sparfux 1. März · bearbeitet 1. März von sparfux Am 27.2.2026 um 09:31 von Wishmueller: Das wird in "normalen" Führungs- und Leitungsfunktionen nicht verdient. Da kennst Du aber nicht alles. In dem Bereich (plus minus) kann man bei manchen Firmen sogar als Angestellter ganz ohne Führungsverantwortung verdienen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
sparfux 1. März Am 27.2.2026 um 19:17 von Peter23: Wie hoch ist Dein freies Nettoeinkomen (also Netto minus Ausgaben plust Wert zusätzlicher Rentenpunkte) pro Jahr im Verhältnis zu Deinem Vermögen? Was soll denn eigentlich ein "freies Nettoeinkommen" sein? Nettoeinkommen ist Brutto minus Steuern/Sozialabgaben. Netto minus Ausgaben würde ich eher als Sparrate bezeichnen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 1. März · bearbeitet 1. März von Sapine vor einer Stunde von Fondsanleger1966: Für die Mitleser: Teildynamische Entnahmen verlangen eine sehr hohe Flexibilität bei den Ausgaben. Ich habe das hier einmal vorgerechnet: Das mit der erforderlichen Flexibilität ist stark abhängig von den gewählten Parametern. Wenn man mit einer hohen Entnahme beginnt wird man wesentlich häufiger mit großen Einschränkungen klar kommen müssen als wenn man mit einem niedrigeren Wert startet. Ebenfalls hat es einen großen Einfluss, wie stark man seine Entnahme an die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen anpassen will und kann. Wer zu schnell Gas gibt bei den Entnahmen lebt schnell über seine Verhältnisse und wer bei schlechten Zeiten den Gürtel nicht ausreichend enger schnallt, schadet dem Kapitalstock. Ohne eine teildynamische Anpassung würde der Kapitalverlauf übrigens noch deutlich schlechter aussehen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PEOPLES 1. März vor einer Stunde von Holgerli: Das Problem dabei: Was ich wirklich machen will weiss ich auch nicht. Was ich mache, wenn ich länger Urlaub habe, weiss ich: Ich weiss bloß nicht ob ich ob ich wirklich den ganzen Tag in zwei oder drei Foren dauerposten will. Waere wahrscheinlich auch erstmal mein Problem. Bevor man den RE-Teil antritt, braucht man irgendwie erstmal nen guten Exit-Plan. Ich habe auch einige Projekte im Kopf, Dinge, die ich machen will, Sachen bauen, etc. pp. Aber damit lassen sich halt je paar Wochen füllen, nicht Jahre. Und dann bekommt meine bessere Hälfte auch die Meise, wenn ich dann die ganze Zeit zuhause hocke. So ganz ausgegohren ist das bei mir noch nicht, aber ich habe das "Glück", dass ich auch noch paar Jahre brauche bis ich da ganz konkrete Pläne machen muss/kann. Unabhängig davon, der Satz: "Wer's mit 1% nicht schafft, schafft das auch mit 0.5% nicht" triffts ganz gut. Man kann versuchen das alles in mathematische Modelle zu quetschen und nach vorne zu projizieren, aber am Ende kommt das eh anders. Wenn das nicht fremdbestimmt ist (Regelaltersgrenze) dann muss man eine aktive Entscheidung treffen und manche fürchten sich davor. Nehme mich da auch nicht aus. Ich denke ich fühle mich auch mit 3% Entnahme wohl und kann das dann dynamisch Anpassen, falls nötig, aber ich habe Bedenken, dass ich nicht mit meinen aktuellen Kosten hinkomme, weil viel Zeit da ist, die gefuellt werden muss. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 1. März · bearbeitet 1. März von Peter23 vor 36 Minuten von sparfux: Was soll denn eigentlich ein "freies Nettoeinkommen" sein? Nettoeinkommen ist Brutto minus Steuern/Sozialabgaben. Netto minus Ausgaben würde ich eher als Sparrate bezeichnen. Das wird von Banken bei der Kreditvergabe häufig so genannt und für mich ist es deshalb in den allgemeinen Sprachgebrauch eingegangen. Außerdem ist es zwar meist aber nicht immer Sparrate, weil Du es ja auch zB verschenken kannst. Und die Frage, was es ist, erübrigt sich ja, wenn es in Klammern erklärt ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 1. März vor 8 Minuten von PEOPLES: Waere wahrscheinlich auch erstmal mein Problem. Bevor man den RE-Teil antritt, braucht man irgendwie erstmal nen guten Exit-Plan. Ich habe auch einige Projekte im Kopf, Dinge, die ich machen will, Sachen bauen, etc. pp. Aber damit lassen sich halt je paar Wochen füllen, nicht Jahre. Ich mache mir gerade eigentlich mehr Gedanken was ich mit der vielen Zeit anstellen soll und weniger, ob die Kohle reicht. Ich hatte es tatsächlich nur ein Mal, dass ich während zwei Jobs 3 oder 4 Monate arbeitslos war. Da ich schon was Neues hatte brauchte ich mich nicht zu bewerben und das Arbeitsamt hat mich in Ruhe gelassen. 6 Wochen habe ich ausgemistet (war deutlich vor Corona) und renoviert. 3 Wochen habe ich PC gezockt. Danach war mir langweilig und ich wollte wieder arbeiten. Und nach 4 Monaten ist mir der Job wieder auf den Sack gegangen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 1. März Irgendwo sind das Luxusprobleme, aber sie müssen gelöst werden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
sparfux 1. März vor 8 Minuten von Peter23: Das wird von Banken bei der Kreditvergabe häufig so genannt und für mich ist es deshalb in den allgemeinen Sprachgebrauch eingegangen. Außerdem ist es zwar meist aber nicht immer Sparrate, weil Du es ja auch zB verschenken kannst. OK. Jetzt habe ich doch nochmal selber etwas recherchiert. Du hast insofern Recht, das dieser Begriff bei Baufinanzierungen und dergleichen genutzt wird. Er definiert sich aber eben nicht als Netto minus Ausgaben. Sondern als Netto minus nicht oder nur schwer verschiebbare Ausgaben. Also, sagen wir Miete, Kreditzahlungen, Krankenkasse, Lebensmittel würde man abziehen - Urlaub, Restaurantbesuche, den Kauf eines neuen Autos etc. aber nicht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PEOPLES 1. März vor 1 Minute von Sapine: Irgendwo sind das Luxusprobleme, aber sie müssen gelöst werden. Schon, irgendeinen Sinn braucht man ja. vor 3 Minuten von Holgerli: 6 Wochen habe ich ausgemistet (war deutlich vor Corona) und renoviert. 3 Wochen habe ich PC gezockt. Danach war mir langweilig und ich wollte wieder arbeiten. Und nach 4 Monaten ist mir der Job wieder auf den Sack gegangen. Mein Job macht mir schon Spass, ab und an hätte ich halt gerne mehr Zeit für mich, zuhause basteln, etc. pp. Workoholic bin ich keiner, aber bissi Struktur hilft schon und ich bin auch ehrlich (kann man nun doof finden, oder nicht), ich identifiziere mich auch mit meinem Job. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
leoluchs 1. März · bearbeitet 1. März von leoluchs Zurückgezogen wg. der normativen Kraft des Faktischen Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Fondsanleger1966 1. März Am 27.2.2026 um 21:26 von Peter23: also es sind 45% und da sind schon Immobilien voll eingerechnet (also ohne Kredite vorher abzuziehen) + die gesetzliche Rentenversicherung Rechnet man aber wie die meisten also ohne gesetzliche Rentenversicherung und Immobilien minus Kredite, dann ist die Aktienquote schon 60% Das klingt schon besser. Ich hatte vor meinem Post als letztes Update von Dir eine Zielgewichtung von 50% Immos, 30% Aktien und 20% Zinsanlagen u.a. gefunden. An meiner grundsätzlichen Einschätzung ändert sich jedoch nichts - auch, weil ... Am 27.2.2026 um 21:26 von Peter23: ich bin nicht in der PKV ... GKV/GPV eine höhere Bruttoentnahme bedeutet, da die Beiträge einkommensabhängig sind: Als Privatier bei freiwilliger GKV voller Beitragssatz auf fast alles bis zur BBG. Und ob die KVdR-Vergünstigungen in einem Vierteljahrhundert noch existieren werden, dürfte eher fraglich sein. Am 27.2.2026 um 21:35 von Peter23: Bei Entnahme aus den ETFs fällt nur auf den Gewinnanteil Steuern an ... und auf die Ausschüttungen bzw. Vorabpauschalen. Plus stets der Beitrag für die freiwillige GKV/GPV, also zusätzlich ca. 21% mit steigender Tendenz. Wenn die ETFs in einer privaten Rentenpolice gehalten werden, um die Abgaben auf Ausschüttungen bzw. Vorabpauschalen zu vermeiden, wird bei freiwilligen Mitgliedern der GKV-/GPV-Beitrag auf die gesamte (Teil-)Entnahme berechnet. Also auch auf den Anteil, der auf das eingezahlte Kapital entfällt, das bereits früher einmal Beiträgen unterlegen hat. Da zahlt man dann ggf. doppelt GKV-/GPV-Beiträge. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 1. März · bearbeitet 1. März von Sapine vor 17 Minuten von PEOPLES: Schon, irgendeinen Sinn braucht man ja. Mein Job macht mir schon Spass, ab und an hätte ich halt gerne mehr Zeit für mich, zuhause basteln, etc. pp. Workoholic bin ich keiner, aber bissi Struktur hilft schon und ich bin auch ehrlich (kann man nun doof finden, oder nicht), ich identifiziere mich auch mit meinem Job. Manchmal kommen die Dinge anders als man denkt. Als ich aufgehört habe mit der Arbeit habe ich ein paar Jahre eine intensive Mischung aus Hobby und Reisen betrieben, was sehr schön war. Ein wenig Kultur, ein wenig Spanisch und natürlich mein Hobby. Dazu noch ein paar Volkshochschulkurse, ein wenig renovieren und ein Ehrenamt. Es hat nicht lange gedauert und ohne meinen Kalender wäre ich verloren gewesen. Nach ein paar Jahren wurde meine Mutter zum Pflegefall und dann war das mit der Selbstbestimmung nur noch eingeschränkt möglich. Mittlerweile ist sie verstorben und ich habe wieder mehr Freiheiten, leider bin ich aber auch nicht mehr so fit, wie ich gerne wäre. Aber das sind alles sehr individuelle Themen, oft auch abhängig vom Partner. Am Ende muss man es einfach machen, jedenfalls wenn der Wille besteht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 1. März · bearbeitet 1. März von Peter23 vor 10 Stunden von sparfux: OK. Jetzt habe ich doch nochmal selber etwas recherchiert. Du hast insofern Recht, das dieser Begriff bei Baufinanzierungen und dergleichen genutzt wird. Okay so I am only half a moron. vor 10 Stunden von sparfux: Sondern als Netto minus nicht oder nur schwer verschiebbare Ausgaben. Also, sagen wir Miete, Kreditzahlungen, Krankenkasse, Lebensmittel würde man abziehen - Urlaub, Restaurantbesuche, den Kauf eines neuen Autos etc. aber nicht. Ja - Sparrate passt aber mE auch nicht perfekt wie oben geschildert. Daher halte ich weiterhin die Definition (siehe Klammertext) für wichtiger als den Begriff. Vielen Dank aber für das Interesse an dem Fragebogen. Hast Du sonst noch Anmerkungen dazu? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Wishmueller 1. März Mir hat bei der Frage: "was will ich machen?" primär die Beantwortung der Frage: "was will ich nicht machen?" geholfen. Ich hatte schlichtweg keinen Nerv mehr, 5 Tage die Woche "fremdgesteuert" zu sein und mich permanent für jeden Mist rechtfertigen zu müssen. Simpel as it is..... Die Frage "was mache ich jetzt mit der freien Zeit?" unterscheidet den Privatier übrigens nicht vom Rentner. Nutze ich meine freie Zeit jetzt immer sinnvoll? Nein, sicherlich nicht, viele Tage davon "ziehen einfach so vorüber"..... Erschien mir meine Arbeitszeit sinnvoll genutzt? Noch viel weniger. Habe ich den Schritt nach 19 Monaten irgendwie bereut? Bisher keinen einzigen Tag...... Wer den ersten Satz für sich so nicht sieht, weil er oder sie mehr Freude am Job hat, den wird das Thema FU vermutlich auch nicht so drängen. Simpel as it is.... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 1. März vor 27 Minuten von Fondsanleger1966: Plus stets der Beitrag für die freiwillige GKV/GPV, also zusätzlich ca. 21% mit steigender Tendenz. Also mE kann ich mich zunächst familienversichern und später in die Rentner-Krankenversicherung. Durch Abschreibungen auf die Immobilien, die zwar von der Steuer abgehen, aber keine tatsächlichen Kosten verursachen, wird der tatsächliche Cashflow auch nicht voll bei der Steuer herangezogen (ganz zu schweigen davon, falls ich eine Immobilie verkaufe: komplett steuerfrei). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Lazaros 1. März vor 3 Minuten von Peter23: Also mE kann ich mich zunächst familienversichern und später in die Rentner-Krankenversicherung. Von Peter23 lernen, heißt siegen lernen. Allgemein formuliert: Von den Stinkreichen kann man lernen, wie man es machen muss. Da das nicht mein Spiel ist, bin ich hier raus und lasse ich dich deine "Scorecard" weiter optimieren, wissend dass alles auf einen zurückkommt, mal früher, mal später. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 1. März vor 42 Minuten von Fondsanleger1966: Wenn die ETFs in einer privaten Rentenpolice gehalten werden, um die Abgaben auf Ausschüttungen bzw. Vorabpauschalen zu vermeiden, wird bei freiwilligen Mitgliedern der GKV-/GPV-Beitrag auf die gesamte (Teil-)Entnahme berechnet. Also auch auf den Anteil, der auf das eingezahlte Kapital entfällt, das bereits früher einmal Beiträgen unterlegen hat. Da zahlt man dann ggf. doppelt GKV-/GPV-Beiträge. Ah guter Hinweis - da kann man dann aber einfach alles auf einmal auszahlen lassen und damit dann nur einmal hohe GKV zahlen bzw vielleicht sogar am besten die Police vor Privatier-Status aufzulösen. Aber um das mal abzukürzen: Mal angenommen ein ca. 40jägriger hat einen Ausgabenbedarf von 50k (vor Privatier-Status), ist in der PKV und hat sein Vermögen in Immobilien, Aktien und Anleihen angelegt. Wieviel Vermögen sollte er Deines Erachtens ca. haben, um recht sicher also mit über 95% Wkt nicht Pleite zu gehen? Meines Erachtens sind das ca. 2 Mio. Ich denke, dass Du eher von 10 Mio ausgehst, richtig? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 1. März · bearbeitet 1. März von Peter23 vor 9 Stunden von Lazaros: Von Peter23 lernen, heißt siegen lernen (…) Von den Stinkreichen kann man lernen, wie man es machen muss. (…) wissend dass alles auf einen zurückkommt, mal früher, mal später. So unfassbar unreflektiert - eigentlich fast Absurd darauf einzugehen, aber: >250k Steuern pro Jahr (inkl. Lohnsteuer, Steuern auf Mieteinnahmen, Dividenden und Vorabpauschale) > 50k Sozialabgaben pro Jahr zahlt mein Haushalt aktuell. Wenn jetzt nur noch einer von uns beiden in die GKV einzahlen würde (Familienversicherung), dann wären es immer noch mehr als 1000k pro Monat. Sprich: Ich brauche mir wirklich nicht von irgendeinem Clown hier sagen zu lassen, dass ich zu wenig beitrage. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 1. März Ohne jetzt zu sehr abdriften zu wollen, betrachte ich die Familienversicherung auch kritisch. Für Familien mit Kindern finde ich es absolut ok. Für Ehepaare, bei denen nur einer versicherungspflichtig ist, kommt es leicht zu Ungleichgewichten. Natürlich musst Du Dich deswegen nicht schlecht fühlen. Es ist ganz ähnlich wie die vorgezogene Rente mit zu niedrigen Abzügen oder die Arbeitslosigkeit vor der Altersrente. Die wenigsten haben da moralische Hemmungen, schließlich ist es rechtlich so geregelt und es machen ja alle. Ansonsten finde ich es schon sehr unpassend, anders Denkende als Clown zu bezeichnen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 1. März · bearbeitet 1. März von Peter23 vor 5 Minuten von Sapine: Ansonsten finde ich es schon sehr unpassend, anders Denkende als Clown zu bezeichnen. Ich finds absolut angemessen gegeben wie ich zuvor angegangen wurde und nach meiner Meinung übst Du nicht genügend Kritik an seiner Aussage, aber das ist dann wiederum meine Meinung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Even Worse 1. März · bearbeitet 1. März von Even Worse vor einer Stunde von Peter23: >250k Steuern pro Jahr (inkl. Lohnsteuer, Steuern auf Mieteinnahmen, Dividenden und Vorabpauschale) > 50k Sozialabgaben pro Jahr Ernst gemeinte Frage: Da müsste sich doch ein Steuerberater lohnen, oder wurde da schon optimiert? In meinem Fall und in bescheideneren Grössenordnungen, hat hohe Steuer immer zur Arbeitszeitreduktion geführt, sodass ich über die ganze Karriere hinweg ca. das Gleiche verdient habe. Nur gegen Ende hin nur noch mit einem Drittel des Arbeitsaufwands. Und jetzt läuft es eben ganz ohne Arbeit weiter. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 1. März vor 15 Minuten von Even Worse: Ernst gemeinte Frage: Da müsste sich doch ein Steuerberater lohnen, oder wurde da schon optimiert? Vielen Dank! Aber: Bei Arbeitseinkommen lässt sich mE jetzt nicht so massiv viel optimieren. vor 15 Minuten von Even Worse: In meinem Fall und in bescheideneren Grössenordnungen, hat hohe Steuer immer zur Arbeitszeitreduktion geführt, sodass ich über die ganze Karriere hinweg ca. das Gleiche verdient habe. Nur gegen Ende hin nur noch mit einem Drittel des Arbeitsaufwands. Und jetzt läuft es eben ganz ohne Arbeit weiter. Ich verstehe, was Du meinst. Das hat sich bei mir aber nie so richtig gelohnt. Die Aufstiegschancen mit 100% waren einfach viel größer, so dass ich mit Reduktion der Arbeitszeit auch den ein oder anderen Gehaltsschritt nicht hätte machen können. Dafür hätte ich also schlussendlich doppelt und dreifach gezahlt. (Einstiegsgehalt war bei mir auch nur 50k) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
mem 1. März 2 hours ago, Peter23 said: Aber um das mal abzukürzen: Mal angenommen ein ca. 40jägriger hat einen Ausgabenbedarf von 50k (vor Privatier-Status), ist in der PKV und hat sein Vermögen in Immobilien, Aktien und Anleihen angelegt. Wieviel Vermögen sollte er Deines Erachtens ca. haben, um recht sicher also mit über 95% Wkt nicht Pleite zu gehen? Meines Erachtens sind das ca. 2 Mio. Ich denke, dass Du eher von 10 Mio ausgehst, richtig? Ist dabei die Steuer schon berücksichtigt? Das wären dann vor Steuer ca. 68k, also ca. 3.4% Entnahme. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 1. März · bearbeitet 1. März von Peter23 vor 55 Minuten von mem: Ist dabei die Steuer schon berücksichtigt? Ja - die soll dann bitte in dem Beispiel schon berücksichtigt sein (also Bedarf inkl. Steuer 50k) Davon mal abgesehen nochmal hierzu: vor 55 Minuten von mem: Das wären dann vor Steuer ca. 68k, also ca. 3.4% Entnahme. Also ich verstehe immer nicht, wie ihr auf diese hohen Steuern kommt. Steuern fallen ja nur auf den Gewinnanteil der Entnahme an und dann gehen noch die bereits bezahlten Vorabpauschalen ab, dann noch Freistellung (30% bei Aktien-ETFs). Damit sind dann vielleicht noch 20k oder so zu versteuern (von 50k Entnahme). Darauf dann deutlich unter 10% Steuern (Einkommenssteuer) führt zu einer Steuerlast von unter 2k (fast vernachlässigbar). Darüber hinaus würde ich auch vorschlagen die zukünftigen Steuern von unversteuerten Gewinnen direkt vom Vermögen abzuziehen. Da wäre dann aber noch zu berücksichtigen, dass die nur fällig werden, wenn sie zum Entnahmezeitpunkt auch noch bestehen. D.h. in den wirklich riskanten Szenarien (Aktienkurse brechen ein) sind auf die Entnahme meist gar keine Steuern mehr zu bezahlen (außer Dividendenstrategie). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation 1. März · bearbeitet 1. März von stagflation vor 13 Minuten von Peter23: Darauf dann deutlich unter 10% Steuern (Einkommenssteuer) führt zu einer Steuerlast von unter 2k (fast vernachlässigbar). Vorsicht mit dem Unterschied zwischen durchschnittlichem Steuersatz und Grenzsteuersatz... Je nachdem, was man berechnen oder erreichen will, ist der Grenzsteuersatz interessant. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag