ETF Anfänger braucht Hilfe

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Geschrieben · bearbeitet von Lalle

Tag Leute,

 

ich hab im Thema "Alternative Kapitalanlagen" "gedroht" dass ich hier aufschlage und dumme Fragen stelle :)

 

So, hier bin ich. Ich möchte einen Sparplan beginnen und blicke nicht ganz durch.

 

Im Moment möchte ich 50 Euro pro Monate einsetzen, die im Laufe der Jahre natürlich erhöht werden soll, im Moment möchte ich das ganze System mal kennenlernen, außerdem fliest wie im anderen Thread schon geschrieben, einiges an Kohle in Auto und vor allem Haus...

Möchte mir ein Depot aufmachen, doch weiß ich leider nicht wo bzw. was am besten für mich wäre.  Flatex, Justetf, Ing Diba? Möchte dazusagen, ich komme aus Österreich falls das relevant ist (imho gibts keinen Sparfreibetrag in Ö?)

 

An ETFs hätte ich mir folgende rausgesucht:

 

2 ETFs: Vanguard FTSE Developed World UCITS ETF und Vanguard FTSE Emerging Markets UCITS ETF

1 ETFs Vanguard FTSE Developed World UCITS ETF

 

oder

 

ISHARES CORE MSCI WORLD UCITS ETF - USD ACC

ISHARES MSCI EMERGING MARKETS IMI UCITS ETF - USD ACC

 

Kann man das so machen :D ? Oder lieg ich da komplett falsch? Hab auch nach dieser Holzmeier Tabelle gesucht, aber da versteh ich ehrlich gesagt nur Bahnhof

 

Mit meiner geringer Sparsumme tendiere ich jedoch erstmal zu einem ETF.

Sorry für meine (wahrscheinlich) wirklich dämlich Fragen, aber evtl kann da wer für mich Klarheit schaffen? Die Anfängerthreads hab ich schon durch - ich bin auf jeden Fall der Buy und Hold Typ und möchte mich ausser bei zukünftigen Rebalancing niicht in die ETFs einmischen...

 

Ach so, Anlagehorizont mal rund ca. 30 Jahre für Altersvorsorge, Summe soll mittelfristig auf 500 Euro erhöht werden

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Geschrieben

Schau doch mal bei justetf, welche Banken dir für Sparpläne in Höhe von 25 EUR oder 50 EUR zur Auswahl stehen

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Geschrieben

Bei 50 Euro und Österreich bleibt Dir nur Flatex. Selbst dann hast Du in % noch, für einen ETF, gigantische Kaufspesen von 3%, bei 2 wären es schon 6%, andere raunzen wenn es 0,5 statt 0 sind.

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Geschrieben · bearbeitet von hirtenhund

vor 4 Stunden schrieb CobbDouglas:

Bei 50 Euro und Österreich bleibt Dir nur Flatex. Selbst dann hast Du in % noch, für einen ETF, gigantische Kaufspesen von 3%, bei 2 wären es schon 6%, andere raunzen wenn es 0,5 statt 0 sind.

So ist es. Man kann natürlich ausländische Broker verwenden, die korrekte Versteuerung ist dann bei Fonds aber schwierig bis praktisch unmöglich.

 

Wenn ich dich richtig verstehe, möchtest du einen kleinen Betrag in ETF investieren, um Erfahrung zu sammeln – ernst wird es dann in frühestens sechs Jahren. Quasi ein psychologisches Selbstexperiment. Das finde ich grundsätzlich nicht schlecht. Dann würde ich aber auf Sparpläne verzichten und für einen kleineren Betrag zwei ETF kaufen, die dir Freude bereiten. Zwei nicht, weil sie sinnvoller wären als ein einziger (sind sie nicht), sondern weil aus der unterschiedlichen Performance ein gewisser didaktischer Mehrwert entstehen kann. Die von dir genannten Fonds sind prinzipiell geeignet. Der gewählte Betrag sollte so klein sein, dass du ihn notfalls verschmerzen kannst, aber doch so groß, dass du ein gewisses Interesse daran hast, dass das Geld nicht verloren ist. Ein halbes bis ganzes Monatsgehalt wäre da so meine Rechengröße. Der Zeitpunkt ist auch ganz gut gewählt: Es ist zumindest nicht ganz unwahrscheinlich, dass es in den nächsten sechs Jahren zu einem mittleren oder größeren Kurseinbruch kommt.

 

Ein sinnvolles Investment im Gesamtkontext ist das isoliert betrachtet natürlich nicht, aber im Idealfall trägt es zu einem besseren Verständnis der eigenen Anlegerpsyche bei. Das klingt jetzt sicher etwas überheblich, aber meine Geldanlagen haben sich auch aus einem gewissen psychologischen Interesse heraus entwickelt.

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Geschrieben

vor 16 Stunden schrieb CobbDouglas:

Bei 50 Euro und Österreich bleibt Dir nur Flatex. Selbst dann hast Du in % noch, für einen ETF, gigantische Kaufspesen von 3%, bei 2 wären es schon 6%, andere raunzen wenn es 0,5 statt 0 sind.

Bleiben das nicht 3%!?

ETF 1 mit 100€ bei 3% macht 3€.

ETF2 mit 100€ bei 3% macht 3€.

Das sind 6€ bei 200€. Also 3% und nicht 6%.

Oder sehe ich das falsch?

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Geschrieben

Es sind 1,5 Euro (plus ATC, die hier aber kaum noch was ausmachen) pro Sparplanausführung. Bei 50 Euro pro Monat aufgeteilt auf 2 ETF also 3 Euro Kosten bzw. 6%. Das ist aber nur ein theoretischer Wert, in der Regel ist der Mindestbetrag ohnehin 50 Euro, dann bliebe bei 2 ETFs und 50 Euro Sparrate nur die 2-monatliche-Ausführung oder 1 ETF monatlich, jeweils mit 3% Kosten. Bei 200 Euro im Monat wären die Spesen mit 0,75%+ATC eh schon moderat.

 

Alternativ gibt es aber bei Flatex.at auch Comstage, db x-tracker und Lyxor gebührenfrei (wieder von den ATC abgesehen). Das wäre hier wohl die logische Wahl wenn es um eine günstige Dauerlösung mit geringer Sparrate ginge, wenn es nur ums testen geht ist diese Einschränkung vllt gar nicht gewollt bzw. relativ (absolut sind es trotzdem Peanuts) hohe Spesen in Ordnung?

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Geschrieben

Am 15.5.2018 um 20:31 schrieb CobbDouglas:

Bei 50 Euro und Österreich bleibt Dir nur Flatex. Selbst dann hast Du in % noch, für einen ETF, gigantische Kaufspesen von 3%, bei 2 wären es schon 6%, andere raunzen wenn es 0,5 statt 0 sind.

Spannender Hinweis, danke dafür. Ich lebe ja auch in Österreich und informiere mich momentan rund ums Geld investieren. Ich hätte jetzt nicht gedacht, dass es zwischen Österreich und Deutschland da solche Unterschiede gibt. Flatex ist aber eigentlich ein deutscher Onlinebroker, oder? Warum ist der dann der einzige, der auch in Österreich als Alternative bleibt? 

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Geschrieben

Deutsch aber mit Niederlassung in Österreich und der einzige Broker der ETF-Sparpläne, keine Depotgebühren und steuereinfach kombiniert. Ich bin selber noch kein Kunde aber habe mich mittlerweile überzeugen lassen dort zumindest ein Zweitdepot um Spesen zu sparen zu eröffnen. Bei sehr kleinen Beträgen fehlen schlicht in Österreich die Alternativen, der Kauf über die Börse (so habe ich es bisserl gehandhabt) scheidet aus, Mindestdepotgebühren treffen ganz kleine auch überproportional und Aufwand mit der selbstständigen Versteuerung steht bei sehr kleinen Beträgen auch in keiner Relation zum Aufwand. Bei größeren Beträgen gibt es eher Alternativen, es geht dann auch ohne Sparplan zu vertretbaren Konditionen (easybank, dadat, hellobank etc,), die Depotgebühren werden in % geringer und selber versteuern, und damit andere Diskonter aus dem Ausland (zb DeGiro) können zumindest eine Überlegung wert sein. Kurzfristig dürfte dadat auch nicht so schlecht sein, zumindest bis Ende 2019 keine Depotgebühren für Neukunden und auch sonst etwa auf Flatex Niveau, aber mit Gebühr fürs Verrechnungskonto und auf Dauer auch Depotgebühren.

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Geschrieben

Hallo, wo ist der Unterschied zum Comstage, db-xtracker zu den von mir rausgesuchten?

 

Gewollt sind die Spesen nicht ;) aber wenn sie da sind kann ich wohl nichts machen. In naher Zukunft (5 bis 6 Jahren) sollen im besten Fall zw. 300 und 500 Euro evtl sogar mehr investiert werden.  Mal schauen wie sich unsere Gehälter bis dahin entwickeln...

 

Die Idee mit dem halben bzw ganzen Monatsgehalt finde ich auch nicht blöd. Könnte man ja als Grundstamm nehmen. Bei der geringen Summe werd ich auch erstmal bei einem ETF bleiben.

 

Mfg

 

 

 

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