Aktionismus bekämpfen?

  • Eigenheim
  • Vermögensaufbau
  • Fonds
35 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

vor 1 Minute schrieb pillendreher:

 

O je - da komm ich aus dem Garten, schau ins WPF und finde mich ich Kleingärtnerforum.

...

Geld braucht es sehr wenig, meine Pflanzen stammen zum Großteil von dem, was andere wegwerfen.

 

Kleingärtnerforum :lol:

 

Ich bin ja ebenfalls begeisterter Minigärtner. Wo treibst du die Pflanzen auf, die andere wegwerfen?

 

Ggf. könnte man den Kleingärtnerforen-Abschnitt in's OT-Unterforum abspalten und dort weiter diskutieren. ^_^

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von pillendreher

vor 51 Minuten schrieb tyr:

 

Kleingärtnerforum :lol:

 

Ich bin ja ebenfalls begeisterter Minigärtner. Wo treibst du die Pflanzen auf, die andere wegwerfen?

 

Ggf. könnte man den Kleingärtnerforen-Abschnitt in's OT-Unterforum abspalten und dort weiter diskutieren. ^_^

 

- Kompostieranlage, da werde ich fast jedes mal fündig

- Nachbarn

- Gartenbauverein hat 2x p.a. Pflanzentauschtag

 

Das geniale bei Stauden ist, die verdoppeln sich jährlich in der Masse (und können/müssen dann geteilt werden).

Wenn das mit meinem Geld auch so wäre, dann hätte ich in 64 Jahren bei einem Startkapital von 1€ -> ? (auf alle Fälle mehr als genug Euronen).

Aber ich glaube, das ist jetzt genug an Gartenweisheiten.

 

PS

6426318446744073709551615€ 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Hi zusammen,

danke für die zahlreichen Rückmeldungen. Ich freue mich ja auch über eure Gartentipps, denke aber, dass wir langsam vom Thema abwandern. Eines meiner Lebensziele ist es einen Nutzgarten mit ca 80-100qm zu haben - das mag für manche Arbeit sein, für mich allerdings Hobby. Und ob der Garten nun 50k kostet, das Haus all-in 400k, 500k oder 600k kostet, ist auch zweitrangig.

 

Da ich natürlich weiterhin an Meinungen interessiert bin, hier nochmal die Kurzform:

 

A) TG als angemessene Sparform, wenn in 3-10 Jahren ein Haus gekauft werden soll (Kaufpreis zweitrangig)? Wie seht ihr die parallele Besparung von BSV und ETFs?

 

B) Wie seht ihr die (mögliche) Verschuldung von in diesem Fall knapp 500k bei einem prognostizierten Haushaltseinkommen von 5.000 bis 6.000 Euro netto? Unter Berücksichtigung zusätzlicher Kosten für Kinder, Gehaltswegfall bei Elternzeit usw., d.h. der Betrag steht nicht permanent zur Verfügung. Wie habt ihr das bei euren Entscheidungen gemacht, sofern ihr ein Haus gekauft habt?

 

Beste Grüße

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Die Tilgungsdauer bei Nettoeinkommen X kannst Du Dir ja ausrechnen.
Als Tip dazu: Ich habe vor einigen Jahren in einem großen Haus zur Miete gewohnt. Kaltmiete 750€, Gesamtwohnkosten 1200. Die gesamten Ausgaben in der Zeit lagen mit Frau und einem Kind bei rund 3500€ im Monat und wir haben nicht im Luxus gelebt. Mit einem zweiten Kind (bedeutet auch längere Elternzeit) wird das ganze noch teurer.
Also sei sehr kritisch bei der Frage, wieviel Du wirklich zur Kredittilgung zur Verfügung haben wirst.
Meine Tochter ist jetzt 22 und wohnt bei ihrem Verlobten, aber ich zahle z.B. immer noch 400€ im Monat für die private Berufsschule. Wenn man das Geld schon langfristig für die Tilgung verplant hat, müssen die Kinder ggf. kürzer treten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von Jonas1990

Danke für die Einschätzung, Marcel. Wie von mir vorher geschrieben, würden bei 2,5% Zinsen (was schon recht niedrig ist) 480k bei einer Rate von 2.500 Euro pro Monat in 20 Jahren getilgt sein. Das erscheint mir tendenziell sehr hoch, auch wenn man in der Spitze 6.000 Euro Einkommen hätte.

 

Die Frage dahinter: sollten 20 Jahre eine gute Schätzung sein oder sagt ihr auch, solange das Ding bis 67 abbezahlt ist, ist alles gut.

Oder ganz anders: einfach regelmäßig tilgen, mit Renteneintritt verkaufen, Restschuld tilgen und dann halt wieder in die Wohnung zurück in die Stadt (ob nun Miete oder Eigentum sei dahingestellt). Theoretisch ist es ja auch ok, wenn meine Rente (u.a. durch die bav) ausreicht für Lebenshaltungskosten und Miete. Die (wahrscheinlich positive) Differenz aus Hausverkauf und Restschuld wäre dann ja mein angespartes Vermögen.

 

Ist also eine vollständige Tilgung immer ein "Muss"?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von marcel

Wie lange Du abbezahlst, hängt halt von einer realistischen Tilgungsrate ab. Ob 20 oder 50 Jahre ist dabei egal. Da mußt Du Dich entscheiden, was sich gut anfühlt. Im Zweifel wirst Du Dein Leben lang Schulden haben. Viele können damit umgehen, für mich wäre das nichts. Und ob Du mit Renteneintritt wirklich Dein Traumhaus verkaufen willst, halte ich für unwahrscheinlich.
Wichtig ist nur, daß Du realistische Schätzungen machst. Daß Du jetzt 3000€ im Monat abbezahlen kannst, heißt nicht, daß Du das in 15 Jahren immer noch kannst, wenn vielleicht der Anschlußkredit deutlich schlechtere Konditionen hat und die Kinder Reiten oder Golf spielen wollen.
Nochmal, ich möchte Dir nicht Deinen Traum ausreden. Aber rechne ihn Dir nicht schön.
Gerade mit Kindern mußt Du viele Extraausgaben berücksichtigen, die vielleicht nicht zwigend nötig sind, die man seinen Kindern aber doch gerne gönnen möchte.
Wenn Du für 300k€ bekommst, was Du Dir wünscht, würde ich es in Deinem Alter vielleicht wagen. Aber das ist nur meine Meinung und ich bin kein Fan von Krediten.

Der pragmatische Ansatz ist, jetzt ordendlich zu sparen und dann zu sehen, wie weit man kommt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von tyr

Konservativ sollte man mit 50 Jahren die Immobilie fertig abgezahlt haben. Dann sind etwaige Kinder hoffentlich erwachsen und möchten z. B. ein Studium bezahlt bekommen. Das kostet Geld.

 

Nebenbei möchte man noch die letzten 15 bis 17 Jahre vor der Rente sicher noch eine zusätzliche Altersvorsorge aufbauen, um in der Rentenzeit weiter im bekannten teuren großen Haus gut leben zu können, oder?

 

500+ tausend Euro + Nebenkosten + Leben bis 50 aus leicht besser verdienenden Einkommen zu bezahlen wird sportlich.

 

Ich würde eher die Ansprüche korrigieren und weit runter schrauben. An den Komfort einer Immobilie gewöhnt man sich schnell. Nachdem man sich daran gewöhnt hat will man wieder weiter konsumieren und reisen wie vor der Immofinanzierung. Ob das wohl gelingt bei so drückenden Schulden von 500+ k Euro?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Danke ihr beiden für die Einschätzung. Mein Bauchgefühl sagt mir auch, dass die Ansprüche runtergeschraubt werden. Und 100k weniger machen da schon was aus. Zum Beispiel ist für mich die Größe des Hauses zweitrangig. Sollte natürlich idealerweise ein Zimmer mehr als Kinder haben, aber viel "Platz" will ich lieber auf dem Grundstück haben als an Wohnfläche. In der Realität bekommt man aber wohl häufiger "normale" Häuser auf kleinen Grundstücken als kleine Häuser auf großen Grundstücken.

 

Aber interessant, dass ihr vermutet im Alter die Immobilie behalten zu wollen. Ich bin ja noch nicht an dieses Leben gewöhnt, aber wenn ich sehe, wie schwer sich meine Eltern schon bei ihrem Reihenhaus jetzt im Rentenalter tun, gehe ich aktuell fest davon aus "im Alter" wieder in eine Wohnung zu ziehen.

 

Aber wer weiß, wie sehr man dann an "seiner" Immobilie hängt (das kann positiv oder negativ sein).

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

vor 8 Stunden schrieb pillendreher:

 

- Kompostieranlage, da werde ich fast jedes mal fündig

- Nachbarn

- Gartenbauverein hat 2x p.a. Pflanzentauschtag

 

Das geniale bei Stauden ist, die verdoppeln sich jährlich in der Masse (und können/müssen dann geteilt werden).

 

:thumbsup:

 

Stauden sind eine gute Idee.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Ich hatte für meinen Kredit eine moderate monatliche Rate gewählt, dafür aber die Option einmal im Jahr kostenfrei eine Sondertilgung in Höhe von 5% der Kreditsumme zu leisten.

So bleibst du im Fall der Fälle flexibel aber wenn alles normal läuft steckst du soviel wie möglich in die jährliche Sondertilgung.

Und der Effekt einer einmaligen Sondertilgung Anfang des Jahres macht auch Mut für die restliche Zeit ;-) Also falls du eine Tabelle führst in der du dir Tilgung und Zins deiner Raten + Restlaufzeit ausrechnest.

 

Übrigens kann ich mir auch gut vorstellen, das Haus irgendwann im Alter wieder zu verkaufen/an die Kinder zu übergeben und dafür eine Wohnung zu mieten.

Grund:

Das Haus wird dann ca. 80 Jahre alt sein und eventuell etwas "instandhaltungsintensiver" sein und ich nicht mehr ganz so fit.

Wenn alles gut läuft sind wir in Rente. Dann brauchen wir kein Haus mit 180qm Wohnfläche.

Und wir würden gerne deutlich mehr Zeit im Urlaub verbringen.

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden