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Altersvorsorge/BU/sonstiges - eure Bewertung

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Geschrieben

Guten Morgen zusammen,

 

ich würde gerne mal eine Einschätzung von euch zu meiner Versicherung und Vorsorgesituation haben.

 

- Ich werde jetzt 30 und bin in einer leitenden Position bei einem Mittelständler.

- Mein Gehalt inkl. Variable liegte bei rund 100k€

- meine Frau und ich haben seit 2016 ein Haus, welches wir bis ca 2035 abzahlen werden (im Zweifel aber ein paar Jahre schneller)

- Ich besitze folgende Versicherungen neben den gesetzmäßigen als Arbeitnhemer kaum zu umgehenden (gesetzliche Renten-, Arbeitslosenversicherung)

  • PKV inkl. verlängerte/erhöhte Krankentagegeldversicherung und Beitragsreduktionsbeitrag im Alter + Pflege auf gestzlicher Basis (Barmenia) (620€/Monat)
  • private Pflegeversicherung zur Verdopplung der Pflegesätze (Allianz) (20€/Monat)
  • Familienechtschutz für alle Bereiche (20€/Monat), Familienhaftpflicht (8€/Monat), Wohngebäude inkl. Elementar (40€/Jahr), Hausrat (10€/Monat), Vollkasko für Jahreswagen (35.000km/Jahr; 100€/Monat)
  • Risikolebensversicherung zur Rückdeckung des Hausdarlehens

 

Bis hierhin finde ich aktuell nichts auffällig :-)

 

Darüber hinaus habe ich zwei kleine Bausparverträge (15k€). Dies ehabe ich aber gekündigt.

Ich würde das Geld gerne anders einsetzen.

Eigentlich dachte ich an MSCI World aber mein Finanzberater hat mir den Frankfurter Fond für Stiftungen und Flossbach von Storch Growth empfohlen.

Diese seien t nach Abzug ihrer Kosten genauso performant aber sind in den Vergangenen Krisen (2000/2001 .com/World Trade Center und 2008 Finanzkrise) besser gemanaged worden, d.h. weniger stark abgefallen.

Insbesondere interessant, wenn man das Geld in Krisenzeiten doch brauchen würde.

Ich würde in beide Fonds mit jeweils 10k€ reingehen und monatlich jeweils 100€ einzahlen --> Ziel Altersvorsorge; Laufzeit dadruch 30-37 Jahre.

 

Was haltet ihr von dieser Idee? Gibt es bessere Varianten oder klingt das erst einmal nicht schlecht?

 

 

Darüber hinaus habe ich eine BU inkl. Rente bei der Alten Leipziger.

Abgesichert sind aktuell nach 2.700€ netto bis zum 62. Lebensjahr (das wollte ich so). Ich habe eine theoretische jährliche Dynamik von 10%, die aber nicht zum tragen kommen muss (keine Gesundheitsprüfung).

Die Rentenbeiträge werden in die schon oben angeführten Fonds investiert. Standalone kostet die BU 98 €/Monat und inkl. der Rente 198€/Monat.

Vorteil hierbei ist, dass ich in der Konstallation aber den kompletten Beitrag steurlich absetzen kann.

 

 

Insbesondere bei den Punkten BU mit Rente und Neuanlage bin ich unsicher.

 

Wie denkt ihr hierüber? Gerne würde ich das Feedback von Forenmitgliedern hören.

 

Viele Grüße

Omega88

 

 

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Geschrieben

vor 12 Minuten schrieb Omega88:

Darüber hinaus habe ich eine BU inkl. Rente bei der Alten Leipziger.

Abgesichert sind aktuell nach 2.700€ netto bis zum 62. Lebensjahr (das wollte ich so). Ich habe eine theoretische jährliche Dynamik von 10%, die aber nicht zum tragen kommen muss (keine Gesundheitsprüfung).

Die Rentenbeiträge werden in die schon oben angeführten Fonds investiert. Standalone kostet die BU 98 €/Monat und inkl. der Rente 198€/Monat.

Vorteil hierbei ist, dass ich in der Konstallation aber den kompletten Beitrag steurlich absetzen kann.

 

 

Insbesondere bei den Punkten BU mit Rente und Neuanlage bin ich unsicher.

 

Wie denkt ihr hierüber? Gerne würde ich das Feedback von Forenmitgliedern hören.

 

Viele Grüße

Omega88

 

 

Sprich 50,5 / 49,5 (RV / BUZ). Basisrente? Falls ja: Was meint in diesem Zusammenhang "netto" genau? Zu den anderen Versicherungen ließe sich sicherlich einiges anmerken, allein, es fehlen die relevanten Informationen.

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Geschrieben

Ja genau eine Basisrente mit der genannten Aufteilung.

Im Falle der BU bekomme ich aus der BU 2.700 €/Monat und der Rentenanteil würde trotzdem weiter gespart werden.

 

Welche Infos kann ich noch zur Verfügung stellen?

 

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Geschrieben · bearbeitet von Matthew Pryor

Zunächst einmal ist anzumerken, dass die Beiträge derzeit nicht komplett abzugsfähig sind. Der Anteil liegt für das Jahr 2018 bei 86% und steigt gleichmäßig pro Jahr um 2%. Voll anrechenbar sind Basisrenten demnach erstmalig im Jahr 2025. Demgegenüber steht die Besteuerung der Rente. Das sollte zuvorderst bei der BU beachtet werden, denn das macht die tatsächliche Nettorente schwer kalkulierbar. Stand heute müssten von der Jahresrente (32.400 €) 76% versteuert werden. Und auch dieser Betrag steigt jährlich an. Dazu kommt: Rentenerhöhungen sind voll zu verbeitragen. Es kann also schlimmstenfalls passieren, dass über einen kurzen Zeitraum Steuern "gespart" werden, die dann aber über einen langen Zeitraum doppelt und dreifach zu erstatten sind. Ich würde dieses Risiko nicht haben wollen. 

Was den Blumenstrauß an anderen Versicherungen betrifft: Hierfür gibt es einen Leitfaden, siehe hier. Falls in dieser Hinsicht Interesse bestehen sollte, sind weitergehende Informationen natürlich nützlich. Man könnte bspw. die Frage erörtern, ob bezüglich der PKV noch an Stellschrauben gedreht werden kann, aktuell wird der maximale Arbeitgeberzuschuss schließlich offenbar noch nicht ausgeschöpft...

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Geschrieben

Hallo Omega88

Ich unterstelle, es sind bzgl. der Fondsanlage die Fonds A0M43Y (FvS Multi Asset Growth R) und der Frankfurter Fond für Stiftungen (A0M8HD). Zur Crashzeit 2000/2001 gab es beide Fonds noch nicht, erst den Crash 2008/2009 haben alle mitgemacht. Dazu sende ich eine Grafik zum Kursverlauf im Anhang. Der Stiftungsfonds ist aber von 55 € je Anteil auf 35 €/Anteil = 40% gefallen. Der FvS war wesentlich stabiler, Kunststück, ist ja auch ein Mischfonds mit max. 75% Aktienanteil und bis zu 20% Edelmetallanteil.

 

Über den Fondsmix selbst KÖNNTE man reden, grundsätzlich kann man ihn aber auch so hinnehmen. Vorausgesetzt, Du bekommst Rabatt auf die Ausgabeaufschläge, idealerweise 100%. 

 

Je 2* 10.000 € in die Fonds zu packen und dann eine Rate hinterher zu schicken, halte ich für nicht sehr umsichtig. Was mir bei solchen Plänen oft fehlt, sind die sichern Geldanlagen. Die gehören zu einer Gesamtbetrachtung dazu. Sie bringen derzeit keinen Gewinn, klar, sind aber dennoch Bestandteil einer Investition. Die benötigt man, wenn man etwas strategisch vorgehen will. Wenn die Börse 30%, oder wie viel auch immer, nachgegeben hat, hat man doch günstige Kaufkurse. Dann braucht man Geld.    

Ich empfehle, darüber nachzudenken, ETWA 10.000 € in einen sicheren Hafen zu legen (meinetwegen auf dem Verrechnungskonto zu 0% Zinsen) und erst nach einem Börsenverfall zu investieren.

 

Viel Erfolg

Framal

Fondsmix.pdf

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Geschrieben

Interessante Konstellation...

Step 1 - bevor man über irgendwelche Fondsanlagenstrategien und einen evtl. Börsenverfall nachdenkt, würde ich erstmal an den Basics (=garantierte Rendite) arbeiten

- maximale Ausschöpfung des AG-Zuschuss zur PKV zwecks Maximierung Alterungsrückstellung (a - über Optimierung Selbstbehalt  b - über Optimierung Altersenlastungsbaustein)

- Renditeoptimierung über Vorauszahlung des PKV Beitrages für 2,5 Jahre -> Platz/Luft für andere Versicherungen zum Absetzen

Step 2 - Optimierung BU Absicherung (Endalter 62 kommentier ich jetzt mal nicht) 
- steuerliche Betrachtung: Wieviel bleibt im Leistungsfall nach Steuer übrig (Meine Prognose: nicht ausreichend)

- Leistungsfallbetrachtung generell: wird die Hauptversicherung nicht nur beitragsfrei gestellt, sondern auch dynamisch weiter erhöht (nur so ergibt die Kopplung einen Sinn)

- ggfls. Erhöhung notwendig? (vermutlich ja - Empfehlung: Fehler nicht wiederholen sondern Schicht III)

 

Step 3 - Optimierung der Anlagestrategie

- Basisrente (BU raus, in Schicht III ausgliedern) steuerlich optimieren über jährliche Zuzahlungen oder doch lieber ETF? (Als Synonym für eigene Kapitalanlage)
- u.a. liquide Anlage suchen für Step 1 - auch in den kommenden Jahren.

 

So - grob geschildert - würde ich an das Thema ran gehen.

 

 

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