Liquiditätsreserve

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213 posts in this topic

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vor 1 Minute schrieb DrFaustus:

Nein. Wo? Halluzinationen?

 

Muss ich nicht zitieren. Kann jeder selber nachlesen. Du bist zurück gerudert und hast damit anerkannt. Das reicht. Du hast ja schonmal geschrieben, dass du sowieso nicht klar zustimmst, sondern einfach nur Recht behalten willst.

 

Ist wie bei einem anderen Forenmitglied. Wenn etwas nicht gesagt wird ist das schon viel.

 

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Gerade eben schrieb tyr:

 

Muss ich nicht zitieren. Kann jeder selber nachlesen. Du bist zurück gerudert und hast damit anerkannt. Das reicht. Du hast ja schonmal geschrieben, dass du sowieso nicht klar zustimmst, sondern einfach nur Recht behalten willst.

Cool. Zwei Sätze hintereinander die sich komplett wiedersprechen. Sieht man nicht oft.

Naja bei POTUS zur Zeit auch...

 

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vor 21 Minuten schrieb odensee:

Mag mir ein Moderator mitteilen, welches böse Wort ich im versteckten Beitrag hier eines höher verwendet habe?

 

"Liquiditätsengpässe". Es gab hier im Forum sehr viel Spam von Leuten, die gefälschte Pässe verkaufen wollten.

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Gerade eben schrieb DrFaustus:

Cool. Zwei Sätze hintereinander die sich komplett wiedersprechen. Sieht man nicht oft.

Naja bei POTUS zur Zeit auch...

 

 

Keine Sorge, das mit den False Facts hast du in diesem Thread hier ebenfalls gut bewiesen, dass du das kannst.

 

Dass du nun etwas differenzierst reicht mir jedenfalls.

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Posted · Edited by DrFaustus

Wenn dir das hilft zu schlafen. Bitte, rede dir das nur ein. Die Meinung der anderen Mitleser hier ist recht eindeutig. 

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-Liquiditätsreserve

-Passiv only

-Market timing verteufeln aber "aktives" passives rebalancing

-Medianvermögen ist die Ausgangslage für alle Überlegungen

-BU nur bis Renteneintrittsalter und ja nicht 1-2 Jahre weniger

-Investments in Aktien sind Teufelszeug und für den Privatanleger nicht geeignet. Das Unsystematische Risiko wird zudem nicht vergütet... 

-ETF, ETF, ETF!!!

-Risikoklasseneinteilung in RK1 RK2 RK3: RK 2 braucht man nicht, erhöhe doch einfach den RK3-Teil...

-Derivate=Wetten und  Notional Amount des weltweiten Derivatemarktes entkoppelt sich vom WeltBIP: Gefahr, Gefahr, Gefahr! Böse!

 

Hier geistern so viele einseitige Sichtweisen umher, welche immer wieder gebetsmühlenartig wiederholt werden, sodass die Diversität der Themen im Forum verloren geht/ging. Gerade der gelegentliche Blick über den Tellerrand ist doch spannend. Dies setzt natürlich Lernbereitschaft und Selbstreflexion voraus -also nicht jedermanns Sache :thumbsup:

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Mal back to topic:
Meine Liquiditätsreserve beträgt ca. 600€ für sofortige Notfälle wie Tierarzt-Notaufnahme (neulich passiert) oder dringende Reparaturen.
Dann kann ich noch jederzeit meine Kreditkarte anzapfen mit 5.000€, die ich innerhalb von 2 Monaten zinsfrei zurückzahlen muss, das wäre für die größeren Notfälle, da wird dann der Sparplan für ein oder 2 Monate danach fürs Ausgleichen ausgesetzt.
Allerdings bin ich berufstätiger Student (studiengangsbegleitend), habe kein Auto o.ä. zu unterhalten und auch sonst neben 2 Katzen derzeit keine weiteren Verpflichtungen.

Aber ich denke, die Höhe der Liquiditätsreserve muss jeder für sich entscheiden, so dass er sich wohlfühlt.

 

Liebe Grüße

 

BlackCatzchen

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vor 3 Minuten schrieb Kuju:

 

Hier geistern so viele einseitige Sichtweisen umher, welche immer wieder gebetsmühlenartig wiederholt werden, sodass die Diversität der Themen im Forum verloren geht/ging. Gerade der gelegentliche Blick über den Tellerrand ist doch spannend. Dies setzt natürlich Lernbereitschaft und Selbstreflexion voraus -also nicht jedermanns Sache :thumbsup:

Meine Meinung!

Jeder der abseits der gültigen Dogmen unterwegs ist wird sofort persönlich angegangen.

Das Schlimme ist zudem, dass diejenigen die die größten Dogmen gebetsmühlenartig verbreiten, offenbar nichtmal in einem Umfang am Kapitalmarkt unterwegs sind um überhaupt "mitsprechen" zu können. Jeder der mehr als 10.000 EUR anlegt ist sowieso die Minderheit und muss erst gar nicht glauben, dass sein Anlagestil als Beispiel für andere hier dienen kann. Denn die Mehrheit hier sollte vor allem Lebensrisiken absichern. Rendite spielt doch gar keine Rolle wenn man erstmal arbeitslos, BU oder gar tod ist...

Habe im OT Bereich mal eine Umfrage gestartet wie hier eigentlich die Zielgruppe ist. Reden hier Nähe des Existenzminimums lebende Leute nur von der Theorie oder sind wir hier vielleicht doch etwas anders gestrickt als der "70/30 und scher dich nicht um dein Portfolio Kleinanleger"?

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Posted · Edited by odensee

vor 1 Stunde schrieb tyr:

Genau so wie die kaputte Waschmaschine: das schreckt hier kaum einen im Forum.

Wen eine kaputte Waschmaschine schreckt ist hier garantiert im falschen Forum. Können wir uns darauf einigen?

 

Zitat

Oder das kaputte Auto für den Millionär: das wird den hoffentlich kaum berühren, da er sowas aus der Portokasse zahlt. Der junge Familienvater auf dem Lande, der das Auto aber braucht, um überhaupt zur Arbeit zu kommen oder der damit sein Geld verdient braucht aber eben vielleicht doch eine Liquireserve, um Ausfälle finanzieren zu können.

Ich bin kein Millionär, bezahle ein Auto nicht aus der Portokasse und bin täglich darauf angewiesen. Trotzdem halte ich nicht den Gegenwert eines "neuen" Autos auf dem TG-Konto. Da ich, anders als @Walter White, ein Auto am liebsten "bar" (edit: zumindest "sofort") zahle (Gebrauchtwagen...), werde ich, sobald eine Neubeschaffung absehbar ist, meine Sparquote etwas senken und innerhalb kurzer Zeit das Geld für das "neue" Auto zusammen haben (ca. 1 Monatsgehalt habe ich auch als Reserve, allerdings eher aus Bequemlichkeit als aus Sorge...) Sollte es mich treffen und morgen fällt das Auto aus: ein paar Tage geht es mit Mietwagen/privat geliehenem Auto und bis ich dann ein "neues" kaufe, bekomme ich das Geld irgendwie zusammen. Möglichkeiten habe ich oben aufgeführt. Die Vorgehensweise von WW kommt noch dazu.

 

Davon abgesehen gibt es auch Vollkasko- und Reparaturversicherungen (wieder keine Empfehlung, nur Denkanregung).

 

Und zum leidigen Autothema: ich bin ja der konservativen Meinung, dass man ein einkommensadäquates Auto kaufen und fahren sollte. Viele (oder: manche... :o) sehen das aber anders.

 

Zitat

Wenn man die Gültigkeit nur aufs WPF beschränkt mag das so sein. Wer hier aufschlägt hat offensichtlich weniger ein Problem mit Liquidität, als mit zu viel Liquidität, die er anlegen will.

Na also. Wer hier NICHT aufschlägt, den braucht es doch auch nicht zu stören.

 

Zitat

Du findest die Faustformel pauschal falsch.

