Wishmueller 15. Februar vor 2 Stunden von Der Heini: Oder anders: Wenn der Median bei 1450 Euro liegt, dann scheinen ja viele damit klarzukommen. Also ich würde den Satz ja dahingehend abändern ".... dann scheinen ja viele damit klarkommen zu müssen." Also ich käme damit aktuell nicht klar, obwohl meine Miete weder in einer teuren Metropole liegt noch ich einem ausschweifenden Lebensstil fröne und ich (nach subjektiver Einschätzung) schon ziemlich sparsam lebe...... Von daher wiederhole ich mich gerne..... ich finde solche Vergleiche für den Einzelfall nur bedingt hilfreich. Würde ich nicht zur Miete wohnen sondern im bezahlten Eigentum, sähe es natürlich schon besser aus. Würde aber immer noch nicht ganz reichen, wenn ich mal nur die Kaltmiete abziehe..... Fazit: es hilft einem nicht wirklich..... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker 15. Februar vor 2 Stunden von Der Heini: Oder anders: Wenn der Median bei 1450 Euro liegt, dann scheinen ja viele damit klarzukommen. Im WPF vielleicht nicht, da aber hier sind die Ansichten ja eher höher. Was sagt denn der Median darüber aus, ob die Leute damit klarkommen? Bei den Frauen steht ja 980 Euro. Heißt das also, dass die mit weniger klarkommen? Was heißt das überhaupt: "Klarkommen" Von was reden wir da? Wenn da 200 Euro stehen würde, würde das denn auch bedeuten, dass die damit klarkommen? Was sagt die Medianrente überhaupt über den allgemeinen Wohlstand aus? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
chirlu 15. Februar vor 28 Minuten von LongtermInvestor: vor 34 Minuten von chirlu: Die Realität ist, dass die meisten Rentner auch daneben keine großen weiteren Einnahmen haben. Mit weiteren Einnahmen soll der Anteil von Einnahmen aus Vermögen gemeint sein. Bitte nicht deine Aussagen fälschlich mir zuschreiben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Der Heini 15. Februar vor einer Stunde von chirlu: Deine Grafik zeigt das nicht, da sie die gesetzliche Rente nicht separat aufführt, sondern mit Betriebsrenten (wie von @Sapine schon angemerkt) und Beamtenpensionen in einen Topf wirft. Gerade Beamte ziehen den Median der gesetzlichen Rente sehr stark runter, da sie oft in der Zeit vor ihrer Verbeamtung eine kleine Rente aufgebaut haben, während sie dann als Beamte nicht mehr einzahlen. Also bekommen sie vielleicht 200 Euro Rente. Trotzdem geht es ihnen finanziell keineswegs schlecht. Aber die Grafik zeigt doch, daß Renten und Pensionen 92% des Einkommens ausmachen. Wo list du daraus, daß Pensionen nicht gezählt werden? Ich lese daraus, daß der Großteil des vorhandenen Ruhestandsgeldes aus Renten/Pensionen bestehen. Wie hoch die sind steht da natürlich nicht, aber Mieteinnahmen oder Dividenden usw. machen eben fast nichts aus. Der Rentner/Pensionär muss heutzutage von den Staatszahlungen (ich rechne mal Rente als GRV da mit rein) leben, in späteren generationen könnte das anders aussehen. Die Ausgabenseite steht da nicht (Miete/Eigenheim usw.). vor 48 Minuten von Wishmueller: Also ich würde den Satz ja dahingehend abändern ".... dann scheinen ja viele damit klarkommen zu müssen." Aber ist das nicht egal, ob müssen oder nicht? Hilft dem Rentner ja nicht, wenn er mehr nicht hat. Er kommt damit aus. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 15. Februar vor 1 Stunde von chirlu: Gerade Beamte ziehen den Median der gesetzlichen Rente sehr stark runter, Das sollten sie eigentlich nicht, da nach dem Video von wurden in der Statistik nur Rentner mit 35 Versicherungsjahren berücksichtigt, sodass Langzeit-Selbstständige oder Beamte das eben nicht verfälschen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
