Aufbau ETF-Depot - kreative Sparplannutzung?

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Geschrieben

Hallo liebe Leute,

 

kurz gesagt geht es mir darum, ob es a) möglich und b) sinnvoll ist, mein ETF-Depot über kostenfreie Sparpläne in einem Rutsch direkt mit ~50k € zu eröffnen oder ob ich lieber langsamer anfangen sollte.

 

1. Erfahrungen mit Geldanlagen

Ich besitze ein Mini-Aktiendepot bei der 1822direkt, in das ich vor einigen Jahren mal 100 € gesteckt habe, ohne groß Ahnung zu haben. Außerdem lese ich mich seit etwa einem Jahr auf diversen Seiten über Financial Independence, ETFs und andere Geldanlagen ein.

 

2. Darstellung von bereits vorhandenen Fondspositionen (ISIN angeben)

Noch nicht gekauft, aber favorisiert: ComStage MSCI World TRN UCITS ETF ISIN LU0392494562, WKN ETF110.

Eventuell dazu: ComStage MSCI Emerging Markets TRN UCITS ETF ISIN LU0635178014, WKN ETF127.

 

3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage

Im Moment mehrere Stunden pro Woche, wenn ich erst mal alles nach meinen Vorstellungen aufgebaut habe erheblich weniger.

 

4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten

Neben einem Notgroschen von etwa 15k langfristiges buy&hold.

 

Optionale Angaben:

1. Alter 2. Berufliche Situation

27, unbefristetes Arbeitsverhältnis.

3. Sparer-Pauschbetrag ausgeschöpft?

Bei Weitem nicht. Ist diese Frage in 2018 bzgl. ETFs überhaupt noch relevant?

 

Über meine Fondsanlage

1. Anlagehorizont

20-30 Jahre.

 

2. Zweck der Anlage

Vermögensaufbau, vorzeitige Rente.

 

3. Einmalanlage und/oder Sparplan?

Genau das ist die Frage. So oder so möchte ich 2000 €+ monatlich in ETFs schieben. Ich sehe da zwei grundsätzliche Möglichkeiten und möchte mir gerne Meinungen reinholen, wie ich mein Depot am besten aufbauen kann. Die 1822direkt bietet zur Zeit kostenfreie Sparpläne von ComStage-ETFs an. Kann und sollte ich mir 25 Sparpläne á 2000 € (mehr ist nicht möglich) erstellen und 23 davon nach der ersten Ausführung canceln oder lieber mit zweien über insg. 2000 € starten und dann auch so durchlaufen lassen, um mich an das Auf und Ab des Marktes zu gewöhnen und gucken, wie ich auf mögliche Verluste reagiere? "Problem": Was mache ich mit den restlichen 48k, die ich eigentlich auch gerne in ETFs stecken würde? Einfach irgendwann außerhalb eines Sparplans dazukaufen?

Einen immergültigen Königsweg kann es natürlich nicht geben, aber wie würdet ihr das Thema angehen?

 

4. Anlagekapital

Wie gesagt etwa 50k, wobei monatlich 2000 bis 2500 dazu kommen.

 

 

Habt vielen Dank fürs Lesen, ich würde mich sehr über hilfreiche Antworten freuen.

 

 

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Geschrieben

In Kleinbeträgen denken ist Armutsdenken,

 

Wenn du 50.000€ hast, kannst du auch einfach kaufen und die gewonnenen Lebenszeit besser nutzen,

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vor 5 Minuten schrieb DiMa MMXVIII:

Hallo liebe Leute,

 

kurz gesagt geht es mir darum, ob es a) möglich und b) sinnvoll ist, mein ETF-Depot über kostenfreie Sparpläne in einem Rutsch direkt mit ~50k € zu eröffnen oder ob ich lieber langsamer anfangen sollte.

 

1. Erfahrungen mit Geldanlagen

Ich besitze ein Mini-Aktiendepot bei der 1822direkt, in das ich vor einigen Jahren mal 100 € gesteckt habe, ohne groß Ahnung zu haben. Außerdem lese ich mich seit etwa einem Jahr auf diversen Seiten über Financial Independence, ETFs und andere Geldanlagen ein.

 

2. Darstellung von bereits vorhandenen Fondspositionen (ISIN angeben)

Noch nicht gekauft, aber favorisiert: ComStage MSCI World TRN UCITS ETF ISIN LU0392494562, WKN ETF110.