Solche Formeln können gar nicht "falsch" oder "richtig" sein. Da verstehe ich die Argumentation von @DrFaustus nicht...

 

Zitat

Ja und ich erkläre sicher einer Putzfrau oder dem geknechteten Paketzusteller,

Die brauchen keine Liquiditätsreserve in dem Sinne, wie sie hier diskutiert wird.

 

Zitat

Ich kann mir genügend Fälle vorstellen, wo jemand hohe Verpflichtungen und eine unsichere Einkommenssituation hat, wo ein mittleres 5-stelliges Vermögen sich in kurzer Zeit auflösen kann, so dass das alles andere als komfortabel erscheint. Erst recht, wenn diese Summe riskant angelegt ist und morgen 30 oder gar 60+% an Wert verlieren kann.

Da kann ich nur sagen: eigene Blödheit. In einer solchen Situation gehört das Geld komplett auf TG. Solchen Leuten helfen auch keine Faustregeln. Und wenn so jemand auch noch abhängige Personen (Kinder) zu versorgen hat, gehört der geteert und gefedert. MMn.

 

vor 1 Stunde schrieb tyr:

Damit steht dann seine Aussage: für die WPF-Teilnehmer wird eine Liquireserve oft nicht gebraucht. Stimmt. Wenn das alles sein soll: viel Rauch um nichts. Für alle anderen deutschen Medianhaushalte kann die Empfehlung dann trotzdem sinnvoll bleiben.

Die lesen hier aber gar nicht mit und erfahren so gar nichts von der Faustregel. (Die ich im übrigen für den Anfang nicht so schlecht finde, nur sollte es nicht beim Anfang bleiben.

 

Vorschlag für einen Konsens:

Wer ein hohes Einkommen und/oder Vermögen hat, braucht keine Liquiditätsreserve im Sinne mehrerer Monatsgehälter (darf es aber...). Und wer das nicht hat, soll sich ein paar Monatsgehälter zurücklegen. Bei den paar Kröten (um es mal mit Ramsteins Worten auszudrücken :-* ) ist der Renditeverlust durch das Nichtanlegen minimal.

 

vor 19 Minuten schrieb Kuju:

Gerade der gelegentliche Blick über den Tellerrand ist doch spannend. Dies setzt natürlich Lernbereitschaft und Selbstreflexion voraus -also nicht jedermanns Sache :thumbsup:

:thumbsup:

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vor 48 Minuten schrieb DrFaustus:

Wenn dir das hilft zu schlafen. Bitte, rede dir das nur ein. Die Meinung der anderen Mitleser hier ist recht eindeutig. 

 

Die haben ebenfalls Teile der Aussagen übernommen. Du bist zurück gerudert und hast differenziert. Was will man mehr?

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Du leidest an Realitätsverlust.:lol:

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Gerade eben schrieb DrFaustus:

Du leidest an Realitätsverlust.:lol:

 

Den Vorwurf gebe ich 1:1 zurück. Du hast mit deiner Pauschalisierung, von der du später zurück gerudert bist und die man ohne zu Zögern als Realitätsverlust werten kann die Diskussion erst losgetreten.

 

Nur weiter. Immer schön ablenken.

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@odensee , es gibt nur einen Grund, jetzt wird es leider ot, aber egal, warum ich Neuwagen kaufe. Ich will meine Ruhe bei meiner jährlichen km Leistung und zu jeder Zeit Mobilitätsgarantie☺ ich kann es mir nicht leisten morgens um 3 auf der Autobahn liegen zu bleiben und auf den ADAC zu warten. Das ist für mich keine Option.

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Posted · Edited by DrFaustus

Weder bin ich zurückgerudert noch habe ich jemandem eine Faustregel aufs Auge gedrückt. Das warst du...

Aber davon ablenken dass diese Regel für das Forum hier völlig ungeeignet ist, das schaffst du mit deinem Nebenkriegsschauplatz. Daher belasse ich es dabei. Dein Mangel an Kompetenz hat wieder mal für sich selbst gesprochen.

Hier sieht man übrigens die Zielgruppe hier im Forum:

Also verschone uns in Zukunft mit deinen Medianargumenten. Interessieren hier kaum jemand...

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Posted · Edited by Walter White

Ich .möchte trotz aller Uneinigkeit darum bitten auch andere Meinungen zu verstehen, auch wenn man diese nicht akzeptiert.

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vor 5 Minuten schrieb DrFaustus:

Hier sieht man übrigens die Zielgruppe hier im Forum:

Nunja, aktuell 30 Stimmen von wieviel Tausend Lesern (und Leser != WPF-Mitglied)? Wenn ich mir anschaue, was an Neulingen hier aufschlägt, sind auch viele dabei, die ganz weit oben, also bei den niedrigen Eurowerten ankreuzen würden.

 

vor 10 Minuten schrieb DrFaustus:

Aber davon ablenken dass diese Regel für das Forum hier völlig ungeeignet ist

... für einen großen Teil (mich im übrigen auch...) mag eine "Liquiditätsreserve" in Höhe mehrerer Monatsgehälter unsinnig sein. Für Einsteiger halte ich es aber für durchaus sinnvoll, sich darüber Gedanken zu machen. Und als Starter (nicht mehr und nicht weniger) kann eine solche Regel dienen. Bis dass man sich klar macht, dass die Höhe einer eventuell sinnvollen Reserve weniger von Netto und viel mehr vom Bedarf abhängt.

 

(Ich habe übrigens nicht abgestimmt... wäre nett, wenn du noch darauf hinweist, dass es eine anonyme Umfrage ist)

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Gerade eben schrieb odensee:

Nunja, aktuell 30 Stimmen von wieviel Tausend Lesern (und Leser != WPF-Mitglied)? Wenn ich mir anschaue, was an Neulingen hier aufschlägt, sind auch viele dabei, die ganz weit oben, also bei den niedrigen Eurowerten ankreuzen würden.

Wir diskutieren aber hier. Da ist mir der reine Leser erstmal egal. Wer oder was, warum hier mitliest, ist mir relativ egal.

Wenn das Leute sind, die 100 EUR im Monat sparen, dann können die in einem Thread nachlesen wo jemand mit 100 EUR Sparrate wissen will wieviel EUR er unbedingt bei der Bank liegen lässt weil er vielleicht mal arbeitslos wird. Meiner Meinung nach ist das aber auch nicht die Kernkompetenz eines Wertpapier Forums oder sollte es nicht sein. Genauso wenig übrigens wie Risiko- oder Sachversicherungsfragen. Das nur am Rande.

Gerade eben schrieb odensee:

 

... für einen großen Teil (mich im übrigen auch...) mag eine "Liquiditätsreserve" in Höhe mehrerer Monatsgehälter unsinnig sein. Für Einsteiger halte ich es aber für durchaus sinnvoll, sich darüber Gedanken zu machen. Und als Starter (nicht mehr und nicht weniger) kann eine solche Regel dienen. Bis dass man sich klar macht, dass die Höhe einer eventuell sinnvollen Reserve weniger von Netto und viel mehr vom Bedarf abhängt.

Auch bei Neueinsteigern ist so eine Reserve nicht immer sinnvoll. Wenn jemand eine Sparquote von 25 oder 30% seines Einkommens hat (Was ich jetzt gerade bei Akademikern nicht unüblich finde), ist das doch relativ unsinnig. 9 Monate und man hat die Reserve angespart. Weitere 9 und man braucht sie im Prinzip nicht mehr. Das Risiko diese zu benötigen sollte in 1,5 Jahren mehr als überschaubar sein.

Gerade eben schrieb odensee:

 

(Ich habe übrigens nicht abgestimmt... wäre nett, wenn du noch darauf hinweist, dass es eine anonyme Umfrage ist)

Sieht man nicht dass die Umfrage anonym ist?

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Posted · Edited by odensee

vor 37 Minuten schrieb DrFaustus:

Wir diskutieren aber hier. Da ist mir der reine Leser erstmal egal. Wer oder was, warum hier mitliest, ist mir relativ egal.

Wer oder was dir egal ist, ist mir wiederum egal :P das ist ein öffentliches Forum und wie üblich gibt es wenige (Viel)schreiber und viele Nur-Leser oder Selten-Schreiber. Und Zielgruppe einer Diskussion um Grundsatzthemen sollte meiner Meinung nach alle interessierten Leser sein. Wir sind hier nicht in einem Thread für erfahrene Anleger (Tieranleihen etc.) und nicht in einem Fanboy-Thread (Tesla :)) sondern bei einem Thema von breiterem Interesse.

 

Zitat

Wenn das Leute sind, die 100 EUR im Monat sparen, dann können die in einem Thread nachlesen wo jemand mit 100 EUR Sparrate wissen will wieviel EUR er unbedingt bei der Bank liegen lässt weil er vielleicht mal arbeitslos wird. Meiner Meinung nach ist das aber auch nicht die Kernkompetenz eines Wertpapier Forums oder sollte es nicht sein.

Vielleicht lehnst du dich mal ganz entspannt zurück und liest Beitrag #1 nochmal. Da kommt jemand mit einer relativ konkreten Frage, die durchaus mit Wertpapieren zu tun hat. Nun argumentierst du damit, dass das für die meisten WPFler irrelevant ist (besser gesagt: für die ca 25, die bei deiner Umfrage mitgemacht und ein ausreichend hohes Vermögen haben). Schön. Können die, für die es irrelevant ist, sich ja zurückhalten. Ich diskutiere ja auch nicht im Fanboy-Thread mit.

 

Zitat

Genauso wenig übrigens wie Risiko- oder Sachversicherungsfragen. Das nur am Rande.

Gebe ich dir grundsätzlich recht. Für solche Fragen gibt es wahrscheinlich andere/bessere Foren. Nur... in Wertpapiere investieren die wenigsten (meinetwegen auch "manche"...) just for fun. Bei vielen anderen steckt der Aufbau einer Altersvorsorge in Schicht 3 dahinter. Und viele von denen sollten sich überlegen: was ist die wichtigere Entscheidung zum Erreichen eines finanziell abgesicherten Lebensabends: "sichere ich mich gegen eine Berufsunfähigkeit ab: ja oder nein" oder "welchen ETF soll ich nehmen, den mit der niedrigen TD oder den, den meine Bank im kostenlosen Sparplan hat".

 

Man muss und wird diese Entscheidung pro oder contra BU (das ist ja die heiß umstrittene) treffen, auch ein Nicht-Entscheiden ist ein Entscheiden. Ich habe mich vor mehr als 30 Jahren dagegen entschieden, fit wie ich war. Als ich, gesundheitlich angeschlagen, mit Familie und Schulden da stand, bekam ich keine mehr. Jetzt ist das Thema durch. Habe Glück gehabt. Hat aber nicht jeder.

 

Zitat

Auch bei Neueinsteigern ist so eine Reserve nicht immer sinnvoll. Wenn jemand eine Sparquote von 25 oder 30% seines Einkommens hat (Was ich jetzt gerade bei Akademikern nicht unüblich finde), ist das doch relativ unsinnig. 9 Monate und man hat die Reserve angespart. Weitere 9 und man braucht sie im Prinzip nicht mehr. Das Risiko diese zu benötigen sollte in 1,5 Jahren mehr als überschaubar sein.

Richtig. Aber drüber nachdenken sollte man. Sogar dann, wenn man einen Altbau kauft und Kinder hat.

 

Zitat

Sieht man nicht dass die Umfrage anonym ist?

Ich hab's nicht gesehen. Schreib es noch in Beitrag #1, dann wird es klarer.

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vor 14 Minuten schrieb odensee:

Wen eine kaputte Waschmaschine schreckt ist hier garantiert im falschen Forum. Können wir uns darauf einigen?

 

Allgemein schon. Wobei ich mir bei manchen Anfängerthreads nicht sicher bin, ob manche nicht doch unter einer kaputten Waschmaschine leiden könnten. Aber das ist ein anderes Thema.

 

vor 14 Minuten schrieb odensee:

Ich bin kein Millionär, bezahle ein Auto nicht aus der Portokasse und bin täglich darauf angewiesen. Trotzdem halte ich nicht den Gegenwert eines "neuen" Autos auf dem TG-Konto. Da ich, anders als @Walter White, ein Auto am liebsten "bar" (edit: zumindest "sofort") zahle (Gebrauchtwagen...), werde ich, sobald eine Neubeschaffung absehbar ist, meine Sparquote etwas senken und innerhalb kurzer Zeit das Geld für das "neue" Auto zusammen haben (ca. 1 Monatsgehalt habe ich auch als Reserve, allerdings eher aus Bequemlichkeit als aus Sorge...) Sollte es mich treffen und morgen fällt das Auto aus: ein paar Tage geht es mit Mietwagen/privat geliehenem Auto und bis ich dann ein "neues" kaufe, bekomme ich das Geld irgendwie zusammen. Möglichkeiten habe ich oben aufgeführt. Die Vorgehensweise von WW kommt noch dazu.

 

Auch alles richtig und steht nicht meiner Kritik an Herrn Faustus entgegen, der eine Liquireserve am Anfang pauschal als falsch bezeichnete.

 

vor 14 Minuten schrieb odensee:

Davon abgesehen gibt es auch Vollkasko- und Reparaturversicherungen (wieder keine Empfehlung, nur Denkanregung).

 

... was für teure Neuwagen durchaus sinnvoll sein kann.

 

vor 14 Minuten schrieb odensee:

Und zum leidigen Autothema: ich bin ja der konservativen Meinung, dass man ein einkommensadäquates Auto kaufen und fahren sollte. Viele (oder: manche... :o) sehen das aber anders.

 

Hier kann ich nur wieder vollumfänglich zustimmen. Das hat aber wieder so gar nichts mit der Liquireserve zu tun bzw. sollte es hoffentlich nicht.

 

Und weiterhin soll bitte jeder so teure oder so billige Autos fahren, wie er oder sie will.

 

vor 14 Minuten schrieb odensee:

Na also. Wer hier NICHT aufschlägt, den braucht es doch auch nicht zu stören.

 

Hier schlagen m. E. sehr regelmäßig Anfänger auf, die gerade erst dabei sind, irgendeine Art von Vermögen aufzubauen. Für viele davon finde ich es sehr sinnvoll, zuerst einmal eine Liquiditätsreserve aufzubauen und erst danach mit dem Kauf riskanter Wertpapiere zu beginnen.

 

Zudem bin ich der Meinung, dass diese Faustregel nicht gleich deswegen "falsch" wird, nur weil es Ausnahmen gibt, bei der sie eben nicht benötigt wird und man das Geld lieber anlegt. Um diese These dreht sich der Thread schon ziemlich lang und die Einsicht, dass aus einer Menge an Sonderfällen nicht gleich 

 

 

vor 14 Minuten schrieb odensee:

Die brauchen keine Liquiditätsreserve in dem Sinne, wie sie hier diskutiert wird.

 

Gerade die könnten die Liquireserve brauchen. Die haben ebenfalls ein Leben, was hoffentlich lebenswert ist und wollen nicht unnötig unter Krisensituationen leiden.

 

vor 14 Minuten schrieb odensee:

Da kann ich nur sagen: eigene Blödheit. In einer solchen Situation gehört das Geld komplett auf TG. Solchen Leuten helfen auch keine Faustregeln. Und wenn so jemand auch noch abhängige Personen (Kinder) zu versorgen hat, gehört der geteert und gefedert. MMn.

 

Ich kann deine Sichtweise durchaus nachvollziehen. Wenn so jemand dann hier fröhlich im Forum zocken gehen möchte habe ich die leise Hoffnung, dass vielleicht ein Hinweis, dass man vor dem Kauf von riskanten Anlagen erst mal eine Liquiditätsreserve bilden sollte helfen kann. Man muss das ja nicht tun, es ist ja kein Gesetz. Darüber nachdenken hilft vielleicht schon mehr als die ganze fruchtlose Diskussion.

