Wishmueller Posted February 27 vor 1 Minute von Peter23: nee - kein bisschen - finds ziemlich unverschämt mich auszufragen und dann nicht selbst Zahlen zu liefern In diese Situation "unverschämt ausgefragt zu werden" hast Du Dich hier aber selber hineinmanövriert. Du hast halt -für mich- reichlich widersprüchliche Angaben zu Deiner finanziellen Situation gemacht. Daraufhin habe ich gestern anhand dieser Angaben ein fiktives Zahlenbeispiel gebracht, wie diese Angaben vielleicht dann doch zusammenpassen könnten, mehr nicht. Ich war zwar beruflich nur ein mittelmäßiger Controller am "front end", aber dafür hat es dann gerade noch gereicht.... Am Ende hast Du das ja im Wesentlichen (nicht im Detail) so dann auch bestätigt. Hat Dich keiner zu gezwungen, hier "blank zu ziehen". Also ich rechne für mich auch mit 30 k Jahresausgaben, zumindest in dem Punkt sind wir dann "Brüder im Geiste". Den Rest kannst Du Dir dann ja im Dreisatz selber ausrechnen. Darfst mich dann auch gerne hier bemitleiden oder noch besser: mir ggfls. eine Spende zukommen lassen.... Share this post Link to post
Peter23 Posted February 27 · Edited February 27 by Peter23 vor 2 Minuten von Wishmueller: Also ich rechne für mich auch mit 30 k Jahresausgaben, zumindest in dem Punkt sind wir dann "Brüder im Geiste". Den Rest kannst Du Dir dann ja im Dreisatz selber ausrechnen. Darfst mich dann auch gerne hier bemitleiden oder noch besser: mir ggfls. eine Spende zukommen lassen.... also 30k/0,03= 1 Mio Vermögen - wie ist Deine Asset Allokation und wie alt bist Du? Share this post Link to post
Wishmueller Posted February 27 Gerade eben von Peter23: also 30k/0,03= 1 Mio Vermögen - wie ist Deine Asset Allokation? Ich glaube, es reicht dann thematisch an dieser Stelle..... Share this post Link to post
Peter23 Posted February 27 vor 5 Minuten von Wishmueller: Ich glaube, es reicht dann thematisch an dieser Stelle..... Dann schreibe halt woanders hin - aber es ist ja auch nicht so, dass Du Dich hier ansonsten kurz fasst. Share this post Link to post
Wishmueller Posted February 27 Sollte ich den Drang verspüren, hier irgendwo mein Depot oder ähnliches zu veröffentlichen, wirst Du es sicherlich mitbekommen. Habe ich bisher aber nicht und werde ich auch in absehbarer Zeit nicht haben. Mir reicht dass es mir reicht..... Share this post Link to post
Peter23 Posted February 27 Gerade eben von Wishmueller: Sollte ich den Drang verspüren, hier irgendwo mein Depot oder ähnliches zu veröffentlichen, wirst Du es sicherlich mitbekommen. Habe ich bisher aber nicht und werde ich auch in absehbarer Zeit nicht haben. Mir reicht dass es mir reicht..... Und Dein Alter? Share this post Link to post
Wishmueller Posted February 27 .... tut nichts so Sache bei der Frage nach FU. Merkst Du eigentlich, dass Du hier gerade wieder den Thread "shredderst"? Share this post Link to post
Sapine Posted February 27 Bei einer sehr langfristigen Entnahme wird man nicht auf einen hohen Aktienanteil verzichten können. Eine Entnahme von 3 % brutto halte ich ohne Sicherheitsnetz für kritisch. Bei mir ist das eine teildynamische Entnahme. In schlechten Zeiten wird der Gürtel enger geschnürt und in guten Zeiten wird vorsichtig Gas gegeben. Und doch bleibt auch dann ein Risiko, dass es womöglich eng werden kann. Share this post Link to post
Peter23 Posted February 27 · Edited February 27 by Peter23 vor 13 Minuten von Wishmueller: ... tut nichts so Sache bei der Frage nach FU. Das ist zwar offensichtlich falsch, aber Du kannst die Gründe dafür ja mal erläutern. Da sind wir nämlich mitten im Thema des Threads. Ich tippe übrigens auf 59 (ggf -1) Share this post Link to post
Peter23 Posted February 27 vor 18 Minuten von Sapine: Bei einer sehr langfristigen Entnahme wird man nicht auf einen hohen Aktienanteil verzichten können. Eine Entnahme von 3 % brutto halte ich ohne Sicherheitsnetz für kritisch. Bei mir ist das eine teildynamische Entnahme. In schlechten Zeiten wird der Gürtel enger geschnürt und in guten Zeiten wird vorsichtig Gas gegeben. Und doch bleibt auch dann ein Risiko, dass es womöglich eng werden kann. Ich frage mich gerade, ob man daraus eine Frage für meinen Fragenkatalog formulieren sollte oder ob man einfach annehmen sollte, dass das sowieso immer sinnvoll ist und jeder rational denkende Privatier auch tun wird. Share this post Link to post
Sapine Posted February 27 Es war mehr als Antwort auf den Beitrag von @Fondsanleger1966gedacht. Share this post Link to post
Bast Posted February 28 vor 8 Stunden von Peter23: vor 8 Stunden von Wishmueller: Ich glaube, es reicht dann thematisch an dieser Stelle..... Dann schreibe halt woanders hin - aber es ist ja auch nicht so, dass Du Dich hier ansonsten kurz fasst. Der Titel des Threads lautet „Finanzielle Unabhängigkeit“ und nicht „Offenlegeung der persönlichen Finanzverhältnisse“, oder? Share this post Link to post
Peter23 Posted February 28 vor 3 Stunden von Bast: Der Titel des Threads lautet „Finanzielle Unabhängigkeit“ und nicht „Offenlegeung der persönlichen Finanzverhältnisse“, oder? Joah, das hätte dann aber auch für mich gelten können. Da war es aber scheinbar unbedingt notwendig alle Details zu erfragen. Share this post Link to post
Lazaros Posted February 28 vor 1 Stunde von Peter23: Joah, das hätte dann aber auch für mich gelten können. Da war es aber scheinbar unbedingt notwendig alle Details zu erfragen. War es nicht, siehe meinen Post viele Seiten vorher. Am 20.2.2026 um 10:39 von Lazaros: Auch wenn man durch Einzelfalldiskussionen so einiges mitnehmen kann (z.B. wie der Schreiber so tickt), fände ich es gut, Einzelfälle in einem eigenen Spezialthread zu besprechen. No offence wie @leoluchs gerne schreibt. I Share this post Link to post
Peter23 Posted February 28 · Edited February 28 by Peter23 vor 43 Minuten von Lazaros: War es nicht, siehe meinen Post viele Seiten vorher. Das sehe ich ja auch so und fand es sogar unverschämt, wie ich auch geschrieben habe. Deswegen habe ich auch das Wort "scheinbar" verwendet: Zitat Mit dem Adjektiv scheinbar hingegen wird betont, dass etwas nur dem äußeren Erscheinungsbild nach, aber nicht in Wirklichkeit so ist: Der Eindruck trügt. Share this post Link to post
PapaPecunia Posted February 28 vor 10 Stunden von Peter23: Joah, das hätte dann aber auch für mich gelten können. Da war es aber scheinbar unbedingt notwendig alle Details zu erfragen. Ich fand die letzten Seiten des Threads deutlich spannender als die Nachkommastellendrescherei zuvor. Insofern Danke für deine Offenheit. Davon lebt letztlich auch das Forum, wenn alle nur noch Nebelkerzen werfen, dann wird es schnell zäh. Share this post Link to post
Peter23 Posted February 28 vor 31 Minuten von PapaPecunia: Insofern Danke für deine Offenheit. Für Dich - da Du es so siehst - sehr gerne. Share this post Link to post
Lazaros Posted February 28 vor 31 Minuten von PapaPecunia: Ich fand die letzten Seiten des Threads deutlich spannender als die Nachkommastellendrescherei zuvor. Kann man "spannender" an einem Beispiel konkretisieren? Share this post Link to post
Even Worse Posted February 28 Die finanzielle Unabhängigkeit kann man wohl endlos diskutieren. Wobei, wenn man finanziell unabhängig wäre, man das wohl gar nicht mehr diskutieren würde, weil man dann was Besseres zu tun hätte. Share this post Link to post
Lazaros Posted February 28 vor 18 Minuten von Even Worse: Wobei, wenn man finanziell unabhängig wäre, man das wohl gar nicht mehr diskutieren würde, weil man dann was Besseres zu tun hätte. Das finde ich jetzt spannend. Vielleicht müssen wir diese "besseren Tätigkeiten" erst miteinander erarbeiten. Arbeitstitel: 10 Dinge die ich mache, weil ich finanziell unabhängig bin. Vermutung: Das Ergebnis wird einige abschrecken, die finanzielle Unabhängigkeit überhaupt erreichen zu wollen. Share this post Link to post
Turmalin Posted March 1 vor 8 Stunden von Lazaros: Vielleicht müssen wir diese "besseren Tätigkeiten" erst miteinander erarbeiten. Arbeitstitel: 10 Dinge die ich mache, weil ich finanziell unabhängig bin. Vermutung: Das Ergebnis wird einige abschrecken, die finanzielle Unabhängigkeit überhaupt erreichen zu wollen. Das denke ich schon die ganze Zeit. In den Ami- Foren (Bogleheads etc.) habe ich gelesen (sinngemäß): nicht nur an „retire from“ denken, sondern auch an „retire to“. Und dass gilt wohl umso mehr, je früher das Berufsleben freiwillig beendet wird. Und in dem zuletzt intensiv diskutierten Fall erst recht. Share this post Link to post
Wishmueller Posted March 1 vor 10 Stunden von Even Worse: Die finanzielle Unabhängigkeit kann man wohl endlos diskutieren. Wobei, wenn man finanziell unabhängig wäre, man das wohl gar nicht mehr diskutieren würde, weil man dann was Besseres zu tun hätte. Kann man so oder so sehen.... "Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten." soll mal einer gesagt haben, der sich damit auskannte..... Share this post Link to post
Dudelinode Posted March 1 · Edited March 1 by Dudelinode Interessanter Gesprächsverlauf. Für mich zirkuliert die Diskussion im Kopf um den Gedanken "was dann?" Welchem Thema möchte ich mich dann die nächsten 5 - 10 Jahre als nächstes widmen, welchem die 5-10 Jahre danach etc.? Wenn ich diese Gedanken laufen lasse, ende ich wieder in Themen die entweder erneut mit monetären Risiko-Rendite trade-offs oder Sozio(-ökonomischen) Konsequenzen behaftet sind, welche ich eigentlich nichtmehr möchte und am Ende einer der Gründe sind warum ich mich mit einem recht frühen Ausstieg beschäftige. Ich komme vermehrt an den Punkt wo ich mich Frage, warum die Verantwortung ? Ja der Grenzwert eines zusätzlichen Euros nimmt halt ab aber Geld ist eben auch nur eine Anreiz. Bisher hatte ich die Antwort immer im Sinn und der Möglichkeit der Gestaltung gefunden. Gerade über die letzten Jahre erlebe ich jedoch einen unschöne Entwicklung wo Leistung teils gar negative Konsequenzen hat und soziale Spaltung bewusst provoziert wird. Die Opportunitätskosten sind dann einfach irgendwann zu hoch und man orientiert sich eben neu. Sollen andere eben den (Sozial)Staat und die dürftige Infrastruktur finanzieren. Diese letztliche Konsequenz (und konkrete Ausgestaltung) habe ich jedoch noch nicht gezogen. Aktuell baue ich "die Mauern" einfach höher, was ja auch keineswegs im Sinne der Gesellschaft sein kann. Share this post Link to post
Fondsanleger1966 Posted March 1 Am 27.2.2026 um 23:08 von Sapine: Bei einer sehr langfristigen Entnahme wird man nicht auf einen hohen Aktienanteil verzichten können. Eine Entnahme von 3 % brutto halte ich ohne Sicherheitsnetz für kritisch. Bei mir ist das eine teildynamische Entnahme. In schlechten Zeiten wird der Gürtel enger geschnürt und in guten Zeiten wird vorsichtig Gas gegeben. Und doch bleibt auch dann ein Risiko, dass es womöglich eng werden kann. Für die Mitleser: Teildynamische Entnahmen verlangen eine sehr hohe Flexibilität bei den Ausgaben. Ich habe das hier einmal vorgerechnet: auf Basis dieser historischen Rückrechnung: https://retirementresearcher.com/floor-ceiling-retirement-spending-twist/ Share this post Link to post
Holgerli Posted March 1 · Edited March 1 by Holgerli vor 14 Stunden von Lazaros: Vielleicht müssen wir diese "besseren Tätigkeiten" erst miteinander erarbeiten. Arbeitstitel: 10 Dinge die ich mache, weil ich finanziell unabhängig bin. Vermutung: Das Ergebnis wird einige abschrecken, die finanzielle Unabhängigkeit überhaupt erreichen zu wollen. Da ist viel wahres dran. Ich bin mir seit einem Jahr am überlegen, was ich "dann" mache. Wobei ich ziemlich genau hier wäre: vor 2 Stunden von Dudelinode: Für mich zirkuliert die Diskussion im Kopf um den Gedanken "was dann?" Welchem Thema möchte ich mich dann die nächsten 5 - 10 Jahre als nächstes widmen, welchem die 5-10 Jahre danach etc.? Bei einer Sache bin ich mir recht sicher: Nicht mehr den Job den ich jetzt mache. Das Problem dabei: Was ich wirklich machen will weiss ich auch nicht. Was ich mache, wenn ich länger Urlaub habe, weiss ich: Ich weiss bloß nicht ob ich ob ich wirklich den ganzen Tag in zwei oder drei Foren dauerposten will. Aus dem Fitnessstudio kenne ich vom sehen her mindestens auch zwei Rentner, die primär am Tresen saßen und die Mitarbeiter vom arbeiten abhielten als zu trainieren. vor 2 Stunden von Dudelinode: Gerade über die letzten Jahre erlebe ich jedoch einen unschöne Entwicklung wo Leistung teils gar negative Konsequenzen hat und soziale Spaltung bewusst provoziert wird. Keine Ahnung ob ich Dich richtig verstehe, was ich sehe ist, dass die Leute immer unzufriedener werden und obwohl es ihnen gut geht und sie absolut vom Sozialstaat profitieren bzw. diesen auch aktiv ausnutzen (z.B. Rente zwei Jahre eher durch "passgenaue" Arbeitslosigkeit begonnen) aber dennoch neidisch sind. Z.B. "Holgerli muss wohl sehr viel mehr verdienen als ich je verdient habe, dass er es sich leisten kann nur 26 Stunden zu arbeiten!". Meine Antwort war "Kann ich Dir nicht sagen, was hast Du denn verdient?" Gegenreaktion: "Das möchtest Du wohl gerne wissen, oder?!" Woher das kommt? Im Prinzip hat er auch nichts zu tun und sitzt den ganzen Tag vorm Google Newsfeed und es kommt "Ich habe bei Google gelesen, dass... Kannst Du Dir das vorstellen????!!!! Da brauchen wir uns nicht zu wundern , dass....!!!!!!!!!!!!!" Also scheint normale Rente auch keine Lösung zu sein. Vielleicht doch Rente mit 85 oder so... Share this post Link to post