Wie viel Geld brauche ich? Muss ich Vollzeit arbeiten?

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39 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

Hallo zusammen,


ich glaube, ich bin nicht der einzige, der sich die Frage nach einer möglichen (wenngleich bei mir nur teilweisen) finanziellen Unabhängigkeit stellt.

 

Ich arbeite Vollzeit und möchte dies nicht mein Leben lang tun. Ich habe diverse Youtube Videos und andere Quellen bedient wie viel man braucht um finanziell frei zu sein. Bei mir geht es eher um den Wunsch mit halber Arbeitszeit mein Leben finanzieren zu können.

Nein, dies wird kein "in 5 Jahren zur ersten Million und finanziellen Freiheit" Thread ;)


Ich habe mal überschlagen, was ich im Jahr brauche:

Krankenvers. 3.180 (Privatversicherung)
priv. Haftpflichtvers. 420
Arztkosten, die die KV nicht deckt 300
Einkaufen 2.680 (Lebensmittel und täglicher Bedarf)
Kleidung 520
Autoversicherung 350
Auto Steuer 740
Autokauf + WReifen 1.571 (Anschaffungskosten verteilt auf Jahre)
Grundsteuer 610
Gas/Wasser/Strom 2.630
Renovierung 3.300
Haus und Garten 300
Hausversicherung 680
PC und Peripherie 683 (Anschaffungskosten verteilt auf Jahre)
Fastfood 416
Telefon/Internet 576
Fernsehen inkl. R.Geb. 355
neues Handy 117 (Anschaffungskosten verteilt auf Jahre)
PC Spiele 960
Konsum/Fun 240
Diverse Gebühren, Kontoführung etc. 500
sonstiges 300
Summe 17.528
Im Monat: 1.460


Darin enthalten sind ausdrücklich auch alle unregelmäßigen Ersatzbeschaffungen wie z.B. ein Auto oder Smartphone. Also wenn ich aus meiner persönlichen Sicht sehr sparsam lebe, kostet es mich 1.460 € im Monat. Die private KK abgezogen nur rund 1.200 €. Auch der Erhaltungsaufwand für die selbst genutzte Immobilie sind da mit drin. Dazu muss man sagen, dass ich kaum in Urlaub fahre und sich meine teuersten Hobbies um PC und Unterhaltungselektronik drehen. 

 

Diese Kosten könnte ich durch ein halbes Arbeitseinkommen fast schon decken.

Ich habe ein ETF Depot, aus dem ich darüber hinaus noch Einkünfte beziehen kann. Wenn ich 2% aus meinem Depot jährlich "nutze", komme ich aus und mein Depot wird idealerweise keinen Realwert verlieren. Sprich ich KÖNNTE so mit halben Einkommen schon heute leben.

 

Die Frage ist wirklich: Soll ich das und ist das erstrebenswert? Die Planung geht nur gut solange ich keine Familie gründe oder sonstige größere Änderungen mein Leben treffen. 

Ich könnte alternativ auch noch 10+X Jahre weiter Vollzeit arbeiten, weiter mein ETF Depot besparen und dann mit einem dickeren Polster in Teilzeit gehen. Ich bin heute "erst" 36. Ich denke, es ist durchaus luxuriös mit vielleicht 46 in Teilzeit zu gehen.

 

Ich arbeite im öffentlichen Dienst. Ich vermute, es wäre unproblematisch in Teilzeit zu gehen und im Worst Case nach X Jahren wieder auf Vollzeit. AUch dürfte mir eine Mindestpension sicher sein, die mindestens meiner Besoldung in 50% Teilzeit gleich kommt, sprich keine Angst um eine Rentenlücke.

 

Allerdings arbeiten gerade mal 2% aller Männer in Teilzeit (wenn man mal nicht jene mitzählt, die keine Vollzeit finden oder Angehörige pflegen oder Kinder erziehen). Sprich: Kaum ein Mann scheint wie ich zu denken. Ich fühle mich recht dekadent mit meinen Gedanken ...

 

Arbeitet ihr Teilzeit? Könntet ihr euch ein sparsameres Leben zugunsten von mehr Freizeit vorstellen?


Könntet ihr euch vorstellen dauerhaft für 1.200 € im Monat zu leben oder ist dieser Betrag doch unrealistisch, gerade wenn man es gewohnt ist nicht auf jeden Cent zu achten?

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Geschrieben

Zwei Punkte, die für "weiterarbeiten" sprechen

1) Zinseszinseffekt: Geld, was du heute verdienst und anlegst, bringt dir mehr als Geld, was du mit 46 anlegst.

2) Familie: wenn du doch noch eine Familie gründen solltest, ist ein finanzielles Polster viel wert, und du könntest dann zumindest Stunden reduzieren um Zeit für die Familie zu haben.

 

vor 8 Minuten schrieb Andreas900:

Arbeitet ihr Teilzeit?

Nein, ist aber in Planung...

 

vor 8 Minuten schrieb Andreas900:

Könntet ihr euch ein sparsameres Leben zugunsten von mehr Freizeit vorstellen?

Nein. Ich lebe auch mit 100% Einkommen recht sparsam. Hilft dir das? ;)

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Geschrieben

vor 51 Minuten schrieb Andreas900:

 

 

Die Frage ist wirklich: Soll ich das und ist das erstrebenswert? Die Planung geht nur gut solange ich keine Familie gründe oder sonstige größere Änderungen mein Leben treffen. 

 

Allerdings arbeiten gerade mal 2% aller Männer in Teilzeit (wenn man mal nicht jene mitzählt, die keine Vollzeit finden oder Angehörige pflegen oder Kinder erziehen). Sprich: Kaum ein Mann scheint wie ich zu denken. Ich fühle mich recht dekadent mit meinen Gedanken ...

 

Arbeitet ihr Teilzeit? Könntet ihr euch ein sparsameres Leben zugunsten von mehr Freizeit vorstellen?


Könntet ihr euch vorstellen dauerhaft für 1.200 € im Monat zu leben oder ist dieser Betrag doch unrealistisch, gerade wenn man es gewohnt ist nicht auf jeden Cent zu achten?

Ob das erstrebenswert ist muss jeder für sich selbst entscheiden.

Ich finde 1.200 Euro pro Monat etwas knapp und würde lieber etwas höher kalkulieren. Ich selbst rechne so knapp mit 2.000 Euro könnte aber auch mit etwas weniger Konsum 1.600 Euro /Monat realisieren.

 

Ich denke die 2% (wo hast du diese Zahl her?) wird sich langfristig stark nach oben ändern. Sofern ich das aus meinem Umfeld und diverser Zeitungsartikel beurteilen kann, wird Freizeit bei den jüngeren Generationen teilweise als noch wichtiger als das Gehalt gehandelt.

Bei mir persönlich ist es nicht anders. Ich würde, wenn ich die Wahl zwischen mehr Freizeit und mehr Geld hätte, die Freizeit wählen.

 

Momentan arbeite ich noch nicht in Teilzeit. Strebe es allerdings an und werde dies auch hoffentlich aufgrund einem langen Bildungsweg in naher Zukunft dauerhaft bis zum Renteneintritt durchsetzen können.

Allerdings ist es in meiner Branche (noch) sehr unüblich Teilzeit zu arbeiten. Aber Dinge ändern sich...

 

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Geschrieben

Überlegung: Wenn du pro Woche 2 bis 3 Tage zusätzlich frei hast, was machst du in dieser Zeit? Ergeben sich daraus evtl. zusätzliche Kosten, wg. neuer Hobbys? Oder wirst du in der Zeit z.B. im eigenen Garten Gemüse anbauen, so daß du am Einkauf sparst?

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Ich würde mir definitiv einen Job suchen, an dem ich so viel Freude habe, dass ich gerne Vollzeit arbeite. Wenn das nicht gegeben ist würde ich meine gewonnene Freizeit für eine entsprechende Fortbildung einsetzen.

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Geschrieben

vor 2 Stunden schrieb odensee:

Zwei Punkte, die für "weiterarbeiten" sprechen

1) Zinseszinseffekt: Geld, was du heute verdienst und anlegst, bringt dir mehr als Geld, was du mit 46 anlegst.

2) Familie: wenn du doch noch eine Familie gründen solltest, ist ein finanzielles Polster viel wert, und du könntest dann zumindest Stunden reduzieren um Zeit für die Familie zu haben.

 

Nein, ist aber in Planung...

 

Nein. Ich lebe auch mit 100% Einkommen recht sparsam. Hilft dir das? ;)

 

Richtig.

Es spricht viel dafür nicht heute, sondern erst in 10 Jahren in Teilzeit zu gehen und bis daher weiter zu sparen und Zins und Zinseszins zu nutzen. Ich möchte nicht wenn, dann endgültig in Teilzeit gehen und sicher sein, dass ich nie finanziell gezwungen wieder in Vollzeit arbeiten muss. Mein Ideal wäre, dass nicht mal mein Depot anrühren muss bzw. zumindest den Realwert erhalte.

 

Ich denke, dass ich sowohl meine Ausgaben noch gezielter prüfen werde, vielleicht mal ein Jahr gezielt sehr günstig leben und dann je nach Situation an den Kapitalmärkten (also nicht direkt nach einem Crash :P) in vielleicht 5-10 Jahren in Teilzeit gehen werde. Das wäre vermutlich ein realistisches Ziel.

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Geschrieben

vor einer Stunde schrieb lennschko:

Ob das erstrebenswert ist muss jeder für sich selbst entscheiden.

Ich finde 1.200 Euro pro Monat etwas knapp und würde lieber etwas höher kalkulieren. Ich selbst rechne so knapp mit 2.000 Euro könnte aber auch mit etwas weniger Konsum 1.600 Euro /Monat realisieren.

 

Ich denke die 2% (wo hast du diese Zahl her?) wird sich langfristig stark nach oben ändern. Sofern ich das aus meinem Umfeld und diverser Zeitungsartikel beurteilen kann, wird Freizeit bei den jüngeren Generationen teilweise als noch wichtiger als das Gehalt gehandelt.

Bei mir persönlich ist es nicht anders. Ich würde, wenn ich die Wahl zwischen mehr Freizeit und mehr Geld hätte, die Freizeit wählen.

 

Momentan arbeite ich noch nicht in Teilzeit. Strebe es allerdings an und werde dies auch hoffentlich aufgrund einem langen Bildungsweg in naher Zukunft dauerhaft bis zum Renteneintritt durchsetzen können.

Allerdings ist es in meiner Branche (noch) sehr unüblich Teilzeit zu arbeiten. Aber Dinge ändern sich...

 

 

Zu den 2%:

Ich gehe von einer Inflation von 2% aus und einer Rendite meines Depots von abzüglich Steuern 4%. Daher war meine Idee, dass ich jährlich 2% aus meinem Depot entnehmen könnte ohne, dass sich der Depotwert real verringert.

 

In meiner Branche ist Teilzeit auch unüblich, aber ich glaube Männer in Teilzeit sind eh ungewöhnlich. Ich arbeite allerdings im öffentlichen Dienst, hier wird zumindest Familien fast alles ermöglicht. Ich denke, es kommt nur halt nicht gut, wenn man ohne solchen Grund einfach so Teilzeit machen will. Auch wenn rechtlich Teilzeitkräfte gleich behandelt werden müssen, glaube ich nicht, dass ich als Teilzeit-Mann noch Chancen auf Beförderungen habe.

 

Ansonsten teilen wir die Einstellung: Wenn Teilzeit, dann am besten auch bis zum Ruhestand! :-)

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Geschrieben

Deine Kosten solltest du mit 3000 ansetzen. Pro Person 500 mehr.

 

Familie ist das grösste Übel, für wenig Arbeit und wenig Ausgaben.

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Geschrieben

vor 1 Stunde schrieb smarttrader:

Deine Kosten solltest du mit 3000 ansetzen. Pro Person 500 mehr.

 

Familie ist das grösste Übel, für wenig Arbeit und wenig Ausgaben.

 

Im Moment gehe ich nicht von einer Gründung einer Familie aus. Ohne Familie brauche ich im Leben nicht 3.000 €.

 

Ich gehe realistisch davon aus, dass ich zwischen 1.200 € und lennschko's Schätzung von 2.000 € brauche.

Wenn man als Single wesentlich mehr braucht, macht man m.M.n. was falsch oder lebt auf sehr hohem Niveau.

 

Allerdings liegen zwischen den obigen Summen satte 800 € und natürlich gibt es viele Faktoren wie etwa Inflation zu berücksichtigen. Von daher brauche ich ein Sicherheitspolster und werde eher mit 1.800 € rechnen (wobei davon wohlbemerkt immer 300 € privater Versicherungsanteil weg gehen).

 

Wenn ich am Kapitalmarkt nach Steuern 4% mache und Inflation und Einkommen ca. 2% im Durchschnitt steigen, dürfte meine Planung funktionieren.

Was ich mir vielleicht noch wünschen würde ist eure Meinung dazu, ob das realistisch ist. Kann mein Depot (65% Aktien, 15% Anleihen, 8% Gold, 8% Immobilien, 4% Liquide) zzgl. einer Sicherheitsreserve von rund 10.000 € eine Rendite von 4% nach Steuern machen? Klar niemand ist Hellseher.

 

Stand heute warte ich eigentlich auf den Crash, egal ob er in einem oder 7 Jahren kommt. Wenn ich meinen ersten richtigen Börsencrash durchgestanden habe - mit Vollzeiteinkommen, welches es ja unnötig macht mein Depot in irgendeiner Weise aufzuessen -  dann glaube ich, bin ich psychologisch anders aufgestellt. Würde ich heute in Teilzeit gehen, hätte ich vermutlich Angst dass mein Depot noch zu klein ist und meine Berechnung zu knapp.

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vor 1 Stunde schrieb Andreas900:

Würde ich heute in Teilzeit gehen, hätte ich vermutlich Angst dass mein Depot noch zu klein ist und meine Berechnung zu knapp.

 

Diese Angst hätte ich auch! Und Angst ist mit das Schlimmste, was einem in der Geldanlage passieren kann.