chirlu 15. Februar vor 38 Minuten von Holgerli: Das sollten sie eigentlich nicht, da nach dem Video von wurden in der Statistik nur Rentner mit 35 Versicherungsjahren berücksichtigt OK, das stand nicht da, dass es nicht der Median der Rentner ist, sondern der Median bestimmter Rentner. vor einer Stunde von Der Heini: Wo list du daraus, daß Pensionen nicht gezählt werden? Das lese ich nicht und habe ich auch nicht geschrieben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 15. Februar vor 46 Minuten von chirlu: OK, das stand nicht da, dass es nicht der Median der Rentner ist, sondern der Median bestimmter Rentner. Das wurde im Video gesagt und das Video ist die Quelle. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
chirlu 15. Februar vor 47 Minuten von Holgerli: Das wurde im Video gesagt und das Video ist die Quelle. Ich schaue aber keine Videos. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
LongtermInvestor 15. Februar vor 3 Stunden von Der Heini: Aber die Grafik zeigt doch, daß Renten und Pensionen 92% des Einkommens ausmachen. Wo list du daraus, daß Pensionen nicht gezählt werden? Ich lese daraus, daß der Großteil des vorhandenen Ruhestandsgeldes aus Renten/Pensionen bestehen. Genau so ist es und das soll auch die Aussage der Darstellung sein. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 15. Februar · bearbeitet 15. Februar von Holgerli vor 37 Minuten von chirlu: Ich schaue aber keine Videos. Dann hattest Du halt nicht alle Informationen. Das ist aber weder das Problem von Finanzfluss noch der Grafik. Die Informationen waren da. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Der Heini 16. Februar vor 16 Stunden von LongtermInvestor: Vergleiche in absoluten Beträgen sind m.E. nach immer schwierig. Klar ist, dass man von dem Medianbetrag kein Leben in Saus und Braus führen kann. Da wird es mit den 8 Wochen Kanaren im Jahr schon sehr knapp :-). Die Realität ist, dass die meisten Rentner auch daneben keine großen weiteren Einnahmen haben. Hier im Forum ist m.E. nach eine nicht repräsentative Stichprobe gegeben, weder was laufende Einkommen noch Depotgröße anbelangt. Das obige fasst es wohl gut zusammen: Der Median liegt bei 1450 € pro Monat. Die wenigsten (8%) haben daneben noch weitere Einkünfte. Also müssen über 90% mit den 1450 € auskommen. 2 Personen haben es da wahrscheinlich leichter (Miete, Haus - Synergieeffekte) als Alleinstehende. Davon leben scheint zu funktionieren, Urlaub usw. aber kaum. Hier im Forum haben die Ruheständler sicher mehr, sonst wären sie nicht in einem Wertpapier-Forum. Repräsentativ ist das WPF damit sicher nicht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Izuu 16. Februar vor 11 Stunden von Holgerli: Dann hattest Du halt nicht alle Informationen. Das ist aber weder das Problem von Finanzfluss noch der Grafik. Die Informationen waren da. Du bist aber wohl bei den ganzen Grafiken im Video auch etwas durcheinander gekommen. Die Grafik zeigt die Durchschnittsrente (nicht Median, deswegen steht ja auch Durchschnitt in der Grafik) aller Rentner. Die Grafik über Rentner mit mind. 35 Beitragsjahren kam vorher und ist auch entsprechend beschriftet. Der Median kommt später im Video. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 16. Februar · bearbeitet 16. Februar von Holgerli vor 3 Stunden von Izuu: Du bist aber wohl bei den ganzen Grafiken im Video auch etwas durcheinander gekommen. Danke Dir. Ich könnte jetzt schreiben: Habe ich extra gemacht, weil ich schauen wollte, wem es auffällt. Aber Du hast Recht: Ich habe einen Fehler gemacht. Hier nochmal alle drei Grafiken: Durchschnittliche Rente mit 35 Beitragsjahren: => Erhöht die Rente bei Männern um knapp 150 Euro netto, die von Frauen aber 300 Euro netto) Durchschnittsrente ohne Cap (also auch mit weniger als 35 Jahren): Median-Rente: Die Quelle hierfür wird genannt: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/Downloads/DE/Statistiken-und-Berichte/statistikpublikationen/rv_in_zahlen.pdf?__blob=publicationFile&v=6 (Seite 20). Bzw. Seite 39 lt. Seitenzahl auf dem PDF selber Ich habe jetzt gerade selber eine Stunde gerechnet: Aber ehrlich gesagt steige ich durch die Berechnung von Finanzfluss nicht ganz durch. Von daher ziehe ich meinen Ausgangspost komplett zurück und sage: Sorry für die Verwirrung. Ich bin selber gerade noch mehr verwirrt wie Finanzfluss auf die Zahlen kommt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
