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reko

Akkus, Brennstoffzellen und Redox Flow Zellen - elektrochemische Energiespeicher

Empfohlene Beiträge

Holgerli
· bearbeitet von Holgerli
vor 8 Minuten von reko:

das Backup braucht man trotzdem und es kostet fast gleich viel.

Nein! Bist Du mit unserer Gas-Katie verwandt? Die erzählt auch immer so ein Lobby-Murks.

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reko
vor 35 Minuten von Holgerli:

Nein! Bist Du mit unserer Gas-Katie verwandt? Die erzählt auch immer so ein Lobby-Murks.

Geistig bin ich eher mit Wasserstoff-.Habeck verwandt. Leider hat er dann doch nur LNG gekauft. 

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Holgerli
vor 1 Minute von reko:

Leider hat er dann doch nur LNG gekauft. 

Hat sich halt herausgestellt, dass die ganzen (grüner) Wasserstoff-Geschichten alles Märchen waren. Du weisst ja selber: Baubeginn geplant für 2035 und später. ;) 

 

vor 3 Minuten von reko:

Geistig bin ich eher mit Wasserstoff-.Habeck verwandt.

Schonmal gut, dass Du ihn nicht Atomkraft-Habeck genannt hast. ;)

Das war dann selbst Dir zu extrem, oder? 

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No.Skill
Gerade eben von No.Skill:

BMW iX5 Hydrogen: erstes Brennstoffzellen-Serienmodell

 

Eigentlich in der Bild gelesen aber hier mit original Quelle.

 

Grüße No.Skill 

 

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Holgerli

Ich habe schon im BMW-Thread dazu geantwortet. Ich mache gerne nochmals Copy und Paste dazu aber bin eigentlich der Meinung, dass solche Cross- Postings nicht nötig bis unerwünscht sind 

 

Deswegen nur in einem Satz: BMW wird do scheitern wie es schon Hyundai und vor allem Toyota mit ihren Wasserstoff Autos scheiterten.

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reko
· bearbeitet von reko

Im Nahe Osten werden sehr viele Solarparks mit Akkus gebaut. Durch die hohe und jahreszeitlich gleichmäßige Strahlung kann man damit energieintensive Industrie betreiben z.B. Meerwasser entsalzen oder Wasserstoff und eFuel erzeugen.

Video 2026/08/04 Warum sich Batterien schneller verändern als die Branche erwartet hat – Marek Kubik

Zitat

1:57 So the first one came online January 2025, and today we have about 18 gigawatthours of installed operational battery storage, another four in construction and another 20 gigawatt hours that are in tender.

..

3:14 what is unique about that area that allows it to go after 24/7 projects? So, well, there's a few different factors. So first is the land and the irradiance. Right. So you have the the sun belt of the world has the best solar yield per square metre. So that means you can use your land more efficiently, get more power out of a solar panel that you place in the desert than if you place it in northern Europe. So that part is, let's say helping helping the economics quite a bit. And you also have relatively stable capacity factors. So it's not that much more sunny in the summer than the winter. So you don't have this like yearly pattern that makes it a little bit harder to to balance the solar supply. Which means that when you look at the storage part of it and you want to basically deliver solar 24/7 you don't need an absolutely gigantic battery of hundreds of hours. You can get away with six, eight, ten hours, something like that, just to shift solar day to night. And it more or less will work that way the whole year. So the combination of Solar plus BESS is really quite powerful in the Middle East, because you can get economics that are comparable or better than fossil fuels, nuclear, and more importantly, much, much faster to build. So you can bring it online in a couple of years. And the Middle East has very rapidly growing demand for various reasons, like just still growing populations. Things like AI data centres require a lot of power speed to power fast. So I think it's a combination of those elements. And then, I mean, it's desert. There's a lot of land available, right? So you don't have the same maybe constraints around planning and, and other sort of issues that you might have in northern Europe..

..

6:28 And now the supply side has become a little bit constrained. So lithium carbonate has, which is sort of one of the core ingredients that goes into an a battery cell has actually increased. And it's gone up from $8 a kilogram to about 24, 25, um, which is Lithium carbonate prices and battery raw material costs nowhere near the like it was something like 80 or 90 during the peak in 2022.

 

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reko
· bearbeitet von reko

Die neue EU-Batterieverordnung mit schrittweise steigenden Anforderung bis 2036 wird Lithium-Akkus verteuern.

Um die EU-Industrie zu  schützen sind Zölle geplant. Seit Juli läuft ein Antidumpingverfahren.

The EV transition: The impact of the EU battery directive on critical material supply, recycling and battery costs , Resources Policy 2026

Zitat

ABSTRACT

Lithium-ion batteries (LIBs) are central to the European Union’s (EU) Net Zero strategies. Yet, rising regulatory 
pressures and geopolitical tensions have increased the risk of supply chain bottlenecks for strategic and critical 
materials such as nickel and cobalt, posing threats not only to the EU’s decarbonisation agenda but also to global 
Net Zero ambitions. In response, EU policymakers have accelerated efforts to develop local battery ecosystems 
including the recycling of end-of-life LIBs. However, the potential impact of these interventions on material 
dependencies and battery economics is not well understood. This paper introduces a novel policy-economic 
framework to assess the prospective evolution of the LIB recycling sector in response to policy changes intro
duced by the EU Battery Regulation (Regulation (EU) 2023/1542). In particular, drawing on an industry-led 
survey, the framework evaluates the impact of the mandated minimum recycled content on material flow and 
battery costs. The results reveal that the Battery Regulation may increase battery cell costs by up to 15 %. While 
this study is EU-specific, its findings carry broader relevance for international battery policy and market dy
namics and provides new evidence on how international policies may impact the future of the battery sector.

 

Video TÜV Süd 2025/06: Navigating the EU Battery Regulation: What You Need to Know

2023 Hydrometallurgy vs Pyrometallurgy: Best Methods for Battery Recycling

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Holgerli
vor 1 Stunde von reko:

Die neue EU-Batterieverordnung mit schrittweise steigenden Anforderung bis 2036 wird Lithium-Akkus verteuern.

Die Aussage in dieser Absolutheit ist falsch:

  • Es gibt 3 Szenarien: Best-, Normal- und Worst-Case: Im pessimistischsten Szenario könnten sich die Zellkosten für NCA-Akkus um max. 15% erhöhen. 
  • Die Studie schreibt, dass diese max. 15% (wahrscheinlicher sind 4-9%) nur NCA-Zellen betrifft.
  • LFP-Zellen sind davon komplett ausgenommen, da es nicht das Lithium ist, welches die Preise steigen lässt, sondern die anderen Rohstoffe. 
  • Diese Preissteigerungen primär auf steigende Kosten bei Rohstoffen und kaum auf die Kosten des Recycling zurückzuführen sind.

 

Fazit: Recycling-Bashing ist unnötig, Preissteigerungen betreffen nur die deutlich weniger genutzten NCA-Zellen. Die Preissteigerungen sind mäßig und ob die Preissteigerungen kommen ist eh ungewiss.

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reko
· bearbeitet von reko

Das in der EU zukünftig geforderte Batterierecycling kostet Geld. Die recycelten Rohstoffe sind  teurer als die heutigen Primärrohstoffe. Die EU will Zölle auf Akkus und Produkte mit Akkus erheben. Das muss jemand bezahlen - auch bei LFP Akkus. Auch Trump meint die Zölle zahlen die Chinesen.

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Holgerli
vor 15 Stunden von reko:

Das in der EU zukünftig geforderte Batterierecycling kostet Geld. Die recycelten Rohstoffe sind  teurer als die heutigen Primärrohstoffe.

Genau, Recycling kostet Geld. Aber auch die Förderung von Rohstoffen kostet Geld. 

Und die Aussage, dass zukünftig recycelte Rohstoffe teurer sind als heute geförderte Rohstoffe ist erst einmal eine Behauptung ohne Grundlage. 

Außerdem ist es ein Scheingargument: Recycling-Preise in der Gegenwart 1 zu 1 mit Förder-Preisen in der Zukunft zu vergleichen ist eine dreifache Milch-Mädchen-Rechnung: 1. Wird weder der technische Fortschritt noch der Skaleneffekt beim Recycling berücksichtigt, der die Preise sehr wahrscheinlich sinken lassen wird. 2. wird die Inflation nicht in Betracht gezogen. Wie die Kosten inflationsbereinigt sind, kannst auch Du nur raten, gerade in Bezug auf Transportkosten und Förderkosten im Vgl. zum Recycling.  3. Werden politische Faktoren außer Acht gelassen: Ständig mahnst Du vor wirtschaftlichen Abhängigkeiten zu China, macht die EU aber was gegen die Abhängigkeiten, dann ist es Dir auch nicht recht.

 

vor 15 Stunden von reko:

Die EU will Zölle auf Akkus und Produkte mit Akkus erheben. Das muss jemand bezahlen - auch bei LFP Akkus.

Hinzu kommt: Die Chinesen wissen das. Deswegen werden ja schon heute Zell- und Akku-Kapazitäten direkt in Europa gebaut. Perfekt. So unterliegt die Produktion in Europa nicht mehr den Zöllen.

 

vor 15 Stunden von reko:

Auch Trump meint die Zölle zahlen die Chinesen.

Aber genau das ist de Unterschied von Europa/EU zu den USA: Die USA schließen die Chinesen komplett aus den USA aus. Oder sie müssen horrende Zölle bezahlen in Europa/EU dürfen die Chinesen hingegen ohne Zölle produzieren.

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reko
· bearbeitet von reko

Jetzt soll das aufwendige Batterierecycling nach neuer EU-Verordnung nur noch einen kleinen Bruchteil von heute kosten. Für diese Prognose habe ich bisher allerdings keine Belege gefunden. Auch das akkufreundliche Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI sieht zwar langfristig nicht weiter belegte Skaleneffekte aber von dadurch billigeren Rohstoffen ist keine Rede. Abgesehen von europäischen Umweltstandards ist der Wildwuchs an Akkutypen ein großes Problem. Beim hydrometallurgischen Recycling fallen enorme Salz- und Abwasserabfälle an. Recycling mit agressiven Säuren hat eigene Probleme (z.B. Schwefelsäure, die hauptsächlich aus der Entschwefelung von fossilen Energieträgern kommt). Bei Wasserstoff würdest du solche Träumereien nicht akzeptieren. Wer nichts sehen will sieht auch nichts.

Z.B.

"Der Lehrstuhl „Production Engineering of E-Mobility Components“ (PEM) der RWTH Aachen kommt im Rahmen einer aktuellen Studie zum Schluss, dass derzeitige EU-Recycling-Methoden für die Akkus aus E-Autos nicht rentabel sind."

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli
vor 3 Stunden von reko:

Wer nichts sehen will sieht auch nichts.

Und wer nicht sehen will, was in der Studie steht, verdreht die Tatsachen, gelle reko?!

 

Aus der Studie:

  • Derzeitige EU-Recycling-Praktiken für E-Auto-Batterien sind nicht rentabel
  • Die Studie kommt zu dem Schluss, dass das Recycling von Lithium-Ionen-Batterien aus E-Fahrzeugen in Europa derzeit wirtschaftlich nicht rentabel ist
  • Das liegt zum einen daran, dass die Rückgabemengen von Traktionsbatterien weiterhin (Anmerkung von mir: i.S.v. zurzeit) gering sind

Also: Was reko hier macht ist die derzeitige Situation mit den geringen Akkumengen (weil BEVs erst wenige Jahre massenhaft auf dem Markt sind aber 12 bis 15 Jahre Lebensdauer haben) ohne mit der Wimper zu Zucken auf die Zukunft fortschreibt, dass das natürlich nicht der Realität entspricht, sollte jedem klar sein.

 

Lösungsansätze: 

  • Eine Lösung könnten Spoke-and-Hub-Strukturen darstellen, ein organisatorisches oder logistisches Strukturmodell, bei dem ein zentrales Element („Hub“) mit mehreren dezentralen Einheiten („Spokes“) verbunden ist. Den Ergebnissen der Befragung zufolge stimmen 77 Prozent der Teilnehmer der Hypothese zu und weitere 23 Prozent stimmen eher zu, dass diese Struktur in Europa eingeführt werden sollte.
  • Voraussetzungen für funktionierende Kreisläufe sind stabile Rückführmengen, klare Eigentumsverhältnisse und rechtliche Sicherheit im Umgang mit Altbatterien. Modelle wie Herstellerverantwortung oder Batterieleasing können dabei helfen.

 

Und die Studie sagt es selber: Steigen die Akkumengen, wird es rentabel. 

 

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reko
· bearbeitet von reko

sollen

vor 45 Minuten von Holgerli:

wird es rentabel.

soll/könnte es werden - wenn die Rohstoffpreise hoch genug gestiegen sind.

Aber warum braucht man dann überhaupt eine EU-Verordnung.

Was macht die Akkurecyclingindustrie wenn es keine Schwefelsäure mehr aus der Entschwefelung von Erdöl und Erdgas gibt?

Wo ist die Planung für die Recyclinganlagen, die in wenigen Jahren gebraucht werden. Wer kommt ohne staatliches Geld aus? Das wird ein Subventionsgrab. Aktuell lohnte sich nur schreddern, Kupfer/Eisen/Aluminium abtrennen und die Schwarzmasse an China verkaufen. Bei LFP-Akkus ist die Schwarzmasse sowieso so gut wie wertlos (deckt kaum die Transportkosten). Bei NMC-Akkus bekommt man um die 1000 €/Tonne.

Seit dem Frühjahr 2025 ist der Export von Schwarzmasse aus der EU in Nicht-OECD-Staaten verboten (wie China oder Indien, Südkorea ist erlaubt). Also baut man wie bei Brennelementen Zwischenlager.

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli
vor 35 Minuten von reko:

soll/könnte es werden - wenn die Rohstoffpreise hoch genug gestiegen sind.

Nur um es nochmal klar zu stellen: Du hast diese Studie angeführt. Nicht ich. Ich habe nur auf Deine falsche Argumentation im Hinblick auf die Studie hingewiesen. Mehr nicht 

Wenn Du jetzt im Nachhinein die Studie in Frage stellst, weil Du sie gar nicht komplett gelesen hast und deswegen Deine "Argumentation" mit den Ergebnissen, die offen in dem Link drin standen, kollidiert, dann sagt das viel über deine Quellen-Bereitstellung und Quellen-Analyse aus. ;) 

 

vor 35 Minuten von reko:

Was macht die Akkurecyclingindustrie wenn es keine Schwefelsäure mehr aus der Entschwefelung von Erdöl und Erdgas gibt?

Eine typische reko-Nebelkerze. Von den 246 Mio. Tonnen Schwefelsäure-Nachfrage werden gerade mal 0,4% im Recycling und 5% im Metallbergbau verwendet. 61% gehen in die Düngerindustrie. 

Meine Antwort auf diese Nebelkerze ist: Da die Düngemittel-Industrie der wichtigste Abnehmer ist werden sich der Bergbau und die Recycling-Industrie an die neuen Quellen der Dünger-Industrie dranhängen.

 

vor 35 Minuten von reko:

Wer kommt ohne staatliches Geld aus? Das wird ein Subventionsgrab.

Solche Aussagen aus Deinem Mund sind witzig: Man schaue auf die Wasserstoff-Ankündigungen und Atomindustrie-Milliardengräber.

 

vor 35 Minuten von reko:

Aktuell lohnt sich nur schreddern, Kupfer/Eisen/Aluminium abtrennen und die Schwarzmasse an China verkaufen.

Ja, ja. Aktuell. ;) 

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reko
· bearbeitet von reko

Es gibt also zu wenig Akkus zum Recyceln? Jährlich 150 000 Tonnen Schwarzmasse in der EU sollten eigentlich ausreichen um eine Fabrik auszulasten. Die im letzten Jahr gestartete Recyclinganlage der BASF in Schwarzheide (eine 550 Millionen Euro Investition) stellt aus 15.000 Tonnen Altakkus jährlich 4.500 bis 7.500 Tonnen Schwarzmasse her, hat aber nur eine kleine Prototypanlage zur Weiterverarbeitung. Der weit überwiegende Teil wird verkauft.

 

Zahlen von 2024  vor Exportverbot in Nicht-OECD-Staaten:

Europe’s waste creates value elsewhere – two thirds of the continent’s black mass is leaving the EU

Zitat

at least 60–67% - share of EU-generated black mass that leaves the Union for processing

USD 2.4 billion   - value of aluminium scrap exported from the EU in 2024 – around 84% of it to Asia

94%                    - China’s share of global battery material recovery (refining) capacity

.. Europe generates around 40 kt of tradeable black mass annually

..

The briefing’s most important technical distinction is that battery recycling is not one activity but two: (1) collection, discharge, dismantling and shredding – i.e. the production of black mass; and (2) hydrometallurgical refining – i.e. the recovery of lithium, nickel, cobalt and manganese.

Europe is reasonably strong in the first and effectively absent from the second.

 

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Holgerli

Hier im Elektroauto-Thread:

argumentierst Du, dass in der EU nur ca. 1.000 Tonnen Lithium und weltweit nur ca. 10.000 Tonnen zurückgewonnen werden könnten und deswegen alles in China dreckig verbrannt würde bei Rückgewinnung, weil als alles andere nicht lohnen würde. 

 

Hier und jetzt zitierst Du einen ungarische Blog und sagst:

vor 30 Minuten von reko:

Es gibt also zu wenig Akkus zum Recyceln? Jährlich 40 000 Tonnen Schwarzmasse sollten eigentlich ausreichen um eine Fabrik auszulasten.

dass 40.000 Tonnen Schwarzmasse eigentlich für Recycling ausreichen müssten. 

 

Was Du aber leider nicht verstehst ist:

1. werden gar nicht 40.0000 Tonnen Bestandsmasse dem Recycling zugeführt, sondern nur 30.000 Tonnen. 

2. Entsprechen diese 30.0000 Tonnen Schwarzmasse max. 1.200 Tonnen Lithium

 

Warum kann man 1.000 bzw. 10.000 Tonnen Schwarzmasse im Elektroauto-Thread nicht kostendeckend recyclen und max. 1.200 Tonnen Lithium Batterie-Thread schon? 

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reko
· bearbeitet von reko

Wenn Schwarzmasse von Europa nach China oder jetzt nach Südkorea und von dort nach China exportiert wird, dann bedeutet das weder dass es hydrometallurgisch behandelt wird, noch dass das Lithium zurückgewonnen wird. Bei der billigeren pyrometallurgische Behandlung (beim Einschmelzen) geht das Lithium verloren. Das ist heute der weit überwiegende Teil.

Ein Teil des pyrometallurgischen Lithiums wandert mit der Schlacke in Zement. Auch eine Art der Deponierung die man als Recycling verkaufen kann.

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli

Und was willst Du jetzt damit sagen?

Ich habe gerade den Eindruck, dass Du nur noch dagegen argumentieren willst, ohne eigentlich zu wissen wogegen Du argumentierst. 

Du musst Dich entscheiden: Entweder gibt es genug oder zu wenig Lithium zum Recycling da. Beides gleichzeitig (wenn auch in verschiedenen Threads) geht nicht.

Hinzu kommt dass Du im Elektroauto-Thread schreibst:

Am 19.8.2026 um 15:47 von reko:

Die Akkus werden verbrannt und mit der gleichen Technologie wie bei Roherz wird Kupfer und Nickel zurückgewonnen -  in China.

Jetzt behauptest Du, dass auch nach Südkorea exportiert wird, aber von da nach China.

Du hast dafür aber keinen Beleg und steht im Widerspruch zu dem Blog-Post den Du selbst wieder ins Spiel gebracht hast:

https://dontwasteit.hu/en/black-mass-exports-eu-te-briefing/

Da ist es wieder: Irgendeine Quelle ins Spiel gebracht um irgendwas zu belegen und dann wieder nicht bemerkt, dass eigentlich was komplett anderes drin steht. 

 

Und um es ganz klar zu sagen: Süd-Korea ist nicht China. Nicht von der Industrie, nicht von dem Umweltschutzbestimmungen, nicht von möglichen Abhängigkeiten. Süd-Korea ist ein Industrieland mit westlichen Umweltschutzstandards!

 

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reko
· bearbeitet von reko

Es war Dein

vor 6 Stunden von Holgerli:

Du musst Dich entscheiden: Entweder gibt es genug oder zu wenig Lithium zum Recycling da.

Es war Deine Hypothese, dass Recycling deshalb so teuer ist, weil es noch nicht genug Altakkus gibt. Ich denke es gibt inzwischen genug Altakkus damit Skaleneffekte möglich wären. Aber richtiges hydrometallurgisches Recycling wie von der EU bis 2036 gefordert ist viel zu teuer. Also verkauft man die Schwarzmasse, läßt die Drecksarbeit pyrometallurgisch in China machen und deklariert das als Recycling. Das ist trotz des direkten Exportverbots seit 2025 über ein Drittland wie z.B. Südkorea immer noch möglich. Gleichzeitig gibt es einen wachsenden "Rückstau" und steigende Lagerbestände von Schwarzmasse innerhalb der EU.

Selbst wenn man Lithium zurückgewinnt ist es überwiegend minderwertiges Lithium das nicht für neue Akkus geeignet ist - also Downcycling. Die EU fordert 12 % recyceltes Lithium bis 2036 (6% bis 2031). Ich sehe da keine Entlastung für die primäre Rohstoffförderung.

2026/06/01 Regulating and trading ‘black mass’: Will divergent waste classifications lead to significant implications for battery recycling supply chains?

Zitat

EU’s classification of ‘black mass’ as hazardous waste

.. In the US, the US Environmental Protection Agency (EPA) notes that ‘black mass’ is generally considered to be non-hazardous waste

.. China, which is the largest market for ‘black mass’ recycling, has recently lifted its ban on the importation of ‘black mass’ by introducing a pathway for its import under certain conditions.

Goggle KI:

Zitat

Das Lückenschließen (HS-Codes & Standards): Um Schwarzmasse als Rohstoff direkt weiterzuleiten, nutzen Händler oft Grauzonen wie die technologische Aufbereitung, um den "Abfall-Status" zu verlieren. Zudem hat China neue Qualitätsstandards erlassen: Wenn Schwarzmasse extrem hohe Metallgehalte (z. B. Nickel+Kobalt ≥ 25 %) aufweist, gilt sie dort als "Produkt" und darf direkt importiert werden. Südkorea fungiert hier oft als Veredler, um diese Normen zu erreichen.

 

 

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli
vor 2 Stunden von reko:

Es war Dein

vor 8 Stunden von Holgerli:

Du musst Dich entscheiden: Entweder gibt es genug oder zu wenig Lithium zum Recycling da.

Es war Deine Hypothese, dass Recycling deshalb so teuer ist, weil es noch nicht genug Altakkus gibt. 

Zu Deinem ersten "Es war Dein": Das war mein letzter Post von vor genau 8 Stunden. Und es war meine direkte Antwort auf sich widersprechende Posts von Dir, die Du je nach Behauptung von Dir gepostet hast.

Zu Deiner zweiten Behauptung, dass es meine Hypothese gewesen sei: Nein, war es nicht. Ich habe immer nur gesagt, dass Du heute mit morgen vergleichst und heute schlicht noch nicht genug Altakkus aus BEVs da sind, dass es überhaupt zu nenneswertem Recycling kommen kann.  Der Interpretations-Fehler liegt bei Dir. Du musst richtig lesen. 

 

vor 2 Stunden von reko:

Ich denke es gibt inzwischen genug Altakkus damit Skaleneffekte möglich wären.

Dann ein kurzer Faktencheck:

Lithium-Produktion 2025: 290.000 Tonnen

Theoretisch recycelbares Lithium 2025 (aus Altbatterien): < 10.000 Tonnen 

Anteil des recycelbaren Lithiums an der Menge: < 3,5%

 

Nein, ich sehe AKTUELL keine Skaleneffekte.

 

Wann und woher die Skaleneffekte kommen:

Lithium-Produktion 2010: 10.000 Tonnen (BEV-Anteil an weltweiter Fahrzeug-Produktion: 0%)

Lithium-Produktion 2025: 290.000 Tonnen (BEV-Anteil an weltweiter Fahrzeug-Produktion: 20%)

Lithium-Produktion 2030: ca. 900.000 Tonnen (BEV-Anteil an weltweiter Fahrzeug-Produktion: 60%)

Lithium-Produktion 2030: ca. 1.500.000 Tonnen (BEV-Anteil an weltweiter Fahrzeug-Produktion: >90%)

 

Wir sehen 2 Dinge: 

1. Letztes Jahr lagen die Recycling-Mengen ungefähr ungefähr bei den 2010er Produktion, was nicht weiter verwunderlich ist, da die BEVs erst um 2020 größer auf den Markt kommen. 

2. Die Skalen-Effekte werden kommen: Ab 2035, weil dann kommen auch vermehrt Altakkus aus BEVs in Recycling. 

 

Fazit: Die Skaleneffekte werden kommen und Deine linerare Fortschreibung der Behauptung was sich heute nicht lohnt lohnt, lohnt sich auch zukünftig nicht ist FALSCH. 

 

vor 2 Stunden von reko:

Die EU fordert 12 % recyceltes Lithium bis 2036 (6% bis 2031).

Oh Wunder, die steigenden Recyclingmengen steigen mit der verfügbaren Menge an Altakkus. Scheint die EU doch nicht so dumm zu sein, wie man meinen könnte, dass Du ihr es unterstellst. 

 

vor 2 Stunden von reko:

Das ist trotz des direkten Exportverbots seit 2025 über ein Drittland wie z.B. Südkorea immer noch möglich.

Und wieder eine Behauptung von Dir für die Du keine Belege hast, dass das in signifikanten Mengen stattfindet.

 

vor 2 Stunden von reko:

Ich sehe da keine Entlastung für die primäre Rohstoffförderung.

Und was ist jetzt Deine Schlussfolgerung? Egal ob Deine Behauptung nun falsch oder richtig ist?

Bitte dabei nicht vergessen: 1. Benzin, Diesel, Gas werden auch nicht recycelt. 2. Lithium-Akkus sind nur ein Akku-Typ unter vielen. 

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reko
· bearbeitet von reko

D

vor einer Stunde von Holgerli:

Ich habe immer nur gesagt, dass Du heute mit morgen vergleichst und heute schlicht noch nicht genug Altakkus aus BEVs da sind, dass es überhaupt zu nenneswertem Recycling kommen kann. 

dem steht entgegen

vor 10 Stunden von reko:

 Jährlich 150 000 Tonnen Schwarzmasse in der EU sollten eigentlich ausreichen um eine Fabrik auszulasten

 

vor einer Stunde von Holgerli:

steigenden Recyclingmengen steigen mit der verfügbaren Menge an Altakkus. Scheint die EU doch nicht so dumm zu sein

Die 12% Recyling von Lithium sind eine Vorgabe der EU bis 2036. Das gilt unabhängig von der Menge an Altakkus und hat nichts damit zu tun, dass es dann leicht und billig möglich ist. In erster Linie hat es damit zu tun, dass man der Industrie 10 Jahre Zeit gibt sich darauf einzustellen. Der Bau von Chemieanlagen ist zeit- und kapitalintensiv. Meine Hypothese ist, dass man bis dahin keine magische Silberkugel gefunden hat, mit der das Recycling um eine Größenordnung billiger wird. Man treibt die Akkuindustrie mit Zielvorgaben vor sich her, genauso wie man es mit Emissionswerten von Verbrennungsmotoren gemacht hat. Der Stand 2025 ist Inbetriebnahme einer Schredderanlage von BASF in Schwarzheide. Die Verarbeitung von Schwarzmasse (die eigentliche Chemie) ist im Forschungsstadium.

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reko
· bearbeitet von reko

Batterien müssen ab 2027 in der EU so konstruiert sein, dass sie leichter repariert und ausgetauscht werden können. Damit werden Cell-to-Body (CTB)- oder Cell-to-Chassis (CTC)-Konstruktionen nahezu unmöglich. Erst recht wird das Einschäumen der Zellen - wie von einen großen E-Autohersteller praktiziert - nicht mehr möglich sein. Autos mit solchen nicht-reparierbaren Akkus dürfen ab dem Stichtag 18. Februar 2027 nicht mehr neu auf den europäischen Markt gebracht werden. Handyhersteller müssen lösbare Klebstoffe verwenden. Es dürfen keine Spezialmaschinen oder proprietäre Werkzeuge der Hersteller zu Reparatur notwendig sein. Eine Ausnahme sind wasserdichte Handys.

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wpf-leser
vor 9 Stunden von reko:

Die EU fordert 12 % recyceltes Lithium bis 2036 (6% bis 2031). Ich sehe da keine Entlastung für die primäre Rohstoffförderung.

vor 6 Stunden von reko:

Die 12% Recyling von Lithium sind eine Vorgabe der EU bis 2036. Das gilt unabhängig von der Menge an Altakkus und hat nichts damit zu tun, dass es dann leicht und billig möglich ist. In erster Linie hat es damit zu tun, dass man der Industrie 10 Jahre Zeit gibt sich darauf einzustellen.

Ich habe Zweifel am Verständnis.

 

Wie du richtig schreibst, geht das ganze ja schon früher los (siehe Art. 8 VO (EU) 2023/1542), insofern gibt es keine 10 Jahre Zeit. Die genannten Werte stellen auch nur auf die Menge an rezykliertem Rohstoff ab, der im neuen Produkt enthalten sein muss. Es handelt sich um eine Mindestmenge und die trifft auch nur die definierten Produkte. (Fairphone darf gerne 100% rezyklierten Rohstoff verwenden und zeigen, was möglich ist, obwohl sie es nicht müssten.) Davor setzen aber die viel höheren Sammelquoten (vgl. Art. 59) und Zielvorgaben für stoffliche Verwertung bzw. Recyclingeffizienz (vgl. Anhang XII) an, sodass der Rohstoff am Ende auch zur Verfügung steht.

 

Letztlich sind wir da schon mitten drin.

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reko
· bearbeitet von reko
vor 3 Stunden von wpf-leser:

Letztlich sind wir da schon mitten drin.

Vor der neuen Verordnung gab es nur die Vorgabe dass 50 % des Gesamtgewichts der sonstigen Batterien (zu denen Lithiumakkus gezählt wurden) recycelt werden mußte. Das konnte man leicht und billig durch abtrennen von Kunstoffen/Stahl/Kupfer und Aluminium erreichen. Dabei war sogar noch ein Downcycling z.B. von Schlacke als Strassenbelag erlaubt. Die ersten rechtlich verbindlichen Grenzwerte und Quoten für einzelne Akkurohstoffe müssen erstmals ab 31. Dezember 2027 eingehalten werden, das aber auch nur stufenweise steigend. Z.B. ab 31.12.2027 50% Lithium. Auch nach neuer Vorschrift darf das aus Altbatterien recycelte Lithium in anderen Branchen – wie der Glas-, Keramik- oder Schmierstoffindustrie – eingesetzt werden. Das wird nur begrenzt durch den ab 2031 erstmals vorgeschriebenen Anteil von Recyclinglithium in neuen Akkus. Der kann aber auch aus sortenreinen Produktionsausschuss kommen.

Insofern bereitet sich die Industrie darauf vor aber mitten drin ist zu viel gesagt. Da dieses Recycling teuer ist, rechne ich nicht mit einer deutlichen Übererfüllung der Vorgaben. Die Recyclingindustrie ist bekannt für ihren kreativen Umgang mit Vorgaben.

Akkus müssen in Zukunft grundlegend anders konstruiert werden um die neuen Vorgaben erfüllen zu können. Der Altbestand der in den nächsten Jahren recycelt werden muss ist dafür sehr schlecht geeignet. Falls man keinen "kreativen Umgang" findet werden die Vorgaben einfach überschritten - Papier ist geduldig - die Bürokratie will schließlich Akkus nicht abwürgen.

Auch die Bürokratie ist erfinderisch, man bewertet den Einsatz von Rezyklat unter bestimmten Voraussetzungen mit einen Faktor größer eins. In dem im August 2026 vorgelegten Verordnungsentwurf zur Berechnung der Rezyklat-Einsatzquoten hat die Kommission bereits ein solches "Faktor-Schlupfloch" eingebaut.

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli
vor 10 Stunden von reko:

dem steht entgegen

vor 20 Stunden von reko:

 Jährlich 150 000 Tonnen Schwarzmasse in der EU sollten eigentlich ausreichen um eine Fabrik auszulasten

@reko  Jetzt wird es "spannend". Ich habe jetzt Screenshots gemacht, um eine Beweis zu haben:

 

Reko.thumb.jpg.1273bbce41817ef800e1d21b4e7ab761.jpg

 

Vor 19 Stunden schreibst Du einen Post. 

Vor 18 Stunden zitiere ich Dich mit 40.000 Tonnen Schwarzmasse.

Vor 18 Stunden wird der Post von Dir nochmals bearbeitet und aus 40.000 Tonnen Schwarzmasse werden auf wundersame Weise 150.000 Tonnen Schwarzmasse.

Man erkennt sehr deutlich, dass Dein Post editiert wurde, meines nicht. 

Gerne können wir einen Mod über Deinen und meinen Post schauen lassen, die können die Logs mit den Änderungen einsehen. 

 

Aber weil dieser Edit selber alles ist nur nicht belastbar, hier die Analyse des Links (https://recyclusgroup.com/from-waste-to-resource-the-growing-importance-of-black-mass-in-battery-recycling/)

  1. Es ist keine wissenschaftliche Studie, sondern ein Werbetext eine Schwarzmasseverarbeiters (letzter Satz: "Black mass isn’t waste, it’s an opportunity. And at Recyclus, we’re making that opportunity count.")
  2. Die 150.000 Tonnen Schwarzmasse werden als Prognose behauptet, ohne eine Quelle zu nennen ("European black mass supply is projected to reach over 150,000 tonnes by 2025")
  3. Aus einer Tonne Altakkus werden 400 kg Schwarzmasse. D.h. 375.000 Tonnen Akkus. Das ISE Frauhofer prognostiziert selbst für 2030 nur 275.000 Tonnen.
  4. Du widerspricht Dir mit den 150.000 Tonnen selber. Der Link, drei Sätze später, zu https://dontwasteit.hu/en/black-mass-exports-eu-te-briefing/  (der auch im Screenshot zu sehen ist) spricht von 40.000 wovon 30.000 verfügbar waren. Ja was denn nun 40.000 oder 150.000 Tonnen???
  5. Don't waste it schreibt: "In total, at least 27 kt of black mass leaves the EU every year – equivalent to the recoverable battery material from roughly 225,000 electric vehicles". Also wären 150.000 Tonnen das Äquivalent zu 1,25 Mio. BEVs. Woher sollen die Akkus bitte kommen. Dass es keine 1,25 Mio BEVs sind, ist uns wohl allen klar. Also woher? Damit wären wir wieder beim Punkt: Die 150.000 Tonnen-Behauptung ist unbelegt, eine Werbe-Claim und absolut unrealistisch.

=> was viel wahrscheinlicher ist:  Der "Black mass supply" in "European black mass supply is projected to reach over 150,000 tonnes by 2025" ist eigentlich garnicht die Schwarzmasse ansich, sondern die Menge an Akkus die schlussendlich zu Schwarzmasse verarbeitet werden können. TechnlogyMinerals, Mehrheitseigner von Recyclus, schreibt selber, dass man aus einer Tonne Akkus 45% Schwarzmasse gewinnen könne. Dann wären wir bei 67.000 Tonnen Schwarzmasse und wieder Nahe an den 40.000 bis 50.000 Tonnen die belegbar sind.

=> auch möglich ist, dass es garnicht um 150.000 Tonnen Schwarzmasse selber sondern um die europ. Verarbeitskapazität von Schwarzmasse geht. Diese nliegt wohl nahe an 150.000 Tonnen. 

 

Fazit: Der Inhalt des neuen Werbe-Links ist sehr schwach.

 

Edit: Wording; etwas sachlicher gestaltet.

 

 

 

 

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