Es ist gut, wenn Du mit so wenig Ausgaben auskommst. Aber die Lebensverhältnisse können sich ändern. Ich würde an Deiner Stelle auch erst dann in Ruhe in Teilzeit gehen können, wenn ich aus den Erträgen eines Depots die von anderen schon genannten 3000,- Euro nach Kosten, Steuern und Inflationsausgleich erreichen würde, denn Börsen schwanken. Du bist Singel. Damit fehlt Dir bei "Katastrophen" auch die Unterstützung einer Familie. Falle mal vom Fahrrad und breche Dir womöglich zwei Arme. Keine Frau die Dir hilft? Assistenz kann kosten!

Nur als ein denkbares Beispiel.

Wenn es Dir so genügt, dann lebe derzeit ruhig weiter so sparsam und nutze die Überschüsse, um schneller eine Depotgröße zu erreichen, die den Wechsel in Teilzeit tatsächlich risikolos macht.

Kann ein Depot mit nur 65% Aktien tatsächlich nach Kosten und Steuern 4% Rendite erbringen? Ja kann es - manchmal. Darauf verlassen würde ich mich nicht. Und ich würde mich auch nicht darauf verlassen, daß die Inflation bei nur 2% verbleibt.

 

Und zu 100% arbeiten: Ich habe bis zum Ruhestand nie 100% (40 Stunden Woche) gearbeitet.

 

Es waren immer mindestens 120% - oft weit mehr. Und die Überstunden (die überhaupt nur festgestellt wurden, weil bei uns dann plötzlich alle die Arbeitszeit elektronisch erfasen lassen mussten) wurden zum Jahresende jeweils per ordre de Mufti auf ein kleines Polster reduziert - ohne Bezahlung. 

Und ich hätte mir nie vorstellen können, Arbeit unerledigt liegen zu lassen, weil die Arbeitszeit um wäre.

Und ich würde sagen, es hat sich ausgezahlt.

 

 

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Geschrieben · bearbeitet von morini

vor 17 Minuten schrieb Nachdenklich:

Und zu 100% arbeiten: Ich habe bis zum Ruhestand nie 100% (40 Stunden Woche) gearbeitet.

 

Es waren immer mindestens 120% - oft weit mehr. Und die Überstunden (die überhaupt nur festgestellt wurden, weil bei uns dann plötzlich alle die Arbeitszeit elektronisch erfasen lassen mussten) wurden zum Jahresende jeweils per ordre de Mufti auf ein kleines Polster reduziert - ohne Bezahlung. 

Und ich hätte mir nie vorstellen können, Arbeit unerledigt liegen zu lassen, weil die Arbeitszeit um wäre.

Und ich würde sagen, es hat sich ausgezahlt.

 

Wenn jemand zugunsten des beruflichen Aufstiegs und des damit verbundenen höheren Gehalts dazu bereit ist, ist das völlig okay.

Für mich wäre das keine Option, da der mit weniger Freizeit verbundene Verlust an Lebensqualität mit Geld nicht aufzuwiegen ist.

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Geschrieben · bearbeitet von pillendreher

 

vor 7 Stunden schrieb Andreas900:

...

Die Frage ist wirklich: Soll ich das und ist das erstrebenswert? Die Planung geht nur gut solange ich keine Familie gründe oder sonstige größere Änderungen mein Leben treffen. 

Ich könnte alternativ auch noch 10+X Jahre weiter Vollzeit arbeiten, weiter mein ETF Depot besparen und dann mit einem dickeren Polster in Teilzeit gehen. Ich bin heute "erst" 36. Ich denke, es ist durchaus luxuriös mit vielleicht 46 in Teilzeit zu gehen.

...

Allerdings arbeiten gerade mal 2% aller Männer in Teilzeit (wenn man mal nicht jene mitzählt, die keine Vollzeit finden oder Angehörige pflegen oder Kinder erziehen). Sprich: Kaum ein Mann scheint wie ich zu denken. Ich fühle mich recht dekadent mit meinen Gedanken ...

 

Arbeitet ihr Teilzeit? Könntet ihr euch ein sparsameres Leben zugunsten von mehr Freizeit vorstellen?


Könntet ihr euch vorstellen dauerhaft für 1.200 € im Monat zu leben oder ist dieser Betrag doch unrealistisch, gerade wenn man es gewohnt ist nicht auf jeden Cent zu achten?

Ja seit 2 Jahren - Teilzeit 30 Std. pro Woche (schwankt so zwischen 20-60 Std.), war damals ca. 46 Jahre alt.

Nein - für ein gutes Leben benötige ich (mit eigenem Haus) so ca. 2000€ pro Monat (gesetzliche Krankenversicherung und Versorgungsbeiträge (=Rente)  nicht mitgerechnet).

 

Zu bedenken gebe ich, Teilzeit bedeutet nicht frei zu sein.

Du bist weiter Teil des Systems und nicht Herr deiner Zeit.

 

vor einer Stunde schrieb Nachdenklich:

 

Und zu 100% arbeiten: Ich habe bis zum Ruhestand nie 100% (40 Stunden Woche) gearbeitet.

 

Es waren immer mindestens 120% - oft weit mehr. Und die Überstunden (die überhaupt nur festgestellt wurden, weil bei uns dann plötzlich alle die Arbeitszeit elektronisch erfasen lassen mussten) wurden zum Jahresende jeweils per ordre de Mufti auf ein kleines Polster reduziert - ohne Bezahlung. 

Und ich hätte mir nie vorstellen können, Arbeit unerledigt liegen zu lassen, weil die Arbeitszeit um wäre.

Und ich würde sagen, es hat sich ausgezahlt.

 

 

 

Inwiefern? Nicht ironisch gemeint, ich möchte deine Aussage nur verstehen.

PS ich habe noch nie 40Std voll gearbeitet. Vollzeit waren bei mir 38 Stunden, die bezahlt wurden.

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Geschrieben

vor 16 Minuten schrieb pillendreher:

Inwiefern?

1. Ich hatte das Gefühl, meine Aufgabe wirklich gut zu erledigen. Das ist ein gutes Gefühl (wenn man sich mit seiner Arbeit identifiziert).

2. Auch meine Vorgesetzten hatten das Gefühl, daß ich mich mit meiner Arbeit identifiziere, was zum beruflichen Erfolg beigetragen hat.

3. Der berufliche Erfolg führte dazu, daß ich heute auch im Ruhestand Einnahmen habe, die ich als zufriedenstellend empfinde.

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Geschrieben

Lohnt es sich mit Einsatz zu glänzen oder durch Titel?

 

Ich muss klar sagen, man ist immer der Beste Freund vom Chef wenn die Zahlen stimmen und der Einsatz über 100% hinaus geht. Sind deine Bonuszahlungen nur für deine Arbeit gewesen oder deine Titel?

 

Mein Vater berichtete mir immer, das jede Fort- und Weiterbildung nur für Faule ist, und ich mit weniger Titel das gleiche erreicht hätte, bei entsprechendem Einsatz?

 

War das vielleicht in der jetzigen Rentengenaration so? Ein guter Bekannter trägt kein Titel und nix, aber ist Führungskraft da er seit 28 Jahren in der Firma ist.

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Geschrieben

Interessant.

Bei mir würde es schon an Punkt 1 scheitern. Ich würde nicht so viel Lebenszeit für so ein Gefühl hingeben. 

Soll keine Kritik sein - lediglich eine Feststellung wie unterschiedlich Menschen doch sein können.  

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Geschrieben · bearbeitet von LBO1987

Hallo,

 

ich habe meine Arbeitszeit reduziert. Allerdings nur um 10 %, also 4 Stunden die Woche. Bei uns sind das 21 Tage im Jahr mehr frei. Ich gelte auch noch als Vollzeitarbeitnehmer. Für mich war es wichtig ein klein wenig mehr Zeit für die Familie zu haben. Diese 21 Tage nutze ich bewusst auch dafür und unternehme etwas mit meinem Sohn. Warum willst du deine Arbeitszeit reduzieren? Du sagst du bist Single. Hast du dafür ein Hobby in das du mehr Zeit investieren willst? Was willst du also mit der mehr gewonnen Freizeit tun? Wurde ja schon angemerkt, dadurch gibt man natürlich auch mehr Geld aus. Abhängig vom Kontostand/Depotstand würde ich die Entscheidung nicht machen. Habe noch keinen am Sterbebett gehört, wäre ich mal nur mehr auf Arbeit gewesen...

Die Leute die dauerhaft über 40 Stunden die Woche arbeiten ohne es eigentlich zu müssen, ohne Freizeitausgleich, tun mir daher irgendwie leid. Da gibt es ja dann wirklich nichts anderes mehr im Leben außer Arbeit. Ich habe auch manchmal 60 Stunden Wochen und in der Zeit verpasse ich so viel zu Hause, es ist nur nervig. Das ist doch Dauerhaft kein Leben wenn man dafür nicht wann anders länger frei hätte würde ich sowas nicht tun. Geld ist doch nicht alles. Wir haben z.B. einen Kollegen in der Firma der arbeitet nur 7 Monate hier volles Haus und ist dann immer 5 Monate in Asien unterwegs. Das macht er schon seit Jahren so. Würde mich nicht wundern wenn er irgendwann ganz dort hin zieht. DAS ist doch Leben. 

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Geschrieben

vor 3 Stunden schrieb LBO1987:

Hallo,

 

ich habe meine Arbeitszeit reduziert. Allerdings nur um 10 %, also 4 Stunden die Woche. Bei uns sind das 21 Tage im Jahr mehr frei. Ich gelte auch noch als Vollzeitarbeitnehmer. Für mich war es wichtig ein klein wenig mehr Zeit für die Familie zu haben. Diese 21 Tage nutze ich bewusst auch dafür und unternehme etwas mit meinem Sohn. Warum willst du deine Arbeitszeit reduzieren? Du sagst du bist Single. Hast du dafür ein Hobby in das du mehr Zeit investieren willst? Was willst du also mit der mehr gewonnen Freizeit tun?

 

Wurde ja schon angemerkt, dadurch gibt man natürlich auch mehr Geld aus. Abhängig vom Kontostand/Depotstand würde ich die Entscheidung nicht machen. Habe noch keinen am Sterbebett gehört, wäre ich mal nur mehr auf Arbeit gewesen...

Die Leute die dauerhaft über 40 Stunden die Woche arbeiten ohne es eigentlich zu müssen, ohne Freizeitausgleich, tun mir daher irgendwie leid. Da gibt es ja dann wirklich nichts anderes mehr im Leben außer Arbeit. Ich habe auch manchmal 60 Stunden Wochen und in der Zeit verpasse ich so viel zu Hause, es ist nur nervig. Das ist doch Dauerhaft kein Leben wenn man dafür nicht wann anders länger frei hätte würde ich sowas nicht tun. Geld ist doch nicht alles. Wir haben z.B. einen Kollegen in der Firma der arbeitet nur 7 Monate hier volles Haus und ist dann immer 5 Monate in Asien unterwegs. Das macht er schon seit Jahren so. Würde mich nicht wundern wenn er irgendwann ganz dort hin zieht. DAS ist doch Leben. 

 

Guter Einwand. In der Tat stellt sich die Frage, was ich mit dem Mehr der Freizeit tun werde.

Mein Plan: Ich möchte regelmäßiger Sport machen, z.B. morgens vor der Arbeit ne Runde joggen und generell was für meine Gesundheit tun. Öfter gesund kochen statt nach einem 10 Stunden Arbeitstag Fastfood zu essen. Ich möchte mehr Zeit draußen verbringen, im Garten, in der Natur. Mein Garten kostet mich wenig, aber eben etwas Zeit. Ich möchte mehr Zeit für Hobbies haben - und seien es nur Unterhaltungsmedien wie Serien und Spiele, kostet auch nicht viel, Netflix kostet 7,95 €, egal ob ich 5 und 50 Serien im Monat schaue.

 

Ich habe mit zunehmendem Alter immer mehr das Gefühl, das Leben fliegt an mir vorbei. Die Woche ist um und ich frage mich, was ich eigentlich getan habe außer zu arbeiten. Natürlich kann ich sagen, meine Arbeit ist ok aber die wirklich schönsten Momente im Leben sind mit Freunden, Familie oder einfach für mich selbst. Ich habe nicht das Bedürfnis die Welt mit einer Mio auf dem Konto zu verlassen.

 

Ich brauche auch keine Depoterträge von 3.000 €. Ich möchte bewusst bis zu meiner Pension arbeiten - auch weil Arbeit für mich sozialen Kontakt und Selbstbestätigung bietet. Insofern geht es "nur" um eine Summe von 300-800 €, die ich monatlich als Zuschuss aus meinem Depot brauche, vielleicht weniger. Ich arbeite heute 41 Std/Woche. Vielleicht könnte ich in 10 Jahren auf 30 Stunden reduzieren und in 20 Jahren auf 20,5. Dann hätte ich sogar noch 20 (!) Jahre Zeit mein Depot laufen zu lassen, denn mit 30 Wochenstunden reicht mein Einkommen noch um alleine davon zu leben.

 

Hmmmmm...... ja sorry für die konfusen Gedanken und danke für eure Meinungen. Ich denke, ich nehme auf jeden Fall mit, dass ich nicht zu knapp mit 1.200 € kalkulieren sollte und ich mich weder auf Inflation noch feste Prozentsätze bei Depoterträge verlassen sollte. Außerdem kann ich schrittweise vorgehen. Es muss ja nicht gleiche eine Reduzierung der Arbeitszeit auf 50% sein.

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Geschrieben

Warum willst du noch 10 Jahre warten? Ich würde es gleich morgen tun wenn doch dein Einkommen bei 30 Stunden die Woche ausreicht. Das ist ein Tag mehr Frei in der Woche. Ob du dann anfängst zu joggen ist natürlich die Frage. Ich hatte grade 9 Wochen frei wegen Überstundenabbau und die Zeit ist verflogen ohne Ende, eigentlich benötige ich noch mal 9 Wochen...

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Geschrieben · bearbeitet von HnsPtr

Klingt für mich nach einer mittleren Lebens-/Sinnkrise.

 

Vielleicht möchtest du noch einmal engagiert nach einer Partnerin suchen?

Oder kauf dir privat 4-6 Stunden Psychologe.

 

Es spricht doch nichts dagegen jetzt schon morgens zu joggen und beruflich "kürzer" zu treten. Das kann ja auch erst einmal nur Verzicht auf ausufernde (du schreibst von ständigen 10 Stunden Tagen) Überstunden sein.

 

Mein Tipp: anfangen zu joggen, professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen, Liste "was ist mir wichtig" aufschreiben und sehen, wie sich das in Einklang bringen lässt.

 

Es bringt doch nichts, hier zu fragen, was wir tun würden. DU solltest für dich herausfinden, was du möchtest und im nächsten Schritt überlegen, wie DU das realisieren kannst; da ist dann sicher auch das Forum hilfreich.

 

Aufhören zu arbeiten, um dann "vielleicht mal zu joggen" und mehr PC zu zocken und mehr Serien zu schauen... das klingt für mich sehr bedenklich.

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Geschrieben

Berechtigte Frage LBO, 

Gründe, die gegen eine sofortige Teilzeit sprechen:

- noch zu wenig Erfahrungen am Kapitalmarkt, noch nie einen Crash mitgemacht, psychologischer Faktor

- Verbauung letzter Karrieriechancen - in Teilzeit ist eine Beförderung vermutlich unwahrscheinlich

- zu knappe Berechnung, noch keine Erfahrungswerte wie viel Geld ich tatsächlich dauerhaft brauche, nur Schätzungen

- (noch) keine gesundheitliche Notwendigkeit

- Job ist ok. Für Teilzeit wäre vermutlich eine Neuorientierung im Unternehmen notwendig, Klar, kann auch besser werden als was ich derzeit mache...

 

Wie gesagt, ich werde mal 1 Jahr oder so testen und mir Excel Auszüge von meinem Konto ziehen, wie viel Geld ich tatsächlich wofür ausgebe.

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Geschrieben

vor 48 Minuten schrieb HnsPtr:

Klingt für mich nach einer mittleren Lebens-/Sinnkrise.

 

Vielleicht möchtest du noch einmal engagiert nach einer Partnerin suchen?

Oder kauf dir privat 4-6 Stunden Psychologe.

 

Es spricht doch nichts dagegen jetzt schon morgens zu joggen und beruflich "kürzer" zu treten. Das kann ja auch erst einmal nur Verzicht auf ausufernde (du schreibst von ständigen 10 Stunden Tagen) Überstunden sein.

 

Mein Tipp: anfangen zu joggen, professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen, Liste "was ist mir wichtig" aufschreiben und sehen, wie sich das in Einklang bringen lässt.

 

Es bringt doch nichts, hier zu fragen, was wir tun würden. DU solltest für dich herausfinden, was du möchtest und im nächsten Schritt überlegen, wie DU das realisieren kannst; da ist dann sicher auch das Forum hilfreich.

 

Aufhören zu arbeiten, um dann "vielleicht mal zu joggen" und mehr PC zu zocken und mehr Serien zu schauen... das klingt für mich sehr bedenklich.

 

Eine Sinnkrise habe ich mein Leben lang -_- Ich war nie talentiert Partnerschaften oder Freundschaften aufzubauen und vielleicht sollte ich wirklich mal einen Psychologen fragen. Aber tatsächlich hat mich auch mein Beruf gehindert. Ich komme eben meistens erst um 18 Uhr zur Ruhe und mir fehlt die Kreativität und geistige Freiheit, die ich mit 20 hatte.

 

Ich habe schon angefangen zu joggen, fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit und versuche mehr für mich zu tun. Das halte ich immer eine Weile durch, BIS ich entweder durch Stress auf der Arbeit oder Rückenschmerzen wieder in alte Muster zurückfalle.

 

Vielleicht hätte ich gerne Partnerschaft und Familie, aber GERADE Weil ich keine habe frage ich mich warum ich mehr arbeiten soll als nötig? Für wen lebe ich? Im Moment vor allem für mich. Ich brauche keine Million auf dem Konto - das letzte Hemd hat keine Taschen.

 

Du hast natürlich Recht. Die Entscheidung kann mir hier niemand abnehmen, ich wollte nur mal drüber sprechen. Ich schätze den Rat hier im Forum, vor allem auch weil er direkt und ehrlich ist.

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Geschrieben

Also 1.200 Euro finde ich schon ordentlich knapp kalkuliert!

 

Ich habe neulich im Rahmen eines Meetups mit einigen Leute über das Thema diskutiert und hatte als Basis und Nachbereitung dafür XLS erstellt, die ich auch auf meinem Blog verlinkt habe:

Realitätscheck: Dein Kapitalbedarf für die Finanzielle Freiheit

Etliche Leute wollte noch deutlich höhere Werte annehmen als dort hinterlegt, aber das hängt stark von der Familien-Situation ab.    Was bei Dir zu deutlich höheren Werten führen kann, ist die Beitragssteigerung in der PKV - sehe das bei etlichen Leuten in meinem Umfeld...

 

In der Datei kannst Du Dir auch bei entsprechenden Annahmen zu Rendite, Inflation (! sehe ich bei Dir oben bisher nicht berücksichtigt) und Steuer ausrechnen, was Du an Kapital haben solltest. Nach verschiedenen Berechnungsmethoden - mit oder ohne Kapitalverzehr, nach 3% oder 4% Entnahmeregel (Trinity Study).

 

Ich würde grundsätzlich etwas großzügiger planen, als aktuell nötig!

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Geschrieben

vor 11 Minuten schrieb th23:

Also 1.200 Euro finde ich schon ordentlich knapp kalkuliert!

 

Ich habe neulich im Rahmen eines Meetups mit einigen Leute über das Thema diskutiert und hatte als Basis und Nachbereitung dafür XLS erstellt, die ich auch auf meinem Blog verlinkt habe:

Realitätscheck: Dein Kapitalbedarf für die Finanzielle Freiheit

Etliche Leute wollte noch deutlich höhere Werte annehmen als dort hinterlegt, aber das hängt stark von der Familien-Situation ab.    Was bei Dir zu deutlich höheren Werten führen kann, ist die Beitragssteigerung in der PKV - sehe das bei etlichen Leuten in meinem Umfeld...

 

In der Datei kannst Du Dir auch bei entsprechenden Annahmen zu Rendite, Inflation (! sehe ich bei Dir oben bisher nicht berücksichtigt) und Steuer ausrechnen, was Du an Kapital haben solltest. Nach verschiedenen Berechnungsmethoden - mit oder ohne Kapitalverzehr, nach 3% oder 4% Entnahmeregel (Trinity Study).

 

Ich würde grundsätzlich etwas großzügiger planen, als aktuell nötig!

Danke!

Genau sowas habe ich gesucht.

Ich habe mir auch schon eine eigene Excel Tabelle aufgemacht. Hier und da passt deine verlinkte Tabelle nicht, weil ich Beamter bin, aber sinngemäß und auch vom Ergebnis komme ich auf vergleichbare Summen. Je nachdem wie sehr ich meine Arbeitszeit wann reduziere brauche ich ausgehend von der 4% Entnahmeregel "ein paar hundert tausend €".

 

Wenn ich großzügig plane (ich sage mal 2.000 € im Monat brauche zzgl. Inflation) und auch sonst eher von negativen Ereignissen ausgehe (keine Beförderung, Inflation stärker als meine Gehaltssteigerung, Rendite von nur 3% auf mein Depot), dann kann ich auf Jeden Fall in 10 Jahren auf 30 Stunden reduzieren und in 20 Jahren dann auf 50%. Rechnerisch wäre ich dann vielleicht mit 100 Jahren pleite, so what? :P

 

Das gibt mir schon mal ein gutes Gefühl, dass ich nicht lebenlang vollzeit arbeiten muss ^^ 

 

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vor 1 Stunde schrieb Andreas900:

 

Eine Sinnkrise habe ich mein Leben lang -_- Ich war nie talentiert Partnerschaften oder Freundschaften aufzubauen und vielleicht sollte ich wirklich mal einen Psychologen fragen. Aber tatsächlich hat mich auch mein Beruf gehindert. Ich komme eben meistens erst um 18 Uhr zur Ruhe und mir fehlt die Kreativität und geistige Freiheit, die ich mit 20 hatte.

 

Ich habe schon angefangen zu joggen, fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit und versuche mehr für mich zu tun. Das halte ich immer eine Weile durch, BIS ich entweder durch Stress auf der Arbeit oder Rückenschmerzen wieder in alte Muster zurückfalle.

 

Vielleicht hätte ich gerne Partnerschaft und Familie, aber GERADE Weil ich keine habe frage ich mich warum ich mehr arbeiten soll als nötig? Für wen lebe ich? Im Moment vor allem für mich. Ich brauche keine Million auf dem Konto - das letzte Hemd hat keine Taschen.

 

Du hast natürlich Recht. Die Entscheidung kann mir hier niemand abnehmen, ich wollte nur mal drüber sprechen. Ich schätze den Rat hier im Forum, vor allem auch weil er direkt und ehrlich ist.

Was für ein Mist du da schreibst, ist unglaublich. Warum bist du nicht in der Lage soziale Kontakte aufzubauen und zu pflegen? Weil du um 18 Uhr erst gechilled hast? 

 

Fussball geht abends um 20 Uhr los. Tennis ist jederzeit möglich. 

 

Restaurants schliessen hier abends ab 23 Uhr. Die Kneipe noch später, passt perfekt für abends mit seinen kumpels ein Bier zischen und Champions League gucken. 

 

Und ich bezweifle jetzt sehr stark, das jede potentielle Frau für dich nur 18 Uhr Zeit hat, weil sie nachts arbeitet. 

 

Aber dein thread sollten sich einige einrahmen. Der zeigt wieder einmal, das Geld nicht alles ist und Familie zwar horrende Sparraten unmöglich macht, aber ein freudiges Papa und Schatz abends, bei betreten der Tür wichtiger ist, als 1 Mio auf dem Konto. 

 

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