Eventuell dazu: ComStage MSCI Emerging Markets TRN UCITS ETF ISIN LU0635178014, WKN ETF127.

 

3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage

Im Moment mehrere Stunden pro Woche, wenn ich erst mal alles nach meinen Vorstellungen aufgebaut habe erheblich weniger.

 

4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten

Neben einem Notgroschen von etwa 15k langfristiges buy&hold.

 

Optionale Angaben:

1. Alter 2. Berufliche Situation

27, unbefristetes Arbeitsverhältnis.

3. Sparer-Pauschbetrag ausgeschöpft?

Bei Weitem nicht. Ist diese Frage in 2018 bzgl. ETFs überhaupt noch relevant?

 

Über meine Fondsanlage

1. Anlagehorizont

20-30 Jahre.

 

2. Zweck der Anlage

Vermögensaufbau, vorzeitige Rente.

 

3. Einmalanlage und/oder Sparplan?

Genau das ist die Frage. So oder so möchte ich 2000 €+ monatlich in ETFs schieben. Ich sehe da zwei grundsätzliche Möglichkeiten und möchte mir gerne Meinungen reinholen, wie ich mein Depot am besten aufbauen kann. Die 1822direkt bietet zur Zeit kostenfreie Sparpläne von ComStage-ETFs an. Kann und sollte ich mir 25 Sparpläne á 2000 € (mehr ist nicht möglich) erstellen und 23 davon nach der ersten Ausführung canceln oder lieber mit zweien über insg. 2000 € starten und dann auch so durchlaufen lassen, um mich an das Auf und Ab des Marktes zu gewöhnen und gucken, wie ich auf mögliche Verluste reagiere? "Problem": Was mache ich mit den restlichen 48k, die ich eigentlich auch gerne in ETFs stecken würde? Einfach irgendwann außerhalb eines Sparplans dazukaufen?

Einen immergültigen Königsweg kann es natürlich nicht geben, aber wie würdet ihr das Thema angehen?

 

4. Anlagekapital

Wie gesagt etwa 50k, wobei monatlich 2000 bis 2500 dazu kommen.

 

 

Habt vielen Dank fürs Lesen, ich würde mich sehr über hilfreiche Antworten freuen.

 

 

hau das geld alles in deine ETFs bis auf deine Notgroschen und basta :D

je eher du einsteigst desto früher kannst du die rendite mitnehmen,

 

 

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vor 5 Minuten schrieb DiMa MMXVIII:

sollte ich mir 25 Sparpläne á 2000 € (mehr ist nicht möglich) erstellen

so einen Plan mit so vielen Sparplänen, hatten wir hier, glaube ich, noch nie.

50.000€ mit einem Mal anlegen bei max. 59,90€ Gebühren. Mache dir das Leben nicht selber schwer und zahle die im Verhältnis geringen Gebühren und mache dann mit dem Sparplan weiter.

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vor 17 Minuten schrieb Ramstein:

In Kleinbeträgen denken ist Armutsdenken,

 

 

 Ganz genau.:thumbsup:

Niemals Erbsenzählerei betreiben.

Das sieht man jetzt auch gut an der Panik die aufkam als bekannt wurde ,das die 500,- kostenlos ETF Kauf Aktion von der IngDiba eingestellt wird. Umsonst ist der Tod und der kostet noch das Leben :D

 

 

Gruß

Joseph

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Auch, wenn ich mich nur meinen Vorrednern anschließen möchte - vielleicht hilft dir dieser Denkansatz: Ab welchem (gedanklichen) Stundenlohn könnte sich ein solcher Aufwand eventuell nicht mehr lohnen?

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Geschrieben

Bei der Börsenstimmung derzeit würde ich glaub ich mit einer Einmalanlage warten, aussitzen hin oder her.

In tendiere derzeit eindeutig zum Sparplan. 

Andererseits sind 50.000€ bei 2500€ Sparrate monatlich für dich wahrscheinlich gefühlt weniger als für jmd mit 100€ pro Monat.

 

Liebe Grüße

 

BlackCatzchen

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Geschrieben

Just now, BlackCatzchen said:

Bei der Börsenstimmung derzeit würde ich glaub ich mit einer Einmalanlage warten, aussitzen hin oder her.

In tendiere derzeit eindeutig zum Sparplan. 

 

Und wenn es die nächsten Jahre noch nach oben geht, was dann?

 

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Geschrieben · bearbeitet von BlackCatzchen

Ich rede von gerade jetzt, und gerade jetzt geht es täglich 1-2% nach unten.
Ich würde warten, bis die Stimmung dreht und es zumindest mal ein oder zwei Tage wieder grüne Zahlen gab. (es ging mir primär um einen Zeitraum von wenigen Tagen beim Warten, nicht Jahren)

Auf die paar Tage kommt es jetzt auch nicht mehr an. 

Ich kann entweder jetzt einsteigen und (beispielsweise) erstmal 10% Verlust einfahren und dann mit effektiv 45.000€ loslegen, oder ich warte noch 'ne Woche oder wie lange die Talfahrt auch noch dauert, lass das Geld solange auf dem Tagesgeldkonto und fang in 'ner Woche mit 50.000€ an, wenn die Kurse steigen.

(Zeiten sind beispielhaft, meine Glaskugel ist grad in Reparatur)
 

Liebe Grüße

 

BlackCatzchen

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Geschrieben

vor 14 Minuten schrieb BlackCatzchen:

Ich rede von gerade jetzt, und gerade jetzt geht es täglich 1-2% nach unten.

Und gerade das hat doch null Aussagekraft. Schau dir einen MSCI World, sagen wir von 2009 bis heute an. Was spielt denn da das tägliche oder gar monatliche auf und ab eine Rolle, nichts. Es wäre doch egal gewesen ob ich nun im April 2009 für Kurs x  oder im August 2009 für Kurs y gekauft hätte. Ich verstehe da die aktiven Gedankengänge nicht, denn heute ist es nicht anders und erst recht nicht in 20 Jahren. Eine Andere Frage ist es ob es klug ist solch ein Investment einzugehen, denn keiner kennt die Zukunft und das muss allein der TO wissen, ob er diese Wette eingeht oder nicht.

---------------------

 

Der Anlagezeitpunkt ist klar definiert für den TO, nämlich dann wenn das Kapital vorhanden ist, also jetzt. Das einzige was man ihm auf dem Weg geben kann ist: entweder All in oder halt in 3 bis 5 Tranchen in einem definiertem Zeitraum. Als Neuling wäre letzteres Denkbar, aber diese Entscheidung nimmt ihm keiner ab. Als Anfänger würde ich wohl 5 x 10k wählen, heute allerdings würde ich zumindest All in gehen.

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Geschrieben

vor 1 Stunde schrieb BlackCatzchen:

Ich rede von gerade jetzt, und gerade jetzt geht es täglich 1-2% nach unten.
Ich würde warten, bis die Stimmung dreht und es zumindest mal ein oder zwei Tage wieder grüne Zahlen gab. (es ging mir primär um einen Zeitraum von wenigen Tagen beim Warten, nicht Jahren)

Auf die paar Tage kommt es jetzt auch nicht mehr an. 

Ich kann entweder jetzt einsteigen und (beispielsweise) erstmal 10% Verlust einfahren und dann mit effektiv 45.000€ loslegen, oder ich warte noch 'ne Woche oder wie lange die Talfahrt auch noch dauert, lass das Geld solange auf dem Tagesgeldkonto und fang in 'ner Woche mit 50.000€ an, wenn die Kurse steigen.

(Zeiten sind beispielhaft, meine Glaskugel ist grad in Reparatur)
 

Liebe Grüße

 

BlackCatzchen

Und wer sagt, dass es nicht in ein paar Minuten dreht? Man wird nie den richtigen Kaufzeitpunkt finden. Mit deinem Gedankengang kommst du nie zum investieren weil es immer runtergehen könnte. Morgen ist es die USA am nächsten Tag die Notenbank. Es gibt immer Sorgen...

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vor 12 Stunden schrieb Walter White:

Als Anfänger würde ich wohl 5 x 10k wählen, heute allerdings würde ich zumindest All in gehen.

Sehe ich genauso, solange der TE nicht ganz genau weiß, wie er auf Volatilität reagiert besteht bei - in seinem Beispiel - gut 1000 Euro Schwankung an einem lustigen Tag die Gefahr, dass schlechte Entscheidungen getroffen werden. Ich würde auch aufteilen, Armutsdenken hin oder her. 

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