Sapine 7. März · bearbeitet 7. März von Sapine Je nachdem wie die Zinsstrukturkurve in den jeweiligen Jahren aussah, sind die Zahlen von @finisherannähernd perfekt bis hin zu einer brauchbaren Näherung mit leichter Unterschätzung. In keinem Fall völlig daneben, was man von Deinen Zahlen @Peter23nicht sagen kann. Finisher hat Deine Vorgehensweise gut auf den Punkt gebracht. vor 2 Stunden von finisher: Du hast ab 2018 die echten Basiszinsen verwendet und für 1995 bis 2017 diese Werte interpoliert und somit eine 30 jährige Niedrigzinsphase erschaffen. Dass steuerschädliche Umschichtungen vor der Rente nicht gut sind, war und ist unbestritten. Ebenso unbestritten war und ist, dass man in der Ansparphase mit Thesaurierern einen kleinen Vorteil hat. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Fondsanleger1966 7. März · bearbeitet 8. März von Fondsanleger1966 [Hat sich inzwischen erledigt] Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 7. März · bearbeitet 9. März von Peter23 Mein Methode, die Daten zu ermitteln, ist jetzt nicht so weit davon entfernt die Inflation und den Basiszins einfach gleich zu setzen - insofern hätte man auch die Daten von @finisher als frei erfunden bezeichnen können. Es ist aber auch vollkommen irrelevant, weil selbst mit den Daten von @finisher sieht der Vergleich der beiden Abbidldungen doch auch nicht anders aus und zwar nämlich so. Vor Korrektur: Nach Korrektur: Ich hab das für Euer Seelenheil mal so auch in dem ursprünglichen Post angepasst, weil es ja ein fairer Punkt ist, dass es sich dabei tatsächlich nicht um die Korrektur eines offensichtlichen Fehler handelte - Mea Culpa! Einverstanden? siehe auch den entsprechend Post, wo @finisher die Ergenisse nach Korrektur selbst zeigt (oben sind nur Screenshot von seinen Posts): Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Flughafen 7. März vor 2 Stunden von Peter23: Wir könnten eigentlich mal alleine von meinem Gehalt in der Finanzbranchen davon ausgehen, dass meine Kompetenz einfach viel höher ist in diesem Thema als Deine (and yes offense). Hallo Peter, Hier geht es nicht um Deine Kompetenz in der Finanzbranche. Jeder kann sich mal irren trotz einer hohen Kompetenz, irren ist menschlich, es ist OK. vor 2 Stunden von Peter23: Apropos: Warum gehst Du eigentlich auf (fast) jeden Post von mir ein, obwohl Du schon mehrfach gesagt hast, dass Du raus bist? Ich versuche es zu erklären, aber es ist schwierig. Es liegt an der Art, wie die Informationen zwischen euch beiden fließen. Eure Denkweise ist sehr ähnlich, aber verdreht. Du bist in Deinem Bewußtsein so, wie Sapine in ihrem Unterbewußtsein und vice versa. In der Sozionik nennt man das Quasigleichheit. Bei dieser Art des Informationsaustauschs ist das, was ihr beide fühlt, normal. Man erkennt, dass der andere fähig sein müsste, Dich zu verstehen, wundert sich aber, dass es nicht leicht passiert. Oder gar nicht klappt. Die Unfähigkeiten des anderen, Dich zu verstehen, obwohl er scheinbar so ähnlich denkt, ärgert Dich. Ich habe diese Art des Informationsaustauschs mit meinem Kollegen, aber wir haben mit der Zeit verstanden, dass es nichts bringt, dem anderen die eigene Denkweise näher bringen zu wollen, das wird nicht funktionieren. Dennoch sind unsere Versuche, einander den Sachverhalt zu erklären, irgendwie trotzdem immer produktiv, weil der Erklärende selbst dann Lösungen und Probleme findet, auf die der andere hinweisen wollte, es aber nicht geschafft hat. Ich bitte Dich und bitte @Sapine Euch über diese Besonderheit Eurer Kommunikation nicht zu ärgern, das liegt nicht an Euch persönlich. Und für die Mitlesenden ist Eure Diskussion sehr interessant! Hoffe, ich konnte meinen Beitrag leisten, wenn auch nicht finanzieller Art. PS: Bei Interesse kann ich Euch Euren Persönlichkeitstyp in der Sozionik und MBTI gerne nennen, aber nur per PN und nur den eigenen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 7. März vor 6 Minuten von Flughafen: Ich versuche es zu erklären, aber es ist schwierig. Es liegt an der Art, wie die Informationen zwischen euch beiden fließen. Eure Denkweise ist sehr ähnlich, aber verdreht. Du bist in Deinem Bewußtsein so, wie Sapine in ihrem Unterbewußtsein und vice versa. In der Sozionik nennt man das Quasigleichheit. Bei dieser Art des Informationsaustauschs ist das, was ihr beide fühlt, normal. Man erkennt, dass der andere fähig sein müsste, Dich zu verstehen, wundert sich aber, dass es nicht leicht passiert. Oder gar nicht klappt. Die Unfähigkeiten des anderen, Dich zu verstehen, obwohl er scheinbar so ähnlich denkt, ärgert Dich. Ich habe diese Art des Informationsaustauschs mit meinem Kollegen, aber wir haben mit der Zeit verstanden, dass es nichts bringt, dem anderen die eigene Denkweise näher bringen zu wollen, das wird nicht funktionieren. Dennoch sind unsere Versuche, einander den Sachverhalt zu erklären, irgendwie trotzdem immer produktiv, weil der Erklärende selbst dann Lösungen und Probleme findet, auf die der andere hinweisen wollte, es aber nicht geschafft hat. Ich bitte Dich und bitte @Sapine Euch über diese Besonderheit Eurer Kommunikation nicht zu ärgern, das liegt nicht an Euch persönlich. Und für die Mitlesenden ist Eure Diskussion sehr interessant! Hoffe, ich konnte meinen Beitrag leisten, wenn auch nicht finanzieller Art. PS: Bei Interesse kann ich Euch Euren Persönlichkeitstyp in der Sozionik und MBTI gerne nennen, aber nur per PN und nur den eigenen. Super Post! vor 3 Minuten von Sapine: @FlughafenEinfach kann jeder Genau! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Flughafen 7. März vor 13 Minuten von Sapine: Einfach kann jeder Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Flughafen 7. März · bearbeitet 7. März von Flughafen Ich habe für meine Kinds ihre Sparläne von Thesaurierend auf Ausschüttend umgestellt. Wenn ich das richtig verstehe, gibt es keine steuerliche Unterschiede zwischen Thesaurierer und Ausschüttern. Es fällt die gleiche Vorabsteuer an und beim Verkauf bekommt man die gleiche Freistellung 30%. Ausschütter haben für mich 2 erkennbare Vorteile: 1. die Kids werden die Vorabsteuer ganz oder teilweise aus den Ausschüttungen bezahlen können. Ihnen wird nicht so schnell passieren wie neulich mir, dass die Vorabsteuer 50% meines Weihnachstgeldes (aus dem Arbeitseinkommen) "aufgefressen" hat. 2. Ausschüttungen sind bei den meisten Banken kostenlos. Und die Wiederanlage bei meiner DKB auch, da bereits Sparpläne mit 1,50€/Ausführung laufen, ich muss nur die Sparplanhöhe anpassen, und dann würde das ausgeschüttete Geld über den Sparplan wieder in den ETF reinlaufen. Wenn man Anteile an Thesaurierern selbst verkaufen muss, um die Vorabsteuer damit zu bezahlen, kostet es mehr. Eigentlich habe ich erwartet, dass Banken irgendwann mal kostengünstige Entnahmepläne auflegen, ähnlich zu Sparplänen. Aber das war wohl ein Denkfehler. Keine Bank würde freiwillig ein Produkt anbieten, dass es dem Kunden günstiger machen würde, das Geld aus der Bank abzuziehen. Das wäre völlig gegen die Mentalität der Bänker. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 7. März vor 17 Minuten von Flughafen: Wenn ich das richtig verstehe, gibt es keine steuerliche Unterschiede zwischen Thesaurierer und Ausschüttern. Das sagst Du doch jetzt nur, um uns fertig zu machen. Dann wäre ja das komplette Excel von @finisher und die komplette Diskussion vollständig sinnlos. Aber ja für die Kids ist das sinnvoll, weil die ja vermutlich sowieso keine Steuern zahlen müssen. Pass nur auf, dass (falls GKV) sie nicht aus der Familienversicherung rausfliegen. Das wäre fatal. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
SlowHand7 7. März vor 1 Minute von Peter23: Das sagst Du doch jetzt nur, um uns fertig zu machen. Dann wäre ja das komplette Excel von @finisher und die komplette Diskussion vollständig sinnlos. Ist sie ja auch. Und in diesem Thread auch fehl am Platz. In dem anderen Thread hatte ich schon geschrieben dass zunächst ein Ausschütter sinnvoller ist. Also bis zum Freibetrag, oder bei Kids ohne Einkommen bis zum Grundfreibetrag oder eben der Hälfte wegen der Versicherung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Fondsanleger1966 7. März vor 28 Minuten von Flughafen: Eigentlich habe ich erwartet, dass Banken irgendwann mal kostengünstige Entnahmepläne auflegen, ähnlich zu Sparplänen. Aber das war wohl ein Denkfehler. Keine Bank würde freiwillig ein Produkt anbieten, dass es dem Kunden günstiger machen würde, das Geld aus der Bank abzuziehen. FFB Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Lazaros 8. März Danke an alle (eigentlich sind es nur ein paar User) für die super interessante Diskussion hier. Das muss einfach mal gesagt werden. Daher revidiere ich meine Meinung aus Post #5016, weil ich wider Erwarten wirklich viel dazugelernt habe. Dieses neue Wissen wird möglicherweise in einigen wohlüberlegten Umfragen enden oder auch nicht, da ich den Nutzen erst noch durchdenken muss. Nochmals Danke. Ihr seid echt Knaller-Knorke. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schlumich 8. März vor 32 Minuten von Lazaros: ....wirklich viel dazugelernt habe. Dieses neue Wissen ... Gib mir doch bitte mal ein kurzes Beispiel. danke Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Lazaros 8. März vor 51 Minuten von Schlumich: Gib mir doch bitte mal ein kurzes Beispiel. danke Meine "dada" (Steckenpferd) ist, wie die Menschen so ticken und besonders deren eigentümlichen "Ticks", also nicht C. G. Jung wie bei @Flughafen, sondern Richard Huelsenbeck und Hugo Ball. Und da habe ich viel gelernt, werde aber hier keine Einzelperson öffentlich bloßstellen, weil das machen andere Foristen schon zur Genüge. Wünsche allen einen schönen sonnigen Sonntag Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
McScrooge 8. März vor 10 Stunden von Flughafen: ier geht es nicht um Deine Kompetenz in der Finanzbranche Wer selbst auf seine Kompetenz hinweisen muss, sagt damit doch schon alles aus vor 10 Stunden von Flughafen: Und für die Mitlesenden ist Eure Diskussion sehr interessant Es leider die x-Te Diskussion in diesem Forum, die nach dem Muster abläuft. vor einer Stunde von Schlumich: Gib mir doch bitte mal ein kurzes Beispiel Das hätte ich auch gerne… Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
lowcut 8. März vor 13 Stunden von Peter23: Nee bin ich nicht (schon seit einer Stunde nicht). Ich verstehe aber sowieso nicht, warum ich ständig was schuldig bin und Du einfach irgendwelche kruden Thesen in den Raum wirfst und dafür gar keine Begründung liefern musst. So nach dem Motto: Lies doch selbst hier oder dort nach. Wir könnten eigentlich mal alleine von meinem Gehalt in der Finanzbranchen davon ausgehen, dass meine Kompetenz einfach viel höher ist in diesem Thema als Deine (and yes offense). Gehalt ist kein Nachweis für Qualifikation. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
leoluchs 8. März vor 1 Stunde von Schlumich: Gib mir doch bitte mal ein kurzes Beispiel. danke vor 18 Minuten von McScrooge: Das hätte ich auch gerne… Die Beispiele hätte ich auch gerne. Insofern stimme ich den beiden Foristen audrücklich zu. Aber: vor 11 Stunden von Flughafen: Und für die Mitlesenden ist Eure Diskussion sehr interessant! Wenn wir einräumen, dass das Thread-Thema ein wenig in den Hintergrund gerückt worden ist, dann stimme ich @Flughafen zu, der die "Diskussion" betont. Und dahingehend bin ich "dabei", denn die Zahl der offences war doch überschaubaur, und es zog sich niemand beleidigt zurück. Diesen Grad von Widerspruch und Einsicht - natürlich hat alles seine Grenzen - empfand ich als wohltuend, auch wenn mich Thesaurierer, Ausschütter und Vorabpauschale nicht sonderlich interessieren (ich bin Ausschütterfan), und veranlasste mich, hier mitzulesen. vor 35 Minuten von Lazaros: Meine "dada" (Steckenpferd) ist, wie die Menschen so ticken Ein interessantes Steckenpferd, was mich an Trio erinnert - und damit zurück zum schönen Sonntag. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
IndexP 8. März Am 19.2.2026 um 22:27 von Peter23: Außerdem würde mein Nettogehalt durch Ehegattensplitting stark steigen, oder? Zitat Meine Freundin hat ja ihr eigenes Vermögen. Ja, wat denn nun? Freundin? Ehefrau? Beides nebeneinander? Oder heiratest du deine Freundin erst dann, wenn sie zum Pflegefall (oder anderweitig einkommenslos) würde? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 8. März Am 2.3.2026 um 11:21 von Nostradamus: Am 1.3.2026 um 23:57 von Mc100: Hat da von Euch schon drüber nachgedacht? ZB frühzeitig eine 4-Tage Woche und alle paar Jahre ein Sabbatical. Dafür keine oder späte FI. Hängt natürlich von allen möglichen Umständen ab, aber mir wären die Risiken zu hoch, dass der Plan hinten raus aus diversen vorstellbaren Gründen doch nicht mehr so aufgeht wie gedacht und man sich dann ärgert, das Vermögen nicht schon in jüngeren Jahren zusammengeschuftet zu haben. In Erweiterung von #5210 und weil mir die Tatsache erst danach richtig deutlich auf (oder besser) vor die Füsse gefallen ist bzw. sehr offensichtlich für mich wurde: Zu bedenken ist, dass man sich mit Teilzeit und/oder längerem Sabbatical auch ins relative "Aus" manövrieren kann. Und das ist dann die Steigerung von "Karriereende". Bei mir ist es konkret so, dass das Projekt mehr von Extern und weniger von Intern geführt werden soll. Die ursprüngliche Planung war, dass gut die Hälfte der Mitarbeiter aus dem Projekt gezogen und intern versetzt werden. Der letzte Stand der mir nun mitgeteilt wurde ist, dass nur ein Mitarbeiter aus dem Projekt gezogen wird. Nämlich ich, also der einzige der Teilzeit arbeitet. Im Endeffekt ändert sich nichts an meiner Planung, dass ich eh in einem bis max. vier Jahre aus dem Job sein will. Also ist das für mich, bis auf die Verletzung des Egos, aushaltbar. Wenn ich allerdings mit Anfang/Mitte 30 aus TZ gegangen wäre und nun mit Mitte/Ende 40 wieder voll einsteigen würde und wüsste, dass ich noch nach 20+ Jahre vor mir hätte, dann wäre das ein richtiges Drama. Zumindest für mich. Zumal die Frage ganz deutlich sein wird, ob diese neue Arbeit dann noch Spass machen wird oder ob nicht der Sinn der neuen Arbeit, dass sich der Mitarbeiter aufgrund der neuen Arbeit freiwillig von der Firma verabschiedet... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 8. März · bearbeitet 8. März von Peter23 vor 1 Stunde von IndexP: Ja, wat denn nun? Freundin? Ehefrau? Beides nebeneinander? Oder heiratest du deine Freundin erst dann, wenn sie zum Pflegefall (oder anderweitig einkommenslos) würde? Also ich kapiers echt nicht, warum ihr Euch so sehr für meine Familienverhältnisse und Heiratspläne interessiert. Aber wenn es so interessant ist: Ich bin nicht verheiratet. Freundin? Ja / Ehefrau? Nein Mit der letzten Frage habe ich mich noch nicht beschäftigt. Insgesamt - und vl hilft das ja jenen, die das genau wissen wollen - sehen wir das Thema eher opportunistisch. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Fondsanleger1966 8. März · bearbeitet 8. März von Fondsanleger1966 vor 6 Stunden von Peter23: Also ich kapiers echt nicht, warum ihr Euch so sehr für meine Familienverhältnisse und Heiratspläne interessiert. Aber wenn es so interessant ist: Ich bin nicht verheiratet. Freundin? Ja / Ehefrau? Nein Das ist doch ganz einfach zu verstehen: Wir meinen es gut mit Dir. Vermutlich viel besser, als Du dies wahrnimmst. Um Dir zu helfen, Dein Ziel des Früh-Privatisierens möglichst gut zu erreichen, brauchen wir aber Deine Mithilfe, z.B. insbesondere Informationen wie die oben zitierte, die Du erst nach mehrmaligem Nachfragen herausgerückt hast. Diese ist nämlich sehr wichtig für die Antwort auf Deine letzte Frage in diesem Dialog: Am 1.3.2026 um 14:32 von Fondsanleger1966: Wenn die ETFs in einer privaten Rentenpolice gehalten werden, um die Abgaben auf Ausschüttungen bzw. Vorabpauschalen zu vermeiden, wird bei freiwilligen Mitgliedern der GKV-/GPV-Beitrag auf die gesamte (Teil-)Entnahme berechnet. Also auch auf den Anteil, der auf das eingezahlte Kapital entfällt, das bereits früher einmal Beiträgen unterlegen hat. Da zahlt man dann ggf. doppelt GKV-/GPV-Beiträge. Am 1.3.2026 um 15:22 von Peter23: Ah guter Hinweis - da kann man dann aber einfach alles auf einmal auszahlen lassen und damit dann nur einmal hohe GKV zahlen bzw vielleicht sogar am besten die Police vor Privatier-Status aufzulösen. Am 1.3.2026 um 20:03 von Fondsanleger1966: Funktioniert aber nicht wg. der Verteilung der PRV-Einmal(teil)auszahlung über 120 Monate. Am 1.3.2026 um 20:06 von Peter23: [...] dann lass ich es mir lieber alles auszahlen solange ich eh Höchstsatz GKV bezahle, dann kann auf keinem Fall etwas diesbezüglich anfallen und ich bin auch die Steuerschuld los. Am 1.3.2026 um 20:13 von Fondsanleger1966: Das ist aber [...] auch nicht sinnvoll. Am 1.3.2026 um 20:26 von Peter23: Warum? Das wäre als *verheirateter* Mann nicht sinnvoll, weil es eine nette Gestaltung für fortgeschrittene FIRE-Aspiranten gibt: Einen Teil des angesparten ETF-Kapitals lässt man in einer *günstigen* privaten Rentenversicherung. Das soll sich dort ohne Steuerabzüge in Ruhe weiter vermehren. Über diese Police deckt man die Versorgung für den hinteren/letzten Teil des Ruhestands ab - z.B. ab 85 Jahre, sofern die individuellen steuerlichen Voraussetzungen und die Bedingungen des Versicherers das zu lassen. Stirbt man vor diesem späten privaten Rentenbeginn, geht das ETF-Vermögen z.B. an die hinterbliebene Ehefrau, die statistisch gesehen dann ja meistens noch lebt, - und zwar als Barbetrag ohne jegliche Einkommensteuerabzüge. Der gesamte Wertzuwachs aus Kursgewinn, Dividenden, Zinsen, Ausschüttungen usw. über ggf. 40 oder mehr Jahre bleibt frei von KapE-/Einkommenssteuer. Es werden nur Erbschaftssteuerfreibeträge verbraucht. Und die sind bei einer Ehefrau halt extrem viel höher als bei einer Partnerin. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schlumich 8. März vor 9 Stunden von Lazaros: Meine "dada" (Steckenpferd) ist, wie die Menschen so ticken und besonders deren eigentümlichen "Ticks", also nicht C. G. Jung wie bei @Flughafen, sondern Richard Huelsenbeck und Hugo Ball. Und da habe ich viel gelernt, werde aber hier keine Einzelperson öffentlich bloßstellen, weil das machen andere Foristen schon zur Genüge. Wünsche allen einen schönen sonnigen Sonntag Ich muss/darf noch mal nachfragen: Deine Learnings beziehen sich also nicht auf finanzielle Inhalte sondern eher auf zwischenmenschliche Erkenntnisse? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Lazaros 8. März vor 6 Minuten von Schlumich: Ich muss/darf noch mal nachfragen: Deine Learnings beziehen sich also nicht auf finanzielle Inhalte sondern eher auf zwischenmenschliche Erkenntnisse? Neue Erkenntnisse zur finanziellen Unabhängigkeit konnte ich auch mit der Lupe nicht finden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 8. März · bearbeitet 8. März von Peter23 vor 1 Stunde von Fondsanleger1966: Stirbt man vor diesem späten privaten Rentenbeginn, geht das ETF-Vermögen z.B. an die hinterbliebene Ehefrau, die statistisch gesehen dann ja meistens noch lebt, - und zwar als Barbetrag ohne jegliche Einkommensteuerabzüge. Der gesamte Wertzuwachs aus Kursgewinn, Dividenden, Zinsen, Ausschüttungen usw. über ggf. 40 oder mehr Jahre bleibt frei von KapE-/Einkommenssteuer. Es werden nur Erbschaftssteuerfreibeträge verbraucht. Das geht genauso auch mit Kindern, oder? Weil so hatte ich es vor bzw. wäre meine Idee dann diese *günstige* private Rentenversicherung als allerletztes aufzubrauchen (bzw. bestenfalls dann eben gar nicht). Und noch eine Frage dazu: Wenn ich es doch aufbrauche müsste, wie verhindere ich den von Dir beschriebenen negativen Effekt auf die GKV? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Fondsanleger1966 8. März vor einer Stunde von Peter23: Das geht genauso auch mit Kindern, oder? Weil so hatte ich es vor bzw. wäre meine Idee dann diese *günstige* private Rentenversicherung als allerletztes aufzubrauchen (bzw. bestenfalls dann eben gar nicht). Mit einer Ehefrau geht das wesentlich besser, weil diese sehr viel höhere Beträge steuerfrei erben kann (steuerfreier Zugewinnausgleich, steuerfreies Eigenheim, wenn es ausreichend lange weiterbewohnt wird, höherer allgemeiner Freibetrag und ggf. noch weitere Vergünstigungen). vor einer Stunde von Peter23: Und noch eine Frage dazu: Wenn ich es doch aufbrauche müsste, wie verhindere ich den von Dir beschriebenen negativen Effekt auf die GKV? Nach heutigem Recht fallen keine GKV-/GPV-Beiträge auf rein private Renten an, sobald Du in der KVdR bist. Du würdest es also erst parallel zum Bezug der GRV aufbrauchen, sofern Du die Voraussetzung für die Aufnahme in die KVdR erfüllst (mind. 90% GKV in der 2. Hälfte des Erwerbslebens). Ob es allerdings die KVdR in dieser Form in einem Vierteljahrhundert noch geben wird, ist eine spannende Frage. Wer mit 42 oder 43 Jahren Früh-Privatisieren will, sollte sich bewusst machen, dass er ungefähr doppelt so lange ohne die Erträge seines Humankapitals auskommen muss, als wenn er z.B. erst mit 67 Jahren in den Ruhestand geht. Weil es nicht nur einen finanziellen Risikofaktor bei der Ruhestandsplanung gibt, sondern mindestens fünf, muss man auch die Sicherheitsreserven entsprechend erhöhen. Also nicht nur verdoppeln für die doppelte Zeitdauer durch das Früh-Privatisieren, sondern potenzieren. Man kann darüber diskutieren, ob die 4fache, 6fache oder 8fache Sicherheitsmarge nötig ist, aber es wird deutlich mehr sein als nur eine Verdoppelung, wenn man sich wirklich mit 42 oder 43 Jahren schon zur Ruhe setzen will. Ich kann mir ausrechnen, wie viel Bruttoentnahme ich nach heutigem Stand und Recht benötige und vielleicht auch noch versuchen, das zu optimieren mit Vermögensübertragungen, Nießbrauch, Stückzins-Tricks oder was auch immer. Doch dann kommt eine große Reform und die ganzen Berechnungen und Optimierungen sind für die Katz. Ein sehr viel sinnvollerer Weg geht m.M.n. über robustere Ansätze. Neben der optimierten Berechnung nach dem heutigen Stand mehrere Alternativrechnungen durchführen, wo z.B. auch GKV-/GPV-Beiträge anfallen, mögliche Reformen berücksichtigt werden, die demografische Entwicklung usw. Und dann aus dem Gesamtbild der unterschiedlichen Ergebnisse heraus entscheiden, welchen Schritt man für gangbar und richtig hält. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag