Anfänger zweifelt an seiner Strategie

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39 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

Hallo zusammen,

 

als Neuling starte ich direkt mal mit meiner ersten Frage. Ich hoffe dass ich von euch entsprechende Informationen

bekomme und in Zukunft jede Menge über Finanzen lernen werde,

 

Nun aber zu meinem eigentlichen Problem. Im Zuge einer Immobilienfinanzierung wurde ich von meinem Berater

mit dem Rundum Paket ausgestattet. Da der Hauskauf und alles weitere was darauf folgte ungeplant

war, habe ich planlos alles abgenickt.

 

Mittlerweile kommen mir aber Zweifel, ob es wirklich eine gute Anlage war.

 

Es geht dabei um die Fondsdepot Bank bei der ich in 2 Sparpläne monatlich jeweils 300 Euro einzahle.

Insgesamt steht aber schon immer ein dickes Minus vorne. Das gefällt mir nicht und ich habe das Gefuhl da

was ändern zu müssen.

 

Vielleicht kann ja jemand was dazu sagen.

Es handelt sich um

LU0268208047 / A0LBPA

LU0268209441 / A0LBPG

 

Wie gesagt, mein Bauchgefühl sagt mir im Moment, dass ich das Geld besser unters Kopfkissen gelegt hätte.

 

Vorab schon mal vielen Dank für eure Beiträge, die mir hoffentlich etwas klarheit verschaffen.

 

 

Viele Grüße

Feuerdaniel

 

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Geschrieben · bearbeitet von bondholder

vor 17 Minuten schrieb Feuerdaniel:

Nun aber zu meinem eigentlichen Problem. Im Zuge einer Immobilienfinanzierung

Wieso hältst du es für eine gute Idee, Investmentfonds auf Pump zu kaufen?

 

Zitat

Wie gesagt, mein Bauchgefühl sagt mir im Moment, dass ich das Geld besser unters Kopfkissen gelegt hätte.

Es gibt eine ganz einfache Methode, Geld sicher anzulegen:

Schulden zurückzahlen.

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Geschrieben · bearbeitet von otto03

- was hat eine Immobilienfinazierung mit der Geldanlage in zwei Fonds zu tun?

 

- der erste Fonds A0LBPA hat als Benchmark

30% Bloomberg Barclays Capital Euro-Aggregate 1-10Y Index, 70% MSCI World Index

und produziert dafür mehr als 2% TER - wenn diese Aufteilung deinen Wünschen entspricht kannst du das deutlich kostengünstiger realisieren

 

- der zweite A0LBPG hat als Benchmark

65% Bloomberg Barclays Capital Euro-Aggregate 1-10Y Index, 35% MSCI World Index

etc etc

 

Es ist schon abenteuerlich was alles vertickt wird und dann auch noch beide in Kombination

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Geschrieben

vor 17 Minuten schrieb Feuerdaniel:

Nun aber zu meinem eigentlichen Problem. Im Zuge einer Immobilienfinanzierung wurde ich von meinem Berater

mit dem Rundum Paket ausgestattet. Da der Hauskauf und alles weitere was darauf folgte ungeplant

war, habe ich planlos alles abgenickt.

Du hast ungeplant ein Haus gekauft? Ernsthaft? Ich kaufe mir ungeplant höchstens mal eine Currywurst (oder so....)

 

Und was hat dein Hauskauf mit diesen beiden grottigen Fonds zu tun? Ich würde sie sofort verkaufen, aber du schreibst zu wenig, als dass ich das dir jetzt empfehlen würde.

 

Vielleicht schreibst du die ganze Story mal ein bisschen detaillierter?

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Geschrieben

Wow, das ging ja richtig schnell mit den Antworten.

Möchte aber gleich noch mal drauf hinweisen, dass ich absolut keinen Plan von der Materie habe 

und der Post otto03 für mich noch unverständlich ist.

 

Nun aber zur eigentlichen Geschichte, wie der Stein ins Rollen kam.

 

Im September 2015 haben meine Schwiegereltern sich entschlossen Ihr Haus zu verkaufen. Da der Zustand und Lage 

des Hauses bekannt war und uns auch gut gefallen hat, haben wir kurzfristig zugeschlagen. (Wir wollten eigentlich irgendwann eine

Wohnung kaufen,nur halt nicht so schnell). 

 

Das ganze sollte dann auf Wunsch der Schwiegereltern schnell abgewickelt werden. Also haben wir uns jemanden gesucht, der uns bei der 

Finanzierung unterstützt. Dieser Berater war sehr nett und hat die Finanzierung so gestalltet, wie wir es uns in etwa vorgestellt haben.

 

Im Anschluss gab es dann ein Rundum Paket (Alle Versicherungen die ein Mensch abschließen kann,wurden uns aufs Auge gedrückt)

Natürlich mit 5 Jahres Verträgen (die ich nach 3 Jahren kündigen kann ?)

 

Als BonBon gabs dann noch ein Depot bei der Fondsdepot Bank, als Alterssvorsorge und für evtl anfallende Ausgaben am Haus.

Und seit November 2015 zahle ich nun in die beiden oben genannten Fonds jeweils 300 Euro ein.

Das diese beiden Fonds nicht das wahre sind, glaube ich schon in den ersten Posts gelesen zu haben.

 

Leider ist das Thema Finanzen sehr komplex, wenn man sich zuvor nicht damit beschäftigt hat.

Also läßt man es erstmal weiter laufen .... der Berater hat ja gesagt, dass muss so sein.  ;-)

 

Ich habe in letzter Zeit das ein oder andere Buch zum Thema gelesen, was mich ermutigt hat, den Schritt hier ins 

Forum zu waagen. 

 

Aus dem Bauch heraus,würde ich die beiden Sparverträge am liebsten sofort kündigen und die Anlagen verkaufen.

Die 600 Euro würde ich gern als 2x300 oder 3x200 Euro Sparplan bei der DKB in ETF anlegen.

 

Würde mich aber auch über andere Ratschläge freuen.

 

Viele Grüße

Feuerdaniel

 

 

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Geschrieben · bearbeitet von whister

vor 8 Minuten schrieb Feuerdaniel:

Aus dem Bauch heraus,würde ich die beiden Sparverträge am liebsten sofort kündigen und die Anlagen verkaufen.

Gute Entscheidung. Worauf wartest du?

 

vor 8 Minuten schrieb Feuerdaniel:

Die 600 Euro würde ich gern als 2x300 oder 3x200 Euro Sparplan bei der DKB in ETF anlegen.

Das würde ich nicht machen. Ihr habt doch ein Kredit fürs Haus aufgenommen. Wie sieht es aus mit Sondertilgung?

 

vor 8 Minuten schrieb Feuerdaniel:

Im Anschluss gab es dann ein Rundum Paket (Alle Versicherungen die ein Mensch abschließen kann,wurden uns aufs Auge gedrückt)

Natürlich mit 5 Jahres Verträgen (die ich nach 3 Jahren kündigen kann ?)

Diese Versicherungen solltest du alle in Ruhe durchgehen und Unnütze zeitnah zum nächst möglichen Zeitpunkt kündigen. Bei Versicherungen die du brauchst solltest du vergleichen und ggf. wechseln.

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Geschrieben

vor 7 Minuten schrieb Feuerdaniel:

Dieser Berater war sehr nett und hat die Finanzierung so gestalltet, wie wir es uns in etwa vorgestellt haben.

Was bedeutet das? Wie hohe Schulden habt ihr zu welchen Spielregeln aufgenommen? Was hast du alles unterschrieben?

Wie sieht es mit Sondertilgungen aus?

 

vor 9 Minuten schrieb Feuerdaniel:

Als BonBon gabs dann noch ein Depot bei der Fondsdepot Bank, als Alterssvorsorge und für evtl anfallende Ausgaben am Haus.

Altersvorsorge auf Pump? Das ist ein riskanter Zock, der leicht schief gehen kann. Die deutlich risikoarmere Methode besteht darin, die Schulden so schnell wie möglich zurückzuzahlen. 

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Geschrieben

vor 10 Minuten schrieb Feuerdaniel:

Leider ist das Thema Finanzen sehr komplex, wenn man sich zuvor nicht damit beschäftigt hat.

Hmm, lies mal "Investieren für Einsteiger" (ist unter meinem Beitrag verlinkt). Ansonsten siehe auch die Antwort von @whister

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Geschrieben

Also ich müsste noch mal genau nachschauen, was die Finanzierung angeht. Habe die Verträge aber jetzt nicht griffbereit. 

 

Habe etwas im Hinterkopf, dass Sondertilgungen nicht möglich sind. Werde ich morgen aber noch mal prüfen. 

 

Für das Haus mussten wir 185.000 Euro bezahlen. Die Finanzierung läuft über 20 Jahre. Nach den 20 Jahren beträgt die Rest Schuld 0 Euro. Wir zahlen im Monat 1022 Euro (Zinssatz müsste um die 3% liegen) alles Angaben aus dem Kopf, morgen schaue ich noch mal nach. 

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Geschrieben · bearbeitet von whister

vor 7 Minuten schrieb Feuerdaniel:

Für das Haus mussten wir 185.000 Euro bezahlen. Die Finanzierung läuft über 20 Jahre. Nach den 20 Jahren beträgt die Rest Schuld 0 Euro. Wir zahlen im Monat 1022 Euro (Zinssatz müsste um die 3% liegen) alles Angaben aus dem Kopf, morgen schaue ich noch mal nach. 

3%? Im Sep 2015 waren die Zinsen doch im Keller wie jetzt. Die groben Konditionen solcher Verträge sollte man schon im Kopf haben.

 

vor 7 Minuten schrieb Feuerdaniel:

Habe etwas im Hinterkopf, dass Sondertilgungen nicht möglich sind. Werde ich morgen aber noch mal prüfen. 

Falls das stimmt, solltest du das Geld sicher anlegen. Möglicherweise lohnt es sich den Kredit nach 10 Jahren zu kündigen und den Rest dann aus den Ersparnissen und evtl. einer Anschlussfinanzierung zu zahlen.

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Geschrieben

Wie gesagt, wir hatten beide keinen Plan, es musste schnell gehen weil wir praktisch die Pistole auf der Brust hatten. 

 

 

Heute würde ich nicht mehr so überstürzt handeln. 

 

Zu dem Zeitpunkt war mir eigentlich nur wichtig, dass die Hütte vor der Rente bezahlt ist. 

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Geschrieben

vor 22 Minuten schrieb Feuerdaniel:

[...] Pistole auf der Brust [...]

Ihr wart also ohne das Haus in Lebensgefahr?

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Geschrieben

Naja.... Ganz so bedrohlich war es nicht. Aber es musste halt schnell gehen, es gab noch andere Interessenten die mit Ihrer Kaufvorbereitung schon weiter waren und das Haus war wirklich eine gute Gelegenheit. (Baujahr Anfang 1990, ruhige Lage in einer Sackgasse, gegenüber dem Naherholungsgebiet, direkte Autobahnanbindung, Reparaturen wurden immer durchgeführt (in den letzten 5 Jahren neue Heizung, neues Bad, neue Fenster und neue Haustür) außerdem bräuchten wir keine Grunderwerbsteuer bezahlen, da das Haus innerhalb der Familie verkauft wurde. Das waren halt so Gründe, die uns zum schnellen und unüberlegten Handeln veranlasst haben. 

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Geschrieben

 

 Diese Fonds sind von der Allianz uns sehr defensiv. Dein Berater hatte möglicherweise eins dieser Verträge mit der Allianz wo man einen Bonus für solche Vermittlungen bekommt. Das hatte ich mit einer Bankangestellten die gleichzeitig für Provinzial arbeitete. Die wollte mir eine Riester-Versicherung von Provinzial andrehen, und war gleichzeitig meine Sparkassenberaterin.

 

Mit diesen Produkten bekommst du weniger raus als die Zinsen die du auf den Kredit zahlst, also ein Minusgeschäft für dich. Da werden noch 2% Gebühren abgezogen.

Du zahlst also auf der einen Seite schonmal 3% Zinsen für den Kredit, und auf der anderen Seite 2% Gebühr für den Fond, das sind zusammen 5%. 

 

Du verleihst Geld das du geliehen hast an andere und zahlst dafür drauf. Das ist nicht gut. 

 

Wenn du bei einem eher defensivem Fond bleiben möchtest, dann schau dir den ARERO (WKN:DWS0R4) mal an. Allerdings als langfristiges Invest. Da habe ich auch einen Sparplan drauf und bin der Meinung da kann man nichts falsch machen mit. Die Gebühren betragen hier 0.5%, der Aktienanteil ist allerdings bei 60%. 

 

Einige Leute sagen man muss unbedingt den Kredit für die Immobilie Tilgen statt Aktien zu kaufen und so. Ich sehe das aber als zwei völlig verschieden Dinge an, die ich nicht gegenrechne.

Man kann beides haben, eine Immobilie und daneben ein Finanzpolster ansparen damit man die Immobilie nicht verkaufen muss wenn man Geld braucht.

 

 

 

 

 

 

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Geschrieben · bearbeitet von bondholder

vor 24 Minuten schrieb Arasu:

Einige Leute sagen man muss unbedingt den Kredit für die Immobilie Tilgen statt Aktien zu kaufen und so. Ich sehe das aber als zwei völlig verschieden Dinge an, die ich nicht gegenrechne.

wiki: Mentale Buchführung

Selbstbetrug halte ich für keine sinnvolle Entscheidungsgrundlage.

 

Wenn du dich damit wohl fühlst, die Arero-Anteile auf Kredit zu kaufen, kannst du das meiner Meinung nach gerne so machen. Diese Art von Kredithebelung würde ich (wenn überhaupt) allerdings grundsätzlich nur bei Geldanlagen in Betracht ziehen, bei denen die Wahrscheinlichkeit, die Kreditwette zu gewinnen, hoch ist (Beispiel: Aktien-ETFs) – und die Investmentfonds des Fragestellers gehören wohl nicht in diese Kategorie.


Und, ganz wichtig:

Man muß mit so einer Kredithebelung gut schlafen können!

Sonst kann es passieren, dass jemand die Nerven verliert, im Crash die Reißleine zieht und die Aktien verkauft...

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Geschrieben

Es scheint mir, als wäre ich genau an den richtigen geraten. Zum Glück hat mein Bauchgefühl nicht locker gelassen. 

 

Dank eurer Beiträge, die ja alle in die gleiche Richtung gehen, werde ich morgen die Sparpläne kündigen. 

 

Natürlich ist es richtig, die bestehende Finanzierung möglichst schnell zu bedienen. Auf der anderen Seite möchte ich aber auch einen gewissen Betrag als Sicherheit für unvorhersehbare Ausgaben zumindest greifbar haben. 

 

Vielleicht wäre es eine Option, den Sparbetrag zu splitten. Einen Teil in Etf den anderen als Sondertilgung (falls möglich seitens der Bank) 

 

Was die Zukünftige Anlage in ETF betrifft, ich bin im Moment 42 Jahre alt und mitten im Berufsleben, ich glaube, dass eine Anlage, die zwar Risiko reicher ist, dafür aber vielleicht mehr einbringt für die nächsten 5 bis 10 Jahre besser wäre. Da hätte ich zumindest die Chance ein wenig der nicht genutzten Anlagezeit  wieder aufzuholen. 

 

 

Oder liege ich falsch? 

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Geschrieben · bearbeitet von bondholder

vor 7 Minuten schrieb Feuerdaniel:

Natürlich ist es richtig, die bestehende Finanzierung möglichst schnell zu bedienen. Auf der anderen Seite möchte ich aber auch einen gewissen Betrag als Sicherheit für unvorhersehbare Ausgaben zumindest greifbar haben.

Als Immobilienbesitzer empfielt es sich, eine Instandhaltungsrücklage (Tagesgeld o.ä.) zu bilden. Irgendwas ist immer... ;)

 

vor 7 Minuten schrieb Feuerdaniel:

Vielleicht wäre es eine Option, den Sparbetrag zu splitten. Einen Teil in Etf den anderen als Sondertilgung (falls möglich seitens der Bank)

Hausaufgabe: Finde heraus, wie genau die Immobilienfinanzierung konzipiert ist und ob Sondertilgungen in den ersten zehn Jahren überhaupt kostenfrei möglich sind.

Sondertilgungen nützen dir nichts, wenn dabei horrende Vorfälligkeitsentschädigungen seitens der Bank berechnet werden.

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Geschrieben · bearbeitet von odensee

vor 18 Minuten schrieb Feuerdaniel:

Oder liege ich falsch? 

"Falsch" und "richtig" sind nicht die passenden Kategorien. Alles eine Frage deiner Risikobereitschaft. Neben Schaffung einer Rücklage (TG) würde ich soviel wie möglich sondertilgen.

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Geschrieben

Deine Fonds von der Allianz sind allerdings wie gesagt relativ sicher zu anderen Finanzprodukten, also du musst da jetzt nicht übereilt handeln und kannst dir Zeit mit der Finanzplanung lassen.

 

 

 

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Geschrieben

vor 11 Minuten schrieb Arasu:

Deine Fonds von der Allianz sind allerdings wie gesagt relativ sicher zu anderen Finanzprodukten, also du musst da jetzt nicht übereilt handeln und kannst dir Zeit mit der Finanzplanung lassen.

Vor allem sind sie relativ teuer. Der "Balance" hat einen Aktienanteil von 70%, der ARERO einen von 60%. Trotzdem ist der "Balance" schlechter gelaufen als der ARERO.

https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/tabelle/isins/LU0268208047,LU0268209441,LU0360863863,LU0392494562

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vor 13 Minuten schrieb Arasu:

Deine Fonds von der Allianz sind allerdings wie gesagt relativ sicher zu anderen Finanzprodukten, also du musst da jetzt nicht übereilt handeln und kannst dir Zeit mit der Finanzplanung lassen.

Falls Ausgabeaufschläge berechnet werden, ist jede Sparplanausführung ein teures Vergnügen.

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Geschrieben

Also ganz ehrlich: Wenn ich das hier so lese, dann denke ich, dass es nicht schlecht wäre, wenn er sich einen unabhängigen Berater sucht, der mit ihm mal seinen Immobilienkreditvertrag usw. durchgeht. 

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Geschrieben

Viele haben es ja schon geschrieben, die beiden Fonds sind hier in dem Fall nicht ideal und unlogisch. Pauschalen Aussagen wie  Bedienen eines Kredits bei gleichzeitigem Vermögensaufbau halte ich auch immer für fragwürdig, wenn weder Ein/Ausgaben bekannt sind, wie hier der Fall. Je nach Nettohaushaltseinkommen ist das eben möglich oder eben nicht. Aber das nur nebenher, so eine Rechnung hilft dem TO jetzt wenig.

 

An erster Stelle sollte daher das Bedienen des Immobilien Kredits sein und schaffen eines Liquiditätspuffers für unvorhergesehenes, sprich überschüssiges Geld auf den Tagesgeldkonto parken. Des weiteren sorgfältig die Konditionen des Kredits und der maximalen jährlichen Sondertilgungen prüfen. Wenn das alles in trockenen Tüchern und geregelt ist und vor allem auch gut gestemmt werden kann, kann er sich immer noch Gedanken um einen kleinen ETF Sparplan machen. Aber so lange das nicht klar ist, würde ich das weit nach hinten schieben.

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Geschrieben

Also die Fonds würde ich nicht besparen bzw. verkaufen, allein schon wegen der hohen Kosten. Mit einem breit aufgestellten ETF-Portfolio fährst du mit hoher Wahrscheinlichkeit besser. Aber um halbwegs seriös konkrete Empfehlungen abgeben zu können, dafür reicht hier die Datenlage einfach nicht. Bei Aktienanlagen musst du immer mit erheblichen Risiken rechnen. Da muss das Gesamtbild passen.

 

Schau dir als erstes mal deine Baufinanzierung an. Bist du wirklich nach 20 Jahren schuldenfrei, oder läuft dann nur die Zinsbindung aus? Wie lange ist die Zinsbindung? Hast du einen Tilgungsplan?  Sind Sondertilgungen möglich?

 

Die Versicherungen würde ich mir dann auch nochmal genauer ansehen .... ich schätze da kann man auch noch was machen. Aber eins nach dem anderen  ..... lass dich nicht hezten und lass dir genügen Zeit. Wie du ja gemerkt hast sind übereilte Entscheidungen oft nicht die besten!  ;)

 

 

 

 

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Geschrieben

Hallo zusammen, 

 

Ich bin euch wirklich dankbar, für die Unterstützung. Ich war heute leider erst sehr spät zuhause. Habe mal schnell ein Foto vom Finanzierungs Angebot gemacht, was wir so auch umgesetzt haben. 

 

Im Kleingedruckten habe ich den Hinweis gefunden, dass kein jährliches Sondertilgungsrecht vereinbart wurde. 

Habe aber noch nichts gefunden, was über die Kosten im Falle einer Sondertilgung aufklärt. Muss mir das ganze wohl noch mal genauer ansehen. 

 

Viele Grüße 

Daniel 

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