 

vor 14 Minuten schrieb odensee:

 

Die lesen hier aber gar nicht mit und erfahren so gar nichts von der Faustregel. (Die ich im übrigen für den Anfang nicht so schlecht finde, nur sollte es nicht beim Anfang bleiben.

 

Vorschlag für einen Konsens:

Wer ein hohes Einkommen und/oder Vermögen hat, braucht keine Liquiditätsreserve im Sinne mehrerer Monatsgehälter (darf es aber...). Und wer das nicht hat, soll sich ein paar Monatsgehälter zurücklegen. Bei den paar Kröten (um es mal mit Ramsteins Worten auszudrücken :-* ) ist der Renditeverlust durch das Nichtanlegen minimal.

 

:thumbsup:

 

... das ist dann aber keine knackige Faustregel mehr, die komplizierte Dinge für den Einsteiger zugänglich macht. Aber so ist das eben in der Realität. Man macht es nie allen recht.

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Posted · Edited by tyr

vor einer Stunde schrieb DrFaustus:

Weder bin ich zurückgerudert noch habe ich jemandem eine Faustregel aufs Auge gedrückt. Das warst du...

 

Du bist ganz ordentlich zurück gerudert. Dass es dir nicht passt, wenn ich das feststelle mag sein, ändert aber daran nichts. Zudem drücke ich niemandem eine Faustregel auf's Auge. Ich kritisiere deine Pauschalisierung. Die hast du nun etwas differenziert und das war genau das, was ich wollte: deine Einsicht, dass es hier kein "falsch" gibt (wie von dir behauptet). Mehr ist nicht notwendig.

 

vor einer Stunde schrieb DrFaustus:

Hier sieht man übrigens die Zielgruppe hier im Forum:

 

Was die Zielgruppe im Forum ist kann bestenfalls die Forenführung erklären, du als einfaches Forenmitglied nicht. 

 

Zitat

Also verschone uns in Zukunft mit deinen Medianargumenten. Interessieren hier kaum jemand...

 

Für wen sprichst du, wenn du im Plural sprichst? Wer hat dir das Mandat gegeben, für andere zu sprechen?

 

Und wenn es dich nicht interessiert, wieso antwortest du dann so verbissen und unsachlich? Scheint dir ja alles sehr egal zu sein (nicht).

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vor 24 Minuten schrieb tyr:

Und weiterhin soll bitte jeder so teure oder so billige Autos fahren, wie er oder sie will.

Das sowieso (nur bitte nicht jammern)... und ich habe ja auch Autoaktien in meinen ETFs :)

 

vor 24 Minuten schrieb tyr:

Gerade die könnten die Liquireserve brauchen. Die haben ebenfalls ein Leben, was hoffentlich lebenswert ist und wollen nicht unnötig unter Krisensituationen leiden.

Es ging um Putzfrauen und Paketzusteller und ich schrieb.... und betone nochmal, was ich meine...

 

vor 1 Stunde schrieb odensee:

Die brauchen keine Liquiditätsreserve in dem Sinne, wie sie hier diskutiert wird.

Die brauchen erstmal ein Einkommen (und sollen das auch bekommen!), von dem sie leben und sich vielleicht sogar ein bisschen zurücklegen können. Bis zu dem Punkt, an dem sie entscheiden, wieviel in Liquiditätsreserve und wieviel ins Aktiendepot kommt, wird diese Gruppe vermutlich nie oder nur selten kommen.

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Posted · Edited by dev

Hier im WPF fragen einige nach Meinungen und Vorgehensweisen anderer, um sich eine eigene Meinung zu bilden.

 

Das Problem ist das es hier eine Hand voll User gibt, die immer gegen die Vorgehensweisen anderer wettern, das man das nicht so machen darf, weil es gewisse Risiken gibt.

Das mag sicher auch bei manchen so sein, allerdings wird es dann auf einem ziemlich persönlichen Niveau ausgetragen und die "Unerfahreneren" kommen dann mit Lehrbuchrisiken und sind dann völlig unwillig, andere erfolgreiche Herangehensweisen zu akzeptieren.

 

Sie müssen es weiterhin nicht so machen, aber andere dürfen sich wohl eine Meinung bilden dürfen!

 

Genauso ist es wieder hier.

 

@DrFaustus hat dargelegt das eine Barreserve die Rendite schmälern kann und bei einer liquiden Wertanlage auch nicht mehr so hoch sein muß und das finde ich ein gutes Argument.

 

Klar wenn ich heute anfange zu investieren, dann sollte ich dieses Geld am besten die nächsten 10 Jahre nicht brauchen, aber wenn ich schon über 15 Jahre dabei bin, sollte ich auf einen schönen Buchgewinn sitzen und kann diese Werte relativ schnell zu Bargeld machen und kann somit die Bargeldreserve reduzieren.

 

Die Idee, kurzfristig die Möglichkeit von Dispo/Kredit zu nutzen, kann effektiver sein als eine Wertanlage zu reduzieren - das haben hier mehrere User berichtet bzw. vorgerechnet.

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Posted · Edited by Nachdenklich

Am 17.7.2018 um 15:47 schrieb Schwachzocker:

Wie wäre es, wenn Du das Konto "Notreserve" einfach umbenennst in "Liquiditätsreserve"? So mache ich es! Und dann kannst Du von diesem Konto mit ruhigem Gewissen alles bezahlen, was so anfällt. Und schon ist das Problem (welches keines ist) gelöst!:thumbsup:

Wichtig ist doch nur, dass das Depot unangetastet bleibt. Das gilt auch für den sicheren Anteil des Depots. 

 

Alles andere ist doch völlig wurscht.

Eine Autoreparatur muss bezahlt werden. Die Reparatur einer defekten Waschmaschine muss auch bezahlt werden. Ein Urlaub oder Geschenke müssen ebenso bezahlt werden.

Das Geld dafür kommt von Dir. Und es ist völlig egal, wie Du das Konto nennst, von wo das Geld kommt. Man kann für alle denkbaren Ausgaben, die einen im Leben so ereilen können, verschiedene Konten anlegen. Du hättest dann z.B. vier verschiedene Konten (Autoreparaturkonto, Waschmaschinenreparaturkonto, Geschenkekonto und Urlaubskonto).

Ich halte dies für einen wirklich konstruktiven Beitrag in einem ansonsten schon wieder weitgehend in sinnlose Streiterei entgleistem Faden!

Ich gehe sogar noch weiter und trenne nicht zwischen dieser Liquiditätsreserve und dem RK1-Anteil meines Portfolios. Ich halte das für mental-accounting (ich übernehme mal den hier so oft in anderem Zusammenhang gebrauchten Begriff). Das macht für mich so vor allem deshalb Sinn, weil der ohnehin geringe RK1-Anteil in Form von Tagesgeld gehalten wird.

 

vor 32 Minuten schrieb dev:

Die Idee, kurzfristig die Möglichkeit von Dispo/Kredit zu nutzen, kann effektiver sein als eine Wertanlage zu reduzieren - das haben hier mehrere User berichtet bzw. vorgerechnet.

Und bevor ich einen Dispokredit nutze ist es noch effektiver, das Tagesgeld im sicheren Anteil dafür zu nutzen.

Das Geld kommt von Dir/mir. Und es ist völlig egal, wie Du das Konto nennst, von dem das Geld kommt!

 

Ich finde es bedauerlich, daß Teilnehmer, die auch von den Standardmeinungen/Dogmen abweichende Gedanken haben, hier immer gleich auf einer so persönlichen Ebene angegangen werden. Das schadet dem Niveau.

 

 

 

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Schade das die Privatfehden von manchen hier etliche Threads "belastet"...

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Wieso müssen hier eigentlich gebetsmühlenartig Dogmen wieder und wieder durchgekaut werden? Der TO hat sich jedenfalls schon lange zurückgezogen und ich vermute, er ist der Antwort auf seine Frage noch nicht ein Stück näher gekommen...

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