Schwachzocker Posted January 15 vor einer Stunde von Cauchykriterium: Die Aussage ist "wahr", falls sie niemandem am Sterbebett begleitet hat ... Ja, und wertlos! Share this post Link to post
timk Posted January 15 vor 18 Stunden von Wishmueller: Schöner Beitrag, in dem ich mich teilweise wiederfinde..... auch wenn man das ja kaum zugeben mag...... Das zum Beispiel trifft auf mich auch zu. Aber wer würde sich selber schon als "geizig" bezeichnen? Aber dieses Gefühl, bei Ausgaben zu überlegen "brauche ich das jetzt wirklich?" ist mir dann schon sehr vertraut. Kann ich leider nicht abstreiten..... Da es hier um "Finanzielle Unabhängigkeit" geht, hätte ich in meinem Beitrag noch als Fazit herausstellen sollen: Nur durch den zweitweisen Verzicht war es möglich die Sparquote zu halten, Rentenabschläge auszugleichen und somit früher in den Ruhestand zu gehen. Ebenfalls eine wichtige Erkenntnis: Der Verzicht hat mich nicht in meinem Wohlbefinden eingeschränkt. Ganz entscheidend war auch das Glück mit der guten Portfolioperformance. Share this post Link to post
bmi Posted January 15 Man muss nicht jeden Menschen am Sterbebett begleiten, um zu wissen, dass ein Kontoauszug kein Lebensinhalt ist. Wer das bestreitet, verrät mehr über sich als über mich. Wer glaubt, der Tresor oder Kontoauszug sei dort relevant, hatte vorher offenbar nichts anderes und ist bemitleidenswert. Share this post Link to post
Cepha Posted January 15 · Edited January 15 by Cepha Am Strebebett ist der Kontoauszug relativ egal (hat evtl. einen Einfluss darauf, wieviele daneben stehen :-) , aber den ganzen Rest des Lebens davor ist der Kontoauszug schon ziemlich relevant. Wer das anders sieht, dem fehlt idR die Erfahrung mit eigener Armut. Share this post Link to post
Schwachzocker Posted January 15 vor 4 Stunden von bmi: Man muss nicht jeden Menschen am Sterbebett begleiten, um zu wissen, dass ein Kontoauszug kein Lebensinhalt ist.... Wer bestimmt denn, was ein Lebensinhalt ist? vor 4 Stunden von bmi: Wer glaubt, der Tresor oder Kontoauszug sei dort relevant, hatte vorher offenbar nichts anderes und ist bemitleidenswert. Was ist denn dort (auf dem Sterbebett?) relevant? Die Höhe der Dividenden? Share this post Link to post
Euronensammler Posted January 15 · Edited January 15 by Euronensammler Könnte der tägliche Blick auf den Kontostand evtl. die gleiche meditative innere Berfriedigung geben, wie der Blick des Philatelisten auf seine Sammlung, der Blick der Erleuchteten in seine Meditationskerze oder der Blick der Gärtners auf sein Blumenbeet? Share this post Link to post
Holgerli Posted January 15 Ich wiederhole einfach nochmal den in der Frage verstecken Appell von LongtermInvestor von Dienstag: Wieso muss eigentlich jeder zweite Diskussion mit persönlichen "Befindlichkeiten" gefüllt werden. Verstehe ich nicht. 90% der Diskussionen und des Austausches finde ich überaus sachlich. Aber bei gefühlt 10% der Diskussionen sollte der jeweilige Schreiber vor dem Abschicken bitte nochmal überlegen ob es nicht auch ohne latente Aggression geht, auch wenn man anderer Meinung ist. Share this post Link to post
Der Heini Posted January 15 vor 19 Stunden von Nostradamus: Der typische WPF-Nutzer scheint mir auch eher das Problem zu haben "Hilfe, wie schaffe ich es, nun endlich in die Konsumphase zu wechseln?" als "Hilfe, wie kann ich mehr sparen?". Ich habe auch mal eine Weile eine Art Haushaltsbuch geführt, aber dann festgestellt, dass ich halt dafür Geld ausgebe, was ich mir auch leisten möchte und an unnötigen Ausgaben spare; ob ich nun das Haushaltsbuch geführt habe oder nicht, hat daran im Prinzip nichts geändert. Ich sehe das Problem mit dem Übergang in die Konsumphase im WPF eher darin begründet, daß man seine Kosten der Zukunft bzw. die Steigerung der Lebenskosten nur sehr schwer abschätzen kann. Ich glaube @stagflationhatte mal einen Thread zu der Unwägbarkeit der Krankenversicherung aufgestellt. Früher waren bei mir die PKV-Steigerungen moderat, haben sich aber in den letzten Jahren stark erhöht. Das nur als ein Beispiel. Den plötzlichen Gaspreis-Anstieg zum Start des Ukrainekrieges hatte kaum einer vor dem Krieg eingeplant. Diese Unsicherheiten lassen die meisten mehr sparen, als vielleicht nötig. Nur wie will man dem begegnen? Sehe da nur die Möglichkeit, entweder hohe Rücklagen zusätzlich zu bilden oder eben den Ansatz, (als Beispiel) von der Medianrente auszugehen und im Notfall seinen Lebensstandard dann anzupassen (Minijob?). Ansonsten muss man bis 67J weiterarbeiten und hoffen. Wer jetzt schon über 2 Mio. hat, der braucht sich da weniger Gedanken um Luxus zu machen (von der eigenen Yacht oder Luxusvilla abgesehen). Alles vorher abzusichern, ist IMHO nicht möglich, dazu gibt es zu viele denkbare negative Zukunftsperspektiven. Share this post Link to post
Wishmueller Posted January 15 vor 15 Minuten von Holgerli: Ich wiederhole einfach nochmal den in der Frage verstecken Appell von LongtermInvestor von Dienstag: Wieso muss eigentlich jeder zweite Diskussion mit persönlichen "Befindlichkeiten" gefüllt werden. Verstehe ich nicht. 90% der Diskussionen und des Austausches finde ich überaus sachlich. Aber bei gefühlt 10% der Diskussionen sollte der jeweilige Schreiber vor dem Abschicken bitte nochmal überlegen ob es nicht auch ohne latente Aggression geht, auch wenn man anderer Meinung ist. Soweit ich das hier sehe, sind es fast immer die selben "üblichen Verdächtigen", die der Meinung sind, ihre "Spitzen" stellten einen Mehrwert für das Forum dar. Offensichtlich wird das von der Rennleitung ja nicht nachhaltig unterbunden, also sage ich mal: das ist hier wohl so gewollt..... Kann ich mit leben und notfalls auch mal drüber hinweglesen, wenn es mich direkt betriifft ..... .... Motto: Don't feed the troll(s).... Share this post Link to post
Peter23 Posted January 15 vor 20 Stunden von Schwachzocker: Naja, ich meine nicht, dass das so richtig die Antithese ist. Du schränkst eben ganz bewusst Deinen gesamten Konsum ein. Oben ging es um ein ganz bestimmtes Konsumobjekt, auf das plötzlich verzichtet wird. Fair. Da hatte ich Dich falsch verstanden - danke für die Klarstellung. Share this post Link to post
Schwachzocker Posted January 15 vor einer Stunde von Holgerli: Ich wiederhole einfach nochmal den in der Frage verstecken Appell von LongtermInvestor von Dienstag: Wieso muss eigentlich jeder zweite Diskussion mit persönlichen "Befindlichkeiten" gefüllt werden. Verstehe ich nicht.... Das ist doch klar: Man muss dann nicht lange nachdenken, sondern sagt einfach: "Ich fühle mich wohl mit meiner Geldanlage!" und wischt damit sämtliche Sachargumente vom Tisch. Das ist schön einfach. Share this post Link to post
bmi Posted January 15 · Edited January 15 by bmi vor 1 Stunde von Cepha: Am Strebebett ist der Kontoauszug relativ egal (hat evtl. einen Einfluss darauf, wieviele daneben stehen :-) , aber den ganzen Rest des Lebens davor ist der Kontoauszug schon ziemlich relevant. Mein Punkt war nicht, dass Geld unwichtig ist, sondern dass es kein Selbstzweck sein sollte. Wer nur auf Kontostandmaximierung aus ist, verpasst oft das, wofür Geld mMn eigentlich sein sollte: Lebensgestaltung, Freiheit, Erlebnisse, Beziehungen, ... Geld sollte ein Mittel sein, kein Ziel. Letztlich kann das jeder für sich selbst entscheiden - mein Beispiel mit dem Sterbebett sollte jedoch zeigen, dass am Lebensende plötzlich ganz andere Dinge wichtig sind, als viele zu Lebzeiten dachten. Dazu kann man gerne mit Palliativpflegern sprechen oder bspw Bronnie Ware lesen (top five regrets of the dying). Habe ich im Beitrag davor beschrieben, ohne diesen Kontext ergibt meine letzte Antwort wahrscheinlich wenig Sinn: vor 18 Stunden von bmi: Geld ist ein Werkzeug, kein Ziel. Wer es nur hortet, verwechselt den Hammer mit dem Haus und glaub, dass Sicherheit/Sinn/Glück/... durch das Besitzen des Werkzeugs entstehen und nicht durch das Gestalten des Lebens. Am Ende verzichtet man ständig, schiebt Dinge auf, schränkt sich ein und schützt etwas, das eigentlich genutzt werden sollte. Hat einen vollen Tresor, aber ein ungelebtes Leben. Kenne niemanden, der am Sterbebett den vollen Tresor oder Kontoauszug ein letztes Mal sehen wollte... Share this post Link to post