Vanguard FTSE All-World UCITS ETF und/oder Berkshire Heathaway Aktie

50 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben · bearbeitet von holystonelollies
Rechtscheibfehler

1. Erfahrungen mit Geldanlagen

Kein Experte, viel Halbwissen.

2. Darstellung von bereits vorhandenen Fondspositionen (ISIN angeben)

Derzeit keine.

3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage

Gering wie möglich

4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten

Mittleres Risiko.

 

Optionale Angaben:

1. Alter

Mitte 30

2. Berufliche Situation

-

3. Sparer-Pauschbetrag ausgeschöpft?

Ja (die nächsten 4 Jahre)

Über meine Fondsanlage

1. Anlagehorizont

20-25 Jahre

2. Zweck der Anlage

Altervorsorge, evtl. vorzeitiger Ruhestand.

3. Einmalanlage und/oder Sparplan?

Sparplan

4. Anlagekapital

Anfangs 400€ monatlich

 

Hallo zusammen,

 

ich möchte einen oder zwei Sparpläne einrichten, hab hier auch schon ein paar Threads dazu gelesen, eine definitive Antwort habe ich nicht gefunden (wird es wohl auch nicht geben).

Diese beiden Optionen erachte ich als sinnvoll und stressfrei zum besparen:

 

1. Vanguard FTSE All-World UCITS ETFWKN: A1JX52 / ISIN: IE00B3RBWM25 (über DKB, Quartalsweise oder alle 2 Monate wegen fixen 1,5€ Gebühr)

2. Berkshire Hathaway Aktie WKN: A0YJQ2 / ISIN: US0846707026 (monatsweise über Comdirekt oder Quartalsweise als Einzelkauf über die DKB, je nachdem günstiger ist)

 

Zunächst wollte ich komplett auf den Vanguard setzen, aber die Berkshire Aktie fasziniert mich schon seit Jahren durch ihre gute Performance und scheinbare Krisenfestigkeit und das vernünftige KBV / KGV. 

Jetzt kam mir die Idee, entweder zwei Sparpläne einzurichten um aus beiden "Strategien" zu profitieren und das Risiko weiter zu minimieren oder zunächst doch ausschließlich auf Berkshire zu setzen, aufgrund der guten Performance der Vorjahre und des guten KBV / KGV. Hinzu kommt, dass keine extra Verwaltungsgebühren bei Berkshire hinzukommen, was sich nach 20 Jahren bemerkbar machen könnte.

 

Wozu würdet ihr tendieren? Falls beide besparen sinnvoll erscheint, welches Verhältnis würdet ihr empfehlen?


Vielen Dank und schöne Grüße.

 

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Geschrieben · bearbeitet von tyr

:huh:

 

Natürlich einen marktbreiten günstigen Indexfonds und keine Einzelaktie.

 

Übrigens ist Berkshire Hathaway im FTSE All World Index natürlich enthalten:

Berkshire Hathaway B: 0,55%

Berkshire Hathaway A: 0,28%

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Geschrieben

vor 2 Minuten schrieb tyr:

:huh:

 

Natürlich einen marktbreiten günstigen Indexfonds und keine Einzelaktie.

Wie bitte??? Der ETF ist doch soooooooo teuer.:unsure:

 

@holystonelollies

 

Der Vanguard FTSE All World hat die letzten Jahre seinen Index nach Kosten nahezu perfekt abgebildet. Er hat also praktisch nichts gekostet. Dazu dieser Link:

 

 

Im übrigen bin ich der Meinung: Wer mehrere Strategien (weil eine falsch sein könnte) hat, der hat in Wirklichkeit gar keine Strategie. 

Es geht schon damit los, dass Du Deinen US-Anteil, der im FTSE All World schon über 50% beträgt, weiter erhöhst. 

 

Wenn die Berkshire Aktie aber gut performt und krisenfest ist, dann würde ich nicht groß überlegen. Aber das scheinst Du ja selbst nicht so recht zu glauben.

 

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Geschrieben · bearbeitet von tyr

vor 51 Minuten schrieb Schwachzocker:

Wie bitte??? Der ETF ist doch soooooooo teuer.:unsure:

 

Wir beide wissen, dass das kein Argument ist. Es nützt ja gar nichts, einen marktbreiten Indexfonds gegen die Investmentgeschäfte einer Investmentholding wie Berkshire Hathaway einzutauschen, egal wie toll man die vergangene Performance von Warren Buffet findet. Wie sich die Investitionen dieser einzelnen Holding in einen Teil des Marktes in Zukunft entwickeln werden ist unbekannt. Man weiß nur, dass es ein unsystematisches Risiko https://de.wikipedia.org/wiki/Unsystematisches_Risiko ist und man mit den Aktien dieser einen Firma allein eben kein effizientes Marktportfolio https://de.wikipedia.org/wiki/Marktportfolio erhält.

 

Dagegen hat man mit einem wie auch immer mit marktbreiten Indexfonds zusammengestellten Weltdepot ein dem theoretischen Marktportfolio ziemlich nahe kommendes Depot. Zusammen mit einem risikoarmen Portfolioteil kann man sich je nach persönlicher Risikopräferenz entsprechend irgendwo auf der Kapitalmarktlinie https://de.wikipedia.org/wiki/Kapitalmarktlinie aufstellen.

 

Wenn diese Überlegungen (die noch nicht mal originär von mir stammen) dann demnächst mal wieder ohne Quellenangabe in einen Finanzwesir-Blogartikel übernommen und dort ungefragt monetarisiert werden gehe ich persönlich bei diesem sogenannten Finanzwesir vorbei und lasse dem mal die Luft aus den Reifen...

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Geschrieben · bearbeitet von holystonelollies

Ok, danke euch allen. Dann alles aufn Vanguard. 

Eine Frage hab ich noch: Ich würde bei 400€ monatlich 0,375%, bei 800€ alle 2 Monate 0,1875% und bei 1200€ alle 3 Monate 0,125% Sparplangebühren bezahlen. 

Bei monatlicher Zahlweise fallen jährlich 18€, zweimonatlicher Zahlweise 9€ und quartalsweiser Zahlweise 6€ Kaufgebühren an. Hat man bei der quartalsweisen oder zweimonatigen Ausführung noch eine ausreichenden Cost-Average-Effect oder würdet ihr die 12€ für eine monatliche Ausführung investieren? Vielen Dank

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Geschrieben

12€ sind je nach Region 3 bis 4 Bier :-* 

 

Im Jahr...

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vor 45 Minuten schrieb holystonelollies:

Ok, danke euch allen. Dann alles aufn Vanguard. 

Eine Frage hab ich noch: Ich würde bei 400€ monatlich 0,375%, bei 800€ alle 2 Monate 0,1875% und bei 1200€ alle 3 Monate 0,125% Sparplangebühren bezahlen. 

Bei monatlicher Zahlweise fallen jährlich 18€, zweimonatlicher Zahlweise 9€ und quartalsweiser Zahlweise 6€ Kaufgebühren an. Hat man bei der quartalsweisen oder zweimonatigen Ausführung noch eine ausreichenden Cost-Average-Effect oder würdet ihr die 12€ für eine monatliche Ausführung investieren? Vielen Dank

 

Cost Average ist geschissen.

Welche Wertentwicklung erwartest du durchschnittlich pro Jahr/Monat? Was entgeht dir also in Euro (durchschnittlich) durch das spätere Investieren? Einfach vergleichen. 

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Geschrieben

Warum machst du nicht 50/50. Sparplan / Einzelaktie. 

Bevor ich mir einen Korb von guten und schlechten Aktien ins Depot lege, nehme ich lieber eine Gute mit der ich gut schlafen kann. Auch wenn Berkshire aktuell relativ hoch bewertet ist. Aber ich würde trotzdem Einzelaktien auswählen und diese besparen. Mit ETFs entscheidet man sich über für eine unterdurchschnittliche Rendite. Da der Durchschnitt weiterhin der Index ist und ETFs nun einmal kosten und manche Banken gerne auch noch Ausgabeaufschläge zusätzlich abbuchen (weis nicht wie es bei der DKB geregelt ist). Nebenbei unsere schöne Investmentsteuerreform... Auch wenn der oben genannte ETF tatsächlich sehr durchschnittlich performt.

Ja ich bin kein Freund von ETFs.

 

 

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vor 3 Stunden schrieb JosefSpa:

Mit ETFs entscheidet man sich über für eine unterdurchschnittliche Rendite. Da der Durchschnitt weiterhin der Index ist und ETFs nun einmal kosten und manche Banken gerne auch noch Ausgabeaufschläge zusätzlich abbuchen (weis nicht wie es bei der DKB geregelt ist).

Ja ich bin kein Freund von ETFs.

Hat doch @Schwachzockerschon beantwortet. Viele ETFs haben eine Trackingdifferenz von praktisch Null oder sogar negativ (durch Wertpapierleihe).

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Geschrieben

Danke nochmals für die Antworten. Das der Cost-Average-Effekt auch gegen mich arbeiten kann, dessen bin ich mir bewusst. 

Für Einzelaktien, außer Berkshire, habe ich keine Zeit und kein ausreichendes Fachwissen. Gerade mit dem World ETF oder Berkshire könnte ich ruhig schlafen, auch ohne große Gewinne.

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Geschrieben

vor 27 Minuten schrieb holystonelollies:

...Gerade mit dem World ETF oder Berkshire könnte ich ruhig schlafen, auch ohne große Gewinne.

Wenn das alles ist, was Du möchtest, dann gehe in die Apotheke, kaufe Dir Schlaftabletten, und dann kannst Du auch gut schlafen ...ohne Gewinne.

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Geschrieben

vor einer Stunde schrieb holystonelollies:

Das der Cost-Average-Effekt auch gegen mich arbeiten kann, dessen bin ich mir bewusst. 

 

Es gibt keinen Cost Average Effekt. bitte hier lesen: https://www.gerd-kommer-invest.de/legende-vom-cost-averaging-effect/

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Geschrieben

Für Leute ohne ausreichendes Fachwissen sind ETF die bessere Wahl.

Wieso glaubst du, dass du bei der einen Aktie das Fachwissen besitzt?

Mach es halt, ist ein Zock und sollte auch so bewertet werden.

Immerhin weisst du selber, dass du kein Fachwissen hast, dass setzt eine gute Selbsteinschätzung voraus.

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Geschrieben

vor 15 Stunden schrieb JosefSpa:

Warum machst du nicht 50/50. Sparplan / Einzelaktie. 

 

 

 

Weil er damit den ohnehin schon hohen USA Anteil noch weiter erhöhen würde.

Ach ja: Bei der DIBA kannst du den Vanguard auch kostenlos kaufen (ab 500€)

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Geschrieben

vor 13 Stunden schrieb cmx:

Viele ETFs haben eine Trackingdifferenz von praktisch Null oder sogar negativ (durch Wertpapierleihe).

Der Vanguard klebt besonders vorbildlich am Index: http://www.trackingdifferences.com/ETF/ISIN/IE00B3RBWM25. Keine Abweichung in den letzten drei Jahren.

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Geschrieben · bearbeitet von whister

vor 5 Stunden schrieb tyr:

 

Es gibt keinen Cost Average Effekt. bitte hier lesen: https://www.gerd-kommer-invest.de/legende-vom-cost-averaging-effect/

Natürlich gibt es den Cost Average Effekt. Er führt nur nicht zu einer höheren oder gleichbleibenden Rendite bei geringerem Risiko wie es so oft suggeriert wird.

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Geschrieben

vor 2 Stunden schrieb whister:

Natürlich gibt es den Cost Average Effekt. Er führt nur nicht so einer höheren oder gleichbleibenden Rendite bei geringerem Risiko wie es so oft suggeriert wird.

So ist es richtig, nicht anders. Es gibt den Cost Average Effekt. Aber eben nur in bestimmten Ausmaß.

 

vor 4 Stunden schrieb el_Mare:

Weil er damit den ohnehin schon hohen USA Anteil noch weiter erhöhen würde.

Also wenn das der einzige Grund sein soll... Rein theoretisch könnte sich die Aufteilung des ETFs ebenso schnell ändern... Ist Berkshire tatsächlich stark von den USA abhängig wäre die richtige Frage.

 

vor 17 Stunden schrieb cmx:

Hat doch @Schwachzockerschon beantwortet. Viele ETFs haben eine Trackingdifferenz von praktisch Null oder sogar negativ (durch Wertpapierleihe).

Praktisch Null oder auch theoretisch Null? Es gibt keine ETFs die jahrelang über dem Index performen... Im Gegenteil wie gesagt. die MEISTEN liegen stark darunter.

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Geschrieben · bearbeitet von ViVestor

vor 23 Minuten schrieb JosefSpa:

Es gibt keine ETFs die jahrelang über dem Index performen

doch, gibt es. Beispiel: http://www.trackingdifferences.com/ETF/ISIN/IE00B5BMR087

"Der Index" ist meist ein "Total Return Net"-Index. Bei seiner Entwicklung sind maximale Quellensteuern bereits berücksichtigt. Wenn es der Fonds schafft, weniger Quellensteuern zu bezahlen, kann er sich besser entwickeln als der Index. Weiterhin kann ein Fonds Wertpapierleihe betreiben und so Zusatzeinnahmen (nicht ohne zusätzliches Restrisiko) generieren, die "der Index" nicht hat.

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Geschrieben

vor 22 Minuten schrieb JosefSpa:

 Im Gegenteil wie gesagt. die MEISTEN liegen stark darunter.

Zwei Fragen:

1) Was ist für dich "stark darunter" bzw. kannst du das in % p.a. ausdrücken?

2) Kannst du ein Beispiel nennen?

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Geschrieben · bearbeitet von JosefSpa
ergänzung

vor 16 Minuten schrieb odensee:

Zwei Fragen:

1) Was ist für dich "stark darunter" bzw. kannst du das in % p.a. ausdrücken?

2) Kannst du ein Beispiel nennen?

Nehmen wir beispielsweise einen S&P 500. (Euro gehedged damit ein vergleichbares Ergebnis für uns entsteht)

Jahresperformance des Index: 14,3 % https://www.finanzen.net/index/S&P_500

ETF Performance: Zwischen 13,73 und 13,09 % https://www.justetf.com/de/find-etf.html?groupField=none&sortField=yearReturnEUR&index=S%26P%2B500%C2%AE%2B%28EUR%2BHedged%29&sortOrder=desc

 

2. Beispiel DAX Performance

Jahresperformance: 1,14 % https://www.onvista.de/index/DAX-Index-20735

ETF Performance: Zwischen 0,78 % und 0,63 % https://www.justetf.com/de/find-etf.html?groupField=none&sortField=ter&index=DAX%C2%AE&sortOrder=desc

 

 

ETF Kosten mal nebenbei... Ein % schlechter als der Vergleichsindex ist für mich stark darunter. Relativ gesehen ist es ein enormer Unterschied. Vor allem wenn man jetzt auch noch bei thesaurierenden ETFs seine Buchgewinne versteuern darf... 

ETFs haben einen viel zu guten Ruf und man kann sie "gut rechnen" wie Herr Kommer. Er lebt schließlich davon. Das macht die Sache für den Privatanleger aber nicht besser. 

 

Einzelaktien >>>> ETFs > Fonds

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Geschrieben

vor 22 Minuten schrieb JosefSpa:

(Euro gehedged damit ein vergleichbares Ergebnis für uns entsteht)

Du kannst einen USD-Index nicht mit der €-gehegten Varianten eines ETF auf diesen Index vergleichen - Währungsabsicherung kostet auch was und weist je nach Art der Absicherung auch systematische Abweichungen auf.

 

Eine Vergleichbarkeit erreichst du z. B., wenn du die €-Performance des ETF über die Veränderung EUR/USD korrigierst (oder den USD-Index über die Veränderung an die €-Performance des ETF anpasst). 

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Geschrieben · bearbeitet von Schwachzocker

vor einer Stunde schrieb JosefSpa:

So ist es richtig, nicht anders. Es gibt den Cost Average Effekt. Aber eben nur in bestimmten Ausmaß.

Dann formulieren wir es eben so, dass auch Du es verstehst. Es gibt diesen Effekt, aber er hat keinen Nutzen.

 

vor einer Stunde schrieb JosefSpa:

...

Also wenn das der einzige Grund sein soll... Rein theoretisch könnte sich die Aufteilung des ETFs ebenso schnell ändern... 

Ebenso schnell wie was? 

 

vor einer Stunde schrieb JosefSpa:

...

Praktisch Null oder auch theoretisch Null? 

Tatsächlich Null!

 

vor einer Stunde schrieb JosefSpa:

...Es gibt keine ETFs die jahrelang über dem Index performen... 

Doch, eben den hier in Rede stehenden FTSE All World. Natürlich sind das Vergangenheitsdaten. Die Zukunft ist bei ETFs nicht garantiert. Dies ist nur bei Einzelaktien und insbesondere bei Berkshire der Fall.:unsure:

 

vor einer Stunde schrieb JosefSpa:

... Im Gegenteil wie gesagt. die MEISTEN liegen stark darunter.

Das kommt auf den Index an. Bei ETFs für USA oder Europa liegen die MEISTEN darüber.

 

vor 34 Minuten schrieb JosefSpa:

Nehmen wir beispielsweise einen S&P 500. (Euro gehedged damit ein vergleichbares Ergebnis für uns entsteht)

...

Nein, den nehmen wir nicht, und das ist auch Quatsch. Jeder ETF ist mit seinem Index vergleichbar.

 

vor 34 Minuten schrieb JosefSpa:

...

2. Beispiel DAX Performance

Jahresperformance: 1,14 % https://www.onvista.de/index/DAX-Index-20735

ETF Performance: Zwischen 0,78 % und 0,63 % https://www.justetf.com/de/find-etf.html?groupField=none&sortField=ter&index=DAX%C2%AE&sortOrder=desc

...

Rechne (und denke) bitte einmal selbst.

 

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Geschrieben

vor 28 Minuten schrieb JosefSpa:

Praktisch Null oder auch theoretisch Null? Es gibt keine ETFs die jahrelang über dem Index performen... Im Gegenteil wie gesagt. die MEISTEN liegen stark darunter.

Sorry, aber Deine Beispiele sind so nicht korrekt. Z.B. sind die Onvista Kurse zur gleichen Zeit wie die von JustETF? 

Die korrekte Trackingdifferenz findet man in den KIID oder z.B. zusammengetragen hier: http://www.trackingdifferences.com/

 

Für wichtige Indices sind die Trackingdifferenzen von vielen ETF oft <0%, z.B.

Stoxx 600: http://www.trackingdifferences.com/ETF/Index/STOXX Europe 600 Index

S&P 500: http://www.trackingdifferences.com/ETF/Index/S&P 500 Index 

MSCI Europe: http://www.trackingdifferences.com/ETF/Index/MSCI Europe Index

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Geschrieben

Am 12.6.2018 um 16:24 schrieb holystonelollies:

aber die Berkshire Aktie fasziniert mich schon seit Jahren durch ihre gute Performance und scheinbare Krisenfestigkeit und das vernünftige KBV / KGV. 

Warren Buffet selbst empfiehlt Privatanlegern ETFs ....

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/fonds-mehr/warren-buffett-empfiehlt-kostenguenstige-indexfonds-14904575.html

 

Berkshire ist eine gut geführte Beteiligungs-Firma. Das muss aber nicht so bleiben - der Mann ist schließlich schon hoch in den Achzigern. Man könnte Berkshire auch mit einem gut geführten Value-Fonds vergleichen.  Aktiv verwaltete Fonds verlieren häufig ihren Glanz, sobald der Manager wechselt.

 

Bei Deinem Anlagehorizont kommen deshalb nach meiner Meinung nur ETFs in Frage.

 

Zur Frage nach der Sparplanfrequenz:

Unterstelle ich eine 6%-Performance, dann sind das in erster Näherung monatlich 0,5% - also 2 Euro. So gesehen lohnt es sich nicht, das Geld 1 Monat später anzulegen und dabei 1,5 Euro zu sparen.

 

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Geschrieben · bearbeitet von tyr

vor 2 Stunden schrieb JosefSpa:

Einzelaktien >>>> ETFs > Fonds

 

*gähn*

 

Leider hast du noch nicht verstanden, was unsystematisches Risiko von Einzelaktien ist und dass dieses nicht durch eine Risikoprämie belohnt wird. Hier nochmal für dich erklärt: https://de.wikipedia.org/wiki/Unsystematisches_Risiko (Der Link wurde oben schon aufgeführt, lies ihn jetzt endlich!)

 

Der Zusammenhang ist so alt, dass er schon als üblicher Anlegerfehler beschrieben wird: https://www.test.de/Anlagefehler-vermeiden-Wer-sein-Geld-breit-streut-verbessert-die-Ertraege-4718041-0/

 

Als junges WPF-Mitglied darfst du nun noch deine eigenen Erfahrungen machen und selber erleben, wie sich realisiertes unsystematisches Risiko von Einzelwerten auf deine persönliche Portfolioperformance auswirkt, während der Markt unbeeindruckt davon weiter läuft und der Anleger mit einem effizienten breit gestreuten Marktportfolio seine Risikoprämien einstreicht.

 

Wenn du Prof. Hackethal von der Uni Frankfurt (siehe test.de Artikel) nicht glaubst, vielleicht glaubst du Martin Weber von der Uni Mannheim: https://www.arero.de/teamnews/news-detail/ebook-genial-einfach-investieren-kostenlos/ 

 

Ich zitiere nochmals, in der Hoffnung, dass du den Zusammenhang verstehst, bevor du unnötig viel Geld verlierst.

 

iShares sagt:

Zitat

Die aufgeführten Zahlen beziehen sich auf die Wertentwicklung in der Vergangenheit. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein zuverlässiger Indikator für die künftige Entwicklung und sollte nicht der alleinige Entscheidungsfaktor bei der Auswahl eines Produkts oder einer Anlagestrategie sein.

 

Verstehst du, was das Zitat besagt? Wenn nicht, nochmal lesen und Sacken lassen. Und nochmal darüber nachdenken, was das oben erklärte unsystematische Einzelwertrisiko ist.

 

Wenn du es nicht verstehst: schaue in die Vergangenheit und überlege dir, ob du die unerwarteten Marktkrisen Dotcom-Blase und Finanzkrise ab 2007 sicher hättest vorhersagen können. Und ob du die starken Kursverluste beliebiger Aktien, die früher mal Anlegers Lieblinge waren und dann enttäuscht haben, während der restliche Markt entspannt weiter lief hättest vorhersagen können. Kannst du nicht und wirst du auch in Zukunft mangels Unwissen über unerwartete kursbeeinflussende Ereignisse in der Zukunft nicht können!

 

Wenn doch: liste bitte bei beliebigen Aktienwerten die in der Zukunft auftretenden heute noch unerwarteten kursbeeinflussenden Ereignisse der nächsten 5 Jahre auf. Wirst du nicht können, da das nicht geht, da du diese heute noch unerwarteten Ereignisse (unsystematisches Risiko) eben nicht kennst. Und wenn du sie hier nennen würdest, würde der Effekt jetzt eintreten und nicht später, das funktioniert also nicht.

 

Du kannst weder zuverlässig zukünftige Kursraketen auswählen (da du ja die zukünftigen heute noch unbekannten kursbeeinflussenden Ereignisse für die Kursrakten nicht kennt) und ebenso zuverlässig kannst du die zukünftigen unerwarteten Kursverlierer nicht vermeiden (ebenfalls: unsystematisches Risiko). Du kannst nur breit streuen, damit du die nicht vergütete ineffiziente Volatilität nicht im Portfolio hast und du ein effizientes Marktportfolio hast. Marktportfolio: https://de.wikipedia.org/wiki/Marktportfolio

 

Diesem theoretische Marktportfolio kann man mit Index-ETF auf marktbreite Indizes ziemlich nahe kommen. Und das zu geringstmöglichen Kosten. In der Realität sind Index-ETF für den kleinen Privatanleger selbstverständlich billiger als ein Portfolio aus 30+ oder besser 100+ weltweiten Einzelaktien, da Dinge wie Einzelaktien-Rebalancing steuerneutral für den Anleger ablaufen und auch zu weit niedrigeren Kosten als wenn man als Einzelanleger einzeln kauft und verkauft. Von den Aufwänden einer Quellensteuerrückholung gar nicht zu reden. Die Überlegung ist aber sekundär, da schon das nichtvergütete unsystematische Risiko ausreichend ist, um einen vom Einzelaktiendepot weg zu bekommen. Es geht nicht um Kosten, nicht um Aufwände. Es geht um ein effizientes Portfolio, Risiko zu Renditeerwartung. Ein schmal gestreutes Einzelaktienportfolio ist ineffizient in Bezug auf Renditeerwartung auf das eingegangene Risiko.

 

Diesem Fakt hat Martin Weber im Buch "genial einfach investieren" ein ganzes Kapitel gewidmet:

https://www.arero.de/teamnews/news-detail/ebook-genial-einfach-investieren-kostenlos/

 

Zitat

Fazit

Wir haben gesehen, dass die Kursverläufe von Aktien oder Aktienindizes einem Zufallspfad folgen. Aktienkurse werden durch Ereignisse beeinflusst, die nicht vorhersagbar sind. Teilweise werden sie sogar durch völlig irrelevante Begebenheiten bestimmt. Eine Folgerung ist, dass Kursverläufe kein Gedächtnis haben. Die früheren Renditen einer Aktie sagen nichts darüber aus, ob das Papier morgen steigt oder fällt. Sehen wir den Tatsachen ins Auge: Die Kursverläufe von Aktien und Aktienindizes sind nicht prognostizierbar.

 

Vielleicht hilft es dir, wenn die Erkenntnis von so vielen Seiten mit geballter Kraft daher kommt.

 

 

Und wenn du den ganzen Wissenschaftlern nicht glaubst, vielleicht glaubst du wenigstens Schinzilord aus dem Forum, der den Zusammenhang nochmals ausführlich erklärt:

 

 

Also nochmal darüber nachdenken, ob hier einem Kapitalmarkt-Einsteiger ernsthaft Einzelaktien von anderen Anfängern empfohlen werden sollen. Ich kann davon nur abraten. Gründe wurden ausführlichst beschrieben. Wer will kann auch bei Kommer nachlesen: https://www.gerd-kommer-invest.de/warren-buffetts-hedge-fonds-wette/

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