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Plan für erstes ETF-Depot - Feedback?

Geschrieben

Liebes Wertpapier-Forum,

mit dem nahenden Ende meines Studiums und einigem Geld auf meinen Konten, das seit meiner Hochschulreife unangetastet dort herumliegt, ist mir der Gedanke gekommen, dass für mich nun (ganz subjektiv) die Zeit gekommen ist, mich mit dem Auf- und Ausbau meines Vermögens zu befassen. Seit dieser Einsicht sind nun einige Monate verstrichen und in der Zwischenzeit habe ich "Souverän Investieren" von Gerd Kommer sowie viele der angepinnten Fäden des WPFs zum Thema ETFs quergelesen. Denke also, dass ich grob im Bilde bin - was Missverständnisse oder Falschauffassungen meinerseits natürlich nicht ausschließt. Inzwischen bin ich an dem Punkt, dass ich ich mich gerne an das konkrete Umsetzen meiner Ideen machen würde. Daher wäre ich ganz dankbar für Kommentare oder Ratschläge eurerseits zu meinen Plänen. Im Folgenden die wichtigsten Informationen dazu:

 

1. Erfahrungen mit Geldanlagen

Keine. Ich habe nie selbst Geld angelegt.

 

2. Darstellung von bereits vorhandenen Fondspositionen

- etwa 500 Anteile am SEB ImmoInvest (ISIN: DE0009802306)

Hierzu muss ich sagen, dass ich die Anteile (vor meinem 18. Geburtstag) vererbt bekommen habe. Mit meinem 18. Lebensjahr war der Fonds dann bereits in der Abwicklung begriffen und da die Angelegenheit damals für mich einfach nur "bäh" war, habe ich die Anteile bisher einfach gehalten und die Ausschüttungen eingestrichen.

 

3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage

Ich möchte den zeitlichen Aufwand langfristig minimieren. Mir ist bewusst, dass dennoch gerade zu Beginn entsprechend Zeit zur Einarbeitung notwendig ist.

 

4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten

Prinzipiell sind keinerlei weitere Personen von mir abhängig und ich brauche auch nicht viel Geld, um komfortabel leben zu können. Gleichzeitig ist mein Einkommen die nächsten drei Jahre nicht sonderlich hoch und ich muss im Anschluss an die Promotion den Einstieg ins Berufsleben durchbringen. Ich kann nicht einschätzen, wie sich das anlassen wird. Weiters fehlt mir wie eingangs erwähnt jegliche Erfahrung mit risikoreichen Geldanlagen - ich möchte nur ungern einen Plan ersinnen und dann nach einem halben Jahr feststellen, dass ich das mit diesem verbundene Risiko psychisch nicht tragen kann. Daher schwebt mir vor: eine 40/60 Aufteilung auf risikoarme/risikoreiche Anlageformen. Ich behalte mir dabei vor, die Gewichtung in einigen Jahren zugunsten eines höheren Anteils risikobehafteter Anlageformen zu verändern, wenn ich mich an das Prinzip ETFs gewöhnt habe und meine Einkommenssituation besser geworden ist. Grundsätzlich ist mir natürlich klar, dass Rendite nicht von ungefähr kommt...

 

Optionale Angaben:

1. Alter

23.

 

2. Berufliche Situation

Auf drei Jahre an der Uni als WiMi angestellt; ich arbeite an meiner Promotion.

 

3. Sparer-Pauschbetrag ausgeschöpft?

Na, mit den Anteilen am SEB ImmoInvest sicherlich nicht. ^^

 

Über meine Fondsanlage

1. Anlagehorizont

Lange! > 30 Jahre

 

2. Zweck der Anlage

Vermögensaufbau/Altersvorsorge.

 

3. Einmalanlage und/oder Sparplan?

Beides.

 

4. Anlagekapital

Da ich nicht weiß, wie schnell ich nach der Promotion eine Stelle finde, habe ich mich dazu entschieden, meinen "Notgroschen" so auszurichten, dass ich von diesem komfortabel ein halbes Jahr meinen Unterhalt bestreiten kann. Danach habe ich noch ungefähr 28.000 € zum Anlegen übrig. Als monatliche Sparrate sind zusätzlich 250 € angedacht sowie immer dann, wenn ich über einige Monate zusätzlich überflüssiges Geld angehäuft habe, kleinere Einmalanlagen.

 

So viel dazu. Wie schaut mein Plan nun aus?

Risikoarmer Teil der Anlage: Das Geld wollte ich ehrlich gesagt erst einmal bloß auf einem Konto parken. Kurzlaufende Staatsanleihen von Staaten höchster Bonität scheinen ja nicht so der Bringer zu sein derzeit... Habt ihr da anderweitige Vorschläge?

 

Risikobehafteter Teil der Anlage: Soll neben einer Einmalanlage ein ETF-Sparplan (bei der comdirect) werden. Nach einigem Herumlesen hier im WPF liebäugele ich sehr mit einem 3 ETF-Depot, das sich mit der Gewichtung 50/20/30 auf World/Europa/EM verteilt. Ich weiß, dass man sich bei einem monatlichen Anlagebetrag von 150 € sehr darüber streiten kann, wie sinnvoll es nun ist, 3 ETFs zu besparen - von wegen filetierter peanuts und so. In irgendeinem der Fäden hier wurde aber auch mal die Perfomance der hier gängigen 2/3/4 ETF-Depots miteinander verglichen und da war dann doch ein Unterschied zwischen der 2 ETF-Lösung (MSCI World/EM) und der 3 ETF-Lösung zu erkennen. Außerdem bin ich derzeit nicht ganz komfortabel damit, bei der 2 ETF-Lösung sehr viel USA im Depot zu haben. Wenn ihr jedoch gute Argumente für die 2 ETF-Lösung habt, bin ich offen. Momentan ist die Devise bei mir bloß auch: Lieber gleich die Schiene mit 3 ETFs (stur durch-)fahren, bevor ich mir dann im 5 Jahren nochmal Gedanken machen muss, inwiefern ich Bestände auf einen 3. ETF umschichte oder welchen ich nun dazukaufe und... Naja.

 

Welche ETFs schweben mir da vor?

 

MSCI World: iShares MSCI World UCITS ETF (WKN: A0HGV0 - TER: 0.5 % - ausschüttend - physisch replizierend) oder UBS ETF (LU) MSCI World UCITS ETF (USD) (WKN: A0NCFR - TER: 0.3% - ausschüttend - physisch replizierend) - Würde hier eher zum ETF von iShares tendieren, da die TD vom UBS-ETF scheinbar nicht so gut ist wie die des ETFs von iShares?

 

Europa: Da bin ich beim Recherchieren passender ETFs über den UBS ETF (LU) MSCI EMU Socially Responsible UCITS ETF (WKN: A1JA1T - TER: 0.28 % - ausschüttend - physisch replizierend) gestolpert und finde den eigentlich ganz gut. Mit den > 20 Aktien, die er enthält, sollte er zum Abbilden des MSCI EMU ja auch nicht prinzipiell ungeeignet sein, richtig? Wie steht ihr hier im Forum zu nachhaltigen ETFs? Habe bei der Forensuche nichts dazu finden können. Ansonsten wäre der iShares STOXX Europe 600 UCITS ETF (DE) (WKN: 263530 - TER: 0.20% - ausschüttend - physisch replizierend) noch eine Option für mich.

 

Emerging Markets: Da habe ich den iShares MSCI Emerging Markets UCITS ETF (Dist) (WKN: A0HGWC - TER: 0.75 % - ausschüttend - optimiertes Sampling) ins Auge gefasst.

 

Anmerken hierzu muss ich noch, dass ich die ähnlichen ETFs von Vanguard hier erst einmal außen vor gelassen habe, da ich nicht verstehe, weshalb sie laut der wichtigsten Anlegerinformationen in der RK 6 eigeordnet werden und die anderen hier gelisteten ETFs in der RK 5 - obwohl sie doch einen vergleichbaren Index abbilden sollten. Kann mir da jemand auf die Sprünge helfen? Ich verstehe es nur irgendwie nicht und bevor ich Anteile kaufen will, möchte ich den Unterschied da verstehen. Die niedrige TER der Vanguard-ETFs ist ja schon schick an sich...

 

Ich denke, das war fürs Erste alles. Ich freue mich auf Kommentare dazu! Und Rückfragen selbstverständlich auch.

 

Viele Grüße,

Zeitdilatation

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Geschrieben

Willkommen im Forum.

 

Nur kurz zum Punkt mit den Risikoklassen:

vor 17 Minuten schrieb Zeitdilatation:

... weshalb sie laut der wichtigsten Anlegerinformationen in der RK 6 eigeordnet werden und die anderen hier gelisteten ETFs in der RK 5

Ich sehe keinen Unterschied, denn im KIID steht auch RK5: https://api.vanguard.com/rs/gre/gls/1.1.0/documents/3850/de

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Geschrieben

Hallo xfklu, 

danke Dir für Deine Antwort. 

Bei den Vanguard-ETFs hätte ich wohl präziser sein müssen. Es sind nämlich gerade der Vanguard FTSE Developed Europe UCITS ETF sowie der Vanguard FTSE Emerging Markets UCITS ETF, die laut KIID der RK 6 zugeordnet werden. Die von mir im ersten Posting angeführten ETFs gehören aber sonst alle zur RK 5 - das hatte mich ein wenig irritiert. Das ist beim Vanguard FTSE Developed World natürlich nicht der Fall, wie Du ganz richtig einwendest. 

 

Viele Grüße, 

Zeitdilatation

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Geschrieben

Im KIID lese ich: (Vanguard FTSE Developed Europe UCITS ETF, ISIN IE00B945VV12)

 

Zitat

Der Fonds wird aufgrund der Art der Anlagen, die die nachfolgend
angegebenen Risiken beinhalten, mit 6 bewertet. Diese Faktoren können
sich auf den Wert der Anlagen des Fonds auswirken oder zu Verlusten
für den Fonds führen.
- Der Wert von Aktien und aktienbezogenen Wertpapieren kann durch die
täglichen Bewegungen am Aktienmarkt beeinträchtigt werden. Andere
Einflussfaktoren sind politische und wirtschaftliche Nachrichten,
Unternehmensgewinne und signifikante Unternehmensereignisse.
- Veränderungen der Wechselkurse können sich negativ auf die Rendite
Ihrer Anlage auswirken.
- Das Anlagerisiko ist in spezifischen Sektoren, Ländern, Währungen oder
Unternehmen konzentriert. Dies bedeutet, der Fonds ist sensitiver
gegenüber lokalen Wirtschafts-, Markt-, politischen oder aufsichtsrechtlichen
Ereignissen.

eine nachvollziehbare Begründung, finde ich. Deine Frage müsste daher eher lauten: warum ist das Socially Responsible-Ding in RK5 und nicht in RK6?

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Geschrieben

vor einer Stunde schrieb Zeitdilatation:

...

 

Welche ETFs schweben mir da vor?

 

MSCI World: iShares MSCI World UCITS ETF (WKN: A0HGV0 - TER: 0.5 % - ausschüttend - physisch replizierend) oder UBS ETF (LU) MSCI World UCITS ETF (USD) (WKN: A0NCFR - TER: 0.3% - ausschüttend - physisch replizierend) - Würde hier eher zum ETF von iShares tendieren, da die TD vom UBS-ETF scheinbar nicht so gut ist wie die des ETFs von iShares?

Warum nicht den A1XEY2 mit einer TER von 0.19% - ausschüttend - physisch replizierend?

 

vor einer Stunde schrieb Zeitdilatation:

Emerging Markets: Da habe ich den iShares MSCI Emerging Markets UCITS ETF (Dist) (WKN: A0HGWC - TER: 0.75 % - ausschüttend - optimiertes Sampling) ins Auge gefasst.

Auch hier die frage, warum nicht den A2JDYF mit einer TER von 0.25% - ausschüttend - optimiertes Sampling?

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Geschrieben · bearbeitet von Zeitdilatation

vor 18 Stunden schrieb odensee:

Im KIID lese ich: (Vanguard FTSE Developed Europe UCITS ETF, ISIN IE00B945VV12)

 

Zitat

Der Fonds wird aufgrund der Art der Anlagen, die die nachfolgend
angegebenen Risiken beinhalten, mit 6 bewertet. Diese Faktoren können
sich auf den Wert der Anlagen des Fonds auswirken oder zu Verlusten
für den Fonds führen.
- Der Wert von Aktien und aktienbezogenen Wertpapieren kann durch die
täglichen Bewegungen am Aktienmarkt beeinträchtigt werden. Andere
Einflussfaktoren sind politische und wirtschaftliche Nachrichten,
Unternehmensgewinne und signifikante Unternehmensereignisse.
- Veränderungen der Wechselkurse können sich negativ auf die Rendite
Ihrer Anlage auswirken.
- Das Anlagerisiko ist in spezifischen Sektoren, Ländern, Währungen oder
Unternehmen konzentriert. Dies bedeutet, der Fonds ist sensitiver
gegenüber lokalen Wirtschafts-, Markt-, politischen oder aufsichtsrechtlichen
Ereignissen.

eine nachvollziehbare Begründung, finde ich.

Ah. Wenn ich den Vanguard FTSE Developed Europe UCITS ETF hinsichtlich seiner Zusammensetzung (Länder, Bestandteile, größte Positionen) mit dem oben angeführten iShares-ETF auf den STOXX Europe 600 vergleiche, habe ich trotzdem irgendwie den Eindruck, dass das im Grunde nur ein marginaler Unterschied zwischen beiden ETFs sein kann - der im Falle der Vanguard-Option dennoch Ausschlag zur Einordnung in die RK 6 gibt? Aber gut, ich nehme es jetzt erst einmal so hin.

 

vor 18 Stunden schrieb odensee:

Deine Frage müsste daher eher lauten: warum ist das Socially Responsible-Ding in RK5 und nicht in RK6?

Hmm, der ETF auf den MSCI EMU SRI enthält ja auch immer noch 60 verschiedene Titel (vgl. 248 Titel beim MSCI EMU). Gibt es nicht diese Faustregel, dass 20 bis 30 Titel im Grunde reichen, um ausreichend innerhalb einer Anlageklasse (also hier halt Aktien von Large und Mid Cap Unternehmen aus zehn Ländern der Eurozone) diversifiziert zu sein? Aber wenn ich das so schreibe, frage ich mich dann doch auch schon wieder selbst, warum da im Vergleich zu wesentlich umfassenderen ETFs die RK 5 rumkommt. Werde ich drüber nachdenken.

 

vor 18 Stunden schrieb silentbob:

Warum nicht den A1XEY2 mit einer TER von 0.19% - ausschüttend - physisch replizierend?

Traurig, aber wahr: Weil ich im Wesentlichen über die comdirect nach besparbaren ETFs geschaut hatte und diese den ETF nicht führt. Was jetzt rückblickend vielleicht die falsche Reihenfolge gewesen ist. ;) Ich sehe, da muss ich noch mehr vergleichen - denn den von Dir vorgeschlagenen ETF finde ich nicht schlecht. Hätte aber halt auch gerne alles in einem Depot und nicht in drei verschiedenen am Ende. (Kurzfristige Sparplanaktionen sind mir da erst einmal egal.)

 

vor 18 Stunden schrieb silentbob:

Auch hier die frage, warum nicht den A2JDYF mit einer TER von 0.25% - ausschüttend - optimiertes Sampling?

Der ist nirgends sparplanfähig, auch wenn ich ihn hübsch finde. Würde bei den aktuell möglichen Sparraten schon gerne um Orderprovisionen herumkommen. Fände ich sonst irgendwie unverhältnismäßig. Und wie ist bei dem von Dir genannten ETF das geringe Fondsvolumen zu beurteilen? Gibt sich das in diesem Fall wahrscheinlich mit der Zeit? Ist ja auch noch recht jung.

 

Ich merke schon selbst, dass ich über die ETF-Auswahl nochmal eine Runde brüten muss. Und wenn ich dann einen neuen Portfolio-Vorschlag habe, stelle ich ihn sicherlich nochmal hier rein. Das sollte zeitnah passieren; im Juli will ich mit dem Sparen anfangen. Hilft ja auch nichts, wenn ich noch einmal ein halbes Jahr (unkonstruktiv!) darüber nachdenke und mein Geld weiter herumliegt.

 

VG,

Zeitdilatation

 

Edit: Aber so zur generellen Depotaufteilung etc. gibt's keine Kommentare? Auch da wäre ich natürlich interessiert. Ansonsten, wenn der grobe Plan in euren Augen so klar geht: Auch gut. Freut mich natürlich dann. ;)

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Geschrieben · bearbeitet von troi65

vor 30 Minuten schrieb Zeitdilatation:

Edit: Aber so zur generellen Depotaufteilung etc. gibt's keine Kommentare? Auch da wäre ich natürlich interessiert. Ansonsten, wenn der grobe Plan in euren Augen so klar geht: Auch gut. Freut mich natürlich dann. ;)

Wie hoch ist denn der gem. #1 beschriebene risikolose Teil des Depots ?

Die anvisierte Cashreserve gehört jedenfalls nicht dazu .

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Geschrieben

Der A2JDYF ist nur die (neue) ausschüttende Variante vom A111X9, der wiederum riesig ist (gemeinsam über 10 Mrd USD) und die thesaurierende Variante ist sparplanfähig. Bei 45 Euro pro Monat Sparrate für den EM-Anteil kannst Dir ja durchrechnen wie sich der Vorteil der Ausschüttung (so es den für Dich gibt) zu etwaigen Kosten verhält.

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Geschrieben

vor einer Stunde schrieb troi65:

Wie hoch ist denn der gem. #1 beschriebene risikolose Teil des Depots ?

Die anvisierte Cashreserve gehört jedenfalls nicht dazu .

Die insg. 28.000 € sind das, was ich übrig habe, wenn ich das angepeilte "Überlebenspuffer" (wie auch immer) zur Zeit gelegt habe. 40 Prozent davon sind dann rund 11.000 Euro. In die ETFs sollen dann (gestaffelt) die restlichen 17.000 Euro.

 

vor einer Stunde schrieb CobbDouglas:

Bei 45 Euro pro Monat Sparrate für den EM-Anteil kannst Dir ja durchrechnen wie sich der Vorteil der Ausschüttung (so es den für Dich gibt) zu etwaigen Kosten verhält.

:D Valider Punkt. Hatte mir das mit den Ausschüttern ganz nett vorgestellt, von wegen Ausschüttungsbeträge gerade wieder zum Rebalancing zu nutzen. In der Zukunft eben... Aber gut, dann sehe ich auch zu, dass ich nochmal in mich gehe und die Sache Ausschütter vs. Thesaurierer reflektiere. Auch gerade im Hinblick auf Deinen Hinweis zum ETF auf den MSCI EMI IMI. ;)

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Geschrieben · bearbeitet von Mirage

vor 22 Stunden schrieb Zeitdilatation:

In irgendeinem der Fäden hier wurde aber auch mal die Perfomance der hier gängigen 2/3/4 ETF-Depots miteinander verglichen und da war dann doch ein Unterschied zwischen der 2 ETF-Lösung (MSCI World/EM) und der 3 ETF-Lösung zu erkennen.

Ich gehe 1. davon aus das er Unterschied gering war und 2. das über einen langen Zeitraum die 2 ETF Lösung besser gelaufen ist.  

Anyway, bei 150 Euro/Monat würde ich auf keinen Fall mehr als 1 ETF wählen. 

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Geschrieben

vor 3 Stunden schrieb Zeitdilatation:

Hatte mir das mit den Ausschüttern ganz nett vorgestellt, von wegen Ausschüttungsbeträge gerade wieder zum Rebalancing zu nutzen. In der Zukunft eben... Aber gut, dann sehe ich auch zu, dass ich nochmal in mich gehe und die Sache Ausschütter vs. Thesaurierer reflektiere. Auch gerade im Hinblick auf Deinen Hinweis zum ETF auf den MSCI EMI IMI. ;)

 

Ausschüttungen von Aktien-ETFs bringen Dir nur was um zwischen den einzelnen ETFs zu rebalancen, das sollte bei Deinen Beträgen aber auch recht lange über eine Anpassung der Sparrate gehen (bzw. sogar über die zwischenzeitlichen Extrakäufe, die kann man dann dafür gezielt verwenden). Schwieriger wird das Rebalancing zwischen Taggeld und Aktien. Bei steigenden Kursen ist auch das einfach, setzt man halt mal beim kaufen aus (statt parallel Ausschütter und sparen wie von Dir angedacht). Bei sinkenden Kursen musst Du aktiv umschichten, bei Ausschüttern umso mehr. Da zeigt sich dann der Unterschied zwischen Theorie und Praxis.

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Geschrieben

vor 11 Stunden schrieb Zeitdilatation:

Die insg. 28.000 € sind das, was ich übrig habe, wenn ich das angepeilte "Überlebenspuffer" (wie auch immer) zur Zeit gelegt habe. 40 Prozent davon sind dann rund 11.000 Euro. In die ETFs sollen dann (gestaffelt) die restlichen 17.000 Euro.

 

Das sind neue Infos , die so bisher nicht bekannt waren.

Persönlich bin ich ja eher für gerade Beträge ;) wie dies z.B. eine Aufteilung von 10 k zu 18 k ergeben würde.

Aber jeder wie er mag.

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Geschrieben · bearbeitet von silentbob

 

Zitat

Der ist nirgends sparplanfähig, auch wenn ich ihn hübsch finde. Würde bei den aktuell möglichen Sparraten schon gerne um Orderprovisionen herumkommen. Fände ich sonst irgendwie unverhältnismäßig. Und wie ist bei dem von Dir genannten ETF das geringe Fondsvolumen zu beurteilen? Gibt sich das in diesem Fall wahrscheinlich mit der Zeit? Ist ja auch noch recht jung.

Ich hab übersehen, dass du ausschließlich sparplanfähige ETFs suchst. Ich brauchte die Flexibilität und mir war es egal, ob es sparplanfähig war. Zum Fondsvolumen her würde ich vermuten, dass er weiter steigen wird. Der A0HGV0 war auch vor paar Jahren noch recht klein und schau, wo der heute gelandet ist ^^

 

Zitat

Edit: Aber so zur generellen Depotaufteilung etc. gibt's keine Kommentare? Auch da wäre ich natürlich interessiert. Ansonsten, wenn der grobe Plan in euren Augen so klar geht: Auch gut. Freut mich natürlich dann. ;)

Wenn dir so viel USA nicht schmeckt, dann besteht ja auch folgende Möglichkeit: MSCI Europe + MSCI USA. Jahre später kannst du dir vllt mit einer Einmalanlage ein EM dazukaufen. Vielleicht kannst du später deine Sparrate erhöhen. Dir muss es mit den Produkten gut gehen. Wir können dir nur Tipps und weitere Ideen geben. Später kannst du immer noch schauen, ob das passt oder weiterausgebaut werden soll. Bei deinem Betrag, würde ich auch nicht mehr als 2 ETFs nehmen.

 

Oder gibt es einen MSCI World ex U.S. ? ^^ Dann könntest du USA separat dazu nehmen xD 

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Geschrieben

vor 32 Minuten schrieb silentbob:

Oder gibt es einen MSCI World ex U.S. ? ^^ Dann könntest du USA separat dazu nehmen xD 

 

Es gibt sowohl einen iShares als auch SPDR MSCI ACWI ex U.S. ETF, jedoch werden die soweit ich weiß nur in den US angeboten bzw. würde es mich überraschen wenn die irgendwo sparplanfähig wären.

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Geschrieben

vor 19 Stunden schrieb Mirage:
Am 3.6.2018 um 22:27 schrieb Zeitdilatation:

In irgendeinem der Fäden hier wurde aber auch mal die Perfomance der hier gängigen 2/3/4 ETF-Depots miteinander verglichen und da war dann doch ein Unterschied zwischen der 2 ETF-Lösung (MSCI World/EM) und der 3 ETF-Lösung zu erkennen.

Ich gehe 1. davon aus das er Unterschied gering war und 2. das über einen langen Zeitraum die 2 ETF Lösung besser gelaufen ist.  

Anyway, bei 150 Euro/Monat würde ich auf keinen Fall mehr als 1 ETF wählen. 

Ich muss da auch nachträglich einräumen, dass ich das vom Lesen im angedeuteten Faden auch falsch im Hinterkopf behalten habe. Ich habe es nochmal nachgeschaut und Du hast vollkommen recht damit, dass sich die beiden Optionen (2 vs. 3 ETFs) nicht viel geben. Mein Versäumnis. :rolleyes: Dass eine Auffächerung auf etliche ETFs bei kleinen Sparraten nicht unbedingt sinnig ist, weiß ich ja. Andererseits denke ich mir, dass ich mir zumindest die Umschichtung von einen auf bspw. 2 ETFs durch Verkäufe in einigen Jahren sparen kann, wenn ich eben gleich mit zweien (oder drei, aber ich will's auch nicht übertreiben hier) anfange. Bekomme hier aber beim Ausführen gerade wieder das Gefühl: Ich mache es unnötig kompliziert.

 

vor 16 Stunden schrieb CobbDouglas:

Ausschüttungen von Aktien-ETFs bringen Dir nur was um zwischen den einzelnen ETFs zu rebalancen, das sollte bei Deinen Beträgen aber auch recht lange über eine Anpassung der Sparrate gehen (bzw. sogar über die zwischenzeitlichen Extrakäufe, die kann man dann dafür gezielt verwenden). Schwieriger wird das Rebalancing zwischen Taggeld und Aktien. Bei steigenden Kursen ist auch das einfach, setzt man halt mal beim kaufen aus (statt parallel Ausschütter und sparen wie von Dir angedacht). Bei sinkenden Kursen musst Du aktiv umschichten, bei Ausschüttern umso mehr. Da zeigt sich dann der Unterschied zwischen Theorie und Praxis.

Das hilft mir aber schon wieder sehr weiter. Genau für diese Unterschiede zwischen Theorie und Praxis habe ich das Ganze auch hier im WPF zur Diskussion gestellt - also danke Dir für den Hinweis! Man stellt sich ja zu Anfang vieles vor, was am Ende nicht der Realität entspricht.

 

vor 8 Stunden schrieb troi65:
vor 20 Stunden schrieb Zeitdilatation:

Die insg. 28.000 € sind das, was ich übrig habe, wenn ich das angepeilte "Überlebenspuffer" (wie auch immer) zur Zeit gelegt habe. 40 Prozent davon sind dann rund 11.000 Euro. In die ETFs sollen dann (gestaffelt) die restlichen 17.000 Euro.

 

Das sind neue Infos , die so bisher nicht bekannt waren.

Persönlich bin ich ja eher für gerade Beträge ;) wie dies z.B. eine Aufteilung von 10 k zu 18 k ergeben würde.

Aber jeder wie er mag.

Stimmt, das war nur implizit im Ausgangspost enthalten (und das anscheinend noch nicht einmal klar erkennbar). Und wenn's am Ende dann eben 10k und 18k werden als Aufteilung - ich habe wie Du nicht den inneren Drang, das Ganze auf 50 € genau gestaffelt zu machen. Wollte die Situation nur möglichst transparent machen für den Rest von euch. (Muss das Vereinfachen unnötig komplizierter Dinge in diesem Kontext noch etwas üben. ;) )

 

vor 6 Stunden schrieb silentbob:

Ich hab übersehen, dass du ausschließlich sparplanfähige ETFs suchst. Ich brauchte die Flexibilität und mir war es egal, ob es sparplanfähig war. Zum Fondsvolumen her würde ich vermuten, dass er weiter steigen wird. Der A0HGV0 war auch vor paar Jahren noch recht klein und schau, wo der heute gelandet ist ^^

Ich hätte es zugegebenermaßen auch einfach mal explizit hinschreiben können. ^^ Für jemanden, der noch eher neu in der Materie ist und schon gar nicht den Überblick hat, wie sich vor einiger Zeit aufgelegte ETFs hinsichtlich ihres Fondsvolumens entwickelt haben usw., schaut das auf den ersten Blick wohl einfach komisch aus. Aber Dein Hinweis macht schon Sinn und ich werde das bzw. die da zu treffenden Abwägungen generell im Hinterkopf behalten. Und nicht reflexhaft bei der ETF-Auswahl sofort vor Kandidaten mit geringerem Fondsvolumen weglaufen.

 

vor 6 Stunden schrieb silentbob:

[...] Dir muss es mit den Produkten gut gehen. Wir können dir nur Tipps und weitere Ideen geben. Später kannst du immer noch schauen, ob das passt oder weiterausgebaut werden soll. Bei deinem Betrag, würde ich auch nicht mehr als 2 ETFs nehmen.

Ja. Ich weiß ja, dass mir niemand von euch die Auswahl von ETFs abnehmen kann. Das soll es auch niemand, das ist nicht meine Intention. Der Input oder vielmehr die Denkanstöße, die ihr hier gebt, sind mir schon viel wert und ich denke, dass ich beim Überdenken meines bisherigen Plans davon sehr profitieren werde. Es beruhigt zudem, dass hier niemand die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen und "Kind, mach das nicht!" geschrien hat. Damit bin ich schon glücklich. ;) 

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