte aus der dritten Kommastelle raus zu würgen, lass es. Warum sich da zu beginn verstricken? Rendite bringt auch ein ETF, ein Depot kannst du mit einem o. zwei ETFs genau so aufbauen. Ist es mal ein paar Jahre gewachsen liegt es an dir und deiner Natur das immer noch zu ändern.

Der eine mag es leicht, der andere hat lieber 10, 20, o. mehr Positionen im Depot. Da sind keine Grenzen gesetzt, du musst nur wissen was du tust. Und das geht am besten, wenn du es zu Beginn einfach hältst und dich weiter bildest und einließt.  Und wer weiß, am Ende bist du eben zu de Erkenntnis gekommen, das ein ETF reicht, oder eben doch nicht.  

 

Was du tun solltest ist auf die Nebenkosten zu achten, gerade beim Beginn und Aufbau des Depots. Geht das mit deinen 4 ETFs im Ordnung und die Kosten sind niedrig, dann lass es so laufen. Falls nicht kannst du das jetzt noch ändern. Deine Entscheidung, denn jede Transaktion frisst Rendite.

 

Schwachzocker stellt diese Strategie bei "irgendwann mal Immobilien Erwerb" grundsätzlich aber nicht ohne Grund in Frage; 70 % RK3 und Immobilien Kauf passen hier in dem Fall jetzt nicht unbedingt gut zueinander. Das würde ich auch überdenken bei deinem Nettoeinkommen, denn es weiß niemand ob x,xx % Rendite p.a. sicher sind. Nicht falsch verstehen, aber bei 3k Netto ist das eben alles etwas einfacher zu Stemmen, denn ein wenig vom Leben möchtest du ja auch noch haben. Hier würde ich noch mal gründlich Nachdenken, ob Rendite wirklich alles ist, oder ob ein sicherer Fels in der Brandung doch nicht der bessere Weg wären. Viel Geld ansammmeln ist ja nicht der schlechteste Weg, und Sicherheit kostet eben auch ein Stück; wie TG oder Festgeld. Oder eben auch mal die Bausparprodukte  mit in die Strategie einbeziehen und auf den Prüfstand zu stellen. Hier an der Stelle mal Forward Vereinbarung zur Zinssicherung. Sicher kostet das auch eine Abschlussgebühr, aber ein Bausparer ist auch eine Versicherung gegen steigende Zinsen.  (Ach wie gut, das ich kein Häuslebauer bin;))

vor 10 Minuten schrieb Bullshit:

solange dir keiner einen triftigen Grund nennt es nicht zu tun

Triftige Gründe findest du schon im Eröffnungs-Post.

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Geschrieben

vor einer Stunde schrieb Walter White:

An der Stelle schon otto03 Benchmark Listen eingesehen?

Ja habe ich mir gerade angeschaut...demnach wäre man am besten mit der ganz rechten Spalte gefahren richtig? Und mit dem "Foren Standard" am zweitbesten?

post-8434-0-44231900-1390077716.png

vor einer Stunde schrieb Walter White:

Geht das mit deinen 4 ETFs im Ordnung und die Kosten sind niedrig, dann lass es so laufen

Meine derzeit gewählten ETF´s sind ja nach dem "Foren Standard" gewählt:

  1. USA: 30% LU0496786574 (Consorsbank 0% Provision) (Ausschüttend)
  2. Europa: 30% FR0010261198 (Consorsbank 0% Provision) (Ausschüttend)
  3. Emerging Markets: 30% FR0010429068 (Consorsbank 0% Provision)
  4. Pazifik: 10% LU0392495023 (Consorsbank 1,5% Provision) (Thesaurierend) Bald Ausschüttend

Sprich, vielleicht mache ich mir echt zu viele Gedanken um die Details und lasse es einfach bei dieser Aufteilung?

 

Zu den Kosten meiner ETF´s soweit ich das richtig verstanden habe; ist zur Zeit nur der LU0392495023 Comstage mit 1,5% pro Ausführung kostenpflichtig oder? Alle anderen kann ich bei der Consorsbank kostenfrei besparen.

vor 1 Stunde schrieb Walter White:

70 % RK3 und Immobilien Kauf passen hier in dem Fall jetzt nicht unbedingt gut zueinander.

Meinst du damit das eine bsp. 60-40 oder sogar 50-50 Aufteilung ratsamer wäre?

 

 

 

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Geschrieben · bearbeitet von Bullshit

Am zweitbesten wäre 30/30/10/30 mit 65%. 70/30 hatte 62%

 

In der Tabelle fehlt eigentlich noch die 30/30/10/30+SC Variante. Wie man an den 100% SC Varianten sieht, hat SC einen hohen Einfluss auf die Performance gehabt.

 

Eigentlich sollte man sich nicht an der Tabelle orientieren. Der Zeitraum seit 2014 sah schon wieder ganz anders aus... und bedenke, dass niemand weiß, ob es in Zukunft genauso laufen wird.

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Geschrieben

Bullshit, falls du mich damit meinst, ich hatte nicht geschrieben das man sich an Tabellen orientieren sollte, ich hatte lediglich darauf verwiesen. Wie das ein jeder deutet bleibt auch ihm selbst überlassen.

Marksum, ich habe jetzt keine Zeit für Rechenbeispiele. Nur kurz: 100k 50/50 angelegt. Der RK3 Anteil Halbierte sich, macht das ganze in der Summe 75k.

Hausaufgaben für dich, wie schaut es bei 70% RK3 aus bei gleichem Verlust?

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