Welche Anteilsklasse? Konkret: Morgan Stanley Global Opportunity Fund

Geschrieben

Hallo zusammen,

 

nach einigen Jahren Inaktivität kümmere ich mich jetzt mal wieder um mein Depot und habe über das Forum u.a. das Programm "Portfolio Performance" gefunden.

Hier kommt jetzt also meine erste Frage als neuer Forums-User ;-)

 

Über den Fondsfinder von Stiftung Warentest / Finanztest habe ich den Morgan Stanley Global Opportunity Fund entdeckt, der mir ganz gut erscheint:

https://www.test.de/Fonds-im-Test-Fuenf-Punkte-fuer-die-Besten-4331006-detail/suche/investmentfonds2015projekt!LU0552385535/?origin=List
https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/ansicht/isins/LU0552385295,LU0552385618,LU0392494562

 

Deshalb möchte ich Fondsanteile kaufen und plane, sie längerfristig (> 10 Jahre) zu behalten - aber ich bin durch die zahlreichen Anteilsklassen verwirrt, die es zu diesem Fonds gibt (siehe Morgan Stanley Global Opportunity Fund Anteilsklassen.png im Anhang, Quelle). Bei der Consorsbank kann ich offenbar alle dazugehörigen WKNs beim Order-Auftrag eingeben.

 

In der Tabelle ist zu sehen, dass sich die Kosten und auch die Renditen deutlich unterscheiden:
 

Rendite: In manchen Jahren waren die Hedged-Varianten (z.B. AH EUR) deutlich besser als die normale (z.B. A in EUR), insb. 2014, und in manchen Jahren waren sie deutlich schlechter, insb. 2017.
Was spricht für und was gegen Hedged? "Sicherer" scheint mir Hedged zu sein, richtig?
 

Kosten: Die sind völlig unterschiedlich je nach Anteilsklasse - wobei ich wie gesagt nicht verstehe, welche davon ich überhaupt wählen darf und sollte:

 

 

Quelle für die Beschreibungen der Anteilklassen: https://www.morganstanley.com/im/publication/msinvf/prospectus/prospectus_msinvf_dech.pdf?1531323969242 (Seite 82)

 

Eine falsche Anteilsklasse sollte man offenbar nicht wählen, weil man sonst zwangsweise in eine andere Klasse verschoben wird:

Zitat

Stellt die Verwaltungsgesellschaft in ihrem alleinigen Ermessen fest, dass ein Anleger nicht in die Zielgruppe bezüglich einer Anteilklassen-Kennziffer wie vorstehend beschrieben fällt, unter anderem, wenn der Anleger nach einer Erstzeichnung nicht länger Teil der Zielgruppe ist, kann die Verwaltungsgesellschaft durch schriftliche Mitteilung an einen solchen Anleger unter Einhaltung einer einmonatigen Frist den Anteilsbestand entweder zwangsweise zurücknehmen oder in eine andere Anteilklasse umschichten. Die Verwaltungsgesellschaft kann auch Zeichnungen von Anteilklassen ablehnen, wenn der Anleger nicht in die Zielgruppe fällt oder wenn der jeweilige Vermittler im Hinblick auf die Anteilklassen A, B und C von der Vertriebsgesellschaft nicht für die Zeichnung dieser Anteilklasse zugelassen wurde. Diese Entscheidung liegt im alleinigen Ermessen der Verwaltungsgesellschaft, und die Verwaltungsgesellschaft kann beschließen, diese Befugnis nicht auszuüben. Die Verwaltungsgesellschaft kann z.B. beschließen, dass ein Anleger der Klasse E, der nicht länger Mitarbeiter des Anlageberaters ist, seinen Anteilsbestand weiter halten kann.

Ist die Verwaltungsgesellschaft in meinem Fall eigentlich die Consorsbank, wo ich die Fondsanteile ins Depot legen würde?

 

 

Was soll ich tun?

  • Hedged oder nicht hedged?
  • I scheint mir wegen der Kosten besser als A, B, C zu sein - aber ist die Klasse für mich erlaubt? Und: Lieber doch Hedged (AH, AB, AC)?
  • A scheint mir besser zu sein als B und C, wenn man die Anteile länger halten möchte, richtig? (Höherer Ausgabeaufschlag, aber geringere laufende Kosten)
  • Z (bzw. ZH) und N scheinen für mich nicht infrage zu kommen (auch wenn bei der Consorsbank die WKN erst mal akzeptiert wird).

 

Stimmt das so? Dann wären also für mich I, A und AH in der engeren Wahl, richtig?

 

Ich hoffe, Ihr könnt etwas Licht ins Dunkel bringen...

 

Viele Grüße

 

Thomas

 

 

Morgan Stanley Global Opportunity Fund Anteilsklassen.png

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Währungshedge macht bei Aktien kein Sinn da das Instrumentenrisiko deutlich höher ist als das Währungsrisiko. Das hedging ist auch nicht umsonst und kostet auch Geld (Cross Currency-Basis). Wahrscheinlich bleibt dir nichts anderes übrig als die AH Anteilsklasse zu nehmen. Den Ausgabeaufschlag solltest du idealerweise sowieso nicht bezahlen. Dieser Fonds ist aber sehr aggressiv da dieser ein relativ konzentriertes Portfolio hält was nur aus wenigen Aktien besteht die Standardabweichung ist im Vergleich höher (Ich finde diese herangehensweise gut habe bis vorkurzen den US Growth Fund gehalten).

 

P.S: Aber die Vergangenheit sagt nichts über die Peformance über der Zukunft aus.

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

vor einer Stunde schrieb roadsterthomas:

Über den Fondsfinder von Stiftung Warentest / Finanztest habe ich den Morgan Stanley Global Opportunity Fund entdeckt, der mir ganz gut erscheint:

...

 

Deshalb möchte ich Fondsanteile kaufen und plane, sie längerfristig (> 10 Jahre) zu behalten

 

Ich möchte aus den wesentlichen Anlegerinformationen dieses Fonds zitieren:

 

Zitat

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit dient nur der Orientierung und ist keine Garantie für eine zukünftige Entwicklung.

 

Was sagt dir diese Formulierung?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

"Über den Fondsfinder von Stiftung Warentest / Finanztest habe ich den Morgan Stanley Global Opportunity Fund entdeckt, der mir ganz gut erscheint:..."

 

Ich hatte mich vor einiger Zeit mit dem Fond beschäftigt. Ich meine mich zu erinnern, das die Wertentwicklung des Fonds beinahe identisch mit dem "MSCI World Information Technology Index" war, weswegen ich mir dann gedacht hatte ich könnte dann auch gleich in den World IT ETF investieren, da sind Gebühren und Risiken geringer.

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

vor 2 Stunden schrieb Arasu:

weswegen ich mir dann gedacht hatte ich könnte dann auch gleich in den World IT ETF investieren, da sind Gebühren und Risiken geringer.

 

Wenn man sich die Verhältnisse schönreden will wählt man den Maßstab für Risiko so, wie man es gerne hätte.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von Framal
Textverschiebung

Hallo roadsterthomas,

ich habe das über die Fondsdepotbank mal gesucht und lese das dann so:

Anlageklasse Z ist für Institutionelle Anleger. Das bist Du nicht, also kann man Dich in eine andere Anlageklasse „schieben“ (siehe Deinen Kommentar unten). 

I geht nur, wenn Du mind. 500.000 US$ (siehe Bild unten) anlegst. Wenn nicht, bleiben für Dich die Anlageklasse A oder AH.

Beide sind von den Anlagekosten (AA= max. Ausgabeaufschlag = 6,1% / beachte Rabatte bei CortalConsors) und den Verwaltungskosten (VV 1,6%) her gleich. Wobei A die „normale“ Fondsvariante ist und AH die gehedgte Variante. Unterschiede:die AH Variante berechnet sich in Euro und ist nicht VL fähig.

 

Wenn Du diesen Fonds also willst und unter 500.000 $ anlegst, wäre die A Variante (LU0552385295) das „richtige“ Produkt. Ansonsten wird wohl gelten: 

vor 14 Stunden schrieb roadsterthomas:

kann die Verwaltungsgesellschaft durch schriftliche Mitteilung an einen solchen Anleger unter Einhaltung einer einmonatigen Frist den Anteilsbestand entweder zwangsweise zurücknehmen oder in eine andere Anteilklasse umschichten.

 

Kleiner Trost (wenn erforderlich): die Anlageklasse A ist trotz höherer Kosten in der Vergangenheit besser gelaufen als die Anlageklasse Z, warum auch immer.

 

Viel Erfolg Framal

 

MS Fonds.jpg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Am 11.7.2018 um 20:14 schrieb Wertpapiernoob:

Währungshedge macht bei Aktien kein Sinn da das Instrumentenrisiko deutlich höher ist als das Währungsrisiko. Das hedging ist auch nicht umsonst und kostet auch Geld (Cross Currency-Basis). Wahrscheinlich bleibt dir nichts anderes übrig als die AH Anteilsklasse zu nehmen. Den Ausgabeaufschlag solltest du idealerweise sowieso nicht bezahlen. Dieser Fonds ist aber sehr aggressiv da dieser ein relativ konzentriertes Portfolio hält was nur aus wenigen Aktien besteht die Standardabweichung ist im Vergleich höher (Ich finde diese herangehensweise gut habe bis vorkurzen den US Growth Fund gehalten).

 

P.S: Aber die Vergangenheit sagt nichts über die Peformance über der Zukunft aus.

 

 

 

Danke für die Infos!

 

Habe noch mal weiter zur Währungssicherung gesucht, und Finanztest meint sogar, es würde sich komplett ausgleichen und wäre deshalb sowieso unnötig:

https://www.test.de/Waehrung-von-Fonds-Wo-das-Waehrungsrisiko-wirklich-liegt-5166292-0/

 

Was ich dabei aber nicht verstehe: Warum ist z. B. in diesem konkreten Fonds die Wertentwicklung in den einzelnen Anteilsklassen so unterschiedlich?

Siehe mein Screenshot oben z.B. für 2017: B (USD) = +47% / B (EUR) = +29% / BH (EUR) = +44%

Ich interpretiere die Währungsangaben für die Klasse B so, dass die Wertentwicklung für jemanden gelten, dessen eigene Währung USD bzw. EUR ist.

(habe hier mal einfach B genommen, weil A nicht mehr komplett im Screenshot zu sehen ist)

 

 

> Wahrscheinlich bleibt dir nichts anderes übrig als die AH Anteilsklasse zu nehmen.

A müsste auch möglich sein, oder? Aber welche Auswirkung das nun hat, habe ich doch noch nicht verstanden.

 

 

> Dieser Fonds ist aber sehr aggressiv da dieser ein relativ konzentriertes Portfolio hält

> was nur aus wenigen Aktien besteht die Standardabweichung ist im Vergleich höher

 

Deshalb wollte da auch nur eine begrenzte Summe reinstecken und dann lange liegen lassen.

Am 11.7.2018 um 20:14 schrieb tyr:

 

Ich möchte aus den wesentlichen Anlegerinformationen dieses Fonds zitieren:

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit dient nur der Orientierung und ist keine Garantie für eine zukünftige Entwicklung.

 

Was sagt dir diese Formulierung?

Das gilt sicherlich für jeden Aktienfonds, oder nicht?

 

Trotzdem werden Fonds aber vor allem anhand der Wertentwicklung in der Vergangenheit bewertet. Etwas besseres wüsste ich nicht. Oder?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Am 11.7.2018 um 21:53 schrieb Arasu:

"Über den Fondsfinder von Stiftung Warentest / Finanztest habe ich den Morgan Stanley Global Opportunity Fund entdeckt, der mir ganz gut erscheint:..."

 

Ich hatte mich vor einiger Zeit mit dem Fond beschäftigt. Ich meine mich zu erinnern, das die Wertentwicklung des Fonds beinahe identisch mit dem "MSCI World Information Technology Index" war, weswegen ich mir dann gedacht hatte ich könnte dann auch gleich in den World IT ETF investieren, da sind Gebühren und Risiken geringer.

 

 

Danke für den Tipp, werde ich mir zumindest mal anschauen!

Am 12.7.2018 um 09:18 schrieb Framal:

I geht nur, wenn Du mind. 500.000 US$ (siehe Bild unten) anlegst. Wenn nicht, bleiben für Dich die Anlageklasse A oder AH.

Danke für die Info und den Screenshot! Trotz Sucherei konnte ich diese Information vorher nicht finden.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von tyr

vor 1 Stunde schrieb roadsterthomas:

Das gilt sicherlich für jeden Aktienfonds, oder nicht?

 

Ja, das gilt für jeden Aktienfonds. Aus dem Verkaufsprospekt, den du hoffentlich gelesen hast?

 

Zitat

1.2 Anlageziele und Anlagepolitik

...

GLOBAL OPPORTUNITY FUND

...

Der Anlageberater verfolgt bei der Auswahl der Aktien einen Bottom-Up-Ansatz und sucht auf der Basis einzelner Unternehmen attraktive Anlagemöglichkeiten. Bei der Auswahl der Wertpapiere sucht der Anlageberater etablierte und aufstrebende Unternehmen mit hohen Qualitätsstandards, die nach seiner Auffassung zum Kaufzeitpunkt zu niedrig bewertet sind. Dabei wählt der Anlageberater in der Regel Unternehmen mit nachhaltigen Wettbewerbsvorteilen aus, die sich durch Wachstum monetarisieren lassen. In den Anlageprozess eingebunden ist eine Nachhaltigkeitsanalyse im Hinblick auf disruptive Änderungen, Finanzkraft, ökologische und soziale Faktoren sowie Aspekte der Corporate Governance (auch als ESG bezeichnet). Der Anlageberater erwägt im Allgemeinen einen Verkauf der Portfoliobestände, wenn er zu dem Schluss kommt, dass die Anteilbestände seine Anlagekriterien nicht länger erfüllen.

 

Verstehst du, was das bedeutet?

 

Im Gegensatz zu einer Anlage in marktbreite Aktienindizes versucht hier der Fondsmanager, durch Stock Picking irgendwie den Markt zu schlagen. Der Fondsmanager kann irgendwie erraten, welche zukünftigen heute noch unbekannten kursbeeinflussenden Ereignisse eintreten werden und meint, zu wissen, was in Zukunft rückblickend eine "zu niedrig bewertete" Aktie gewesen sein wird.

 

 

Auf welcher Basis hast du den Fonds ausgewählt?

 

Zitat

Trotzdem werden Fonds aber vor allem anhand der Wertentwicklung in der Vergangenheit bewertet. Etwas besseres wüsste ich nicht. Oder?

 

Ich weiß etwas besseres: bekannte Risiken durch Blick in die Vergangenheit bewerten. Die Volatilität dieses Fonds war in den letzten 5 Jahren z. B. erheblich höher als die Masse des Sektors Aktienfonds All Cap Welt bei fondsweb: https://www.fondsweb.com/de/LU0552385295

 

Ich an deiner Stelle würde nicht nach maximaler Rendite in der Vergangenheit gieren. Das ist immer einfach, so einen Fonds zu finden. Ich würde einen Fonds haben wollen, der für ein überschaubares Risiko eine attraktive Rendite einigermaßen sicher erwarten lässt, also effizient ist. Das wären dann beim Blick zurück bei fondsweb Fonds, die im Quadrat oben links stehen, also niedrige Volatilität und trotzdem eine im Markt ordentliche Rendite.

 

Der von dir zum Vergleich herangezogene Comstage MSCI World liegt in diesem Bereich und ich gehe auch mal davon aus, dass das in der nächsten Zukunft so bleiben wird, eben weil dieser Fonds ein marktbreites Indexinvestment zu einem niedrigen Preis ist: https://www.fondsweb.com/de/LU0392494562

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

vor 4 Stunden schrieb roadsterthomas:

> Wahrscheinlich bleibt dir nichts anderes übrig als die AH Anteilsklasse zu nehmen.

A müsste auch möglich sein, oder? Aber welche Auswirkung das nun hat, habe ich doch noch nicht verstanden.

 

 

Da habe ich mich verschrieben. Natürlich meinte ich die Anteilsklasse A. Mein Fehler. Gut das du noch einmal nachgefragt hast.

 

vor 4 Stunden schrieb roadsterthomas:

> Dieser Fonds ist aber sehr aggressiv da dieser ein relativ konzentriertes Portfolio hält

> was nur aus wenigen Aktien besteht die Standardabweichung ist im Vergleich höher

 

Deshalb wollte da auch nur eine begrenzte Summe reinstecken und dann lange liegen lassen.

Das gilt sicherlich für jeden Aktienfonds, oder nicht?

 

Trotzdem werden Fonds aber vor allem anhand der Wertentwicklung in der Vergangenheit bewertet. Etwas besseres wüsste ich nicht. Oder?

 

Damit hast du natürlich auch recht. Jeder Aktienfonds (Weltweit Indexiert, Sektor, Branche, Region, Stockpicking, ... ) unterliegt schwankungen und die Peformance ist somit nicht garantiert. Aber in einer Sache hast du aber unrecht: Natürlich gibt es kritieren anhand man einen Investmentsfonds bewertet kann. Aber du müsstest dich dann unterscheiden:

 

a) Dich interessiert das gar nicht, du schließt dich den Passiv-Lager an, diversifizierst global und dich interessieren Bewertungen und die Geschichten der einzelnen Unternehmen im Detail nicht.

 

oder

 

b) Du glaubst an Stockpicking und bewertest die Unternehmen anhand der Fundamentalperspektiven, Wachsstumchancen und Wettbewerbsposition und anderen Kritierien.

 

Und hier kommt der Punkt wo du auswählen musst. Da musst du dich einfach entscheiden und deine eigene Methode finden.

 

a) ist gerade das was viele Menschen hier sehr Erfolgreich betreiben und auch kein umfangreiches Spezialwissen erfordert und regelrecht "spielend einfach ist". Das ist gerade das was tyr kritisch hinterfragt und dich zum denken anregen möchte. Dieser Weg ist rational/nüchtern, Wissenschaftlich belegt und der Erfolg sei dir zum Marktdurchschnitt ohne Anstrengungen gekönnt. (Wie hoch dieser auch sein mag, das weiß ich nicht das ist nicht garantiert)

 

b) ist das was die Leute von Morgan Stanley machen und dafür bezahlst du. In der Vergangenheit haben die einen guten Job gemacht, aber wie schon zuvor ist das was die in der Vergangenheit geleistet haben nicht garantiert/gesichert für die Zukunft. Und es kommt noch schlimmer: Unter ganz schlimmen Umständen ist dir noch nicht einmal der Marktdurchschnitt gekönnt. Das passiert wenn das Stockpicking von den Managern fehlschlägt, diese sich verschätzen/spekulieren und die erhöhten Eigenkosten des Produktes nur eine minderrendite (gegenüber Index) erwirtschaften lassen. (Zusammenfassend: Du hast die Chance den Marktdurchschnitt zu erreichen, wirst es aber nicht immer tun (wenn überhaupt), und wie hoch der Marktdurchschnitt in der Zukunft überhaupt sein wird weiß auch niemand).

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

@roadsterthomas

Zitat

Danke für den Tipp, …. 

Bitte. Ist der Sinn eines Forums, dass sich hier viele Leute treffen, die jeweils eine eigene/andere Sicht auf die Dinge haben.

 

Viel Erfolg

Framal 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden