Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0

Investitionen in Güter für Einsteiger

  • Direktinvestments
  • Direkinvestitionen
  • Direktanlagen
  • Risikoarm
  • Renditenstark
  • Einsteiger

Geschrieben

Hallo, liebe alle :)

Ich habe leider keinen passenden Thread dazu gefunden, deshalb eröffne ich mal eine neue Diskussion zum Thema. Ich bin Einsteiger in dem Bereich und bin derzeit nur beim Lesen und Erkundigen. Es gibt hier sehr viel Information in Bezug auf Investitionen in Rohstoffe, aber mich würden generell auch andere Möglichkeiten interessieren – Solaranlagen, Container etc. Sind solche Investitionen für Anfänger wie mich sinnvoll oder sind die auch sehr komplex, so wie die Märkte für Rohstoffe zum Beispiel. Welche Faktoren muss man bei solchen Investitionen beachten? Welche Rendite kann man erwarten? Welche Informationsquellen zum Thema könnt ihr besonders empfehlen? Danke schon mal im Voraus, ich hoffe, dass meine Frage nicht zu allgemein gestellt bzw. naiv ist :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Google einfach mal nach P&R

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Ich würde das Thema mit klassischen Rohstoffanlage-Wertpapierfonds beginnen, wie beim ARERO oder Comstage Vermögensstrategie Portfolio-ETF. Von Containern usw. würde ich als Anfänger die Finger lassen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Würde davon die Finger lassen. Gibt zu viele schwarze Schafe in der Branche...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Gibt auch Möglichkeiten über Crowdfunding. Eine Übersicht gibt es bei kritische-anleger.de

 

Nichts für schwache Nerven...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Ich selbst beschäftige mich gerade auch mit Direktinvestitionen, da ich bislang zu dem Schluss gekommen bin, dass man damit, wenn man sich gut informiert und eine gute Entscheidung trifft, eine solide Anlagemöglichkeit haben kann. Kommt halt auch immer darauf an, wie lange Laufzeiten man sich wünscht und welche Rendite man sich erhofft. Für mich wären fünf oder sechs Prozent meine Vorstellung, damit wäre ich zufrieden. Wie es aussieht, gibt es da durchaus Angebote, die ich grundsätzlich für passend halte, bin aber auch noch dabei Prospekte, Broschüren, Informationsblätter und alles, was ich sonst noch finde, zu lesen. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

vor 15 Stunden schrieb redwood:

Wie es aussieht, gibt es da durchaus Angebote, die ich grundsätzlich für passend halte, bin aber auch noch dabei Prospekte, Broschüren, Informationsblätter und alles, was ich sonst noch finde, zu lesen. 

Naja, die lesen sich vor der Investition meist durchaus gut. Zu beachten ist hier, wie viel % des real gezahlten Geldes ( also mit eventuell verlangten Agios) dann wirklich investiert werden - und wie viel für Vertriebs-und Verwaltungskosten weggehen. 

 

Wenn Du investiert hast - und die prognostizierte Rendite wird nicht erreicht - merkst Du einen anderen Nachteil: 

Verkaufbar sind solche Anlagen - wenn überhaupt - nur mit kräftigen Abschlägen. 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Hallo nochmals!

Zunächst mal vielen Dank für eure Antworten, ich habe mich inzwischen auch mehr einlesen können und lese auch die Diskussionen hier im Forum für Einsteiger.

@odensee: vielen Dank für die Links! Ich muss ein bisschen mehr Zeit finden, um alles durchlesen zu können, aber das mache ich. Ich bin wie gesagt Anfänger und brauche etwas Zeit, um alles zu verstehen, aber deine Vorschläge waren gut, danke : )

@tyr: Glaubst du das Container bzw. ähnliche Investitionen nicht so geeignet für Anfänger sind oder hast du selber welche Erfahrungen gemacht und interessierst dich für andere?

@JosefSpa: Hast du schon mal Erfahrungen damit gemacht?

@Rubberduck: Es wäre interessant, wenn du auch ein bisschen mehr erklären kannst, was man mit crowdfunding anfangen kann und ob es für Anfänger geeignet ist : )

@redwood: Super, dass du schon welche Erfahrungen hast zumindest damit, wie man sich informieren kann. Es würde mich schon interessieren, wenn du mehr erzählen kannst, was du liest, bzw. welche Möglichkeiten du derzeit interessant findest.

@WOVA1: Könntest du erklären, welche Kosten entstehen und womit man rechnen soll? Hast du Beispiele? Auf was muss man achten? Danke!

Danke euch allen nochmals!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

vor 13 Minuten schrieb orange_clock:

@tyr: Glaubst du das Container bzw. ähnliche Investitionen nicht so geeignet für Anfänger sind oder hast du selber welche Erfahrungen gemacht und interessierst dich für andere?

Ich antworte mal ungefragt ;) hast du nach P&R gegoogelt? Was meinst du selber über die Anlage in Container?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Ich denke, alle Möglichkeiten um Geld anzulegen, haben bestimmte Vor- und auch Nachteile. Wobei man das wahrscheinlich nicht mal absolut betrachten darf, weil es immer auch auf das Individuum, das investiert, und die jeweiligen Rahmenbedingungen ankommt, was jetzt ein Vorteil ist und was nicht. 

Am 9.4.2018 um 11:43 schrieb WOVA1:

Naja, die lesen sich vor der Investition meist durchaus gut. Zu beachten ist hier, wie viel % des real gezahlten Geldes ( also mit eventuell verlangten Agios) dann wirklich investiert werden - und wie viel für Vertriebs-und Verwaltungskosten weggehen. 

 

Wenn Du investiert hast - und die prognostizierte Rendite wird nicht erreicht - merkst Du einen anderen Nachteil: 

Verkaufbar sind solche Anlagen - wenn überhaupt - nur mit kräftigen Abschlägen.

Wobei hier ja explizit nach dem Investieren in Güter gefragt wurde. Auf Prospekte alleine würde ich mich auch nicht verlassen, sondern auch nach Ratings schauen, das kann ein gutes Indiz sein, denke ich.

 

Am 14.4.2018 um 10:55 schrieb orange_clock:

Super, dass du schon welche Erfahrungen hast zumindest damit, wie man sich informieren kann. Es würde mich schon interessieren, wenn du mehr erzählen kannst, was du liest, bzw. welche Möglichkeiten du derzeit interessant findest.

Eine Anleitung kann ich dir nicht geben, aber ich lese alles, was ich in die Finger bekomme, und informiere mich auch über youtube Kanäle. Auf Direktinvestitionen bin ich auch über Container gestoßen, aber davon bin ich wieder abgekommen. Momentan schaue ich mir die Lichtmiete Invest genauer an und befasse mich näher mit dem Geschäftsmodell, den bisherigen Erträgen des Unternehmens, um ein besseres Gespür dafür zu bekommen, ob das für mich in Frage kommen könnte. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

@odensee: Ja, ich habe. Danke für den Hinweis...jetzt stellt sich zumindest für mich unter anderem auch die Frage: wie ist das mit der Haftung vom Investor geregelt in solchen Fällen? Ist das inviduell und man findet das im Prospekt/Kauf-/Mietvertrag oder gibt es eine Regelung? Ich habe leider nichts finden können. Was die andere Frage betrifft: was mir gefällt ist, dass es sich meistens um relativ kurze Laufzeiten bei Direktinvestments handelt und die Mindestanlagen sind nicht so hoch. Gibt es außer Ratings auch andere Möglichkeiten sich über die Lage des Unternehmens zu informieren? Ich meine so was wie Bilanzkennzahlen z.B.

@redwood : ich sehe mir das noch an, aber so von dem was ich auf deren Webseite gelesen habe, geht es um Leuchmittel, die man kauft und die dann vermietet werden. Ich wusste gar nicht, dass man LED Beleuchtung vermieten kann. Wie funktioniert denn das überhaupt?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Genau, bei diesem Direkt-Investitions-Programm geht es um Beleuchtung als Kapitalanlage. Wenn man Investor bei der Deutschen Lichtmiete Invest werden will, kauft man LED Leuchtmittel, die anschließend an Unternehmen vermietet werden, die auf neue Beleuchtungsanlagen umrüsten wollen. Mieten statt Kaufen hat für viele Unternehmen Vorteile. Und das Umrüsten auf eine energieeffizientere Beleuchtungsanlage auch, weil dadurch zum einen der Stromverbrauch und damit auch die Kosten sinken, zum anderen aber auch der Wartungsaufwand der Anlage. Für mich klingt das nach einem Geschäftsmodell, das gute Zukunftsaussichten hat. Deshalb setze ich mich momentan auch mit diesen Direktinvestitionen auseinander.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

vor 1 Stunde schrieb redwood:

Genau, bei diesem Direkt-Investitions-Programm geht es um Beleuchtung als Kapitalanlage. Wenn man Investor bei der Deutschen Lichtmiete Invest werden will, kauft man LED Leuchtmittel, die anschließend an Unternehmen vermietet werden, die auf neue Beleuchtungsanlagen umrüsten wollen. Mieten statt Kaufen hat für viele Unternehmen Vorteile. Und das Umrüsten auf eine energieeffizientere Beleuchtungsanlage auch, weil dadurch zum einen der Stromverbrauch und damit auch die Kosten sinken, zum anderen aber auch der Wartungsaufwand der Anlage. Für mich klingt das nach einem Geschäftsmodell, das gute Zukunftsaussichten hat. Deshalb setze ich mich momentan auch mit diesen Direktinvestitionen auseinander.

 

Zurzeit gibt es nichts so reichlich wie Geld, das eine einigermaßen sichere Anlage sucht. Falls LED-Beleuchtung das wäre, würden kapitalkräftige Anleger es selber machen. Falls es aber den Normalrenditegeilen nicht transparente Risiken gibt und zugleich eine höhere Rendite durch Vermittlung als durch Direktanlage winkt, wird man solche Opfer in Spe als Investoren anlocken, Hat schon bei Containern geklappt, klappt auch bei LED Beleuchtung. Und man kann sich noch mit dem Logo "Ökologisch sinnvoll" schmücken. Super!!!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

vor 4 Stunden schrieb redwood:

Genau, bei diesem Direkt-Investitions-Programm geht es um Beleuchtung als Kapitalanlage. Wenn man Investor bei der Deutschen Lichtmiete Invest werden will, kauft man LED Leuchtmittel, die anschließend an Unternehmen vermietet werden, die auf neue Beleuchtungsanlagen umrüsten wollen.

Mal ehrlich, da braucht man doch nur ein paar Minuten in den Prospekt gucken um zu erkennen, dass das fragwürdig ist!? Als Direktinvestor kauft man Leuchten von und vermietet sie zurück an die Deutsche Lichtmiete 2. Direkt-Investitionsgesellschaft mbH: Prognose für 2018 rund 3 Mio. Euro Verlust bei 300.000 Euro Stammkapital, 39 Mio. (!) Euro Verbindlichkeiten (Seite 21). Das wäre selbst ohne den Verlust eine EK-Quote von unter 1%. Falls da mal ein Mieter ausfällt, viel Glück.

 

vor 3 Stunden schrieb Ramstein:

Zurzeit gibt es nichts so reichlich wie Geld, das eine einigermaßen sichere Anlage sucht. Falls LED-Beleuchtung das wäre, würden kapitalkräftige Anleger es selber machen.

Ja, aber natürlich nicht auf dem deutschen Öko-Kapitalanlagen-Graumarkt.

 

Spontan fällt mir zum Beispiel ein: Hannon Armstrong Sustainable Infrastructure Capital, Inc. (NYSE:HASI); ein US-REIT, 1 Mrd. Market Cap, rund 30% Eigenkapitalquote und 6,9% Dividenden-Rendite (Quelle: finviz.com). Ich habe mich mit dem Unternehmen noch nicht genauer beschäftigt, das ist auch keine Anlageempfehlung, nur ein Hinweis darauf, dass man sich an solchen Geschäftsmodellen natürlich auch in Form von Unternehmensbeteiligungen beteiligen kann.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Hmm...ich hab' jetzt beim Recherchieren gelesen, dass die von Creditreform ein Bonitätszertifikat (CrefoZert) bekommen haben...

PS: Die Idee Beleuchtung zu vermieten finde ich persönlich sehr interessant und ich verstehe, warum es auch für die Industrie interessant ist.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

vor 13 Minuten schrieb orange_clock:

Hmm...ich hab' jetzt beim Recherchieren gelesen, dass die von Creditreform ein Bonitätszertifikat (CrefoZert) bekommen haben...

 

Und Kreditreform veröffentlich eine beeindruckende Liste von Unternehmen, die auch ein solches Zertifikat erhalten haben. Investitionschancen ohne Ende. :P

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

vor 7 Minuten schrieb orange_clock:

Hmm...ich hab' jetzt beim Recherchieren gelesen, dass die von Creditreform ein Bonitätszertifikat (CrefoZert) bekommen haben...

PS: Die Idee Beleuchtung zu vermieten finde ich persönlich sehr interessant und ich verstehe, warum es auch für die Industrie interessant ist.

Es wird wohl Gründe geben, warum die massiv Werbung machen, mit der Kleinanleger angesprochen werden.  :rolleyes:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Am 12.5.2018 um 18:26 schrieb Ramstein:

Hat schon bei Containern geklappt

Das habe ich am Rande mitbekommen und habe das jetzt zum Anlass genommen, um nochmal ein bisschen genauer nachzulesen. Das mit den Containern war offensichtlich wirklich eher suboptimal. Aber kann man deshalb alle Direktinvestitionsmöglichkeiten über einen Kamm scheren? Ich meine, nur weil mal jemand mit Aktien auf die Nase gefallen ist, sind Aktien ja nicht generell Mist, oder?

 

Und ist es beim Investieren nicht generell so, dass eigentlich immer ein gewisses Risiko gegeben ist? In einigen Fällen ein höheres, in anderen ein geringeres Risiko. Wo findet ihr eigentlich die Informationen, auf deren Basis ihr eure Entscheidungen trefft? Und spielt das Bauchgefühl bei euch da auch eine Rolle oder verlasst ihr euch da ganz auf den Kopf? 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Am 19.5.2018 um 17:32 schrieb redwood:

Das habe ich am Rande mitbekommen und habe das jetzt zum Anlass genommen, um nochmal ein bisschen genauer nachzulesen. Das mit den Containern war offensichtlich wirklich eher suboptimal. Aber kann man deshalb alle Direktinvestitionsmöglichkeiten über einen Kamm scheren? Ich meine, nur weil mal jemand mit Aktien auf die Nase gefallen ist, sind Aktien ja nicht generell Mist, oder?

Ich verstehe nicht, was an sogenannten Direktinvestitionen so attraktiv ist. Im Marketing macht sich das gut, von "Sachwerten" zu sprechen, emotional spricht es sicherlich die Anleger an, die den Finanzmärkten ("Papierwerten") skeptisch gegenüber stehen. Aber was bedeutet das in der Praxis? Im besten Fall, wenn die Verträge wirklich wasserdicht sind, bleibst du im Insolvenzfall Eigentümer von Schiffscontainern oder Industrielampen. Und dann? Ohne ein Unternehmen, das diese Sachen an Mieter vermittelt, sind es nur Sachen, keine Werte.

 

Es mag Ausnahmen geben, aber generell bin ich bei diesem Modell extrem skeptisch, insbesondere wenn es mit einem Provisionsvertrieb an private Kleinanleger vertrieben wird.

 

Am 19.5.2018 um 17:32 schrieb redwood:

Und ist es beim Investieren nicht generell so, dass eigentlich immer ein gewisses Risiko gegeben ist?

Das bedeutet aber nicht, dass es egal ist, welche Risiken man eingeht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Am 19.5.2018 um 17:32 schrieb redwood:

Und ist es beim Investieren nicht generell so, dass eigentlich immer ein gewisses Risiko gegeben ist? In einigen Fällen ein höheres, in anderen ein geringeres Risiko. Wo findet ihr eigentlich die Informationen, auf deren Basis ihr eure Entscheidungen trefft? Und spielt das Bauchgefühl bei euch da auch eine Rolle oder verlasst ihr euch da ganz auf den Kopf? 

Man kann sich ja einfach die Frage stellen: warum sind die Leute so nett, mir als Privatmann ein Geschäft anzubieten, dass mir über 8 oder 10 Jahre 5% oder mehr Rendite einbringt ?

 

Warum gehen sie nicht einfach zu ihrer Bank und verhandeln mit dem Investitionsplan einen Kredit ? 

Auch Leasinggesellschaften gibt es für so gut wie alles - und so gut wie jeder Hersteller von Investitionsgütern hat auch Verbindungen zu denen und bietet seinen Kunden Leasingverträge an -

also warum wählt man den verwaltungsintensiven Weg einer Finanzierung über Privatleute ?

 

Doch wohl eher: weil die Banken und Leasinggesellschaften aufgrund der Risiken höhere Renditen verlangen als man hofft, den Privaten zu zahlen.

 

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Am 19.5.2018 um 21:12 schrieb Nachdenklich:

"Suboptimal" ist eine euphemistische Umschreibung.

Da hast du natürlich Recht ... solche schwarzen Schafe sind dann leider eher die, die im Gedächtnis bleiben, weil solche Fälle hohe Wellen schlagen.

 

Am 20.5.2018 um 21:38 schrieb Yerg:

Im Marketing macht sich das gut, von "Sachwerten" zu sprechen, emotional spricht es sicherlich die Anleger an, die den Finanzmärkten ("Papierwerten") skeptisch gegenüber stehen. Aber was bedeutet das in der Praxis? Im besten Fall, wenn die Verträge wirklich wasserdicht sind, bleibst du im Insolvenzfall Eigentümer von Schiffscontainern oder Industrielampen. Und dann? Ohne ein Unternehmen, das diese Sachen an Mieter vermittelt, sind es nur Sachen, keine Werte.

 

Es mag Ausnahmen geben, aber generell bin ich bei diesem Modell extrem skeptisch, insbesondere wenn es mit einem Provisionsvertrieb an private Kleinanleger vertrieben wird.

Ich bin ja nun bei weitem kein Profi, aber du hast etwas wichtiges angesprochen, nämlich das Bauchgefühl bei der Sache. Sachwerte fühlen sich für mich bislang tatsächlich handfester an, als Papierwerte. Bevor ich selbst Investor werden sollte, werde ich aber prüfen und auch prüfen lassen, ob die Verträge wasserdicht sind und mich auch erkundigen, was im Insolvenzfall geschieht, vielleicht gibt es da bei einigen Anbietern von Direktinvestitionen auch einen Plan B? Gesunde Skepsis schadet, denke ich, nicht, aber deswegen muss man ja nicht alles schwarz sehen, denke ich. 

 

Am 21.5.2018 um 13:22 schrieb WOVA1:

Man kann sich ja einfach die Frage stellen: warum sind die Leute so nett, mir als Privatmann ein Geschäft anzubieten, dass mir über 8 oder 10 Jahre 5% oder mehr Rendite einbringt ?

Vorteile werden sie sich dadurch sicher erhoffen, das stimmt schon :D Aber wer tut das nicht? Wenn es nur einen Gewinner und einen Verlierer gibt, wäre das natürlich nicht wünschenswert. Aber hin und wieder gibt's im Leben ja auch Win-Win-Situationen, in denen beide Seiten profitieren können. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von odensee

vor 1 Stunde schrieb redwood:

Ich bin ja nun bei weitem kein Profi,

ich auch nicht....

 

Zitat

aber du hast etwas wichtiges angesprochen, nämlich das Bauchgefühl bei der Sache. Sachwerte fühlen sich für mich bislang tatsächlich handfester an, als Papierwerte.

... aber meiner bescheidenen Laienmeinung nach sind Aktien(fonds) eher mehr als weniger "Sachwerte" im Vergleich zu irgendwelchen Verträgen über Schiffscontainer oder LED-Leuchten. 

 

vor 1 Stunde schrieb redwood:

aber deswegen muss man ja nicht alles schwarz sehen, denke ich

Container wurden bis vor kurzer Zeit auch hier im WPF als eine gute Geldanlage gesehen. Jedenfalls von einigen "Foristen"...

 

edit: wenn du unbedingt Sachwerte haben willst: nimm Immobilien oder Gold (beides "real" zum Anfassen) (ernstgemeint!)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0