chirlu 16. Februar vor 3 Stunden von Der Heini: Die wenigsten (8%) haben daneben noch weitere Einkünfte. Das ist nicht Aussage der Grafik. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 16. Februar vor 35 Minuten von chirlu: Das ist nicht Aussage der Grafik. Die Aussage dürfte sein: Von 100% Haushaltseinkommen eines Rentnerhaushaltes mit ausschließlich Personen ab 65 Jahre im Ruhestand sind 92% Renten und Pensionen, 5% Einnahmen aus Vermögen, 2% Erwerbseinkommen und 1% Transferleistungen. Zahlen dazu von der DRV: Also eigentlich müsste man den Median jetzt über die Zahlungen der GRV+private und betriebliche Vorsorge errechnen. Und vermutlich würde der Median dadurch sinken, weil die potentiell einkommensschwächeren noch weniger haben, weil deutlich weniger als die 569 Euro aus der betriebl. Altersvorsorge kommen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 16. Februar vor 1 Stunde von Holgerli: Die Aussage dürfte sein: Von 100% Haushaltseinkommen eines Rentnerhaushaltes mit ausschließlich Personen ab 65 Jahre im Ruhestand sind 92% Renten und Pensionen (incl. Betriebliche Altersversorgung, Beamtenversorgung, Berufsständische Versorgung, Alterssicherung der Landwirte, Zusatzversorgung ÖD), 5% Einnahmen aus Vermögen, 2% Erwerbseinkommen und 1% Transferleistungen. Korrigiere s.o. Es wird immer schwer, wenn man Äpfel mit Birnen vergleicht! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
OttoKleinanleger 19. Februar Am 16.2.2026 um 13:32 von Holgerli: Also eigentlich müsste man den Median jetzt über die Zahlungen der GRV+private und betriebliche Vorsorge errechnen. Und vermutlich würde der Median dadurch sinken, weil die potentiell einkommensschwächeren noch weniger haben, weil deutlich weniger als die 569 Euro aus der betriebl. Altersvorsorge kommen. Warum soll der Median sinken, wenn noch etwas in Form von privater und betrieblicher Vorsorge zur GRV hinzu kommt? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 19. Februar vor 12 Minuten von OttoKleinanleger: Warum soll der Median sinken, wenn noch etwas in Form von privater und betrieblicher Vorsorge zur GRV hinzu kommt? Theorie: ...weil die potentiell einkommensschwächeren noch weniger haben, weil deutlich weniger als die 569 Euro aus der betriebl. Altersvorsorge kommen. Will sagen: Wen ich wenig verdiene ist die Chance, dass ich privat wirklich gut vorsorge geringer als wenn ich gut verdiene. Das gleiche wenn der AG für mich vorsorgt: Vermutlich wird der Betrieb bei dem ich zum Mindestlohn arbeite kaum was/nichts für mich in der betriebl. Altersvorsorge machen, während der Gutverdiener das als Goodie oben drauf bekommt. Also im Endeffekt kleine GRV + k(l)eine private Altersvorsorge vs. gute GRV + bessere/gute private Altersvorsorge. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
OttoKleinanleger 19. Februar · bearbeitet 21. Februar von OttoKleinanleger Am 19.2.2026 um 13:29 von Holgerli: Theorie: ...weil die potentiell einkommensschwächeren noch weniger haben, weil deutlich weniger als die 569 Euro aus der betriebl. Altersvorsorge kommen. Will sagen: Wen ich wenig verdiene ist die Chance, dass ich privat wirklich gut vorsorge geringer als wenn ich gut verdiene. Das gleiche wenn der AG für mich vorsorgt: Vermutlich wird der Betrieb bei dem ich zum Mindestlohn arbeite kaum was/nichts für mich in der betriebl. Altersvorsorge machen, während der Gutverdiener das als Goodie oben drauf bekommt. Also im Endeffekt kleine GRV + k(l)eine private Altersvorsorge vs. gute GRV + bessere/gute private Altersvorsorge. Hmm, du meinst also der Median der GRV+betriebliche Altersvorsoge+private Altersvosorge ist niedriger als der Median nur aus der GRV? Oder meinst du die unterhalb des Medians haben zwar mehr als nur mit der GRV, was zu begrüßen ist, aber Ihre Gruppe ist leider größer geworden? (edit 21.02.: Denkfehler meinerseits, denn beim Median ist die Gruppe unterhalb des Medians immer ca 50%, von daher kann nur die Gruppe unterhalb des normalen Druchschnitts größer werden.) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 19. Februar vor 1 Minute von OttoKleinanleger: Hmm, du meinst also der Median der GRV+betriebliche Altersvorsoge+private Altersvosorge ist niedriger als der Median nur aus der GRV? Genau das. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
OttoKleinanleger 19. Februar vor 29 Minuten von Holgerli: vor 30 Minuten von OttoKleinanleger: Hmm, du meinst also der Median der GRV+betriebliche Altersvorsoge+private Altersvosorge ist niedriger als der Median nur aus der GRV? Genau das. Dir ist aber schon klar, dass in der von dir zitierten Tabelle zu Einkommensquellen die Summe der Bezieherquote > 100% ist? Es haben also einige Empfänger der GRV noch zusätzliche Einnahmen. Warum sollte durch diese zusätzlichen Einnahmen der Median sinken? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 19. Februar vor 5 Minuten von OttoKleinanleger: Es haben also einige Empfänger der GRV noch zusätzliche Einnahmen. Warum sollte durch diese zusätzlichen Einnahmen der Median sinken? Keine Ahnung ob wir aneinander vorbei reden. Habe ich doch weiter oben schon geschrieben: vor 49 Minuten von Holgerli: Will sagen: Wen ich wenig verdiene ist die Chance, dass ich privat wirklich gut vorsorge geringer als wenn ich gut verdiene. Das gleiche wenn der AG für mich vorsorgt: Vermutlich wird der Betrieb bei dem ich zum Mindestlohn arbeite kaum was/nichts für mich in der betriebl. Altersvorsorge machen, während der Gutverdiener das als Goodie oben drauf bekommt. Also im Endeffekt kleine GRV + k(l)eine private Altersvorsorge vs. gute GRV + bessere/gute private Altersvorsorge. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 19. Februar Natürlich ein Luxusproblem, aber treibt noch jemanden das Thema um, dass das Vermögen längst ausreichend wäre, aber auf der anderen Seite das Einkommen so hoch ist, dass es schwer fällt das nicht doch noch mitzunehmen. Wann ist in so einem Fall ein Ausstieg sinnvoll? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation 19. Februar · bearbeitet 19. Februar von stagflation Betrachte es mal von einer anderen Seite... Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Entnahmedepot funktionieren wird? Es also keine Probleme mit Inflation oder einem Aktiencrash geben wird? Wenn man weiterarbeitet: ändert sich etwas an der Wahrscheinlichkeit, dass das Entnahmedepot funktionieren wird? Wird sie höher? Wenn man an dem Punkt ist, an dem weiteres Arbeiten die Wahrscheinlichkeit nicht mehr nennenswert erhöht, kann man bedenkenlos aufhören zu arbeiten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
LongtermInvestor 19. Februar · bearbeitet 19. Februar von LongtermInvestor vor 25 Minuten von Peter23: treibt noch jemanden das Thema um, dass das Vermögen längst ausreichend wäre, aber auf der anderen Seite das Einkommen so hoch ist, dass es schwer fällt das nicht doch noch mitzunehmen. Wann ist in so einem Fall ein Ausstieg sinnvoll? Absolut, sobald der Grenznutzen des Einkommens gering ist, kann man zumindest Übergangslösungen anstreben anstatt Vermögensmaximierung. Aus meiner Sicht als Daumengröße - wenn das Vermögen die Lebensziele mit Sicherheitsmarge abdeckt und ein weiteres Arbeitsjahr nur noch 1-2% Vermögenswachstum bedeutet ist es an der Zeit konkrete Exit-Ziele festzulegen und nicht jedes Jahr weiter aufzuschieben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag